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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 13:16 #77897

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Es besteht doch auch die Möglichkeit, dass wir die Dunkle Materie nicht sehen können, weil wir davon durchflutet sind, weil alle unsere Ruhmassen im Inneren nicht ruhen, sondern mit dieser Frequenz ( z.b. ca. 10^20Hz der Frequenz der Vakuumpolarisation ) mitresonieren.
Oder ist das die Dümmste Idee ?

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 13:46 #77899

heini schrieb: weil wir davon durchflutet sind

Das klingt jetzt eher nach Vakuumenergie.

Wenn alles davon durchflutet wäre, hätte es ja nicht mehr die Wirkung, für die es erfunden wurde. Es würde nur der Vakuumenergie entgegenwirken, wäre von dieser also gar nicht mehr zu unterscheiden.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 14:25 #77904

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ra-raisch schrieb:

heini schrieb: weil wir davon durchflutet sind

Das klingt jetzt eher nach Vakuumenergie.

Wenn alles davon durchflutet wäre, hätte es ja nicht mehr die Wirkung, für die es erfunden wurde. Es würde nur der Vakuumenergie entgegenwirken, wäre von dieser also gar nicht mehr zu unterscheiden.


Ja außer gravitativ , weils ja Energie = masse ist. und als EM Strahlung kann sie in Void's als dunkle Energie verschwinden und sich in der Umgebung von Massen zur Dunklen Materie ansammeln.

Die elektromagnetischen Kräfte der Strahlung würde auch die Gravitation erklären.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 15:04 #77906

heini schrieb: und als EM Strahlung kann sie in Void's als dunkle Energie verschwinden und sich in der Umgebung von Massen zur Dunklen Materie ansammeln.

Die elektromagnetischen Kräfte der Strahlung würde auch die Gravitation erklären.

Em.Strahlung kann nicht verschwinden und kann sich auch nicht ansammeln.
Strahlung hat keine em.Kräfte, ist aber Quelle von Gravitation, dazu bedarf es keiner halsbrecherischer Erklärung.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 17:13 #77914

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Das Charakteristikum der Em Strahlung ist ja ,dass sie den Entstehungsort verlässt. Und die regionale Intensität kann wie die regionale Dichte doch auch ab oder zunehmen.

Wenn es möglich ist , dass aus der Nullenergie kurzfristig eine Vakuumpolarisation wird, dann sollte es erst recht möglich sein wenn die nötige Energie dafür bereits da ist.

Was spricht denn dagegen , dass es was gibt, was wir nicht sehen können, weil es allgegenwärtig ist. ?

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 18:08 #77919

heini schrieb: Was spricht denn dagegen , dass es was gibt, was wir nicht sehen können, weil es allgegenwärtig ist. ?

Dagegen spricht nichts, aber die Gedanken zur em.Strahlung widersprechen der Natur der em.Wellen, sich immerfort weiter zu bewegen, bis sie sich ggf in eine andere Energieform verwandeln. Wenn Strahlung "verschwindet", muss die Energie in anderer Form weiter vorhanden sein. Dabei spricht man aber weder von verschwinden noch von ansammeln, wobei dies weder DM noch Vakuumenergie erklären würde, sondern allenfalls deren Ursprung.

Es gibt allerdings so wenig Strahlung, dass diese weder den Ursprung für DM noch für Vakuumenergie erklären könnte.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 19:22 #77924

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ra-raisch schrieb:

heini schrieb: Was spricht denn dagegen , dass es was gibt, was wir nicht sehen können, weil es allgegenwärtig ist. ?

Dagegen spricht nichts, aber die Gedanken zur em.Strahlung widersprechen der Natur der em.Wellen, sich immerfort weiter zu bewegen, bis sie sich ggf in eine andere Energieform verwandeln. Wenn Strahlung "verschwindet", muss die Energie in anderer Form weiter vorhanden sein. Dabei spricht man aber weder von verschwinden noch von ansammeln, wobei dies weder DM noch Vakuumenergie erklären würde, sondern allenfalls deren Ursprung.

Es gibt allerdings so wenig Strahlung, dass diese weder den Ursprung für DM noch für Vakuumenergie erklären könnte.


em.Strahlung kann auch umgelenkt werden siehe Gravitationslinsen. Und von SL kommts gar nicht mehr weg.

Wie wenig von der Strahlung die man nicht erfassen kann und die ich hier frech DM nenne gibt es denn offiziell ?
es soll ja 5 mal mehr DM als M geben !

Sollen "damals" nicht angeblich riesige Mengen Positronen und Elektronen zerstrahlt worden sein ? wo ist denn diese Strahlung hin ?
Welche Frequenz hat die denn gehabt ?

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 20:03 #77927

heini schrieb: em.Strahlung kann auch umgelenkt werden siehe Gravitationslinsen. Und von SL kommts gar nicht mehr weg.

Das ist richtig, aber wie willst Du das ohne SL bewerkstelligen?

heini schrieb: Wie wenig von der Strahlung die man nicht erfassen kann und die ich hier frech DM nenne gibt es denn offiziell ?

Die Hintergrundstrahlung macht ca 0% der Gesamtmasse de Universums aus und die helle Strahlung der Sterne macht nochmals viel viel weniger aus.
Stell Dir mal vor, wieviele Sonnen es gegeben haben müßte, um derartig viel Strahlung zu erzeugen, wie sie für DM benötigt würde, und zwar ein Vielfaches der heutigen Masse der Sonnen. Und nun überleg Dir die dafür benötigte Zeit.

heini schrieb: Sollen "damals" nicht angeblich riesige Mengen Positronen und Elektronen zerstrahlt worden sein ? wo ist denn diese Strahlung hin ?
Welche Frequenz hat die denn gehabt ?

Die damals zerstrahlten Protonen sind die heutige CMBR. Als Strahlung und Masse je 50% der Gesamtmasse des Universums hatten, war das Universum
τ = 51100 ± 800 Jahre alt und
z = 3402 ± 26
So zumindest der Stand der Wissenschaft.

Aber ich sehe schon, dass Du da vermutlich etwas verwechselst. Solange die Strahlung genügend Energie zur Bildung von Quarks hatte, wurde laufend Materie und Antimaterie gebildet und zerstrahlte wieder. Hierbei entstand der Überschuss der Materie allmählich. Es ist kein (direkter) Rückschluss auf die Gesamtmasse möglich.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 23:15 #77938

Damals sind keine Protonen zerstrahlt.
Materie und Antimaterie annihilierten und wurden zu Gammaphotonen, die heute durch die Expansion der Raumzeit zu einer Wellenlänge führten, die heute in etwa 2,7 Kelvin entsprechen.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 16 10. 2020 23:24 #77939

Thomas schrieb: Damals sind keine Protonen zerstrahlt.

Das nennt man durchaus auch so:

wiki:
In der Elementarteilchenphysik versteht man unter Annihilation (lateinisch annihilatio „das Zunichtemachen“) den Prozess der Paarvernichtung (auch: Paarzerstrahlung),

Helmholtz-Zentrum www.hzdr.de/db/Cms?pOid=35245&pContLang=de&pNid=3225
Trifft ein Positron auf ein Elektron, zerstrahlen (annihilieren) beide Teilchen und es werden in der Regel zwei Photonen mit einer Energie von jeweils 511 keV in entgegengesetzter Richtung emittiert

wiktionary
Auch Antiatome sind nur stabil, solange sie nicht in Kontakt mit gewöhnlicher Materie kommen, da sie sonst zerstrahlen (Annihilation).

Uni Wien www.univie.ac.at/astroid/demokapitel/glossary/Annihilation.html
Vernichtung von Materie- und Antimaterieteilchen unter Freisetzung von Energie, beispielsweise das Zerstrahlen

Spektrum www.spektrum.de/lexikon/physik/zerstrahlung/15843
Zerstrahlung, die Vernichtung (Annihilation) eines Teilchens und seines Antiteilchens, wenn beide aufeinandertreffen.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 10:52 #77952

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0. Die Existenz dunkler Materie ist doch wohl nicht mehr zu bezweifeln. 5mal mehr als Sichtbare.

1: Wenn die DM eine EM mit der Frequenz im Bereich der Vakuumpolarisation ist , dann ist das Auftreten von Vakuumpolarisationen für diese Strahlung sehr viel wahrscheinlicher . ( Energetisch näher )

2: Diese Strahlungsenergieform wird also von der Vakuumpolarisation leicht gestreut. und hält sich so vorzugsweise bei der ( Ruhe) Masse auf.
Weil die Wahrscheinlichkeit für Vakuumpolarisation in der Nähe von Massen höher ist. n ~ 1 + m/r

3: Somit könnte die DM auch lokal geblieben sein, wie die Massen selbst , also ohne von der Expansion zur CMBR gedehnt zu werden.

4: Was uns als CMBR erreicht ist ja nicht die Strahlung , die uns damals verlassen hat, sondern diejenige aus der Ferne die zu wenig Masse in der Nähe hatte, was heute dort ein Void ist. Denn das Universum ist ja flach.

5. Möglicherweise bilden sich sogar zwischen Massen Resonanzfelder aus .

6. Nach meinem Gefühl erzeugen Resonanzfelder keine abstoßenden Kräfte.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 11:18 #77954

heini schrieb: 1: Wenn die DM eine EM mit der Frequenz im Bereich der Vakuumpolarisation ist , dann ist das Auftreten von Vakuumpolarisationen für diese Strahlung sehr viel wahrscheinlicher . ( Energetisch näher )

Dieser Satz ergibt wenig Sinn.
Zuerst kommt eine aus der Luft gegriffene Annahme, dann eine unschlüssige Schlussfolgerung die in sich unlogisch ist.

Zunächst meinst Du mit EM wohl em.Strahlung, gut. Was mit "im Bereich von" gemeint sein kann, ist unklar, denn Strahlung bewegt sich mit Lichgeschwindigkeit und ist daher nicht "in einem Bereich". Was zuletzt Vakuumpolarisationen mit Strahlung zu tun haben sollen, ist nicht ersichtlich.

wiki:
Die Vakuumpolarisation ist eine quantenelektrodynamische Erscheinung, die eng mit dem verwandt ist, was in Quantenfeldtheorien allgemein als Vakuumfluktuation bezeichnet wird. Durch Erzeugung und Vernichtung virtueller Teilchen wird dabei das Vakuum zu einem nichtlinear polarisierbaren elektromagnetischen Medium.

Wenn überhaupt, dann könnte nur ein Gradient in den VPolarisationen eine Streuung (Beugung) verursachen.

heini schrieb: 2: Diese Strahlungsenergieform wird also von der Vakuumpolarisation leicht gestreut. und hält sich so vorzugsweise bei der ( Ruhe) Masse auf.

Ob eine Streuung erfolgt, wage ich zu bezweifeln, das würde man in der Astronomie beobachten können. Jedenfalls hält sich Strahlung nirgends auf.

heini schrieb: 3: Somit könnte die DM auch lokal geblieben sein, wie die Massen selbst , also ohne von der Expansion zur CMBR gedehnt zu werden.

Das ist bei DM ganz normal, weil es keine Strahlung ist. Strahlung wird hingegen von der Expansion immer gedehnt.

heini schrieb: 5. Möglicherweise bilden sich sogar zwischen Massen Resonanzfelder aus .
6. Nach meinem Gefühl erzeugen Resonanzfelder keine abstoßenden Kräfte.

Bitte keine zusammenhanglosen Phantasien!

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 12:47 #77961

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ra-raisch schrieb:

heini schrieb: 1: Wenn die DM eine EM mit der Frequenz im Bereich der Vakuumpolarisation ist , dann ist das Auftreten von Vakuumpolarisationen für diese Strahlung sehr viel wahrscheinlicher . ( Energetisch näher )

Dieser Satz ergibt wenig Sinn.
Zuerst kommt eine aus der Luft gegriffene Annahme, dann eine unschlüssige Schlussfolgerung die in sich ulogisch ist.

Zunächst meinst Du mit EM wohl em.Strahlung, gut. Was mit "im Bereich von" gemeint sein kann, ist unklar, denn Strahlung bewegt sich mit Lichgeschwindigkeit und ist daher nicht "in einem Bereich". Was zuletzt Vakuumpolarisationen mit Strahlung zu tun haben sollen, ist nicht ersichtlich.

wiki:
Die Vakuumpolarisation ist eine quantenelektrodynamische Erscheinung, die eng mit dem verwandt ist, was in Quantenfeldtheorien allgemein als Vakuumfluktuation bezeichnet wird. Durch Erzeugung und Vernichtung virtueller Teilchen wird dabei das Vakuum zu einem nichtlinear polarisierbaren elektromagnetischen Medium.

heini schrieb: 2: Diese Strahlungsenergieform wird also von der Vakuumpolarisation leicht gestreut. und hält sich so vorzugsweise bei der ( Ruhe) Masse auf.

Ob eine Streuung erfolgt, wage ich zu bezweifeln, das würde man in der Astronomie beobachten können. Jedenfalls hält sich Strahlung nirgends auf.

heini schrieb: 3: Somit könnte die DM auch lokal geblieben sein, wie die Massen selbst , also ohne von der Expansion zur CMBR gedehnt zu werden.

Das ist bei DM ganz normal, weil es keine Strahlung ist. Strahlung wird hingegen von der Expansion immer gedehnt.

heini schrieb: 5. Möglicherweise bilden sich sogar zwischen Massen Resonanzfelder aus .
6. Nach meinem Gefühl erzeugen Resonanzfelder keine abstoßenden Kräfte.

Bitte keine zusammenhanglosen Phantasien!


zu 1: Die Vakuumpolarisation hab ich so verstanden, dass hier kurzzeitig ein Elektron-Positronpärchen entsteht dessen Energie dem Vakuum entliehen wird.
E= mec2 = h * f
f ~ 10^20 Hz diesen Frequenzbereich hab ich gemeint. .

zu 2. Die Streuung könnte man nicht beobachten, weil wir ja für diese Frequenz blind wären .
Gemeint hab ich die ( Aufenthalts- besser Antreff-wahrscheinlichkeit ) sprich die Intensität :
zu 3. Ich "postuliere" ja eine Strahlung die durch Erzeugung und Vernichtung virtueller Teilchen das Vakuum zu einem nichtlinear polarisierbaren elektromagnetischen Medium macht.
Nur Strahlen die die lokalen Bereiche in die Voids hinein verlassen werden von der Expansion gedehnt !
Strahlen die sich entlang der Massen hangeln werden nicht gedehnt. ?

5 und 6 stelle ich einstweilen zurück.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 13:06 #77963

heini schrieb: zu 3. Ich "postuliere" ja eine Strahlung die durch Erzeugung und Vernichtung virtueller Teilchen das Vakuum zu einem nichtlinear polarisierbaren elektromagnetischen Medium macht.

Für die Fluktuationen wird keine Strahlung benötigt.

Mit Strahlung kannst Du reale Teilchen generieren, mit geringer Trefferquote, da der Wirkugsquerschnitt von Photon-Photon sehr gering ist. Nur sehr hohe Dichte wie nach dem Urknall kann dies ausgleichen.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 14:49 #77976

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ra-raisch schrieb:

heini schrieb: zu 3. Ich "postuliere" ja eine Strahlung die durch Erzeugung und Vernichtung virtueller Teilchen das Vakuum zu einem nichtlinear polarisierbaren elektromagnetischen Medium macht.

Für die Fluktuationen wird keine Strahlung benötigt.

Mit Strahlung kannst Du reale Teilchen generieren, mit geringer Trefferquote, da der Wirkugsquerschnitt von Photon-Photon sehr gering ist. Nur sehr hohe Dichte wie nach dem Urknall kann dies ausgleichen.


Das ist die Lehrmeinung, die die DM allerdings nicht erklärt.
Wenn ich nun sage : es gibt eine wesentliche Menge an Strahlung im Frequenzbereich der Vakuumpolarisation so erklärt das nicht nur die Dunkle Materie sondern macht auch die "unsinnige" Lehrmeinung die Quanten könnten sich etwas zu leihen nehmen das gar nicht da ist, hinfällig.
Das ändert noch nichts an der gültigkeit der Mathematik dahinter.

Als Jurist ist man natürlich an der Erhaltung der Gesetze interessiert.
Ich als technischer Physiker bin bemüht Physik zu verstehen.
Das einzig beständige ist der Wandel.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 14:58 #77978

heini schrieb: Wenn ich nun sage : es gibt eine wesentliche Menge an Strahlung im Frequenzbereich der Vakuumpolarisation so erklärt das nicht nur die Dunkle Materie sondern macht auch die "unsinnige" Lehrmeinung die Quanten könnten sich etwas zu leihen nehmen das gar nicht da ist, hinfällig.

Mit "Vakuumpolarisation" unterstellst Du bereits, dass " Quanten könnten sich etwas zu leihen nehmen das gar nicht da ist"

Ich denke, Du willst darauf hinaus, dass das Vakuum nicht Null ist sondern ein allgegenwärtiges Potential vorhanden ist. Das ist mehr oder weniger das gleiche wie die Nullpunktsenergie ωℏ/2. Doch auch diese Nullpunktsenergie ist ja nicht frei verfügbar, es bleibt bei der Leihe.

Deine "wesentliche Menge an Strahlung" ist hingegen ein deus ex machina, eine reine Hilfsbehauptung. Letztlich ist es dasselbe wie die postulierten Quantenfluktuationen, die Du aber zusätzlich benötigst.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 16:15 #77980

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ra-raisch schrieb:

heini schrieb: Wenn ich nun sage : es gibt eine wesentliche Menge an Strahlung im Frequenzbereich der Vakuumpolarisation so erklärt das nicht nur die Dunkle Materie sondern macht auch die "unsinnige" Lehrmeinung die Quanten könnten sich etwas zu leihen nehmen das gar nicht da ist, hinfällig.

Mit "Vakuumpolarisation" unterstellst Du bereits, dass " Quanten könnten sich etwas zu leihen nehmen das gar nicht da ist"

Ich denke, Du willst darauf hinaus, dass das Vakuum nicht Null ist sondern ein allgegenwärtiges Potential vorhanden ist. Das ist mehr oder weniger das gleiche wie die Nullpunktsenergie ωℏ/2. Doch auch diese Nullpunktsenergie ist ja nicht frei verfügbar, es bleibt bei der Leihe.

Deine "wesentliche Menge an Strahlung" ist hingegen ein deus ex machina, eine reine Hilfsbehauptung. Letztlich ist es dasselbe wie die postulierten Quantenfluktuationen, die Du aber zusätzlich benötigst.


aus de.wikipedia.org/wiki/Vakuumpolarisation
die niedrigste Ordnung der Vakuumpolarisation wird durch ein virtuelles Photon beschrieben. Die mein ich nicht

mit dem Vakuumpolarisationstensor zweiter Ordnung wird die Photon-Photon-Streuung vorhergesagt, bei dem zwei einlaufende elektromagnetische Wellen aneinander gestreut werden.
Es gibt sehr gute Hinweise auf die Photon-Photon-Streuung in den Daten des ATLAS-Experiments bei CERN.

der Vakuumpolarisationstensor zweiter Ordnung nimmt sich nichts zu leihen, was nicht da ist.!

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 16:32 #77982

heini schrieb: Photon-Photon-Streuung

Dafür brauchst Du doch keine Vakuumpolarisation?
σph ≈ 1e-34 m²

Bei wiki wird Polarisation überhaupt nicht erwähnt
de.wikipedia.org/wiki/Halpern-Streuung

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 17 10. 2020 17:50 #77989

heini schrieb: Wenn ich nun sage : es gibt eine wesentliche Menge an Strahlung im Frequenzbereich der Vakuumpolarisation so erklärt das nicht nur die Dunkle Materie sondern macht auch die "unsinnige" Lehrmeinung die Quanten könnten sich etwas zu leihen nehmen das gar nicht da ist, hinfällig.


Wie erklärst Du die damit die gemessenen Effekte der Dunklen Materie, die ja darauf beruhen, dass in Galaxien viel mehr Dunkle Materie vorhanden ist in den Leerräumen?

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 18 10. 2020 12:14 #78037

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ra-raisch schrieb:

heini schrieb: Photon-Photon-Streuung

Dafür brauchst Du doch keine Vakuumpolarisation?
σph ≈ 1e-34 m²

Bei wiki wird Polarisation überhaupt nicht erwähnt
de.wikipedia.org/wiki/Halpern-Streuung


aus de.wikipedia.org/wiki/Vakuumpolarisation

Virtuelle Elektron-Positron-Paare verleihen dem Vakuum Eigenschaften, die in der klassischen Elektrodynamik ein nichtlinear polarisierbares Medium aufwiese. Besonders deutlich wird das in der nächsthöheren nichtverschwindenden Ordnung der Störungstheorie, wo das Feynman-Diagramm für die Vakuumpolarisation vier Photonen an vier Ecken einer geschlossenen Elektron-Positron-Schleife aufweist. Durch dieses Diagramm wird beispielsweise die Photon-Photon-Streuung vorhergesagt, also ein Prozess, bei dem zwei einlaufende elektromagnetische Wellen aneinander gestreut werden. Ein solcher Prozess ist in der (linearen) klassischen Elektrodynamik unmöglich, wo zwei elektromagnetische Wellen sich einfach addieren und daher ohne jede Wechselwirkung durchdringen. Die Wahrscheinlichkeit für den Prozess ist jedoch so klein, dass er bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Es gibt jedoch sehr gute Hinweise auf die Photon-Photon-Streuung in den Daten des ATLAS-Experiments bei CERN.[3]

jedenfalls gibt es Streuprozeesse die vermehrt in der Umgebung von Massen stattfinden .

Die Energie dieser Strahlung trägt zum örtlichen Energie-Impuls-Tensor bei. Die Voids werden energieärmer. Deren Ränder energiereicher.
Das ist ein sich selbst verstärkender Effekt.
Weil wir nur durch leere Räume hindurchsehen können deren Energieimpulstensor schwächer wird, haben wir den Eindruck einer exponentiellen Expansion.

Wir sind die Ältesten unseres sichtbaren Universums somit ist unser Energie-impulstensor in dieser Entwicklung am weitesten fortgeschritten, und hat die steilste Energiedichtezunahme.
Wenn wir die daraus entstehende Rotverschiebung als Entfernungsgeschwindigkeit betrachten, so sind wir dem Rest des Universums ganz schön voraus.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 18 10. 2020 20:07 #78054

heini schrieb: jedenfalls gibt es Streuprozeesse die vermehrt in der Umgebung von Massen stattfinden .

Den Artikel von wiki kannte ich schon, aber wo steht hierzu etwas?

heini schrieb: Die Energie dieser Strahlung trägt zum örtlichen Energie-Impuls-Tensor bei. Die Voids werden energieärmer. Deren Ränder energiereicher.
Das ist ein sich selbst verstärkender Effekt.

Für beides sowie die weiteren Schlussfolgerungen gibt es keinen Grund, denn die Materie-Antimaterie-Pärchen werden ziemlich schnell wieder zerstrahlen, nahe Materie sogar schneller als in den Voids, vermute ich.

Bei bloßer Streuung ohne Teilchenerzeugung hat es praktisch gar keinen Effekt, zumindest wäre dies in der Masse Ωm des Universums bereits enthalten.

Allein die gesamte Strahlung ist bereits so gering, dass sie ab einem Alter des Universums τ ≫ τCMB für alle Aspekte uninteressant ist.

Aber interessante Idee, dass der Brechfaktor über die Zeiten eine Rolle spielen könnte. Vielleicht kannst Du ja für die Zeit der Rekombination oder später einen Brechfaktor berechnen? Wie wäre denn die Abweichung von n=1 heute im Sonnensystem?

Den Brechfaktor des Sonnenwindes nahe der Sonne sowie nahe der Erde hatte ich schon einmal gemäß einer Veröffentlichung von Shapiro zum ART-Experiment hier im Forum berechnet....er hängt stark von der Frequenz ab. Shapiro musste deshalb das Experiment mit neuester Technik durchführen, erinnere ich mich.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 20 10. 2020 11:51 #78133

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ra-raisch schrieb:
Aber interessante Idee, dass der Brechfaktor über die Zeiten eine Rolle spielen könnte. Vielleicht kannst Du ja für die Zeit der Rekombination oder später einen Brechfaktor berechnen? Wie wäre denn die Abweichung von n=1 heute im Sonnensystem?

Den Brechfaktor des Sonnenwindes nahe der Sonne sowie nahe der Erde hatte ich schon einmal gemäß einer Veröffentlichung von Shapiro zum ART-Experiment hier im Forum berechnet....er hängt stark von der Frequenz ab. Shapiro musste deshalb das Experiment mit neuester Technik durchführen, erinnere ich mich.


Tja, 100 ppm, des gibt net viel her.

Aber der Sonnenwind erinnert mich an eine Idee die ich schon vor langer Zeit hatte .
Da mach ich einen eigenen Thread auf.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 20 10. 2020 12:18 #78134

heini schrieb:

ra-raisch schrieb: für die Zeit der Rekombination oder später einen Brechfaktor berechnen

Tja, 100 ppm, des gibt net viel her.

Achso, ja, der Sonnenwind ist ja ionisiert während nach der Rekombination die Ionisierung von vorher ja genau beseitigt wurde.
Damit sinkt die Oszillationsfähigkeit der Elektronen in der Nähe der Resonanzfrequenz dramatisch, weil sie die Rückstellkraft in der atomaren Bindung spüren.

Aber ppm ist eine seltsame Angabe, meinst Du die Abweichung des Brechfaktors von 1?. Im Sonnenwind soll die Teilchendichte n = 5000000 / m³ betragen.

Das war der Thread zur Brechzahl nahe der Sonne
www.uwudl.de/forum/aktuell/naturwissensc...html?start=180#69194

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 20 10. 2020 22:42 #78189

Rainer,

es sind damals keine Protonen zerstrahlt. Teilchen und Antiteilchen zerstrahlten. Man nennt das Annihilation.

Die Gammaphotonen, die daraus resultierten, wurden durch die Expansion in ihren Wellenlängen soweit gestreckt, dass ihre heutigen Wellenlängen einer Temperatur von etwa 2,7 Kelvin entsprechen.

Protonen zerstrahlen nicht! Sie sind stabile Teilchen.

Die Kamiokande Experimente in Japan haben das sehr eindrucksvoll gezeigt.

Thomas

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 20 10. 2020 22:57 #78191

Thomas schrieb: Protonen zerstrahlen nicht! Sie sind stabile Teilchen.

Dies würde man Zerfall nennen. Davon habe ich natürlich nicht gesprochen.

Der Zerfall wird allerdings für die Asymmetrie verantwortlich gemacht, " Hierbei entstand der Überschuss der Materie allmählich" aber das habe ich nur erwähnt. Dieser Mechanismus ist Gegenstand der Forschung und bisher nicht geklärt.

Ich wollte vor allem deutlich machen, dass die Annihilation und Teilchenbildung sich wiederholten, also die vorhandene Energie mehrfach umgesetzt wurde, so dass die prozentuale Asymmetrie beim Zerfall nicht von der vorhandenen Gesamtenergie abgeleitet werden kann.

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Frage: sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht ? 20 10. 2020 23:56 #78199

Was ist denn das schon wieder?

Was ist denn eine prozentuale Asymmetrie?
Und der Zerfall wird für die Asymmetrie verantwortlich gemacht?

Das ist nicht korrekt!

Studieren und sich in der Wortwahl zu disziplinieren wäre jetzt hilfreich.

Thomas

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