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überlichtschnelle Kommunikation 22 09. 2020 21:17 #76642

Thomas schrieb: Daran zweifelt eigentlich keiner mehr. Jedenfalls keiner, der sich wenigstens ein wenig mit den Grundlagen auskennt.

Naja bei der Verschränkung kommen Zweifel auf und dann kommt die Abenteuerlust wie beim perpetuum mobile dazu.
Letztlich ist es die spannende Aufgabe, den Denkfehler zu finden. Dies kann dann durchaus Erkenntnisgewinn bedeuten.

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überlichtschnelle Kommunikation 22 09. 2020 22:30 #76643

Ne, keine Zweifel.
Durch die Auflösung der Verschränktheit , also der Dislokalität, kann Information nur wieder mit c übertragen werden.
Die Auflösung der Dislokalität selbst überträgt keine Information! Sie sagt nur, dass sie aufgelöst ist, sonst nichts.

Es findet bei der Auflösung auch kein Energieübertrag statt!

Energieübertrag wäre mit der LG verknüpft!

Da kein Energieübertrag, also kein c, also auch kein Informationsübertrag!

Das Rätsel der Verschränkung bleibt allerdings.

Wie können verschränkte Teilchen voneinander getrennt werden, und trotzdem ihre „Verwandtschaft“ beibehalten.

Und wenn man dem einen was tut, merkt es der andere trotzdem instantan.

Wie gesagt, Information kann man damit nicht übertragen, aber verwunderlich ist diese Verbindung auch auf große Distanzen allemal.

Intuitiv fällt mir dazu nur das Wegintegral der QED ein, indem gesagt wird, dass am Doppelspalt alle möglichen Wege aufintergriert werden müssen, um zum richtigen Ergebnis zu gelangen.

Die Teilchen und ihre Felder sind also weiträumig miteinander unterwegs oder verbunden und liefern nur so ein richtiges Ergebnis.

Die Theorie sagt, dass das so sei. Die Alltagserfahrung tut sich schwer mit so einer Vorstellung..

Aber offenbar verhält sich die Natur nicht nach unserer Alltagserfahrung.

Thomas

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überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 11:12 #76655

Richtig Herr Raisch- den Denkfehler finden übt in jedem Fall.-
Im andern Beitrag wurde die kühne Behauptung aufgestellt,dass Informationsübertragung
nicht ohne Energie-Übertragung möglich sei.Das ist eben das Dogma,das klares Denken verhindert.-
Für mich eine völlig absurde Idee -welche Energie wohnt denn einer Information inne?
Die Natur überträgt nun einmal ohne Energie diese Information an ein verschränktes Photon-
oder an beide im Augenklick der Entschränkung,wie sie sich entschieden hat.-

Wo ist der Fehler: Welche Statistiken sind beim Dreifachspalt zu erwarten?
Zum einen a .wird Koinzidenz zwischen A und B festgestellt-dann entscheidet Eve über
die Statistik durch 1 Minute lang Mrd Photonen stören-oder eben nicht stören.Letzteres ergibt ein Interferenzbild.

b.Bob stellt Eingang eines Photons fest-aber Alice keines.Dann ist davon auszugehen,dass das Partner- Photon bei Eve ist.-

c.Alice stellt den Eingang bei sich fest-aber keinen beim Bob-dann ist davon auszugehen,dass das Partner-Photon bei Eve ist.

Sowohl die Statistiken bei b als auch bei c sollten sich ebenso verhalten,wie die bei a. Man kann b und c auch addieren.

Insgesamt kann man also alles schön überprüfen.-
Fairerweise muss ich anfügen- wenn ein Experiment nichts bringt,heißt das leider gar nichts-
wenn es jedoch funktioniert,ist der Beweis erbracht,dass überlichtschnelle Kommunikation möglich ist.-

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überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 13:06 #76659

schlobies schrieb: a)... b)... c)...

Unsinn ist das.
Und jetzt die Quizfrage an dich: wo ist der Fehler?

Di Antworten stehen weiter oben... du musst sie nur finden^^

assume good faith

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assume good faith

überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 13:16 #76661

Merilix schrieb:

schlobies schrieb: a)... b)... c)...

Unsinn ist das.
Und jetzt die Quizfrage an dich: wo ist der Fehler?

Di Antworten stehen weiter oben... du musst sie nur finden^^

Bitte keine Abqualifizierung mit kryptischer Begründung.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 13:31 #76662

ra-raisch schrieb:

Merilix schrieb:

schlobies schrieb: a)... b)... c)...

Unsinn ist das.
Und jetzt die Quizfrage an dich: wo ist der Fehler?

Di Antworten stehen weiter oben... du musst sie nur finden^^

Bitte keine Abqualifizierung mit kryptischer Begründung.

Gut, dann bin ich hier definitiv raus denn es wurde alles schon beantwortet, erläutert, geduldig erklärt etc. pp.
Warum kommt mir nur der Spruch in den Sinn man solle Trolle nicht füttern? Wer weis...

assume good faith

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überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 14:13 #76665

Merilix schrieb: Warum kommt mir nur der Spruch in den Sinn man solle Trolle nicht füttern? .

Diese Frage sollte man sich nur stellen, wenn man sie (sicher) beantworten kann.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 18:44 #76671

ra-raisch schrieb:

Merilix schrieb: Warum kommt mir nur der Spruch in den Sinn man solle Trolle nicht füttern? .

Diese Frage sollte man sich nur stellen, wenn man sie (sicher) beantworten kann.

Ich kann diese Frage sicher beantworten.

assume good faith

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assume good faith

überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 23:18 #76679

Rainer,
Merilix hat recht. Deine Bemerkungen hierzu sind völlig daneben..

Halte dich zurück, wenn du nicht genau weißt, um was es gerade geht.

Weniger ist manchmal halt mehr!

Muss ich dich denn dauernd korrigieren?

Verflixt noch mal!

Thomas

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überlichtschnelle Kommunikation 23 09. 2020 23:58 #76682

Merilix schrieb:

ra-raisch schrieb:

Merilix schrieb: Warum kommt mir nur der Spruch in den Sinn man solle Trolle nicht füttern? .

Diese Frage sollte man sich nur stellen, wenn man sie (sicher) beantworten kann.

Ich kann diese Frage sicher beantworten.

Ich halte schlobies nicht für einen Troll und muss Dich bitten, Dich insoweit zurückzuhalten, auch wenn ich Deine Ungeduld gut verstehe.

Aber das Experiment mit dem Franson Interferometer ist für mich auch noch nicht verständlich. Es sieht so aus, als ob eine Änderung an einem der Wege unmittelbar eine Veränderung des Interferenzbildes am anderen Arm in beliebiger Entfernung verursacht.
Folgende Benutzer bedankten sich: schlobies

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 07:27 #76685

Betrachten wir nur das Experiment video 35 -und verlegen es ins All-A und B sind 1 Lichtjahr auseinander.Auf die Telefonleitung verzichten wir.Wenn Alice nicht stört,und Bob den Koinzidenzschalter dann klicken lässt,wenn er ein Photon empfängt,sieht er eine Interferenzstatistik.-

Betrachtet man,weshalb man nach dem No-communication-Theorem eine konventionelle Verbindung zwischen Alice und Bob benötigt,so erkennt man,dass diese ausschließlich deshalb nötig ist,weil zwischen Alice und Bob Photon für Photon abgeglichen werden muss,ob Alice die Verschränkung durch Aufprägen bpsw eines Schlüssels zerstört hat.-

Wenn Alice dies gar nicht vorhat,weiß Bob auch ohne jeden Abgleich ,dass Alice nicht gestört hat -
Auf Deutsch; weil es verabredet ist.
Also wird sie es bleiben lassen.- Bob geht also davon aus,daß das Partner Photon bei Alice eingegangen ist,wenn er eines feststellt.-
Das Geheimnis ist,dass Alice nicht einzelne Photonen misst und damit stört-wie dies bei Graz-Peking geschieht,sondern entweder
10 Mrd Photonen oder gar keine.-Und das in vereinbartem Abstand 1 Sek, 1 Minute, wie man will...

Und wenn jetzt Alice D3 und D4 misst eine Minute lang,misst Bob keine
Interferenzstatistik mehr.-
Das war so etwa mein erster Gedanke,als ich video 35 ansah.

Was gar nicht geht,das ist,wenn Alice an einzelnen Photonen manipuliert-da sieht Bob gar nichts mehr -insoweit hat das No-Communication-Theorem recht.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 10:40 #76689

schlobies schrieb: Betrachten wir nur das Experiment video 35 -und verlegen es ins All-A und B sind 1 Lichtjahr auseinander.Auf die Telefonleitung verzichten wir.Wenn Alice nicht stört,und Bob den Koinzidenzschalter dann klicken lässt,wenn er ein Photon empfängt,sieht er eine Interferenzstatistik.-

Im Video gibt es weder Alice noch Bob noch einen Koinzidenzschalter.

Beim Quantenradierer in Video 35 gibt es nur Detektoren. Wo willst Du einen Schalter anbringen?

Ich beschreibe das Experiment noch einmal ganz knapp:

a. Das Photon passiert einen Doppelspalt. Wir erhalten zwei Teilwellen.
b. Die beiden Teilwellen passieren einen Strahldoppler.
Soweit ich das verstehe, kann nur zufällig rechts oder links ein Photon mit dem Strahldoppler reagieren, nicht aber in beiden Kanälen. Eine Überlagerung der beiden alternativen Kanäle halte ich für ausgeschlossen. Auch nach Garrett schließen sich Verschränkung und Interferenz aus.
Wir haben nun also nicht 4 Photonen sondern nur 2 verschränkte Photonen, zufällig einmal im linken Kanal und dann wieder im rechten Kanal.
c. Eines der verschränkten Photonen landet auf dem Schirm D0 und bildet ein Einspaltmuster, dies gilt für beide Kanäle unabhängig und auch in Summe. Dies zeigt deutlich, dass die beiden Kanäle nicht interferenzfähig sind.
d. Das andere verschränkte Photon (2 Kanäle) wandert nun durch einen Strahlteiler, wo es polarisiert wird.
Wir haben nun 4 Kanäle.
e. 2 Kanäle landen in den Detektoren D3 bzw D4, ihre Verteilung bzw die ihrer verschränkten Partner ist wie beim Einfachspalt.
f. Die beiden anderen Kanäle werden über den letzten Strahlteiler gemischt und erneut geteilt. Hierbei treten erneut Polarisationen auf.
Wieso hier die Partnerteilchen von D1 und D2 einem Interferenzmuster entsprechen, ist mir allerdings nicht ganz klar. So wie es aussieht, ist es auch kein richtiges Interferenzmuster sondern nur ähnlich. Das Muster muss sich aus der Überlagerung der beiden leicht laufzeit-verschobenen Bilder ergeben. Ob die Polarisation dabei eine Rolle spielt ist mir unklar.

Jeder einzelne Schritt wäre im Experiment nachprüfbar, wo sind diese Daten?

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 12:46 #76700

Da haben wir ja die Interferenz allein erzeugt durch die Polarisation ? Ganz verstehe ich das zwar noch nicht....

wiki (Fresnel-Arago-Gesetze)

Die vier von Fresnel und Arago aufgestellten Aussagen beziehen sich auf das Verhalten von linear polarisiertem Licht gleicher und unterschiedlicher Schwingungsebene bei Überlagerung. Dabei haben sie sowohl Licht unterschiedlicher Quellen als auch der gleichen Quelle betrachtet.

Die vier Gesetze sind:[2][3][4]

1. Zwei (linear) polarisierte Lichtstrahlen, deren Polarisationsebenen zueinander parallel sind, interferieren wie nicht polarisiertes Licht.
2. Zwei (linear) polarisierte Lichtstrahlen, deren Polarisationsebenen aufeinander senkrecht stehen, interferieren nicht. Bei Überlagerung haben sie immer dieselbe Intensität, unabhängig von der Phasendifferenz.
3. Zwei senkrecht zueinander (linear) polarisierte Strahlen interferieren dann miteinander, wenn sie ursprünglich nur eine Polarisationsebene besaßen, d. h., wenn sie Teilstrahlen eines Lichtstrahls gleicher linearer Polarisation sind und anschließend wieder in dieselbe Polarisationsebene gebracht werden.
4. Zwei senkrecht zueinander (linear) polarisierte Lichtstrahlen, die nicht aus polarisiertem Licht entstanden sind, interferieren nicht bei ihrer Zurückführung auf eine Polarisationsebene.


Demnach kann also auch in D0 ein Interferenzbild auftreten, weil der Strahldoppler ebenfalls polarisierend wirkt.
books.google.de/books?id=ks1TAAAAcAAJ&pg...#v=onepage&q&f=false

Das könnte bedeuten, dass in D0 die Hälfte der ankommenden Photonen interferieren und die Hälfte nicht, je nach dem, ob die Polarisierung beider Strahlen zufällig gleich oder orthogonal ist. Und die interferierenden Photonen sind wiederum zur Hälfte seitlich versetzt, je nach dem, in welche Richtung beide (gleich) polarisiert sind. Dies setzt voraus, dass interferenzfähige Photonen in ausreichender Dichte (Kohärenzzeit) eintreten.
Der weitere Versuchsaufbau gewährleistet nun lediglich, diese 4 Kanäle wieder zu trennen.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 13:03 #76701

Prof Gaßner erklärt allerdings,dass entscheidend für die Frage: Interferenz-Muster ja oder nein,
nur die Frage ist,ist die "welcher Weg" Information offen - also D0 und D1 -dann Interferenz,
ist geklärt,durch welchen Spalt das Photon kam- D3 und D4 ,dann keine Interferenz.-
Bei mir hat Alice D3 und D4 zum Stören - D0 und D1 braucht sie nicht -es reicht,wenn sie gar nichts tut- also nicht stört bzw misst.-

Vereinfachen wir also die Fragestellung für einen ersten Schritt: Führt die Deutung Prof.Gaßner nicht zwangsläufig
zur überlichtschnellen Kommunikation -wenn nicht mit Doppelspalt-dann mit triple-Spalt?

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 13:43 #76704

Was meinst Du denn mit Störung in D3 oder D4? Eine Messung?

Eine Messung verändert sonst nirgends eine andere Messung. Was willst Du denn an D3 ändern und was soll sich denn sonst daruch verändern?

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 16:59 #76712

Eine Messung beendet die Verschränkung für das Partner-Photon.
Ich will an D3 und D4 gar nichts verändern.Wenn hier gemessen wird -
also damit der Spalt festgestellt wird,durch den das Photon gekommen ist,ist das Interferenzbild bei
Bob kaputt.-
Da Alice-wenn sie stört -jedes photon stört,stört sie auch alle Photonen,die Bob registriert.-
Der einzige Unterschied zu video 35 ist also der ,dass bei mir nicht einzelne Photonen gestört werden-sondern
eine zeitlang alle ausnahmslos.-

Aber deutlicher wird das alles vielleicht beim Dreifachspalt. Dazu hatte ich ja oben eine
ausführliche Beschreibung geschickt.Incl der Statistiken a,b,c -

Vielleicht sollte man einen der Assistenten von Prof.Gaßner hinzuziehen-der weiß sicher,wie das Experiment zu deuten ist.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 18:46 #76716

schlobies schrieb: Der einzige Unterschied zu video 35 ist also der ,dass bei mir nicht einzelne Photonen gestört werden-sondern
eine zeitlang alle ausnahmslos.

Das Bild bei D0 ändert sich nicht durch die Messung bei D3. Meinst Du es gibt kein Bild bei D0, wenn die Photonen bei D3 in der Schleife gehalten werden?

Überleg doch bitte mal exakt statt Behauptungen aufzustellen.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 18:57 #76717

Pardon -ich meinte natürlich D1 und D2 -also die Detektoren ,bei denen die "Welcher-Weg" Information
wieder verschwunden ist. Und diese benötigt Alice nicht,denn wenn sie nicht stören will,reicht es ,wenn sie gar nichts tut -
und
die Photonen vorbeirauschen lässt.-Wichtig für sie sind nur D3 und D4.-

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überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 20:42 #76722

schlobies schrieb: Pardon -ich meinte natürlich D1 und D2 -also die Detektoren ,bei denen die "Welcher-Weg" Information
wieder verschwunden ist. Und diese benötigt Alice nicht,denn wenn sie nicht stören will,reicht es ,wenn sie gar nichts tut -
und
die Photonen vorbeirauschen lässt.-Wichtig für sie sind nur D3 und D4.-

Mensch benutz doch mal deine Augen und deinen Verstand. An D0 ist kein Interferrenzbild das gestört werden könnte!

Wie oft soll das noch widerholt werden?

Gaasbeek schrieb:
1) The outcome is as follows: signal photons for which the corresponding idler photon later reveals which-path information, do not show an interference pattern. Their detection rates are precisely those of collapsed, single slit paths.
2) Signal photons for which the idler does not reveal any path-information, form an untouched interference pattern. So interference at D0 only occurs for events where the idler photon is detected at D1 or D2.

Im zweiten Fall hat man allerdings eine Überlagerung die sich in NICHTS vom ersten Fall unterscheided.

Es ist völlig egal was an den anderen Detektoren gemacht oder nicht gemacht wird. Das Nicht-Interferrenzbild ändert sich nicht.
Eve kann da "stören" soviel sie will oder wie sie will, es ist nix aber auch garnix an D0 feststellbar OHNE Kenntnis über das was Eve gemacht oder nicht gemacht hat.
MIT Kenntnis darüber was Eve gemessen hat kann man nachträglich ein Interferrenzbild aus dem unveränderten Nicht-Interferrenzbild herausfiltern.

Wie beschreibt ein Bildhauer seine Kunst? DIe Figur steckt schon im Stein drin, ich muss nur das überschüssige Material drum herum wegschlagen...

assume good faith

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assume good faith

überlichtschnelle Kommunikation 24 09. 2020 21:08 #76724

D0 wird sowieso nicht durch den weiteren Versuchsaufbau beeinflusst....soweit ich das Ganze inzwischen verstanden habe.

schlobies schrieb: wenn sie gar nichts tut -
und
die Photonen vorbeirauschen lässt.-Wichtig für sie sind nur D3 und D4.-

Was meinst Du denn mit "vorbeirauschen" lassen? Meinst Du es kommt darauf an, ob jemand hinschaut?

schlobies schrieb: Pardon -ich meinte natürlich D1 und D2 -also die Detektoren ,bei denen die "Welcher-Weg" Information
wieder verschwunden ist.

Was soll sie denn tun? Hinschauen und wieder wegschauen?

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überlichtschnelle Kommunikation 25 09. 2020 07:30 #76737

Wenn Alice bspw eine Minute lang die Photonen nicht messen will ,kann sie in dieser Minute gar nichts tun-
die Photonen dürfen aber auch nicht auf ein Hindernis stoßen,weil die Natur dies als Messung ansieht-deshalb sage ich -sie kann die Photonen vorbeirauschen lassen.-

Im video 35 wird erst die "welcher-Weg" Information zerstört durch Zusammenführung der Strahlen von beiden Spalts,dann bei D1 oder D2 gemessen.
Diese Messung ist aber bei Alice in 1 Lichtjahr Entfernung sinnlos,weil sie sowieso ihr Ergebnis nicht mit dem von Bob abgleichen kann.-

Insofern ist das Konzept mit dem triple-Spalt besser vergleichbar mit video 35,weil hier ebenso jedes Photon jedes Teilstrahls gemessen und abgeglichen wird.- Deshalb war der triple-Spalt notwendig.-

Die erwartbaren Ergebnisse habe ich als a,b,c bezeichnet.-

Man kann also dies nur widerlegen,wenn man nachweist ,daß diese Statistiken im Fall der
minutenlangen Störung durch Eve ebenso ausfallen wie in dem Fall,wenn sie gar nicht stört.Das scheint mir unmöglich.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 09. 2020 09:56 #76739

schlobies schrieb: Im video 35 wird erst die "welcher-Weg" Information zerstört durch Zusammenführung der Strahlen von beiden Spalts,dann bei D1 oder D2 gemessen.

Es wird keine Information zerstört sondern allenfalls festgelegt.
Ob die Information in D0 oder in einem anderen Sensor D1 oder D2 oder Hindernis festgelegt oder nur ausgelesen wird, spielt keine Rolle. Das kann man objektiv grundsätzlich nicht unterscheiden.

schlobies schrieb: Wenn Alice bspw eine Minute lang die Photonen nicht messen will ,kann sie in dieser Minute gar nichts tun-
die Photonen dürfen aber auch nicht auf ein Hindernis stoßen,weil die Natur dies als Messung ansieht-deshalb sage ich -sie kann die Photonen vorbeirauschen lassen.-

Das hieße, die Frage dem Zufall zu überlassen. Sie muss die Photonen schon in einem Speicher einfangen, wenn sie diese konservieren (nicht messen) will.
Aber wie gesagt ist messen und auslesen ohnehin für keinen einzigen Beobachter objektiv unterscheidbar, genausowenig wie die Reihenfolge von zwei raumartigen Messungen objektiv festgelegt werden kann.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 09. 2020 10:28 #76740

Wir sind uns ja einig.Wenn ich sage,dass die "welcher -Weg" Information zerstört wird,so meine ich,dass weder D1 noch D2 feststellen kann,durch welchen Spalt ein Photon kam.-Und das erhält die Interferenz.-
Und das ist das irre.Sie erwähnten ja dies ebenfalls mit dem Branson-Interferometer.

Das gilt generell ja auch für D0 - bei dem offenbar beide Teilstrahlen gemeinsam bearbeitet werden-
deshalb braucht man auch nur einen Detektor.-

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überlichtschnelle Kommunikation 25 09. 2020 20:30 #76757

schlobies schrieb: Das gilt generell ja auch für D0 - bei dem offenbar beide Teilstrahlen gemeinsam bearbeitet werden-
deshalb braucht man auch nur einen Detektor.-

So wie ich es inzwischen verstehe, gibt es bei D0 eine Überlagerung aus gegensätzlich polarisierten nicht interferierenden, und aus gleich polarisierten interferierenden Photonenpaaren. Daran ändert der weitere Versuchsaufbau gar nichts.

Um diese zu trennen, benötigt man die Information der verschränkten Partner. Wie das mit den Strahlteilern geht, ist mir noch nicht ganz klar, aber beim Strahlmischer bei D3 und D4 werden wohl nur gleich polarisierte Photonenpaare zusammengebracht, deren Partner also bei D0 ebenfalls interferierten konnten.

Es kommt also beim Versuchsaufbau auch auf die exakte Ausrichtung der Polarisierungen der Spiegel an. Bereits Drehungen der Spiegel und des weiteren Strahlengangs würden den Versuch zunichte machen.

Ich finde es merkwürdig, wenn das nicht dazu gesagt wird. Das kann den Experimentatoren doch nicht verborgen geblieben sein.

Aber bei jedem Video der Wiener Zeilinger Gruppe habe ich den Eindruck, dass zwischen den Zeilen mehr suggeriert werden soll als überhaupt gesagt wird.

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überlichtschnelle Kommunikation 26 09. 2020 00:02 #76772

Schlobies,

wenn Energieübertrag bei dislokalisierten Quantenpaaren nicht möglich ist, da allein die Konstantheit der LG dies nicht zulässt, dann akzeptiere das einfach. Die Experimente zeigen, dass das so ist.

Energie kann nur mit c übertragen werden.

Im Übrigen sei bemerkt, dass die QM hier gerne die Relativitätstheorie aus den Angeln hebeln möchte.

So richtig gelingt das aber nicht. c ist als Konstante so fest zementiert, dass etwas > c nicht möglich ist.

Und Rainer, deine Zeilingereinschätzung teile ich.

Thomas

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überlichtschnelle Kommunikation 26 09. 2020 09:23 #76779

Ich habe nie und nirgends behauptet,daß Energieübertragung schneller als c möglich sei.-
Ich weise nur darauf hin,dass die Natur selbst verschränkte Photonen umgehend von ihrer Entscheidung unterrichtet.
Wenn es bspw darum geht,durch welchen Spalt das photon gekommen ist,und die Natur sagt : ok -es ist durch Spalt 1 gegangen ,dann muss schnell das Partner-Photon in 1 Lichtjahr Entfernung davon unterrichtet werden.-
Diese Nachrichtenübertragung verbraucht offenkundig keine Energie- und deshalb geht sie schneller als c- das ist doch nicht meine Idee.
Das ist so.

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überlichtschnelle Kommunikation 26 09. 2020 10:36 #76783

schlobies schrieb: Ich habe nie und nirgends behauptet,daß Energieübertragung schneller als c möglich sei.-

Nein, aber du hast es als "kühne Behauptung" bezeichnet das Informationsübertragung stets auch mit Energieübertragung verbunden ist. Dabei scheint mir das allgemeiner Konsens in der Fachwelt zu sein.

Oder kennst du ein Beispiel jenseits deiner QM Interpretation bei dem es nicht so ist?

assume good faith

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überlichtschnelle Kommunikation 26 09. 2020 10:48 #76785

schlobies schrieb: Ich habe nie und nirgends behauptet,daß Energieübertragung schneller als c möglich sei.-
Ich weise nur darauf hin,dass die Natur selbst verschränkte Photonen umgehend von ihrer Entscheidung unterrichtet.
Wenn es bspw darum geht,durch welchen Spalt das photon gekommen ist,und die Natur sagt : ok -es ist durch Spalt 1 gegangen ,dann muss schnell das Partner-Photon in 1 Lichtjahr Entfernung davon unterrichtet werden.-
Diese Nachrichtenübertragung verbraucht offenkundig keine Energie- und deshalb geht sie schneller als c- das ist doch nicht meine Idee.
Das ist so.

Das funktioniert nicht wie eine Nachrichtenübertragung. Die verschränkten Teilchen gehören zu ein- und demselben Dingens, so wie ein Stock zwei Enden hat. Wenn ich den Stock entzwei breche, dann muss die Natur nicht irgendwie überlichtschnell dem einen Teil mitteilen wie lang der andere ist, sondern beide Teile erhalten ihre Längen-Eigenschaft sofort, ohne jede Mitteilung, allein durch die Tatsache, dass der Stock entzwei ist.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

überlichtschnelle Kommunikation 26 09. 2020 10:50 #76786

schlobies schrieb: Wenn es bspw darum geht,durch welchen Spalt das photon gekommen ist,und die Natur sagt : ok -es ist durch Spalt 1 gegangen ,dann muss schnell das Partner-Photon in 1 Lichtjahr Entfernung davon unterrichtet werden.-
Diese Nachrichtenübertragung

Dies ist kein Informationsübertrag. Es ist dasselbe wie die Tatsache, dass ein Photon nur an einer Stelle auftauchen kann, obwohl sich seine Welle bereits über das halbe Universum ausgebreitet hat. Diese Frage ist bisher nicht zufriedenstellend erklärt, aber es ist keine Informationsübertragung.

Steinzeit-Astronom schrieb: sondern beide Teile erhalten ihre Längen-Eigenschaft sofort, ohne jede Mitteilung, allein durch die Tatsache, dass der Stock entzwei ist.

Wenn man das Photon als Teilchen ansieht, dann ist das einfach, aber bei der Wellennatur bzw der Aufenthaltswahrscheinlichkeitswelle wird es schwieriger.

Dies läßt sich so anordnen:
Ich trenne hinter dem Doppelspalt den Raum durch eine Wand, Interferenz auf den beiden Schirmen ist also ausgeschlossen. Die Photonen werden zu 50% rechts oder links auftreffen. Es stellt sich die Frage, ob diese Verteilung bereits beim Passieren des Doppelspalts oder erst beim Auftreffen "entschieden" wird. Findet also die "Messung" bereits am Doppelspalt statt? Kann ich diese Verteilung durch unterschiedliche Entfernungen bis zum Schirm beeinflussen (sicher nicht). Auch wenn auf einer Seite der Schirm noch nicht erreicht wurde, steht also bereits fest, wieviele (und welche) Photonen auftreffen werden. Soll dafür etwa der Schirm im anderen Kanal verantwortlich sein, weil dort eine bestimmte Anzahl (und eine bestimmte Anzahl NICHT) gemessen wurde?

Es gibt ja die Theorie der Führungswelle. Was spricht nochmal dagegen?

wiki:
Die bekannteste Theorie mit nichtlokalen Variablen ist die bereits erwähnte De-Broglie-Bohm-Theorie von Louis de Broglie und David Bohm. Sie ist eine deterministische Theorie, in der die quantenmechanische Wellenfunktion als "Führungswelle" für unbeobachtbare Teilchenbahnen betrachtet wird. Die De-Broglie-Bohm-Theorie ist allerdings auch eine nichtrelativistische Theorie, eine befriedigende Erweiterung für den relativistischen Fall steht noch aus.

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überlichtschnelle Kommunikation 26 09. 2020 11:34 #76793

Wenn der Raum wirklich hermetisch abgetrennt wird,sieht man überhaupt keine Interferenz-
man hat also 2 1-Spalt -Bilder,die nix ,miteinander zu tun haben.
wenn er fast hermetisch abgetrrennt wird,so daß von beiden Spalts nach Feynman ein bischen was
auf dem Schirm ankommt.wird es ein sehr schwaches Signal - überlagert von 2 1-Spalt-Verteilungen.-

Zu Merilix : Wenn man annimmt,dass Informationsübertragung nur mit Energieübertragung geht,so erkennt man-wie Einstein,dass dies ein klarer Widerspruch zur SRT ist.Deswegen glaubte ja Einstein,diese QV könne es nicht geben.-
Nun wissen wir aber-es gibt sie.-
Ich bin also ganz konform mit Einstein -nur sehe ich keinen Beweis dafür,dass Informationsübertragung mit Energie verbunden sein muss.Hat das Wort Einstein ein anderes Energiepotential als das Wort Merilix? Dann könnte man das ja zur Energiegewinnung nutzen.-Ernsthaft: Warum sollen 2 Zustände,die sich in der Energie nicht unterscheiden nicht allein durch Wirkung verändert werden?

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