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Helmut Preisinger

Helmut Preisinger

03.04.2020
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Das leuchtende Band der Milchstraße hat die Menschen am Nachthimmel von jeher fasziniert. 250 Jahre nach der kopernikanischen Revolution erkannte Herschel, dass die Milchstraße eine riesige linsenförmige Ansammlung von Sternen ist, innerhalb derer sich unser eigenes Sonnensystem befindet. Die Vermessung ihrer Größe und die Bestimmung der Position unserer Sonne darin wurde erstmals zu Beginn des 20. Jahrhunderts möglich, nachdem Henrietta Leavitt eine Methode der absoluten Entfernungsmessung mittels bestimmter veränderlicher Sterne (Delta-Cepheiden) entwickelt hatte. Die Entzentralisierung der Position der Sonne (und damit der Erde und des Menschen) im kosmischen Geschehen machte weitere Fortschritte, als Edwin P. Hubble in den 1920er Jahren zeigen konnte, dass die sogenannten "Spiralnebel" weit entfernte andere Galaxien sind und dass sie sich in kosmischem Maßstab voneinander entfernen. Gleichzeitig lernte die Astronomie die Entwicklung der Sterne zu verstehen. Gas- und Staubwolken, die mit schwereren Elementen als Wasserstoff angereichert sind, Spiralarme in den Galaxien und supermassive Schwarze Löcher in den galaktischen Zentren sind Folgen der Sternentwicklung. Zum Schluss des Vortrags nimmt Joachim Block unsere kosmische Zukunft ins Visier: Wird die Milchstraße mit der Andromeda-Galaxie kollidieren? Wie wird sich unsere Sonne bis dahin entwickelt haben? Werden fernere Galaxien durch die kosmische Expansion irgendwann "außer Sicht" geraten?

Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)

Wissenschaftler erklären Wissenschaft

26.03.2020
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Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)

Wissenschaftler erklären Wissenschaft

Andreas Müller präsentiert die Grundformen der Supernova-Explosionen (Typ Ia, Ib, Ic, II). Dabei geht er auf die Geschichte dieses Forschungsfelds der Stellarphysik, Vorläufersterne und beobachtete Supernovae ein. Auch die Astroteilchenphysik kommt nicht zu kurz, denn Neutrinos spielen für für die Explosion eine wichtige Rolle. Geklärt wird auch die Frage, ob bereits Gravitationswellen von Supernovae gemessen wurden. Zum Weiterlesen: Zweiteiliger Hauptaufsatz "Eine neue Sicht auf Supernovae" in "Sterne und Weltraum" 3/2020, S. 30-39 und SuW 4/2020, S. 40-49.

18.03.2020
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Live Fragen zum Vortrag von Ulrich Steinwandel "Entstehung und Verstärkung von Magnetfeldern in Galaxien". Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
Wissenschaftler erklären Wissenschaft

18.03.2020
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Durch moderne Beobachtungen kann man in vielen Galaxien die Anwesenheit von relativ kleinen und mehr oder weniger konstanten Magnetfeldern nachweisen. Theoretische Astrophysiker gehen davon aus, dass diese magnetischen Felder bereits kurz nach dem Urknall entstanden sind und anschließend durch diverse Prozesse in Galaxien verstärkt werden. Da Beobachtungen von Galaxien nur eine Momentaufnahme der Magnetfelder zeigen, führen Wissenschaftler Computersimulationen durch, um diese Verstärkungsprozesse auf galaktischen Skalen zu verstehen. Sie können daraus zudem Rückschlüsse darauf ziehen, wie die Magnetfelder auf den gesamten Entstehungsprozess von Galaxien wirken. Diese Simulationen ermöglichen es auch, dem physikalischen Ursprung dieser Prozesse auf den Grund zu gehen, so könnte es sich z.B. um eine interstellare Turbulenz handeln, die von Supernova-Explosionen verursacht wird. Urknall, Weltall und das Leben (www.urknall-weltall-leben.de)
Wissenschaftler erklären Wissenschaft