06.01.2021
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Sjur Refsdal forschte Anfang der 60er Jahre an Gravitationslinsen und entwickelte eine Idee. Sollte es gelingen, das Licht einer weit entfernte Supernova in gelinsten Mehrfachbildern zu analysieren, könnte man daraus wertvolle kosmologische Information gewinnen. Ein halbes Jahrhundert später war es schließlich soweit: Das Hubble Weltraumteleskop spürte Licht auf, das 9,34 Mrd. Jahre von der Spiralgalaxie SP1149 zu uns unterwegs gewesen war. Unterwegs wurde es vom Supermassiven Galaxienhaufen MACS J1149+2223 gelinst und in der Helligkeit um den Faktor 22 verstärkt. Die gelinsten Fehlbilder in Form eines Einsteinkreuzes der Galaxie trafen zu unterschiedlichen Zeiten im Teleskop ein. Eine tiefgehende Analyse erlaubte nun eine kühne Prognose, wann und wo sich ein weiteres Fehlbild der Supernova in der Zukunft erstmals zeigen sollte. Mit Lensed Star 1 gelang sogar eine Aufnahme eines blauen Überriesen (Icarus) innerhalb der heute 14,4 Mrd. Lichtjahre entfernten Galaxie. Josef M. Gaßner erzählt in der Reihe "Einblicke ins Weltall" vom großen astronomischen Erfolg einer präzise vorhergesagten Supernova-Erscheinung und erläutert die Zusammenhänge mit der modernen Kosmologie - insbesondere dem Dilemma unterschiedlicher Hubble-Konstanten.

 

Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)

Wissenschaftler erklären Wissenschaft

09.04.2020
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Live-Fragen zum Vortrag von Stefan Hilbert. Wir wissen heute, dass das Universum expandiert, und dass diese Expansion sich beschleunigt. Die derzeitige Ausdehnung des Universums wird mit der Hubble-Konstanten ausgedrückt. Die Hubble-Konstante kann mit verschiedenen Methoden gemessen werden, die zuletzt immer präziser wurden. Physiker haben nun mit Hilfe von Gravitationslinsen die Hubble-Konstante neu bestimmt, sie weicht jedoch von anderen Werten deutlich ab. Stimmt etwa unser Standardmodell der Kosmologie nicht?

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Wissenschaftler erklären Wissenschaft

09.04.2020
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Wir wissen heute, dass das Universum expandiert, und dass diese Expansion sich beschleunigt. Die derzeitige Ausdehnung des Universums wird mit der Hubble-Konstanten ausgedrückt. Die Hubble-Konstante kann mit verschiedenen Methoden gemessen werden, die zuletzt immer präziser wurden. Physiker haben nun mit Hilfe von Gravitationslinsen die Hubble-Konstante neu bestimmt, sie weicht jedoch von anderen Werten deutlich ab. Stimmt etwa unser Standardmodell der Kosmologie nicht?

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Wissenschaftler erklären Wissenschaft

26.02.2020
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68 Prozent der Energiedichte im Universum liegen in einer bislang unbekannten Form vor, die wir Dunkle Energie nennen und die eine beschleunigte Expansion des Universums bedingt. Worauf begründet sich diese Hypothese? Wie gut sind die zugrundeliegenden Beobachtungen - insbesondere die verwendeten Standardkerzen - wirklich? Welche alternativen Modelle gibt es? Josef M. Gaßner erläutert die Zusammenhänge.

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