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THEMA: Wechselwirkung Dunkler Materie mit schwarzen Löchern

Wechselwirkung Dunkler Materie mit schwarzen Löchern 24 Aug 2015 21:17 #699

1) Dunkle Materie und leuchtende Materie wechselwirken gravitativ, fällt dann dunkle Materie in schwarze Löcher? Und wenn ja, würde sie dabei Strahlung abgeben?
2) Kann Dunkle Materie für sich schwarze Löcher bilden und würde, wenn ein SL gebildet wäre, der Unterschied zur sichtbaren Materie bzw. schwarzen Löchern aus vormals leuchtender Materie aufgehoben?

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Wechselwirkung Dunkler Materie mit schwarzen Löchern 24 Aug 2015 21:47 #701

1) Alles was gravitativ wechselwirkt, wird von Schwarzen Löchern angezogen und überschreitet letztendlich auch den Ereignishorizont. Die beobachtete Strahlung einer Akkretionsscheibe (Quasar) ist jedoch elektromagnetisch bedingt - dafür kommt Dunkle Materie nicht in Frage. Genau genommen werden wir diese Fragen erst seriös beantworten können, wenn wir endlich wissen was Dunkle Materie tatsächlich ist und wie ihre Wechselwirkungen aussehen.

2) Sobald etwas den Ereignishorizont überschritten hat, ist die Information verloren, was es im Detail war. So gesehen sind SL die Gleichmacher im Universum. Es wächst lediglich der Ereignishorizont an, entsprechend der eingestürzten Masse. Die Oberfläche des Ereignishorizonts skaliert dabei mit dem Informationsverlust, d.h. mit der Entropie.

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Wechselwirkung Dunkler Materie mit schwarzen Löchern 27 Aug 2015 06:22 #719

Ich würde den Informationsverlust gerne glauben bezüglich der Gerüchte die seit Neustem durch die Presse kursieren. Bereits im letzten Jahr schrieb ich eher scherzhaft einen Artikel ohne es "genau" zu wissen, dass schwarze Löcher jede mögliche Form elektromagnetischer Frequenz, somit auch jede Form von Strahlung, sichtbarem Licht und sogar Schall (Wellen) beinhaltete. Man könne sich das wie ein kunterbuntes Rock and Roll Konzert auf voller Lautstärke vorstellen, vorrausgesetzt man glaubt nicht an bislang unbewiesene esoterische Behauptungen von absurden Raumkrümmungen, Brücken und Wurmlöchern, sowie Tore in andere Dimensionen.

Das Problem mit den Dingern ist man kann nur vermuten was sie tun indem sie es nicht tun. Ich stelle mir einen ultrakompakten Körper vor, der im Bezug auf Volumen und Dichte eine derart starke Anziehungskraft herstellt, dass alles was eine Energie- (oder Wärme) Signatur entwickelt sofort wieder in den Ereignishorizont gezogen wird. Mit unseren optischen bzw. Wellenmessgeräten haben wir somit allenfalls ein indirektes Beobachtungswerkzeug. Wir bewegen uns hierbei in hochspekulativem Gebiet. Mit Sicherheit oder mit der wissenschaftlichen Methode können wir lediglich nahezu genau aussagen was ist. Momentan behaupten wir das Atom wäre zu 99,99999 % leer. Andernfalls können wir zu 98,7% iger Wahrscheinlichkeit behaupten wie viel Energie sich in einem Atom befindet wenn wir es mit nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und mit denselben Atomen zusammen stoßen lassen. So entstehen die Strahlen in den Bildern der Teilchenbeschleuniger. Links drehende für negativ geladene, rechts drehend für positiv und geradlinig ausgehende für quasi neutral oder dessen unbeeindruckt geladene Elementarteilchen wenn wir mal Eins erwischen. Atlas Experiment 9. Paltte leichter linksdrall... klar... tau Neutrino :P

In schwarzen Löchern würde sogar diese "Signatur" versuchen zu entkommen, aber die Gravitation erlaubt es an dessen Ereignishorizont nicht zu entkommen. Es fällt wieder hinein. Eine andere Überlegung mit "Körpern besagt, dass die Gravitation an kreisrunden Objekten wieder abnimmt, also am exakten Mittelpunkt wieder "0" sein muss weil bei 3/4 des Objekts die Kurve wieder abnehmen müsste. Das erlaubt theoretisch geometrisch/ mathematisch (unter Berücksichtigung klassischer Mechanik) gesehen Konstrukte zu bilden, die wir bislang nicht erklären können. Mir gefiel die Diskussion zur String Theorie mit Dir und Harald Lesch (Bester Stürmer / keine Tore)

Trotzdem sind schwarze Löcher keinsfalls "Gleichmacher" wie wir an der Milchstraße sehen können, was unsere Existenz überhaupt rechtfertigt. Sie sind Regulatoren. Ich vermute wir waren vor 5 Milliarden jahren viel näher an der Akkretionsscheibe dran weswegen es "damals" auch vielmehr Aktivitäten rechtfertigen konnte. In der Nähe supermassiver schwarzer Löcher befinden sich offensichtlich auch supermassive Sterne mit kurzer Lebensdauer. Allein deren Prozesse rechtfertigen das Vorkommen unserer Vorkommen chemischer Elemente auf unserem Planeten nach unserer heutigen Kenntnis. Indirekte Beobachtungen können sterne nachweisen, die sich um mutmaßliche schwarze Löcher derarte schnell und gleichmäßig bewegen dass sich nach dem Verständnis klassischer Mechanik ein Rotationsmittelpunkt befinden muss und mir können sogar ausrechnen wie viele Sonnenmassen oder welches Volumen dieser Körper haben muss. Ich betone dennoch immer wieder gern, dass meine mathematischen Kenntnisse gerade dazu ausreichen um zu wissen, dass auf eine LKW Ladung Äpfel (Erde) das Gewicht eines Apfels (relativ) vom Jupiter gravitativ beeinflusst wird.

Abstrakt:
Es ist ein wenig verstrickt: um auf den Ursprungspost zu antworten würde ich behaupten

1a) Ich bin mir nicht sicher
1b) vielleicht und / wenn fällt Sie hinein

2 a) nein, denn die Ruheenergie im Bezug auf das Volumen wäre zu gering (2. Coulombsches Gesetz) Die elektromagnetische Wechselwirkung gleichnahmiger Energien stoßen sich voneinander ab, alsdas sie gravitativ voneinander abhängig wäre. Goldene Regel ist 1/8 im Verhältnis Gewicht zu Energie mit der Entfernung zum Quadrat. Gleichbedeutend im Verhältnis zu unendlich.

2b) Wüsste man nicht weil Faktoren in der Quantenmechanik davon abhängig wären ob dunkle Materie für unser Verständnis klassische Materie oder Antimaterie sind.

Vor einer Stunde bin ich aufgewacht und habe etwas in mein Notizbuch geschrieben. "Wo sich etwas bewegt wird eine Spur interlassen." Dann stolperte ich in das Forum und hatte Durst. Im großen und Ganzen erkenne ich mich nun selbst wieder als "...Affe, der auf eine Tatstatur >>Urknall, Welltall und das Leben<< tippt..."

;)

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