13.10.2020
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Der Physik-Nobelpreis 2020 wurde an Wissenschaftler verliehen, die Schwarze Löcher erforschen: Roger Penrose (University of Oxford, Theoretiker), Reinhard Genzel (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching bei München) und Andrea Ghez (University of California, Los Angeles) – beide Beobachter. Penrose hat sich um die Singularitätentheoreme verdient gemacht, die besagen, dass Singularitäten Schwarzer Löcher im Gravitationskollaps eines massereichen Sterns entstehen müssen. Genzel und Ghez beobachten seit fast 30 Jahren das Zentrum unserer Galaxis. Ihre Beobachtungen von dort befindlichen, rasend schnellen Sternen lassen keinen Zweifel daran, dass das massereiche kompakte Zentralobjekt ein supermassereiches Schwarzes Loch von vier Millionen Sonnenmassen sein muss. Andreas Müller stellt die Preisträger sowie ihre prämierte Forschung vor und kommentiert diesen Nobelpreis.

Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)

Wissenschaftler erklären Wissenschaft

22.05.2020
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In der ersten Vorlesung aus der Reihe "Einblicke in die Relativitätstheorie" gab es die Frage nach der Berechnung der Schaltsekunden, um die Abbremsung der Erdrotation auszugleichen. Peter Kroll geht die Berechnung direkt an der Tafel durch. In den nächsten Wochen wird die Vorlesung "Einblicke in die Relativitätstheorie" von Peter Kroll, die im Rahmen des Studium generale an der TU Ilmenau gehalten wird, hier veröffentlicht.

Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)

Wissenschaftler erklären Wissenschaft

30.08.2019
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Mit dem Teilchenkarussell im Large Hadron Collider am CERN ist noch lange nicht Schluss: In der aktuellen zweijährigen Wartungsphase wird der LHC modernisiert; ab Mitte der 2020er Jahre soll er zu einer „High-Luminosity“-Variante hochgerüstet werden. Dann werden noch mehr Protonenpakete miteinander kollidieren – was ein deutliches Plus an experimentellen Daten bedeutet. Auch wenn der LHC Physikern weiterhin wertvolle Informationen über die innere Struktur der Materie liefern wird: Schon jetzt ist absehbar, dass Teilchenbeschleuniger mit höheren Energien gebraucht werden, um dem Universum weitere Geheimnisse zu entlocken. Stefan Kluth vom Max-Planck-Institut für Physik erklärt, welche Konzepte aktuell diskutiert werden – und welche Bedeutung diese für die Zukunft der Teilchenphysik haben.

30.08.2019
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Mit dem Teilchenkarussell im Large Hadron Collider am CERN ist noch lange nicht Schluss: In der aktuellen zweijährigen Wartungsphase wird der LHC modernisiert; ab Mitte der 2020er Jahre soll er zu einer „High-Luminosity“-Variante hochgerüstet werden. Dann werden noch mehr Protonenpakete miteinander kollidieren – was ein deutliches Plus an experimentellen Daten bedeutet. Auch wenn der LHC Physikern weiterhin wertvolle Informationen über die innere Struktur der Materie liefern wird: Schon jetzt ist absehbar, dass Teilchenbeschleuniger mit höheren Energien gebraucht werden, um dem Universum weitere Geheimnisse zu entlocken. Stefan Kluth vom Max-Planck-Institut für Physik erklärt, welche Konzepte aktuell diskutiert werden – und welche Bedeutung diese für die Zukunft der Teilchenphysik haben.