30.04.2018
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Dr. Dietrich ist akademischer Rat an der Universitäts-Sternwarte München, die zur Fakultät für Physik der LMU gehört. In seiner Arbeit beschäftigt er sich vor allem mit dem schwachen Gravitationslinseneffekt. Sein Interesse dabei ist ein besseres Verständnis des Zusammenhangs zwischen der Masse von Galaxienhaufen und der Eigenschaften des heißen Gases in diesen, sowie Studien der Verteilung von dunkler Materie auf den größten kosmologischen Skalen. Der Gravitationslinseneffekt, eine Vorhersage Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie, beschreibt die Ablenkung von Licht im Schwerefeld massiver Objekte. Da die Gravitation unabhängig davon ist, ob Materie dunkel oder baryonisch ist, ist der Gravitationslinseneffekt die direkteste Methode die Verteilung und Eigenschaften der dunklen Materie auf kosmologischen Skalen zu studieren. Nach einer allgemeinen Einführung in den Gravitationslinseneffekt und seiner verschiedenen Ausprägungen (stark und schwach) werden einige aktuelle astrophysikalische Anwendungen insbesondere aus dem Bereich der Galaxienhaufen und der Kosmologie präsentiert.

18.04.2018
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Hoppla, die ultra-diffuse Zwerggalaxie NGC 1052-DF2 ist anders als andere Galaxien. Wie Astronomen um Pieter van Dokkum von der Yale University herausfanden, enthält sie offenbar keine Dunkle Materie! Andreas Müller erklärt, wie die Astronomen das gemessen haben und wie das interpretiert werden muss.

09.04.2018
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Mikrowellenteleskope fangen Licht der frühesten kosmischen Strukturen ein, aus denen später die heutigen Galaxien entstanden. Neben Größe, Alter und Zusammensetzung unseres heutigen Universums geben sie sogar Einblicke in die Epoche der Inflation, als der Raum förmlich explodierte und bizarre Quantenphänomene die Saat für die heutigen Galaxien legten. Der Vortrag führt durch die gesamte Geschichte des Kosmos und es wird erläutert, wie Kosmologen mit den höchst präzisen Daten des Planck-Satelliten versuchen, die Rätsel des Ursprungs unseres Universums zu lösen. Torsten Enßlin ist Leiter der Gruppe Informationsfeldtheorie am MPI für Astrophysik und Privatdozent an der LMU München.

19.03.2018
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Ein Großteil der Masse im Universum scheint kein Licht auszusenden. Vieles spricht dafür, dass ein bisher unbekanntes Elementarteilchen diese „Dunkle Materie“ ausmacht. Stefan Knirck vom Max-Planck-Institut für Physik stellt einen aktuellen Teilchen-Kandidaten vor: das Axion. Wie kann man diese sehr leichten, unsichtbaren und nur schwach wechselwirkenden Elementarteilchen nachweisen?