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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 15:09 #66177

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Wenn in einem Gedankenexperiment zwischen zwei raumzeitlichen "Enden" eines verschränkten Quantensystems instantan eine Messung desselben Spins erfolgt (es wird demnach nicht nur ein "Teil" eines verschränkten Teilchen-Paares gemessen, sondern beide "Teile" instantan): würden dann immer noch beide Teilchen sich verschränkt verhalten oder wäre das eine rückwärtige Zerstörung der Verschränkung?!

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 16:58 #66186

Instantan soll vermutlich gleichzeitig bedeuten. Gleichzeitigkeit ist aber relativ.

Gehen wir davon aus, dass beide Labore zwar weit entfernt aber weitestgehend gleichbewegt sind, dann beurteilen sie die Gleichzeitigkeit auch gleich.

Es ist aber völlig egal, ob gleichzeitig oder in welcher Reihenfolge auch immer, die verschränkten Partner werden das gleiche Ergebnis zeigen.

Nur zum Verständnis ein Hinweis:
Es geht insoweit um statistisch signifikante Ergebnisse, nicht jede einzelne Messung ist positiv, allein schon, weil die Verschränkung ja irgendwie (zB Kontakt mit einem Neutrino) verloren gegangen sein kann.

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 17:19 #66192

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Das geht am meiner Frage (wieder) vorbei, sorry.

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 18:12 #66195

Koncsik schrieb: Das geht am meiner Frage (wieder) vorbei, sorry.


Das könnte sehr gut an den unpräzisen Fragen liegen...

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 18:15 #66196

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An persönlichen Auseinandersetzungen bin ich nicht interessiert, ebenso wenig an Profilierungen von Forenteilnehmern noch an nicht konstruktiv gemeinten Beiträgen. Daher antworte ich fortan nicht mehr auf solche Kommentare.

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 18:21 #66198

Koncsik schrieb: An persönlichen Auseinandersetzungen bin ich nicht interessiert, ebenso wenig an Profilierungen von Forenteilnehmern noch an nicht konstruktiv gemeinten Beiträgen. Daher antworte ich fortan nicht mehr auf solche Kommentare.


Aua ;)

Es würde schon ausreichen, die Frage so zu formulieren, dass man sie versteht. Dazu gehören ggf. mehr als drei Sätze. Mir sind die Rahmenbedingungen jedenfalls nicht klar, Rainer offenkundig ebenfalls nicht.

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 19:12 #66203

Koncsik schrieb: An persönlichen Auseinandersetzungen bin ich nicht interessiert, ebenso wenig an Profilierungen von Forenteilnehmern noch an nicht konstruktiv gemeinten Beiträgen.

Gut, da sind wir uns ja einig.

Koncsik schrieb: Das geht am meiner Frage (wieder) vorbei, sorry.

Auch gut, dann stelle ich das Rätselraten ein.

Koncsik schrieb: Wenn in einem Gedankenexperiment zwischen zwei raumzeitlichen "Enden" eines verschränkten Quantensystems instantan eine Messung desselben Spins erfolgt (es wird demnach nicht nur ein "Teil" eines verschränkten Teilchen-Paares gemessen, sondern beide "Teile" instantan): würden dann immer noch beide Teilchen sich verschränkt verhalten oder wäre das eine rückwärtige Zerstörung der Verschränkung?!

Messungen erfolgen nicht instantan sondern dann, wenn der Laborant auf den Knopf drückt. Zwei Messungen können dann gleichzeitig (innerhalb einer kurzen Zeitspanne Δt) oder nacheinander erfolgen.

Koncsik schrieb: Daher antworte ich fortan nicht mehr auf solche Kommentare.

Meine Geduld ist übrigens auch nicht endlos.

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Quantenmechanische Verschränkung 04 03. 2020 23:16 #66212

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koncsik schrieb: Wenn in einem Gedankenexperiment zwischen zwei raumzeitlichen "Enden" eines verschränkten Quantensystems instantan eine Messung desselben Spins erfolgt (es wird demnach nicht nur ein "Teil" eines verschränkten Teilchen-Paares gemessen, sondern beide "Teile" instantan): würden dann immer noch beide Teilchen sich verschränkt verhalten oder wäre das eine rückwärtige Zerstörung der Verschränkung?!


Ich kann mich ja besonder "gut" in solche Fragestellungen reindenken, weil auch ich ein "blutiger Laie" bin.
Also ein "hallöchen vom Nachbarplaneten" und Willkommen im Forum.

Frage, es scheint es geht dir Endeffekts um Informationsübertragung?

G Z.


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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 12:33 #66240

Hallo. Ich versuchs auch mal. :)

Also bei "raumzeitlichen enden": die menschen die das Experiment machen sind ja ein system. Also gibt es ja schon mehr als 2 verschränkungen. Aber alle haben die selbe frequenz wenn sie etwas ansehen. Also zwingen sie alles in die selbe Realität. Den nur matterie besitzt spins.

Bei einem einfachen Molekül wie licht. Gibt es immer nur 2 enden. Hab noch nie gehört das man licht auch in 3 verschränkte teilchen, teilen kann. Die 2 teilchen verhalten sich immer gleich, und werden vom System in die gleiche Realität gezwungen... Ich hoffe das ist nicht ganz falsch.

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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 15:54 #66257

Baumi schrieb: Bei einem einfachen Molekül wie licht. Gibt es immer nur 2 enden. Hab noch nie gehört das man licht auch in 3 verschränkte teilchen, teilen kann.

Doch, das geht auch.
(27.6.2011) www.uni-siegen.de/start/news/forschung/380319.html
In Experimenten wurden jedoch mittlerweile bis zu acht Photonen oder 14 Atome miteinander verschränkt

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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 19:01 #66263

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Ich habe die Frage von 'koncsik' wie folgt verstanden (vielleicht auch nur, weil dies auch meine Frage sein könnte):

Wird an einem (von z.B. zwei) verschränkten Teilchen eine Messung vorgenommen (dass damit dann die Eigenschaft des anderen verschränkten Teilchens korreliert ist klar, aber hier nicht der Punkt) ... ist daraufhin dann die Verschränkung der Teilchen aufgehoben?

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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 19:58 #66265

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Also schon mal allgemein..

Baumi schrieb: Bei einem einfachen Molekül wie licht.

Zitatinhalt ist schon mal "Himmelschreiender" ;) ... Blödsinn. Licht-Quanten/Photonen haben auch aber garnix mit Molekülen zu tun.

Es ist aktueller Weise lediglich umgangssprachlich dazu übergegangen worden, Labor bedingte Konglomerate von Photonen mit "Moleküle" zum umschreiben, um klar zu machen, dass man es geschaft hat, Lichtquanten in ultrakalten Umgebungen miteinander über gewisse Zeitspannen wechselwirken zu lassen.

Auf "Licht-Molekül" abzustellen hat mM. nur einen wirklichen Hintergrund.. Trollen. :P Würde mich nicht Wundern wenn es sich hier um die Nachhut eines angeblichen Profs.. handelt, der vor kurzem durch unser Portal ins "Allerheiligste schritt"... UWudL.

Zum Glück haben wir hier einen ziemlich aufgeweckten Admin, dem sowas sofort auffällt.
LG Z.

Die Nase gestrichen voll von solchen... ähm


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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 21:15 #66269

wm schrieb: ist daraufhin dann die Verschränkung der Teilchen aufgehoben?

Da jede Messung eine Störung ist, ist die Verschränken danach in der Regel aufgehoben bzw reduziert.

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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 21:37 #66270

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wm schrieb: Ich habe die Frage von 'koncsik' wie folgt verstanden (vielleicht auch nur, weil dies auch meine Frage sein könnte):

Wird an einem (von z.B. zwei) verschränkten Teilchen eine Messung vorgenommen (dass damit dann die Eigenschaft des anderen verschränkten Teilchens korreliert ist klar, aber hier nicht der Punkt) ... ist daraufhin dann die Verschränkung der Teilchen aufgehoben?


Moin wm,

um das einigermassen aufzuklären müsste man eigentlich Q-Mechanisch tiefer ausholen... versuchen wirs aber erstmal auf die schnelle.
Allgemein .. es gibt vers. Verschränkungsgrade. (s. w. mal stark/mittel/schwach, kann man noch erklären)

Stellen wir uns nun zunächst einen Haufen maximal verschränkter Teilchen vor, die welchen man anhand eines gezielten Versuchsaufbaus (der auf minimalen Eingriff in das verschränkte T-System ausgelegt ist), einer Messung unterzieht. Ein Anteil der sich im maximal kohärenten Zustand befindlichen Teilchen, wird gemessen (zb. dessen Weginformationen), ohne die maximale Verschränkung aller Teilchen komplett aufzuheben. (da ich nur bedingt ins System eingreife, wenn ich zB. nur eines rausfische)

Sprich im statistischen Mittel kommt es nicht, wie normaler weise klassisch zu erwarten wäre (zB. 2 kohärente-Teilchen) zur absoluten Dekohärenz des gesamten T-Systems. Was jedoch passiert ist, dass das vermessene, zuvor maximal kohärente System, nun zumindest zum Teil nicht mehr kohärent anliegt...

Bsp. 10 Teilchen sind max verschränkt, ich messe die welcher Weginformation nur eines der Teilchens, die Beschränkung aller Teilchen besteht nun nur noch zu 90%. Heisst 9 von 10 sind nur noch verschränkt (makroskopische denke). Im statistischen quantenmechanischen Mittel sind jedoch alle Teilchen noch verschränkt, nur nicht mehr so maximal wie vorher.... Ich kann also Nobelpreismässig, welchen es dafür gab, behaupten, ich habe gemessen ohne dass es zur Dekohärenz (im Grunde vollständigen) kam. Was insofern korrekt, als dass Interessant ist, da alles statistiches, stochastisches quantenmechanisches Mittel, dass ich nun aus dem gemessen Daten nur eines Teilchens, auch auf den wahrscheinlichen Aufenthalt der anderen 9 schliessen kann.. obwohl ich nur 1 Teilchen gemessen habe...

Einstein "Gott würfelt nicht".. aber anscheints spielt er gerne Schach!? ;)
LG Z.

PS: Info
www.weltderphysik.de/thema/nobelpreis/no...sik-2012/?no_cache=1

PPS: Ich bin mir ziemlich sicher zu ahnen, auf was koncsik herauswill.
Er würde gerne mit Gott kommunizieren, um maximal abzukürzen was ihm mM. durch den Kopf geht.
Kritiklos.


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Quantenmechanische Verschränkung 06 03. 2020 21:39 #66271

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ra-raisch schrieb:

wm schrieb: ist daraufhin dann die Verschränkung der Teilchen aufgehoben?

Da jede Messung eine Störung ist, ist die Verschränken danach in der Regel aufgehoben bzw reduziert.

Reduziert.. exakt.
G z.


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