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THEMA: Das Universum - Eine Kleinsche Flasche?

Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 18 Dez 2015 16:05 #1665

Mir kam vor langer Zeit der im Titel erwähnte Gedanke, den ich in den letzten Jahren um die Elemente dunkle Materie und dunkle Energie erweitert habe und ich würde mich freuen, eure Meinungen zu lesen. Zugegeben, das sind laienhafte Spinnereien, die zu einfach und anschaulich erscheinen, um wahr zu sein, jedem mathematischen Modell entsagen und auch sonst an den Fakten vorbeigehen könnten. Aber, naja, man versucht eben, sich "die Welt" zu erklären.

Der Titel sagt es schon, aber konkret stelle ich mir das so vor:
Zunächst folge ich dem Modell des Urknalls, so wie es aktuell beschrieben wird, das Video dazu ist äußerst interessant!

In Folge der Materie-Antimaterie-Annihilation kommt es zur Selbstdurchdringung des Raumes, die Kleinsche Fasche entsteht und durch die anfangs geringe Göße verteilt sich die Strahlung gleich "über-all". Der Zwang der Selbstdurchdringung erzeugt Energie (bzw einen Druck), die ausgeglichen wird durch ein Aufblähen der Kleinschen Flasche, so dass die Energiedichte gleich bleibt. Das wäre die dunkle Energie. "Im Laufe der Zeit" kondensiert die Strahlung zu Materie, erste Verdichtungen entstehen. Die Materie im inneren, wie auf dem äußeren der Raumzeit korreliert, die Gravitation wirkt durch die Brane. Das wäre die dunkle Materie: Helle Materie auf der anderen Seite.

Ich weiß, dass man die Oberfläche des Universums als flach beschriebt und kenne den "Beweis der Winkelsumme", allerdings müsste doch die Oberfläche nur groß genug sein, so dass die Krümmung nicht mehr ins Gewicht fällt?!

Was meint ihr? ;) Ich trage die Idee jetzt schon lange mit mir rum und bin gespannt auf fachkundige Meinungen!

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 18 Dez 2015 18:12 #1670

Skandhas schrieb: Ich weiß, dass man die Oberfläche des Universums als flach beschriebt und kenne den "Beweis der Winkelsumme", allerdings müsste doch die Oberfläche nur groß genug sein, so dass die Krümmung nicht mehr ins Gewicht fällt?!

Was meint ihr? ;) Ich trage die Idee jetzt schon lange mit mir rum und bin gespannt auf fachkundige Meinungen!


Nein, das Universum ist wirklich "flach" und zwar in jede Richtung gemessen. Es hat keine Form, es ist keine Kugel, hat keine Ecken und Kanten, es ist unendlich in seiner Ausdehnung, aber zeitlich und massenmäßig endlich.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 18 Dez 2015 18:42 #1672

Ich bin nicht unbelehrbar und möchte natürlich auch auf nichts beharren, aber meines Erachtens ist keins deiner Argumente geeignet, die Kleinsche Flasche zu torpedieren, von daher wär mir das zu wenig :)

Dein erstes Argument habe ich bereits im Eingangspost gelöst, da es eben nur auf die Größe ankäme. Eine feste geometrische Form hat die KF auch nicht, von Ecken und Kanten ganz zu schweigen. Tatsächlich wäre es unendlich, da es immer in Schleife läuft, während es sich ausbreitet. Es hat aber einen Anfang und ist daher zeitlich, wie mit seinem Energipotenzial massenmäßig, endlich.

Mfg :)

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 19 Dez 2015 10:16 #1676

Skandhas schrieb: Ich bin nicht unbelehrbar und möchte natürlich auch auf nichts beharren, aber meines Erachtens ist keins deiner Argumente geeignet, die Kleinsche Flasche zu torpedieren, von daher wär mir das zu wenig :)
Mfg :)


Der Realität ist es vollkommen egal, ob dir "etwas zu wenig" erscheint.

Dein erstes Argument habe ich bereits im Eingangspost gelöst, da es eben nur auf die Größe ankäme.


Nein, du irrst. Man hat unser Universum vermessen mit der Dreiecksmethode und hat dabei die entferntesten Stellen genommen. Die Winkelsumme war IMMER bis mehrere Dutzend Stellen nach dem Komma exakt 180°, in jede Richtung gemessen.

Wäre da eine auch nur klitzekleine Raumkrümmung erkennbar, wären die Messungen anders verlaufen.

Das ist Fakt.

Da gibt es nichts rumzudeuteln oder anzuzweifeln. Das Universum ist flach nach allen Richtungen, es hat keine geometrische Form. Es hat auch kein räumliches Ende, es ist räumlich unendlich, man kann nirgendwo an eine Grenze stoßen, es gibt auch kein "Außen".

Eine feste geometrische Form hat die KF auch nicht, von Ecken und Kanten ganz zu schweigen. Tatsächlich wäre es unendlich, da es immer in Schleife läuft, während es sich ausbreitet.


Natürlich hat deine Flasche Grenzen, selbstverständlich ist der Inhalt einer solchen beliebig groß gedachten Flasche an eben diese Form der Flasche gebunden, da sie ja eine Wandung hat.

Unser Universum hat jedoch keine solche Wand.

Eine solche Flasche ist doch nur in einem Raum vorstellbar, es muss also ein Außen geben, sonst gibt es doch keine geometrische Flaschenform.

Unser Universum ist jedoch alles, was ist, es gibt kein "Außen", also KANN unser Universum doch gar keine Form haben.


Grüße
Udo

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 19 Dez 2015 12:17 #1683

Moin Udo,
Bitte schaue dir das Video zur Urknalltheorie nochmal an.
Ab 1 Std 16min spricht Herr Gaßner von einer "Krümmung NAHEZU Null".

Ich zitiere: "Wenn wir davon ausgehen, dass sich irgendetwas ganz dicht am Urknall mit einer gewaltigen Geschwindigkeit ausgebreitet hat, dann würde man erwarten, wenn sie jetzt zum Beispile einen Luftballon haben, mit ganz vielen Runzeln, dann ist das erstmal kein flaches Universum. Wenn sie also das Universum als die Oberfläche dieses Ballons begreifen. Und wenn sie den jetzt aber mit unglaublicher Geschwindigkeit, riesengroß aufblähen, dann würden sie als Mikrobe auf der Oberfläche dieses jetzt gewaltiggroß aufgeblähten Luftballons durchaus das Gefühl haben, dass sie sich auf einem flachen Universum bewegen.
Also die Tatsache, flaches Universum und etwas das in der Frühphase des Universums gewaltig aufbläht, das passt gut zusammen."

Die Kleinsche Flasche hat in der "Form" keine Wandung, da es sich um eine Fläche handelt. Es hat nur in der 3d Darstellung den Anschein. Im höherdimensionierten Raum kommt man ohne diese dargestellte Selbstdurchdringung aus, die aber gleichzeitig das Prinzip dieses Phänomens ist (Mir fehlt das Hintergrundwissen, das besser darzustellen). Es gibt kein außen oder innen, es ist alles EINE Fläche.

Tatsächlich aber erkenne ich die Situation, das die DM deutlich im Überschuss zu sein scheint mit 26,8% im Gegensatz zu den 4,9% heller Materie. Ich hab mir in den letzten Tagen dazu Gedanken gemacht und stelle fest: Wir erkennen rückblickend einen "Urknall" (die x-te Selbstdurchdringung). Das bedeutet, wir befinden uns derzeit auf der "Seite" NACH der Selbstdurchdringung. Folglich befindet sich die "dunkle" Materie "auf der anderen Seite" VOR der Selbstdurchdringung, wodurch sie sich verdichtet, staut. Man würde also genau das erwarten können, was wir tatsächlich beobachten.

Sorry, dass ich die Außen.- und Innenseite einmal verbiete, um sie ein anders Mal zu verwenden, aber dieses Konstrukt ist eben auch ein komplexes Gebilde mit paradoxen Eigenschaften.


Also ich sehe mich noch im Rennen :D

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 20 Dez 2015 15:47 #1706

Noch ein paar Gedanken...Ich versuche mich zu sortieren ;)

Man mag die Vorstellung haben, dass die Oberfläche einer KF einen überdimensionierten Raum benötigt. Allerdings muss man sich klarmachen, dass sie die nötigen Dimensionen aus sich selbst heraus, in sich hinein selbst erschafft. Sie sind ihr immanent. Eine grundlegende Assoziation: In diesem Universum geschieht nichts Unmögliches, per Definition. Dh alles was passiert ist auch vorher schon "angelegt" in Form von "Voraussetzungen" (die sich aber auch erst sukzessive entwickeln können), die als eine Art "Idee" vorliegen, eine Matrix, Matritze, eine Form, in die sich die Wirklichkeit ergießen kann. Vllt passt auch der Satz ganz gut: "Wenn es keinen Weg hinaus gibt, geh tiefer rein." Mit anderen Worten: "Geht nicht, gibts nicht", es muss weiter gehen, irgendwie!

Die Wirkung der Materie in "ihrem" Raum ("das durch ihn hindurch") wäre also Ursache für sein Wesen, sich selbst zu entwickeln wie er es tut, seit jeher. Anfangs wirkt die Materie-Antimaterie Annihilation als "richtungsweisender Wegbereiter". Die Möglichkeit in "Zusatzdimensionen" zu entweichen, könnte die Materie gerettet haben. Die DE wäre danach also eigentlich eine Eigenschaft des Raumes zu reagieren auf Materie, die ihn zu durchdringen versucht, wodurch sich die Wirkung, der Raumzuwachs, ergibt.
Man muss hier wohl zwei Phasen unterscheiden. Die erste Phase ist die durch die Materie-Antimaterie-Annihilation verursachte erste Selbstdurchdringung (in Folge des "echten" Urknalls), wodurch sich quasi "der Weg öffnet", Platz in sich selbst zu finden. Dann durchläuft die verstrahlte übriggebliebene Materie die KF. Vielleicht muss man mehrere Durchläufe (Selbstdurchdringungen) annehmen, bis die Strahlung zu Materie kondensiert, so dass der "negative Druck" die Expansion anfangs allein antreibt. Phase zwei beginnt mit der Anbahnung der ersten Selbstdurchdringung "fester" Materie, wodurch sich der Stau ergibt, der die Expansion als Konsequenz der zu erhaltenen Energiedichte weiter antreibt. (Im Grunde könnte bereits die den Raum durchdringende Strahlung vor der zweiten Durchdringung diesen Effekt verursachen, weiß nicht!)

Ist Gavitation nicht eine Art "Materiestau", ein Energiedruck, bzw führt dazu? Können wir nicht überall beobachten, wie Materie auf den Raum wirkt, ihn zu durchdringen versucht, während die Energien jedoch nicht ausreichen? Wenn Masse als Energiedichte dargestellt werden kann und umgekehrt, hätte die Materie-Antimaterie Annihilation nicht auch einen massiv-gravitativen Effekt gehabt (Der die erste SD möglich machte)?

Eine KF beschreibt die "zwangsläufige" Korrelation Raum-Zeit: Vor oder nach der Selbstdruchdringung, ein Ort ist gleichsam ein Zeitpunkt, relativ zur Selbstdurchdringung, wird ein Ort mit einer Zeit definiert und andersrum: Vor oder nach. Es ergibt sich ein Zeitpfeil: Der Fluss von der Selbstdurchdringung zur Selbstdurchdringung, geradeaus: im Kreis.
Allerdings würden sich daraus entgegengesetzte Eigenschaften EINER Raumzeit ergeben, deren Umkehr sich nach Ablauf der halben Wegstrecke zu "verdichten" beginnt?! Das würde eine Verlangsamung der Zeit bedeuten unter dem Einfluss sich verdichtender Materie, die vor der SD zu einem Schwarzen Loch würde.
Zu den Schwarzen Löchern habe ich eine seperate Überlegung angestellt und ich versuche sie hier einzubauen. Aus dem Doppelspalt Experiment ergibt sich der Umstand, dass Materie auf subatomarer Ebene in superpositionale Zustände ihrer Bestandteile übergeht, wenn sie "unbeobachtet" ist, dh nicht gemessen wird. Wenn wir davon ausgehen, dass der "Zeitfluss" (->Richtung Selbstdurchdringung, ab des halben Durchlaufs) sich unter dem Einfluss von Gravitation verlangsamt, erwarte ich ihren Stillstand ab einem gewissen Punkt. Wenn dies geschehen ist, verbietet sich jede Bewegung INNERHALB dieses (gravitativen) Systems, während es als ganzes aber weiter unserem Fluss folgen kann! In Folge fehlender Bewegung findet keine Wechselwirkung mehr statt zwischen der Materie, sie bleibt ungemessen, unbeobachtet. Also vermute ich hinter dem Schwarzschild (Der Name ist großartig :) ) "Materie" in Superposition, die quasi zu einem einzigen Superteilchen geworden ist. Dieses ("subatomare") Superteilchen hat allerdings makroskopische Ausdehnung und wird dadurch die starke Kernkraft auf den Plan rufen, die "subatomare Gravitation", die mit der Entfernung (zum Zentrum) stetig steigt, so dass eine zusätzliche Kompression zu erwarten wäre die über die Gravitation hinaus wirkt. So könnte es dann der "Materie" (die es zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr wäre) gelingen, der Selbstdurchdringung des Raumes zu folgen.
Nach der SD könnte man aus einer Singularität entspringend wieder das beobachten was wir sehen: Einen "Urknall"....aus dem "Füllhorn". :)

Hier habe ich ein Bild der DM Verteilung. Ist es Zufall, dass sich dort eine einseitige Ansammlung (Tendenziell, nicht zwingend direkt vor der SD) zu zeigen scheint?

de.wikipedia.org/wiki/Datei:COSMOS_3D_dark_matter_map.jpg


Bitte nagelt mich nicht auf einzelne Begriffe oder Erklärungen fest, ich brainstorme nur.

;)

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 22 Dez 2015 22:21 #1751

Da wir einen "Kosmos" betrachten, brauchen wir ein Erklärungsmodell für die homogene Verteilung Materie-Dunkle Materie.(Bzw deren Wechselwirkung und Masseeffekte)

Gravitation wirkt linear zwischen zwei Massen, die Träge im Fluss "schwimmen". Die helle Materie wird von der vielen DM in den Raum gezogen, Die "Raumtäler" vereinen sich, so dass die Objekte der gekrümmten Raumzeit folgen und sich ineinander ergeben, wie gehabt.
"Auf der anderen Seite" gibt es diese Täler NAHEZU nicht, da die wenige helle Materie kaum zieht. Die Materie beweget sich linear und damit schneller, doch wird wieder gebremst durch die ALLGEMEIN hohe Dichte, die IHRERSEITS in sich Gravitationszentren ausbildet, die auf dem Weg zur SD Schwarze Löcher werden (können). Durch den hohen Strahlungsdruck (der "überfüllten" Materie) bleiben sie getrennt.
Diese "Happen" durchdringen nacheinander die SD.
"Auf Grund" der schwächeren RZ-Delle der "anderen" Seite haben die Objekte weniger Masse/Gewicht wodurch sich die Bildung der SL stark verzögert. Als Analogie sei die Wasserkochtemperatur auf Bergen erwähnt.
Hier brauchen wir mehr Masse, um das selbe Gewicht (=Effekt) zu erhalten, da das Gewicht sich definiert aus dem Gegendruck des Raumes, verformt durch den Sog der jeweils anderen Seite. Wenn wir 5x Mal mehr helle Materie hätten, würde die RZ nicht gekrümmt und wir hätten keine "Masse".Also hat die DM nur ein Fünftel des Gewichts, ob des fehlenden Raumgegendrucks, wodurch sich im ganzen ein ausgeglichenes System ergibt, sonst würde alles auseinander fliegen, wenn der Raum es nicht kompensieren könnte. Anders ausgedrückt: Wir brauchen einen Materiestau! Es muss ein "Gleichgewicht" geben in diesem System, also muss auch die Massenverteilung ausgeglichen werden können, durch ein Ungleichgewicht: "Gravitation" Was würde das für die Stärke der Gravitationskraft bedeuten, wenn ihr Effekt, den wir hier messen, verursacht würde durch die DM, die die 5-fache Menge stellt? Ist die Gravitation also eine Art Dehnungskraft des Raumes? Der nah bei der Materie stärker komprimiert wäre (Mehr Raum in der selben Zeit->Fluchtgeschwindigkeit), als "zum Raum hin", so dass sie mit der Entfernung tatsächlich abnehmen könnte? (Und nicht am "Sogpunkt", außen, am stärksten wäre) Aber tatsächlich unendlich weit reicht, denn die Materie IST jA DA!

Grüße!
:)

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 05 Jan 2016 11:37 #1995

Wenn man der Entstehung von Gewicht aus Raumkrümmung folgt, wie ich es im letzten Post beschrieben habe, erkennt man auch den Grund für die Inflationsphase, während der sich der Raum (MIT der Materietrahlung) ohne Widerstand mit Überlichtgeschwindigkeit ausdehnen konnte: m=0 (keine Entropie).
->Entropiezuwachs: Nach einer Zeit der Abkühlung durch die vorangeschrittene Expansion, nachdem Ladungspotenziale sich zu organisieren begannen, konnten sich Strukturen entwickeln, die nach und nach kompakter wurden, während sich Nachbarcluster weiter entfernten, so dass durch eine Verschiebung der Entfernungsverhältnisse eine Wechselwirkung durch die Brane "näher lag".
Nach der zweiten SD beginnt dann ein Ungleichgewicht die Symmetrie zu brechen, das Strahlungskondensat ist nicht mehr homogen verteilt, sondern auf der "Seite-Nach" der SD im Überschuss, und zieht zunächt an der Materie VOR der SD, so dass dort die erste Raumkrümmung auftritt, um der Materie ein Gewicht zu verleihen. In dem Moment wird das erste Mal Ladungsenergie in "Masse" umgewandelt. Sodann beginnt sich vor der SD der Materiestau zu bilden. Zeitgleich wird die überlichtschnelle Expansion gebremst und es beginnt die durch Gravitation gehaltene Welt.
Dies führte einerseits durch die entstehende "Gravitation" (d.h. Masseentwicklung durch Raumkrümmung) zu einer Kompensation der überlichtschnellen Expansion und andererseits zum "Auf-kommen" der DE (Raumdurchdringung von Masse), die wiederum eine gemächlichere (beschleunigende) Ausdehnung zur Folge hatte.
"Hier" entsteht auch erst die Zeit (innerhalb des bis dahin in Superposition vorliegenden Materiepakets), denn während der überlichtschnellen Expansion der Einheit, kann sie für diese nicht vergangen sein.

Die Materie nach der SD ist weiter masselos und bewegt sich noch mit Überlichtgeschwindigkeit Richtung SD. Dort, vor der SD wird die Materie immer schwerer, je MEHR (masselose) Materie (an der schon massebehafteten Materie vorbei,) auf die "Seite-Nach" strömt, wodurch immer höhere Ladungspotenziale aktiviert werden, bis auch der zweite Zyklus abgeschlossen ist. Sobald die Materie durch das Wechselspiel zwischen ihren Eigenschaften (Ladung) und dem Raum (Dehnung) ihre Masse hat, gelten für sie die entsprechenden Gesetze.

Da es aber auf der "Seite-Vor" bereits einen Stau durch massebehaftete Materie (die nicht so einfach den Raum durchdringen konnte) gibt, und weil sich diese Verdichtung bereits "nach der halben Wegstrecke" zeigt, bzw mit der Zeit entwickelt, kommt es statt eines erneuten Gleichgewichts, zu einer stetigen Ansammlung von Materie auf der "Seite-Vor", die einen immer stärkeren elektromagnetischen Einfluss ausübt auf die Materie der "Seite-Nach". Dadurch erhält auch hier die Materie ihre Masse.

Es beginnt sich ein "Gleichgewicht" zu entwickeln zwischen den Massen (mit proportional zur Masse unterschiedlichen Gewichten) im Raum und dessen Dehnkraft, während die Differenz zwischen dem Gesamtdruck und der für die Selbstdurchdringung nötigen Energie zum Aufblähen der RZ führt (DE).


Grüße!

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Das Universum - Eine Kleinsche Flasche? 19 Jan 2016 18:44 #2213

Das alles hätte natürlich "weit reichende" Konsequenzen. Wenn wir die Theorie mal zu Ende denken, stellen wir fest: Der selbe "Zeitpunkt", relativ zur SD, bietet diverse materielle Zustände, je nachdem, welches "Materiepaket" man "erlebt". Konkreter heisst das, die Schleife der KF läuft immerwieder zu ihrem Ausgangspunkt hin, dabei aber nie rückwärts und bietet für einen Zeit-punkt quasi unendlich viele Zustände (Die "Richtung", der Zeitpfeil, ist permanent fortlaufend!). Also können ALLE Wirklichkeiten parallel existieren. Zu JEDER Zeit! Das mögliche "Alter" des Universums wird währenddessen ständig nach oben korrigiert, durch das Aufblähen der FLÄCHE (KF, auf deren OBERFLÄCHE/"Wandung" sich das Universum FLACH ausbreitet). 13,8 Mrd. Jahre nach dem "Urknall", unser "zeitliches Jetzt", existiert unendlich oft, auch in vergangenen und für alle zukünftigen Momente, jedoch in diversen Varianten (nach dem "Neu-Mischen" vor, bzw in der SD).

Hier sollte die natürliche Ursache der Unbestimmtheitsrelationen zu finden sein!

Somit wird auch klar, welche Aufgabe ein Bewusstsein hat: Lebewesen selektieren durch Fokussierung IHRE Realität, um sich zu "orientieren". Gleichzeitig tut dies aber ALLE Materie, in Absicht der Realisation ihrer selbst: Manifestation emergenter Welten der Superposition.
"Das Ewige" oder "der Urgrund" (oder wie man es nennen will) umfasst dazu zwingend alle Möglichkeiten in sich.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass das blanke Theorie ist, die ich mir nur ausgedacht habe! :)




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