24.12.2019
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Allein mit dem Standardmodell lassen sich eine Reihe von Phänomenen nicht erklären. Es scheint eine weitere Materieform zu geben, die wir Dunkle Materie nennen. Was verstehen wir darunter im Detail, wie suchen wir danach und welche Kandidaten bieten sich aktuell an? Josef M. Gaßner erläutert die Konzepte Massive Compact Halo Objects (Machos), Weakly Interacting Massive Particles (Wimps), Modified Newtonian Dynamics (Mond), Tensor-Vector-Skalar-Theory (TeVeS), Axion und Neutralino.

30.04.2018
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Dr. Dietrich ist akademischer Rat an der Universitäts-Sternwarte München, die zur Fakultät für Physik der LMU gehört. In seiner Arbeit beschäftigt er sich vor allem mit dem schwachen Gravitationslinseneffekt. Sein Interesse dabei ist ein besseres Verständnis des Zusammenhangs zwischen der Masse von Galaxienhaufen und der Eigenschaften des heißen Gases in diesen, sowie Studien der Verteilung von dunkler Materie auf den größten kosmologischen Skalen. Der Gravitationslinseneffekt, eine Vorhersage Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie, beschreibt die Ablenkung von Licht im Schwerefeld massiver Objekte. Da die Gravitation unabhängig davon ist, ob Materie dunkel oder baryonisch ist, ist der Gravitationslinseneffekt die direkteste Methode die Verteilung und Eigenschaften der dunklen Materie auf kosmologischen Skalen zu studieren. Nach einer allgemeinen Einführung in den Gravitationslinseneffekt und seiner verschiedenen Ausprägungen (stark und schwach) werden einige aktuelle astrophysikalische Anwendungen insbesondere aus dem Bereich der Galaxienhaufen und der Kosmologie präsentiert.