22.01.2016
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Naturgesetze (Teil 2) | Naturphilosophie mit Harald Lesch (Vorlesung 4)

Das Thema Naturgesetze geht in die zweite Runde. Harald Lesch erläutert die Bedeutung der Prognosefähigkeit, von Symmetrien, Näherungen und den Versuch, die reale Welt zu beschreiben. Letztendlich kann man die Naturgesetze auch auf den Kosmos als Ganzes anwenden.

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  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 28
  • Naturphilosophie: Naturgesetze

Personen in dieser Konversation

  • Hochverehrter Herr Professor Lesch
    Vielen Dank für diese Reihe. Es ist eine Freude, Ihnen zuzuhören. Eine Frage hab ich noch. Sie nehmen an, es gibt Schwierigkeiten mit der Einmaligkeit einiger Vorgänge und der Allgemeingültigkeit und Wiederholbarkeit der diesbezüglichen Gesetze? Wenn wir nur von einem Vorgang, den es gegeben hat, wissen und gleichzeitig sicher sind, die Gesetzlichkeit ist allgemein, dann sollten wir auch schlußfolgern: Wann immer die Bedingugen wieder so sind, dann wird es auch wieder so kommen. Da ist doch kein Widerspruch. Wenn wir Schwierigkeiten zu haben glauben, dass ein Naturgesetz hier so und dort anders wirkt, dann werden wir eben noch weiter verallgemeinern müssen. Allgemeingültigkeit muß ja auch heißen, gültig unter allen Voraussetzungen. Vielleicht ist das eine Frage: Haben wir die Formulierung der Naturgesetze allgemein genug gefasst, oder engen wir ein, was weiter wirkt, als wir wissen.