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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 06 05. 2018 19:53 #32400

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Ich meine das Michelson-Morley-Experiment.Kennst du doch.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 09:56 #32404

Lilith schrieb: "Meine Schlussfolgerung: halbe Lichtgeschwindigkeit"
Die Experimente, die die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit zeigen, akzeptierst du dann aber offensichtlich nicht. Das musst du doch zugeben.

Hallo Lilith,
Bezüglich Konstanz der Lichtgeschwindigkeit empfehle ich die Arbeiten von Einstein nochmal zu rate zu ziehen. Die gilt nämlich so Absolut nur bei Abwesenheit von Gravitation. In der gekrümmten RaumZeit in der Nähe schwerer Massen gilt sie nur noch lokal. Nach meinem Verständnis ist es eine direkte Folge der Krümmung von Raum und Zeit das die LG für einen entfernten Beobachter variabel erscheinen muss.
Im Thread Lichtablenkung von der Sonne: Alternativer Rechenweg hatte ich schonmal darauf verwiesen.

"Merilix schrieb: Einstein selbst schrieb von variabler Lichtgeschwindigkeit. Sowohl in seiner Arbeit von 1911 als auch in seinem allgemeinverständlichen Buch Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie von 1920.
Auf Seite 63 heist es dort:

Im ersten Teil dieses Schriftchens haben wir uns raumzeitlicher Koordinaten bedienen können, welche eine einfache, direkte physikalische Interpretation zuließen und welche sich nach § 26 als vierdimensionale Kartesische Koordinaten deuten lassen. Dies war möglich auf Grund des Gesetzes von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, an welchem aber nach § 21 die allgemeine Relativitätstheorie nicht festhalten kann; wir kamen vielmehr zu dem Ergebnis, daß gemäß letzterer Theorie die Lichtgeschwindigkeit stets von den Koordinaten abhängen muß, falls ein Gravitationsfeld vorhanden ist. Wir fanden ferner in § 23 an einem speziellen Beispiel, daß das Vorhandensein, eines Gravitationsfeldes jene Definition der Koordinaten und der Zeit unmöglich macht, welche bei der speziellen Relativitätstheorie zum Ziele geführt hat.



Hallo WL01,
Halbe Lichtgeschwindigkeit meinst du aber nicht wirklich ernst oder?

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 10:44 #32405

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Merilix, die Arbeit, auf die du dich beziehst, stammt as einer Zeit, in der Einstein noch nicht so recht begonnen hatte, seine Gravitationstheorie ordentlich differentialgeometrisch auszuarbeiten. Was erst ab 1912 zusammen mit Großmann und auch Besso erfolgte.
Ich empfehle dir, selbst Einsteins Erzeugnisse noch mal durchzusehen. Die ab 1915.
hier mein Posting aus dem Thread zur Lichtablenkung
Und hier noch ein Interview, das Unzicker, bekannt im Land für seine seichten Reden bezüglich variabler Lichtgeschwindigkeit, mit Frank Lämmerzahl, seines Zeichens Experte für Raumfahrt und Gravitationsphysik, führt.
Da Einsteins Arbeit von 1911 eines von Unzickers liebsten Themen ist, kommt sie natürlich auch bei dieser Gelegenheit zur Sprache.
Ohnehin passt das Interview auch gut zu alternativer Privatphysik.


Dieser Artikel passt ebenfalls immer wieder gut zur Alternativ- und Privatphysik. Lämmerzahl ist auch dabei.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 11:40 #32407

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Lilith schrieb: Ich meine das Michelson-Morley-Experiment.Kennst du doch.

OK, also das Michelson-Morley-Experiment:
Was wird also gemessen? Es wird ein Lichtstrahl durch ein Rohr geschickt, das im rechten Winkel zur Erdbewegung steht und einer der parallel zur Erdbewegung steht. Nun werden beide Lichtstrahlen zur Überdeckung gebracht und so lange die Strecke verändert, bis keine Interferenz festzustellen ist. Dann wird das im Zentrum verbundene Rohr um 90° gedreht und festgestellt, dass auch dann keine (oder besser gesagt fast keine) Interferenz gemessen werden kann.

Es wird also gemessen, ob die LG in senkrechter oder paralleler Ausrichtung zur Erdrotation andere Ergebnisse liefert, was eben fast nicht der Fall ist.

Betrachtungsweise 1 (LG ist konstant):
Die Geschwindigkeit des Lichtes muss für einen außen stehenden Beobachter auf alle Fälle den Wert von rd. 300.000 km/s einhalten. Da sich die Erde am Äquator aber mit rd 465,1 m/s zusätzlich bewegt und somit auch der MM-Apparat , muss im Gerät konsequenter Weise eine geringere LG in Ausbreitungsrichtung gemessen werden und eine Interferenz sichtbar werden.

Betrachtungsweise 2 (LG ist nicht konstant)
Die Geschwindigkeit des Lichtes muss zu der Rotationsgeschwindigkeit der Erde hinzugerechnet werden. Die Gesamtgeschwindigkeit kann also für einen außen stehenden Beobachter auch höher als die rd. 300.000 km/s sein. Da sich die Erde mit dem MM-Apparat jedoch gleichzeitig mitbewegt, wird die gleiche LG in jeder Position beobachtet.

Womit der Nachweis erbracht wird, dass nur eine nicht konstante LG das MM-Experiment erfüllt.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 11:59 #32408

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Merilix schrieb: Bezüglich Konstanz der Lichtgeschwindigkeit empfehle ich die Arbeiten von Einstein nochmal zu rate zu ziehen. Die gilt nämlich so Absolut nur bei Abwesenheit von Gravitation. In der gekrümmten RaumZeit in der Nähe schwerer Massen gilt sie nur noch lokal. Nach meinem Verständnis ist es eine direkte Folge der Krümmung von Raum und Zeit das die LG für einen entfernten Beobachter variabel erscheinen muss.

Mit dieser Aussage könnte ich mich identifizieren (natürlich bis auf die Begründung durch die "Raumzeitkrümmung"). = Lokale Lichtgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Größe der Masse und der Entfernung zur Masse. Mit diesem Buch von 1920 steigt meine Bewunderung von Einstein. Offensichtlich wurde der Gute in der heutigen Zeit offensichtlich nur falsch interpretiert!
Weiter Aussagen Einsteins aus 1920, Seite 51:

Hieraus ist zu schließen, daß sich Lichtstrahlen in Gravitationsfeldern im allgemeinen krummlinig fortpflanzen. Dies Ergebnis ist in zweifacher Hinsicht von großer Wichtigkeit.
Erstens nämlich kann dasselbe mit der Wirklichkeit ver­glichen werden. Wenn eine eingehende Überlegung auch ergibt, daß die Krümmung der Lichtstrahlen, welche die all­gemeine Relativitätstheorie liefert, für die uns in der Erfahrung zur Verfügung stehenden-Gravitationsfelder nur äußerst gering ist, so soll sie für Lichtstrahlen, die in der Nähe der Sonne Vorbeigehen, doch 1,7 Bogensekunden betragen. Dies müßte sich dadurch äußern, daß die in der Nähe der Sonne erscheinenden Fixsterne, welche bei totalen Sonnenfinsternissen der Beobach­tung zugänglich sind, um diesen Betrag von der Sonne weggerückt erscheinen müssen gegenüber der Lage, die sie für uns am Himmel annehmen, wenn die Sonne an einer anderen Stelle am Himmel steht. Die Prüfung des Zutreffens oder Nichtzutreffens dieser Konsequenz ist eine, Aufgabe von höchster Wichtigkeit, deren baldige Lösung wir von den Astronomen erhoffen dürfen1).
Zweitens aber zeigt diese Konsequenz, daß nach der allgemeinen Relativitätstheorie das schon oft erwähnte Gesetz von der Konstanz der Vakuumlichtgeschwindigkeit, das eine der beiden grundlegenden Annahmen der speziellen Relativitäts­theorie bildet, keine unbegrenzte Gültigkeit beanspruchen kann. Eine Krümmung der Lichtstrahlen kann nämlich nur dann eintreten, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes mit dem Orte variiert. Man könnte nun denken, daß durch diese Konsequenz die spezielle Relativitätstheorie, und mit ihr die Relativitätstheorie überhaupt, zu Fall ge­ bracht würde. Dies trifft aber in Wahrheit nicht zu. Es läßt sich nur schließen, daß die spezielle Relativitätstheorie kein un-. begrenztes Gültigkeitsgebiet beanspruchen kann; ihre Ergebnisse gelten nur insoweit, als man von den Einflüssen der Gravitations­felder auf die Erscheinungen (z. B. des Lichtes) absehen kann.

Merilix schrieb: Hallo WL01,
Halbe Lichtgeschwindigkeit meinst du aber nicht wirklich ernst oder?

Klingt dramatischer als es ist. Wenn man Lokalität der LG akzeptiert, dann ist die Hälfte rein der Maximalwert, beim Passieren der nähsten Entfernung zur Masse. Vorher und nachher würde der Lichtstrahl eine höhere Geschwindigkeit haben.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 13:16 #32410

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"Bezüglich Konstanz der Lichtgeschwindigkeit empfehle ich die Arbeiten von Einstein nochmal zu rate zu ziehen. Die gilt nämlich so Absolut nur bei Abwesenheit von Gravitation. In der gekrümmten RaumZeit in der Nähe schwerer Massen gilt sie nur noch lokal."
@ Merilix: Ich dachte, das Licht verliert in Gravitationsfeldern Energie indem es die Wellenlänge in den roten Bereich verschiebt, aber nicht indem es langsamer wird.
Sichwort: gravitative Rotverschiebung.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 15:33 #32412

Das Licht wird nicht langsamer! Das hat weder Einstein noch ich geschrieben. Die LG bleibt lokal konstant bei ca. 300000 km/s.
Das Buch "Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie" erschien 1920, also lange nachdem Einstein mit Großmann zusammen die mathematische Beschreibung der ART fertig hatte. Auch wenn das Buch ein populärwissenschaftliches, für den interessierten Laien bestimmtes war kann ich mir kaum vorstellen das Einstein eine solche Aussage dringelassen hätte hätte er sie für falsch gehalten. Die Frage ist allerdings ob WIR die Worte richtig interpretieren.

Nach meinem Verständnis ist die LG konstant und variabel zugleich. Das ist kein Widerspruch sondern hängt vom Betrachtungsstandpunkt ab.

Ein in gewisser Weise analoges Beispiel (für mögliche Mißverständnisse) wären sich im endlichen schneidende Parallelen. -- im euklidischen Raum unmöglich aber in einem gekrümmten Raum Normalität.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 16:18 #32414

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"Buch Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie von 1920."

Vielen Dank Merilix für die Buchempfehlung. Werde ich lesen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 22:50 #32437

Hallo Merilix,
du hast geschrieben:
Nach meinem Verständnis ist die LG konstant und variabel zugleich. Das ist kein Widerspruch sondern hängt vom Betrachtungsstandpunkt ab.

Da verstehe ich was nicht und wollte mal nachfragen :) .
Ich hab über die SRT und ART in letzter Zeit viel gegoogelt um das alles laienhaft und oberflächlich zu verstehen.

Da hab ich auf vielen Seiten gelesen:
Die LG ist eine Naturkonstante und beträgt ca 300 000 km/s. Diese Zahl steckt fast überall in den physikalischen
Formeln welche uns heute zur Beschreibung der Phänomene im Universum dienen.
Hätte das Universum verschiedene Endgeschwindigkeiten (LG) dann würde es in anderen weit
entfernten Galaxien (die wir beobachten können) anders aussehen als bei uns. Ist aber nicht so.

Das bedeutet ja dann die LG ist in unserem ganzen beobachtbaren Teil des Universums konstant.
Dann kann sie aber zugleich nicht variabel sein.

Ein Professor hatte geschrieben:
Dadurch das Albert Einstein herausgefunden hat dass die LG nicht veränderlich ist müssen die anderen
Parameter zwangsweise veränderlich sein.
Nach der Frage -was besagt die Relativitätstheorie- sagte er:
Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant aber Raum und Zeit sind veränderlich.
(Raum durch Krümmung / Längenkontraktion und Zeit durch Zeitdilatation).

Ich denke mir das dann so:
Nicht die LG ist variabel sondern der Zustand der Raumzeit in welcher sich ein Beobachter befindet.
Die gravitative Rotverschiebung hängt mit der Zeitdilatation zusammen und es kommt darauf an
von wo aus das Licht beobachtet wird. Ein Beobachter der sich weiter weg von einem Gravitationszentrum
befindet hat ja eine andere reale Eigenzeit als jemand der sich näher daran befindet. Der Beobachter
der weiter weg vom G-Zentrum ist nimmt evtl. die Lichtgeschwindigkeit langsamer war weil seine "Uhr"
schneller tickt als die "Uhr" eines Beobachters der dem Zentrum näher ist.

Das ist alles sehr schwer zu begreifen. Wenn ich mir alles im 3 dimensionalen Raum versuche vorzustellen
dann geht das noch aber wenn die 4. Dimension (Zeit) dazukommt, ohjeee, hehe...

Ohne die Zeit geht's aber nicht. Der Raum und die Zeit sind ja eins.Wenn ich versuche den Weg eines Objekts (oder des Lichtes)
im Raum zu beschreiben dann muss ich auch die Zeitdimension mit berücksichtigen. Zeitdilatation und Längenkontraktion
gehören ja zusammen und treten gemeinsam auf.

Hab ich da was falsch verstanden?

LG Sonni

Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 07 05. 2018 23:41 #32438

Hallo Sonni 1967,
bei mir ist sukzessive eine Frage gereift: Könnte es sein, dass du hier im Forum so etwas wie den Schwejk gibst? Ich habe deine Posts von Anfang an (deine Vorstellung) verfolgt und war auch zunächst der Meinung, dass du auf eine angenehme Art bescheiden bist. Ich bin aber inzwischen der Meinung, dass du so gut informiert bist, dass deine Fragen dein Wissen nicht wirklich verbergen und du langsam Schwierigkeiten mit deinem Schwejkianismus bekommst. Ich bin jedenfalls eher schon beindruckt von deinem Wissensstand. B)


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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 08 05. 2018 01:24 #32439

Hallo Sonni,
Sonni1967 schrieb: Hätte das Universum verschiedene Endgeschwindigkeiten (LG) dann würde es in anderen weit
entfernten Galaxien (die wir beobachten können) anders aussehen als bei uns.

Dem habe ich nicht widersprochen.
Sonni1967 schrieb: Das bedeutet ja dann die LG ist in unserem ganzen beobachtbaren Teil des Universums konstant.
Dann kann sie aber zugleich nicht variabel sein.

Warum nicht? Das Wortchen "lokal" ist schon wichtig. Die LG ist konstant, d.h. egal wo ich bin und wie schnell ich mich selber bewege, Licht das an mir vorbei rauscht hat immer die 300000 km/s. Aber wir leben NICHT in einem euklidisch flachen Universum. In der Nähe von Massen verändern sich Abstände und der Lauf der Zeit. Das nennt man Krümmung der Raumzeit. Geschwindigkeit ist von Weg und Zeit abhängig. Das muss Auswirkung auf die LG haben was afaik auch durch Messungen bestätigt wurde.
Wenn ich das richtig sehe schreibt man die Endeckung des Effekts Irwin I. Shapiro zu -- was mich wundert wenn man Einsteins Veröffentlichungen dazu betrachtet.
Sonni1967 schrieb: Die Lichtgeschwindigkeit ist konstant aber Raum und Zeit sind veränderlich.
(Raum durch Krümmung / Längenkontraktion und Zeit durch Zeitdilatation).

Man muss sehr genau aufpassen SRT und ART nicht zu vermischen. Bei Längenkontraktion und Zeitdilatation ändert sich am Gefüge der Raumzeit überhaupt nichts! Da geht es um Relativgeschwindigkeiten in einer euklidisch flachen Raum-Zeit.

... Ich merke das wird langsam Off-Topic.
Sorry wl01, ich wollte deinen Thread nicht entführen^^

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 08 05. 2018 05:38 #32440

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Ziemlich frühen Guten Morgen lieber Merilix,

Im Alter wird man umso wacher umso später es ist... ;) ist irgendwie Analog zu "Licht ist langsamger umso weiter die zurückgelegte Strecke"...
Das mit den "flachen Raumzeiten" und sozusagen euklidischer Flachheit, darf man nicht zu ernst nehmen. ;)

Shapiro-"Verzögerung" entsteht auf Grund eben gerade lokal nicht flacher RZ-Geometrie und bestätigt somit die ART.
Der S-Effekt ist nur ein scheinbarer Licht verlangsamender, insofern dieser einem weit entfernte Beobachter zB. im Vakuum suggeriert, das Licht im G-Feld der Sonne langsamer wäre.

Und zwar dann, wenn der Beobachter dessen "angehend Flache" RZ, in der dieser ruht, auch in Sonnennähe zu Grunde legt.
Korrekt jedoch ist, dass das Licht "dort" eine der Raumzeit-Krümmung entsprechende, längere Strecke zurücklegt und deswegen nur scheinbar eine geringere Geschwindigkeit hat. Logisch ist, das Licht für längere Strecken auch entsprechend längeren Zeitintervall benötigt.

Man muss sehr genau aufpassen SRT und ART nicht zu vermischen. Bei Längenkontraktion und Zeitdilatation ändert sich am Gefüge der Raumzeit überhaupt nichts! Da geht es um Relativgeschwindigkeiten in einer euklidisch flachen Raum-Zeit.


Längen und Zeitdilatation sind reale Effekte, keine scheinbaren. Derselben nicht auf flache, sondern auf gekrümmte RZten zurückzuführen.
Einen dynamischen, nicht starren Raum.

Die Erklärung warum je Beobachter verschiedene Resultate auszufallen scheinen, sehr leicht erklärt.
Dem beschleunigten Beobachter, kommt es so vor als gehe dessen Uhr normal (in relation ruhend) und als wäre dessen eigen Metrik (nicht gestaucht) unverändert, gerade weil die RZ durch die dieser bei Geschwindigkeiten gegen c propagiert, immer stärker krümmt und somit auch dessen mitgeführter Meterstab verkürzt, den "gleichen" Meter anzuzeigen scheint wie unbeschleunigt. Aus Sicht des beschleunigten ist dessen Raumzeit genauso "flach".... wie ruhend...

Gute Nacht.
LG Z.

Ps: Noch kurz zur Konstanz von c (da mich dein Text stark beschleunigt hat statt weiterschlafen)..mM. einzig zu "bemägeln"...
www.itp.uni-hannover.de/fileadmin/arbeit...n/dragon/relativ.pdf

Die Lichtgeschwindigkeit ist also in kleinen Raumzeitgebieten konstant. In größeren Raumzeitgebieten stehen keine starren Meßlatten zur Verfügung, Lichtstrahlen werden vom Gravitationsfeld schwerer Körper abgelenkt. Bei großen Abständen und über lange Zeiten werden Begriffe wie "konstante Lichtgeschwindigkeit", "gleichzeitige Ereignisse" oder ”räumlicher Abstand“ physikalisch unwichtig und unwirklich.



"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 08 05. 2018 07:06 #32442

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Merilix schrieb: ... Ich merke das wird langsam Off-Topic.
Sorry wl01, ich wollte deinen Thread nicht entführen^^

Nun ich denke nicht, dass wir Off-Topic werden. Denn exakt diese Grundsatzdiskussionen sind es, die uns zum Kern führen. Danke dafür.
Also wenn man die Original-Interpretation Einsteins zur ART betrachtet, sind wir m.A. meilenweit von dem entfernt, was die heutige Wissenschaft unter der ART versteht oder besser in sie hineininterpretiert. Also von einer lokalen Lichtgeschwindigkeit. Er sagte nicht umsonst, darum auch der Name, die SRT ist lediglich ein Spezialfall der ART, wo eben KEINE Schwerkraft wirkt. Womit die Überlegungen der (alten) SRT eigentlich nicht gelten können, da es m.A. keinen Raum gibt, in dem Schwerkraft nicht wirkt. Maximal in den Voids und da ist es nicht sicher.
Fassen wir zusammen:
Die LG ist lokal, ändert sich somit beim Wechsel des jeweiligen Bezugssystems. Und da es offensichtlich eine Abhängigkeit der LG von Masse und Abstand zur Masse gegeben ist, ändert sich das Bezugssystem mit den genannten Parametern. Die Längenkontraktion und die Zeitdilatation sind Aussagen der SRT und daher in der ART nicht mehr zielführend. Falls sich entsprechende Werte ändern, sind diese folglich nur in der geänderten LG zu sehen.
Und ja es stimmt, die Längen ändern sich, aber nicht weil sich die Längen tatsächlich ändern, sondern weil der Mensch die SI des Weges an die LG gekoppelt hat. Also wird sich natürlich ein Lichtstrahl immer mit rd. 300.000 km/s bei uns vorbeibewegen, da eben das Meter als diejenige Strecke definiert wird, die das Licht im Vakuum (in der Nähe des Bezugssystem Erde) innerhalb des Zeitintervalls von 1/299 792 458 Sekunden durchläuft. Da sich die LG weiter draußen erhöht, ist eben das Meter dort etwas länger. Auch die sog. Pioneer-Anomalie geht in diese Richtung. Sie ist tatsächlich in der Entfernung wie vermutet und es erfolgte keine Abweichung vom Kurs, nur die Signalgeschwindigkeit war eben höher.
Meine persönlich Ansicht: der Shapiro Effekt ist nicht scheinbar, sondern tatsächlich. Nur ändern sich folglich dann auch die tatsächlichen Entfernungen und die bisherigen Voraussagen über die Größe und Ausdehnung des Universums wären objektiv falsch. Und das wird aber wahrscheinlich niemand emotionell wollen.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 08 05. 2018 10:23 #32444

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Zur ART möchte ich mich nicht äussern... Merilix nichts vorwegnehmen. Obwohlauf den Fingern brennend..

Pioneer Anomalie ist keine, da Photoelektrische Effekte Verursacher waren. (wieder Einstein ;) )
Bis später.


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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 08 05. 2018 12:31 #32450

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Z. schrieb: Pioneer Anomalie ist keine, da Photoelektrische Effekte Verursacher waren. (wieder Einstein ;) )
Bis später.

Also von Photoelektrische Effekten wurde in der offiziellen Begründung nichts verlautet (also vom Herausschlagen von Elektronen aus der Metallhülle der Sonde). Offiziell wird von einer "räumlich ungleichmäßigen Wärmeabstrahlung" gesprochen. Aber auch das ist lediglich eine Vermutung :

...Abstrahlung der RTGs... ein Teil der Strahlung von der Sonde reflektiert... reflektieren sie die Wärmestrahlung aus dem inneren Bereich der Sonden in Flugrichtung... Unter der Annahme, dass nur ein Teil der Strahlung in Flugrichtung fokussiert wird, liegt die Abschätzung in der Größenordnung des beobachteten Effekts... Wir fanden, dass die Größe...der beobachteten Anomalie ähnlich sind.


MfG
WL01
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 09 05. 2018 00:03 #32486

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Aber auch das ist lediglich eine Vermutung

Also TDV?

Warum nicht gleich so?!
Ich sagte ja bereits zu Anfang das Tachyonen bzgl. ART zu instabilen Raumzeiten führen.
Du kamst dann mit String-T / QT ua.,... dort das gleiche, Instabilität.
Vermutung ist vlt doch noch etwas übertrieben...

Man spricht sich.
G Z.


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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 09 05. 2018 07:24 #32492

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Naja, ich sprach nur in Hinblick auf die offizielle Erklärung zur Pioneer Anomalie von Vermutungen, wie es eben dort geschrieben steht! Sprich ich bezweifle dieses Paper, es ist lediglich hinkonstruiert worden.

MfG
WL01
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 12 05. 2018 13:15 #32745

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Moin wl01

Also von Photoelektrische Effekten wurde in der offiziellen Begründung nichts verlautet (also vom Herausschlagen von Elektronen aus der Metallhülle der Sonde). Offiziell wird von einer "räumlich ungleichmäßigen Wärmeabstrahlung" gesprochen.


Und letzteres hat nichts mit dem P-Effekt zu tun... Ach ja.. :side:
www.joergresag.privat.t-online.de/mybk5htm/chap6.htm

Nun nochmal kurz zur Grundsatzdiskussion --> Fundierte Vorgehensweise, Vermutung, Hypothese, Theorie...
Ich habe mir nun einiges nochmal angeschaut, besonders von dir zuletzt argumentiertes und ich kann den Eindruck den Merilix vorbrachte nicht bestätigen.
Merilix:

Ich denke damit überinterpretiertst du die Aussage wl01's. Ich habe obiges etwas anders verstanden als ich glaube wie du das verstanden hast.
Ich lese da eher Bescheidenheit und Respekt heraus.


Im Gegensatz muss ich schliessen, dass meine anfängliche Einschätzung bzgl. deiner TDVermutung, also mehr oder minder, wahlloses heranziehen und durcheinander werfen physikalischer Fakten, mit rein hypothetischer Ansätzen, gemixt mit unsachlich und respektlosem Umgang der welchen (zB. grundloses Bezweifeln der Konstanz von c), zur Behauptung einer Theorie führte. Die welche leider noch den Beigeschmack, einer grundauf Monetär motivierten und auf reine Selbstdarstellung hin ausgerichteten, fixen Vorstellung hat. Erinnere bitte zb. meinen "psychologisch" argumentierten Ansatz, welchen du wie folgt beantwortet hast:

wl01 antwortete:

Jedoch nicht aus psychologischer Sicht, sondern, weil ich der Ansicht bin, dass mein Modell mehr erklären kann als die bisherigen Modelle.


Ansicht - Stichwort Meinung ua. Thema der Sozialspsychologie:
Zur Meinung/Ansicht:
de.wikipedia.org/wiki/Meinung

Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt. Dadurch unterscheidet sich das Meinen vom Glauben und vom Wissen. Von Glauben spricht man, wenn jemand eine Aussage für wahr hält, ihre Wahrheit also subjektiv als gesichert erscheint, obwohl der Glaubende keine objektiv zureichende Begründung dafür angeben kann. Der Unterschied zum Wissen besteht darin, dass der Wissende nicht nur von der Wahrheit der Aussage überzeugt ist, sondern auch über eine objektiv zureichende Begründung dafür verfügt.


www.spektrum.de/lexikon/psychologie/sozialpsychologie/14576

Die soziale Wahrnehmung ist auch Gegenstand weiterer kognitiver Theorien, wie z.B. der Hypothesentheorie der sozialen Wahrnehmung (hypothesengeleitete Wahrnehmung). Diese unterstellt, daß die Wahrnehmung durch "Erwartungshypothesen" gesteuert wird.


Wie man weiterführend und schon oben anhand eingangs zitiertem erkennt, besteht also erstmal kein wirklicher Grund warum deine Aussagen, bzw. deine Vermutung, zudem auf physikalische Faktoren geprüft werden sollten, da sich immer erkennen lies, dass bereits die Basis zum Verständnis physikalischer Formalismen nicht vorhanden ist. (Zb. bzgl. Photoeffekt.) Wie selbstredend auch an folgenden Beispielen....
Du schriebst:...

Nun überprüfbar ist meine These/Theorie jederzeit.
Gravitation wirkt, zu jedem Zeitpunkt. Und Raumkrümmung die alternativ definiert wird, ist unter den gleichen Voraussetzungen überprüfbar/nicht überprüfbar.

...und wendest somit ein reines Zirkelschlussverfahren an. Man fragt wie sich die Tachyonen-Vermutung überprüfen liesse und du antwortest "in dem man die Auswirkung von Gravitation messe".... die ja deiner Meinung nach von Tachyonen erzeugt würde...

Das entspricht schon auch einer gewissen Respektlosigkeit, zumindest dem Ansatze Logischen-Denkens nicht zu gerecht zu werden.
Solch Umstände weisen strikt darauf hin, dass entsprechende Grundlagen einer vorgebrachten Vermutung, nicht a priori wissenschaftlich, sondern menschlich psychologisch motiviert sind. (Wie gesagt psychologisch einordnend, menschlich und somit allgemein kritiklos darstellbar)

Letzteres weiterhin unterstreichendendes Beispiel, für (allzu) menschliches.
Ich schrieb Anfangs auf Grund deines Vergleiches Tachyonen/Vakuumfluktuationen:

Zugegeben, der Satz war etwas schwer zu verstehen, sagen wir zwangsweise (da auf deine Ideen eingehend) umständlich formuliert.
Und hiess auch "wo Tachyonen, deiner besten Falles Hypothese gemäß, hingehören sollten**"

(**ins Vakuum)
Du antwortest:

Wieder eine deiner zahlreichen "ad hominems"?

Nun mit Verlaub, deiner Vermutung gemäss, propagieren Tachyonen im Vakuum (wie auch in deinem Vergleich Quantenfluktuationen), wie sonst könnten diese "Gravitations-Effekte erzeugen, wenn nicht mindest im Vakuum der RZ vorhanden..??.. Hier ein ad hominem zu artikulieren (welches sich zudem noch zahlreich finden liesse) ist wiederum eher sozialpsychologisch einzuordnende Reaktion, nicht aber wissenschaftlich geprägter Ansatz, der sich der Sache annimmt, die man selbst formulierte. Auch wenn die Aussage und gerade deswegen, mit einem ? geschmückt wird, macht es dies nicht besser.
Zu erkennen ist, dass das "persönliche" hier über vermeintlich wissenschaftlich motivierten steht, da man sich selbst "ungerechtfertigt (mehrfach) angegriffen" wähnt, obwohl im Kontext auf rein physikalisch schlussfolgerndes angesprochen.

Zu Höhenflügen kommt es dann schlussendlich, was schon eingangs bereits erkennbar, als nur "nötig Schmückwerk" schien.
wl01 schrieb:

Also wenn Du mein Modell als deine Theorie veröffentlichen willst, habe ich nichts dagegen, mir geht es um die Sache und nicht um den Autor.

Eben nicht wie deine Reaktionen zeigen.

Aber wie Herr Lesch so richtig sagt, es geht um die Würde des anderen.
Und wenn man höflich mit mir umgeht, dann werde auch ich selbstverständlich dieses humanistische Grundprinzip würdigen.

Eben nicht, wie deine ad hominem Vorwürfe zeigen.

Mir persönlich ist meine Theorie ziemlich egal, ich habe keine Nachteile wenn sie nicht gelten würde, ich arbeite nicht in dieser Branche, meine Theorie ist schließlich nur eine von vielen,...

Eben nicht, weil deine Vermutung eben keine Theorie ist, wie zB. die Relativitätstheorie, die überprüfbaren Anspruch einer solchen gewährleistet und nicht aus psychologischen gründen zu einer Theorie erhoben wurde.

Ist weiterführend ein vermeintlicher Respekt für andere Theorien deinerseits vorhanden, wie manch einer versucht wäre anhand deiner Argumentationen zu vermuten?? Die Annahme ist jedoch mM. in keinster Weise haltbar.

Wie sich schon hier auf Grund deiner Aussagen erahnen .....:

Und die SRT ist keine streng logische Ableitung der Maxwellgleichungen, sondern sie entstammt lediglich einem Gedankenexperiment Einsteins, das m.A. so auch falsch ist.

...war der Michelson-Morley-Versuch und daraus hat Einstein die falschen Schlüsse gezogen.

Womit das Gedankenexperiment (Einstein) und auch der Begriff der Gleichzeitigkeit von falschen Voraussetzungen ausgeht.

(Plus ständiges Bezweifeln der Konstanz von c, welches sich ohne griffig formuliertes, mittlerweile durchs gesamt Form zieht.)
... jedoch hier endgültig beweisen lässt:

Aber auch das ist lediglich eine Vermutung :

arxiv.org/abs/1204.2507

Also selbst keinen Anspruch auf ein ordentliches Paper erhebend......

Also ich bin nicht so ehrgeizig ein wissenschaftliches "Paper" zu publizieren.

Aber wissenschaftliche fundierte Papers wie....
**https://arxiv.org/abs/1204.2507
**https://arxiv.org/abs/1202.6189
**https://arxiv.org/abs/1103.5222
**https://arxiv.org/abs/1104.3985
DU:

Naja, ich sprach nur in Hinblick auf die offizielle Erklärung zur Pioneer Anomalie von Vermutungen, wie es eben dort geschrieben steht! Sprich ich bezweifle dieses Paper, es ist lediglich hinkonstruiert worden.

..als reine Vermutung und vor allem hinkonstruiert zu behaupten, nenne ich respektlos.

Hingegen unter psychologischen Gesichtspunkten betrachtet, der Zirkel wiederum zur Selbstreflexion kommend.

MFG Z.
Ps:
Wenn du ein ehrliches Gespräch führen willst gerne, aber dann im Sinne wissenschaftlicher Herangehensweise.
Ansonsten empfehle ich wie gesagt SF-Foren oder welche in dem romanhafte Publikationen besprochen werden.
Ein Ansatz zu vorletztem könnte sein, zunächst die Tachyonen Hypothese zu untermauern.
In allen von dir erwähnten Teilbereichen der Physik, ART, String- und Quantentheorie, führt deren Etablierung zu Instabilitäten.
Dies bezüglich sollte zumindest ein Fachbereich herausgegriffen und innerhalb dessen Formalismen, eine stabile Grundlage argumentiert werden.

Pss:
Persönlich stark verwundern "tut" mich übrigens, das von dir nicht erfolgte Hinterfragen meiner Aussage...
"dass ich mir die Existenz von Tachyonen vorstellen könnte, wenn auch nicht im Vakuum".
Wo dies doch bei einem ernst gemeinten Ansatz, eigentlich von Interesse sein sollte???

Wie auch immer.
Ein nachdenkliches Wochenende wünschend
Z.


"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein
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"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 13 05. 2018 00:05 #32828

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Z. schrieb: In allen von dir erwähnten Teilbereichen der Physik, ART, String- und Quantentheorie, führt deren Etablierung zu Instabilitäten.
Dies bezüglich sollte zumindest ein Fachbereich herausgegriffen und innerhalb dessen Formalismen, eine stabile Grundlage argumentiert werden.

Gut und wo und wie führt mein Modell ihrer Meinung nach zu Instabilitäten? Machen Sie Vorschläge.

Z. schrieb:

Also von Photoelektrische Effekten wurde in der offiziellen Begründung nichts verlautet (also vom Herausschlagen von Elektronen aus der Metallhülle der Sonde). Offiziell wird von einer "räumlich ungleichmäßigen Wärmeabstrahlung" gesprochen.

Und letzteres hat nichts mit dem P-Effekt zu tun... Ach ja.. :side:
www.joergresag.privat.t-online.de/mybk5htm/chap6.htm

Nein, weil der Phot(elektrische) Effekt erst ab einer gewissen Frequenz auftritt. Und davon steht im Artikel über die Pioneer-Anomalie nichts.

Z. schrieb: Letzteres weiterhin unterstreichendendes Beispiel, für (allzu) menschliches.
Ich schrieb Anfangs auf Grund deines Vergleiches Tachyonen/Vakuumfluktuationen:

Zugegeben, der Satz war etwas schwer zu verstehen, sagen wir zwangsweise (da auf deine Ideen eingehend) umständlich formuliert.
Und hiess auch "wo Tachyonen, deiner besten Falles Hypothese gemäß, hingehören sollten**"

(**ins Vakuum)
Du antwortest:

Wieder eine deiner zahlreichen "ad hominems"?

Persönlich stark verwundern "tut" mich übrigens, das von dir nicht erfolgte Hinterfragen meiner Aussage...
"dass ich mir die Existenz von Tachyonen vorstellen könnte, wenn auch nicht im Vakuum".
Wo dies doch bei einem ernst gemeinten Ansatz, eigentlich von Interesse sein sollte???

Falsch!
Der von Ihnen vorgebrachte Satz lautete:
"Jedoch leider nicht im Vakuum, wo Tachyonen, deiner besten Falles Hypothese gemäß, hingehören sollten"
Ich hinterfragte diese ihre Worte sehr wohl, jedoch kam dann kam als Antwort, dass Tachyonen, bzw. meiner Hypothese gemäß ins Vakuum gehören. Was man unter dieser Prämisse als "in den Müll gehören" interpretieren muss. Wenn diese Worte nicht so gemeint waren, dann bitte dies zu entschuldigen. Jedoch scheint dies sehr wohl so gemeint zu sein, denn nun kommt von Ihnen ein Elaborat von psychologischen Querschüssen und Ratschlägen, die mit Physik überhaupt nichts zu tun haben:

"nur nötig Schmückwerk", "psychologischen gründen", "Hingegen unter psychologischen Gesichtspunkten betrachtet, der Zirkel wiederum zur Selbstreflexion kommend". Ansonsten empfehle ich wie gesagt SF-Foren oder welche in dem romanhafte Publikationen besprochen werden.

Z. schrieb: Nun nochmal kurz zur Grundsatzdiskussion -->
Im Gegensatz muss ich schliessen, dass meine anfängliche Einschätzung bzgl. deiner TDVermutung, also mehr oder minder, wahlloses heranziehen und durcheinander werfen physikalischer Fakten, mit rein hypothetischer Ansätzen, gemixt mit unsachlich und respektlosem Umgang der welchen (zB. grundloses Bezweifeln der Konstanz von c), zur Behauptung einer Theorie führte. Die welche leider noch den Beigeschmack, einer grundauf Monetär motivierten und auf reine Selbstdarstellung hin ausgerichteten, fixen Vorstellung hat. Erinnere bitte zb. meinen "psychologisch" argumentierten Ansatz,

Ansicht - Stichwort Meinung ua. Thema der Sozialspsychologie:
Zur Meinung/Ansicht:
de.wikipedia.org/wiki/Meinung
Nach einer verbreiteten philosophischen Begriffsverwendung ist das Meinen ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt. Dadurch unterscheidet sich das Meinen vom Glauben und vom Wissen. Von Glauben spricht man, wenn jemand eine Aussage für wahr hält, ihre Wahrheit also subjektiv als gesichert erscheint, obwohl der Glaubende keine objektiv zureichende Begründung dafür angeben kann. Der Unterschied zum Wissen besteht darin, dass der Wissende nicht nur von der Wahrheit der Aussage überzeugt ist, sondern auch über eine objektiv zureichende Begründung dafür verfügt.
www.spektrum.de/lexikon/psychologie/sozialpsychologie/14576
Die soziale Wahrnehmung ist auch Gegenstand weiterer kognitiver Theorien, wie z.B. der Hypothesentheorie der sozialen Wahrnehmung (hypothesengeleitete Wahrnehmung). Diese unterstellt, daß die Wahrnehmung durch "Erwartungshypothesen" gesteuert wird.

Wie man weiterführend und schon oben anhand eingangs zitiertem erkennt, besteht also erstmal kein wirklicher Grund warum deine Aussagen, bzw. deine Vermutung, zudem auf physikalische Faktoren geprüft werden sollten, da sich immer erkennen lies, dass bereits die Basis zum Verständnis physikalischer Formalismen nicht vorhanden ist. (Zb. bzgl. Photoeffekt.)

OK, es wird also keine Kritik an meinem Modell vorgenommen, oder nur nach dem Sinne "es ist falsch, weil ich keinen Respekt der Führenden Lehre entgegenbringe". Und offensichtlich wird hier von Ihnen der Versuch eines Sozialpsychologischen Gutachtens an mir unternommen.
Sind wir nun in einem Physikforum, oder in einer Sozialpsychologischen Forschungsanstalt?
Und haben sie diese Fachgebiet entsprechend mit Diplom abgeschlossen? Anders ausgedrückt, sind Sie zur Erstellung eines derartigen Gutachtens überhaupt kompetent?
Also wenn Sie von Respektlosigkeit sprechen, weil ich gewisse physikalischen Theorien anzweifle, dann muss ich aufgrund ihrer Anmaßung hier von Respektlosigkeit gegenüber meiner Person sprechen. Und damit ist jede Diskussion von meiner Seite mit Ihnen beendet!

MfG
WL01
MfG
WL01
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 13 05. 2018 00:36 #32833

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wl01 schrieb:

Ich hinterfragte diese ihre Worte sehr wohl, jedoch kam dann kam als Antwort, dass Tachyonen, bzw. meiner Hypothese gemäß ins Vakuum gehören. Was man unter dieser Prämisse als "in den Müll gehören" interpretieren muss. Wenn diese Worte nicht so gemeint waren, dann bitte dies zu entschuldigen.


Entschuldigung angenommen.
Wie ich bereits schrieb:

Zu erkennen ist, dass das "persönliche" hier über vermeintlich wissenschaftlich motivierten steht, da man sich selbst "ungerechtfertigt (mehrfach) angegriffen" wähnt, obwohl im Kontext auf rein physikalisch schlussfolgerndes angesprochen


Erwähnt man die zugehörige Psychologie wird man zudem falsch eingeschätzt.
Was aber nicht mein Problem ist. Ich schrieb zu Anfang bereits, dass man sich von allzu persönlichem frei zu machen hat, wenn Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, bzw. wenn wissenschaftliche orientierte Erörterung und Aufklärung einer Problemstellung ansteht, vor allem wenn sie auf eigenem "Mist gewachsen ist", wie man so schön sagt.(auch nicht abwertend gemeint)

Falls du diesen Vorgang als persönlich abwertend und auf Grund Mainstream Physik Unterordnung, meines, wie du sagtest, "fixen Weltbildes" ableitest, kann ich dir auch nicht weiterhelfen. Ich habe dir angeboten über die Instabilitäten zur Physik zurückzukehren...aber wenn du denkst ich Griffe dich persönlich an, hat dies natürlich aus deiner Sicht einen höheren Stellenwert.

de.wikipedia.org/wiki/Tachyon#Tachyonen_...ie_und_Stringtheorie

Felder mit komplexer Masse (meist skalare Felder, als tachyonische Felder bezeichnet) tauchen in verschiedenen Quantenfeldtheorien auf, wo sie Zeichen einer Instabilität des Vakuums sind und zu einer sogenannten Tachyonen-Kondensation führen, das heißt die wechselwirkenden tachyonischen Felder annihilieren sich und bilden neue Teilchen (mit reeller Masse). Tachyonen sind hier Anzeichen einer Instabilität und die Tachyonenkondensation entspricht einem Phasenübergang zweiter Ordnung wie bei einem spontanen Symmetriebruch oder dem Higgs-Mechanismus.

In der Stringtheorie gibt es viele Modelle, die Tachyonen enthalten, sowohl in der bosonischen als auch in der Superstring-Theorie. Die meisten Fachwissenschaftler vertreten jedoch den Standpunkt, dass realistische Modelle sich gerade durch das Fehlen von freien Tachyonen als Kandidaten für das physikalisch zutreffende Modell empfehlen. Die bosonische Stringtheorie mit einem Tachyonen-Grundzustand wird deshalb (und weil sie keine Fermionen beschreiben kann) meist ausgeschlossen (bzw. auf Grund des Tachyon-Grundzustands als instabil betrachtet) und der tachyonische Sektor in Superstringtheorien meist mit einer speziellen sog. GSO-Projektion entfernt. Wie in der Quantenfeldtheorie von Punktteilchen wird hier (in Stringfeldtheorien) aber auch die Rolle von Tachyonenkondensation als Anzeichen von Instabilitäten diskutiert. Beispielsweise vermutete Ashoke Sen in den 1990er Jahren aus dem Auftreten von Tachyonen in den offenen Strings, die einer D-Brane angeheftet sind, dass diese die Instabilität von D-Branen bei Paarerzeugung reflektieren (Sen-Vermutung).[8][9]


Anhand der ART liessen sich Tachyonenartige Zustände vlt.noch hinter einem EH argumentieren, aber nicht im Vakuum, wo sie deiner Meinung zur Wirkung kommen.
Wie auch immer, ich respektiere deinen Wunsch.
Man liest sich.
MFG Z.


"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 13 05. 2018 09:28 #32857

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Gemäß meines Modells des Tachyonenäthers sind Tachyonen Auslöser des Phänomens der Dunklen Energie.
Sie drücken auf Bereiche der normalen baryonischen Materie und lösen durch einen Thermodynamischen Prozess Gravitationsdruck aus.

Gemäß einiger Quantenfeldtheorien lösen Tachyonen Instabilitäten durch Tachyonenkondensation aus, die zu einem spontanen Symmetriebruch wie z.B. dem Higgs-Mechanismus führen.Und der Higgs-Mechanismus gibt den Elementarteilchen Masse, was wir als Gravitation empfinden.

Und die meisten Stringtheorien (bis auf die bosonische) schließen nur deshalb Tachyonen aus, weil sie etablierte mathematische Modelle instabil machen. Gemäß der Sen-Vermutung bringen Tachyonen eine Instabilität der D-Branen mit sich. Mehrere D-Branen werden jedoch in manchen Stringtheorien als Paralleluniversum dargestellt. Womit über die offenen Strings eine spontane Verbindung der Universen gegeben sein könnte und "Dunkle Energie" in unser Universum einfließen könnte. Womit sich dadurch die beschleunigte Expansion des Universum erklären ließe. Eine Instabilität der D-Branen würde demnach nicht zu einem neuen Urknall führen (wie auch im Rahmen der Stringtheorien diskutiert), sondern lediglich zu einem Massentransfer von nicht baryonischer Materie..

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 13 05. 2018 09:35 #32859

wl01 schrieb: Und der Higgs-Mechanismus gibt den Elementarteilchen Masse, was wir als Gravitation empfinden.

Aber nur Ruhemasse, die ca. nur 1% der Gesamtmasse von Materie ausmachen. Der Rest sind Bindungsenergie und kinetische Energie. Der Higgs-Mechanismus trägt also so gut wie gar nicht zur Gravitation bei.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 13 05. 2018 14:15 #32896

Dies trifft meines Wissens nur auf Protonen und Neutronen zu (=Hauptmasse der baryonischen Materie), nicht aber auf Elektronen. Ohne den Higgs-Mechanismus hätten Elektronen Ruhemasse 0 und Quarks vielleicht auch, so dass sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen und keine Atome bilden würden. Daher sollte man denke ich die Bedeutung des Higgs-Mechanismus nicht unterschätzen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 14 05. 2018 07:15 #32975

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ClausS schrieb: Dies trifft meines Wissens nur auf Protonen und Neutronen zu (=Hauptmasse der baryonischen Materie), nicht aber auf Elektronen. Ohne den Higgs-Mechanismus hätten Elektronen Ruhemasse 0 und Quarks vielleicht auch, so dass sie sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen und keine Atome bilden würden. Daher sollte man denke ich die Bedeutung des Higgs-Mechanismus nicht unterschätzen.

Würde ich auch so sehen. Also auch wenn man nicht dem Higgs-Mechanismus folgen möchte, nach dem Standardmodell erklärt gerade er die Schwachen Wechselwirkung und weshalb Elektronen und spezielle Eichbosonen Masse besitzen.

Diese Eichbosonen (das Z-Boson und die beiden W-Bosonen) bekommen durch den von Null verschiedenen Vakuumerwartungswert des Higgs-Feldes ihre Masse.
Die Idee des Higgs-Mechanismus ist also, dem Feld eine imaginäre Masse zu verleihen, sodass das Quadrat der Masse negativ wird.

https://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Mechanismus#Spontane_Symmetriebrechung
Und gerade die imaginäre Masse ist es, was Tachyonen auszeichnet.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 20:47 #33210

Gemäß Martin Bäker kann es aber heute kein Tachyonen-Feld mehr geben.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 21:18 #33211

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Michael D. schrieb: Gemäß Martin Bäker kann es aber heute kein Tachyonen-Feld mehr geben.

Also in dem Artikel steht nichts von heute oder gestern, sondern es beschreibt nur, dass es bei der "Aktivierung" des tachyonischen Feldes (also beim Symmetriebruch) zu einem positivmassigen Teilchen wird, nämlich zum Higgs-Teilchen. Sprich es ist und bleibt Tachyon, bis es Gravitation auslöst.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 21:38 #33213

Falsch. Lies den Artikel mal richtig durch. Vor dem Symmetriebruch war das Higgsfeld ein instabiles Tachyonfeld (Mitte des Sombrero-Potentials: Krümmung nach unten bzw. imaginäre Masse). Mit dem Symmetriebruch verschwindet auch das ursprüngliche Tachyonfeld und es bleibt das heutige Higgsfeld übrig (Hutkrempe des Sombrero-Potentials: Krümmung nach oben bzw. positive Masse).

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 21:53 #33218

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Michael D. schrieb: Falsch. Lies den Artikel mal richtig durch. Vor dem Symmetriebruch war das Higgsfeld ein instabiles Tachyonfeld (Mitte des Sombrero-Potentials: Krümmung nach unten bzw. imaginäre Masse). Mit dem Symmetriebruch verschwindet auch das ursprüngliche Tachyonfeld und es bleibt das heutige Higgsfeld übrig (Hutkrempe des Sombrero-Potentials: Krümmung nach oben bzw. positive Masse).

Falsch:

Das Higgsfeld ist das ursprüngliche Feld, das sich vor der Symmetriebrechung (wenn wir noch im Mittelpunkt des Sombreros sind) wie ein Tachyon benimmt und dabei instabil ist.
Nach der Symmetriebrechung hat das Higgsfeld einen bestimmten Wert, der überall im Vakuum derselbe ist. Energetisch hat es jetzt sein Minimum angenommen. Es ist die Wechselwirkung mit diesem Feld, die den Teilchen ihre Masse verleiht. ...entspricht also einem Teilchen mit positiver Masse. Dieses Teilchen ist das Higgsteilchen

Also vor der Symmetriebrechung tachyonisches Higgsfeld, nach der Symmetriebrechung positives Higgs-Teilchen, das der Materie ihre Masse verleiht = Gravitation.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 21:57 #33219

wl01 schrieb: Also vor der Symmetriebrechung tachyonisches Higgsfeld, nach der Symmetriebrechung positives Higgs-Teilchen, das der Materie ihre Masse verleiht = Gravitation.

Nach der Symmetriebrechung nicht-tachyonisches Higgsfeld, das Protonen und Neutronen (Grossteil der Materie) zu etwa 1% Masse verleiht.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 22:03 #33221

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Michael D. schrieb: Nach der Symmetriebrechung nicht-tachyonisches Higgsfeld, das Protonen und Neutronen (Grossteil der Materie) zu etwa 1% Masse verleiht.

Und wo liegt das Problem?
Es steht nirgendwo WANN die Symmetriebrechung eintritt. M.A. eben erst dann, wenn das tachyonische Higgsfeld auf "nichtmassige" Materie trifft. Und durch den Symmetriebruch wird es nicht-tachyonisch und verleiht der Materie Masse.

MfG
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