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THEMA:

Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 06 10. 2016 14:32 #8672

Bin ich von der Urknalltheorie überzeugt?

Ja, aber mit leisen Zweifeln die Lücken betreffend.

Mich überzeugen vor allem Beobachtungen, wie z.B. die von E. Hubble und der Rotverschiebung und die daraus resultierende Schlussfolgerung, wenn das Universum jetzt expandiert, dann war es eben noch kleiner, gestern noch kleiner und irgendwann ganz weit in der Vergangenheit superduperminiklein.

Ich bezweifle die abschließende Schlüssigkeit folgender Erklärungsmodelle und Theorien:

  • Dunkle Materie

  • Überlichtschnelle Ausbreitung am Anfang

  • Lambda-CMD Modell

Und ich halte folgende Ansätze gänzlich für Irrwege:

  • Dunkle Energie

  • String Theorie

  • Multiversum Theorie

  • Quantenschleifengravitation

  • Religion & Götter

Ich merke gerade, man lässt schon ganz schön die weltanschauliche Hose herunter wenn man so etwas zusammenstellt und kund tut.

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Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 06 10. 2016 15:32 #8674

Ich denke Nein, der Urknall MUSS nicht zwingend gewesen sein. Warum?

www.urknall-weltall-leben.de/urknall-wel...m-noch-immer-urknall

Jetzt hab ich ja doch noch den passenden Beitrag gefunden :-/

Eine Beschleunigung der Expansion lässt für mich eher auf ne Oszillation schließen, wenn das mit der Rotverschiebung nicht eh Käse ist...

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Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 07 10. 2016 23:47 #8690

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Madouc99 schrieb:

  • Überlichtschnelle Ausbreitung am Anfang

  • Was stört dich denn daran? Das tut das Universum doch auch heute.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 08 10. 2016 10:54 #8697

    DerBauAnfänger schrieb: Eine Beschleunigung der Expansion lässt für mich eher auf ne Oszillation schließen


    Warum? Bei einer Oszillation würde ich doch eher erwarten, dass sich die Expansion abbremst.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 09 10. 2016 15:34 #8736

    Es fällt mir unsagbar schwer, mir ein unendliches Universum vorzustellen. Noch viel schwerer aber fällt es mir, mir ein endliches Urknall-Universum vorzustellen. (Kein Plan, wer das mal gesagt hat, aber ganz meine Meinung)

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 09 10. 2016 15:42 #8737

    Naja eben jetzt noch nicht.

    Als wenn es gerade vom Totpunkt mit der geringsten Größe aus mit der Expansion beginnt.
    Später würde die Beschleunigung dann stoppen und sich sogar umkehren. Folgend dann auch die Geschwindigkeiten der Körper im Raum.

    Vielleicht ist unsere Galaxie ja sowas ähnliches wie ein Staubkörnchen in einer riesigen Lunge eines riesigen Riesen, der gerade mit dem Einatmen beginnt... (nur als Modell)

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 30 11. 2016 19:50 #10023

    Madouc99 schrieb:
    Und ich halte folgende Ansätze gänzlich für Irrwege:

    • Dunkle Energie

    • String Theorie

    • Multiversum Theorie

    • Quantenschleifengravitation

    • Religion & Götter

    Ich merke gerade, man lässt schon ganz schön die weltanschauliche Hose herunter wenn man so etwas zusammenstellt und kund tut.


    Aber da bin ich dabei!!!!! Ich auch!!
    Nach der Lektüre von "Quantenfische" (grottenschlecht) und "Verborgene Universen" (Alles was ich hierzu sagen würde, würde mir als Frauenfeindlichkeit ausgelegt werden), bin ich mit der Stringtheorie und Multiversen durch. Mit der Bibel nach 30 Jahren böser Abhängigkeit, mit dunkler Energie seit Darth Vader und die Schleifenquantengravitation habe ich nicht verstanden.

    "`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 02 12. 2016 13:49 #10050

    Hallo,
    zunächst ist uns bekannt, das der Begriff: Urknall : = Big Bang von Fred Hoyle erfunden und geprägt wurde, der mit diesem Begriff die Expansionstheorie (und dann sage ich wieder Urknalltheorie) gegenüber seiner Steady-State-Theorie diskreditieren wollte.

    Mehrere Feststellungen wie:
    1. Hintergrundstrahlung
    2. Beobachtung der Expansion des Weltalls und
    3. damit verbundene Rotverschiebung bei Beobachtung der Galaxien
    lassen den Schluss zu, dass das Weltall bzw. unserer Universum vor ca. 13,8 Milliarden Jahren begann, sich auszudehnen.
    Dabei lasse ich offen, ob der Zeitraum sich bei weiteren Beobachtungen und Analysen noch verändert.

    Den Zustand des Beginns, seine Ausdehnung usw. kennen wir noch nicht. Dafür gibt es Theorien, die sicher noch präzisiert werden. Wir wissen, dass ein Bereich von ca. 300.000 Lichtjahre nicht einsehbar ist. Vielleicht hilft in naher Zukunft die Gravitationswellenastronomie, die jedoch erst weiter entwickelt werden muss. Weitere Ergebnisse der Teilchenphysik wird dieses noch ergänzen.

    Wegen der Punkte 1. bis 3. -siehe oben- gehe ich davon aus, dass die sog. Urknalltheorie z.Zt. - trotz vieler noch ungeklärter Fragen - die beste Erklärung ist. Gegenargumente zu den Punkten 1. bis 3. habe ich hier noch nicht gelesen.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 02 12. 2016 16:01 #10053

    • ZenForAll
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    Ich stelle mir das so vor wie Alan Green das mal in seinem Quanten Kaffee demonstriert hat. Wir sind ein Teil des Quanten Schaums. die Beschleunigung ist nicht anderes als der Versuch mit den Gravitativen Parallel Universen anzudocken, wenn es dann wieder ein Gleichgewicht der Schwerkraft gibt hört auch die Beschleunigung auf.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 04 12. 2016 00:31 #10094

    Ich bin (noch) nicht davon überzeugt, da es einfach immer noch zu wenig sicheres Wissen in diesem Bereich gibt, und Spekulation dabei ist.
    An dieser Theorie gefällt mir nicht, dass aus Nichts etwas entstanden ist.
    Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass in bestimmten Bereichen die Unendlichkeit existiert, auch in der Physik;
    Mich würde eher überzeugen, das irgend etwas immer schon existiert hat und unendlich weiter existieren wird. Dann wäre es kein „Urknall" sondern ein „Übergangsknall“.

    Es gibt keine schlechten neuen Entdeckungen, nur deren unangemessene Verwendung.

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    Es gibt keine schlechten neuen Entdeckungen, nur deren unangemessene Verwendung.

    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 04 12. 2016 09:28 #10095

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    Frank,
    solche Überlegungen gibt es auch. Martin Bojowald propagiert das, indem er die Schleifenquantengravitation auf den kosmologischen Anfang anwendet. So wird aus dem Big Bang ein Big Bounce Modell, den Bojowald "rechnet" durch den Urknall hindurch und postuliert ein Vorläuferuniversum, in dem Raum- und Zeitrichtungen invertiert waren . Hat er Recht, dann hast du, voila`, womöglich deine Unendlichkeit.
    Die SQG beschreibt den Raum als ein quantenmechanisches Spin-Netzwerk, sie quantisiert den Raum.
    Allerdings ist sie nicht unumstritten, siehe die Kritik im Wiki Link.
    Grüße Cyborg

    Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 05 05. 2017 16:44 #14126

    genau so sehe ich das auch - in der 1s vor dem was wir berechnen können gab es eine unermessliche Deflation von irgendwas grösserem ;)

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 05 05. 2017 16:51 #14127

    • m13p4
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    Moin moin,

    also ich bin vom Urknall überzeugt, nur muss ich aber auch dem zustimmen dass aus dem nichts nichts kommen kann, die Masse, welche wir in unserem Raum haben muss irgendwoher gekommen sein, habe zwar dafür einen Ansatz aber absolut keine Ahnung ob es stimmt oder nicht.

    Viele Grüße, M13P4.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 05 05. 2017 17:03 #14129

    Einig sind wir uns wohl darin: Das Universum existiert (und sei es nur als Traum von uns).

    Es gibt nun drei Möglichkeiten: es existiert schon immer (über die Zeitdefinition kann man streiten, aber jeder weiß was gemeint ist) oder es begann plötzlich und "vorher" (wieder Definitionsfrage) war nichts oder es ist eine Kombination aus beidem.

    Meine Meinung/Vorstellung:
    Definiert man Zeit als Zustandsänderung, so dauerte der Zustand ohne Änderung zeitlos ewig aber dennoch mit Zeitlänge 0 (ich weiß, es ist sprachlich schwierig). Ein vorher gibt es dann nicht, dennoch war nicht nichts, sondern eben nur der Ausgangszustand ohne Zeit.

    Sieht man die Zeit aber als nicht losgelöst vom Universum an, sondern gemäß ART als Komponente der Raumzeit, so ergibt sich ein Universum, das schlicht da ist. Reduziert man die vorstellungsmäßig nicht so griffigen vier Dimensionen auf nur drei, also 2xRaum+1xZeit und denkt sich die Zeit dann wieder als räumliche Projektion, ergibt sich ein dreidimensionaler Körper, nehmen wir der Einfachheit halber mal eine Kugel.
    In dieser Kugel stellen also Höhe und Breite die Raumdimensionen dar und die Länge die Zeitdimension. Unsere Gegenwart ist dann ein Querschnitt dieser Kugel. Unser Leben besteht aus einer perspektivischen Kamerafahrt durch die Kugel. Die Zeit selbst hat aber keinen definierten Anfang oder ein Ende, es erscheint uns nur perspektivisch so, weil wir auf eine Richtung festgelegt sind. Hinten ist dann der perspektivische Zeitanfang und vorne das Ende der Zeit. Unsere Definition ergibt sich nur aus der eingeschränkten Perspektive. In "Wirklichkeit" gibt es aber Anfang und Ende der Zeit nicht objektiv, nur subjektiv.

    Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

    Buddha

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 13:32 #14378

    Heinz Jürgen schrieb: Meine Meinung/Vorstellung:
    Definiert man Zeit als Zustandsänderung, so dauerte der Zustand ohne Änderung zeitlos ewig aber dennoch mit Zeitlänge 0 (ich weiß, es ist sprachlich schwierig). Ein vorher gibt es dann nicht, dennoch war nicht nichts, sondern eben nur der Ausgangszustand ohne Zeit


    Das deckt sich fast mit meiner "Lieblingsvorstellung", Mit dem Urknall entsteht die Zeit, davor haben wir ein fluktuierendes nichts, das wegen der Nichtexistenz der Zeit gleichzeitig ewig wie auch gar nicht existierte.

    Mit dieser Vorstellung könnte man auch halbwegs erklären, warum alle Naturkonstanten im Universum so sind wie sie sind: Es gab zuvor unendlich viele Urknalle in denen weder die Zeit noch ein Universum stabil existieren konnten, und die deshalb immer wieder kollabierten, und das in genau 0 Zeit, solange bis der Zufall die Naturkonstanten und die Asymmetrie genau so erwischte, dass ein stabiles Universum und Zeit entstehen konnte.

    Ich möchte betonen, dass mir bewusst ist, dass diese Vorstellung sich nicht im geringsten qualitativ von der biblischen Genisis unterscheidet.

    Doch um beim Threadthema zu bleiben: Wenn man die heutigen Beobachtungen, dass sich das Universum ausdehnt als Film rückwärts laufen lässt, dann landet man unweigerlich irgend wann bei einem Punkt, an dem alles in einer Singularität verdichtet an einem Punkt wiederfindet. Also kann man die eigene Überzeugung vom Urknall durchaus durch Beobachtungen stützen.

    S = k log W

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 16:13 #14381

    Madouc99 schrieb: Doch um beim Threadthema zu bleiben: Wenn man die heutigen Beobachtungen, dass sich das Universum ausdehnt als Film rückwärts laufen lässt, dann landet man unweigerlich irgend wann bei einem Punkt, an dem alles in einer Singularität verdichtet an einem Punkt wiederfindet. Also kann man die eigene Überzeugung vom Urknall durchaus durch Beobachtungen stützen.

    Und genau da liegt der Fehler , wir sehen nicht mehr wie oder woraus das Universum entstanden ist .
    Würden wir jetzt nur den Mond sehen würden wir feststellen das er sich um einen Punkt bewegt von dem er sich immer weiter entfernt , beim zurückrechnen würden wir zu dem Schluss kommen das er aus einer Singularität entstanden ist . Wir können ja inflationäre Phasen und so weiter zuhilfe nehmen .

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 17:04 #14385

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    Vielleicht stellen wir uns den UK zu einfach vor. Wir können berechnen, was am Anfang gewesen sein musss. Wir rechnen zurück eine gerade Linie und bis zum Anfangspunkt.
    Das Thema heisst, wer von der UK Theorie überzeugt ist.
    Ich denke es ist schon so gewesen aber es gibt noch einige Rätsel. Man kann Energie in Materie umwandeln und umgekehrt. Wenn es also eine unendliche oder fast unendliche Quelle von Energie gibt, dann kann man auch Unviversen basteln.
    Universen als Plural- auch so eine Geschichte.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 17:18 #14386

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    Madouc schrieb:

    Mit dieser Vorstellung könnte man auch halbwegs erklären, warum alle Naturkonstanten im Universum so sind wie sie sind: Es gab zuvor unendlich viele Urknalle in denen weder die Zeit noch ein Universum stabil existieren konnten, und die deshalb immer wieder kollabierten, und das in genau 0 Zeit, solange bis der Zufall die Naturkonstanten und die Asymmetrie genau so erwischte, dass ein stabiles Universum und Zeit entstehen konnte.


    Meine Vorstellung ist etwas anders: Es gibt dieses unendliche fluktuierende Quantenvakuum "ewig außerhalb der Zeit u. des Raumes" (ich weiß, das hinkt, aber die Begrifflichkeiten fehlen dafür). Es entstehen ständig unendlich viele Urknalle, ständig und immer, denn in dieser Unendlichkeit "passt" es an irgendeiner "Stelle" eben immer, sodass es "knallt".
    Der allergrößte Teil davon ist völlig instabil, so wie du ja dir das auch vorstellst, und kollabiert wieder im "Meer" des fluktuierenden Quantenvakuums. Aber dann stellen sich auch eben stabile Universen ein. Dabei dürfte es viele unterschiedliche Möglichkeiten geben für die Konfiguration von Naturgesetzen und -konstanten. Und davon wieder wird ein geringer Teil dieser Universen auch Bewusstsein hervorbringen.
    Bei meinen Vorstellungen lehne ich mich eng an das Buch von Max Tegmark an, "Unser mathematisches Universum".
    Ich kann nicht glauben, dass nur unser Universum mit seiner Konfiguration stabil sein soll. Und warum soll der Urknall hin zu einem stabilen Universum einmalig sein?

    Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 17:29 #14387

    Ja das ist sone Sache, es erscheint mir auch logisch Multiversen zu postulieren, aber es ist halt nicht falsifizierbar, weil unser Universum per Definition 'alles' ist. Von daher ist das unsinnig und nicht wissenschaftlich, sondern genauso als hättest du eben den großen Manitu oder das Fliegende-Spaghetti-Monster erfunden. Die Gedanken sind frei, man kann sich ausmalen wie es gewesen sein könnte, aber das ist alles fern von einer soliden wissenschaftlichen Theorie.

    Ich denke der Schlüssel zu allem liegt in der Quantenmechanik. Falls wir die jemals ausreichend verstehen, dann gelingt es uns vielleicht auch das Entstehen unseres Universums umfassend zu beschreiben.

    S = k log W

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 17:37 #14388

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    So absolutistisch muss man das womöglich nicht sehen. Martin Rees, ein Großkaliber unter den Kosmologen, denkt da auch anders.
    Schließlich nehmen wir auch mit sehr großer Wahrscheinlichkeit an, dass nach ca. 45 Milliarden Lj der Weltraum nicht aufhört, auch wenn wir keine Möglichkeit haben, weiter als diese Distanz zu blicken.
    Zitat aus dem Artikel unten:

    Am Ende dieses Jahrhunderts werden wir vielleicht in der Lage sein, mit einiger Sicherheit zu sagen, ob wir in einem Multiversum leben und wie unterschiedlich die Universen sind, aus denen es sich zusammensetzt.

    www.nzz.ch/feuilleton/leben-wir-in-einem...icht-alles-ld.154225

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 18:06 #14390

    • Ralf
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    Voraussagen solcher Art sind sehr gewagt. Ich erinnere mich da an eine Passage von D. Adams: Wir wissen soviel, wie eine Spinne, welche ihr Leben unter meinem Bett verbringt von einem ICE weiß.
    Gibt es im derzeitigen Wissensstand Anzeichen dafür, dass bahnbrechende Entdeckungen dergleichen kurz vor uns liegen?
    Es ist ja auch eine Frage des Geldes, inwieweit wir uns diesen Fragen technologisch nähern können. Und vielleicht bekommt man an irgendeeinem Punkt sogar Angst vor dem, was man zu entdecken ahnt?
    Je weiter wir uns herauslehnen bzw tiefer reinschauen, umso abstrakter wird es für unser Wissensverständnis.
    Und was passierte, wenn ein Team von Wissenschaftlern das Geheimnis lüftet und dabei entdeckt, dass die Grundlage unserer Existenz ganz anders liegt, als wir es bisher angenommen haben. Und diese Wahrheit kommt an die Öffentlichkeit mit allen Konsequenzen. "Das darf niemand erfahren!" könnte das Team dann schlussfolgern.
    Vielleicht ist es aber auch weniger dramatisch und die "Wahrheit" die Frage nach dem letzten Geheimnis wird gelüftet und Otto Normalverbraucher sagt nur:
    Ach so, wenn es nichts weiter ist.
    Dann wissen wir, das es Mulitversen gibt, es ist bewiesen (wie auch immer) und dann; "Na und"
    Interessant wird es allendfalls dann, wenn wir uns die Hoffnung machen können, dass unser Leben zwar endlich ist, aber wir doch noch danach irgendeine Chance haben.
    Aber das geht ja schon wieder in die Richtung von Esoterik und Co.
    MIch persönlich interessieren solcherlei Fragen auch o.g. Fragen natürlich brennend, deshalb bin ich ja auch hier im Forum.
    Wenn ich meiner Frau von Kosmos und Co erzähle, dann gibt es ein kurzes Ah und das wars. Es ist also nicht jeder an diesen Themen gleichermaßen interessiert.
    Ich hoffe nur, dass je abstrakter diese Forschungen werden es trotzdem noch genug Interessenten geben wird.
    In diesem Sinne: Forschung voran!

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 10 05. 2017 21:43 #14402

    • Cyborg
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    Tja Ralf, so ist das. Hast schon Recht, an solchen Fragen sind im Grunde nur wenige interessiert. Meine Frau z.B. hat zwar einen höheren IQ als ich, womit ich mich nun schon lange abgefunden habe, aber sie ist auch stark pragmatisch geerdet (übrigens auch zu meinem Glück und Vorteil) und hält solche Fragestellungen für völlig überflüssig. Für mich gilt sicher auch das arabische Sprichwort: "Das Leben ist eine Wüste und die Frau das Kamel, das uns hindurch trägt." :cheer:
    Aber wieder mal ernster: Selbst wenn auch mal die Evidenz für Multiversen sehr groß werden sollte, dann dürfte sich das kaum auf den Alltag auswirken. Oder hat es etwa die sozialen oder wirtschaftlichen Gepflogenheiten verändert, als allgemein akzeptiert wurde, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Alls ist?
    Wirklich unheimlich ist jedoch die sog. Simulationshypothese, wonach wir in einer von einer Superintelligenz simulierten Welt leben. Ich habe an anderer Stelle schon öfter darauf hingewiesen. Aber auch falls dem so ist, wirkt es sich nicht auf unseren Alltag aus, zumal es dann so raffiniert gemacht ist, dass wir nicht dahinter kommen. Das Schlimmste, was dir passieren könnte, wäre zu realisieren, dass du ein sog. Boltzmann-Gehirn bist. Eine radikalere Form der Einsamkeit ließe sich wohl nicht denken. Aus thermodynamischer und quantenmechanischer Sicht übrigens um schier unendlich viele Potenzen wahrscheinlicher als ein Mensch in einem komplexen Kosmos zu sein, wie wir das als Gemeingut erachten. Aber auch da dürfte es schwierig sein, den Nachweis zu führen.
    Aber Schluß jetzt mit den Spekulationen, weil sonst wieder gleich die strengen Naturalisten und Hohepriester des reinen Positivismus ihre Keulen zu schwingen beginnen, die hier ja die absolute Majorität im Forum darstellen. ;)

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 21 08. 2017 19:59 #18889

    • Chalawan2000
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    Der Urknall ist eine gute Hypothese verglichen mit der Schöpfungsgeschichte, die von einem menschenähnlichen Wesen gestaltet zu sein vorgibt ABER "Entstehung" aus dem Nichts (keine Energie oder Materie oder sonst etwas) ist unlogisch und unglaubwürdig, für mich jedenfalls. Außerdem verletzt sie den 1. HS der TD, meiner Meinung nach ganz eindeutig.
    Mir ist es also lieber, die Energie gab es schon immer, (und ist in Masse umwandelbar; E = mc2) ALS, die Energie war AUF EINMAL DA!
    Die QM Hypothese „Symmetriebruch“ in einer zeitlosen und entropiegleichen Phase des Universums, IST leichter nachvollziehbar und kommt dem entgegen!
    Sämtliche "Paralleluniversen" funktionieren für mich nicht, weil Universum „Gesamt“ bedeutet und ich ein Individuum bin, aber das ist ein Sprach"ding".
    Der 2. HS der TD. Die QM Lösung beweist mir einleuchtender, dass die Entropie damals kleiner war als heute, hingegen beim Urknall, mit brachialer Hitze, Knall und Bumm, es danach klingt, dass die Entropie zu diesem Zeitpunkt ungewöhnlich groß war, was ein zeitloses entropiegleiches "etwas davor" stützt.
    Demnach gab es Anfang und wird es Ende geben bzw. gab es einen Anfang, und hypothetisch einen Zweiten, schon, weil es schon einmal geschehen ist, sonst gäbe es uns nicht, und weil alle Prozesse während der Evolution des Universum mit Anfang und Ende, aber auch mit Kreisläufen beschrieben werden können…
    PS: Klar ist mir natürlich (CMB), dass, ob nun der oder ein Urknall, die Dichte war damals groß aber mich überzeugt keine „unendliche Dichte“!
    PPS: Ist es erlaubt die Chaostheorie einzubeziehen, weil das Universum eigentlich kein Gas ist und deshalb keine Entropie aufweisen muss?
    Danke,
    Chalawan

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 22 08. 2017 11:12 #18906

    Hallo Chalwan,

    habe unter Philosophie vor kurzem einen Artikel unter dem Motto "winzig kleiner Symetriebruch zu Beginn unserer universellen Zeit" geschrieben. Vielleicht interessiert er dich.
    Folgende Benutzer bedankten sich: Chalawan2000

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 22 08. 2017 23:06 #18924

    • Chalawan2000
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    Du bist eine "sie", amkaltmark?
    -
    Ich glaube an enen Art "Kreislauf", auch wenn er wissenschaftlich nicht beweisbar ist oder noch nicht -
    Ich kann es einfach nicht ertragen, dass etwas so Schönes und gigantisch Grosses wie unser Kosmos und ALLES in ihm zu NICHTS werden soll..., zumal es laut QM gar kein NICHTS gibt!...
    Auch der 1. HS der TD unterstützt dies, falls er gilt: Quantenfluktuationen gab es und wird es geben (Energie, die sich nach E=mc2 umwandeln kann) -
    Ich bin noch zu jung aber du weißt WIE VIELEN Menschen es vor dem Tod graust, wie viele Künstler fragten, wie kann etwas "zu nichts" werden, was "ist"?
    Jeder soll sich vorstellen was er will. Was nach dem Tod PASSIERT, meiner Meinung nach, IST "Umwandlung", meine Wärme gebe ich an die Umwelt ab, wenn ich gestorben bin und ich werde mich in meine Bestandteile auflösen, diese gefressen werden, nichts geht verloren bzw. AUSGERECHNET MEIN ICH, MEIN BEWUSSTSEIN, ist auch nur ein Häufchen "Chemie", eine Aktivität meines Gehirns, eine Illusion. Nicht überragend diese Vorstellung aber so ist es für mich.


    Chalawan

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 23 08. 2017 08:24 #18935

    Ja, ich bin eine Sie - ich denke auch darüber nach, ob es überhaupt "Nichts" geben kann. Materie ist umwandelbar, aber nicht zerstörbar. Das ist das, was wir tagtäglich erleben, entdecken, berechnen, wie auch immer ...

    Was sollte Materie also zerstören?

    Grüße
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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 23 08. 2017 08:54 #18937

    Ohne äußere Kräfte für die es keine beweise gibt wird die Entropie zunehmen , sprich es werden solange irreversible Prozesse ablaufen bis keine Energie mehr für diese Vorgänge vorhanden ist . Also kein Wasserstoff mehr für die Fusionskette und so weiter .
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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 23 08. 2017 08:56 #18938

    Die spannende Frage ist, ob Protonen dauerhaft stabil sind, oder ob sie mit sehr großer Halbwertszeit zerfallen. Meines Wissens konnte noch kein Protonzerfall beobachtet werden.

    Und: Die Natur kümmert sich nicht darum, wie wir sie gerne hätten. Diverse Weltmodelle wie z.B.Steady State sind durch Beobachtungen schon zerstört worden.

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 23 08. 2017 11:07 #18941

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    @ClausS
    Wobei, nach dem Urknall erst Bedingungen geschaffen werden mussten, sprich Abkühlung, bis Teilchen entstehen konnten, oder?
    Hypothetisch können solche Temperaturen/Zustände erneut auftreten? Wir kennen 95,4% unseres Universums nicht, und was geht eigentlich in den Gammabursts ab?
    @amkaltmark
    Materie wird nicht zerstört. Wieso? (kaputtmachen geht)
    E und m sind wesensgleich, weniger m heißt mehr E.
    (Ob Energie im beschleunigten Universum verloren gehen kann, wird kontrovers diskutiert. Ich stimme den Physikern wie Tamara Davis zu.)
    By the way: Und es bedarf erschreckend wenig Materie, um die E der Hiroshima/Nagasakibomben freizusetzen.

    PS:
    Es wird alles recycelt auch wir nach unserem Tod.
    PPS: Info zum hypothetischen Energieverlust des Universums

    www.spektrum.de/alias/kosmologie/verlier...rsum-energie/1053217
    Kosmologie
    Verliert das Universum Energie?
    Von Tamara M. Davis
    arxiv.org/pdf/1404.7266.pdf

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    Umfrage: Wer ist von der Urknalltheorie überzeugt? 27 06. 2020 12:58 #71960

    Ich halte die Urknalltheorie für sehr plausibel, in der gequantelter Raum und die Zeit und infolge dessen alles andere, was wir beobachten können, entstanden sein könnte.
    Für mich postuliere ich zusätzlich eine Pre-Urknall-Hypothese:
    In unserem Universum gibt es kein Unendliches und keine wirkliches Kontinuum. Beides ist jedoch aus meiner Sicht so plausibel denkbar, das ich es in einen Zustand (eine "Zeit" wäre ja jetzt unlogisch!) hineindenke, der dann Ursache für den Urknall gewesen sein könnte: Raum gab es danach nur als Kontinuum in zwei Zuständen die beide identisch mit dem Nichts sind: zu wirkungslosigkeit punktförmig unendlich verddichtet auf der eines Seite und unenlich groß und unendlich verdünnt und daher wiederum ein wirkungsloses Nichts auf der anderen Seite. Um von einem Zustand des Nichts in den anderen zu gelangen, stelle
    ich mir nun ein wirkliches (Raum) Kontiuum expandierend vor ohne "Punkte" ohne Quanten...kontiuierlicher Raum...der würde schon bei der kleinsten Expansions unendlich schnell, also zeitlos von 0 auf ∞ expandieren. Diese beiden Zustände wären überlagert ein einziger ewiger zustand. Nichts würde je passieren.
    Den Urknall denke ich mir nun als Störung (Unbestimmtheit? Heisenberg? Fluktuation?) dieses Zustandes: irgendwo stockte der Übergang und eine zweiter Übergang "knallte" in den ersten: verursachte so die Quantelung des Raumes inflationär in "Kleinstheiten", rotierende Raumkugeln, die die unendliche Expansion bremsten und so dem Universum endlichen Raum und endliche Zeit gaben. Diese "Kleinstheiten" haben meiner Vorstellung nach die Funktion der Higg-Bosonen auf Planck Größenordnungs Ebene: es sind (Raum-) Kugeln in dichter Kugelpackung, die die Gravitaion bewirken und den späteren Teilchen "Masse" verleihen daduch das sie zwar sehr steif aber doch begrenzt flexibel sind. Sie füllen unser gesamtes Universum (das Vakuum). Sie expandieren ständig und ungehäuer schnell (mit c) in den unendlich verdünnten Raum der ersten Zustandsänderung. Eine dichte Kugelpackung hat "Lücken", die sich durch die gesamte Packtung ziehen. Diese wurden noch während des Urknalls mit zweidimensionalen Raumschleifen (Photonen) und dreidimensionalen Raumschleifen ("Masse" behaftete Elementarteichen) im Duchmesser ca. 10 bis 15 Größenordnungen über dem "Kleinsten" geüllt.

    Übrigens, das die Quantenschleifentheorie den experimentellen Nachweis schuldige geblieben ist, liegt nach meiner Hypothese daran, das sich Photonen an den runden kleinsten Raum-Kügelchen nicht "abnutzen", so wie es bei den spitzen Tetraedern erwartet wurde.

    @ClausS ...meiner Meinung nach widerspreche ich keinem einzigen belegbaren physikalischen Experiment mit dieser Hypothese, oder?

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