17.11.2020
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Philipp Girichidis erläutert die Entstehung von Sternen anlässlich der Babelsberger Sternennächte. Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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14.11.2020
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Andreas Müller beantwortet Kommentare zum Video "Nobelpreis für Physik 2020"(https://youtu.be/t15hVfNGLpo). Es geht unter anderem um Zusammenstöße von Galaxien; Gezeiteneffekte bei Sagittarius A*; rasende Sterne, die fast so schnell sind wie das Licht; Neid unter Wissenschaftlern; Streit der hawaiianischen Ureinwohner mit Astronomen; Anmerkungen zu Penrose-Diagramme. Er kommentiert auch Fragen wie: Besteht Dunkle Materie aus Schwarzen Löchern (Sterne und Weltraum 2/2020, S. 23 – 25)? Wann bekommt man einen Nobelpreis? Ist der aktuelle Nobelpreis gerechtfertigt? Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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13.10.2020
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Der Physik-Nobelpreis 2020 wurde an Wissenschaftler verliehen, die Schwarze Löcher erforschen: Roger Penrose (University of Oxford, Theoretiker), Reinhard Genzel (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching bei München) und Andrea Ghez (University of California, Los Angeles) – beide Beobachter. Penrose hat sich um die Singularitätentheoreme verdient gemacht, die besagen, dass Singularitäten Schwarzer Löcher im Gravitationskollaps eines massereichen Sterns entstehen müssen. Genzel und Ghez beobachten seit fast 30 Jahren das Zentrum unserer Galaxis. Ihre Beobachtungen von dort befindlichen, rasend schnellen Sternen lassen keinen Zweifel daran, dass das massereiche kompakte Zentralobjekt ein supermassereiches Schwarzes Loch von vier Millionen Sonnenmassen sein muss. Andreas Müller stellt die Preisträger sowie ihre prämierte Forschung vor und kommentiert diesen Nobelpreis.

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09.10.2020
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30.05.2020
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In diesem Video gibts es die Live-Fragen aus dem Vortrag von Heino Falcke: "Schatten des Schwarzen Lochs" aufgezeichnet im Planetarium Mannheim.

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27.05.2020
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Kürzlich gelang es mit dem weltumspannenden Event-Horizon-Telescope-Experiment das erste Bild eines Schwarzen Lochs aufzunehmen. Das Bild aus dem Zentralgebiet der Radiogalaxie M87 zeigt einen hellen Ring, der einen dunklen Schatten umgibt. Detaillierte Supercomputersimulationen reproduzieren diese Beobachtungen originalgetreu. Simulationen und Beobachtungen zusammen unterstützen die Auffassung, dass wir buchstäblich in den Abgrund des Ereignishorizonts eines supermassereichen Schwarzen Lochs blicken.

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03.04.2020
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Das leuchtende Band der Milchstraße hat die Menschen am Nachthimmel von jeher fasziniert. 250 Jahre nach der kopernikanischen Revolution erkannte Herschel, dass die Milchstraße eine riesige linsenförmige Ansammlung von Sternen ist, innerhalb derer sich unser eigenes Sonnensystem befindet. Die Vermessung ihrer Größe und die Bestimmung der Position unserer Sonne darin wurde erstmals zu Beginn des 20. Jahrhunderts möglich, nachdem Henrietta Leavitt eine Methode der absoluten Entfernungsmessung mittels bestimmter veränderlicher Sterne (Delta-Cepheiden) entwickelt hatte. Die Entzentralisierung der Position der Sonne (und damit der Erde und des Menschen) im kosmischen Geschehen machte weitere Fortschritte, als Edwin P. Hubble in den 1920er Jahren zeigen konnte, dass die sogenannten "Spiralnebel" weit entfernte andere Galaxien sind und dass sie sich in kosmischem Maßstab voneinander entfernen. Gleichzeitig lernte die Astronomie die Entwicklung der Sterne zu verstehen. Gas- und Staubwolken, die mit schwereren Elementen als Wasserstoff angereichert sind, Spiralarme in den Galaxien und supermassive Schwarze Löcher in den galaktischen Zentren sind Folgen der Sternentwicklung. Zum Schluss des Vortrags nimmt Joachim Block unsere kosmische Zukunft ins Visier: Wird die Milchstraße mit der Andromeda-Galaxie kollidieren? Wie wird sich unsere Sonne bis dahin entwickelt haben? Werden fernere Galaxien durch die kosmische Expansion irgendwann "außer Sicht" geraten?

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27.10.2019
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Die Milchstraße ist unsere Heimatgalaxie. 100 Milliarden Sterne verschiedenen Alters ziehen ihre Kreise um das galaktische Zentrum der Spiralgalaxie. Wie ist die Milchstraße entstanden? War es ein gewaltiger "Kollaps" vor 10 Milliarden Jahren oder bildete sie sich langsam durch das sukzessive Verschmelzen kleinerer Galaxien? Ist letzteres der Fall, so sollte es Überreste geben, die von solchen galaktischen Zusammenstößen zeugen. Die neusten Großprojekte vom Boden und im Weltraum erlauben es, systematisch die Eigenschaften von Millionen von Sternen in unserer Milchstraße zu analysieren, besagte Überreste aufzuspüren und so die Entstehungsgeschichte unserer Milchstraße zu rekonstruieren. Matthias Steinmetz erläutert in einem Vortrag der Reihe "Faszinierendes Weltall" des Freundeskreises Planetarium Göttingen die Zusammenhänge.
01.10.2019
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Immer wieder beobachten Astronomen helle Blitze in der Nähe des extrem massereichen Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße namens Sagittarius A*. Ein besonders helles dieser Flares wurde im Mai 2019 mit den Keck-Teleskopen im infraroten Spektralbereich verfolgt. Astrophysiker Andreas Müller stellt die Beobachtung und mögliche Interpretationen vor.
07.07.2019
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Wir sind allein. In unserem fast 14 Milliarden Jahre alten Universum, in den unendlichen Weiten, bei den unzähligen Sternen, auf den aber-vielen Planeten, hat sich keine Zivilisation entwickelt, die während dieser langen Zeit unseren wunderbaren Planeten Erde ausfindig gemacht hätte, um ihn zu bevölkern. Nichts. Warum ist das so? In den letzten zwei Jahrzehnten wurden tausende Planeten um andere Sterne entdeckt, viele von ihnen bei unseren nächsten Sternennachbarn. Offenbar ist das aber entweder nicht genug für tausendfache Evolution dauerhafter und reisefreudiger Gesellschaften, oder aber die Schranken des intergalaktischen Tourismus sind auf ewig unüberwindbar, und das relativistische Tempolimit verbietet grundsätzlich Kommunikation jenseits der unmittelbaren Nachbarschaft. Der Vortrag zeigt den Stand der Wissenschaft extrasolarer Planeten, diskutiert die Frage nach der möglichen Entwicklung von Leben auf anderen Planeten, und sucht Erklärungen dafür, warum wir immer noch allein sind im Universum.