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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 22:04 #33222

Das ist natürlich ein ganz einfacher Bauernfehler. Der Symmetriebruch fand kurz nach dem Urknall statt. Kannst Du überall nachlesen.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 16 05. 2018 22:20 #33223

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Michael D. schrieb: Das ist natürlich ein ganz einfacher Bauernfehler. Der Symmetriebruch fand kurz nach dem Urknall statt. Kannst Du überall nachlesen.

Oh, da verwechselst Du etwas Grundsätzliches! Es gibt nämlich mehrere Arten des Symmetriebruches. Da gab es nach dem Standardmodell natürlich nach dem Urknall auch einen Symmetriebruch, nämlich zwischen Teilchen und Antiteilchen. Es gibt auch einen Symmetriebruch bei den Supraleitern. Das aber hat überhaupt nichts mit dem Symmetriebruch des Higgsfeldes zu tun.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 17 05. 2018 10:26 #33239

So, so, ich verwechsle also da etwas. Dann lausche mal den Worten unseres Mentors und Forums-Urhebers. Ab Minute 26:00 sagt er ganz klipp und klar, dass der Symmetriebruch des Higgsfeldes nur einmal! stattgefunden hat, und zwar direkt nach dem Urknall. Eine Theorie, in der der Symmetriebruch ständig stattfände, hätte wohl keine Chance zum Überleben...Ich fürchte, Deine Theorie ist so eine...


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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 17 05. 2018 15:04 #33258

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Stimmt, wird dort behauptet, gebe ich zu.
Wird jedoch weder von Higgs oder sonst wo postuliert.
Weil man es sich offensichtlich nicht vorstellen kann, dass es zu laufenden "kleinen" Symmetriebrüchen kommen kann. So wie in der Festkörperphysik es bei Überschreitung der Curie-Temperatur laufend vorkommt.
Gut, das Standardmodell postuliert es eben, ohne es zu begründen.
Nach meinem Modellvorstellungen wäre das Higgsfeld auch nicht skalar, sondern vektoriell. Und der Symmetriebruch wäre somit nur gegenüber dem reellen Bereich messbar bzw. instabil. Gegenüber dem tachyonischen Bereich wäre der Zustand sehr wohl stabil und daher langlebig. Erst beim Zusammentreffen mit Materie, würde der Zustand instabil werden und zu den bekannten Folgen führen.
So nebenbei, nach meinem Modell gibt es auch keinen Urknall und Dunkle Energie strömt nur analog zu der Branentheorie spontan in unseren 3D-Raum.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 17 05. 2018 16:23 #33267

wl01 schrieb: Stimmt, wird dort behauptet, gebe ich zu.
Wird jedoch weder von Higgs oder sonst wo postuliert.

Frage an alle: Wer postuliert ausser Josef Gaßner noch, dass das Higgsfeld nur einen Symmetriebruch kurz nach dem Urknall erlitt?

Eins ist jedoch unstrittig: Für eine spontane Symmetriebrechung des Higgsfeldes (Auspaltung der elektroschwachen Kraft) ist das Unterschreiten einer kritische Temperatur (\(10^{15} K\)) notwendig. Die dürften wir inzwischen dauerhaft unterschritten haben, denn es gibt ja offensichtlich schon Teilchen mit Masse.

Gemäss TDT müsste bei einem ständigen Symmetriebruch auch ständig die kritische Temperatur über- und unterschritten werden. Wie soll das gehen? Wie geht die TDT mit diesem Widerspruch zu den Beobachtungen um?

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 18 05. 2018 13:04 #33326

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Michael D. schrieb: Eins ist jedoch unstrittig: Für eine spontane Symmetriebrechung des Higgsfeldes (Auspaltung der elektroschwachen Kraft) ist das Unterschreiten einer kritische Temperatur (\(10^{15} K\)) notwendig. Die dürften wir inzwischen dauerhaft unterschritten haben, denn es gibt ja offensichtlich schon Teilchen mit Masse.

Weshalb sollte diese Aussage unumstritten sein? Nur weil zu Zeiten kurz nach dem Urknall derartige Temperaturen geherrscht haben, soll der Zeitpunkt des Symmetriebruches genau bei (\(10^{15} K\)) gelegen haben? Das wäre ein Zirkelschluss. Ich bestreite nicht, dass derartige Symmetriebrüche ab diesen Temperaturen möglich waren (und dementsprechend vorher nicht). Was aber nicht bedeutet, dass es derartige Symmetriebrüche derzeit nicht mehr gibt.
Und rein vom Ablauf bedeutet ein Symmetriebruch einen Phasenübergang vom Grundzustand eines physikalischen Systems in ein vermeintlich niedrigeres Energieniveau. Das heißt, dass man keine Energie in das System hineinstecken muss, um den Zustand zu erreichen, sondern im Gegenteil, dass man Energien aus dem System erhält. (Sombreropotential) Das bedeutet aber umgekehrt, wenn es keinen Energienachschub, in Form von laufend neuen Symmetriebrüchen, gäbe, könnte es keine WW geben, um der Materie Masse zu vermitteln. Man kann das auch durch die Versuche in CERN feststellen. Erst durch das Hinzufügen von viel zusätzlicher Energie, kann man den Vorgang des Symmetriebruches umkehren und die Higgs-Teilchen wieder für kurze Zeit entstehen lassen. Und da die Lebensdauer dieser Teilchen nur 10-22 s beträgt, bedeutet dies somit auch, dass der Vorgang des Symmetriebruches laufend stattfindet.

Michael D. schrieb: Gemäss TDT müsste bei einem ständigen Symmetriebruch auch ständig die kritische Temperatur über- und unterschritten werden. Wie soll das gehen? Wie geht die TDT mit diesem Widerspruch zu den Beobachtungen um?

Also von Seiten der Tachyonen ist ein Überschreiten der LG kein außergewöhnlicher Zustand, sondern der Normalzustand. Also würde es eben keinerlei Wechselwirkungen (also auch keinen Symmetriebruch) geben, solange es nur Tachyonen (in meinem Modell gleichbedeutend mit Dunkler Energie) und eben keine normale baryonische Materie gibt. Bei Hinzufügen von baryonischer Materie hingegen, kommt es eben zu einem Symmetriebruch, da dann die Tachyonen abgebremst werden und so höhere Energiezustände erreichen. Beim Unterschreiten der LG wird exakt dieses Energiepotential frei und verleiht der Materie eben ihre Masse.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 18 05. 2018 16:48 #33344

wl01 schrieb: Ich bestreite nicht, dass derartige Symmetriebrüche ab diesen Temperaturen möglich waren (und dementsprechend vorher nicht). Was aber nicht bedeutet, dass es derartige Symmetriebrüche derzeit nicht mehr gibt.

Und dementsprechend nachher (also bei niedrigeren Temperutren) nicht. Was bedeutet, dass es derartige Symmetriebrüche heute nicht mehr gibt.

Und rein vom Ablauf bedeutet ein Symmetriebruch einen Phasenübergang vom Grundzustand eines physikalischen Systems in ein vermeintlich niedrigeres Energieniveau. Das heißt, dass man keine Energie in das System hineinstecken muss, um den Zustand zu erreichen, sondern im Gegenteil, dass man Energien aus dem System erhält. (Sombreropotential).

Soweit ok. Angeblich soll der Symmetriebruch des Higgsfeldes auch zur Inflation beigetragen haben.

Das bedeutet aber umgekehrt, wenn es keinen Energienachschub, in Form von laufend neuen Symmetriebrüchen, gäbe, könnte es keine WW geben, um der Materie Masse zu vermitteln.

Sorry, dann hast Du den Higgs-Mechanismus noch nicht richtig verstanden. Die heutige WW mit dem Higgsfeld benötigt keine Energie.

Man kann das auch durch die Versuche in CERN feststellen. Erst durch das Hinzufügen von viel zusätzlicher Energie, kann man den Vorgang des Symmetriebruches umkehren und die Higgs-Teilchen wieder für kurze Zeit entstehen lassen. Und da die Lebensdauer dieser Teilchen nur 10-22 s beträgt, bedeutet dies somit auch, dass der Vorgang des Symmetriebruches laufend stattfindet.

Falsch, das Higgsteilchen am CERN ist reell. Die WW läuft aber mit virtuellen Higgsteilchen. Virtuelle Teilchen benötigen keine zusätzliche Energie, um zu entstehen. Somit gibt es auch keinen ständigen Symmetriebruch, sondern nur einen kurz nach dem Urknall.

Also von Seiten der Tachyonen ist ein Überschreiten der LG kein außergewöhnlicher Zustand, sondern der Normalzustand.

Auf der anderen Seite können Tachyonen die LG nicht unterschreiten. Es ist unendlich viel Energie notwendig, damit sie LG erreichen können (also alles genau umgekehrt wie bei "normalen" Teilchen).

Also würde es eben keinerlei Wechselwirkungen (also auch keinen Symmetriebruch) geben, solange es nur Tachyonen (in meinem Modell gleichbedeutend mit Dunkler Energie) und eben keine normale baryonische Materie gibt. Bei Hinzufügen von baryonischer Materie hingegen, kommt es eben zu einem Symmetriebruch, da dann die Tachyonen abgebremst werden und so höhere Energiezustände erreichen.

Wie soll das denn gehen? Formel parat?

Beim Unterschreiten der LG wird exakt dieses Energiepotential frei und verleiht der Materie eben ihre Masse.

Nochmal: Tachyonen können die LG nicht unterschreiten.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 19 05. 2018 07:35 #33376

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Michael D. schrieb:
wl01 schrieb: Temperaturen, die zu einem Symmetriebruch führen

Und dementsprechend nachher (also bei niedrigeren Temperutren) nicht. Was bedeutet, dass es derartige Symmetriebrüche heute nicht mehr gibt.

Und ich sehe es exakt umgekehrt. Also KEIN Symmetriebruch bei hohen Temperaturen, erst AB gewissen niedrigen Temperaturen.

Michael D. schrieb:

Das bedeutet aber umgekehrt, wenn es keinen Energienachschub, in Form von laufend neuen Symmetriebrüchen, gäbe, könnte es keine WW geben, um der Materie Masse zu vermitteln.

Sorry, dann hast Du den Higgs-Mechanismus noch nicht richtig verstanden. Die heutige WW mit dem Higgsfeld benötigt keine Energie.

Das ist eine Sache des Ablaufes. Es wird postuliert:
Tachyonischer Zustand des Higgsfeld --> Symmetriebruch --> nichttachyonischer Zustand des Higgs-Feld (Skalarfeld) --> Vermittlung der Masse an Materie.
Ich glaube hier sind wir uns einig.
Nur Du und offensichtlich andere gehen davon aus, dass der Symmetriebruch nur einmal, kurz nach dem Urknall erfolgt ist und daher es seit damals IMMER ein nichttachyonisches skalares Higgsfeld gibt. Ich hingegen gehe davon aus, dass es noch immer ein tachyonisches Higgsfeld (=Dunkle Energie) gibt, das laufend durch Symmetriebrüche zur Vermittlung der Masse beiträgt.

Michael D. schrieb:

Künstliches Higgsteilchen in CERN durch das Hinzufügen von viel zusätzlicher Energie

Falsch, das Higgsteilchen am CERN ist reell. Die WW läuft aber mit virtuellen Higgsteilchen. Virtuelle Teilchen benötigen keine zusätzliche Energie, um zu entstehen. Somit gibt es auch keinen ständigen Symmetriebruch, sondern nur einen kurz nach dem Urknall.

Falsch! Erstens steht nirgendwo etwas von virtuellen Higgsteilchen, nur von einem "allgegenwärtigen" Skalarfeld, das das Higgsfeld darstellt. Somit ist das Higgsfeld und auch das Higgsboson immer reel, es ist nur eben nicht "feststellbar". Weshalb ist es aber "nicht feststellbar"? Weil es eben direkt (beim Zusammentreffen mit Materie) von dem tachyonischen Zustand durch Symmetriebruch zu einem nichttachyonischen übergeht und dann eben sofort Masse an die Materie vermittelt.

Michael D. schrieb:

Also von Seiten der Tachyonen ist ein Überschreiten der LG kein außergewöhnlicher Zustand, sondern der Normalzustand.

Auf der anderen Seite können Tachyonen die LG nicht unterschreiten.

Das ist richtig. Deshalb benötigt man auch einen Symmetriebruch, um diese Teilchen von einem tachyonischen Zustand in einen nichttachyonischen überzuführen. Und der erfolgt eben nach meinem Modell, durch den Zusammenstoß mit baryonischer nicht massenhafter Materie.

Michael D. schrieb: Wie soll das denn gehen? Formel parat?

Exakt diese deine Frage beantwortet der Higgs-Mechanismus!
Michael D. schrieb:

Beim Unterschreiten der LG wird exakt dieses Energiepotential frei und verleiht der Materie eben ihre Masse.

Nochmal: Tachyonen können die LG nicht unterschreiten.

S.O.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 19 05. 2018 09:12 #33378

Ok, soweit nachvollzogen. Allerdings sind alle bekannten Symmetriebrüche und Phasenübergänge temperaturabhängig. Warum sollte es beim Higgsfeld anders sein? Schliesslich ist dieser Symmetriebruch nicht nur für das Phänomen der Masse verantwortlich, sondern auch für die Aufspaltung von elektroschwacher Kraft in EM-Kraft und schwache Kraft, d.h. für die Generierung der Vektorbosonen (massive W-, Z-Teilchen sowie masselose Photonen und Gluonen). Das kann einfach beim besten Willen nicht ständig universal stattfinden und kann auch nicht vom Ort und vom Bewegungszustand eines Teilchens sowie von der Teilchenart abhängig sein, so wie beim lokalen Higgsmechanismus. Der aktuelle lokale Higgsmechanismus findet also eindeutig lediglich in der Hutkrempe des Sombrero-Potentials statt und nicht zwischen Hutspitze in der Mitte und Hutkrempe.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 20 05. 2018 07:49 #33462

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Michael D. schrieb: Allerdings sind alle bekannten Symmetriebrüche und Phasenübergänge temperaturabhängig. Warum sollte es beim Higgsfeld anders sein?

Grundsätzlich wird "Symmetriebrechung" wie folgt definiert:

Als Symmetriebrechung wird in der Physik die Verletzung einer Symmetrie (Invarianz) und speziell der Phasenübergang von einer Phase oder einem Zustand höherer Symmetrie in eine Phase oder einen Zustand geringerer Symmetrie bezeichnet.

Sprich es tritt ein nichtdefiniertes energetisches Ereignis ein, das etwas in einen symmetrisch geringeren Zustand versetzt. Dies muss folglich nicht unbedingt eine Temperaturänderung sein. In meinem Modell ist dieses Ereignis eben das Zusammentreffen von tachyonischer und tardyonischer Materie. Aber es tritt zugegeben zumeist wie bei den bekannten Symmetriebrechungen, wie beispielsweise Abkühlen eines Ferromagneten unter die Curie-Temperatur, wodurch spontan "Magnetismus" auftritt. oder der Supraleitung bei Unterschreitung der Sprungtemperatur (Meißner-Ochsenfeld-Effekt), bei einer Temperaturunterschreitung ein. Da der Higgsmechanismus offensichtlich erstmalig kurz nach dem Urknall eintrat, muss man folglich davon ausgehen, dass er eben immer unterhalb der erwähnten Temperatur von rund 1015 K auftritt.

Michael D. schrieb: Schliesslich ist dieser Symmetriebruch nicht nur für das Phänomen der Masse verantwortlich, sondern auch für die Aufspaltung von elektroschwacher Kraft in EM-Kraft und schwache Kraft, d.h. für die Generierung der Vektorbosonen (massive W-, Z-Teilchen sowie masselose Photonen und Gluonen).

Also m.A. nicht für die "Aufspaltung", sondern im Gegenteil für die vereinheitliche Erklärung der "Elektroschwachen WW".

Michael D. schrieb: Das kann einfach beim besten Willen nicht ständig universal stattfinden und kann auch nicht vom Ort und vom Bewegungszustand eines Teilchens sowie von der Teilchenart abhängig sein, so wie beim lokalen Higgsmechanismus.

Weshalb nicht? Wenn man die Erzeugung von Masse als laufender dynamischer Vorgang sieht, kann man auch die Generierung der W- und Z-Teilchen als dynamischer Prozess ansehen. Denn es gibt keinen Ort im Universum (vielleicht möglicherweise in den Voids), wo keine Masse (Gravitation) wirkt.

Michael D. schrieb: Der aktuelle lokale Higgsmechanismus findet also eindeutig lediglich in der Hutkrempe des Sombrero-Potentials statt und nicht zwischen Hutspitze in der Mitte und Hutkrempe.

Ich denke nicht, dass ein Teil des Vorgangs aus dem Mechanismus herausgenommen werden kann und dann als "Higgsmechanismus" bezeichnet werden kann. Der Higgsmechanismus besteht nun einmal aus Massengenerierung und Symmetriebruch.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 20 05. 2018 08:29 #33466

wl01 schrieb: Sprich es tritt ein nichtdefiniertes energetisches Ereignis ein, das etwas in einen symmetrisch geringeren Zustand versetzt. Dies muss folglich nicht unbedingt eine Temperaturänderung sein. In meinem Modell ist dieses Ereignis eben das Zusammentreffen von tachyonischer und tardyonischer Materie.

Was für eine mathematische Gleichung schwebt Dir vor, die das Abbremsen der Tachyonen beschreibt? Was ausser Wärme sollte dabei entstehen? Quantenmechanisch müsste ein zusätzliches Teilchen entstehen. Welches sollte das sein?

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 20 05. 2018 08:56 #33467

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Michael D. schrieb:
wl01 schrieb: Sprich es tritt ein nichtdefiniertes energetisches Ereignis ein, das etwas in einen symmetrisch geringeren Zustand versetzt. Dies muss folglich nicht unbedingt eine Temperaturänderung sein. In meinem Modell ist dieses Ereignis eben das Zusammentreffen von tachyonischer und tardyonischer Materie.

Was für eine mathematische Gleichung schwebt Dir vor, die das Abbremsen der Tachyonen beschreibt? Was ausser Wärme sollte dabei entstehen? Quantenmechanisch müsste ein zusätzliches Teilchen entstehen. Welches sollte das sein?

Ähh, über was sprechen wir hier die ganze Zeit? Über den Higgs-Mechanismus!
Was entsteht? Higgs-Bosonen!
Was außer Wärme sollte dabei entstehen? Gravitationsdruck!
Es könnte natürlich im geringen Umfang auch Wärme entstehen, in Abhängigkeit von der vorhandenen Materie.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 20 05. 2018 16:07 #33508

Viel zu schwammig. Gib mal ein Feynman--Diagramm oder eine Gleichung an, für die der Energieerhaltungssatz gilt. Ansonsten ist das Ganze nur eine inhaltslose Behauptung. Dir ist schon klar, dass das Higgs-Boson über das 100-fache der Masse des Protons/Neutrons hat. Ich bin gepannt auf die Massenbilanz...

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 20 05. 2018 19:27 #33522

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Michael D. schrieb: Viel zu schwammig. Gib mal ein Feynman--Diagramm oder eine Gleichung an, für die der Energieerhaltungssatz gilt. Ansonsten ist das Ganze nur eine inhaltslose Behauptung. Dir ist schon klar, dass das Higgs-Boson über das 100-fache der Masse des Protons/Neutrons hat. Ich bin gepannt auf die Massenbilanz...

Wenn Du so etwas willst, bist Du bei mir an der falschen Adresse, aber hier kannst Du es sicherlich finden.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 20 05. 2018 22:41 #33524

Da machst Dus Dir aber jetzt zu einfach. Ich meine den genauen Prozess, wie Deine Tachyonen genau abgebremst werden sollen. Und das auch noch mit normaler Materie. Das geht ja ganz klar über den Higgs-Mechanismus hinaus. Da kann man nicht mehr von einer spontanen Symmetriebrechung sprechen.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 07:57 #33529

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Michael D. schrieb: Da machst Dus Dir aber jetzt zu einfach. Ich meine den genauen Prozess, wie Deine Tachyonen genau abgebremst werden sollen. Und das auch noch mit normaler Materie. Das geht ja ganz klar über den Higgs-Mechanismus hinaus. Da kann man nicht mehr von einer spontanen Symmetriebrechung sprechen.

Da irrst Du Dich. Nicht ich behaupte, dass das Higgs-Potential aus einer imaginären Masse entsteht, sondern Higgs persönlich. Er definiert das Higgsfeld als ein ursprünglich "komplexes" also ein tachyonisches Feld, das durch eine "spontane Symmetriebrechung" zu einem skalaren Higgsfeld wird.
Der einzige Unterschied zwischen meinen Vorstellungen und den offensichtlich gängigen ist lediglich, dass dieser Umwandlungsprozess nicht einmal sondern laufend erfolgt. Aber an dem Prozess selbst ändert sich nichts!

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 10:09 #33534

Wenn Deine Theorie stimmen würde und der Symmetriebruch ständig stattfindet, müssten zur Erzeugung der Ruhemasse der Teilchen ständig überall massive Higgsbosonen mit 126 GeV Masse entstehen. Das ist über das hundertfache der Protonenmasse. Und gerade innerhalb! des Protons von 1 GeV Masse müssten ständig Higgsbosonen mit 3x126 GeV entstehen (für 3 Quarks). Das ist absurd. Ausserdem: Wo sind die Zerfallsprodukte der extrem kurzlebigen massiven Higgsbosonen? Es spricht wirklich alles dafür, dass die Wechselwirkung mit dem konstanten! Higgsfeld ohne irgendwelche Anregungen verläuft und der Symmetriebruch an eine kritische Temperatur gekoppelt ist und somit einmalig ablief.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 11:18 #33542

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Michael D. schrieb: Wenn Deine Theorie stimmen würde und der Symmetriebruch ständig stattfindet, müssten zur Erzeugung der Ruhemasse der Teilchen ständig überall massive Higgsbosonen mit 126 GeV Masse entstehen. Das ist über das hundertfache der Protonenmasse.

Richtig, aber überall ist übertrieben. Eben nur dort, wo normale baryonische Materie vorhanden ist. Außerdem stimmt "Ruhemasse" nicht ganz, weil die Atome nie "in Ruhe" sind. Somit kann man eine Menge Energie aus der Bewegung abziehen. Und wer sagt, dass ein Higgsboson immer nur mit einem einzigen Atom reagiert. Es ist eben nur ein Vermittlungsteilchen, das kurzfristig bei der Umwandlung entsteht und dann sofort die Energie in die Masse verschiedener Teilchen steckt.
"...das Higgs-Boson zerfällt praktisch am Ort des Entstehens in andere Elementarteilchen, bevorzugt in die mit der größtmöglichen Masse."
Und man kann daraus nur schließen, dass im nur fast lichtschnellen Tachyon eine Menge an Energie steckt.


Michael D. schrieb: Und gerade innerhalb! des Protons von 1 GeV Masse müssten ständig Higgsbosonen mit 3x126 GeV entstehen (für 3 Quarks). Das ist absurd.

Begründung s.o.


Michael D. schrieb: Ausserdem: Wo sind die Zerfallsprodukte der kurzlebigen massiven Higgsbosonen? Es spricht wirklich alles dafür, dass die Wechselwirkung mit dem Higgsfeld über ein virtuelles Higgsteilchen verläuft und der Symmetriebruch an eine kritische Temperatur gekoppelt ist und somit einmalig ablief.

Laut meinem Modell gibt es keine virtuellen Teilchen, sondern jede Beobachtung eines derartigen Vorgangs ist stets die WW mit den Tachyonen über den nun aktuell diskutierten Higgsmechanismus.

Außerdem, dein angesprochenes Problem der Zerfallprodukte tritt erst nach der WW mit dem angeblich "allgegenwärtigen" bereits tardyonischem Higgsfeld auf. Auch das Higgs-Teilchen ist bereits tardyonisch. Und diese Problematik musst Du mit dem Standardmodell des Higgsmechanismus ausmachen. Meine Zusatzannahme tritt bereits weit vor dem Enstehen des tardyonischen Higgsteilchens ein.
Hier wurde die Problematik auch besprochen.

Zudem löst der Higgs-Mechanismus einzig und allein das Problem mit der Masse – einige sehen ihn daher eher als eine Art Hilfskonstruktion an, um das Standardmodell an dieser Stelle zu reparieren.
...
Zweifeln ließ die Wissenschaftler aber nicht nur die bislang erfolglose Suche. Viele verunsicherte der unübliche Wert Null für den Eigendrehimpuls des Higgs-Teilchens. Denn bisher setzen sich alle bekannten Teilchen ohne Eigendrehimpuls aus verschiedenen Teilchen zusammen, sind also keine Elementarteilchen.
...
Ein weiterer Nachteil des Higgs-Mechanismus: Er hat keine vorhersagende Wirkung, das heißt, wir finden mit dem Higgs-Mechanismus eine Art und Weise, wie den Materieteilchen – den Quarks und den Leptonen – Massen gegeben werden kann, aber wir wissen nicht, warum diese Leptonen diese bestimmte Masse besitzen. Und die Massen sind sehr, sehr unterschiedlich – vom Top-Quark, das ungefähr 180-mal so schwer ist wie ein Proton, bis zum Elektron, das ein 2000-stel einer Protonenmasse wiegt, bis hin zu den Neutrinos, die eine noch geringere Masse haben. Nichts davon wird durch den Higgs-Mechanismus erklärt.“
...
Am Kollisionspunkt stoßen genau genommen die Bestandteile der Protonen – also Up- sowie Down-Quarks und Gluonen, die Kraftteilchen der starken Kraft – zusammen und setzten auf kleinstem Raum ihre Energie frei. Durch die Äquivalenz von Masse und Energie können auf diese Weise auch sehr massereiche Teilchen-Antiteilchenpaare, etwa das Top-Quark und dessen Antiteilchen entstehen, und bei deren gegenseitigen Auslöschung schließlich auch das Higgs-Boson.
...
All dies muss allerdings mit einer Einschränkung gesagt werden, die eigentlich für alle physikalischen Aussagen gilt: Das gilt natürlich nur innerhalb der Messgenauigkeit. Und diese Messgenauigkeit ist im Augenblick, sagen wir, in der Größenordnung von zehn Prozent. Das heißt, es bleibt noch so etwas wie zehn Prozent übrig, dass dieses Higgs-Teilchen nicht ganz mit dem übereinstimmt, was Herr Higgs vor fünfzig Jahren vorhergesagt hat.
...
Die eine Sache ist, dass das Standardmodell immerhin 27 freie Parameter hat – Parameter, die gemessen werden müssen und hineingesteckt werden müssen in dieses Standardmodell, um dann die Rechnungen durchzuführen, die nicht aus der Theorie selbst folgen.
Vielleicht gibt es also eine ökonomischere Theorie mit weniger Strukturen und weniger Parametern
...
Es riecht danach, dass wir eigentlich nur eine Kraft haben, die sich dann aufspaltet in drei Kräfte.“
...
Ich glaube, alle akzeptieren mittlerweile, dass dieses Teilchen irgendwie Masse gibt – also dass es ein Higgs-Teilchen ist –, aber ob es das Higgs-Teilchen ist, das ist noch unklar und das muss auch weiter erforscht werden.

Sprich es ist bis heute nicht ganz geklärt wie die Angelegenheit funktioniert. Es könnte theoretisch auch eine direkte Umwandlung von Tachyonen zu Tardyonen unter Erzeugung der Masse erfolgen, ohne "Zwischenprodukte" wie beispielsweise das "allgegenwärtige" Higgsfeld. Außerdem ergibt sich aufgrund der bisherigen Forschung, dass es nicht das Higgs-Teilchen gibt, sondern wahrscheinlich fünf.

Also ich bin nicht der Superphysiker, der die oben genannten Probleme lösen kann. ich kann lediglich Denkanstöße liefern, um möglicherweise eine Lösungsoption zu bilden.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 11:39 #33544

"...das Higgs-Boson zerfällt praktisch am Ort des Entstehens in andere Elementarteilchen, bevorzugt in die mit der größtmöglichen Masse."
Und man kann daraus nur schließen, dass im nur fast lichtschnellen Tachyon eine Menge an Energie steckt.

Wieso das denn? Tachyonen sind für so eine Erklärung nun wirklich nicht erforderlich.

Ich habe mich inzwischen über die Mathematik des Higgsmechanismus schlau gemacht: Es sind gar keine Anregungen des Higgsfeldes für den Mechanismus der Masseverleihung der Teilchen erforderlich. Noch nicht einmal virtuelle Higgsteilchen. Die WW findet mit dem konstanten Higgsfeld der Hutkrempe des Sombreropotentials statt. Ganz ohne Teilchen. Wie erkärt Dein Modell das?

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 11:52 #33545

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Michael D. schrieb: Ich habe mich inzwischen über die Mathematik des Higgsmechanismus schlau gemacht: Es sind gar keine Anregungen des Higgsfeldes für den Mechanismus der Masseverleihung der Teilchen erforderlich. Noch nicht einmal virtuelle Higgsteilchen. Die WW findet mit dem konstanten Higgsfeld der Hutkrempe des Sombreropotentials statt. Ganz ohne Teilchen. Wie erkärt Dein Modell das?

Natürlich finden die meisten "erklärten Prozesse" in der "Hutkrempe" statt. Also die Umwandlung des tardyonischen Higgsfeldes zum Higgsteilchen und dann zur Vermittlung der Masse. Aber das habe ich schon die ganze Zeit geschrieben und Du nahmst es einfach nicht zur Kenntnis.
Nur wie kommt es zur Erzeugung des tardyonischen Higgsfeldes? Exakt durch die Symmetriebrechung von einem energetisch höheren Higgspotential in ein niedrigeres (Hutkrempe). Und diesen Vorgang kann man sich nur durch die Umwandlung von Tachyonen in Tardyonen erklären (sonst gäbe des diese Potential gar nicht).

Also die anstehenden Probleme im vorherigen Post und die Überlegungen wie und wann Masse entsteht, entstehen erst nach dem von mir vorhergesagten Übergang, sind aber trotzdem Teil des gesamten Higgs-Mechanismus.

Und von nichts anderes habe ich die ganze Zeit gesprochen!

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 11:58 #33546

wl01 schrieb: Nur wie kommt es zur Erzeugung des tardyonischen Higgsfeldes? Exakt durch die Symmetriebrechung von einem energetisch höheren Higgspotential in ein niedrigeres (Hutkrempe). Und diesen Vorgang kann man sich nur durch die Umwandlung von Tachyonen in Tardyonen erklären (sonst gäbe des diese Potential gar nicht).

Aber die Erklärung, dass dies nicht ständig, sondern nur einmal nach dem Urknall passiert ist, ist doch viel logischer und eleganter. Ganz einfach deswegen, weil eine Theorie ohne Urknall aufgrund der vielen Indizien so gut wie ausgeschlossen werden kann.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 16:53 #33577

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Michael D. schrieb: Aber die Erklärung, dass dies nicht ständig, sondern nur einmal nach dem Urknall passiert ist, ist doch viel logischer und eleganter. Ganz einfach deswegen, weil eine Theorie ohne Urknall aufgrund der vielen Indizien so gut wie ausgeschlossen werden kann.

:) Herrlich wissenschaftliche Begründung: "Weil es eleganter ist".
Erstens kann ein statisches Universum nicht ganz ausgeschlossen werden, denn es gibt nur zwei Indizien, die dagegen und für den Urknall sprechen.
Und zweitens ist die Theorie, dass die Symmetriebrechung nur einmal nach dem Urknall passierte, weder logisch noch elegant, eher im Gegenteil.

Dieses Modell basiert auf der Annahme, dass es seit damals ein "universales" skalares Higgsfeld gibt. Und da gibt es zwei Probleme:
1. Wenn es schon ewig existiert, weshalb hat man es bis heute nicht entdeckt? Hat es keine Wechselwirkung mit anderen Teilchen gegeben (siehe deine eigene Argumentationslinie in Post #33534)?
2. Jedes Feld benötigt eine Ausdehnung. Wenn es jedoch "universumsweit" wäre, würde dies bedeuten, dass es sich mit der beschleunigten Expansion abschwächen würde (die Feldlinienabstände würden anwachsen). Was dazu führen würde, dass immer weniger Masse "vermittelt" werden könnte, womit auch die Masse aller Materie laufend geringer würde. Was aber nicht beobachtet wird.

Wenn man jedoch eine laufende Symmetriebrechung annimmt, kann man das Modell sowohl für den Urknall, als auch für jede andere Theorie anwenden (was ich wieder als eleganter bezeichnen würde).

MfG
WL01
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 17:10 #33580

wl01 schrieb: Erstens kann ein statisches Universum nicht ganz ausgeschlossen werden, denn es gibt nur zwei Indizien, die dagegen und für den Urknall sprechen.

Das glaubst Du doch wohl selber nicht. Schau Dir mal das Video von Hr. Gaßner "Gehts auch ohne Urknall" an:


Und zweitens ist die Theorie, dass die Symmetriebrechung nur einmal nach dem Urknall passierte, weder logisch noch elegant, eher im Gegenteil.

Natürlich ist es logisch und elegant. Ich weiss natürlich nicht, was für Dich logisch und elegant ist.

Dieses Modell basiert auf der Annahme, dass es seit damals ein "universales" skalares Higgsfeld gibt.

Richtig.

Und da gibt es zwei Probleme:
1. Wenn es schon ewig existiert, weshalb hat man es bis heute nicht entdeckt? Hat es keine Wechselwirkung mit anderen Teilchen gegeben?

Ist die Frage ernst gemeint? Erst im CERN war es möglich, dass Higgsfeld zum Higgs-Teilchen anzuregen und das Feld somit nachzuweisen. Postuliert wurde die WW mit anderen Teilchen natürlich schon vorher.

2. Jedes Feld benötigt eine Ausdehnung. Wenn es jedoch "universumsweit" wäre, würde dies bedeuten, dass es sich mit der beschleunigten Expansion abschwächen würde (die Feldlinienabstände würden anwachsen). Was dazu führen würde, dass immer weniger Masse "vermittelt" werden könnte, womit auch die Masse aller Materie laufend geringer würde. Was aber nicht beobachtet wird.

Unser Mentor Dr. Gaßner hat in seiner Dissertation mathematisch nachgewiesen, dass sich das Higgsfeld seit damals nicht verändert hat.

Wenn man jedoch eine laufende Symmetriebrechung annimmt, kann man das Modell sowohl für den Urknall, als auch für jede andere Theorie anwenden (was ich wieder als eleganter bezeichnen würde).

Das hättest Du natürlich gerne, dass man Deine Theorie in jedem Fall anwenden kann. Da muss ich Dich leider enttäuschen: im Falle des Urknalls ist Deine Theorie unelegant und überflüssig.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 20:30 #33598

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Michael D. schrieb: Das glaubst Du doch wohl selber nicht. Schau Dir mal das Video von Hr. Gaßner "Gehts auch ohne Urknall" an

Über diesen Punkt werde ich jetzt nicht diskutieren, denn er gehört jetzt nicht zum Thema.


Michael D. schrieb: Natürlich ist es logisch und elegant. Ich weiss natürlich nicht, was für Dich logisch und elegant ist.

Ja, das ist rein subjektiv und Du hast für mich auch einen recht eigenartigen Stil. Aber Du kannst nicht glauben, dass nur Du immer recht hast!


Michael D. schrieb:

Weshalb wurde ein ewig existierendes Feld noch nicht entdeckt?

Ist die Frage ernst gemeint? Erst im CERN war es möglich, dass Higgsfeld zum Higgs-Teilchen anzuregen und das Feld somit nachzuweisen.

Wenn eine derartige fundamentale WW bis jetzt noch nicht entdeckt wurde, dann kann sie nur eine Einbildung sein, oder nur so kurzfristig auftreten (und somit maximal ein Zwischenschritt sein), dass sie nicht detektiert werden kann.

Michael D. schrieb: Unser Mentor Dr. Gaßner hat in seiner Dissertation mathematisch nachgewiesen, dass sich das Higgsfeld seit damals nicht verändert hat.

Gibst dazu auch ein Video? Und Du selbst kannst das nicht? . "Papa, Papa, der da hat aber,...." Ich dachte wir beiden diskutieren hier, oder bist Du ein anderer..
Immerhin hast Du den Unterschied zwischen den Vorgängen vor und nach der Symmetriebrechung erst ganz zum Schluss mitbekommen.

Michael D. schrieb:

Wenn man jedoch eine laufende Symmetriebrechung annimmt, kann man das Modell sowohl für den Urknall, als auch für jede andere Theorie anwenden (was ich wieder als eleganter bezeichnen würde).

Das hättest Du natürlich gerne, dass man Deine Theorie in jedem Fall anwenden kann. Da muss ich Dich leider enttäuschen: im Falle des Urknalls ist Deine Theorie unelegant und überflüssig.

Na geh, Du bist aber gar nicht lieb zu mir. Und... kannst Du mir das Gegenteil nachweisen? Die letzten beiden Seiten gingen wohl daneben,.. na gut.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 21 05. 2018 21:19 #33603

Du wirst persönlich. Ein Zeichen, dass Dir die Argumente ausgehen. Nicht ich muss Dich widerlegen, sondern Du musst mir etwas glaubhaft vermitteln. Das hast Du nicht geschafft. Im Gegenteil. Soweit bin ich erstmal fertig mit Deiner "Theorie". Die anderen Forenteilnehmer mögen sich beim Verfolgen der Diskussion selbst ein Urteil bilden.

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 22 05. 2018 06:22 #33620

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Michael D. schrieb: Du wirst persönlich. Ein Zeichen, dass Dir die Argumente ausgehen.

Sorry, wenn es so geklungen hat, das war nicht meine Absicht. Aber wenn jemand argumentiert, dass etwas anderes seiner Meinung nach eleganter wäre und dann daraus den Schluss zieht, dass dies deshalb richtiger wäre, oder eine offensichtlich fundamentale WW, als erst jetzt entdeckt klassifiziert und dann noch als Argument vorbringt, der oder der hat es auch gesagt, deshalb muss es einfach stimmen, dann kommen bei mir Emotionen hoch.
Umgekehrt kann man diese deine letzten Einlassungen ebenso als Konsequenz sehen, dass Dir die Argumente ausgegangen sind.
Michael D. schrieb: Die anderen Forenteilnehmer mögen sich beim Verfolgen der Diskussion selbst ein Urteil bilden.

Genau. Bis jetzt war meine TDT lediglich eine unscharfe Vorstellung einer WW zwischen tachyonischer und tardyonischer Materie, doch durch den Exkurs über die Higgsfelder, wurde diese Modellvorstellung zu einer durchaus realen Ablaufsystematik, die offensichtlich mit den Vorstellungen des Standardmodells durchaus über große Strecken im Einklang steht.

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 22 05. 2018 09:16 #33625

wl01 schrieb: ...eine offensichtlich fundamentale WW...erst jetzt entdeckt...

Was meinst Du eigentlich genau damit? Welche WW soll erst jetzt entdeckt sein? Vielleicht reden wir aneinander vorbei...

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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 22 05. 2018 11:14 #33632

Hallo Wl01

Ich habe da mal eine kurze Zwischenfrage

Wäre es möglich dass es in deiner TDT so etwas wie Antigravitation geben könnte, also eine abstoßende gravitative Wirkung zwischen 2 Objekten?

Gruß

"Es ist Alles möglich im Universum, Hauptsache es ist genügend unvernünftig. Nils Bohr"
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 22 05. 2018 13:56 #33644

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Michael D. schrieb:
wl01 schrieb: ...eine offensichtlich fundamentale WW...erst jetzt entdeckt...

Was meinst Du eigentlich genau damit? Welche WW soll erst jetzt entdeckt sein? Vielleicht reden wir aneinander vorbei...

Ich befürchte nein.
Der Higgs-Mechanismus weist grundsätzlich zwei WW auf.
1. Die Umwandlung von tachyonischer Masse zu taryonischer (durch einen Symmetriebruch)
2. Die Umwandlung eines "Higgsfeldes" in Bosonen (w und z bzw. Higgs-Boson) und seit neuester Forschung auch Leptonen.
Punkt 1 wird ohne Diskussionen angenommen (ist aber Inhalt meines Modells)
Punkt 2 wird überall diskutiert und wird als Vermittler der Masse von Materie angesehen.
Und genau dieser Punkt 2 wurde erst jetzt angeblich entdeckt (von Higgs schon in den 60ern angedacht), obwohl man schon lange weiß, dass die Elementarteilchen aufgrund der Gegebenheiten eigentlich keine Masse haben dürften. Also weshalb hat man bis heute dazu nicht schon längst ein Modell entwickelt?

MfG
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Die TachyonenDruckTheorie (TDT) 22 05. 2018 14:22 #33645

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Nachdenker schrieb: Hallo Wl01
Ich habe da mal eine kurze Zwischenfrage
Wäre es möglich dass es in deiner TDT so etwas wie Antigravitation geben könnte, also eine abstoßende gravitative Wirkung zwischen 2 Objekten?
Gruß

Selbstverständlich. Das ist das Grundelement meines Modells. Also eine Materie, die zur normalen baryonischen Materie abstoßend wirkt. Exakt diese Materieform hat Eigenschaften, die man im Prinzip den Tachyonen zuschreibt (also ein negatives Massenquadrat). Und exakt so einen Mechanismus (negatives Massenquadrat) verwendet auch der Higgs-Mechanismus. Was bedeutet, dass tachyonische Materie (negatives Massenquadrat) in tardyonische (positive Masse) umgewandelt werden kann und Masse für normale Materie erst entstehen lässt.

Eine weitere Analogie ist natürlich auch die Dunkle Energie, die exakt die gleiche Funktion erfüllt, sich nämlich zwischen normale Materie drängt und diese somit abstößt. Ich spreche in diesem Fall von "Tachyonendruck", der auf alle "normale", baryonische Materie drückt und mehrere Beobachtungen erklären könnte.
1. Gravitation wäre demnach nicht die potentielle Kraft, die sich aus der Masse heraus ergibt (maximal aus dem Higgs-Mechanismus abgeleitet), sondern durch den von außen kommenden Tachyonendruck
2. Die Dunkle Energie, wäre ein fluiddynamischer Prozess (wie wir ihn in der Strömungslehre begegnen), hervorgebracht durch "exotische" Teilchen namens Tachyonen
3. Die Dunkle Materie wird dadurch erklärt, weil die Gravitation (die im Standardmodell von der Masse im Innen einer Galaxie ausgelöst wird und daher ein Problem mit der Rotationsgeschwindigkeit der Galaxienarme hat) in meinem Modell eben von Außen wirkt und dort auch ansetzt.
4. Der von Alcubierre und Van den Broeck theoretisch berechnete Warp-Antrieb basiert auf "exotischer Materie" mit einer negativen Energiedichte, die man den Tachyonen zurechnen könnte (was aber zugegeben umstritten ist)

Sprich, wenn man technisch in der Lage wäre den Tachyonendruck einseitig abzuschirmen (wie es normale Masse auch macht -und der Higgs-Mechanismus postuliert), hätte man "Antigravitation".

MfG
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