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Transmutation mittels Anti-Protonen 04 06. 2019 06:11 #52319

Könnte man nuklearer Abfälle mittels Anti-Protonen bestrahlen so das langlebige Radioaktive Isotope in kurzlebige Isotope umwandeln. Gegenüber Neutronen Strahlung würde die Massenzahl reduzieren also in Richtung stabile Isotope?

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Transmutation mittels Anti-Protonen 04 06. 2019 07:31 #52321

@Rene1obrist,

theoretisch ja, praktisch nein.
Natürlich würden Antiprotonen mit den Protonen eines Radionuklids annihilieren.
Aber stell dir das mal praktisch vor. Die Herstellung eines Antiprotons gelingt nur im Vakuum und unter Einsatz von Magnetfeldern.
Das macht man bspw. am CERN.
Ökonomisch ist das sicher nicht darstellbar.

Es gibt aber einen anderen Prozess, der in so genannten Spallationsreaktoren stattfindet.
Hier kommen thermische Neutronen zum Einsatz, die einen Wechselwirkungsquerschnitt mit schweren (auch radioaktiven) Kernen haben und diese meist zu größeren Kernen aufbauen. Diese wiederum müssen dann nicht unbedingt auch radioaktiv sein oder wenn sie es sind, bspw. ein Alphastrahler entsteht, so kann unter Abgabe eines Heliumkerns ein nichtradioaktives Element entstehen.
Das wäre quasi ein unschädlich machen durch Neutronenbeschuss.

Dass es Arbeitsgruppen gibt, die daran arbeiten, weiß ich. Ich weiß aber nicht, wer und wo.

Thomas

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