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THEMA:

überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 10:21 #75003

schlobies schrieb: @Merlix video 35
Durch den einen Spalt geht Teil einer Welle -und kein einzelnes Photon.-
Und diese Welle wird noch einmal geteilt,so daß 4 Teilstrahlen entstehen.


Erstmal: bitte keine Doppelposts. Es gibt den Editieren -Button falls man noch etwas ergänzen will.

Zum Quantenradierer gibt es bereits etliche Threads wo das ausführlich diskutiert wurde.
Hier nur soviel: du irrst dich mit deiner Anschauung.

schlobies schrieb: Die Frage ist also gar nicht,

Das ist auch nicht die Frage die ich beantwortet habe. DU hast Graz-Peking ins Spiel gebracht und ich habe nur präzisiert was da gemacht wurde.

Ansonsten wird mir das langsam zu blöd.
Mach doch einfach mal ne Skizze und versuche nachzuvollziehen Wann jedes Einzelteichhen Wo ist und Was damit passiert; ohne irgend eine instantane Beeinflussung anzunehmen. Denn das passiert auch mit verschränkten Teilchen nicht.
Du wirst merken: Eve hat keine Chance irgend eine Botschaft mittels Stör-Morsecode schneller als Lichtgeschwindigkeit zu übermitteln.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 10:53 #75009

Ich verstehe schon, was schlobies meint:

Wenn ein verschränktes Quantenobjekt gestört wird, wid auch das Partnerteilchen festgelegt, Entfernung ohne Belang.

Allerdings ist eine Störung bzw die Festlegung keine Information. Weder Bob noch Alice können das verschränkte Photon vom festgelegten Photon unterscheiden.

Sie können dies nur gemeinsam und hierfür müssen sie Information austauschen und vergleichen. Sie haben diese Information nämlich nicht.

Das Interessante ist ja, dass sie die Störung überhaupt (gemeinsam) feststellen können:
Sie müssen das gestörte (also unverschränkte aber festgelegte) Photon in gleicher Richtung messen. Sofern die Messung übereinstimmt, kann dies Zufall sein (50%) oder sie haben genau in der Richtung gemessen wie Eve (50%). Somit sollte im Falle einer Störung die Übereinstimmung 75% (bzw muss man ja anders rechnen) betragen, während ohne Störung bei Messung in gleicher Richtung 100% Übereinstimmung zu erwarten ist.
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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 10:56 #75011

@ Merlix

Ja-natürlich bringe ich Graz-Peking ins Spiel - und das Quantenradar der Chinesen,denn diese Experimente beweisen,dass mein Konzept funktioniert.-
Es wäre schade,wenn Sie nun einfach aufgeben,mich zu belehren.-

Man müsste aber BEWEISEN,dass Graz-Peking überhaupt keinen Lauscher entdecken könnte,selbst wenn der entdeckt werden will.Wenn man das nicht beweisen kann,ist meine These bewiesen.-

Und man müsste beweisen,dass die Chinesen kein Flugzeug entdecken können mit ihrem Quantenradar.-
Sie können mir glauben,ich habe die Wege eines Photons genau nachvollzogen-und ich kenne auch ausreichend
Beiträge zum Video 35 .-
Alle Argumente,die ich zu diesem Thema vernommen habe,waren falsch.-
Ich verletze weder non-cloning-Theorem noch No-Communication-Theorem noch gehe ich irgendwo rückwärts in der Zeit.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 11:01 #75012

Wenn Alice und Bob und Eve vereinbart haben,dass Eve jede Sekunde entweder stört oder nicht stört-so werden eben in 1000 Sekunden 1000 bits übertragen- und zwar sofort.-
Und mit dem Licht würde das 2 Jahre dauern. -

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 11:05 #75014

schlobies schrieb: Wenn Alice und Bob und Eve vereinbart haben,dass Eve jede Sekunde entweder stört oder nicht stört-so werden eben in 1000 Sekunden 1000 bits übertragen- und zwar sofort.-
Und mit dem Licht würde das 2 Jahre dauern. -

1) Nein, darauf weist Merilix hin:
Wenn Eve stört, dann muss dieses Photon erst Bob erreichen. Das ist die zeitliche Diskrepanz, auch wenn Alice das Ergebnis sofort. hat.

2) Nein, weder Alice noch Bob haben eine Information erhalten, sie wissen nur, dass das Photon festgelegt und nicht mehr verschränkt ist. Welche Information sollen sie den bekommen haben? Dass die Störung stattfindet, wussten sie ja vorher schon. Sie können dies aber (jeder für sich) nicht einmal verifizieren.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 13:55 #75033

Alle Teilstrahlen kommen gleichzeitig an bei Alice,Bob und Eve -
Alice und Bob können also ihre Statistik machen mithilfe der Telefonleitung.-

Die Information ist wie Sie richtig sagen: Hallo-ich störe .-mehr nicht -aber 1 Sekunde später sendet Eve wieder etwas -und das wissen A und B nicht vorher.-
Eve könnte die Photonen ja auch vorbeirauschen lassen,ohne zu stören.-
Jede Sekunde sendet also Eve 1 bit Information -ich störe-oder ich störe nicht.-
Dazu zweigt Eve einen Teilstrahl mittels nichtlinearem Kristall ab-und sendet diesen dann über einen
2 Lichtjahre -Umweg an sich selbst,so daß alle Teilstrahlen gleichzeitig ankommen- und von A und B Photon für Photon gemessen werden können.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 13:57 #75035

schlobies schrieb: Alle Teilstrahlen kommen gleichzeitig an bei Alice,Bob und Eve -
Alice und Bob können also ihre Statistik machen mithilfe der Telefonleitung.-

Die Information ist wie Sie richtig sagen: Hallo-ich störe .-mehr nicht

Nein, diese Info liegt nicht vor. Woran willst Du das denn erkennen? Die Info ergibt sich dann erst mithilfe der Telefonleitung und nicht aus dem Teilchen.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 14:05 #75037

Alice und Bob vergleichen mithilfe der Telefonleitung Photon für Photon-
die Statistik zeigt dann,ob jemand versucht hat zu lauschen,denn dies macht sich als Störung bemerkbar.-

Wenn Eve also versucht zu lauschen ,wird dies von Alice und Bob bemerkt.
Das ist doch völlig identisch mit dem Experiment Zeilinger.-
Die Änderung der Entfernungen ändert die Physik ja nicht. -

Und wenn Eve nicht versucht zu lauschen,wird auch dies bemerkt -das wäre das nächste bit Information.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 14:25 #75043

schlobies schrieb: Die Änderung der Entfernungen ändert die Physik ja nicht.

Doch, denn du vergisst die Telefonleitung. Die Information wird letztlich per Telefon übertragen. Ohne Telefonat bieten die Bits keine Information.

Man kann sich natürlich auf die unberührten Qubits verlassen, und übereinstimmend in einer beliebigen vorher vereinbarten Richtung messen. Dann (gemäß dieser Vereinbarung) erfolgt die Informationsübertragung aber bereits bei Übermittlung der verschränkten Photonen, also bestenfalls mit Lichtgeschwindigkeit. Das Auslesen ist dann nur das Entpacken der Information, wie das Lesen eines Briefes.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 15:33 #75052

Wenn die Teilstrahlen zu Alice und Bob gar keine Information enthalten ,könnte man auf sie ja verzichten-
sie enthalten schon einen Teil der Information.-Ein Teil der Information ist aber eine Information - und die ist
per QV unterwegs.-

Außerdem gibt es da noch das Quantenradar.
Da sitzen Alice und Bob nebeneinander im gleichen Raum-die Teilstrahln werden in Glasfasertrommeln
geleitet von 100 km Länge.-
Kommt nun ein Flugzeug in 100 km Entfernung in den Suchstrahl ,so wird dies sofort bemerkt-OHNE dass ein
Photon vom Flugzeug zurück zum Radar läuft-das wird ausdrücklich erwähnt.-
Das Photon wird nämlich seitlich weggestrahlt -es kommt nicht zurück .-
Man setze Eve an Stelle des Flugzeugs und verlängere auf 2 Lichtjahre -wobei dann die Umwegleitungen von Bob und Alice
durch Spiegel realisiert werden können .
Ebenso wäre es nicht möglich bei Graz-Peking irgendeinen Lauscher zu bemerken -

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 16:35 #75059

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schlobies,

Kommt nun ein Flugzeug in 100 km Entfernung in den Suchstrahl ,so wird dies sofort bemerkt-OHNE dass ein
Photon vom Flugzeug zurück zum Radar läuft-das wird ausdrücklich erwähnt.-

Das hast du falsch verstanden, schau hier:
www.pro-physik.de/nachrichten/prototyp-eines-quantenradars

Die Strahlen werden reflektiert und dann verglichen. Aufgrund einer Restkorrelation
kann man aus einem schwachen Signal die echten Photonen vom Hintergrundrauschen besser herausfinden.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 17:11 #75060

schlobies schrieb: Man müsste aber BEWEISEN,dass Graz-Peking überhaupt keinen Lauscher entdecken könnte,selbst wenn der entdeckt werden will.Wenn man das nicht beweisen kann,ist meine These bewiesen.-

Was willst du damit eigentlich sagen?
a) Man kann (vermutlich) beweisen das ein Lauscher auf dem Sateliten unentdeckt bliebe.
b) Man kann beweisen das ein Lauscher auf einer Punkt zu Punkt Verbindung entdeckt würde.
Anmerkung zu a) möglicherweise kann man mit cryptografischen Mitteln die nichts mit Quantenmechanik zu tun haben einen Lauscher aussperren. Aber das ist hier nicht gegenstand der Diskussion.
b) ist hier relavant! Beschäftige dich doch bitte selbst einmal näher mit den Protokollen mit denen die Quantencryprographie funktioniert. Ohne deren genaue Kenntnis kannst du nur herumspekulieren und kommst zu falschen Schlüssen.

schlobies schrieb: Und man müsste beweisen,dass die Chinesen kein Flugzeug entdecken können mit ihrem Quantenradar.-

Keine Ahnung was du mit den Chinesischen Flugzeugen am Hut hast... Wir sollten bei den Grundlagen bleiben, un da reicht eigentlich ein Beispiel das deine Thesen widerlegt.

schlobies schrieb: Alle Argumente,die ich zu diesem Thema vernommen habe,waren falsch.-

Das müsstest DU beweisen, und zwar mathematisch physikalisch korrekt!

schlobies schrieb: Ich verletze weder non-cloning-Theorem noch No-Communication-Theorem noch gehe ich irgendwo rückwärts in der Zeit.

Du nicht, aber deine Eve versucht das. Das DU rückwärts in der zeit gehst hat KEINER behaupted. Das ist jedoch eine der Erklährung die man mitunter zum Quantenradierer liest. Und den hast DU ins Spiel gebracht. Der Fakt das dem nicht so ist gehört einfach zur korrekten Erklärung dazu.



Nachtrag:

schlobies schrieb: Wenn die Teilstrahlen zu Alice und Bob gar keine Information enthalten ,könnte man auf sie ja verzichten-

Ja und Nein.
Sie enthalten keine Information. Das einzige was man weis ist das sie einerseits verschränkt sind, andererseits ein völlig zufälliges 50:50 Ergebis bei ihrer Messung liefern. Das ist aber noch keine Information.
Was aber Alice und Bob machen können ist: Wenn beide auf die selbe Weise (gleiche Polaristaionsrichtung) gemessen haben können beide das Ergebnis der Messung als Zufallsbits für einen kryptographischen Schlüssel verwenden; wegen der Verschränkung sind diese Bits für Alice und Bob gleich.
...
Siehe auch BB84 Protokoll
en.wikipedia.org/wiki/BB84
de.wikipedia.org/wiki/Quantenschl%C3%BCsselaustausch

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 07:09 #75086

Nein- ich rede ausdrücklich vom Quantenradar mit Laser.Es gibt dann noch ein weiteres mit MW,das konventionell arbeitet-
also einen Reflex erhält.-Es arbeitet genauer als bisheriges Radar.-
Bei dem mit Laser trifft der Strahl auf das Flugzeug und es wird nicht auf ein reflektierendes Photon gewartet-
die Störung ist instantan messbar mit den in GlasfaserTrommeln von 100 km Länge laufenden Teilstrahlen.-
Und die Chinesen formulieren das ganz klar -Teleportation.-
Sie erklären ausdrücklich,dass es keines Photoms vom Flugzeug bedürfe.-Im Augenblick absorbiert
die Haut eines stealth-Flugzeuges Licht weitgehend-das ist also eine Messung.-
Wären die silbern verspiegelt,würden sie weiter unsichtbar bleiben.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 09:14 #75090

schlobies schrieb: Nein- ich rede ausdrücklich vom Quantenradar mit Laser.Es gibt dann noch ein weiteres mit MW,das konventionell arbeitet-
also einen Reflex erhält.-Es arbeitet genauer als bisheriges Radar.-
Bei dem mit Laser trifft der Strahl auf das Flugzeug und es wird nicht auf ein reflektierendes Photon gewartet-
die Störung ist instantan messbar mit den in GlasfaserTrommeln von 100 km Länge laufenden Teilstrahlen.-

Quelle? Ohne seriöse Quelle ist nicht das nicht nachvollziehbar.

Ich verweise auf arxiv.org/abs/2005.07116 Seite 18, da geht es um "Detecting a target with quantum entanglement" und die quantenmechanischen Grundlagen dazu.
Auch da passiert NICHTS instantan mit Überlichtgeschwindigkeit, Eine Störung ist erst messbar wenn man Idler und Return miteinander korrelieren kann.
Was bitte meinst du warum die Chinesen das Idler-Signal durch ein 100km langes Glasfaser schicken?

Sorry, aber dieses Beispiel ist untauglich deine These zu verteidigen man könne Überlichtschnell Information übertragen.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 09:18 #75091

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schlobies,

die Störung ist instantan messbar mit den in GlasfaserTrommeln von 100 km Länge laufenden Teilstrahlen.-
Und die Chinesen formulieren das ganz klar -Teleportation.-

Dann zeig mir mal die Quelle.

Ich habe einen Artikel im Stern gefunden.
www.stern.de/digital/technik/einstein-ra...tz-auf--9260736.html
Beziehst du dich auf den?
Was der Autor schreibt ist falsch, oder schlecht formuliert.

Es müssen immer auf klassischem Wege die Quantenobjekte verglichen werden, um eine Korrelation festzustellen.
Wenn Begriffe wie "Teleportation" oder "instantan" auftauchen, dann nur im Zusammenhang mit einer
kurzen Einführung in die Kopenhagener Deutung.
Folgende Benutzer bedankten sich: ra-raisch

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 09:53 #75095

Natürlich müssen die Teillstrahlen in einer Glasfasertrommel oder einer anderen Umwegleitung laufen,damit
die Zeit beim Auftreffen des Photons auf dem Flugzeug identisch ist mit der Laufzeit innerhalb der Glasfasern.
Hier sitzt Alice und Bob quasi im gleichen Raum- und vergleichen ihre Teilstrahlen - und so können sie die Störung bemerken-dazu muss Photon für Photon abgeglichen werden.-
Das ist das,was ich gelesen habe. Man muss sich schon auf das verlassen,was einem die Wissenschaftler mitteilen.-

Für sich allein wäre das Experiment etwas dünn,weil wegen mil. Geheimniskrämerei nicht wirklich offengelegt-nur sagte die Verbindung
Garz-Peking das gleiche.Und die Theorie-so wie ich sie sehe- sagt auch das gleiche.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 10:07 #75096

Stern: "Anders als beim Radar wird die Störung sofort erfasst und man ist nicht darauf angewiesen
die Reflexion der Radarwellen anzumessen."

So stand es auch in anderen Artikeln -Ihre Zitate beziehen sich nach überschlägiger Durchsicht auf eine
Qualitätsverbesserung bei konventionellem Radar.-

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 10:43 #75097

schlobies schrieb: Stern: "Anders als beim Radar wird die Störung sofort erfasst und man ist nicht darauf angewiesen
die Reflexion der Radarwellen anzumessen."

So stand es auch in anderen Artikeln -Ihre Zitate beziehen sich nach überschlägiger Durchsicht auf eine
Qualitätsverbesserung bei konventionellem Radar.-


sebp hat bereits darauf hingewiesen das die Darstellug im Sternartikel falsch bzw. ungenau ist. Das ist keine seriöse Quelle.
Aber vieleicht kannst Du ja der dort angegebenen Quelle folgen.

In der Quelle der Quelle ist.ac.at/en/news/scientists-demonstrate...tum-radar-prototype/ steht nämlich folgendes:
"When the signal photons are reflected back, true entanglement between the signal and idler photons is lost, but a small amount of correlation survives, creating a signature or pattern that describes the existence or the absence of the target object—irrespective of the noise within the environment."

Man wird also wenigstens die Zeit abwarten müssen das das Signal die Chance hat zurück reflektiert zu werden bevor man Idler und Signal miteinander vergleichen kann
Am Idler-Signal alleine wird man nicht feststellen können ob mit dem Signal irgend etwas passiert ist.
Auch die andere Quelle gibt nichst diesbezügliches her.

Wenn du eine Quelle hast in der die 100km Lichtwellenleiter erwähnt sind und diese verklinken kannst wäre das hilfreich. Ich habe nichts darüber gefunden.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 14:24 #75109

Wir hatten das längst in einem anderen Thread.

www.uwudl.de/forum/aktuell/naturwissensc...3-quanten-radar.html #68817

Achja hier das Original
arxiv.org/pdf/1908.03058.pdf

und hier verständlich
Konkret erzeugt dieses Radar zunächst Paare verschränkter Photonen. Jeweils ein Photon dieser Paare wird als Signal in Richtung des zu detektierenden Objekts gesendet, das Partnerphoton – der sogenannte „Idler“ – bleibt als Kontrolle im Instrument. Wenn nun das Signalphoton vom Objekt reflektiert und vom Radar wieder eingefangen wird, ist zwar ihre Verschränkung verloren gegangen. Trotzdem bleiben einige Korrelationen erhalten, die es leichter machen, die reflektierten Photonen vom Hintergrundrauchen zu unterschieden.
www.scinexx.de/news/technik/forscher-entwickeln-quantenradar/

Die verschränkten Partner (Idler) werden also nur benützt, um das schwache Signal besser zu erkennen, kommt jedoch gar kein Signal, wären auch die verschränkten Partner nutzlos. Sie tragen keine messbare neue Information. Man kann nicht erkennen, ob sie, wo sie, wann sie, und/oder wodurch sie bereits festgelegt wurden oder noch nicht.
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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 17:28 #75140

Wenn das so ist,so fällt dies Experiment als Beweis der Möglichkeit der überlichtschnellen Kommunikation aus-

bleibt allerdings immer noch Graz-Peking- sowie einfach die Theorie selbst.-Ich hatte übrigens angenommen,
dass dieChinesen mit 2 Teilstrahlen arbeiten,die sie speichern: Zitat siehe oben 9 Uhr 53

"Natürlich müssen die Teillstrahlen in einer Glasfasertrommel oder einer anderen Umwegleitung laufen,damit
die Zeit beim Auftreffen des Photons auf dem Flugzeug identisch ist mit der Laufzeit innerhalb der Glasfasern.
Hier sitzt Alice und Bob quasi im gleichen Raum- und vergleichen ihre Teilstrahlen - und so können sie die Störung bemerken-dazu muss Photon für Photon abgeglichen werden.-"
Dann ist der Aufbau nämlich identisch mit dem Graz -Peking Experiment - und dann könnte man die Störung auch erkennen.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 18:01 #75146

schlobies schrieb: bleibt allerdings immer noch Graz-Peking- sowie einfach die Theorie selbst.-

Diese erlauben aber beide ebenfalls keine überlichtschnelle Kommunikation bzw Informationsaustausch.

Du siehst es einem verschränkten Teilchen nicht an, ob es noch verschränkt oder bereits festgelegt ist, oder wie es festgelegt ist, weder theoretisch noch praktisch.

Der Witz mit Peking liegt nur darin, zu demonstrieren, dass die Verschränkung über diese Distanzen erhalten bleibt.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 19:13 #75150

schlobies schrieb: Eve stört die QV an einem Teilstrahl, der vor 2 Lichtjahren von der Strahlen-Quelle abgegangen ist
Das mit diesem Photon verschränkte Photon läuft genau in diesem Augenblick bei Alice oder Bob ein-es war ebenfalls 2 Jahre unterwegs.


Und da Alice mit Bob ständig die eingehenden Photonen abgleicht, merken die, dass da eines fehlt. Und da sie eine Statistik führen, merken sie, die Statistik zeigt einen Lauschangriff oder eine Störung.

Das merken sie aber doch erst 2 Jahre nachdem eins abgezweigt wurde, also erst wenn das eine Photon endlich ankommt und das zugehörige andere fehlt. Eve hat das andere ja schon vor 2 Jahren abgezweigt. Sie muss es 2 Jahre lang quasi in einer Schleife bei sich behalten um es dann stören zu können. Ob Eve es auch tatsächlich stört oder nicht, spielt gar keine Rolle, denn das kann der/die EmpfängerIn "Alice oder Bob" ohnehin nicht feststellen. Wo ist da eine überlichtschnelle Kommunikation?
Nochmal: Die Info, dass eins fehlt, kommt erst 2 Jahre später an und ob das ankommende Objekt noch verschränkt ist, ist nicht feststellbar.

schlobies schrieb: Und da sie mit Eve Sekundentakt vereinbart haben, erkennen sie an der Statistik, in welcher Sekunde Eve gestört hat - in welcher nicht.

Ja, in welcher Sekunde vor 2 Jahren. Das ist nicht überlichtschnell.

Anders sähe die Sache vielleicht aus, wenn Eve immer mindestens 3 verschränke Quantenobjekte erzeugt, eins davon behält und zwei andere zu Alice und Bob sendet. Dann könnte Eve wohl wirklich überlichtschnell die Zustände der Objekte bei Alice und Bob beeinflussen, indem sie eine Messung am eigenen Objekt vornimmt.
Es sollen sogar schon makroskopische Objekte erfolgreich verschränkt worden sein.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!
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Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 19:46 #75151

Zunächst mal bestätigen Sie die Möglichkeit der überlichtschnellen Kommunikation.-
Was die drei Teilchen angeht,daran dachte ich auch schon-war aber z Zt noch zu wenig informiert,wie genau die sich verhalten.-

Natürlich müssen die verschränkten Photonen überall gleichzeitig ankommen-also tw eine Warteschleife laufen-
habe ich wieder und wieder betont-das ist das A und O. Das gilt für 2 und auch für jeweils 3 verschränkte Photonen.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 20:33 #75154

schlobies schrieb: Zunächst mal bestätigen Sie die Möglichkeit der überlichtschnellen Kommunikation.

Nicht wirklich. Dass räumlich entfernte Objekte verschränkt sein können und eine Messung instantan auch den Zustand des anderen Objekts festlegt, das ist ja nichts Neues und gilt soweit noch nicht als Informationsübertragung oder Kommunikation. Dazu müsste man das Ergebnis einer Messung bewusst festlegen können.

Mit drei Objekten, von denen der Sender eines bei sich behält, scheint es mir aber denkbar: Man müsste ein Muster ausklügeln, nachdem man die verschränkten Objekte entweder beeinflusst oder nicht, und zwar so, dass der Empfänger (der dann jeweils 2 zusammengehörige Objekte empfängt) den Unterschied zuverlässig erkennen kann. So könnte man vielleicht binäre Informationen instantan übertragen:
  • Will der Sender eine 1 übertragen, dann nimmt er an seinen Quantenobjekten ca. 1000 Messungen in Folge vor und der Empfänger erkennt an der statistischen Verteilung, dass die zusammengehörigen empfangenen Objekte nicht verschränkt sind und somit eine 1 gesendet wurde.
  • Will der Sender eine 0 übertragen, dann nimmt er ca. 1000 mal in Folge keine Messung vor und der Empfänger erkennt an der statistischen Verteilung, dass die empfangenen Objekte verschränkt sind und somit eine 0 gesendet wurde.
Das ist aber reine Spekulation... als Laie habe ich keine Ahnung, ob man überhaupt z.B. drei Photonen verschränken kann und falls ja, welche Zustände sich bei einer Messung dann für die beiden anderen ergeben würden. Nachtrag: Ich vermute stark, dass das No Cloning Theorem dagegen spricht... oder eine andere fiese Eigenschaft von Quantenobjekten ;).

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 20:55 #75156

schlobies schrieb: Zunächst mal bestätigen Sie die Möglichkeit der überlichtschnellen Kommunikation.-

Nicht so voreilig. Da steht nichts von überlichtschneller Kommunikation und schon garnichts von einer Bestätigung einer Solchen.

schlobies schrieb: Was die drei Teilchen angeht,daran dachte ich auch schon-war aber z Zt noch zu wenig informiert,wie genau die sich verhalten.-

Richtig. zu wenig informirt trifft den Nagel auf den Kopf.
Bei den verschränkten Diamanten handelt es sich noch immer nur um zwei Quantenobjekte die da verschränkt sind.
Und nach wie vor gilt das die Verschränkung erst durch Messung beider Objekte und nachfolgender statistischer Auswertung festgestellt werden kann. Selbstverständlich muss zwischen jeder Einzelmessung erneut wieder ein sauberer Überlagerungszustand hergestellt werden.

Hier: www.wissenschaft.de/astronomie-physik/ve...ord-bei-quantenbits/ geht es um Quantencomputer bei denen man viele miteinander verschränkbare qbits braucht um bestimmte Aufgaben lösen zu können. Mit den (Weltrekord 2018) 20 qbits im Beitrag jedenfalls bekommt man RSA noch nicht geknackt. (Für 4096 Bit Schlüssel brächte man im Idealfall 8199 verschränkte qbits; in Realität wegen der Fehlerquote wohl ein paar Miliarden^^)

Wie auch immer, das No-Cloning Theorem gilt auch hier und damit ist und bleibt eine überlichtschnelle Informationsübertragung ausgeschlossen.


Wer einem mathematischen Widerspruchsbeweis folgen kann, hier sind zwei davon nachzulesen: de.wikipedia.org/wiki/No-Cloning-Theorem

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 21:18 #75157

Steinzeit-Astronom schrieb: Mit drei Objekten, von denen der Sender eines bei sich behält, scheint es mir aber denkbar: Man müsste ein Muster ausklügeln, nachdem man die verschränkten Objekte entweder beeinflusst oder nicht, und zwar so, dass der Empfänger (der dann jeweils 2 zusammengehörige Objekte empfängt) den Unterschied zuverlässig erkennen kann. So könnte man vielleicht binäre Informationen instantan übertragen:

Die Idee ist ja nicht schlecht, es geht aber nicht. Man kann bereits mehrere Objekte miteinander verschränken, das ist nicht das Problem.

Man könnte auch vereinbaren, dass immer in der gleichen Richtung gemessen wird. Aber die Messung hat immer ein scheinbar zufälliges Ergebnis, egal ob vorher festgelegt wurde oder nicht. Und egal wieviele Objekte miteinander verschränkt sind, sind sie nach der ersten Messung gleich.

Man kann am Messergebnis also weder ablesen ob schon vorher gemessen wurde noch aus dem Ergebnis der Messung eine Information ableiten.

Das einzige was geht, ist (just in time) einen abhörsicheren gemeinsamen JIT Code zum Verschlüsseln zu erzeugen, aber dazu muss man ja die verschränkten Photonen erst schicken und sicherstellen, dass sie nicht gestört werden, sonst haben beide unterschiedliche Codes.....und wer das sicherstellen kann, kann auch auf die Abhörsicherheit pfeifen....aber immerhin eine zusätzliche Sicherung.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 21:55 #75160

ra-raisch schrieb: Man kann bereits mehrere Objekte miteinander verschränken, das ist nicht das Problem.

Man könnte auch vereinbaren, dass immer in der gleichen Richtung gemessen wird. Aber die Messung hat immer ein scheinbar zufälliges Ergebnis, egal ob vorher festgelegt wurde oder nicht. Und egal wieviele Objekte miteinander verschränkt sind, sind sie nach der ersten Messung gleich.


Inwiefern gleich? Wikipedia sagt: "Bei Photonen bezieht sich die Verschränkung meist auf die Polarisation. Misst man die Polarisation des einen Photons, ist dadurch die Polarisation des anderen Photons festgelegt (z. B. bei linearer Polarisation um 90° gedreht)." Um 90° gedreht ist also nicht gleich. Die Frage ist dann bei drei Photonen, ob nach einer Messung die Polarisation der beiden anderen Photonen vielleicht doch gleich ist (eben um 90° gedreht zum gemessenen Photon). Wenn ja, dann könnte der Empfänger das nachträglich feststellen und somit wissen, dass vorher gemessen wurde... und falls vorher nicht gemessen wurde, müssten die beiden empfangenen Photonen nach der Messung beim Empfänger (die ja dann die erste wäre) eine um 90° gedrehte Polarisation aufweisen :).

Aber das wäre quasi ein Klonen der Polarisation der beiden nicht zuerst gemessenen Photonen.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 22:04 #75161

Steinzeit-Astronom schrieb: Aber das wäre quasi ein Klonen der Polarisation der beiden nicht zuerst gemessenen Photonen.

Das geht sowieso nicht.
Nein, verschränkt bedeutet, dass die Messung eines Partners alle anderen festlegt. Und wie gesagt geht es ja weniger um die Störsicherheit als überhaupt um die Informationsvermittlung, die über ein zeitversetztes "instantanes" Auslesen hinausgeht, das könnte ich auch mit einer roten Socke im Koffer bewerkstellen.

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überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 22:14 #75162

ra-raisch schrieb:

Steinzeit-Astronom schrieb: Aber das wäre quasi ein Klonen der Polarisation der beiden nicht zuerst gemessenen Photonen.

Das geht sowieso nicht.
Nein, verschränkt bedeutet, dass die Messung eines Partners alle anderen festlegt. Und wie gesagt geht es ja weniger um die Störsicherheit als überhaupt um die Informationsvermittlung, die über ein zeitversetztes "instantanes" Auslesen hinausgeht.

Naja, wenn die Messung wirklich alle anderen festlegt und die Verschränkung aufhebt, dann sind diese anderen doch eine Art Klone... zwar nicht Klone des gemessenen Partners, aber untereinander alle gleich... möglicherweise. So meine ich das. Und dann müsste man das auch feststellen können: Wenn ich als Empfänger 1000 oder 1 Mio. Photonenpaare in Folge messe und alle haben jeweils die gleiche Polarisation (pro Paar natürlich nur), dann kann ich davon ausgehen, dass der Grund jeweils eine vorherige Messung ist, wodurch die Polarisation der Partner festgelegt und ihre Verschränkung aufgehoben wurde. Ohne vorherige Messung wären meine beiden Partner noch verschränkt und ich würde immer eine um 90° versetzte Polarisation feststellen.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

überlichtschnelle Kommunikation 25 08. 2020 22:18 #75163

Steinzeit-Astronom schrieb: Naja, wenn eine einzelne Messung wirklich alle anderen festlegt und die Verschränkung aufhebt, dann sind diese anderen doch eine Art Klone... zwar nicht Klone des gemessenen Partners, aber untereinander alle gleich. So meinte ich das. Und dann müsste man das doch auch feststellen können: Wenn ich als Empfänger 1000 oder 1 Mio. Photonenpaare in Folge messe und alle haben jeweils die gleiche Polarisation, dann kann ich davon ausgehen, dass der Grund eine vorherige Messung ist, wodurch die Verschränkung aufgehoben wurde. Ohne vorherige Messung wären meine beiden Partner noch verschränkt und ich würde eine um 90° versetzte Polarisation feststellen.

Nein, das weiß ich so auch, sofern es eine Verschränkung ist.
Es genügt ja wenn ich die erste Messung durchführe und die anderen festelege, das sieht dann für mich genauso aus, wie wenn die Festlegung schon vorher erfolgt ist. Das kann ich nicht unterscheiden. Kennst Du eins, kennst Du alle, es genügt also eins.

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