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THEMA:

Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 10:38 #72029

Ich verstehe das Argument gegen die Schleifen-Quantengravitation der superscharfen Bilder von entfernten Bildern nicht. Die Körnigkeit der Raumzeit ist doch sehr sehr klein (nahe der Planck-Länge???). Dann streuen doch die Photonen mit einer sehr viel größeren Wellenlänge in Form von S-Wellen, also Kugelwellen. Diese Kugelwellen geben einen flachen Untergrund für den Betrachter, und das Bild würde doch sowieso scharf bleiben. Nur wenn die Strukturen größer als die Photonenwellenlänge sind, gibt es Kleinwinkelstreuung, die das Bild unscharf machen. Gilt auf solchen Größenordnungen die Schleifen-Quantengravitation überhaupt noch?

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 12:15 #72032

Ich denke, Du verwechselst Teilchen mit Raum.

Ein kleines Teilchen wird von großen Wellen umgangen. Das Photon wird nicht gestreut.

Beim Raum muss das Photon ja hindurch. Es kann ja nicht außen herum.

Je größer die Körnung ist, desto eher wird das Photon dann in der Richtung gefangen, wenn man von Raumzellen ausgeht, die linear angeordnet sind, und wie sollten sie sonst angeordnet sein, wirr durcheinander? - da gäbe es Zwischenräume.

Je kleiner die Körnung, desto schärfer das Bild, allerdings je größer die Entfernung desto stärker wirkt sich die Körnung in der Nähe der Quelle auf den Beobachter in der Ferne aus. Das ist wie wenn man ein Pixelbild vergrößert. Die Körnung in der Nähe des Empfängers ist dabei ohne Bedeutung, das wäre die Körnung des Fotopapiers, und das ist immer gleich, egal wie weit man schaut, es geht ja nicht um die Frage, das empfangene Bild zu vergrößern sondern das Originalbild zu empfangen.

Aber vielleicht sollte zuerst einmal festgelegt werden, wie sich ein Photon durch Raumzellen bewegen soll. Nach meiner Anschauung kann es nur eine einzige Zelle belegen und von dieser in die nächste gelangen. Daher das Problem mit dem Winkel auf große Entfernung.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 14:27 #72037

Danke für die Antwort.
Ich sehe den Ansatz. Das jetzt in eine Abschätzung umzusetzen, dafür fehlt es dann bei mir doch etwas an Kenntnissen. Aber die Situation ist anders als von mir angenommen, das gebe ich zu.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 16:25 #72042

ra-raisch schrieb: Beim Raum muss das Photon ja hindurch. Es kann ja nicht außen herum.

Kommt drauf an, ob man das Photon als Punktteilchen auffasst oder nicht. Es ist erstmal nur eine Energieportion ohne Aussage über seinen Platzbedarf.

...wenn man von Raumzellen ausgeht, die linear angeordnet sind, und wie sollten sie sonst angeordnet sein, wirr durcheinander? - da gäbe es Zwischenräume.

Es gibt viele Möglichkeiten eines Raumgitters: Tetraeder, Würfel usw. Zwischenräume darf es allerdings nicht geben. Das sehe ich auch so.

Aber vielleicht sollte zuerst einmal festgelegt werden, wie sich ein Photon durch Raumzellen bewegen soll. Nach meiner Anschauung kann es nur eine einzige Zelle belegen und von dieser in die nächste gelangen.

Auch da gibts viele Möglichkeiten. Ich persönlich betrachte ein Photon nicht als Punktteilchen sondern als Welle, wenn es sich durch den Raum bewegt. Dann könnte es viele Zellen "belegen" und der Pixeleffekt wäre nicht mehr feststellbar. Daher finde ich das Kriterium mit den scharfen Bildern nicht so "scharf".

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 16:43 #72043

Michael D. schrieb:

...wenn man von Raumzellen ausgeht, die linear angeordnet sind, und wie sollten sie sonst angeordnet sein, wirr durcheinander? - da gäbe es Zwischenräume.

Es gibt viele Möglichkeiten eines Raumgitters: Tetraeder, Würfel usw. Zwischenräume darf es allerdings nicht geben. Das sehe ich auch so.

Was sagte Josef zu den "Zwischenräumen" in der Animation vom MaxPlank Institut? "Da wo sie keine Flächen sehen da ist auch nix, weder Raum noch Zeit"...
Ich denke man muss sich völlig von der Euklidschen Geometrie lösen um das zu verstehen. Denn die Animation zeigt eigentlich das keine bestimmte Struktur vorgegeben ist; insbesondere muss das keine nach unseren geometrischen Vorstellungen Raumfüllende Struktur sein.
Das macht das Ganze ziemlich "wild" wie Josef sich auszudrücken pflegt.

PS:
Jede irgendwie geartete regelmäßige Struktur eines Raumgitters würde sofort ein Koordinatensystem auszeichnen. Wenn ich das richtig verstehe will man das gerade nicht.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 16:59 #72045

Merilix schrieb: PS:
Jede irgendwie geartete regelmäßige Struktur eines Raumgitters würde sofort ein Koordinatensystem auszeichnen. Wenn ich das richtig verstehe will man das gerade nicht.

Dazu muss es gar nicht regelmäßig sein. Es müßte nur universell sein. Aber warum soll es nicht beobachterbezogen sein? Da wäre ich nicht so kleinlich.
Michael D. schrieb:
ra-raisch schrieb: Beim Raum muss das Photon ja hindurch. Es kann ja nicht außen herum.

Kommt drauf an, ob man das Photon als Punktteilchen auffasst oder nicht. Es ist erstmal nur eine Energieportion ohne Aussage über seinen Platzbedarf.

Eigentlich nicht, aber das Photon muss in einem Raumpixel sein, es füllt ihn vollständig aus, weil es ja ein Pixel ist. Oder meinst Du, dass das Photon sich über mehrere Pixel erstreckt? Ein Photon wäre dann gepixelt....

Merilix schrieb: Was sagte Josef zu den "Zwischenräumen" in der Animation vom MaxPlank Institut?

Auch damit hätte ich kein Problem:
Da stelle ich mir schon vor, dass die Raumzellen nahtlos aneinanderkleben. Man zeichne Punkte und diese bilden den Raum, wie in einem Kristallgitter oder Koordinatennetz. Der Zwischenraum gehört jeweils zu dem am nächsten gelegenen Punkt. Alles, was hindurchgeht, wird dabei auf diesen Punkt zentriert. Kleine Winkel werden daher unmöglich. De facto sehe ich dann nur noch 90° Winkel, oder von mir aus analog der Kugelpackung 60°.

Wie sehen dann Bewegungen aus? Instantanes Hüpfen von Zelle zu Zelle mit einer kurzen Verharrzeit? Um andere Winkel zu ermöglichen, müßten also mehrere Zellen übersprungen werden....ebenfalls instantan....ideal zum Tunneln. :dry:

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 19:39 #72053

ra-raisch schrieb: De facto sehe ich dann nur noch 90° Winkel, oder von mir aus analog der Kugelpackung 60°.

Mit anderen Worten: Du stellst dir das eingebettet in einen euklidischen Hintergrund vor ;)

Ich versuch mir das erst garnicht so vorzustellen, nicht das sich da ein falsches Bild im Hirn einbrennt^^
Mir ist unter anderem aufgefallen das da von RaumZeit und nicht nur von Raum die Rede ist.
Desweiteren ist mir aufgefallen das sich Josef nicht festgelegt hat was die Zahl der Begrenzungsflächen angeht ("Würfel als triviales Beispiel, im allgemeinen Fall ist das irgend eine Geschichte")
Und sollte man sich die Flächen wirklich als Flächen vorstellen oder ist das nur eine "Metapher" um das zu visualisieren? Wie stellt man sich eine Fläche vor die z.B. zwischen einer Raum und einer Zeitkoordinaten aufgespannt wird?
Die Flächeninhalte sind quantisiert. Aber das heist nicht notwendigerweise das deren Ort im Raume sich einem Raster unterordnen müsste.
...
Ganz Wilde Geschichte die Schleifenquantengravitation :unsure:

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 20:41 #72059

Merilix schrieb: Was sagte Josef zu den "Zwischenräumen" in der Animation vom MaxPlank Institut? "Da wo sie keine Flächen sehen da ist auch nix, weder Raum noch Zeit"...

Für mich ein klarer Schwachpunkt der LQG.

Ich denke man muss sich völlig von der Euklidschen Geometrie lösen um das zu verstehen. Denn die Animation zeigt eigentlich das keine bestimmte Struktur vorgegeben ist; insbesondere muss das keine nach unseren geometrischen Vorstellungen Raumfüllende Struktur sein.

Muss nicht. Einfacher ist es aber mit einer raumfüllenden Struktur.

Das macht das Ganze ziemlich "wild" wie Josef sich auszudrücken pflegt.

Also die LQG ist mir zu "wild".

Jede irgendwie geartete regelmäßige Struktur eines Raumgitters würde sofort ein Koordinatensystem auszeichnen. Wenn ich das richtig verstehe will man das gerade nicht.

Ich seh da kein Problem.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 20:52 #72060

ra-raisch schrieb: Eigentlich nicht, aber das Photon muss in einem Raumpixel sein, es füllt ihn vollständig aus, weil es ja ein Pixel ist.

Nein, dafür sehe ich keine Notwendigkeit.

Oder meinst Du, dass das Photon sich über mehrere Pixel erstreckt?

Ja sicher.

Ein Photon wäre dann gepixelt....

Nein, nicht notwendigerweise.

Da stelle ich mir schon vor, dass die Raumzellen nahtlos aneinanderkleben. Man zeichne Punkte und diese bilden den Raum, wie in einem Kristallgitter oder Koordinatennetz. Der Zwischenraum gehört jeweils zu dem am nächsten gelegenen Punkt.

Richtig. Genau wie als Schnitt in meinem Avatarbild zu sehen.

Wie sehen dann Bewegungen aus? Instantanes Hüpfen von Zelle zu Zelle mit einer kurzen Verharrzeit? Um andere Winkel zu ermöglichen, müßten also mehrere Zellen übersprungen werden....ebenfalls instantan....ideal zum Tunneln. :dry:

Nein, das Photon gleitet ohne jede Verpixelung durch die Finiten Raumvolumina. An den Ecken befinden sich nur Vektorpotentialpunkte des EM-Feldes:

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 22:32 #72063

Die Wellenlänge von Photonen, gleich welcher, sind um 10 ner Potenzen größer, als die Raumelemente, um die es hier geht.

Bei den „Pixeln“ sind wir in der Planckwelt! Bei den Wellenlängen von Photonen sind wir weit davon entfernt.

Deshalb ist ja ein messbarer Schaden an den Photonen eventuell nur über eine Distanz von mehreren Mrd. LJ feststellbar.
Und der Schaden müsste auch noch nach der Wellenlänge variieren.

Was offensichtlich nicht der Fall ist. Jedenfalls konnte man das vor allem im interessanten Röntgenbereich nicht feststellen.

Thomas

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 28 06. 2020 23:05 #72065

Wie kann man bei einer Background independence überhaupt einen Quant als Quant charakterisieren?

Merilix schrieb:
" "Da wo sie keine Flächen sehen da ist auch nix, weder Raum noch Zeit"...

Ist nix kein Background?

Bleiben nach Background independence dann überhaupt Körnungseigenschaften vorhanden?

Also ich verstehe die Vorhersage der LQG ebenfalls nicht, dass es dort zu kleinen Störungen von Photonen kommen soll.

Sind nicht Photonen selbst Teil dessen was hintergrundunabhängig ist?

Sind es dann nicht gerade klare Bilder die für LQG sprechen würden?

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 03 08. 2020 02:56 #74121

Da bei dem Spinnetzwerk nur die ausgebildeten Flächen von Interesse sind, könnte man es bedingt mit einem Blatt Papier veranschaulichen. Wenn man eine Line auf ein Blatt Papier malt, würde man in einer Vergrößerung sehen, dass die Line Defekte hat, da das Papier eine raue Oberfläche hat und die Täler keine Farbe abbekommen. Um so stärker die Vergrößerung um so mehr und stärker ausgeprägt erscheinen die Defekte. Das würde sich in etwa so verhalten, wie mit Licht im Spinnnetzwerk um so länger der Weg umso deutlicher und prominenter die Defekte, denn die Flächen sind im steten Wandel und nur aus den Flächen setzt sich der makroskopische Raum - in dem sich das Licht ausbreitet - zusammen. Weil die Flächen so klein sind sind die Defekte auch erst nach langen Wegstrecken erkennbar (bzw. sollten erkennbar sein) Ähnlich wie beim Papier um so feiner das Papier, also um so glatter seine Oberfläche, um so stärker muss die Vergrößerung sein um die Defekte der gezeichneten Line zu sehen.

Schlaflos
Zenon

Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande. Vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen, was fürchterlich ist
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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 03 08. 2020 22:18 #74151

Hi

....nur dass das Blatt Papier ein Kontinuum darstellt, welches in der LQG nicht existiert.
Ein Photon kann keine Störungen erfahren, wenn es selbst Teil dessen ist was stören soll.
Das würde erst wieder gehen, wenn ein Blatt Papier als Kontinuum da wäre. Oder wie könnte man ohne Blatt Papier die Defekte erklären?
Dabei ist es völlig egal ob der Raum durch Flächen dargestellt wird oder durch den Raum den die Flächern umspannen.
Ohne Kontinuum keine Quanten.
Wenn alles quantisiert wird ,keine Quanten.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 03 08. 2020 23:20 #74157

seb110 schrieb: Oder wie könnte man ohne Blatt Papier die Defekte erklären?

Du hast das vielleicht missverstanden, es geht nicht darum, Defekte zu erklären, sondern zu erklären, warum die nicht vorhandenen Defekte gegen ein Diskontinuum sprechen.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 04 08. 2020 21:32 #74178

Mir ist eigentlich schon nicht klar warum ausgerechnet die LQG eine Störung postuliert, welche die Bilder unscharf werden lassen soll.

Wenn ich den kontinuierlichen Hintergund entferne, kann ich kein Quantum als Qauntum charakterisieren.
Wie soll das gehen? Ein Quantum (eine Portion) grenzt sich ab, sonst ist es keine Portion mehr.

Der Hintergrund sei entfernt (quantisiert):
Das ergäbe einen Einheitsbrei. Das Photon ist Einheitsbrei. Der Hintergrund ist Einheitsbrei. Ein anderes Photon ist Einheitsbrei. Raumzeit ist Einheitsbrei.
Stört der Einheitsbrei den Einheitsbrei, also sich selbst?
Wo sollen dort Störungen auftreten?
Störungen sprechen doch eher dafür, dass da etwas anderes ist als Einheitsbrei?

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 05 08. 2020 01:07 #74189

Würde es dir helfen wenn die genutzten Holonomien Graphen ausgeben, die so dicht sind das ein quasi kontinuierlicher Raum entsteht?

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 05 08. 2020 01:11 #74190

seb110 schrieb: Wenn ich den kontinuierlichen Hintergund entferne, kann ich kein Quantum als Qauntum charakterisieren.
Wie soll das gehen? Ein Quantum (eine Portion) grenzt sich ab, sonst ist es keine Portion mehr.

Klingt eigentlich logisch, aber:
Sagen wir mal so....wenn die Entfernung eines Meters aus genau 10 Quanten besteht, dann wären die Quanten 10 cm groß. Kann man das nicht messen?
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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 06 08. 2020 20:40 #74274


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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 06 08. 2020 23:22 #74279

Ich will mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weil ich noch nicht die Zeit den Willen gefunden habe um mich detailliert in das Thema einzuarbeiten, aber nach meinem ambitionierten Reinschnuppern würde ich sagen:

Dass die "Löcher" nur eine Ausdehnung haben, wenn man sie in ein Mehrdimensionalen Raum verfrachtet. Also einen Virtuellen Raum schafft um die Struktur des Spinnnetzwerkes bildlich darzustellen. Nach meinem zugeben rudimentären Verständnis sollten die "Löcher" auch keine Dimensionen enthalten und damit auch keine (innere) Ausdehnung besitzen. Dadurch wäre der Raum nahtlos aber kraus oder knittrig, aber immer auf sehr kleiner Ebene (vgl.: Durchmesser Proton ~1,7 fentometer oder 10-15m und hier geht es um Fältchen die noch 10 Trillionen mal kleiner sind).

Wäre es mein Forschungsprojekt, so würde ich das Pferd von hinten aufziehen und erstmal Begründen, dass diese Raumstruktur notwendig ist, damit es überhaupt zum Wellencharakter von EM Strahlung kommen kann. Aber natürlich könnten das auch schnell 10 verschwendete (puplikationsfreie) Jahre werden...

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Letzte Änderung: von Zenon. Begründung: Rechtschreibung und so unnützes Zeug (Notfallmeldung) an den Administrator

Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 07 08. 2020 08:43 #74297

Zenon schrieb: Wäre es mein Forschungsprojekt, so würde ich das Pferd von hinten aufziehen und erstmal Begründen, dass diese Raumstruktur notwendig ist, damit es überhaupt zum Wellencharakter von EM Strahlung kommen kann.

genau :)

na denn:

oder du gibst der Wellenlänge an sich die entscheidende Rolle der Raumstrukturbildung.
\(Energie\cdot Wellenlaenge=h\cdot c=const.\)

hxc enthält sowohl Energie kgm^2/s^2 als auch "beschleunigte Raumzeit" oder "DE" m^3/s^2

wird die Wellenlänge größer, wird die Energie kleiner und die beschleunigte Raumzeit größer.
wird die Wellenlänger kleiner, wird die Energie größer und die beschleunigte Raumzeit kleiner.

nimm jetzt mal nicht h sondern hxc als Quantum und pack das mal in die SRT. Sieht lustig aus. :)


.....aber du hast recht, man müsste dafür wohl einen eigenen Verlag gründen damit es keine 10 publikationsfreien Jahre werden :)
ich möchte aber keinen Mod. Hinweis riskieren, deshalb sei gesagt das obere Formelspielerei erstmal nur als solche zu betrachten ist.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 07 08. 2020 11:23 #74306

seb110 schrieb: "beschleunigte Raumzeit" oder "DE" m^3/s^2

Ich denke, diesesmal habe ich verstanden, wie Du das verstehst. V/t² ist aber keine beschleunigte Raumzeit sondern allenfalls beschleunigte Raumausdehnung.
d²V/dt²
Übrigens ist die Expansion des Universums ebenfalls eine reine Raumausdehnung und hat nichts mit der Zeitachse zu tun.
seb110 schrieb: deshalb sei gesagt das obere Formelspielerei erstmal nur als solche zu betrachten ist.

So habe ich das auch verstanden.
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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 07 08. 2020 12:23 #74309

Der grosse Fehler der LQG ist aus meiner Sicht die Anwendung der Heisenbergschen Unschärfe und der Wahrscheinlichkeitsinterpretation auf die Raumzeit. Ein Modell mit einer rein geometrischen Diskretisierung des Raumes ist besser.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 08 08. 2020 22:50 #74397

ra-raisch schrieb: Übrigens ist die Expansion des Universums ebenfalls eine reine Raumausdehnung und hat nichts mit der Zeitachse zu tun.

Das würde dann aber gut zur Energie passen, da für ein Photon ja auch keine Zeit vergeht.
Der Teil einer hypothetisch modifizierten SRT( "sprich hinter dem Gleichheitszeichen") der einen relativistischen Impuls (f*(h/c)) hervorbringt ist greifbarer.
Denn wenn sich ein Teil des Gesamtimpulses eines äußeren Sternes einer Spiralgalaxie in Expansion umwandeln würde hätten wir "Bindungs-Dunkle-Energie"
Aber gut:
weiter grübeln :)
Michael D. schrieb: Der grosse Fehler der LQG ist aus meiner die Anwendung der Heisenbergschen Unschärfe und der Wahrscheinlichkeitsinterpretation auf die Raumzeit. Ein Modell mit einer rein geometrischen Diskretisierung des Raumes ist besser.


Da bin ich auch sehr gespannt ob man das jemals experimentell bestätigen kann oder nicht.

Zitat:
"Lassen sich die Effekte der Quantengravitation auch noch auf andere Weise beobachten?

Ja, um Quanteneigenschaften von Raum und Zeit nachzuweisen, muss nicht zwangsweise das Graviton entdeckt werden. Auch Experimente bei niedrigeren Energien könnten Auswirkungen der Quantengravitation zeigen. Die Idee ist es, ein kleines Objekt in einen quantenmechanischen Überlagerungszustand zu bringen und dabei zu untersuchen, wie sich die Krümmung von Raum und Zeit während dieser Überlagerung verhält. Um ein messbares Gravitationsfeld zu erzeugen, muss das Objekt allerdings mindestens ein Milligramm wiegen. Derzeit lassen sich so große Objekte noch nicht in einen Überlagerungszustand bringen – doch die Forschung auf diesem Gebiet schreitet schnell voran."

aus:
www.weltderphysik.de/gebiet/universum/wi...n-eine-neue-theorie/

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 10 08. 2020 11:57 #74473

seb110 schrieb:
ra-raisch schrieb: Übrigens ist die Expansion des Universums ebenfalls eine reine Raumausdehnung und hat nichts mit der Zeitachse zu tun.

Das würde dann aber gut zur Energie passen, da für ein Photon ja auch keine Zeit vergeht.

Da sehe ich überhaupt keinen Zusammenhang.
ra-raisch schrieb:
seb110 schrieb: "beschleunigte Raumzeit" oder "DE" m^3/s^2

Ich denke, diesesmal habe ich verstanden, wie Du das verstehst. V/t² ist aber keine beschleunigte Raumzeit sondern allenfalls beschleunigte Raumausdehnung.
d²V/dt²

Allerdings habe ich mir d²V/dt² nochmal durch den Kopf gehen lassen:

g = G·M/r²
SK = 4r²π
d²V/dt² = g·SK = 4π·G·M
dies ist ein lediglich masseabhängiger Parameter (entfernungsunabhängig)

Das bedeutet natürlich nicht, dass der Raum in die Masse hineinfällt bzw beschleunigt wird. Es gilt aber zB für eine Staubwolke oder Gaswolke. Dann kann man es schon als Raumbeschleunigung interpretieren. Dies ist exakt die Grundlage des Rivermodells: "Raumflussbeschleunigung".
urknall-weltall-leben.de/forum/5-allgeme...chwarze-loecher.html

Dies ist hier leider OT daher sollte es ggf in einem separaten Thread weiter geführt werden, wenn Du meinst, am besten in obigem, soweit es normale Massen oder SL betrifft.

Mit einer Erklärung für DE hat das aber nichts zu tun, außer dass DE es in gleicher Weise nur abstoßend verursacht. Es erklärt aber nicht die DE sondern nur deren Wirkungsweise und benötigt sie als Ursache.
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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 12 08. 2020 22:25 #74642

Hi
Besten Dank für den Hinweis.

Zur LQG passt es nicht! Raumquanten und Quanten werden noch unterschieden.
Zum Rivermodell passt es nicht, SLs ziehen sich Raumzeit.

wenn f*h*c=p*c^2
sind Quanten=Raumquanten
ist Energie=Dunkle Energie
ist Kilogramm=Meter (Abstand, Dunkle Materie)
Gravitation und Expansion hätten die selbe unbekannte Ursache
Raumkrümmung ist Prozessverlängerung ist mehr Dunkle Energie als im krümmenden Objekt selbst
Ein Schwarzes Loch hätte selbst extrem wenig beschleunigte Raumzeit (DE) und deshalb viel Energie
Ein Schwarzes Loch würde, weil es selbst wenig beschleunigte Raumzeit hat, für viel beschleunigte Raumzeit (Krümmung, DE) sorgen.
weil h*c=const.

....also es passt irgendwie, nirgendwo so richtig.

die Überlegungen zur n-Dimensionalität in Herrn Gassners Video zur Stringtheorie (60).... würde für "flache Raumzeit" (DE) doch bedeuten dass F~1/r^(2-1) also F~1/r Zieht sich die SRT nicht durch alle Dimensionen beginnend bei r?

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 13 08. 2020 10:15 #74649

seb110 schrieb: ...Die Idee ist es, ein kleines Objekt in einen quantenmechanischen Überlagerungszustand zu bringen und dabei zu untersuchen, wie sich die Krümmung von Raum und Zeit während dieser Überlagerung verhält...

Das ist eine sehr gute Idee. :)

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 13 08. 2020 11:12 #74653

Michael D. schrieb:
seb110 schrieb: ...Die Idee ist es, ein kleines Objekt in einen quantenmechanischen Überlagerungszustand zu bringen und dabei zu untersuchen, wie sich die Krümmung von Raum und Zeit während dieser Überlagerung verhält...

Das ist eine sehr gute Idee. :)

Die Idee hatte ich schon vor langer Zeit:

Man kann jedes Elementarteilchen anhand der von ihm ausgehenden Gravitationswirkung exakt vermessen, ohne es zu "messen".

Allerdings stimmt das nicht, denn um die Gravitationswirkung zu messen, benötige ich ein Messsubjekt, das zumindest gleich große Gravitationswirkungen verursacht, also das Elementarteilchen allein durch seine Anwesenheit beeinflusst.

Die Bilanz wird erst bei größeren Messobjekten besser, ich könnte also (rein theoretisch) mit einem Elementarteilchen einen Fußball vermessen und ihn kaum beeinflussen....wie bei der UR=ℏ/2.
Δx = UR/Δp
Δx = UR·c/ΔE
Δx~1/Δm

Naja, man könnte natürlich die exakte Lichtbeugung eines knapp am Objekt passierenden Lichtstrahls messen. Die Frequenz des Lichtstrahls müßte aber wiederum der Größe (wohl eher der Energie) des Objektes angepasst sein, um überhaupt einen exakten Weg zu beschreiben. Und schon haben wir wieder eine nicht zu vernachlässigende gravitative Rückwirkung der Messung auf das Objekt.

Der einzige Unterschied zu herkömmlichen Messungen wäre, dass (theoretisch) die Messung vor der Beeinflussung durchgeführt werden könnte. Jedoch benötigt der Messvorgang eine Mindestzeit, in der die kurze Distanz leicht überwunden wird. Man müßte also in sehr großer Entfernung messen......und dies alles bei der geringen gravitativen Empfindlichkeit., da ist die Messgenauigkeit bestimmt nicht groß, zumal das Messsubjekt ja auch Zeit benötigt, um den Messort zu erreichen, und die eigene gravitative Wirkung sich auch in der Ferne nur bei Beschleunigungen verändert.
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Superscharfe Bilder - Herleitung? 14 08. 2020 22:18 #74711

Durchläuft die leere Raumzeit in der LoopQGT auf kleinsten Skalen statistische Schwankungen der Metrik? Anders kann ich mir die erwartete Bildunschärfe nicht erklären. Also was der mathematische Grund sein soll. Ich würde mir gern die Herleitung dazu reinziehen, weiß aber nicht mal nach welchem Begriff ich googeln soll .. 42 ? ;)

MfG Ghosti
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 15 08. 2020 23:19 #74742

Das Spinnnetzwerk ist ein statisches Bild ohne Zeit, mit Zeit ähnelt es eher Schaum (spin foams) Robert Oeckl ist gut vertreten auf arxiv

Ashtekar, Lee Smolin, Carlo Rovelli gehören zu den Gründern der Schleifen

Folgendes entspringt meinem bestenfalls lückenhaften Verständnis der Theorien:
Über die Zeit ändert sich die Raumgeometrie, aber nicht die Metrik, die ändert sich nur wenn du diesen Ausschnitt der Raumzeit in einen virtuellen Raum überstellst
Sich darauf einzulassen, bedeutet sich erstmal frei zu machen von Vorstellungen von Raum und Zeit, denn diese müssen erst gebaut werden.

Das Menschenpack fürchtet sich vor nichts mehr als vor dem Verstande. Vor der Dummheit sollten sie sich fürchten, wenn sie begriffen, was fürchterlich ist
Goethe

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Superscharfe Bilder von entfernten Galaxien 16 08. 2020 09:17 #74746

seb110 schrieb: die Überlegungen zur n-Dimensionalität in Herrn Gassners Video zur Stringtheorie (60).... würde für "flache Raumzeit" (DE) doch bedeuten dass F~1/r^(2-1) also F~1/r Zieht sich die SRT nicht durch alle Dimensionen beginnend bei r?


Zitat:
"Ein grundlegender Gedanke war allen gemeinsam: Für die Stabilitätsbetrachtungen im n-dimensionalen Raum wurde der Potentialver-lauf aus Kontinuitätsüberlegungen gewonnen. Mit anderen Worten, ein Kraftfeld F(r) um eine (punkt-förmige) Quelle fällt mit der Entfernung r umgekehrt proportional zur entsprechenden Kugeloberfläche On(r)."

Quelle:
www.pro-physik.de/restricted-files/110071

Würde die LQG eine mögliche Verknüpfung zwischen n Dimension nicht unmöglich machen wenn "alles" quantisiert und hintergrundunabhängig ist?

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