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Modifizierter Energieerhaltungssatz zur Erkl. der Rotation von Galaxien 29 05. 2020 12:58 #69294

Ich möchte eine Umformulierung des Energieerhaltungssatzes diskutieren, anhand einer Analogie zwischen Physik und Wirtschaftswissenschaften.

Was entspricht der Energie in der Ökonomie? Das ist das Geld.
Was sind die Teilchen? Das sind die Marktteilnehmer.
Woher habe die Teilchen ihre Energie? Vom Universum.
Woher haben die Marktteilnehmer das Geld? Von der Zentralbank.

Es gibt folgende Regeln:
- Die Zentralbank ist gerecht
- Jeder darf mit seinem Geld mit den Marktteilnehmern in seinem direkten Umfeld freien Handel treiben.
- Waren und Dienstleistungen werden nur aus Arbeitskraft hergestellt.
- Jeder hat wenn er maximal arbeitet, dieselbe Arbeitskraft und kann alle Waren und Dienstleistungen herstellen
- Jeder möchte aber soviel Freizeit wie möglich haben.

Es ist interessant, das Geld auszugeben um selbst Freizeit zu gewinnen. Der Verkäufer verlangt dabei etwas mehr Geld um selbst auch zu profitieren. Das Geld läuft damit von Reich zu Arm, bis das Geld in etwa gleich verteilt ist. Ist dieser Zustand erreicht kann der Verkäufer, bei dem was der Käufer bieten kann, nicht mehr profitieren und der Handel bricht auf minimale Fluktuationen ein.

Bekommt jemand 100 Euro von der Zentralbank und wohnt in einer Gegend, in der jeder in etwa 100 Euro bekommen hat, dann nützt ihm das Geld genau soviel wie jemand der nur 5 Euro bekommen hat aber dafür in einer Gegend wohnt, wo jeder ganz unterschiedlich viel bekommen hat.

Das ist ungerecht. Die Zentralbank ist aber gerecht und vereinbart daher aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit eine längere Ausleihzeit.

In der Physik spiegelt sich das im zweiten Hauptsatz der Thermodynamik wieder. Wenn es kaum Temperaturunterschiede gibt ist ein Wärmeprozess fast nicht mehr möglich. Die freie Verwendung der Energie ist damit eingeschränkt.

Als Ausgleich läuft nach dieser Theorie die Zeit am Ort des Teilchens schneller. Wobei jeder Ort gegenüber dem Beobachtungspunkt (des Energieerhaltungssatzes) ruht und dieser Ort zur Bestimmung der relativistischen Gesamtmasse des Teilchens dient.


Hier der neue Energieerhaltungssatz, nach dieser Theorie: Die Summe aller Teilchen mit der Wertigkeit aus Energie (der relativistischen Teilchenmasse aus Sicht des Ortes des Teilchens) mal Zeitlauf (am Ort des Teilchens aus Sicht des Beobachtungspunktes) mal Nutzbarkeit (Verwendbarkeit der Energie des Teilchens nach dem 2. HS) ist konstant.


Der Nutzbarkeitsfaktor bewegt sich zwischen den Werten 0 und 1 wobei die Grenzwerte 0=nichts, 1=alles, niemals erreicht werden und zeigt an wieviel der Energie innerhalb der mit dem Teilchen wechselwirkenden Teilchen, gewichtet nach deren Energieumsatz, nach dem zweiten Hauptsatz der Wärmelehre verwendbar ist. d.h. mit jeder Wechselwirkung wird der Nutzbarkeitsfaktor neu austariert. Findet keine oder kaum Wechselwirkung statt bleibt der Nutzbarkeitsfaktor unverändert, obwohl sich zwei Teilchen mit völlig verschiedenen Nutzbarkeitsfaktoren sich in direkter räumlicher Nähe befinden.

Jedes Teilchen besitzt folglich auch seine eigene Uhr, die zwar kein Datum aber die Zeitlaufgeschwindigkeit anzeigt. Eine Energie ohne zu einem Teilchen zu gehören, gibt es nicht. Denn dann wäre die Energie an kein Feld gebunden und hätte mit unserem Universum nichts mehr zu tun. Ein Zeitlauffaktor kleiner eins bedeutet, die Zeit läuft langsamer, größer eins bedeutet, die Zeit läuft schneller. Der Zeitlauf eins wäre definiert als Zeit am Ort eines theoretisch hochwertigsten Teilchens im sonst leeren, kräftefreien Raum.


Jetzt schauen wir uns mit dieser Theorie das Rotationsverhalten von Galaxien an:
Im Außenbereich der Galaxie ist der Nutzbarkeitsfaktor aufgrund von niedrigeren Temperaturdifferenzen, Spannungslosigkeit, Durchmischung und reaktionsträge Materie niedriger. Weil demnach im Außenbereich die Zeit schneller läuft sieht ein außenstehender Beobachter, zum einen direkt eine höhere Rotationsgeschwindigkeit. Ein Lichtstrahl wird hier als überlichtschnell beobachtet (ist aber nicht wirklich über der Lichtgeschwindigkeit). (Verlässt dieser Lichtstrahl die Rotationsscheibe und läuft an Teilchen mit "normalem" Zeitlauf vorbei, kommt es zu einer gravitativen Wechselwirkung die den Zeitlauf ausgleicht und das Licht blau verschiebt. Folglich wird lokal niemals eine Überlichtgeschwindigkeit gemessen werden können.) Zum anderen sieht er eine stärkere Gravitationswirkung (Weil die Gravitationskraft lt. Einstein nur aus dem unterschiedlichen Zeitlauf zweier angrenzender Räume entsteht) und damit ist eine höhere Rotationsgeschwindigkeit nötig. Damit entsteht eine zweifache Wirkung der Zeitänderung auf die Rotationsgeschwindigkeit.
(Hinweis auf die Richtigkeit: blau leuchtende Sterne in den Spiralarmen oder Außenringen z.B. Wagenradgalaxie)

Analog ist im Innenbereich der Galaxie der Nutzbarkeitsfaktor aufgrund hoher Temperaturdifferenzen, Spannungen, Strukturiertheit und Reaktionsfreudigkeit der Materie höher. Die Zeit läuft demnach im Inneren der Galaxie langsamer als erwartet, was zu einer niedrigeren beobachteten Rotationsgeschwindigkeit führt. (Ein Lichtstrahl aus dem Inneren wird demnach etwas rot verschoben beboachtet.) Zusätzlich läuft die Zeit (wie vorhin erwähnt) im Äußeren der Galaxie schneller. Somit besteht ein starkes Zeitgefälle von Außen nach Innen, was eine starke Gravitationskraft in Richtung Zentrum verursacht. Dies würde die Zugkräfte im Inneren und die unerwartet starke Gravitationslinsenwirkung erklären. Um der Gravitation stand halten zu können muß die Rotationsgeschwindigkeit im Inneren höher sein.
(Hinweis auf die Richtigkeit: Quasare mit ungewöhnlich hoher Rotverschiebung im Zentrum von Galaxien z.B. in NGC7319)

Die Einführung einer dunklen Materie wäre nicht nötig.

Vielleicht konnte ich mit dieser Theorie einen neuen Ansatz für die Erklärung der "Dunklen Materie" geben und Ihr Interesse wecken. Ich freue mich auf eine Diskussion und bin gespannt ob die Theorie weiterentwickelt werden kann und ob sie den Gegenargumenten standhält.
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Modifizierter Energieerhaltungssatz zur Erkl. der Rotation von Galaxien 29 05. 2020 15:23 #69304

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Modifizierter Energieerhaltungssatz zur Erkl. der Rotation von Galaxien 29 05. 2020 22:17 #69323

Auch wenn ClausS den Thread nicht geschlossen hat, sehe ich hier kein Thema für eine weitere mögliche Diskussion.

Ich schließe den Thread.
Dieses Thema wurde gesperrt.
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