06.01.2021
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Sjur Refsdal forschte Anfang der 60er Jahre an Gravitationslinsen und entwickelte eine Idee. Sollte es gelingen, das Licht einer weit entfernte Supernova in gelinsten Mehrfachbildern zu analysieren, könnte man daraus wertvolle kosmologische Information gewinnen. Ein halbes Jahrhundert später war es schließlich soweit: Das Hubble Weltraumteleskop spürte Licht auf, das 9,34 Mrd. Jahre von der Spiralgalaxie SP1149 zu uns unterwegs gewesen war. Unterwegs wurde es vom Supermassiven Galaxienhaufen MACS J1149+2223 gelinst und in der Helligkeit um den Faktor 22 verstärkt. Die gelinsten Fehlbilder in Form eines Einsteinkreuzes der Galaxie trafen zu unterschiedlichen Zeiten im Teleskop ein. Eine tiefgehende Analyse erlaubte nun eine kühne Prognose, wann und wo sich ein weiteres Fehlbild der Supernova in der Zukunft erstmals zeigen sollte. Mit Lensed Star 1 gelang sogar eine Aufnahme eines blauen Überriesen (Icarus) innerhalb der heute 14,4 Mrd. Lichtjahre entfernten Galaxie. Josef M. Gaßner erzählt in der Reihe "Einblicke ins Weltall" vom großen astronomischen Erfolg einer präzise vorhergesagten Supernova-Erscheinung und erläutert die Zusammenhänge mit der modernen Kosmologie - insbesondere dem Dilemma unterschiedlicher Hubble-Konstanten.

 

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27.12.2020
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1976 postulierte William Unruh an der University of British Columbia in Kanada ein eigenwilliges Gedankenexperiment: Wie sieht die Welt aus für einen Beobachter mit konstanter Beschleunigung? Spezielle Koordinaten - entwickelt vom österreichischen Physiker Wolfgang Rindler - erlauben eine elegante Betrachtung in Raumzeitdiagrammen. Josef M. Gaßner erläutert in der Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" den Unruh-Effekt, seine enge Verwandtschaft mit der Hawkingstrahlung und seine Konsequenzen für unser wissenschaftliches Weltbild, z.B. bei der Interpretation der Bremsstrahlung und des Vakuums. Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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23.12.2020
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Outtakes von Jenny Wagner, Harald Lesch, Hartmut Zohm, Andreas Müller, Elmar Junker, Helmut Preisinger, Peter Kroll und Josef M. Gaßner.
Teamvorstellung, Statistik und Rückblick auf 200.000 Abonnenten.
Das Urknall-Weltall-Leben-Team wünscht frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches Jahr 2021! Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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11.12.2020
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Der Adlernebel (NGC 6611 oder Messier 16) ist 6500 Lichtjahre entfernt und ca. 20 Lichtjahre ausgedehnt. Josef M. Gaßner führt in der Reihe "Einblicke ins Weltall" durch das imposante Sternentstehungsgebiet im Sternbild Schlange. Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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04.12.2020
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Gibt es eine negative absolute Temperatur? Kann der Wirkungsgrad eines Carnotkreislaufes größer eins sein? Was haben diese eigenartigen Fragen mit der Dunklen Energie zu tun? Josef M. Gaßner erläutert in der Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" die Zusammenhänge. Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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06.11.2020
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Im Jahr 1054 konnte mit bloßem Auge eine Supernova in nur 3.000 pc Entfernung beobachtet werden. Die abgestoßenen Hüllen des sterbenden Sternes rasen noch heute mit 1.500 km/s ins interstellare Medium und werden von einem Pulsar zum Leuchten angeregt.
Josef M. Gaßner erläutert in der Reihe "Einblicke ins Weltall" anhand von Originalaufnahmen des Hubble Space Teleskops, des Chandra Teleskops, des Herschel Teleskops, des Spitzer Teleskops, des VLA, und weiterer Teleskope in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen die bisherigen Forschungsergebnisse zum Pulsarwindnebel im Sternbild Stier: dem Krebsnebel (NGC 1952). Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
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18.10.2020
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Der Helix-Nebel, NGC 7293, liegt etwa 650 – 700 Lichtjahre (LJ) entfernt im Sternbild Wassermann (6,3 mag hell). Er ist einer der nächstgelegenen Planetaren Nebel, 3 LJ ausgedehnt – im Infrarot (IR) sogar über 4 LJ. Damit ist er am Nachthimmel etwa so ausgedehnt wie ein Viertel des Vollmonds – und wurde wohl auch deshalb schon früh vom deutschen Astronomen Karl Ludwig Harding beobachtet (im Jahr 1823).
Josef M. Gaßner erläutert anhand von UV-, IR- und Aufnahmen im sichtbaren Licht das Werden und Vergehen Planetarer Nebel.

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08.10.2020
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Josef M. Gaßner erläutert das Themenfeld der Thermodynamik. Mithilfe der Begriffe Entropie, Temperatur, Ergodenhypothese, Mikro- und Makrozustände führt er entlang der thermodynamischen Hauptsätze ein in das Denkmodell der statistischen Mechanik. Dabei ergeben sich erstaunliche Parallelen zum Weltbild der relativistischen Quantenfeldtheorie.

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17.09.2020
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Am 14. September 2020 wurde in Nature Astronomy von der Forschergruppe um Jane S. Greaves der Nachweis von Monophosphan (Phosphin) oder PH3 in den Wolkenschichten der Venus publiziert. Phosphin ist ein effektiver Biomarker. Trotzdem ist damit keineswegs Leben auf der Venus nachgewiesen. Josef M. Gaßner führt durch die Originalpublikation und erläutert die Zusammenhänge.

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09.09.2020
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Der Pferdekopfnebel (Barnard 33) befindet sich etwa 1.400 Lichtjahre entfernt im Sternbild Orion. Die markante, drei Lichtjahre ausgedehnte Silhouette des Dunkelnebels ist vor dem leuchtenden Emissionsnebel IC 434 bereits mit 20-cm-Teleskopen deutlich erkennbar. Überwiegend handelt es sich bei der Dunkelwolke um 27 Sonnenmassen molekularen Wasserstoffs, einfachen Kohlenwasserstoffverbindungen, teilweise auch mit Sauerstoff- und Schwefelanteil. Die Temperatur bewegt sich zwischen 15 K und 100 K. Entdeckt wurde der Pferdekopfnebel bereits 1887 von Williamina Fleming. Josef M. Gaßner kommentiert in der Reihe "Einblicke ins Weltall" Originalaufnahmen des Hubble-Space-Teleskops.

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