Harald Lesch

Harald Lesch

27.11.2018
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Harald Lesch - Vortrag in Sonneberg.
Stellt sich irgendwo im Universum jemand die selben Fragen wie wir hier auf unserem Planeten oder sind wir allein in den Weiten des Alls? Harald Lesch blickt mit den Augen eines theoretischen Physikers und einem verschmitzten Augenzwinkern auf diese fundamentale Frage. Aufgezeichnet wurde der Vortrag an der Sternwarte und dem Astronomiemuseum Sonneberg.
Die Folien zum Vortrag können Sie kostenlos auf www.urknall-weltall-leben.de als pdf herunterladen. Die Fragerunde folgt am 01.12.2018 um 18:00 Uhr.

08.11.2018
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Massereiche Objekte sammeln Materie in einer Akkretionsscheibe und Reibung heizten das Material stark auf. Im resultierenden Plasma entstehen elektrische Ströme, die wiederum Magnetfelder induzieren. Dadurch wird ein kleiner Anteil des Materiestromes in zwei Teile gerissen und entgegengesetzt entlang der Feldlinien senkrecht zur Ebene der Akkretionsscheibe mit relativistischer Geschwindigkeit in das interstellare oder sogar intergalaktische Medium gestoßen. Diese Jets werden im Radiowellen­längenbereich beobachtet. Harald Lesch und Josef M. Gaßner diskutieren die Grundlagen und aktuelle Details zum Blazar TXS 0506+056.

27.10.2018
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Instabilität ist die Voraussetzung für Neues. Neue Eigenschaften in natürlichen Systemen gibt es nur durch nicht mehr rückgängig zu machende Veränderungen. Diese Irreversibilität ist eine der zentralen Eigenschaften der Natur. Kein Moment gleicht dem anderen, jedes makroskopische System ist ein Ein­zelfall. Insofern ist unsere Vorstellung eines Kosmos als vorherrschendes Prinzip in der Natur falsch. Die Natur ist ein irreversibles, sich kontinuierlich selbst organisierendes System, dessen Gesetzlichkei­ten wir zwar in groben Zügen kennen, dessen Wechselspiel mit sich ständig verändernden Rand- und Anfangsbedingungen uns aber zu ganz neuen Perspektiven zwingt. Gerade die Physik als die Grundlage aller Naturwissenschaften hat längst begonnen, eine schwach kausale, nur mehr partiell deterministische, systemisch-organische Sicht auf die Natur und ihre Beziehung zum und mit dem Menschen zu entwickeln. Doch ist das weder in Politik und Wirtschaft noch in der Philosophie bis heute so richtig angekommen.