26.03.2020
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Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)

Wissenschaftler erklären Wissenschaft

Wie bestimmen wir die Masse der Neutrinos? Wie viele Neutrinoflavours gibt es überhaupt? Welchen Anteil bilden die Neutrinos an der Gesamtenergie des Universums? Welche Rolle können sie in puncto Dunkle Materie spielen? In den internationalen Großprojekten KATRIN (Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment) und TRISTAN (Tritium Search for Sterile Neutrinos) wird an diesen Fragen jenseits des Standardmodells, am Rand der Erkenntnis, geforscht. Josef M. Gaßner erläutert die Experimente und präsentiert erste, vielversprechende Ergebnisse.

12.09.2019
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Josef M. Gaßner fasst die bisher in der Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" behandelten Quantenfeldtheorien zusammen zum sogenannten Standardmodell der Teilchenphysik. Dabei vertieft er auch das Thema Neutrinos und Neutrino-Oszillation.

20.07.2019
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Im Inneren der Sonne verschmilzt Wasserstoff zu Helium und setzt dabei eine Menge Energie frei. Bereits nach rund acht Minuten kommen die ersten Botschafter dieser Energieumwandlung auf der Erde an. Das Experiment Borexino im italienischen Gran Sasso Untergrundlabor detektiert die Boten – Neutrinos - und sieht der Sonne dabei quasi in Echtzeit bei der Arbeit zu. Was die Physiker nach zehn Jahren Beobachtung über die Sonne herausgefunden haben, darüber berichtet Prof. Stefan Schönert von der Technischen Universität München.

Fortsetzung vom 26.07.2019, 18:00 Uhr: https://youtu.be/it9JbnFHZzs

20.07.2019
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Im Inneren der Sonne verschmilzt Wasserstoff zu Helium und setzt dabei eine Menge Energie frei. Bereits nach rund acht Minuten kommen die ersten Botschafter dieser Energieumwandlung auf der Erde an. Das Experiment Borexino im italienischen Gran Sasso Untergrundlabor detektiert die Boten – Neutrinos - und sieht der Sonne dabei quasi in Echtzeit bei der Arbeit zu. Was die Physiker nach zehn Jahren Beobachtung über die Sonne herausgefunden haben, darüber berichtet Prof. Stefan Schönert von der Technischen Universität München.

Die Fragerunde folgt am 28.07.2019, 18:00 Uhr: https://youtu.be/2-8aEMslFBA

22.02.2019
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Dr. Fruck ist Post-Doc an der Technischen Universität München, Mitglied der IceCube und MAGIC Kollaborationen und beschäftigt sich in seiner Forschung mit extrem energiereichen Objekten und Ereignissen im Universum. Spezielle Großinstrumente für die Beobachtung hoch-energetischer Gammastrahlen und Neutrinos erlauben es mit Röntgenstrahlung und Radiowellen in Kombination mit Beobachtungen im Optischen neue Einblicke in die höchst-energetischen physikalischen Prozesse im Universum zu erlangen. Dr. Fruck wird in seinem Vortrag einen Einblick in sein Forschungsgebiet geben und dabei aktuelle Beobachtungsinstrumente, sowie laufende und geplante Erweiterungen und Neuentwicklungen vorstellen.

26.12.2018
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Supersymmetrische Teilchen stellen ideale Kandidaten für Dunkle Materie dar. Seit Jahren versuchen wir deshalb, diese theoretisch sehr massiven Teilchen am LHC nachzuweisen. Bislang ohne Erfolg. Nun liefert eine Forschergruppe am Südpol erste Hinweise aus Energiebereichen, die sich in Beschleunigern nicht erreichen lassen. Was hat ANITA (Antarctic Impulsive Transient Antenna) gemessen? Josef M. Gaßner erläutert die Zusammenhänge vom GZK-Cutoff (Greisen Sazepin Kusmin) zum supersymmetrischen Partnerteilchen des Tau-Leptons: dem STAU.

06.09.2018
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Warum am Anfang des Universums mehr Materie als Antimaterie entstanden ist, stellt nach wie vor ein Rätsel dar. Ein exotischer Kernzerfall – der neutrinolose Doppelbetazerfall – könnte erklären, wie diese Asymmetrie zustande gekommen ist: Existiert der Zerfall, dann ist es wahrscheinlich, dass Neutrinos identisch mit ihren Antiteilchen sind und dadurch einen Materieüberschuss bewirkt haben. Dr. Béla Majorovits schildert, welche Rolle Neutrinos beim „Sieg der Materie“ spielen könnten – und wie Wissenschaftler mit Experimenten im Untergrund diesen Zusammenhang untersuchen.

17.07.2018
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Im Juli 2018 wurde bekannt gegeben, dass ein einzelnes, sehr energiereiches Neutrino zum ersten Mal eindeutig seiner kosmischen Quelle zugeordnet werden konnte. Es kam von einer Milliarden Lichtjahre entfernten aktiven Galaxie, dem Blazar TXS0506+056. Andreas Müller stellt die Entdeckung vor, die mit dem Neutrinodetektor IceCube in der Antarktis gelungen war.