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THEMA:

Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 17 09. 2020 21:01 #76451

reimund schrieb: Die Geschwindigkeit der Quelle kann dabei vernachlässigt werden, das heißt, es kommt hier nur
auf die Geschwindigkeit der Detektoren während der Signalübertragung an.
Dadurch ergibt sich quasi eine relative Bewegung zwischen Quelle und Detektor,
die Radialgeschwindigkeit.


In deinem ursprünglichen Post #76395 bewegt sich die Quelle mit derselben Geschwindigkeit wie die Empfänger. Entscheide dich bitte, ob die Quelle sich jetzt gleichförmig und linear mit den Sendern mitbewegt oder nicht. Das ist nicht zu vernachlässigen, sondern essenziell für die Beantwortung deiner Frage. Siehe auch meinen Ausführungen zum Inertialsystem, die du anscheinend überlesen hast.

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 17 09. 2020 21:02 #76452

ra-raisch schrieb: [quote="reimund" .

Ich lese keine Frage.
Alle Fragen, die ich hineininterpretieren würde, sind bereits mehrfach beantwortet.[/quote]

Meine Antwort:
Ich bin nicht der Meinung, dass in einem IS, egal in welchem, keine bewegten Objekte
möglich sind. Das hattest du doch behauptet, oder?
Einstein hatte das jedenfalls nicht so gesagt.
Er hatte zudem in seinem 2. Postulat explizit von einer konstanten
Vakuumlichtgeschwindigkeit gesprochen und nicht von einer konstanten Lichtstrecke
oder Lichtlaufzeit zwischen bewegten oder unbewegten Objekten.
Das hätte er dann sicher auch so formuliert.
Diese Begriffe sollte man also deutlich voneinander trennen.

Ausnahme:
Nur wenn Quelle und Beobachter bewegungslos im IS bleiben, gilt v0 = v1 = v2 = 0
Das heißt: 300 000 km/s = 300 000 km, Lichtgeschwindigkeit gleich Lichtstrecke.

Wenn Quelle und Beobachter sich im IS bewegen, kommt die Radialgeschwindigkeit
ins Spiel, also die Relativgeschwindigkeit zwischen Quelle und Beobachter.
Und die kann einen positiven oder einen negativen Wert haben.
Im 1. Beispiel 300 030 km, im 2. Beispiel 2999 70 km.
Im Ergebnis ändert sich also die Lichtstrecke und damit auch die Lichtlaufzeit
zwischen t0 und t1 bzw. z2.
Wäre das nicht so, dann müsste der Wert c sich ändern, und das widerspricht
logischerweise diesem Postulat.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 17 09. 2020 21:11 #76454

Arrakai schrieb:

reimund schrieb: Die Geschwindigkeit der Quelle kann dabei vernachlässigt werden, das heißt, es kommt hier nur
auf die Geschwindigkeit der Detektoren während der Signalübertragung an.
Dadurch ergibt sich quasi eine relative Bewegung zwischen Quelle und Detektor,
die Radialgeschwindigkeit.


In deinem ursprünglichen Post #76395 bewegt sich die Quelle mit derselben Geschwindigkeit wie die Empfänger. Entscheide dich bitte, ob die Quelle sich jetzt gleichförmig und linear mit den Sendern mitbewegt oder nicht. Das ist nicht zu vernachlässigen, sondern essenziell für die Beantwortung deiner Frage. Siehe auch meinen Ausführungen zum Inertialsystem, die du anscheinend überlesen hast.


Meine Antwort:

Meine Antwort:
Quelle und Empfänger haben in diesem Beispiel die gleiche Geschwindigkeit und bewegen sich in dieselbe Richtung.
Das habe ich aber immer wieder nur so gesagt.
Warum soll ich mich jetzt entscheiden? Verstehe ich nicht ganz.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 17 09. 2020 22:18 #76460

(Ich habe Deinen Doppelpost gelöscht)

reimund schrieb: Ich bin nicht der Meinung, dass in einem IS, egal in welchem, keine bewegten Objekte
möglich sind. Das hattest du doch behauptet, oder?

Nein, das hatte ich nicht gesagt. Aber ich sage noch einmal, was ich schon mehrmals gesagt habe:

In dem IS, das die Satelliten bilden, können sich die Satelliten naturgemäß nicht bewegen, oder kennst Du ein Koordinatensystem, in dem sich der Ursprung bewegt? Du kannst aber ein beliebiges anderes IS definieren, in dem sich die Satelliten bewegen. Dann kann man aber nicht die Sichtweise der Satelliten (einfach) darstellen sondern nur die Sichtweise eines Beobachters der in diesem anderen IS ruht.

Das hatten wir aber nun oft genug, wenn Du es noch nicht verstanden hast, dann lies meine Posts nocheinmal.

reimund schrieb: Quelle und Empfänger haben in diesem Beispiel die gleiche Geschwindigkeit und bewegen sich in dieselbe Richtung.
Das habe ich aber immer wieder nur so gesagt.
Warum soll ich mich jetzt entscheiden? Verstehe ich nicht ganz.

Du sollst Dich entscheiden, ob Du die Sichtweise aus dem IS der Satelliten erklärt bekommen willst oder aus der Sichtweise eines IS, in dem sich die Satelliten bewegen.
Ich hatte dies allerdings bereits in Post #76396 dargestellt. Hast Du diesen Post überhaupt gelesen?

Beides wurde allerdings längst beantwortet.

PS:
Ich hatte zwar bereits ausführlich dargestellt, was die bewegten Uhren aus einem anderen IS heraus beobachtet anzeigen.
ra-raisch schrieb: Was für einen relativ bewegten Beobachter gleichzeitig ist, ist nicht gleichzeitig für das andere System.
τΔ = γ ℓ v / c² = s v / c² {Relativität der Gleichzeitigkeit, Uhrendesynchronisation}

Vom Zentrum aus gesehen geht die hintere Uhr der beiden Satelliten vor bzw die vordere Uhr nach.

Von der Erde aus gesehen ergibt sich der Dopplereffekt mit unterschiedlichen Laufzeiten. Man kann aber (zB von der Erde aus) auch beobachten, dass die Uhren der Satelliten die gleiche Zeitdifferenz für beide Wege anzeigen. Dies können wir noch vertiefen, vielleicht ist es ja dies, worauf Du hinaus wolltest.

Ich hatte dies allerdings bereits in meinem Post #76396 dargestellt, hast das noch nicht gelesen?

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 17 09. 2020 23:58 #76463

reimund schrieb: Meine Antwort:
Quelle und Empfänger haben in diesem Beispiel die gleiche Geschwindigkeit und bewegen sich in dieselbe Richtung.
Das habe ich aber immer wieder nur so gesagt.
Warum soll ich mich jetzt entscheiden? Verstehe ich nicht ganz.


Eben wie der Versuchsaufbau genau sein soll. Aktueller Stand: Die Quelle bewegt sich gleichförmig und linear mit den Sendern mit. D.h. dass der Sender und die Empfänger allesamt zueinander in Ruhe sind, womit ihre Relativgeschwindigkeit null ist. Wie bereits erwähnt, das ist exakt dasselbe wie das Experiment im Zug. D.h. Strecke und Signallaufzeit bleiben für alle inertalen Beobachter gleich.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 18 09. 2020 00:03 #76464

Arrakai schrieb: für alle inertialen Beobachter gleich.

... für alle Beobachter die Teil desselben IS sind, zu dem die beiden in Ruhe sind.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 18 09. 2020 11:23 #76476

Arrakai schrieb:

reimund schrieb: Meine Antwort:
Quelle und Empfänger haben in diesem Beispiel die gleiche Geschwindigkeit und bewegen sich in dieselbe Richtung.
Das habe ich aber immer wieder nur so gesagt.
Warum soll ich mich jetzt entscheiden? Verstehe ich nicht ganz.


Eben wie der Versuchsaufbau genau sein soll. Aktueller Stand: Die Quelle bewegt sich gleichförmig und linear mit den Sendern mit. D.h. dass der Sender und die Empfänger allesamt zueinander in Ruhe sind, womit ihre Relativgeschwindigkeit null ist. Wie bereits erwähnt, das ist exakt dasselbe wie das Experiment im Zug. D.h. Strecke und Signallaufzeit bleiben für alle inertalen Beobachter gleich.


Meine Antwort:
Natürlich ergeben sich aus unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedliche
Beobachtungen.
Ich möchte darum vorschlagen, dass es hier zwei Beobachter gibt.
Empfänger A wäre der Beobachter vor der Quelle,
Empfänger B der Beobachter hinter der Quelle.

A (t1) <<<<<<<< Quelle (t0) >>>>>>>> B (t2)

<<<<<<<< Bewegungsrichtung <<<<<<<<<

Der eine empfängt dann das Signal ( einen kurzen Impuls ) etwas früher und
der andere etwas später, denn der Abstand zwischen t0 und t1 bzw. t2 ändert
sich während der Übertragung aufgrund der Radialgeschwindigkeit der
Empfänger/Beobachter. Nicht aber der Abstand zwischen Quelle und Empfängern !!
Wesentlich ist nur diejenige Geschwindigkeitskomponente, Radialgeschwindigkeit,
die in Richtung des Detektors zeigt. ( Wikipedia ).
Auch wenn Quelle und Empfänger sich mit gleicher Geschwindigkeit und mit
gleichbleibenden Abstand in eine Richtung bewegen, entsteht zwischen
t0 und t1 bzw. t2 eine relative Bewegung, denn es kommt in diesem Zeitraum
zwischen Sendung und Empfang nur noch auf die Bewegung der Empfänger an.
Die Quelle kann quasi während der Absendung als ruhend betrachtet werden,
obwohl sie ja nach der Absendung real weiter wandert.
Auch das kann man nachlesen.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 01:14 #76503

reimund schrieb: Meine Antwort:
Natürlich ergeben sich aus unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedliche
Beobachtungen.
Ich möchte darum vorschlagen, dass es hier zwei Beobachter gibt.
Empfänger A wäre der Beobachter vor der Quelle,
Empfänger B der Beobachter hinter der Quelle.

A (t1) <<<<<<<< Quelle (t0) >>>>>>>> B (t2)

<<<<<<<< Bewegungsrichtung <<<<<<<<<

Der eine empfängt dann das Signal ( einen kurzen Impuls ) etwas früher und
der andere etwas später, denn der Abstand zwischen t0 und t1 bzw. t2 ändert
sich während der Übertragung aufgrund der Radialgeschwindigkeit der
Empfänger/Beobachter. Nicht aber der Abstand zwischen Quelle und Empfängern !!
Wesentlich ist nur diejenige Geschwindigkeitskomponente, Radialgeschwindigkeit,
die in Richtung des Detektors zeigt. ( Wikipedia ).
Auch wenn Quelle und Empfänger sich mit gleicher Geschwindigkeit und mit
gleichbleibenden Abstand in eine Richtung bewegen, entsteht zwischen
t0 und t1 bzw. t2 eine relative Bewegung, denn es kommt in diesem Zeitraum
zwischen Sendung und Empfang nur noch auf die Bewegung der Empfänger an.
Die Quelle kann quasi während der Absendung als ruhend betrachtet werden,
obwohl sie ja nach der Absendung real weiter wandert.
Auch das kann man nachlesen.


Diese Überlegung ist, wie bereits mehrfach erläutert, falsch. Alle drei - also der Sender und die beiden Empfänger - befinden sich relativ zueinander in Ruhe. Du schreibst ja selbst, dass sich der der Abstand zwischen Quelle und Empfängern nicht ändert. Und ohne Abstandsänderung kein (relativistischer) Doppler-Effekt aus Sicht der beiden (ruhenden) Empfänger. Anders wäre es z.B. bei einem stationären Beobachter.

Zitiere doch mal die Stellen, an denen man das alles deiner Meinung nach anders nachlesen kann. Ggf. können wir das dann klären.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 11:01 #76505

Arrakai schrieb:

reimund schrieb: Meine Antwort:
Natürlich ergeben sich aus unterschiedlichen Perspektiven auch unterschiedliche
Beobachtungen.
Ich möchte darum vorschlagen, dass es hier zwei Beobachter gibt.
Empfänger A wäre der Beobachter vor der Quelle,
Empfänger B der Beobachter hinter der Quelle.

A (t1) <<<<<<<< Quelle (t0) >>>>>>>> B (t2)

<<<<<<<< Bewegungsrichtung <<<<<<<<<

Der eine empfängt dann das Signal ( einen kurzen Impuls ) etwas früher und
der andere etwas später, denn der Abstand zwischen t0 und t1 bzw. t2 ändert
sich während der Übertragung aufgrund der Radialgeschwindigkeit der
Empfänger/Beobachter. Nicht aber der Abstand zwischen Quelle und Empfängern !!
Wesentlich ist nur diejenige Geschwindigkeitskomponente, Radialgeschwindigkeit,
die in Richtung des Detektors zeigt. ( Wikipedia ).
Auch wenn Quelle und Empfänger sich mit gleicher Geschwindigkeit und mit
gleichbleibenden Abstand in eine Richtung bewegen, entsteht zwischen
t0 und t1 bzw. t2 eine relative Bewegung, denn es kommt in diesem Zeitraum
zwischen Sendung und Empfang nur noch auf die Bewegung der Empfänger an.
Die Quelle kann quasi während der Absendung als ruhend betrachtet werden,
obwohl sie ja nach der Absendung real weiter wandert.
Auch das kann man nachlesen.


Diese Überlegung ist, wie bereits mehrfach erläutert, falsch. Alle drei - also der Sender und die beiden Empfänger - befinden sich relativ zueinander in Ruhe. Du schreibst ja selbst, dass sich der der Abstand zwischen Quelle und Empfängern nicht ändert. Und ohne Abstandsänderung kein (relativistischer) Doppler-Effekt aus Sicht der beiden (ruhenden) Empfänger. Anders wäre es z.B. bei einem stationären Beobachter.

Zitiere doch mal die Stellen, an denen man das alles deiner Meinung nach anders nachlesen kann. Ggf. können wir das dann klären.



Meine Antwort:
Das kann man aus den Beschreibungen der SRT ableiten.
Ein Beispiel hier:
de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 11:41 #76509

reimund schrieb:
Das kann man aus den Beschreibungen der SRT ableiten.
Ein Beispiel hier:
wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung

Du verwechselst Dopplereffekt mit SRT.

Weiß Du denn was SRT und Dopplereffekt bedeuten?

SRT
ist eine allgemein übliche Abkürzung für die Spezielle Relativitätstheorie aus dem Jahre 1905 von Albert Einstein, die besagt, dass sich jedes IS als ruhend betrachten darf und dass in jedem anderen IS die selben physikalischen Gesetze gelten.

Der Dopplereffekt ist hingegen nach Christian Doppler benannt, der bereits im Jahre 1842 bemerkte, dass dieser Effekt für die Farbunterschiede von Sternen verursacht durch ihre Relativbewegungen verantwortlich sein könnte. Für Schall hat Christoph Buys Ballot erst im Jahre 1845 den Doppler-Effekt nachgewiesen.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 11:49 #76510

ra-raisch schrieb:

reimund schrieb:
Das kann man aus den Beschreibungen der SRT ableiten.
Ein Beispiel hier:
wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung

Du verwechselst Dopplereffekt mit SRT.

Weiß Du denn was SRT bedeutet?

Das ist eine allgemein übliche Abkürzung für die Spezielle Relativitätstheorie aus dem Jahre 1905 von Albert Einstein. Der Dopplereffekt ist hingegen nach Christian Doppler benannt, der bereits im Jahre 1842 bemerkte, dass dieser Effekt für die Farbunterschiede von Sternen verursacht durch ihre Relativbewegungen verantwortlich sein könnte. Für Schall hat Christoph Buys Ballot im Jahre 1845 den Doppler-Effekt nachgewiesen.


Meine Antwort:
Das ist mir bekannt, aber dieser Effekt ist auch ein wichtiger Aspekt in der SRT.
Deine Belehrung in allen Ehren, aber du weichst der Fragestellung aus, oder?

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 11:52 #76511

reimund schrieb: dieser Effekt ist auch ein wichtiger Aspekt in der SRT.

Der Dopplereffekt ist kein wichtiger Aspekt in der SRT sondern ein Effekt wie jeder andere aus der allgemeinen Mechanik auch. Die gesamte Mechanik ist natürlich ein wichtiger Aspekt der SRT, da diese lediglich eine kleine Modifikation der allgemeinen Mechanik ist, der Dopplereffekt hat dabei überhaupt keine spezielle hervorgehobene Bedeutung.

reimund schrieb: Deine Belehrung in allen Ehren, aber du weichst der Fragestellung aus, oder?

Ich habe eher den Eindruck, dass Du alle Antworten in den Wind schreibst und immer wieder mit dem selben Missverständnis antanzt. Ich schreibe Dies deinem grundsätzlichen Unverständnis gegenüber der SRT zu. Daher ist es wichtig, diese von Grund auf aufzubauen um den Punkt zu finden, wo Du ihr nicht folgen kannst.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 12:03 #76514

ra-raisch schrieb:

reimund schrieb: dieser Effekt ist auch ein wichtiger Aspekt in der SRT.

Der Dopplereffekt ist kein wichtiger Aspekt in der SRT sondern ein Effekt wie jeder andere aus der allgemeinen Mechanik auch. Die gesamte Mechanik ist natürlich ein wichtiger Aspekt der SRT, da diese lediglich eine kleine Modifikation der allgemeinen Mechanik ist, der Dopplereffekt hat dabei überhaupt keine spezielle hervorgehobene Bedeutung.

reimund schrieb: Deine Belehrung in allen Ehren, aber du weichst der Fragestellung aus, oder?

Ich habe eher den Eindruck, dass Du alle Antworten in den Wind schreibst und immer wieder mit dem selben Unsinn antanzt. Ich schreibe Dies Deinem grundsätzlichen Unverständnis gegenüber der SRT zu.


Danke, nett formuliert. Das wars dann wohl auch.
Zum Abschluss noch ein kleines Zitat von Eugen Roth.

Ein Mensch, der einen Anderen traf, geriet in Zorn und sprach: "Sie Schaf".
Der Andere sprach: "Es wäre Ihr Glück, Sie nähmen dieses Schaf zurück".
Der Andere wieder sagte Nein, er sähe dafür den Grund nicht ein.
Das Schaf, dem einen nicht willkommen, vom Anderen nicht zurückgenommen,
steht seitdem herrenlos und stumm allein in dieser Welt herum.
Folgende Benutzer bedankten sich: korosten

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 12:08 #76515

reimund schrieb:

ra-raisch schrieb:

reimund schrieb:
Das kann man aus den Beschreibungen der SRT ableiten.
Ein Beispiel hier:
wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung

Du verwechselst Dopplereffekt mit SRT.

Weiß Du denn was SRT bedeutet?

Das ist eine allgemein übliche Abkürzung für die Spezielle Relativitätstheorie aus dem Jahre 1905 von Albert Einstein. Der Dopplereffekt ist hingegen nach Christian Doppler benannt, der bereits im Jahre 1842 bemerkte, dass dieser Effekt für die Farbunterschiede von Sternen verursacht durch ihre Relativbewegungen verantwortlich sein könnte. Für Schall hat Christoph Buys Ballot im Jahre 1845 den Doppler-Effekt nachgewiesen.


Meine Antwort:
Das ist mir bekannt, aber dieser Effekt ist auch ein wichtiger Aspekt in der SRT.
Deine Belehrung in allen Ehren, aber du weichst der Fragestellung aus, oder?

Die spezielle Relativitätstheorie gibt für den Zusammenhang zwischen Radialgeschwindigkeit v und Dopplerverschiebung z den folgenden Zusammenhang (mit der Lichtgeschwindigkeit {\displaystyle c}c):

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 12:11 #76516

Nun bekommt man ein Gefühl dafür, wie sich auf großen Skalen Kriege anbahnen.

Ein Versuchsaufbau muss sauber, klar, eindeutig, unmissverständlich beschrieben werden, wenn man eine sinnhafte Diskussion darüber führen will. Wer sämtliche Protagonisten seines Experimentes einerseits in absoluter Ruhe zueinander sieht, dessenungeachtet andererseits deren Radialgeschwindkeit ins Spiel bringt, darf sich nicht wundern, wenn die Gesprächspartner bei der Diskussion von Ursachen und Wirkungen auf keinen grünen Zweig kommen.
Folgende Benutzer bedankten sich: Merilix

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 12:17 #76517

reimund schrieb: Sie nähmen dieses Schaf zurück".

Tut mir leid, das Wort "Unsinn" habe ich wohl nicht schnell genug korrigiert. Das war eben genau nicht persönlich gemeint.

Aber wenn Du die Antworten nicht verstehst und statt dies zu klären immer wieder die sinnlose in sich widersprüchliche Frage wiederholst, kann ich es Dir auch nicht erklären.

reimund schrieb: Die spezielle Relativitätstheorie gibt für den Zusammenhang zwischen Radialgeschwindigkeit v und Dopplerverschiebung z den folgenden Zusammenhang

Die SRT gibt für alle Fragen der Mechanik eine Antwort, was willst Du denn damit sagen?

Du musst Dich bei der SRT lediglich dafür entscheiden, aus der Sicht welches Beobachters (= IS) Du etwas beschreiben willst, das ist der wesentliche Unterschied zu Galilei.

Zwei Autos die hintereinander fahren sehen keinen Dopplereffekt. Sie hören lediglich deshalb einen Dopplereffekt, weil der Schall an das Medium Luft gebunden ist.

Glaub es oder lass es, ich bin dann aber raus hier.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 14:30 #76520

Zwei Autos die hintereinander fahren sehen keinen Dopplereffekt. Sie hören lediglich deshalb einen Dopplereffekt, weil der Schall an das Medium Luft gebunden ist.

ra-raisch, 2 Autos, die mit derselben Geschwindigkeit hintereinander fahren hören gar nichts verschoben.
Die Formeln sind dieselben wie für Licht (bei v <<c etc).
Ja, es gibt den Dopplereffekt, zweimal (beim Aussenden der Schallwelle und beim Empfang), aber die kürzen sich weg wenn v gleich ist bei beiden, deshalb hören sie keinen Unterschied.

Die ursprünglich Frage von Raimund war doch eigentlich relativ klar. Könnte man das nicht einfach mal durchrechnen, mit dem Sender (Erde) als IS.

If you would be a real seeker after truth, you must at least once in your life doubt, as far as possible, all things.
René DesCartes, Discours de la Méthode (1637)
Folgende Benutzer bedankten sich: reimund

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 14:40 #76521

korosten schrieb: Die ursprünglich Frage von Raimund war doch eigentlich relativ klar.


Genau diese relative Klarheit ist die Quelle Dutzender von Diskussionsbeiträgen, die bei absoluter Klarheit obsolet wären. Aber ein Zeitvertreib ist es, immerhin.
Folgende Benutzer bedankten sich: Merilix

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 14:57 #76523

korosten schrieb:

Zwei Autos die hintereinander fahren sehen keinen Dopplereffekt. Sie hören lediglich deshalb einen Dopplereffekt, weil der Schall an das Medium Luft gebunden ist.

ra-raisch, 2 Autos, die mit derselben Geschwindigkeit hintereinander fahren hören gar nichts verschoben.
...
Ja, es gibt den Dopplereffekt, zweimal (beim Aussenden der Schallwelle und beim Empfang), aber die kürzen sich weg wenn v gleich ist bei beiden, deshalb hören sie keinen Unterschied

Dabke für die Korrektur.
In der Tat, da habe ich mich verhaspelt. Für einen Unterschied zwischen Schall und Licht bräuchten wir zusätzlich auch noch eine Relativgeschwindigkeit
0 < Δv = |v1-v2|

korosten schrieb: Die Formeln sind dieselben wie für Licht (bei v <<c etc).

Nein, das sind sie nicht, aber in diesem Fall kürzt sich das beim klassichen Dopplereffekt in ähnlicher Weise heraus, wie es sich bei der SRT als Summe ausgleicht.

korosten schrieb: Die ursprünglich Frage von Raimund war doch eigentlich relativ klar. Könnte man das nicht einfach mal durchrechnen, mit dem Sender (Erde) als IS.

Die ist längst beantwortet, es gibt den Dopplereffekt, einmal Faktor (c-v)/c und einmal Faktor (c+v)/c.
Post 2 im Thread
ra-raisch schrieb: Aus seiner Sicht, also wohl die Erde, ergibt sich ein Dopplereffekt, weil die Signale in Bewegungsrichtung ausgetauscht werden.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 15:15 #76524

korosten schrieb: Die Formeln sind dieselben wie für Licht (bei v <<c etc).

Nein, das sind sie nicht,


Doch, die Formel ist dieselbe:
Sound: f = (c+vr)/(c+vs)*f0.
Bei v << c, wie erwähnt, lässt sich das approximieren durch:
f = (1 + dv/c) * f0
(dv = relative Geschwindigkeit zw Sender und Empfänger, vr-vs, c = Soundgeschwindigkeit)

Licht:
f = (1 + dv/c) * f0

Es ist dieselbe Formel. Natürlich, da Sound langsamer ist, kommt man eher mal in die Situation, wo v ~ c ist, aber um es mit der Formel von Licht zu vergleichen, macht es Sinn die Situation v <<c anzuschauen.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 15:19 #76525

korosten schrieb: aber um es mit der Formel von Licht zu vergleichen, macht es Sinn die Situation v <<c anzuschauen.

Nein, das ist nicht sinnvoll sondern Selbstbetrug.

(c+vr)/(c+vs) <> (1 + dv/c)

ist natürlich für v ≪ c fast gleich aber nicht für v → c und beim Schall kann man den Unterschied sicherlich hörbar machen.

Bei Licht kann man den Unterschied ebenfalls sichtbar machen, wenn sich Licht in einem Medium bewegt.

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Frage zur Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Energie im Vakuum. 19 09. 2020 16:39 #76526

reimund schrieb: Das kann man aus den Beschreibungen der SRT ableiten.
Ein Beispiel hier:
de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung


Nein, das kannst du daraus nicht ableiten, denn es ist nicht korrekt. Daher meine Bitte, dass du konkrete Stellen zitierst, dann können wir das sicher klären.

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