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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 14 06. 2018 10:53 #35412

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Guten Morgen D.Rajic und wl01,

nun auf Grund solcher Textwände, die mein Gehirn gerne mal produziert, kommt es oft zur Rezeption, es handle sich bereist um die "Quintessenz" . (damit dem gesagten nicht etwaige Qualität unterstellend)des insgesamt auszuführenden Von daher verstehe ich jeweilige Antworten, denke dies zumindest.

wl01, wie ich im Verlauf schrieb und mehrmals andeutete, ist der kurze Bezug auf Spiegelneuronen, nur ein kleiner Teil noch auszuführendem.
In letzerem werden "SN" zB. als pragmatisches Beispiel herhalten müssen, wie von der Natur der Sache (dem Gehirn), räumliche Strukturen ausgebildet werden um eine Optimierung von Prozessen zu erreichen. Man bedenke dabei das es sich grundsätzlich bei Fragen zum "Leben an sich", um Fragen zur Strukturbildung handelt. Zb. wie konnten vor 3-4 Milliarden Jahren aus physikalisch geschlossenen Systemen ("tote Materie"), offene lebendige (einfachste Moleküle) entstehen usw usf. Desweiteren, da Kopierfunktion und virtuelle Simulation von äusseren Prozessen durch "SN"  nahe liegend, der eher mechanistische Blick, unter anderem den Gedanken einer biologisch realisierten KI unterstützend.
Aber wie gesagt, es ist ein weites Feld und ich bitte, besser gesagt Weise daraufhin, dass entsprechende Konzentration, beim lesen schon anliegen muss. Vor allem sollte auch alles gelesen werden. Dann: Kurz... nun du schriebst, dem kindlichen anhängig "Syndrom", was im entsprechenden Fachbereich natürlich mit Krankheit assoziiert wird...Aber damit wollen und wollte ich mich eigentlich nicht aufhalten. Ist auch nicht so wichtig.
Wie gesagt bitte konstruktiv, was nachdenken vor Ausführung erfordert.

D.Rajic, nun zwecks deiner, mir äusserts Bewussten anliegenden, eigentlichen Kapazitäten, bin ich selbstredend natürlich etwas enttäuscht von deiner Antwort. Ich denke aber das dir das Bewusst ist. Und wenn du diesmal entkryptest, deine Fähigkeiten nutzt, wirst du auch verstehen das dies gerade gesagte positiven Inhaltes. Ich werde den eindruck den ich ganz zu Anfang an dich los wurde, immer noch nicht los. Aber es verdichtet sich zumindest die Korrektheit der Annahme, das jemand wie du mit so grosser Erfahrung anhand mannigfaltig selbst-unternommener selbst-motivierter Experimente,  sowohl Emphatisch und rationalen ausgeprägtem Verstand, noch so viele selbst-kritische Aspekte in sich trägt, mit sich schleifen muss.
Ich halte das für bemerkenswert. Dass ist wohl anfangs schon im Krypttext nicht so angekommen. aber deine letztere Antwort ist nicht nur von daher, aus meinem Blickwinkel, unbefriedigend.... ;) Ich wünschte ich hätte jetzt Zeit, aber leider muss das warten...

Wie gesagt, manchmal lohnt sich ein Nachfragen, was nicht gleichzeitig involviert (aus Sicht deren die die Nachfrage rezipieren), das man etwas nicht Weiß, sondern etwas von einem anderen aus mannigfaltig Grund, für einen selbst vlt nicht direkt nachvollziehbar ist....
Muss gehen muss gehen...
LGse Z.

Bzgl.
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"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 14 06. 2018 11:03 #35413

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wl01

D.Rajic schrieb:
"na, wenn du mal da nicht doch so eben vom Speiseplan entkommen bist"

Na da hat D.Rajic, wahrscheinlich unbewusst ;), mal wieder ziemlich Recht.
Erfahrungen in New York haben gezeigt, das Katzen deren Besitzer bereits zu verspeisen Pflegen, wenn diese gerade erst auf Zimmertemperatur abgekühlt. Katze ist ein doch Recht,emphatisch nur bedingt... sensorisch arbeitend Ding.
Grüsse Z.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 15 06. 2018 07:44 #35484

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Hallo geehrter D.Rajic,

nochmal kurz auf deine Antwort eingehend die mir, nun in Ruhe gelesen, nicht mehr so ... vorkommt.

du:
"Ich erwarte von dir (kein Appell oder Imperativ) nun ein Modell über ein Wissen, dass sich nicht nur gegenüber den "anerkannten" Verstand und Vernunft öffnet, sondern auch Intuition, Emotion, Träumen, Assoziation usw. einen legitimen Zugang zugesteht. Es gibt ein "Datawarehouse" von Wissen, dass alleine durch Vernunft und Verstand nicht vollständig genutzt und aufgearbeitet werden kann. Dabei soll es nicht darum gehen, dass man - was ich einmal als okkult (Unfug?) bezeichnen würde - weiter mystifiziert, sondern gegenteilig sollen Zugänge geschaffen werden, über die "gesprochen" werden kann. Grundsätzlich soll Kausalität das Prinzip sein, aber es gibt auch Freiheit und Emergenz."

selbstverständlich, ich selbst erwarte das grundsätzlich von Analysen, auch von meinen. Das hoffte ich ja gerade anfangs im Post..
urknall-weltall-leben.de/forum/private-p....html?start=40#35316
...transportiert zu haben!!!

Selbstredend ist auch der Begriff Emergenz Erklärungswürdig. Denn er kann leicht fehlinterpretiert werden.
Die einen denken final an Gott, die anderen an eine Art determiniertes Design, manche an Aliens usw usf..
Emergenz.. mal ein Beispiel jedoch nur kurz...muss heute nochmal Arbeiten (letzter Tag juhu)

Im Sinne Darwins würden gewisse Fortsätze an Pilzen, die sich auf dem oberen Schirm befinden und keine Funktion aufweisen, mit Funktionen erklärt, die der Pilz wohl in der Vergangenheit mal hatte... die Funktion sich jedoch rückbildete, und nun anhand Sporenbildender Fortsätze unterhalb des Schirms unternommen wird. Biologisch würde man so eine Erklärung für solcher Art verräumlichte Strukturen die nicht direkt mit Funktionen erklärbar sind auch als Emergenz bezeichnen können, die pflanze einen Plan zu haben scheint zu wachsen und von selbst, also Emergent, Strukturen auszubilden, die sich auch hätten anders Formen können... Es scheint kein Grund anzuliegen warum gerade so gewachsen, ausser vlt Darwin zB. Rückbildende Funktion..oder einfach Emergenz.

Schaut man aber genau hin und berücksichtigt das Fluiddynamische Verhalten des Pilzes während Wachstum, sagen wir mal dessen Geelartigen Substanzen und berücksichtigt zudem die Schwerkraft/Gravitation, bilden sich in Computermodellen erstaunlicher Weise genau solche "Nutzlosen" Fortsätze aus, die im Sinne Darwins eine Funktion gehabt haben gekonnt hätten, oder einfach als Emergentes Wachstum, als mithin im virtuellen Plan des Pilzes vorhanden interpretiert werden... Wir habe also aus der Gedanken-Suppe, heraus-differenziert, wieso weshalb warum, Kausal logisch.

Wir mussten nur unseren Kopf mit den entsprechend zu erweiternden Umgebungsvariablen konfrontieren.
Genau das Versuchen meine Gedankenexperimente a priori. Im Notfall müssen per Fantasie zunächst scheinbar fehlende Variablen erdacht und diese dann auf logik und Kausalität hin prüfend, einbezogen oder ausgeschlossen werden...
Du siehst wie lang solch einzelne Fallbesprechungen werden können, wenn eben nicht kryptisch,

Du:
"Du sprichst von 6 Freiheitsgraden."
Ja aber.... im Sinne der erwähnten "Kongruenz"....

Du:
"Wasser..."
Ein faszinierender Stoff, was man da alles diskutieren könnte. Ich denke dessen Zusammensetzung Funktionen und dessen Verhalten, sind massgeblich für allerlei biologisch Ding. Gerade auch die Fluiddynamik und etc etc.. betreff.

Abschliessend. Ich danke dir das du meine Offenheit, stets zu sagen was ich denke, auch manchmal wenn es mir um die individuelle Person geht, nicht übel genommen hast. Und ich würde mich freuen..... wenn wir das "egal wo" weiterdiskutieren ;)
Ich kann und konnte mich immer, wenn mich gewisser Ansicht/Blickwinkel begleitend, zudem eine .....ganz bestimmte Überzeugung*... aufkommend (sagen wirs so), aufs gedachte verlassen. Wenn so* hat....es... mich noch nie ge-oder enttäuscht.
Siehe auch die Fälle Wachtraum, Traum... die aber wie beschrieben Nebeneffekte sind, die sich aus Analysen ganz andrer Dinge ergaben.
Grunsätzlich physikalischer Hinterfragung von Geometrien und Funktionen Zuständen etc... (Denke das habe ich entweder hier oder in deinem Transzendenz Thread, ja nochmal genauer betont/ausgeführt)

Leider muss ich schliessen... vorerst.
HLG Z.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 15 06. 2018 08:20 #35485

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Moment wl01 nicht vergessend..
wl01 zitierte:
""„Mein Gehirn ist nur ein Empfänger, im Universum gibt es einen Kern, aus dem wir Wissen, Kraft und Inspiration bekommen. Ich bin nicht in die Geheimnisse dieses Kerns eingedrungen, aber ich weiß, dass er existiert.“ (Nikola Tesla)""

Wenn man sich sehroft mit Lösungswegen beschäftigen muss/beschäftigt, neigt man manchmal zu solchen Verallgemeinerungen. Man sieht am Tesla Zitat....Meiner Meinung.. das er sich zwar Gedanken machte, die unseres Falles interessant sind, diese jedoch nicht Konsequent genug zu Ende führte.

Zunächst muss das "Problem" der Ansatz..... lokal real und nachvollziehbar gedacht und Analysiert werden. Eine Erweiterung wie Tesla, ist so nicht beweisbar. Er scheint sich also zufrieden gegeben zu haben... weil ihm andre Lösungen wichtiger, oder das Problem ihm nicht lokal erklärbar.... sondern generalisierend eindrücklicher..
G Z.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 15 06. 2018 10:41 #35489

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Z. schrieb: Moment wl01 nicht vergessend..
wl01 zitierte:
"„Mein Gehirn ist nur ein Empfänger, im Universum gibt es einen Kern, aus dem wir Wissen, Kraft und Inspiration bekommen. Ich bin nicht in die Geheimnisse dieses Kerns eingedrungen, aber ich weiß, dass er existiert.“ (Nikola Tesla)"
Zunächst muss das "Problem" der Ansatz..... lokal real und nachvollziehbar gedacht und Analysiert werden. Eine Erweiterung wie Tesla, ist so nicht beweisbar. Er scheint sich also zufrieden gegeben zu haben... weil ihm andre Lösungen wichtiger, oder das Problem ihm nicht lokal erklärbar.... sondern generalisierend eindrücklicher..
G Z.

Nun man sagte Tesla angeblich nach, dass er die Funktionsweise und die Ergebnisse seiner Apparate bereits in Gedanken, noch lange bevor er sie nachbaute, kannte. Geht sehr in Richtung "intuitiv", oder Bauchgefühl, oder aber auch in Richtung einer zentralen Quelle (wobei letzteres natürlich naturwissenschaftlich analysiert werden müsste).
Hast Du da eine Überlegung wie man diese "Wahrträume" oder aber diesen "ähnlichen Unfug" erforschen könnte?

MfG
WL01

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MfG
WL01

Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 15 06. 2018 10:55 #35490

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Z. schrieb: wl01
D.Rajic schrieb:
"na, wenn du mal da nicht doch so eben vom Speiseplan entkommen bist"
Na da hat D.Rajic, wahrscheinlich unbewusst ;), mal wieder ziemlich Recht.
Erfahrungen in New York haben gezeigt, das Katzen deren Besitzer bereits zu verspeisen Pflegen, wenn diese gerade erst auf Zimmertemperatur abgekühlt. Katze ist ein doch Recht,emphatisch nur bedingt... sensorisch arbeitend Ding.
Grüsse Z.

Ja, ist mir durchaus bewusst, dass wenn Katzen größer wären, wir durchaus zu ihrem Beuteschema gehören würden. Bei der Katze eines Verwandten (die durch einen Angriff eines anderen Raubtieres ein Auge und was weiß ich alles verloren hat) sieht man das ganz deutlich. Zuerst kuschelt sie sich ganz vertrauensvoll an den Menschen, lässt sich streicheln und beginnt intensiv die Finger zu schlecken (Salzbedarf?). Doch nach einiger Zeit schreckt sie auf und versucht die Hand zu greifen und zu verspeisen.
Nur im konkreten Fall meinte ich auch nicht, dass die Katze Empathie empfand, sondern dass ich (so wie auch Sheldrak es dies meinte) die intensive Anstarrerei bemerkt habe.

PS:
Z. schrieb: Kindliche Nachahmung zu formulieren, bzgl hoch komplexer Vorgänge im Gehirn, scheint mir doch etwas kindlich.

Nun wenn man die Lehrmeinung hernimmt, dann sind Spiegelneuronen auch nichts anderes:

Auch Geräusche, die durch früheres Lernen mit einer bestimmten Handlung verknüpft werden, verursachen bei einem Spiegelneuron dasselbe Aktivitätsmuster wie eine entsprechende tatsächliche Handlung.... Imitation...

Nur das was Du da selbst beschreibst geht m.A. eben weit über diese Definition hinaus.

MfG
WL01

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MfG
WL01

Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 15 06. 2018 15:15 #35503

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Hallo wl01,

erstmal Danke das du dich hier beteiligst. Ein Reger Geist ist immer willkommen und das ist nun kein Spruch.
Andererseits, möchte ich nochmal darauf hinweisen das, bereits sehr vieles im Ansatz erklärt wo es mir wichtig hingehen wird...
Wenn wir die bereits beschrieben Basis ständig zwischen durch neu erklären müssten, wäre das nicht gerade Konstruktiv.
Deswegen bitte ich zu lesen was bereits erklärt. Nun jedoch hast du auch Anspruch auf Antwort.
Du:
""Hast Du da eine Überlegung wie man diese "Wahrträume" oder aber diesen "ähnlichen Unfug" erforschen könnte?""
Ja ich habe eine Vorstellung wie man an ein Erklärungsmodel herangehen könnte, das wie gesagt auf bereits genannter Basis, möglichst Wissenschaftlich a priori Kausalität und Logik bedingend... Ich bitte um Geduld da ich das gerade vorbereite. Ich habe Morgen etwas vor bin 2 Tage in der schönen Natur und es kann etwas dauern.

Ich werde pö a pö veröffentlichen, doch zunächst auf Grund hieriger Kommunikations"probleme", wie ich gemeintes jetzt einfach mal nenne, werd ich zunächst ein Intro zu Papier bringen, dessen Argumente und Ansätze sich heut im Laufe des Morgens, während anderen Tätigkeiten, sammelten. Da mir nochmal klar wurde, wie weit Weg es für den einen oder anderen sein mag was zu Gehirn Synchronicity Eingebung zu sagen, zu schliessen ist.
Wie gesagt ich hatte sehr frühen Zugang zu das was man Nachdenklichkeit nennen könnte und es war für mich besser als alles andere umgebend "allzu menschliche", unkonzentriert und ohne Idee vor sich hin zusammenlebend.. Wichtig ist mir das es sehr offen, aber deshalb auch in "gewisser Weise schonungslos", sein wird. Vielen, besser gesagt, einigen wirds so vorkommen. Diese werden sich selbst, deren Ego angetastet sehen und innerlich wehren, ua weil sie genau wissen das sie sich selbst, Ihre Fähigkeiten Träume vernachlässigt haben. damit Lebe ich jedoch schon immer und kann damit umgehen.

Wie auch immer, Ich habe nie so konkret und auch schon knapp 14 Jahre, nicht über Fall 2004, und nie öffentlich über Fall 2003 gesprochen.
Betone aber nochmals deren prinzipiellen Wesen eines mM Nebenproduktes.
Ich hoffe auch, das wir beide, alte eventuellei nterpretierte "Streitigkeiten", möglicher Weise mitschleifend, an der Biegung des Flusses begraben können werden. Zudem dürfte dir nun klarer sein, das Mainstream nur sehr bedingt meine Devise ist und zwar nur dann wenn mM gerechtfertigt.
Nun gut :)

Abschliessend nochmal was ich so G-Mässig simuliere:
seit dem ich aus den Teenangern raus, meine philosophische Naturkunde beendet, galten all meine Gedanken stets dem Space, Physik etc etc..
Ua hatte sich Zb. im Gedankenexeperiment die Idee entwickelt Einsteins Weisse Löcher zu etablieren, die bisher als nicht rreal umgesetzt galten.
Denke die These die ich zusammen brachte, lässt sich auch recht leicht mathematisch formulieren, da vieles schon bekannt und in Gleichungen vorhanden.
Ich denke sogar, das man die These im Endeffekt Theorie nennen kann, da ich zudem messbare Effekte postuliere.
Die Idee kam mir bei der gedanklichen Simu einer Frontalkollision von Schwarzschild SL. Ich sah für sehr kurze Zeit, kurz vor Mergen EH`s, wenn sie wie angespitzt aufeinander zu laufen, ein WL ;) aufblitzen. Und ich bin mir sicher, das dies so geschehen wird... im real Life. Sehr sicher.
Dazu aber woanders...Nur Beispiel worums mir in Simus geht... und was dann schlüssig entspringen .....kann, als ob man es anfassen könnte.
Aber nicht muss oder wird.

Keines Falles selbstlob... nur einfache offene Erklärung. Motiv war, aus Einstein Gleichungen kann kein Kokolores entspringen (Existenz WL entsprechend), selbst dann nicht wen er zum Schutze Gedankenwelt und seiner daraus entspringenden Theos, gerne mal etwas für Materialisten** eher zuträgliches fallen liess... um Verständnis zu generieren, Vorurteile so geschickt umgehend, abbauend. Er wusste mM. diese seine, Gedankenwelt, Intuition Fantasie (bereits mangelhafter Definition) würde vielen als Hauptgrund seines tiefen Verständnis für Dynamik schlecht aufstoßen.
Bei einer voll auf Materialismus konditioniert denkenden Welt, kein Wunder.

Wie:
"Ein Raum ohne Materie ist sinnlos.**"
A.E.

Ich glaub da lacht er heut noch drüber :)
NG Z.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 15 06. 2018 22:21 #35548

Hallo,
ach , ich schreib jetzt mal gerade was mir da auch so zu dem Thema "Unsinn" noch so einfällt :)

Der Prof. für Neurologie / Psychiatrie Hoimar von Ditfurth verortete Intelligenz nicht nur als Produkt von Gehirnen,
sondern als fundamentale Eigenschaft des Universums und der Natur an sich.

Er schrieb:
Zuerst gab es Informationsspeicherung, Lernen aus Erfahrung, Entscheidungen aufgrund der dabei erworbenen
Auswahlkriterien und Bewertungsmaßstäben (ohne Bewusstsein, ohne konkret "lokalisierbaren Sitz" )
und dann erst Gehirne, NICHT UMGEKEHRT.
Wie alles andere, so konnten auch Gehirne von der Evolution nur deshalb schließllich hervorgebracht werden,
weil die hier angesprochenen Funktionen die Evolution von ANFANG AN STEUERTEN.

Unser Gehirn hat das Lernen nicht erfunden und ebensowenig das Gedächnis.
ES STELLT DIE STRATEGIE DEM INDUVIDUUM LEDIGLICH ZUR VERFÜGUNG:
Hinsichtlich der Rolle, die unserem Gehirn im Ablauf der Evolution zugefallen ist, müssen wir gründlich umdenken.
UNSER GEHIRN IST NICHT DIE QUELLE ALLER LEISTUNGEN, ES INTEGRIERT SIE LEDIGLICH IM INDUVIDUUM.

Wir müssen lernen, das Gehirn als das Organ zu verstehen, mit dessen Hilfe es der Evolution gelungen ist.
die Fähigkeit und Potenzen, die ihr selbst von allem Anfang an inne wohnten, den Einzelorganismen als Verhaltensstrategie
zur Verfügung zu stellen.
ABER BEI WEITEM NICHT IN VOLLEM UMFANG....
(Zitat aus meinem alten Büchlein von Hoimar von Ditfurth).

Ich hatte vor Jahren fast alle seiner Bücher gelesen.
Wie seltsam, erst jetzt wird mir bewußt wie stark dieser Mann mein Denken über die Welt geprägt hat.

Hier ist ein Link zu ihm (das Video dazu finde ich auch nicht schlecht)

die-grossen-fragen.com/2018/03/16/der-le...entrismus/#more-1684

Hier steht auch noch was über die Abgrenzung der Urzelle von der Außenwelt (in Kurzform).
Wenn man das Büchlein gelesen hat versteht man es glaub ich besser

www.dieterwunderlich.de/Ditfurth_geist.htm


Tschuldigung, irgendwie funktioniert gerade bei mir nix. Kann auch keine PN senden.

LG Sonni

Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind (Albert Einstein)




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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 03:04 #35555

Hallo Sonni,

ich finde deinen Beitrag und die Links sehr interressant :)
so schreib ich halt auch mal, was mir schon so alles zum Thema Geistiges und Denken durch den kleinen Kopf ging ;)


Wenn man sich spaßenshalber einmal von dem Gedanken trennt, dass das eigene Denken ein absolut abgeschottetes Denken nur im eigen Kopf sei, dann eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Man sollte sich nicht scheuen einfach mal solche Gedankenspiele durchzuführen. Was kann es schaden ?

Wäre dem so, muss man natürlich akzeptieren, dass man mit seinen eigen Gedanken wie ein offenes Buch vor einer höheren geistigen Struktur als der des Individuums darliegen könnte.
Natürlich auch mit solchen Gedanken, welche man lieber verbergen will, von denen man weiß, dass man sie nur denkt, wenn man sich unbeobachtet fühlt und keine Rechenschaft dazu ablegen muss.
Und an diesem Punkt würden wohl schon viele Menschen diese Möglichkeit des Höheren Geistigen, zum eigenen Selbstschutz eher verdrängen oder verleugnen und als Unsinn abtun wollen.

Wieviel könnte man aber erklären, mit einer nichtindividuellen geistigen Kraft im Universum.
All das, was wir Unterbewusstsein nennen und nicht verstehen, könnte das Bindeglied sein, vom universellem Geistigen zum individuellem Geistigen, welches wir Ich nennen.
Die Intuition , die Gedanken die uns manchmal zufliegen.
Die Phantasiewelten in denen wir uns bewegen können, das abstrakte Denken.
Die Organsitaion der menschlichen Gesellschaft, die ein einzelnes und im gewissen Maße egoistisches Individuum gar nicht bewältigen kann.
Auch das erkannt wurde, dass Hirnregionen bereits geraume Zeit eher aktiv werden, bevor der Mensch sich einer Empfindung oder Tätigkeit bewusst wird, könnte man damit erklären.
Auch die Vorahnungen oder Wahrträume die in diesem Thread behandelt werden und welche wohl nur der versteht, wer sie bereits erlebt hat, wären erklärbar.
Genauso wie die verschiedenen Menschen auch unterschiedliche Neigungen und Fähigkeiten angeboren bekommen, die benötigt werden, damit die menschliche Gesellschaft überhaupt die komplexen Aufgaben bewältigen kann.


Wenn dem also so wäre, müsste man aber auch akzeptieren, dass man als Mensch keine absolute eigene Entscheidungsfreiheit hat.
Das übergeordnete Geistige, würde immer steuernd und regulierend eingreifen, ohne das es uns bewusst würde. Wir würden Handlungen aussführen, von denen wir meinten es wäre unsere Entscheidung, welche uns aber über das Unbewusste als Bindeglied zum universellen Geistigen eingegeben würden.

Also, ich könnte mir schon vorstellen, dass jedes Individuum seinen individuellen Kanal zu dieser Instanz hat, ohne es zu wissen.
Dort läuft alles zusammen, und von dort aus wird nach welchem Konzept auch immer entschieden und gesteuert.
Uns als Menschen aber , ist auf dieser Welt als Einzigen das Denken und Erkennen der Zusammenhänge im Universums gegeben.

Aber, ob dem allem wirklich so ist. Ich weiß es nicht.

Aber für was haben wir die Phantasie, wenn wir sie nicht nutzen ?

LG Brooder

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 06:42 #35561

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Wenn dem also so wäre, müsste man aber auch akzeptieren, dass man als Mensch keine absolute eigene Entscheidungsfreiheit hat.

Angeblich hat man dies ohnedies nicht. Laut der neuesten Gehirnforschung, hat man Entscheidungen schon längst getroffen, bevor man einen Gedanken zu diesem Thema erörtert und durchdenkt. Also der Entscheidungsmarker ist schon gesetzt, erst dann sucht man eine Begründung, weshalb man so entschieden hat (was dem "Denken" entspricht) und glaubt erst durch diese "Reflexion" eine Entscheidung getroffen zu haben.

MfG
WL01

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 11:19 #35570

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Liebe Sonni,

interessant was Ditfuhrt schließt.
Ich schaus mir an.

Doch was gleich zu Anfang, sofort auffällt.
Ditfurth / Beschreibung des aus seinen Schlüssen folgenden / aus dem Link:
""Hoimar von Ditfurth zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass der menschliche Intellekt ein Ergebnis der Evolution ist und der Wahrnehmungsapparat nicht die Aufgabe hat, philosophische Erkenntnisse über die Welt zu ermöglichen, sondern unser Überleben zu sichern.""

Zu einseitig. Philosophie entspricht einer Gedanklichen Simulation hin zu höheren Zielen, deren man nicht alle einfach mal so mit dem Begriff "Überleben" in einen Topf werfen kann. Es klingt zwar so als wäre "Überleben" das Primäre, dem alles andere folgte, ist es aber nicht. Dann hätte es dem von Ditfuhrt beschriebenen Gehirnapparat (sowie ich das obigen Satz entnehme), bereits ausgereicht, eine überlebensfähige Population, zB. von mit der Natur in Einklang lebenden menschlichen Kulturen, umzusetzen.

Bzw. bereits Säuger bilden große komplexe Gehirne aus. Der Delphin der Orka. Auch diese kommunizieren (Orka sogar über die Weltmeere hinweg) und leben zudem in einer Welt, die sich über Jahr Milliarden gefestigt eingeschwungen, selbst, ohne signifikante Probleme, sprich recht ungestört, noch die nächsten 3 Milliarden Jahre zu höherem aufschwingen kann. Das reine Überleben betreff.

Doch biologisches Leben hat auch seine Nachteile, aber ich möchte den "höheren Zielen" nicht vorgreifen...

MM. zu begreifen gilt, das die Natur zunächst unbelebt und sich dann...... strikt Lokal, je nach Gegebenheit, .......eine Intelligenz ausbildend, nach höherem strebend. Das darzustellen braucht Faktoren, die nicht automatisch überALL gegeben. Diese Faktoren gilt Eingangs zu beschreiben (was ich versuchen werde) und zwar so, das diese physikalisch, biologisch ineinander übergehend, kausal, bekannter Gesetze nicht verletzender Natur. So gesehen birgt unbelebte Materie zwar ein Potential, sich zum Leben zu entwickeln, das All das Universum, jedoch sich je lokal entwickelndes, ist nicht a priori Verbunden, stellt nicht automatisch geistig Einheit dar. Jedoch strebt es diese an, während es die Gesetzmässigkeiten zu erforschen hat, die auf dem Weg zum Ziele unabdingbar einzuhaltend. Denn... es ...will... ja den Erfolg, besser, bereits simuliert, den Gesetzen mögliches, entsprechend des Apparates Zielen, zur Umsetzung bringen.

Hier die Philosophie, Teil eigentlich virtueller Funktionen, die zur Simulation geeignet, mitunter genannte Gesetzmässigkeiten erfolgreich auslotend, unterhalb dessen was im menschlichen mit "Überleben definiert anzusetzen, ist alzu trivialer Natur, sprich Fantasielos. ;)
Mit Verlaub.

"Mache es (dir) einfach, aber nicht zu einfach."
A.E.
In () von mir.
Z.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 13:43 #35587

w01:schrieb: Angeblich hat man dies ohnedies nicht. Laut der neuesten Gehirnforschung, hat man Entscheidungen schon längst getroffen, bevor man einen Gedanken zu diesem Thema erörtert und durchdenkt.


ja, deshalb auch von mir:
Auch das erkannt wurde, dass Hirnregionen bereits geraume Zeit eher aktiv werden, bevor der Mensch sich einer Empfindung oder Tätigkeit bewusst wird, könnte man damit erklären.

Ich gehe aber eher davon aus, dass uns eine gewisse Entscheidungsfreiheit gegeben ist.
Wir haben ja meistens verschiedene Auswahlmöglichkeiten Z.B. behalte ich die verlorene Geldbörse eines anderen oder gebe ich sie zurück.
oder bewege ich mich risikovoll durch die physikalische Welt, indem ich mit meinem Auto rase, oder minimiere ich das Risiko zu verunglücken.
bei solche Entscheidungen kann ich frei wählen, muss aber dann auch die Konsequenzen tragen.
Unser Charakter wird, denke ich, durch die Fülle solcher Entscheidungen, die wir im Leben treffen müssen geprägt.

Wenn es aber um Schlüsselentscheidungen des Übergeordneten geht, dann haben wir wohl keine Wahl mehr.

all das aber nur, wenn es eine höhere geistige Struktur als die des menschlichen Gehirnes gibt.
Ich persönlich schließe das nicht aus.

Gruß Brooder

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 14:14 #35589

wl01 schrieb:
Angeblich hat man dies ohnedies nicht. Laut der neuesten Gehirnforschung, hat man Entscheidungen schon längst getroffen, bevor man einen Gedanken zu diesem Thema erörtert und durchdenkt. Also der Entscheidungsmarker ist schon gesetzt, erst dann sucht man eine Begründung, weshalb man so entschieden hat (was dem "Denken" entspricht) und glaubt erst durch diese "Reflexion" eine Entscheidung getroffen zu haben.
Nach meiner Meinung trifft genau das Gegenteil zu. Unabhängig davon, dass die Aussage in sich paradox ist, ist diese Sicht eher in der Folge von den Libet-Untersuchungen vor so 30 Jahren. Ich hatte das schon einmal in einem anderen Post ausgeführt. Zusammengefasst: Libet et al. sind der Meinung gewesen, dass bevor man den Entschluss zum Armheben im verantwortlichen Zentrum gefasst hat, es schon so 0,5 Sekunden vorher Hirnaktivität hatte. Ich hatte früher schon gesagt, dass das nicht gegen den freien Willen spricht. Wenn die Urzündung wirklich nur aus der Region für Bewegung kommt, dann wäre freier Wille nicht von wildem Gezappel zu unterscheiden. Sich einmal die Versuchsanordnung anschauen würde hier schon sinnvoll sein.
Die neuere Neurowissenschaft ist schon der Meinung, dass ein Entschluss im Gehirn reift, aber: Es gibt so etwas wie Abbruchpfade oder Abänderungen. Das kann man auch unter Recherchen Wikipedia nachvollziehen.
Justin: Ist die Determiniertheit des Denkens deine Meinung? - Ich hätte da eine zweigeteilte Frage an dich:
1. Bist du der Meinung, dass es nur 2 Alternativen gibt, entweder freier Wille oder Determiniertheit?
2. Wenn nein, dann würde sich doch die Frage stellen, ob es einen Unterschied gibt zwischen freiem Entscheiden und Wählen unter n-varianten Möglichkeiten.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 14:31 #35590

Sonni schrieb:
Zuerst gab es Informationsspeicherung, Lernen aus Erfahrung, Entscheidungen aufgrund der dabei erworbenen
Auswahlkriterien und Bewertungsmaßstäben (ohne Bewusstsein, ohne konkret "lokalisierbaren Sitz" )
und dann erst Gehirne, NICHT UMGEKEHRT.
Wie alles andere, so konnten auch Gehirne von der Evolution nur deshalb schließllich hervorgebracht werden,
weil die hier angesprochenen Funktionen die Evolution von ANFANG AN STEUERTEN.

Sonni ich bin alt genug, dass ich Ditfurth noch live erleben konnte, aber noch nicht so alt, dass ich alles vergessen habe. ;-) Bei Ditfurth empfand ich immer, dass das mit der Evolution so noch nicht zu Ende gedacht war. Er behandelt sie, die Evolution, als wäre sie das allumfassende Prinzip. Bloßes Werden ist nicht tauglich für Sinngebung. Hätte sie aber einen Sinn an sich selbst, wäre natürlich die Frage unvermeidbar, warum die Evolution sich derartige Albernheiten erlaubt und wie Evolution bei unbelebter Materie zu denken ist, usw.
Z. Kritik, dass das Überleben nicht der einzige Sinn kann, möchte ich noch etwas ergänzen. Dann hätte die Evolution ggf. schon bei den Kakerlaken aufhören können. In Überlebensfähigkeit haben sie offensichtlich vielen Spezies - auch Menschen - einiges voraus.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 14:44 #35591

Hallo Brooder,
du schriebst:
Und an diesem Punkt würden wohl schon viele Menschen diese Möglichkeit des Höheren Geistigen, zum eigenen Selbstschutz eher verdrängen oder verleugnen und als Unsinn abtun wollen.

Ich finde das hast du schön beschreiben :-) .
Mal angenommen man stirbt und ein Jenseits existiert, dann stelle ich mir vor der Mensch schafft sich seine "Hölle" selbst.
Nämlich dann, wenn er in den "Jenseitsspiegel" schaut und sich selbst (auch die negativen, meist verdrängten Aspekte seiner
Persönlichkeit) erkennen muss.

Du schriebst:all das aber nur, wenn es eine höhere geistige Struktur als die des menschlichen Gehirnes gibt.
Ich persönlich schließe das nicht aus.

Ich weiß es nicht aber Ditfurth sagte das etwa so (wenn ich es richtig verstanden hatte):

Jedes Lebewesen ist ein "Abbild" der Umwelteigenschaften wo es lebt.
Ein Huf ist ein "Abbild" des Steppenbodens, ein Flügel ein "Abbild" der Luft, eine Flosse ein "Abbild" des
Wassers usw....
Augen gibt es weil es Licht gibt, Ohren weil es den Schall gibt und Gehirne weil es Geist/Information gibt.
Die Natur ist kreativ / lernfähig (auch ohne Gehirne), hat alles hervorgebracht und die Wirklichkeit endet nicht
dort wo unsere Erkenntnis an ihre Grenzen stößt. So wie die Naturgesetzte sind, und so, wie die Materie
beschaffen ist war die Entstehung des menschlichen Geistes unausweichlich.

Ich bin mir nur in einem total sicher: Ich weiß dass ich nix weiß aber irgendwie sagt mir etwas, da ist was dran was
dieser Mann schrieb.
LG Sonni :-)

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 16 06. 2018 15:08 #35593

Hallo Z.,
du schriebst:
Zu einseitig. Philosophie entspricht einer Gedanklichen Simulation hin zu höheren Zielen, deren man nicht alle einfach mal so mit dem Begriff "Überleben" in einen Topf werfen kann.

Ja das stimmt, das ist viel zu einfach gedacht (oder aus dem was er sagte von anderen hinzu interpretiert worden).
Wenn ich mich aber richtig erinnere (aus den Büchern) war diese Aussage auf die "wenigen" Sinnesorgane die wir haben
bezogen. Ich muß nochmal gucken :-) .
Er sagte: Was uns so lebhaft vor Augen liegt ist ganz sicher nicht "die Welt". Es ist nur ein Abbild.

Unsere Wahrnehmung auf die Welt ist beschränkt, ich hatte es so verstanden dass er es so meinte und
das stimmt ja auch (wir nehmen nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit wahr).
Unser Gehirn steckt noch mitten in der evolutionären Entwicklung und deshalb sind wir noch nicht in
der Lage die "Wirklichkeit" in vollem Umfang zu begreifen. Er nannte als Bsp. die RT / Quantenphysik,
die wir in ihrer wirklichen Tiefe nicht begreifen können weil unser Gehirn dafür nicht "ausgelegt" ist.
Vielleicht zukünftige Generationen (die sich weiter entwickelt haben), falls die Menschheit überleben sollte...
Ich glaub am Ende hat er (was das Überleben angeht) nicht mehr dran geglaubt. In dem letzten Buch wo ich las
(So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen) war er da ziemlich pessimistisch, wie ich fand.


Hallo D-Rajic,
du schriebst:
Er behandelt sie, die Evolution, als wäre sie das allumfassende Prinzip.

Ja, er meinte mit Evolution nicht nur die biologische, sondern er bezog das ganze Universum mit diesem
Begriff mit ein. Das Universum entwickelt sich ja auch immer weiter und verändert sich.
Es ist heute ein anderes als kurz nach dem Urknall

HLG an euch Sonni

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 07:08 #35618

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Z. schrieb: wl01, wie ich im Verlauf schrieb und mehrmals andeutete, ist der kurze Bezug auf Spiegelneuronen, nur ein kleiner Teil noch auszuführendem.

Dass m.A. Spiegelneuronen nur einen kleinen Teilaspekt wiedergeben, habe ich mehrmals angedeutet.



Z. schrieb: Dann: Kurz... nun du schriebst, dem kindlichen anhängig "Syndrom", was im entsprechenden Fachbereich natürlich mit Krankheit assoziiert wird...Aber damit wollen und wollte ich mich eigentlich nicht aufhalten. Ist auch nicht so wichtig.
Wie gesagt bitte konstruktiv, was nachdenken vor Ausführung erfordert.

Sorry wenn es so als "Krankheit" herüberkam. Ich sah das Wort Syndrom eher in der Zweitbedeutung, nämlich "...um anzudeuten, dass zumindest eine grobe, vorläufige diagnostische Zuordnung versucht wird,...im Sinne von Symptomverband, Zusammenlaufen, Zusammenkommen, von mehreren Gründen, die auf eine Ursache hinausläuft..."

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 07:50 #35619

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Brooder schrieb:

w01:schrieb:
Angeblich hat man dies ohnedies nicht. Laut der neuesten Gehirnforschung, hat man Entscheidungen schon längst getroffen, bevor man einen Gedanken zu diesem Thema erörtert und durchdenkt.

ja, deshalb auch von mir:
Auch das erkannt wurde, dass Hirnregionen bereits geraume Zeit eher aktiv werden, bevor der Mensch sich einer Empfindung oder Tätigkeit bewusst wird, könnte man damit erklären.
Ich gehe aber eher davon aus, dass uns eine gewisse Entscheidungsfreiheit gegeben ist.

Zugegeben, ich gehe davon aus, dass JEDE Entscheidung aufgrund der Naturgesetze determiniert ist. Von möglichen "quantenmechanischen Zwischenzuständen" Richtung Schrödingers Katze oder quantenmechanischen Wahrscheinlichkeiten halte ich nichts. Somit auch nichts von Zwischenzuständen der menschlichen Psyche. Allerdings finde ich, dass der "menschliche Spieltrieb" durchaus Potential hätte diesem determinierten Zustand ein Schnippchen zu schlagen. Nur könnte dieser scheinbare Spieltrieb allerdings etwas komplett anderes sein und eben eine Order einer höheren Instanz darstellen.

Brooder schrieb: Wir haben ja meistens verschiedene Auswahlmöglichkeiten Z.B. behalte ich die verlorene Geldbörse eines anderen oder gebe ich sie zurück.
oder bewege ich mich risikovoll durch die physikalische Welt, indem ich mit meinem Auto rase, oder minimiere ich das Risiko zu verunglücken.
bei solche Entscheidungen kann ich frei wählen, muss aber dann auch die Konsequenzen tragen.
Unser Charakter wird, denke ich, durch die Fülle solcher Entscheidungen, die wir im Leben treffen müssen geprägt.
Wenn es aber um Schlüsselentscheidungen des Übergeordneten geht, dann haben wir wohl keine Wahl mehr.
all das aber nur, wenn es eine höhere geistige Struktur als die des menschlichen Gehirnes gibt.
Ich persönlich schließe das nicht aus.

Ja, m.A, sind eben diese "Auswahlmöglichkeiten" eben nur scheinbare. Sie sind m.A: eben nur das Ergebnis des menschlichen Unterbewusstseins, also nur eine Reflexion, um eine Rechtfertigung für eine bereits getroffene Entscheidung zu finden. Damit der "Geist im Reinen bleibt". Um die getroffene Entscheidung in Einklang mit der eigenen (offensichtlich sehr empfindlichen Seele/Ego), die sich eben aus Genetik, Erziehung und Umwelt ergibt, zu bringen.

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 08:16 #35620

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D.Rajic schrieb:

wl01 schrieb:
Angeblich hat man dies ohnedies nicht. Laut der neuesten Gehirnforschung, hat man Entscheidungen schon längst getroffen, bevor man einen Gedanken zu diesem Thema erörtert und durchdenkt. Also der Entscheidungsmarker ist schon gesetzt, erst dann sucht man eine Begründung, weshalb man so entschieden hat (was dem "Denken" entspricht) und glaubt erst durch diese "Reflexion" eine Entscheidung getroffen zu haben.

Nach meiner Meinung trifft genau das Gegenteil zu. Unabhängig davon, dass die Aussage in sich paradox ist, ist diese Sicht eher in der Folge von den Libet-Untersuchungen vor so 30 Jahren. Ich hatte das schon einmal in einem anderen Post ausgeführt. Zusammengefasst: Libet et al. sind der Meinung gewesen, dass bevor man den Entschluss zum Armheben im verantwortlichen Zentrum gefasst hat, es schon so 0,5 Sekunden vorher Hirnaktivität hatte. Ich hatte früher schon gesagt, dass das nicht gegen den freien Willen spricht. Wenn die Urzündung wirklich nur aus der Region für Bewegung kommt, dann wäre freier Wille nicht von wildem Gezappel zu unterscheiden. Sich einmal die Versuchsanordnung anschauen würde hier schon sinnvoll sein.

Ich finde nicht, dass die Aussage paradox wäre. M.A. ist der eigentliche Denkvorgang, den man exakt messen kann und der viele Gehirnregionen beschäftigt, lediglich eine nachgelagerte "Begründungsroutine", also lediglich eine Reflexion des Geistes. So wie ich mittlerweile ausgeführt habe, als Begründung für das menschliche Unterbewusstsein, "Dass man gut entschieden hat!" und man mit dem eigen Geist "im Reinen ist".
Bezüglich der Libet-Untersuchungen:
Es gab auch danach entsprechende Untersuchungen, die diese Aussagen kritisch, manche jedoch auch als nachvollziehbar richtig interpretiert haben. Ich möchte da z.B. Keller & Heckhausen nennen, aber auch neure Untersuchungen wie Pauen aus 2004 nennen, die ähnliche Überlegungen vorstellen.

"Wenn die Welt außerhalb unseres Kopfes determiniert ist, dann ist kaum zu erwarten, dass das Gehirn eine Enklave der Unbestimmtheit bildet!"

D.Rajic schrieb: Die neuere Neurowissenschaft ist schon der Meinung, dass ein Entschluss im Gehirn reift, aber: Es gibt so etwas wie Abbruchpfade oder Abänderungen. Das kann man auch unter Recherchen Wikipedia nachvollziehen. 
Justin: Ist die Determiniertheit des Denkens deine Meinung?

JA

D.Rajic schrieb: - Ich hätte da eine zweigeteilte Frage an dich:
1. Bist du der Meinung, dass es nur 2 Alternativen gibt, entweder freier Wille oder Determiniertheit?

Eindeutig JEIN: Alles ist determiniert und daher Entscheidung getroffen -->Jedoch Spieltrieb möglich -->Jedoch Spieltrieb möglicherweise nur eine Reflexion des Unterbewusstseins um die Entscheidung zu rechtfertigen

D.Rajic schrieb: 2. Wenn nein, dann würde sich doch die Frage stellen, ob es einen Unterschied gibt zwischen freiem Entscheiden und Wählen unter n-varianten Möglichkeiten.

M.A. gilt für eine n-variante Möglichkeit das selbe Prinzip. Die Entscheidung für eine der Entscheidungsmöglichkeiten ist schon lange im Vorfeld (eben durch das "wilde Gezappel im Gehirn") getroffen worden.

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 11:39 #35633

wl01 schrieb: Von möglichen "quantenmechanischen Zwischenzuständen" Richtung Schrödingers Katze oder quantenmechanischen Wahrscheinlichkeiten halte ich nichts.


Wie interpretierst du dann die grundlegenden quantenmechanischen Experimente?
Die Natur hält sich nicht an das, was wir gerne hätten.

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 15:26 #35657

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ClausS schrieb:
wl01 schrieb: Von möglichen "quantenmechanischen Zwischenzuständen" Richtung Schrödingers Katze oder quantenmechanischen Wahrscheinlichkeiten halte ich nichts.


Wie interpretierst du dann die grundlegenden quantenmechanischen Experimente?
Die Natur hält sich nicht an das, was wir gerne hätten.

Kommt auf das Experiment an. Aber grundsätzlich gehe ich von meiner Modellvorstellung des Tachyonenäthers aus. Und da sind durchaus Geschwindigkeiten v>c möglich.

MfG
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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 17:56 #35662

Wl01 schrieb:
Ich finde nicht, dass die Aussage paradox wäre. M.A. ist der eigentliche Denkvorgang, den man exakt messen kann und der viele Gehirnregionen beschäftigt, lediglich eine nachgelagerte "Begründungsroutine", also lediglich eine Reflexion des Geistes.
Die Paradoxie liegt in deinem Ursprungssatz. Du schreibst, das wir eine Entscheidung getroffen haben, bevor wir einen Gedanken haben. Wie soll das gehen?
Die Konstruktion würde ja nur annähernd funktionieren, wenn wir ferngesteuert sind. Aus welchem Schatz kommen denn Entscheidungen?


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 19:05 #35665

Wl01 schrieb:
Ja, m.A, sind eben diese "Auswahlmöglichkeiten" eben nur scheinbare. Sie sind m.A: eben nur das Ergebnis des menschlichen Unterbewusstseins, also nur eine Reflexion, um eine Rechtfertigung für eine bereits getroffene Entscheidung zu finden.
Um die getroffene Entscheidung in Einklang mit der eigenen (offensichtlich sehr empfindlichen Seele/Ego), die sich eben aus Genetik, Erziehung und Umwelt ergibt, zu bringen.




Na ja, diese Antwort kann man aber auch als Flucht vor der persönlichen Verantwortung von selbst getroffenen Entscheidungen sehen.
Oder anders gesagt, ich hatte keine andere Wahl. An Entscheidungen, welche anderen Menschen schaden (z.B. in dem ich sie bewusst hintergehe um persönlichen Vorteil zu schöpfen) bin nicht icht Schuld, sondern alles mögliche nur nicht ich.
Da gehe ich nicht mit.
Damit versteckt man sich in der Anonymität des nichtwissen, in diesem Fall des Unterbewussten.
Wenn dem so wäre, ist kein Mensch mündig und für sein Tun verantwortlich.
Jede Tat wäre gerechtfertigt.

Damit könnte man jede menschliche Gerichtsbarkeit oder Ethik in die Tonne haun.
Das würde aber wohl nur den besonders Rücksichtslosen der Gattung Mensch gefallen.
Ein großer Rückschritt für die Menschheit.
Denn genauso läuft es ja im Tierreich ab.

Wer ein Recht einfordern will, der muss auch für seine Entscheidungen Verantwortung übernehmen und sich nicht hinter dem reinen Determinismus verstecken.
Denn das Recht welches man einfordert in der Gesellschaft ( und auch gerne in Anspruch nimmt) wird durch andere Mitglieder der Gesellschaft getragen.
Alleine wäre man hilflos der Willkür Einzelner ausgeliefert.

Aber wir kommen hier wohl schon vom Thema ab

Gruß Brooder.

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 17 06. 2018 19:42 #35668

Hi Brooder,

du schriebst:
Damit versteckt man sich in der Anonymität des nichtwissen, in diesem Fall des Unterbewussten.
Wenn dem so wäre, ist kein Mensch mündig und für sein Tun verantwortlich.
Jede Tat wäre gerechtfertigt.

Ich denke mir das so:
In tiefen Gehirnregionen (evtl. dem Kleinhirn wo auch die "Ur-Instinkte" unserer Vorahnen verankert sind),
wird alles gespeichert was wir OFT machen und gelernt haben. Es tut sich dann irgendwann
verselbststänigen und ist dann wie "automatisiert". Man tut dann unbewußt Handlungen ausführen ohne darüber
nachzudenken.

Blödes Beispiel: Ich ziehe mir die Hose runter, bevor ich mich aufs Klo setzte (ohne darüber nachzudenken) :P
Und das meiste was ich tagsüber tue das mache ich unbewußt.

Wenn mir aber etwas bewußt wird ( wenn sich also das Großhirn oder der "Ratio" einschaltet)
und ich anfange zu "denken" dann hab ich sehr wohl die Wahl der Entscheidung.

Manche Dinge dringen aber nicht nach oben ins "Ratio" (weil sie vom ICH verdrängt wurden) und die schlummern
dann da im Unterbewusstsein und der Mensch tut evtl. Dinge die "irrational" sind und er weiß dann selber nicht mehr
warum er so handelt.
So ungefähr hihi...

LG Sonni

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem 17 06. 2018 19:57 #35669

Hallo Brooder,
du schreibst:Aber wir kommen hier wohl schon vom Thema ab
Genau. Das Thema Willensfreiheit und Determinismus wäre sicher einen eigenen Thread wert. Mir persönlich brennt schon etwas die Mütze ab, wenn jemand nach Analyse feststellt, dass er gar keine Analyse betrieben hat, weil alles determiniert ist. Das ist doch Hochkultur der Paradoxie! Dazu die mir völlig unverständliche Gläubigkeit von Messungen in den Neurowissenschaften. Da kann ich nur wiederholt an die Messmöglichkeiten der Wissenschaft erinnern. Ich wiederhole es noch einmal: Kein ernstzunehmender Neurowissenschaftler würde sich zu Libet-Äußerungen hinreißen lassen.
Als Letztes zu diesem Thema: Einen guten Einstieg zur kritischen Würdigung liefert hier Searles schmales Bändchen "Freiheit und Neurobiologie". Und damit genug von mir.


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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 17 06. 2018 20:15 #35671

Hi Sonni,

du:
Wenn mir aber etwas bewußt wird ( wenn sich also das Großhirn oder der "Ratio" einschaltet) dann hab ich die Wahl
zur Entscheidung. So ungefähr hihi..

Jo so in etwa ;)

muss mir ja auch keinen Kopf um meinen Herzschlag oder Blutdruck machen. Funktionobelt unbewusst.

bei der der Wahl der Entscheidung, kann man wenn´s um Wichtiges geht auch oft ein leises Stimmchen hören ;) hihi,
sollte öfter drauf hören.
beste Entscheidung im Zwischenmenschlichen,....Würde ich das, was ich meinem Gegenüber empfehle oder zumute, im umgekehrten Fall auch mir empfehlen.

LG Brooder :)

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 17 06. 2018 20:23 #35672

Hi Brooder,
du:
bei der der Wahl der Entscheidung, kann man wenn´s um Wichtiges geht auch oft ein leises Stimmchen hören hihi,
sollte öfter drauf hören.

Ja, das leise Stimmlein kommt immer von meinem Bauch und das hat mich noch niiiieeeee belogen :-)

du:
Würde ich das, was ich meinem Gegenüber empfehle oder zumute, im umgekehrten Fall auch mir empfehlen.

Hab als Kind gelernt: Was du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.
Hat sich irgendwie bei mir eingeprägt hehe..

LG Sonni

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Vom Wahrträumen, Wünschelrutengehen und ähnlichem Unfug 17 06. 2018 20:27 #35673

Hallo D.Rajic
Du: Das Thema Willensfreiheit und Determinismus wäre sicher einen eigenen Thread wert. Mir persönlich brennt schon etwas die Mütze ab, wenn jemand nach Analyse feststellt, dass er gar keine Analyse betrieben hat, weil alles determiniert ist. Das ist doch Hochkultur der Paradoxie!

sehe ich genau so.
wäre ja sinnlos überhaupt noch über etwas nachzudenken.
da erlebe ich lieber die Welt und entscheide mich selbst, ob ich nach links oder rechts schaue.

Gruß Brooder

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.....und ähnlichem Unfug 18 06. 2018 13:06 #35694

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Du:
"Kommt auf das Experiment an. Aber grundsätzlich gehe ich von meiner Modellvorstellung des Tachyonenäthers aus.
Und da sind durchaus Geschwindigkeiten v>c möglich."

Nun reichts!
Vor allem zudem obiges gepaart mit allem möglich Unverstand. Bitten, Hinweise, Aufrufe, Klar gestelltes, nicht verstehen könnend, sich dabei selbst im Wege stehend. Immer wieder hervorkehrend, nicht sachgerechter Eigen-Interpretation, das Thema hindernd, selbstzentriert.
Letzteren tiefer gehenden Analyse, ich mir "hier" erspare... da multibel gefolgte "Ausreden", resultierend insgesamt mangelhafter Konstruktionen, für sich sprechend.


"Ein anderes Mal wollte ich über einen Morast setzen, der mir anfänglich nicht so breit vorkam, als ich ihn fand, da ich mitten im Sprung war. Schwebend in der Luft drehte ich daher wiederum, wo ich hergekommen war, um einen größeren Anlauf zu nehmen. Gleichwohl sprang ich auch beim zweiten Male noch zu kurz und fiel nicht weit vom anderen Ufer bis an den Hals in den Morast.

Hier hätte ich unfehlbar umkommen müssen, wenn nicht die Stärke meiner eigenen Arme mich an meinem eigenen Haarzopfe, samt dem Pferde, welches ich fest zwischen meine Knie schloß, wieder herausgezogen hätte."
H.C.F. Münchhausen

Z.


"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein
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.....und ähnlich zu suchenden 18 06. 2018 13:22 #35699

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Liebe Sonni...

"Wenn ich mich aber richtig erinnere (aus den Büchern) war diese Aussage auf die "wenigen" Sinnesorgane die wir haben
bezogen. Ich muß ......nochmal gucken....."

Überraschungen sind immer gut, deren Schau somit erwartend...
Z.

Ansonsten scheint insgesamt das "gucken" betreff, noch nicht angekommen, dennoch wichtig, den Apparat in dessen Einheit zu begreifen, da zwiespältiges nur scheinbar, wenn auch Rätsel-, des öftren sogar Untersuchungs-, bzw., Einzel-Haft.
Tip: Sich selbst vertrauend in die Gegend schauend.

LG Z.


"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein
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