18.10.2020
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Der Helix-Nebel, NGC 7293, liegt etwa 650 – 700 Lichtjahre (LJ) entfernt im Sternbild Wassermann (6,3 mag hell). Er ist einer der nächstgelegenen Planetaren Nebel, 3 LJ ausgedehnt – im Infrarot (IR) sogar über 4 LJ. Damit ist er am Nachthimmel etwa so ausgedehnt wie ein Viertel des Vollmonds – und wurde wohl auch deshalb schon früh vom deutschen Astronomen Karl Ludwig Harding beobachtet (im Jahr 1823).
Josef M. Gaßner erläutert anhand von UV-, IR- und Aufnahmen im sichtbaren Licht das Werden und Vergehen Planetarer Nebel.

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08.10.2020
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Josef M. Gaßner erläutert das Themenfeld der Thermodynamik. Mithilfe der Begriffe Entropie, Temperatur, Ergodenhypothese, Mikro- und Makrozustände führt er entlang der thermodynamischen Hauptsätze ein in das Denkmodell der statistischen Mechanik. Dabei ergeben sich erstaunliche Parallelen zum Weltbild der relativistischen Quantenfeldtheorie.

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17.09.2020
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Am 14. September 2020 wurde in Nature Astronomy von der Forschergruppe um Jane S. Greaves der Nachweis von Monophosphan (Phosphin) oder PH3 in den Wolkenschichten der Venus publiziert. Phosphin ist ein effektiver Biomarker. Trotzdem ist damit keineswegs Leben auf der Venus nachgewiesen. Josef M. Gaßner führt durch die Originalpublikation und erläutert die Zusammenhänge.

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09.09.2020
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Der Pferdekopfnebel (Barnard 33) befindet sich etwa 1.400 Lichtjahre entfernt im Sternbild Orion. Die markante, drei Lichtjahre ausgedehnte Silhouette des Dunkelnebels ist vor dem leuchtenden Emissionsnebel IC 434 bereits mit 20-cm-Teleskopen deutlich erkennbar. Überwiegend handelt es sich bei der Dunkelwolke um 27 Sonnenmassen molekularen Wasserstoffs, einfachen Kohlenwasserstoffverbindungen, teilweise auch mit Sauerstoff- und Schwefelanteil. Die Temperatur bewegt sich zwischen 15 K und 100 K. Entdeckt wurde der Pferdekopfnebel bereits 1887 von Williamina Fleming. Josef M. Gaßner kommentiert in der Reihe "Einblicke ins Weltall" Originalaufnahmen des Hubble-Space-Teleskops.

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15.08.2020
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Am 24. Feb. 1987 beobachtete der kanadische Astronom Ian Shelton eine Kernkollaps-Supernova in der Großen Magellanschen Wolke: SN1987A. Seit nunmehr drei Jahrzehnten suchen Astronomen nach dem Remnant der Supernova. Ist es ein Schwarzes Loch, ein Neutronenstern, ein Pulsar oder gar ein Quarkstern? Endlich scheint es gelungen, trotz dichter Staubschicht das Rätsel zu lüften. Josef M. Gaßner erläutert die aktuellen Publikationen.

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31.07.2020
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Die Stringtheorie dampft viele freie Parameter des Standardmodells ein auf wenige fundamentale Eigenschaften und löst das Problem der Punktsingularitäten. Dafür fordert sie einen hohen Preis ein: Zusätzliche Raumdimensionen sollen kompaktifiziert sein in Calabi-Yau-Mannigfaltigkeiten. Josef M. Gaßner erläutert die Vor- und Nachteile dieses grundlegenden Konzepts in der Reihe "Können wir die Welt verstehen? Meilensteine der Physik von Aristoteles zur Stringtheorie".

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08.07.2020
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Der neu entdeckte Quasar J1007+2115 (Poniua´ena) gibt Rätsel auf. Sein Schwarzes Loch mit 1,5 Mrd. Sonnenmassen ist in der sehr frühen Phase des Universums (ca. 700 Mio Jahre nach dem Urknall) nur schwer mit den gängien Modellen erklärbar. Wie kann ein Objekt so früh bereits derart viel Masse akkreditiert haben? Welche Information liefert uns die Beobachtung? Josef M. Gaßner führt Schrittweise durch die Originalpublikation (Download siehe "weiterführende Links").

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03.07.2020
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Wodurch wurde Beteigeuze (Betelgeuse / Alpha Orionis) vor wenigen Monaten verdunkelt? Der bisherige Favorit war Staub in der Sichtlinie des 152 pc entfernten Roten Überriesen. Eine neue Publikation von Dharmawardena et al. präferiert ein anderes Szenario: Riesige Flecken auf der Photosphäre. Josef M. Gaßner führt Schrittweise durch die Originalpublikation (Download siehe "weiterführende Links").

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27.06.2020
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Die Schleifen-Quantengravitation (Loop-Quantumgravity) ist ein vielversprechender Kandidat für eine Vereinigung der fundamentalen Theorien zu einer Quantengravitation. Ausgehend vom ADM-Formalismus, der Wheeler-DeWitt-Gleichung und den Spinoren als Ashtekar-Variable erläutert Josef M. Gaßner in der Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" wie sich eine Raumzeit aus kleinsten Einheiten - sogenannten Loops - aufbauen lässt. Sowohl UHECRs (Ultra-High-Energy-Cosmic-Rays) als auch der GZK-Cutoff (Greisen-Zatsepin-Kuzmin) ermöglichen eine Verifikation der Theorie.

Im Video wird eine künstlerische Darstellung eines Spin-Netzwerkes gezeigt, das uns dankenswerterweise vom Max Planck Institut für Gravitationsphysik (Albert Einstein Institut) zur Verfügung gestellt wurde. Sehr zu empfehlen ist auch deren Webseite https://www.einstein-online.info/

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23.04.2020
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Die relativistische Quantenfeldtheorie liefert eine Formel, die alle Experimente beschreibt, die je von Menschenhand durchgeführt wurden: die sogenannte Weltformel oder Theory of Everything. Sie vereint die Gravitation, den Elektromagnetismus sowie die Starke und die Schwache Kernkraft. Die große Herausforderung liegt nun darin, die Weltformel für konkrete Fragestellungen auszurechnen - einzelne Terme sind nicht renormierbar und der Weg der Störungsrechnung ist versperrt. Josef M. Gaßner erläutert in der Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" die einzelnen Terme der Weltformel und erklärt die Zusammenhänge.

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