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THEMA: "Wölkchen" G2

"Wölkchen" G2 06 Jun 2017 20:26 #15266

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Hallo UWL-Gemeinde,

Ich schließe mich meinen Vorrednern zu Qualität der Vorlesung „Das dunkle Herz der Milchstraße (1-3/3) • Live im Hörsaal | Andreas Burkert“, an und möchte mich, für die Bereitstellung, beim UWL-Team bedanken. Im Vortrag ging es unter anderem um „Wölkchen“ G2, welches am Zentral-SL der Milchstraße vorbei fliegt und nicht die erwartete Reaktion auslöst. Dabei musste ich wieder an die Beobachtung des Bullet Clusters denken. Hier folgt Gas der DM schneller als träge Materie. Könnte es sich bei G2 um eine Ansammlung Dunkler Materie handeln, der aus bislang unbekannten Gründen, der Stern abhanden gekommen ist? Die Masse wurde ja auf ca. 3 Erdmassen geschätzt, was wenn die Bahnkurve ergibt, dass es sich um mehrere Sonnenmassen handeln müsste? Könnte es sein, dass wenn ein sehr hoch beschleunigter Himmelskörper frontal auf einen relativ ruhenden Körper trifft, die DM und eine Staubwolke im Potential Topf zurück bleiben, und die restliche sichtbare Materie komplett mitgerissen wird? Ich vermute also wir sahen die Reste einer Sternkollision am SL vorbei ziehen, deren Existenz uns nur der mitgeführte Staub offenbarte. Dies würde auch die lange Streckung bei Umrundung des SL und den anschließenden Rückfall zur Kompaktform erklären.

Ja ich weiß, wieder mal muss die DM für eine Erklärung her halten, nach konventionellem (ohne DM, MOND) Wissen, wäre das Wölkchen wohl aufgesaugt worden. Immerhin wurde im diesjährigen Kick-Off-Paper, letzte Woche, vom CERN für die Saison 2017 der Erforschung der DM eine sehr hohe Priorität eingeräumt. In unserer Tageszeitung stand dazu wörtlich: Es werde versucht DM zu „erzeugen“. Gut, dürfte spannend werden ob das wirklich gelingt und nachzuweisen ist.

Grüße EXCEL B)

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Betreff des ThemasRelevanzDatum des letzten Beitrages
Wölkchen 27.04Donnerstag, 19 Oktober 2017

"Wölkchen" G2 07 Jun 2017 21:51 #15309

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Hallo,
fehlender Widerspruch bedeutet wohl, dass ich Recht haben könnte, oder?

Das muss man erstmal sacken lassen.

Dunkle Materie, solo auf einer Umlaufbahn im Zentrum unserer Milchstraße unterwegs, mit etwas Staub im Gepäck.
Allein der krasse Gegensatz zwischen Simulation und Beobachtung lässt darauf schließen, dass es sich „nicht“
um eine „normale“ Staubwolke handeln kann.
Kritikern der dunklen Materie dürften irgendwann wohl die Argumentationsketten dünn werden.


Grüße EXCEL

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"Wölkchen" G2 07 Jun 2017 22:17 #15311

Hallo Excel,
die Beobachtungen am Bullet Cluster haben mit der Beobachtung des Wölkchens G2 nichts zu tun. Insofern ist dein Versuch, die beiden Dinge in Verbindung zu bringen, nicht angebracht. Trotzdem ein Lob an deine Phantasie! Freu mich über solche Querdenkergedanken.
Grüße
Thomas

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"Wölkchen" G2 10 Jun 2017 08:08 #15454

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Hallo Thomas,
vielen Dank für Deine Antwort. Du hast natürlich vollkommen Recht. Man kann diese beiden Sachen nicht in einen Topf werfen.

Hier noch einige Quergedanken.

Warum wird das SL in unserer Milchstraßenmitte, im Vortrag, als faul bezeichnet? Es gab wohl schon länger keine beobachtbare Materie-Absorption. Welche Ursache könnte es dafür geben, zu beobachten sind ja genug Sterne die dort rum schwirren?

Ich stelle also mal die These in den Raum, dass jenes SL derzeit mit dunkler Materie „übersättigt“ ist. Das Verhältnis von Materie zu DM ist also deutlich „DM-lastiger“ als bei „normalen“ SL, die Materie einsaugen können, quasi ein „“Ungleichgewicht größerer Ordnung“. Der Überschuss sorgt dafür, dass dieses SL keine DM mehr absorbieren kann und somit auch keine Materie mit einem „normalen“ Materie/DM Verhältnis. Grund dafür ist die komplette Überbelegung der quantenmechanischen Zustände für DM-Konzentration (Hilfsbeschreibung). Somit erzeugt das SL eine Art „Inter-Fermi-druck“, welcher auf kurze kosmische Distanz, die Gravitation schwächt. Dunkle Materie und die mitgeführte sichtbare Materie kommen also bahn-technisch ungewöhnlich dicht ans SL heran. Dieser Zustand wird erst aufgehoben, wenn das SL Materie ohne DM-Anteil in ausreichender Menge aufsaugen kann, also das Ungleichgewicht wieder ausgeglichen ist. Nun fragt man sich, wo ist die fehlende Materie geblieben? Ein unglaublich hoch beschleunigter Körper (SL oder Stern) mit einer unglaublich hohen Masse, kegelt gleich mehrere Sterne aus ihren DM-Massen. Teile der DM-Massen saugt das Zentral-SL auf, bis es „gesättigt“ ist. Der Rest kreist nach wie vor ums SL. Wie kann das SL wieder aktiv werden? Der Körper, der die sichtbare Materie geklaut hat ohne DM mitzunehmen und zum Überschuss an DM beigetragen hat, sollte sein Ungleichgewicht (Materieüberschuss) mit dem Ungleichgewicht des SL (DM-Überschuss) ausgleichen, dann könnte es auch wieder mit dem Fressen klappen.

Würde dies mal zumindest theoretisch bestätigt, zeigt sich hier, neben dem Bulletcluster, ein Musterbeispiel an „DM-Dynamik“. Ich leite daraus nun folgende Schlüsse ab:

Newtonsche Dynamik + ART = basierend auf Beobachtung heutiger DM-Konzentration im Sonnensystem = Beschreibung des Sonnensystems und naheliegender Objekte nahezu (Merkur) korrekt.
Sollte sich in kosmischen Zeiträumen, durch die Expansion, ändern (Mio. Jahre)

Newtonsche Dynamik + ART + „DM-Dynamik“= basierend auf Beobachtung weit zurück liegender Vorgänge = Beschreibung weit entfernter Objekte korrekt.
Muss dem Alter (Entfernung) der Beobachtung angepasst werden.

Könnte mal ungefähr so aussehen:

DM-Dichte : Zeit = DM-Dynamik-Komponente (DM-Tensor)

DM-Dichte = groß und Zeit = klein --> großer DM-Tensor --> großer Einfluss DM
DM-Dichte = klein und Zeit = groß --> kleiner DM-Tensor --> kleiner Einfluss DM

Grüße EXCEL

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"Wölkchen" G2 10 Jun 2017 22:10 #15464

Dies erscheint mir schon sehr quer.

Gibt es irgendwelche Berichte über Materie, die das SL aus ungeklärter Ursache verschmäht hat?

Ansonsten gilt: Ein SL kann nur die Materie aufsaugen, die ihm auch nahe genug kommt.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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"Wölkchen" G2 11 Jun 2017 12:11 #15482

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Ich gebe dir Recht, denn diese „neueren“ Theorien wie String und Quantengeometrie gehen von teils gegensätzlichem Verhalten SL aus, auch in ihrem „Essverhalten“.
Etwas anderes:
Was sagst du zu dieser nature.com Schlagzeile:
Astronomen haben Schwarzen Löchern ein wichtiges Geheimnis entlockt: Die Schwerkraftmonster schleudern mit ihren scharf gebündelten Materie-Strahlen große Mengen Atome ins All. Das berichtet ein Team um María Díaz Trigo von der Europäischen Südsternwarte ESO im britischen Fachjournal „Nature“.
Auf: www.welt.de/wissenschaft/weltraum/articl...in-den-Weltraum.html gefunden.
Bye-bye,
und
THX!10 :)
Chalawan2000

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