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THEMA: Woraus besteht der Weltraum?

Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 10:09 #61266

Aufgrund der Gravitation, die au ch Einstein lehrt, dehnt sich der Raum, wenn Masse vorhanden ist. Der Raum dehnt sich nicht nur im Universum, sondern auch auf der Erde. Jede Masse verändert die Felder der Gravitation.

Nun ist die Frage ja erlaubt, wie wir uns den Raum vorstellen können, der gedeht wird. Ist es ein Gummituch, das ausgebuchtet wird, wenn wir einen Ball dort plazieren? Der Mond kreist um die Erde, weil sich der Raum aufgrund der Masse dehnt.

Wir wissen, dass das sichtbare Universum 13,8 Mrd. Lichtjahre weit ist und insgesamt schätzungsweise 45 Mrd. Lichtjahre im Radius, auch wenn dort unsere pysikalischen Gesetze, die wir Menschen erkennen, nicht mehr gelten. Dafür aber die, die auch eine Realität darstellen. Die durchaus messbar wären

Aber wie soll man sich den Raum vorstellen?

Allen Green, der bekannte Astrophysiker ,erklärte es anhand einer Bühne. Wir sehen die Schauspieler, aber wenn sie nicht mehr da sind, bleibt die Bühne übrig.
Der leere Raum. Warum wird er gedehnt? Und wie ist seine Gestalt?
Wie also verformt sich der Raum, wenn Masse mit im Spiel ist?
ggf, kann ja wer darauf eine Antwort geben, damit wir in der Forschung weiter kommen.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 10:18 #61267

pascar-schuette schrieb: ggf, kann ja wer darauf eine Antwort geben, damit wir in der Forschung weiter kommen.


Wen der Erkenntniszugewinn weiterhin anhält wird es jemanden geben .

Alles was ich oder jemand anderer dazu sagen kann wird nicht weiterhelfen , wir wissen zu wenig .

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 12:03 #61270

pascar-schuette schrieb: ggf, kann ja wer darauf eine Antwort geben, damit wir in der Forschung weiter kommen.

Wenn jemand die Antwort kennt, brauchen wir nicht mehr zu forschen. Forschung ist die Suche nach Antworten.

pascar-schuette schrieb: Nun ist die Frage ja erlaubt, wie wir uns den Raum vorstellen können, der gedeht wird. Ist es ein Gummituch, das ausgebuchtet wird, wenn wir einen Ball dort plazieren? Der Mond kreist um die Erde, weil sich der Raum aufgrund der Masse dehnt.

Was gefällt Dir nicht an dem Bild? Die zusätzliche Raumdimension? Ich benötige keine Raumdimension dafür, mir genügt zB die Dimension der Masseladung. Grafisch zeichnen wir in 2 Dimensionen, egal welche Größen wir darstellen. Daher ist das Bild der zusätzlichen Raumdimension sehr neheliegend, zumal im Gravitationsfeld ja eine Raumdehnung stattfindet. Man kann sich aber stattdessen wohl auch nur Längenkontraktion nebst Zeitdilatation vorstellen, wie es ja von außen aussieht. Die Raumdehnung ergibt sich ja nur aus der Sicht des lokalen Beobachters. Das kann aber eben wohl auch allein nur an seinen radial geschrumpften Maßstäben liegen.

Der Raum selbst ist substanzlos und weder dehnbar noch messbar. Allein die Abstände zwischen Objekten können sich ändern und gemessen werden. Selbst das Vakuum ist nicht allgemein messbar sondern nur subjektiv. Jeder Beobachter misst immer das gleiche Vakuum trotz unterschiedlicher Längenkontraktion und Zeitdilatation. Λ ist immer und überall und für alle gleich. Von außen gesehen ist im Gravitationsfeld nicht mehr Vakuum als in einer vergleichbaren (ungedehnten) Sphäre ohne Masse, dies stellt nur der lokale Beobachter fest. Allerdings stellt der Beobachter im Gravitationsfeld auch fest, dass draußen ebenfalls mehr Vakuum ist, seine Längenmaße sind eben radial anders, das liegt eigentlich gar nicht am Raum. Nur wenn man die lokalen Messungen des Beobachters drinnen mit den lokalen Messungen des Beoabachters draußen vergleicht, ergibt sich eine gravitative Raumdehnung.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 12:45 #61272

pascar-schuette schrieb: Wie also verformt sich der Raum, wenn Masse mit im Spiel ist?

Man kann durchaus auf die Idee kommen, dass etwas, das dehnbar, kontrahierbar und krümmbar ist, und darüber hinaus noch Gravitationswellen überträgt, ein gewisses "Medium" sein muss. Diese Frage wurde in diesem Forum schon gefühlte 1000x diskutiert und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Für mich ist diese Frage nach wie vor völlig offen, denn die ART sagt nicht, warum Masse bzw. Energie den Raum krümmt. Die meisten Physiker wollen das auch gar nicht wissen. Es genügt ihnen die schlichte Tatsache. Mir persönlich nicht.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 12:59 #61273

Michael D. schrieb:

pascar-schuette schrieb: Wie also verformt sich der Raum, wenn Masse mit im Spiel ist?

Man kann durchaus auf die Idee kommen, dass etwas, das dehnbar, kontrahierbar und krümmbar ist, und darüber hinaus noch Gravitationswellen überträgt, ein gewisses "Medium" sein muss. Diese Frage wurde in diesem Forum schon gefühlte 1000x diskutiert und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Für mich ist diese Frage nach wie vor völlig offen, denn die ART sagt nicht, warum Masse bzw. Energie den Raum krümmt. Die meisten Physiker wollen das auch gar nicht wissen. Es genügt ihnen die schlichte Tatsache. Mir persönlich nicht.

Wie ich schon sagte, aus meiner Sicht werden die Objekte in gradierender Richtung komprimiert, weniger Energie→weniger Raum
Eo=E·σ, Vo=V·σ und E/V = Eo/Vo
Aus lokaler Sicht ist es da einfacher von Raumdehnung zu sprechen. Und die meisten physikalischen Berechnungen werden eben lokal durchgeführt.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 13:06 #61274

ra-raisch schrieb: weniger Energie→weniger Raum...

Das kann schonmal nicht sein. Eine Komprimierung/Verkürzung bedeutet immer mehr Energie. Auch in der Quantenmechanik: Verringerung der Wellenlänge und Erhöhung der Frequenz = mehr Energie.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 14:30 #61278

Michael D. schrieb:

ra-raisch schrieb: weniger Energie→weniger Raum...

Das kann schonmal nicht sein. Eine Komprimierung/Verkürzung bedeutet immer mehr Energie. Auch in der Quantenmechanik: Verringerung der Wellenlänge und Erhöhung der Frequenz = mehr Energie.

Eben, daraus ergibt sich ja die Gleichheit.
Die Energie sinkt, weil die potentielle Energie abgegeben wurde, wenn man ruhende Körper vergleicht. Und dies wird durch die Raumkompression ausgeglichen, so dass aus der Ferne kein Unterschied der Energiedichte feststellbar ist. Und lokal subjektiv mit den eigenen Maßstäben gemessen ändert sich weder das Eine noch das Andere. Sowohl der Energiemaßstab als auch der gradierende Längenmaßstabe haben sich im gleichen Maße verändert.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:06 #61280

Lorentzkontraktion bedeutet auf jeden Fall höhere Energie. Egal, ob man Relativistiker ist und das als externer Beobachter feststellt oder ob man Lorentzätheriker ist, der das lokal vor Ort feststellt. Meintest Du das?

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:15 #61281

Michael D. schrieb: Lorentzkontraktion bedeutet auf jeden Fall höhere Energie. Egal, ob man Relativistiker ist und das als externer Beobachter feststellt oder ob man Lorentzätheriker ist, der das lokal vor Ort feststellt. Meintest Du das?

Naja ich sprach von der gravitativen Raumdehnung, so hatte ich pascar-schuette verstanden. Von außen gesehen ist der Raum ja nicht gedehnt sondern die Längen kontrahiert. Das Wort Lorentzkontraktion verwende ich eigentlich nur in der SRT:

In der SRT ist das alles ein bisschen anders, das stimmt. Wir sollten nur noch mit Vierervektoren rechnen, das bin ich immer noch nicht gewöhnt. Da ergeben sich alle Antworten auf die meisten Fragen von alleine, zB das Äquivalenzprinzip.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:19 #61283

ra-raisch schrieb: Naja ich sprach von der gravitativen Raumdehnung.

Raumdehnung passt hinten und vorne nicht. Ich behaupte, es gibt nur eine gravitative Raumkontraktion. Analog zur Lorentzkontraktion. Wir haben das Thema immer und immer wieder.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:21 #61284

Michael D. schrieb:

ra-raisch schrieb: Naja ich sprach von der gravitativen Raumdehnung.

Raumdehnung passt hinten und vorne nicht. Ich behaupte, es gibt nur eine gravitative Raumkontraktion. Analog zur Lorentzkontraktion. Wir haben das Thema immer und immer wieder.

Da liegt ja der gravierende Unterschied zwischen SRT und ART. SRT ist spiegelbildliche Veränderung während ART gleiche Veränderung beinhaltet. In der ART sind sich die beiden Beobachter darüber einig, welcher von beiden größer als der andere ist, wer schneller als der andere ist, wer schwerer als der andere ist etc. In der SRT kannst Du hingegen beide auswechseln, jeder meint von sich er sei größer, schneller, schwerer, oder was auch immer. Dies ist nur möglich, weil der Raum hier gedehnt wird und nicht kontrahiert.

In der SRT sieht der Beobachter den Raum (in der Ferne) unverändert, der Beobachtete sieht den Raum (lokal) verkürzt. In der ART sieht der Beobachtete (weiter innen) den Raum (lokal) unverändert und der Beobachter (weiter draußen) sieht den Raum (aus der Ferne) komprimiert, oder man interpretiert es eben anders, aber das Verhältnis zwischen Beobachter und Beobachtetem ist und bleibt so, konträr zum Effekt bei der Fallgestaltung bei SRT.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:29 #61285

Keiner kann den anderen von seiner Meinung überzeugen. :( Es hat an dieser Stelle keinen Sinn das Fass weiter aufzumachen. Ich denke, das Problem wird uns noch sehr lange verfolgen.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:31 #61286

Michael D. schrieb: Keiner kann den anderen von seiner Meinung überzeugen. :( Es hat an dieser Stelle keinen Sinn das Fass weiter aufzumachen. Ich denke, das Problem wird uns noch sehr lange verfolgen.

Du meinst also, dass die radialen Abstände im Gravitationsfeld aus der Ferne (von weiter draußen) gesehen größer aussehen als lokal?
Du meinst also, dass die Längenkomponente im Schwarzschild-Linienelement falsch ist?

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:32 #61287

Das ist allerdings nicht wirklich eine Frage von Meinungen: Die ART ist experimentell bestätigt.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:33 #61288

Ich denke, Michael missinterpretiert nur seine eigenen Rechenergebnisse,.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 15:46 #61290

Ferragus schrieb: Das ist allerdings nicht wirklich eine Frage von Meinungen: Die ART ist experimentell bestätigt.

Es gibt zwei Interpretationen zur Beschreibung von Gravitation. Entweder man nimmt an, dass sich in der Nähe von Massen das physikalische Volumen tatsächlich vergrössert. Oder man nimmt an, dass einfach mehr Raum auf gleichem physikalischen Volumen gepackt ist (Lorentz-Kontraktion durch Gravitation). Beides führt zu dengleichen experimentellen Ergebnissen. Ich persönlich glaube als Lorentz-Ätheriker an die zweite Variante.

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Woraus besteht der Weltraum? 21 Nov 2019 16:51 #61292

Michael D. schrieb:

Ferragus schrieb: Das ist allerdings nicht wirklich eine Frage von Meinungen: Die ART ist experimentell bestätigt.

Es gibt zwei Interpretationen zur Beschreibung von Gravitation. Entweder man nimmt an, dass sich in der Nähe von Massen das physikalische Volumen tatsächlich vergrössert. Oder man nimmt an, dass einfach mehr Raum auf gleichem physikalischen Volumen gepackt ist (Lorentz-Kontraktion durch Gravitation). Beides führt zu dengleichen experimentellen Ergebnissen. Ich persönlich glaube als Lorentz-Ätheriker an die zweite Variante.

Das war ja die Interpretation, die ich oben auch beschrieben habe, finde ich auch nicht so falsch. Das Problem dabei ist nur, dass dann sämtliche Naturkonstanten krümmungsabhängig werden. Daher ist es rechnerisch wohl klüger, die Standardsicht beizubehalten, wobei die meisten Physiker sowieso lokale Phänomene untersuchen, wo beides nicht nur aufs Gleiche sondern identisch hinausläuft. Auf den lokalen Beobachter bezogen spielt es ja gar keine Rolle.

Ich betrachte ja auch gerne alles von außen, also innen eher komprimiert. Aber bereits an der einfachen Rotation im Orbit rechne ich jetzt schon einige Zeit ohne Erfolg. Vor allem die Zentrifugalkraft macht Probleme, sie passt nicht zur Gravitation... naja ich denke ich weiß schon was fehlt.

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Woraus besteht der Weltraum? 22 Nov 2019 15:19 #61334

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Woraus besteht der Weltraum? 23 Nov 2019 14:07 #61394

Mustafa

pascar-schuette,
zu ClausS Worten ergänzend kann ich sagen, das ist ein Forums-Flood was du machst, ich habe deine Beiträge zusammengefasst.
Wenn du MEHRERE Beiträge schreiben willst, fasse es in EINEM Beitrag zusammen, indem du dazwischen eine horizontale ziehst (im Eidtor).
Danke für deine Beiträge.



Der Raum selbst ist substanzlos und weder dehnbar noch messbar. Allein die Abstände zwischen Objekten können sich ändern und gemessen werden. Selbst das Vakuum ist nicht allgemein messbar sondern nur subjektiv.


Da hast Du recht. Es ist aber der Raum, der aus einer Substanz, undzwar der Singualotät des Urknalls hervorging. Und da müssten wir ansetzen. Es war eine pysikalische Planckgrößte und eine Ursuppe, aus der dann mit Überlicht der Raum entstanden ist. Die Frage ist also, wie ein Raum mit welchen Grenzen aus welchen- sagen wir der Einfachheit halber Material- diese Grenze besteht.
Dann dehnte sich der Raum aus , undzwar mit Überlicht. Aber da war doch eine Grenze.


Die Frage ist also warum sich der Raum aufgrund der Masse , die vorhanden ist, krümmt. Und dann auch das Wie.
Ich gehe also davon aus, dass wir in den Ursprüngen des Urknalls, also der Geburt des Universums, fiorschen müssen. Quanten wären eine Lösung, die auch verschränkt sind, aber auch die Masse, die im Urkern des Universums vorhanden war.


Eine Gravitation und eine Dehnung bedeutet immer Energie, also auch Endropie. Und eine Einbuchtung des Raumes aufgrund der vorhandenen Masse nach Einstein, wird dem Raum Energie kosten und auch freisetzen, die dann auch in einer Temperaturdynamik endet.
Aber im Vakuun wird es immer noch 3 Grad Kelvin sein.
Gravitationswellen sind der Beweis dafür, dass sich der Raum dehnt wie eine Wasserwelle. Diesen Beweis lieferte ja 2015 die Wissenschaft.


Aber was meinst Du mit Verkürzung?
die Längen kontrahiert, Die Lorentzkontraktion oder relativistische Längenkontraktion ist ein Phänomen der speziellen Relativitätstheorie. Der gemessene Abstand zwischen zwei Punkten im Raum ist abhängig von der relativen Bewegung von messendem und gemessenen System lso zusammengezogen K........................
Das hängt mit der Geschwindigkeit ab, mit denen sich die Körper kontraktieren.Und das kommt auch aus dem Begriff des Bezugssystems. So ist die Messung davon abhängig, wie sich der Raum dehnt oder kontraktiert.


Es spielt beides eine Rolle. Die Nähe der Masse, aber auch die Lorenzkontraktion.
Insgesamt gesehen, müssen wir danach forschen, ob die Grenzen des Universums und auch die Dehnung durch vorhandene Massen etwas mit dem Urknall und der Masse zutun hat, die in dieser Singualität war und warum sich deshalb der Raum dehnt.
Und dies werden die nächsten Fragen sein, die wir uns in diesem Forum stellen müssten.

pascar-schuette schrieb: ohannes Schuette

Demnach entstand die Zeit als explodiertendes Teilchen aus vorher Quarks und Quantenmechanik.


Was zum lachen:
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Woraus besteht der Weltraum? 23 Nov 2019 20:30 #61416

@Michael:

ra-raisch schrieb: Daher ist es rechnerisch wohl klüger, die Standardsicht beizubehalten, wobei die meisten Physiker sowieso lokale Phänomene untersuchen, wo beides nicht nur aufs Gleiche sondern identisch hinausläuft. Auf den lokalen Beobachter bezogen spielt es ja gar keine Rolle.

Es ist allerdings so, dass zB ein SL aus der Ferne eine Masse M besitzt, aus der Nähe jedoch die "relative Masse" M/σ, denn nehmen wir zB ein Elektron als Referenzmasse, dann hat ein Elektron in der Nähe des SL befindlich jedoch aus der Ferne gemessen ja nur noch die Masse σ·me, wird aber lokal ganz normal als me gemessen. Damit sollte klar werden, dass alle von außen gemessenen Massen lokal mit diesem Multiplikator gemessen werden. Auch ein Elektron weit draußen wird von innen gemessen die Masse me/σ aufweisen. Genau diese relat.Masse behält es auch, wenn es sich frei fallend dem SL nähert, von außen gemessen me = σ·me·γ und von innen me/σ = me·γ. Das Elektron selbst merkt davon natürlich gar nichts, es hat immer die Ruhemasse me und wird die Masse des SL als γ·M/σ wahrnehmen, wenn ich nicht irre. Die Übereinstimmung läßt sich schnell demonstrieren: Aus der Ferne ergibt sich die Anziehungskraft aus M·me·σ und aus der Nähe aus me·M/σ, und hierbei sind Kräfte mit dem Faktor σ² zu übersetzen (während Beschleunigung den einfachen Faktor σ erfordert).

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 10:29 #61499

ra-raisch schrieb: Es ist allerdings so, dass zB ein SL aus der Ferne eine Masse M besitzt, aus der Nähe jedoch die "relative Masse" M/σ...

Was soll nochmal \(\sigma\) sein? Definition? Und was soll "aus der Nähe" bedeuten?

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 11:26 #61502

Hallo Michael,

wenn ich's recht verstanden habe, ist σ der von Rainer (für den freien Fall aus dem Unendlichen) als σ = 1/γ definierte "Shapirofaktor", womit me = σ me γ für den Freifaller dann wieder me wäre... Wobei mir das nicht ganz klar ist. Auch nicht, was eine relative Masse sein soll (anscheinend zu unterscheiden von der relativistischen Masse).

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.
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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 13:28 #61503

Arrakai schrieb: Wobei mir das nicht ganz klar ist. Auch nicht, was eine relative Masse sein soll (anscheinend zu unterscheiden von der relativistischen Masse).

Mit relativistische Masse wird ja üblich die Masse inkl kin.Energie bezeichnet, hier wird aber mittels Shapirofaktor σ die potentielle Energie in Abzug gebracht, was ich dann mit relativer Masse bezeichnen wollte. Beim Freifaller kommt beides zusammen, was sich im Endeffekt wieder ausgleicht. Das ist ja auch klar, weil er keine Energie abgibt, es die Gesamtenergie ändert sich also nicht.

Das Interessante ist aber, dass die von draußen gemessene Masse M des SL aus der Nähe eben um 1/σ vergrößert erscheint, genauso wie jede Masse weit draußen von weiter Innen gemessen um diesen Faktor vergrößert ist. Der Quotient (σ·m/M) bleibt für alle Beobachter gleich, während die von der Ferne gemessene Anziehungskraft F~σ·m·M um den Faktor σ² kleiner ist als die lokal gemessene Fo~m·M/σ. Gleiches ergibt sich (wohl?) aus dem Umrechnungsfaktor der Beschleunigung auf Grund der Zeitdilatation. Ganz habe ich es aber noch nicht auf die Reihe bekommen.

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 13:37 #61504

Also, für mich läuft die Shapiro-Verzögerung im Prinzip folgendermassen ab:

Für einen aussenstehenden Beobacher erscheint die Lichtgeschwindigkeit in der Nähe von Massen in Radiusrichtung verlangsamt, obwohl sie lokal (also wenn man "reinzoomt") unverändert ist.

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 13:38 #61506

ja so ist es, wobei diese Verzögerung zu einer Beugung führt.

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 13:39 #61507

ra-raisch schrieb: ja so ist es, wobei diese Verzögerung zu einer Beugung führt.

Welche Verzögerung jetzt?

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 13:41 #61508

Du hast "verlangsamt" geschrieben, man nennt es allgemein die Shapiroverzögerung.

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 13:44 #61509

ra-raisch schrieb: Du hast "verlangsamt" geschrieben, man nennt es allgemein die Shapiroverzögerung.

Ja, und? Eine Verzögerung ist doch von aussen betrachtet eine Verlangsamung. Die Animation zeigt die radiale Längenkontraktion durch Massen:

\(dx = \sqrt{-g_{11}(r)}dr\)

Wobei die eigentliche Shapiro-Verzögerung offenbar nicht radial aufritt. Aber auch dabei muss die radiale Längenkontraktion berücksichtigt werden.

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 14:11 #61510

Die Shapiro-Verzögerung, benannt nach Irwin I. Shapiro, bewirkt, dass im Bezugssystem eines von Gravitationszentren weit entfernten Beobachters (Nullpotential) die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Licht nahe einer großen Masse geringer ist als die lokale Lichtgeschwindigkeit. Wiki

Es ist also die Frage, inwieweit sich diese Shapiro Verzögerung auf die Lichtgeschwindigkeit auswirkt. Das hängt von der Masse ab. Und so gesehen kann man nicht von einer Lichtgeschwindigkeitskontante ausgehen, denn Photonen sind von der Masse beeinflussbar, Mich würde interessieren, um welchen Faktor es hier geht, wenn das Licht die Geschwindigkeit ändert.

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Woraus besteht der Weltraum? 25 Nov 2019 14:18 #61511

Michael D. schrieb:

ra-raisch schrieb: Du hast "verlangsamt" geschrieben, man nennt es allgemein die Shapiroverzögerung.

Ja, und? Eine Verzögerung ist doch von aussen betrachtet eine Verlangsamung. Die Animation zeigt die radiale Längenkontraktion durch Massen:

\(dx = \sqrt{-g_{11}(r)}dr\)

Wobei die eigentliche Shapiro-Verzögerung offenbar nicht radial aufritt. Aber auch dabei muss die radiale Längenkontraktion berücksichtigt werden.

1) warst Du es, der gefragt hat: "welche Verzögerung"
2) radial tritt der Faktor wegen der Raumdehnung gleich doppelt auf (Index v für vertikal), aus der Ferne erscheint der lokale Raum nämlich komprimiert.
vv = σ²uv
Orbital ist der Raum hingegen nicht gedehnt, hier ist nur die Zeitdilatation zu berücksichtigen (Index h für horizontal)
vh = σ*uh
σ = ²(1-rs/r) = ²(|gtt|) = 1/²(|grr|) = ²(|grr|) = 1/²(|gtt|) ...wenn ich nicht irre

pascar-schuette schrieb: Mich würde interessieren, um welchen Faktor es hier geht, wenn das Licht die Geschwindigkeit ändert.

Für Licht gibt es keine Besonderheiten, die Masse oder Energie bzw Frequenz spielt dabei überhaupt keine Rolle:
ch = σ·c
cv = σ²c

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