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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 15:26 #23508

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Madouc99 schrieb: Was ist denn so verdammt schwer daran zu sagen: "Weiß ich nicht!"

Beim Begriff "Leben" ist es scheinbar doch sehr schwer zu sagen "weiß ich nicht"
Da sagt man leichter "Leben gibt es nicht" als zu sagen "weiß nicht, was Leben ist,
und nachdem ich es nicht weiß, kann es das nicht geben" :)
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Wo ist Gott im Kapitalismus 01 12. 2017 15:34 #23511

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Hi,

Madouc99 schrieb: Warum nicht akzeptieren, dass man etwas (noch) nicht weiß, und an der Lösung dieser Erkenntnislücke arbeiten?


Ja, das frage ich Dich. :)


mvg Philzer

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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 15:38 #23513

Ja wenn ich das wüsste, könnte ich die Welt von den religiösen Spinnern heilen.

S = k log W
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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 15:51 #23516

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Nein, das Wissen also die deskriptive Erklärung von etwas, hat noch längst nichts mit einer 'Lösung' zu tun, oder glaubst Du unsere Physiker hier können nun etwas an der Tatsache ändern, dass die Sonne in 1,5 Milliarden Jahren (oder so ähnlich) nicht mehr so will wie wir (vielleicht dann noch) wollen oder von mir aus auch nur wöllten...

Aber verstehen könntest Du es , nur ist eben die Antwort nicht so einfach wie Du sie dir vorstellst, sie ist nur nach einer eingehenden Beschäftigung und anschließend analytischen Beurteilung/Konklusionsfindung mit unserem Erkenntnisapparat möglich.
Alles was unterhalb dieser Schwelle stattfindet ist nutzloser Kampf. (oder von mir aus Meinungsnihilismus)
... Und dazu musst Du eben eine längere Reise zu denen unternehmen, die sich damit befasst haben....

Mehr ist dazu nicht zu sagen.


mvg Philzer

PS: Unseren physikalischen Leuchttürmen hier im Forum gelingt es ja logischerweise auch nicht, den 'Urknall' mit 5 Wörtern abschließend zu erklären ....
PPS: wenn Du von der Reise zurück bist, freue ich mich auf einen erneuten Austausch, Du kannst auch zwischendurch von dort aus mal anrufen, kein Problem :)

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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 15:56 #23517

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Philzer schrieb: Warum nicht akzeptieren, dass man etwas (noch) nicht weiß, und an der Lösung dieser Erkenntnislücke arbeiten?

Seit 5000 Jahren oder noch länger glauben die Menschen an Götter. Nachdem sie nicht genau wissen, an was sie da glauben, arbeiten sie an dieser Erkenntnislücke. Das Ergebnis dieser 5000 jährigen Arbeit ist folgend: "Man kann nicht beweisen, dass es diese Götter nicht gibt". Na ja, keine große Ausbeute für 5000 Jahre Arbeit.:(

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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 16:02 #23519

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Philzer schrieb: Unseren physikalischen Leuchttürmen hier im Forum gelingt es ja logischerweise auch nicht, den 'Urknall' mit 5 Wörtern abschließend zu erklären

Und unsere gläubigen Leuchttürme hier im Forum gelingt es mit 1000 Wörtern Gott nicht einmal ansatzweise, geschweige den, abschließend zu erklären.

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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 16:08 #23520

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Hi badhofer,
badhofer schrieb: .
Und unsere gläubigen Leuchttürme hier im Forum gelingt es mit 1000 Wörtern Gott nicht einmal ansatzweise, geschweige den, abschließend zu erklären.


Und wenn Du die psychologischen Hintergründe verstanden hättest, wüsstest Du auch, dass sie das auch überhaupt nicht interessiert.
Sie begnügen sich damit, dass Du keinen Anti-Gottesbeweis liefern kannst.
Ganz einfach.


mvg Philzer

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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 17:04 #23522

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@Philzer
Und wenn Du die psychologischen Hintergründe verstanden hättest, wüsstest Du auch, dass auch ein Anti-Gottesbeweis sie nicht davon abhalten würde, an Gott zu glauben :)

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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 18:11 #23524

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Hi badhofer,

Vermutlich. :)

Auf jeden Fall dann, wenn er mindestens genau so kompliziert wäre wie die Erklärung des Urknalls.
Sie würden lächelnd darüber hinweggehen, beruhigt durch die empirisch begründete Annahme, dass die meisten das eh nicht verstehen (wollen) .....

PS: Es gibt hier im Forum ein schönes Video dazu von Ernst Peter Fischer über 'Wachstum, Nachhaltigkeit und die Unbelehrbarkeit des Menschen'


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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 18:50 #23525

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Hab noch gar nicht gewusst, dass man verschiedene Überschriften in einem Beitrag haben kann.
Wo ist Gott im Kapitalismus?
Das frage ich mich schon lange. Wie man es schafft, beides so gut in Einklang zu bringen- es läuft ganz gut, wenn man nicht näher hinschaut.
Gott lächelt zwanghaft über diesen Irrweg. Aber er weiß, dass das vorübergehen wird.
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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 20:25 #23528

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Hi Ralf,

Ralf schrieb: Wo ist Gott im Kapitalismus?
Das frage ich mich schon lange.


Das heißt Du suchst noch. Viel Erfolg!

Ralf schrieb: Wie man es schafft, beides so gut in Einklang zu bringen- es läuft ganz gut, wenn man nicht näher hinschaut.
Gott lächelt zwanghaft über diesen Irrweg. Aber er weiß, dass das vorübergehen wird.


Erschließt sich mir nicht so ganz .... :)


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Sekundäre Gottesbeweise 01 12. 2017 22:14 #23533

Ralf schrieb: Hab noch gar nicht gewusst, dass man verschiedene Überschriften in einem Beitrag haben kann.
Wo ist Gott im Kapitalismus?

Das mit Überschrift muss wohl eine Debatte werden, da es mir auch überhaupt nicht passt muss es lediglich dem Autor eines Beitrags vorbehalten bleiben diese zu Ändern aber nicht das jeder da ein anderen Titel rein schreiben kann, Mustafa werden wir wohl bisschen belästigen müssen..... wer traut sich? Ich hab keine Lust mehr auf Ohrfeigen. :D

.....nach dem Motto: suchet mich und ihr werdet sehen:
Kann man Gott in der tat auch auf der Kapital ebene finden, sogar rivalisierend:
www.ebay.com.au/itm/Evil-vs-Good-In-God-...e-Coin-/192042396166 :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 08:01 #23535

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Auf die Idee, dass man in einem fremden Thread die Überschrift ändert, muss man auch erst einmal kommen :(

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Offtopic: Titel eines Beitrages 02 12. 2017 12:06 #23541

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Hi Forenteilnehmer/Moderation,
badhofer schrieb: .
Auf die Idee, dass man in einem fremden Thread die Überschrift ändert, muss man auch erst einmal kommen :(


In anderen Foren ist das 'gang und gäbe', und ich weiss auch überhaupt nicht wo hier das Problem sein soll, gibt es doch zu einem Themenkomplex verschiedene, um nicht zu sagen verschiedenste, Perspektiven/Kapitel/Assoziationen - egal wie man es nennen mag - und also ist die Benennung eines Beitrages überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil, und wird eben vermutlich genau deshalb auch von der Software überhaupt angeboten.

Es kann in der einfachen Antwort (und der damit verbundenen Übernahme der Überschrift des Beitrages auf den man antwortet - was man allerdings ja ändern kann) damit sogar gezeigt werden auf welchen Aspekt die Argumentation gerade gerichtet ist, oder worauf vom Schreiber gelenkt werden soll.

Ich kann keinerlei Problem erkennen.

Chris schrieb: Das mit Überschrift muss wohl eine Debatte werden, da es mir auch überhaupt nicht passt muss es lediglich dem Autor eines Beitrags vorbehalten bleiben diese zu Ändern


Genau so ist es ja auch, der Autor eines Beitrages kann den Titel für seinen Beitrag wählen, und das ist gut und richtig.
Den Themen/Threadtitel kann er selbstverständlich nicht ändern.


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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 14:53 #23550

Moderatoren Hinweis

Titel des Threads wieder auf den ursprünglichen Wert gebracht.

Nicht alles, was technsch geht, ist auch sinnvoll. Meiner Meinung nach sollte man eher einen neuen Thread aufmachen als Titel zu ändern. Insbesondere da in der Threadübersicht der ursprüngliche Titel bleibt, führt das nur zur Verwirrung.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 14:54 #23551

Martin-O schrieb: Was ich aber glaube, ist, dass Gott sich in Geschichten verstrickt hat.



Was? Der Allmächtige, Alleswissende, Alleskönnende Gott, der Erschaffer von allem soll sich in "Geschichten verstrickt" haben?

Siehst du denn wirklich nicht, wie lächerlich deine Behauptung klingt? Gott kann doch alles, Gott muss doch sehr intelligent sein, außerdem kennt er doch die Zukunft und weiß folglich, wie sich seine Handlungen oder auch sein Unterlassen auswirken.

Dass er sich in "Geschichten verstrickt" haben soll, ist doch Kokolores.

Grüße
Udo

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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 15:02 #23552

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@Udo
Siehst du denn wirklich nicht, wie lächerlich deine Behauptung klingt? ... Dass er sich in "Geschichten verstrickt" haben soll, ist doch Kokolores.

Ist das ein Argument? Wäre es nicht interessanter, darüber zu diskutieren, was das bedeuten kann, dass ein Gott sich in Geschichte verstrickt? und nachvollziehbare Gründe anzugeben, warum die Vorstellung eines sich verstrickenden Gottes unplausibel ist, statt das Gegenüber der Lächerlichkeit zu zeihen und das Gesagte als Kokolores abzutun?
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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 15:06 #23554

Martin-O schrieb: @ Udo zu Einzelheiten:
Sohn Gottes: Die Griechische Vorstellung von Halbgöttern war Juden und Christen ein Gräuel, das kann man dem nicht unterschieben, Sohn Gottes war ein Titel und eine Funktion, das kann man im Alten Testament nachlesen. Jesus „ist“ Gott, im Hebräischen Sinn von „ist“, was man mit „ereignen“ wiedergeben kann


Also was jetzt, ist Jesus nun doch nicht Gottes Sohn? War das nur ein "Titel"? Dann kann sich also jeder damit schmücken? War Jesus gar nichts Besonderes?

Du eierst herum, das ist ja nicht mehr auszuhalten.

Du jonglierst hier mit Beliebigkeiten herum, mal ist Gott allmächtig, mal der Erschaffer von allem, mal dann auch wiederum nicht, mal kennt er die Zukunft und steuert alles, dann mal auch wieder gar nicht, mal ist Jesus Gottes leibhaftiger Sohn, gezeugt auf geheimnisvolle Weise mit der angeblichen, allerdings verheirateten Jungfrau Maria (Verheiratet sein bedeutete früher, dass die Ehe auch vollzogen wurde, wurde eine Ehefrau nicht angerührt, entjungfert, galt die Ehe als Null und Nichtig, das solltest du als alter Geschichtsfuchs doch wissen), dann war Jesus mal wieder eben NICHT Gottes Sohn, sondern das war nur ein Titel, mal wird ausgesagt, dass es eine Seele gibt, dann auch mal wiederum nicht, der Leib eines jeden Christen steht nach dem Tode wahrhaftig wieder auf .............. merkst du eigentlich, was für einen Quatsch du da von dir gibst?

Die Vorstellung, es gäbe keine Seele, würde schlagartig fast 100% der noch Gläubigen vom Glauben abfallen lassen, weil doch DAS DIE zentrale Sache des Glaubens an sich ist: Die Vorstellung, es gäbe ein Leben nach dem Tode irgendwo anders, wo es schöner ist, wo alles friedlich ist usw. Das geht aber nur, wenn es eine Seele gibt, die auf eine geheimnisvolle Weise nach dem Ableben irgendwie weiter existiert.

Für diese Vorstellung leiden sie, sind bereit, Gebete zu sprechen, sind bereit, ihr gesamtes Vermögen der Kirche zu vermachen, weil sie meinen, diese Großzügigkeit würde an "höherer Stelle" anerkannt.

Und du kommst daher und zerstörst diesen Leuten ihren Glauben?


Was ist deine wahre Absicht?


Grüße
Udo

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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 15:08 #23555

stm schrieb:

@Udo
Siehst du denn wirklich nicht, wie lächerlich deine Behauptung klingt? ... Dass er sich in "Geschichten verstrickt" haben soll, ist doch Kokolores.

Ist das ein Argument? Wäre es nicht interessanter, darüber zu diskutieren, was das bedeuten kann, dass ein Gott sich in Geschichte verstrickt? und nachvollziehbare Gründe anzugeben, warum die Vorstellung eines sich verstrickenden Gottes unplausibel ist, statt das Gegenüber der Lächerlichkeit zu zeihen und das Gesagte als Kokolores abzutun?


Ja, ist ein Argument.

Wenn Gott doch soooo furchtbar allwissend und allmächtig ist, warum verstrickt er sich dann in Widersprüche?

Macht keinen Sinn.


Grüße
Udo

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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 22:43 #23573

@ Madouc99 #23492
Lachhaft ist es, wie Du mir eine Argumentation unterstellst, die ich so gar nicht gemacht habe.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 22:45 #23574

@ Philzer & Madouc
Wir waren hier in der Debatte eigentlich schon weiter:
Gott ist nicht die Erklärung für das, was man nicht versteht.
Ich wundere mich, dass dieses Vorurteil trotz intensivem darüber Reden sich so hartnäckig hält.
Vermutlich braucht man eine selbstgeschnitzte Witzfigur von Gläubigen, um sich als etwas Besseres zu fühlen. Mir wird ja hier auch immer wieder mein Christsein abgesprochen, weil ich nicht dem idiotischen Bild von Gläubigen entspreche, dass sich Atheisten zurechtzimmern.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 22:45 #23575

@ Philzer
Was heißt „mvg“?
Wieso schickst Du Madouc auf eine lange Reise, statt in eigenen Worten das zu sagen, was er auf dieser Reise nach Deiner Anweisung lernen soll?
Und was meinst Du mit „analytischer Beurteilung unseres Erkenntnisapparates? Ist das im Sinne Kants gemeint, oder auf psychologischer Ebene oder neurowissenschaftlich?

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Sekundäre Gottesbeweise 02 12. 2017 22:50 #23577

@ Udogigahertz
Wenn Gott doch soooo furchtbar allwissend und allmächtig ist, warum verstrickt er sich dann in Widersprüche?
Klasse Frage! Warum sollte Gott sich auf die Ebene von Menschen begeben wo er das doch nicht nötig hat? Warum sollte er sich schmutzig machen mit Geschichte, mit Widersprüchen, mit Schuld? Warum nimmt er das auf sich?
Ich verrate mal ein Geheimnis: Es gibt ein Fest, das exakt dies zum Thema hat, das Christen jedes Jahr feiern: Da singen wir: „Das hat er alles uns getan, sein groß Lieb zu zeigen an. Des freu sich alle Christenheit und dank ihm des in Ewigkeit. Kyrieleis.“
Ich freue mich unbändig auf dieses Fest in diesem Jahr, ich werde in der häuslichen Feier aus Deinen Postings lesen, ich finde es einfach ergreifend, denn Du hast die Ungeheuerlichkeit der Liebe Gottes auf den punkt gebracht! Danke!
Das ist das, was ich will: Dass man die Liebe Gottes aus der Süßlichkeit heraus holt.
Daneben will ich: ad fontes! Wozu bin ich evangelisch? Warum sollte ich das Wort „ist“ in Sätzen wie: „Jesus ist Gott“ oder „Dies ist mein Leib“ von abendländischer Philosophie definieren lassen und nicht von der Sprache der Bibel? Nur weil etwas in dem Sprachspiel von Plato, seinem Jünger Kant und dessen Vasallen, wir moderne Menschen, unlogisch ist, muss es im Sprachspiel des Hebräischen nicht auch unlogisch sein.
Und: Liebe ist nicht logisch. Sich klein machen, um auf Saugenhöhe zu kommen mit den Menschen: Das ist nicht logisch, das ist Liebe. Und in der Logik der Liebe ist es logisch.
Du erinnerst doch sehr an Sauron, für den es unlogisch war, dass jemand den einen Ring vernichten will und auf die Macht verzichtet, die in ihm steckt.
Zur Seele: Auch hier gilt: Ad fontes! Bibel statt Neuplatonismus.
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Was ich tatsächlich zerstören will ist der Glaube, dass die Seele in den Himmel kommt, wenn das Geld im Kasten liegt.
Jeremia, Amos und viele andere Propheten haben den Menschen auch ihren Glauben genommen, an den sie sich hielten. Ebenso Jesus und Martin Luther. Es ehrt mich, dass Du mich in diese Reihe stellst.

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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 00:49 #23587

passt zum gesamten Thema hier,

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha

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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 02:29 #23592

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Hi Martin-O,
Martin-O schrieb: @ Philzer & Madouc
Wir waren hier in der Debatte eigentlich schon weiter:


Den Eindruck hatte ich eben gerade nicht, ich kann ja falsch liegen, weshalb ich meinen Beitrag geschrieben hatte.

Martin-O schrieb: Gott ist nicht die Erklärung für das, was man nicht versteht.


Das ist m.E.n. falsch. Historisch betrachte ist das vlt. leichter zu verstehen.
Die Urreligionen haben den Menschen die Welt erklärt. (animistisch)
Im alten Ägypten bspw. hatten sie (Polytheismus -> für jede neue empirische Entdeckung mussten neue Götter her) dann über 2000 Götter, die natürlich nur noch irgendwelche Gelehrten/Priester kannten, d.h. der Übergang zur nächsthöheren Gottabstraktion (Monotheismus; Echnaton: Sonnenreligion -> Judentum) folgte also den Gründen die ich in meinem Beitrag genannt habe.

Hinweis: Bis vor den Darwinismus war jedes Theistische Weltbild unschlagbar plausibler als jedweder Materialismus!

Klar, heute in der säkularisierten Welt wissen wir (Ausnahme Bewusstsein; Qualia, explanatory gap; Urknall ) fast alles, was wir zum täglichen Leben brauchen.
Die Ausnahmen habe ich angesprochen, dort wird dann Gott hingeschoben, in welcher Form auch immer.

Im Pantheismus (individualisierte Religiosität, Jetztzeit) reicht es auch einfach objektive Erkenntnisfähigkeit zu leugnen (bspw. Konstruktivismus), da es ja keinen kollektiven Mythos mehr gibt.

Es findet quasi ein allmählicher Wandel statt, den ich als Übergang from cannot know to not want to know bezeichnet habe.
(siehe Umweltzerstörung)

Martin-O schrieb: Ich wundere mich, dass dieses Vorurteil trotz intensivem darüber Reden sich so hartnäckig hält.


Wie hast Du es denn entkräftet?

Martin-O schrieb: Mir wird ja hier auch immer wieder mein Christsein abgesprochen, weil ich nicht dem idiotischen Bild von Gläubigen entspreche, dass sich Atheisten zurechtzimmern.


Ok, Wo ist denn Dein Gott?

Martin-O schrieb: Was heißt „mvg“?


v steht für vierdimensional. :)

Martin-O schrieb: Wieso schickst Du Madouc auf eine lange Reise, statt in eigenen Worten das zu sagen, was er auf dieser Reise nach Deiner Anweisung lernen soll?


Ich habe doch geschrieben, dass es um das Verstehen der menschlichen Psyche geht.
'Es' versus 'Ich' (Freud); Kernbewusstsein versus erweitertes Bewusstsein (Damasio) oder bei mir eben 3D- versus 4D-Kognition.
Auch auf das Problem der narzisstischen Kränkung (nach Freud) habe ich hingewiesen, diese zeigt sich heute m.E.n. eben bspw. im Konstruktivismus (moderne Form des subjektiven Idealismus - also das sehen zumindest einige so), der faktisch die Erkenntnisfähigkeit des Menschen an sich diskriminiert. (objektive Erkennbarkeit der Welt wird geleugnet)
Oder im Beibehalten eines Dualismus. (Bewusstsein/Idee als geschützter Bereich wo die Vernunft quasi Zutrittsverbot hat)
Dafür gibt es Motive. Wie für alles was 'man' macht.
Und diese Motive im Bewusstsein muss man verstehen.

Martin-O schrieb: Und was meinst Du mit „analytischer Beurteilung unseres Erkenntnisapparates? Ist das im Sinne Kants gemeint, oder auf psychologischer Ebene oder neurowissenschaftlich?


Am besten natürlich alles, aber das Instanzenmodell von Freud ist ein guter Anfang.
(was ich beim lesen von Damasio wiedergefunden habe)

Ich bereue meinen Post auf Seite 17, da dies hier kein Philosophieforum ist, und ich wegen anderen Dingen eigentlich hierher gekommen bin ...
Also, ich habe versucht Dir zu antworten, am besten wir beenden das hiermit.


mvg Philzer

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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 08:19 #23593

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@Philzer

Mach doch einen eigenen Thread auf. Was du von dir gegeben hast, klingt vernünftiger als das Meiste was hier sonst so geschrieben wird. Philosophie ist ja auch eigens als Kategorie unter den weiterführenden Themen aufgeführt. Am besten fängst du mit der Erklärung deines etwas rätselhaften Mottos "4D versus 3D" an. Ich habe einen Verdacht, worauf das abzielen könnte. Es würde mich aber interessieren, was du damit genau meinst.
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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 13:57 #23607

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Hi stm,

Ich denk darüber nach, würde es denn noch mehr interessieren...?
Ansonsten kann ich Dir auch was per PN schicken.


mvg Philzer

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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 14:57 #23610

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Philzer,
mich interessiert es auch. Bei 4D denke ich im Rahmen der Philosophie der Zeit an das Blockuniversum bzw. den Eternalismus, der im Gegensatz zum Präsentismus, von dem alle still und heimlich ausgehen, die Phänomene der Nichtgleichzeitigkeit der SRT erklärt. Darauf habe ich schon des öfteren hier im Forum hingewiesen und auch Links eingestellt mit Zitaten von Einstein, Weyl, Minkowski und co. Aber das interessiert niemand, wird beharrlich ignoriert, weil es die Vorstellung, die sich der Hausverstand über die Welt macht, arg strapaziert.
Was verbindest du mit der 4D Vorstellung?
Grüße Cyborg

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 16:16 #23612

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@Martin, #23577
Warum sollte ich das Wort „ist“ in Sätzen wie: „Jesus ist Gott“ oder „Dies ist mein Leib“ von abendländischer Philosophie definieren lassen und nicht von der Sprache der Bibel? Nur weil etwas in dem Sprachspiel von Plato, seinem Jünger Kant und dessen Vasallen, wir moderne Menschen, unlogisch ist, muss es im Sprachspiel des Hebräischen nicht auch unlogisch sein.

Darüber können wir sehr gerne diskutieren. Welche Rolle kommt dem Wort "ist" im hebräischen Sprachspiel zu, sodass Unlogisches logisch wird?
Im gewöhnlichen Sprachspiel wird das Wörtchen "ist" einerseits benutzt, um Identität zu bezeichnen: A ist B, A=B. Oder es drückt die Subsumption eines Begriffs unter einen übergeordneten Begriff aus: "Sokrates ist ein Mensch". Oder es ordnet einem Gegenstand eine Eigenschaft zu: "Dieser Rabe ist schwarz". Wenn ich dich nun recht verstanden habe, meint die Floskel "Jesus ist Gott", "Dies ist mein Leib" nichts davon. Die Bibel spielt hier ein anderes Sprachspiel. Kannst du dieses Sprachspiel genauer erläutern? Aber bitte keine ausufernden Ergüsse. Kannst du das biblisch-hebräische Sprachspiel mit zwei, drei Sätzen so auf den Punkt bringen, dass aus Unlogik Logik wird?

Das unschuldige Wörtlein "ist" hängt ja eng zusammen mit den Begriff der Existenz. Wenn wir also wissen, wie wir das Wort "ist" verstehen sollen, erfahren wir auch, was damit gemeint sein soll, dass Gott "existiert". Welches Sprachspiel müssen wir spielen, damit diese Aussage logisch erscheint?
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Sekundäre Gottesbeweise 03 12. 2017 17:39 #23617

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Das Erkennen der Zeit

Hi Cyborg, stm,

Cyborg schrieb: Philzer,
mich interessiert es auch. Bei 4D denke ich im Rahmen der Philosophie der Zeit an das Blockuniversum bzw. den Eternalismus, der im Gegensatz zum Präsentismus, von dem alle still und heimlich ausgehen, die Phänomene der Nichtgleichzeitigkeit der SRT erklärt. ....


Also die Probleme der Nichtgleichzeitigkeit sind sicher physikalistisch von größtem Interesse, vor allem weil ich glaube, dass hier ein Zusammenhang zum besseren Verständnis von Kausalität und seiner Grenzen erreicht werden kann.?
Es also keine einfache Determiniertheit (Laplacescher Dämon) im Universum gibt, wie würdest Du das beschreiben?

Cyborg schrieb: Was verbindest du mit der 4D Vorstellung?


Ich zitiere gern in meinen Philobeiträgen einen Ausspruch von Harald Lesch: 'Kausalität hat ihre Zeit'

Da, und nun kommen wir zu meinen Vorstellungen, geht es mir aber mehr um die menschliche Ignoranz der Auswirkungen der eigenen Handlungen in der Dimension der Zeit, wie Lebensraumübernutzung, Biosphärenübernutzung, YouthBulge (Heinsohn: Buch: 'Söhne und Weltmacht') oder das Absterben wie gerade hier in D. seit 50 Jahren.
(was dann zur sog. Flüchtlingskrise führt)

Also um Betrachtungen im sog. Mesokosmos.

Also genauer gesagt, es geht um die kognitiven Fähigkeiten von Erkenntnisapparaten.( vereinfacht von mir untergliedert in das Wesentliche: 3D ; 4D)
Herr Gaßner hat in einem seiner Videos, mehr beiläufig aber total treffend festgestellt, dass es für die Dimension der Zeit kein Sinnesorgan gibt, weil dies keinen evolutionären Vorteil gebracht hätte.
Klar, weil eben in der Homogenität der Zeit auf unserem Planeten kaum eine Differenzierungsmöglichkeit besteht.
Die Erkenntnis- Gewinne der Sinnensorgane, und damit die evolutionäre Rechtfertigung ihres Aufwandes, eben genau in der Möglichkeit zur Differenzierung, und damit zur Orientierung und Optimierung des Verhaltens, liegen.

Erst der menschliche Verstand 'erkennt' nun die Dimension der Zeit, über die Rekapitulation der abgelaufenen Prozesse.
Und genau dies ist eine oder gar die Grundbetrachtung meiner Phil, die ich bis zum dialektischen Modell ausgearbeitet habe.

mvg Philzer

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen
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