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THEMA: Die DE/DM-Theorie von James Farnes

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 08 Jan 2019 17:07 #46819

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Struktron schrieb:Was gemeint war, können wir vielleicht aus der Google-Übersetzung des englischen Wikipedia-Artkels herauslesen:


Mein lieber Struktron, ich bezog mich nicht auf die Annahmen im Paper, sondern auf eine RT gerechte Darstellung was passiert wenn "Negative" und Positive Massen wechselwirken... Du hattetst dich vorher, wenn ich recht erinnere auf eine Aussage von Y. bezogen und diese bevorzugte auch das gegebene Bild und hält nicht viel von sich anziehenden negative Massen....

Darauf hin dein Einwand:

Struktron schrieb:

Yukterez schrieb: ... normalerweise zieht positive Masse sowohl positive als auch negative Masse an, und negative Masse stößt sowohl negative als auch positive Masse ab.

Michigan Tech said:
The positive mass would attract the negative mass. The negative mass would repel the positive mass.

Wikipedia wrote:
Positive mass attracts both other positive masses and negative masses.
Negative mass repels both other negative masses and positive masses.

Mir klingt das nach einem Widerspruch. Kann nicht die negative Masse im ersten Satz als negative Masse im zweiten Satz interpretiert werden? Dann zieht sie einmal an und stößt einmal ab? Weshalb?
Gilt das vielleicht nur im Zusammenhang mit dichten und weniger dichten Masseverteilungen?


Und der bezog sich mM. auf Y. Aussage... die ich für korrekt halte.

Was an dieser Aussage in Relation zu deinem zitierten Englischen Text, nicht übereinkommt, auch meiner Meinung nicht, ist der letzte englische Satz, den ich Bold markiert habe ......................................................

PS: Sorry geändert.
Der Satz Bold ist korrekt, dadurch gibt es keinen vermeintlichen Widerspruch... zwischen den Aussagen... von Y. und dem Bold zitierten..
(Wenn mans zu eillig hat sorry...)

NG

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 08 Jan 2019 19:07 #46830

Hi Zchen :) ,

du schriebst: Die riesigen - Massen Halos, die eine Galaxie komplett umgeben sollten, und somit von allen Seiten auf eine Galaxie drücken, würden diese sonst sozusagen zusammenschieben, in meiner Vorstellung zumindest!?


Ja, das stimmt wenn negative Masse auch positive anziehen würde. Dann würden sich beide Massen (die positive die negative und die
negative die positive) gegenseitig anziehen. Die Galaxien würden zerquetschen.
Die negative Masse stößt aber die positive ab ( weil negative Masse negative, sowie auch positive Masse abstößt)
und desshalb kann das nicht passieren.

Ich stelle es mir im Moment so vor:
Die Galaxie krümmt durch ihre positive Masse die Raumzeit positiv und bewirkt dadurch dass immer mehr dunkle
Flüssigkeit mit negativer Masse angezogen wird (positive Masse zieht ja negative an) bis ein Gleichgewicht beider Massen
erreicht ist.
Die Halos der dunklen Flüssigkeit (mit ihrer neg.Masse) die sich dann um sie herum bilden
bewirken durch negative Krümmung an den Randbereichen der Galaxie entgegengesetzt zu ihrer positiven Krümmung.
Wenn beide Krümmungen der Raumzeit in Balance sind wird die Galaxie nicht zerquetscht und auch nicht auseinander
gerissen, sie kann dann stabil routieren (wie bei dunkler Materie).

Sich vermischen oder ineinander eindringen können die verschiedenen Massenarten auch nicht
(ähnlich wie ein Tropfen Öl den man ins Wasser gibt "schwimmt" die positive Materie in der dunklen Flüssigkeit).
Außerhalb von Galaxien (mit deren positiver Krümmung ) können wir keine negative Krümmung der dunklen Flüssigkeit
wahrnehmen weil der Raum diesen Effekt der neg. Masse (ihren sich gegenseitigen Abstoßungseffekt - weil negative Masse
stößt sich ja auch selber ab- ) durch seine Expansion ausgleichen kann ( wie dunkle Energie).

Naja, in einer Eigenschaft hätten ja dunkle Materie und dunkle Flüssigkeit schon mal was gemeinsam:
Beide verklumpen nicht. Die negative Masse kann ja auch nicht verklumpen weil sie sich gegenseitig abstößt.
Aber mal angenommen an der Hypothese von Jamie Farnes wäre was dran:
Dann hätte man auch das Problem, man weiß nicht was diese negative Masse ist (genauso wie man nicht
weiß aus was "dunkle Materie" besteht :silly: ).
Evtl. könnte man aber mehr Gelder in die Forschung von Experimenten stecken die mit Hilfe von positiver Masse
Effekte der negativen erzeugen um dann irgendwann ein Ufo zu bauen :woohoo:

Hab hier noch ein kleines Video in englisch darüber gefunden welches ich ganz gut finde ( habs sogar zum größten Teil
verstanden, hehe...)



HLGse Dir

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 08 Jan 2019 23:27 #46842

Hallo miteinander,
mir scheint jetzt alles noch verwirrender zu sein.
- Was Dunkle Materie und Dunkle Energie sind, wissen wir nicht. Durch Farnes kommt noch der Begriff Dunkle Flüssigkeit hinzu.
- Als bisheriges Argument und als Ersatz für eine Erklärung haben wir (aus der von Google übersetzten Zusammenfassung seines Artikels auf arXiv):

Diese Befunde können bedeuten, dass negative Massen ein realer und physischer Aspekt unseres Universums sind, oder alternativ die Existenz einer verdrängten Theorie implizieren, die in gewisser Weise durch effektive negative Massen modelliert werden kann. Beide Fälle führen zu der überraschenden Schlussfolgerung, dass das zwingende Rätsel des dunklen Universums möglicherweise auf einen einfachen Zeichenfehler zurückzuführen war.

- Die von Farnes behauptete

In den ersten dreidimensionalen N-Körpersimulationen von negativem Massenmaterial in der wissenschaftlichen Literatur bildet dieses exotische Material auf natürliche Weise Halos um Galaxien, die sich auf mehrere galaktische Radien erstrecken. Diese Haloen sind nicht höckerig.

wird meiner Kenntnis nach nicht durch einen nachvollziehbaren Algorithmus belegt. Deshalb müssen wir darüber spekulieren, ob er die Wechselwirkungen als Stöße oder Superpositionen implementiert.
- Im Substrat des Vakuums (Vakuumfluktuationen, Quintessenz oder vereinfacht nur kleinste harte Kugeln) können die beobachteten Strukturen im Universum mitschwimmen. Dabei kommt es zu den von Farnes beschriebenen Phänomenen von Anziehung und Abstoßung, weil dem Vakuum eine Energie zugeordnet werden kann. Über deren Wert wird zwar gestritten (bis zu 10120 Größenordnungen Unterschied bei unterschiedlicher Herangehensweise), aber ein Wert unter Null kann einer kleineren als normalen Dichte entsprechen. Unbeobachtbarkeit verlangt dabei thermodynamisches Gleichgewicht, was mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten zusammen hängen kann. Farnes verwendet in seinen Beschreibungen komplexe Zahlen, worin sich beispielsweise elektrische und magnetische Feldkomponenten verbergen können. Das habe ich aus seiner Arbeit aber noch nicht heraus gelesen. Mit Geschwindigkeitsbeträgen und freien Weglängen ist es für mich anschaulicher. Der Bergriff Dunkle Materie kann Verdichtungen (Verklumpungen) zugeordnet werden, aus denen normale Materie entsteht. Nach Wikipedia (auch nach Farnes):

In dieser Theorie verhält sich die dunkle Flüssigkeit in Bereichen, in denen die Baryonendichte hoch ist, wie dunkle Materie. Die Idee ist, dass, wenn sich die dunkle Flüssigkeit in der Gegenwart von Materie befindet, sie langsamer wird und um sie herum gerinnt;
Dies zieht dann mehr dunkle Flüssigkeit an, um es zu koagulieren, wodurch die Schwerkraft in der Nähe verstärkt
wird.

Und Dunkle Energie:

An Orten, an denen es relativ wenig Materie gibt, wie in den Hohlräumen zwischen galaktischen Superclustern, sagt diese Theorie dagegen voraus, dass sich die dunkle Flüssigkeit entspannt und einen Unterdruck annimmt. So wird dunkle Flüssigkeit zu einer abstoßenden Kraft, deren Wirkung der der dunklen Energie ähnelt.

- Über möglicherweise in Farnes Modell auftretende Singularitäten wissen wir noch nichts.
MfG
Lothar W.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 09:39 #46845

Solange Farnes den Quellcode seiner Simulationen nicht freigibt, können wir lange rätseln. Ich fasse mal das ungeklärte Grundproblem zusammen:

Farnes Hypothese: Negative Masse stösst positive Masse ab. Positive Masse ihrerseits zieht negative Masse an. Resultiert daraus wirklich der Runaway-Effekt? Führt der Runaway-Effekt zu den veränderten Rotationskurven der Galaxien? Wir brauchen den Quellcode, um die Computersimulationen nachzustellen und zu überprüfen. Der Farnes kann viel behaupten.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 10:47 #46847

Michael D. schrieb: Solange Farnes den Quellcode seiner Simulationen nicht freigibt, können wir lange rätseln. Ich fasse mal das ungeklärte Grundproblem zusammen:

Farnes Hypothese: Negative Masse stösst positive Masse ab. Positive Masse ihrerseits zieht negative Masse an. Resultiert daraus wirklich der Runaway-Effekt? Führt der Runaway-Effekt zu den veränderten Rotationskurven der Galaxien? Wir brauchen den Quellcode, um die Computersimulationen nachzustellen und zu überprüfen. Der Farnes kann viel behaupten.

Was meinst Du mit Runaway-Effekt? Google weist auf eine Apokalypse oder einen Treibhauseffekt hin. Aber darüber diskutieren wir hier doch nicht.
Quellcode besitzt die Allgemeinheit für die wenigsten Modelle. Das ungeklärte Grundproblem bleibt deshalb eine überzeugende Erklärung für beobachtete Phänomene, wie die Rotverschiebung, so zu veröffentlichen, dass sie hier diskutiert werden kann. Farnes hat das geschafft.
Als Zusammenfassung sehe ich

In dieser Theorie verhält sich die dunkle Flüssigkeit in Bereichen, in denen die Baryonendichte hoch ist, wie Dunkle Materie. Die Idee ist, dass, wenn sich die dunkle Flüssigkeit in der Gegenwart von Materie befindet, sie langsamer wird und um sie herum gerinnt;
Dies zieht dann mehr dunkle Flüssigkeit an, um es zu koagulieren, wodurch die Schwerkraft in der Nähe verstärkt
wird.

und

An Orten, an denen es relativ wenig Materie gibt, wie in den Voids zwischen galaktischen Superclustern, sagt diese Theorie dagegen voraus, dass sich die dunkle Flüssigkeit entspannt und einen Unterdruck annimmt. So wird dunkle Flüssigkeit zu einer abstoßenden Kraft, deren Wirkung der der Dunklen Energie ähnelt.

Die Grundidee kann unabhängig von Farnes auf ein Verständnis des Vakuums führen.
MfG
Lothar W.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 10:59 #46848

Struktron schrieb: Was meinst Du mit Runaway-Effekt?

Positive Masse zieht negative Masse an. Negative Masse stösst positive Masse ab. Beides zusammen führt zu einem sich selbst beschleunigenden System. Kann das wirklich so sein? Woher kommt die Energie dafür?

Die Idee ist, dass, wenn sich die dunkle Flüssigkeit in der Gegenwart von Materie befindet, sie langsamer wird und um sie herum gerinnt; Dies zieht dann mehr dunkle Flüssigkeit an, um es zu koagulieren, wodurch die Schwerkraft in der Nähe verstärkt
wird.

Das ist für mich nicht schlüssig. Wie soll die negative Masse gerinnen, wo sie sich doch abstösst? Wie soll negative Masse noch mehr negative Masse anziehen, wo sie sich doch abstösst? Wieso sollte negative Masse die Schwerkraft verstärken, sie verstärkt doch die Antischwerkraft? Du siehst, nichts ist geklärt. Man müsste das tatsächlich mal simulieren. Aber es sind ja noch nichmal die Grundannahmen der Kräfteverhältnisse geklärt.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 12:21 #46849

Michael D. schrieb:

Struktron schrieb: Was meinst Du mit Runaway-Effekt?

Positive Masse zieht negative Masse an. Negative Masse stösst positive Masse ab. Beides zusammen führt zu einem sich selbst beschleunigenden System. Kann das wirklich so sein? Woher kommt die Energie dafür?

Also "Runaway" im Sinn von Expansion. Für mich korrespondiert dieses Rätsel mit der notwendigen Energieerzeugung in der Standardkosmologie. Dafür gibt es auch keine befriedigende Erklärung.

Michael D. schrieb:

Die Idee ist, dass, wenn sich die dunkle Flüssigkeit in der Gegenwart von Materie befindet, sie langsamer wird und um sie herum gerinnt; Dies zieht dann mehr dunkle Flüssigkeit an, um es zu koagulieren, wodurch die Schwerkraft in der Nähe verstärkt
wird.

Das ist für mich nicht schlüssig. Wie soll die negative Masse gerinnen, wo sie sich doch abstösst? Wie soll negative Masse noch mehr negative Masse anziehen, wo sie sich doch abstösst? Wieso sollte negative Masse die Schwerkraft verstärken, sie verstärkt doch die Antischwerkraft? Du siehst, nichts ist geklärt. Man müsste das tatsächlich mal simulieren. Aber es sind ja noch nichmal die Grundannahmen der Kräfteverhältnisse geklärt.

Der von Farnes in der Zusammmenfassung erwähnte "einfache Vorzeichenwechsel" führt meiner Meinung nach zu Widersprüchen, wenn man das Vakuum als leer betrachtet. Nehmen wir allerdings ein komprimierbares Substrat, kann ich mir den Effekt aus dem Wikipediaartikel über Dark fluid vorstellen. Es fehlt dann allerdings ein Mechanismus, welcher das erzeugt. Stöße könnten das und wurden auch schon intensiv untersucht.
MfG
Lothar W.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 13:35 #46851

Struktron schrieb: Es fehlt dann allerdings ein Mechanismus, welcher das erzeugt. Stöße könnten das und wurden auch schon intensiv untersucht.

Stösse oder Kräfte.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 13:38 #46852

Hi Michael, du schriebst:

Wir brauchen den Quellcode, um die Computersimulationen nachzustellen und zu überprüfen.


In dem orginal Paper steht:
Die Codes für die N-Body-Simulation können unter folgender Adresse heruntergeladen werden.

https://github.com/jamiefarnes/negative-mass-simulator

Das steht da ganz klein gedruckt, kann man ganz leicht übersehen. Könnte ja sein dass das die Quellcode sind die
du brauchst für eine Computersimulation nachzustellen. Ich kann mit der Seite nix anfangen, habs nur gesehen
und gedacht vielleicht ist die Adresse hier übersehen worden. Kann ja sein dass du oder andere da was mit
anfangen können.
LG
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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 13:57 #46853

Super! Er hats mit Python simuliert. Damit kann man was anfangen.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 09 Jan 2019 21:19 #46856

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hallo Sönnchen,

Sonni schrieb: Ja, das stimmt wenn negative Masse auch positive anziehen würde.

???
Hier mal ein Bild wie ich mir das vorstelle, übliche Massenanziehung und Abstossung, wie sie RTgerecht ablaufen sollte...
Positive Massen mit Anziehung.... beider Massen.
Negative mit Abstossung.... beider Massen.


Raum und die Menge an negativen Massen bleiben verinfachend statisch... Die Summe negativer Massen überwiegt die positiver bei weitem. Materie-DE
(Sollte der Raum expandieren, bei gleichbleibender negativer Masse, würde sich sowieso einfach nur deren Abstand erhöhen...)
Nach meinen Überlegungen, würden die Galaxien positver Massen so zusammengedrückt .
Vlt mach ich nen Denkfehler?



666kb.com/i/e09715xobdwjg9abn.jpg
LG Z.

Den obigen Effekt könnte man mM. nur dann beseitigen/vermeiden, wenn man dem negativen Massenfluid, sowohl Abstossung als auch Anziehung andichtet ;)

Wie ich zu Anfang schrieb: Ich denke mal Farnes hat letzteres einbauen müssen (das sich die - Massen gegenseitig anziehen)..
Die riesigen - Massen Halos, die eine Galaxie komplett umgeben sollten, und somit von allen Seiten auf eine Galaxie drücken, würden diese sonst sozusagen zusammenschieben, in meiner Vorstellung zumindest!? .


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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 06:02 #46860

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@Z,
Ich danke Dir, dass Du nunmehr meinen eigenen Vorstellungen doch folgst...
Punkt c ist also auf großen Skalen das, was wir als Dunkle Materie und auf kleinen Skalen, was wir als Raumkrümmung oder Gravitation empfinden.
Und demnach wäre das Potential der negativen Massen (=Dunkle Energie) stabil (Szenario a und b).

MfG
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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 06:13 #46861

Moin,

mittlerweile hat sich wegen des Medien-Hypes auch PBS Space Time dem Paper von Farnes angenommen.
Und um es vorwegzunehmen: Die Bewertung fällt doch eher freundlich distanziert aus ;)

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 07:29 #46863

Hi Z.,

du schriebst: Den obigen Effekt könnte man mM. nur dann beseitigen/vermeiden, wenn man dem negativen Massenfluid, sowohl Abstossung als auch Anziehung andichtet


Oh, das ist schwer. Ich versuche mal kurz genauer in Worte zu fassen wie ich mir das gerade vorstelle:

Da die positive Masse sich ja selbst anzieht kann sie sich verdichten und verklumpen.
Der negative Masse ist das nicht möglich weil sie sich ja selber abstößt.
In dem Moment wo die positive Masse sich verklumpt steigt ihre "Dichte" auf einem begrenzten Raumanteil
und damit krümmt sich die Raumzeit negativ.

Es entsteht ein Ungleichgewicht zwischen der Raumzeitkrümmung der verdichteten positiven Masse
und der unverdichteten dunklen Flüssigkeit der negativen Masse (mit ihren Eigenschaften die RZ positiv zu krümmen).
Sie kann ja nicht verklumpen und ist homogen im Raum verteilt ( wie Bild A).

Durch das Ungleichgewicht zwischen der verklumpten positiven Masse auf engem Raum und der homogen
verteilten negativen Masse im Raum ist die Anziehungskraft der positiven Masse stärker als die Abstoßungskraft der negativen Masse.
Dadurch muss die negative Masse nachgeben und "fließt" vermehrt zu der verklumpten positiven Masse (z.B.Galaxie) hin.
Dadurch entstehen Verdichtungen der negativen Masse um die positive (Gerinnung ist glaub ich das falsche Wort dafür)
und es bilden sich Halos.

Irgendwann ist dann der Punkt erreicht wo sich die negative Masse (die dunkle Flüssigkeit) um die positive soweit verdichtet
hat dass die beiden Kräfte (die Anziehung der pos. Masse und die Abstoßung der neg.Masse) im Einklang sind und
sich die Waage halten. Dann kann auch keine negative Masse mehr nachfließen ( weil ja die verstärkte positive Anziehungskraft
der positiven Masse gegenüber der negativen neutralisiert wurde) und der Raum herum bleibt homogen.

Die negative Krümmung der positiven Masse (Galaxie) wird durch die Ansammlung / Verdichtung der negativen Masse (Halos)
mit ihrer positiven Krümmung stabilisiert..
Beide Kräfte (Anziehung der pos.Masse und Abstoßung der neg.) sind dann durch die Verdichtung der dunklen Flüssigkeit
um die Galaxie herum im Einklang. Die Dichte der positiven Masse ist dann ausgeglichen mit der Dichte der negativen Masse (Halos)
aussen um sie herum.
Die Galaxie kann durch die ausgleichenden Kräfte der negativen Masse stabil rotieren und nicht mehr auseinander fliegen.

So würde das Prinzip der Realitätstheorie nicht verletzt das ja besagt wie pos. und neg. Massen sich anziehen oder abstoßen.
Hat ja auch Farnes gesagt dass seine Hypothese damit in Einklang steht.
Hätte die negative Masse die Eigenschaft positive anzuziehen so könnte sie keinen Gegendruck durch die Verdichtung
(Halos) um die Galaxie aufbauen. Alles würde in sich zusammen fallen, die Galaxien würde zerquetscht.

Auweia, bestimmt alles falsch gedacht :silly: habs gerade nur auf die schnelle aufgeschrieben, muß auf die Schaff,grrr

HLG Sonni

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 09:29 #46864

Zwischenfazit: Es kommt aufs Detail und die Dynamik vieler negativer und positiver Massen im Zusammenspiel an. Wir kommen an Farnes Simulation nicht vorbei. Sie ist frei verfügbar und kann im Detail nachvollzogen werden. Ich persönlich beginne schon damit. Eine Simulation sagt mehr als tausend Worte und Skizzen.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 10:29 #46867

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Michael D. schrieb: Zwischenfazit: Es kommt aufs Detail und die Dynamik vieler negativer und positiver Massen im Zusammenspiel an. Wir kommen an Farnes Simulation nicht vorbei. Sie ist frei verfügbar und kann im Detail nachvollzogen werden. Ich persönlich beginne schon damit. Eine Simulation sagt mehr als tausend Worte und Skizzen.


In diesem Fall nicht, denn Farnes Simulation ist eine ganz simple, die nur zeigt, dass sich eine "Art von Halobildung" vollziehen würde, die zu einer "Art von abflachender Rotationskurve" führen würde.

Diese "Art von Halobildung" wäre aber genau umgekehrt zu der, wie Dunkle Materie zur Strukturbildung von Galaxien beitragen sollte.
Farnes beginnt schon mit einem baryonischen Galaxienkern. Für die Bildung solcher Kerne bietet er aber nicht die geringste Erklärung, so wie für vieles andere auch nicht.

Und diese "Art von abflachender Rotationskurve" dürfte kaum spezielle Features wie Tully-Fisher-relation oder Faber-Jackson-relation reproduzieren. Farnes hat sein toy-model ja nicht mal ansatzweise zu quantitativen Vorhersagen, die mit einer Fülle von schon bestehenden Beobachtungen abgeglichen werden könnten, ausgearbeitet.

Die Theorie ist ein klassischer "non-starter und der einzige Platz im Internet, wo sie "ernsthaft" diskutiert wird, scheint dieser thread zu sein, weil er den üblichen Verdächtigen wie wl01, Struktron & Co. eine Projektionsfläche für ihre eigenen "Theorien" bietet.

Gruß,
Lulu

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 10:36 #46868

Lulu schrieb: Die Theorie ist ein klassischer "non-starter und der einzige Platz im Internet, wo sie "ernsthaft" diskutiert wird, scheint dieser thread zu sein, weil er den üblichen Verdächtigen wie wl01, Struktron & Co. eine Projektionsfläche für ihre eigenen "Theorien" bietet.

Mag sein, aber er hat Quellcode öffentlich zur Verfügung gestellt, den man selbst nutzen kann, um die Theorie von Farnes und/oder andere Theorien zu überprüfen. Ich wills einfach mal "sehen". Es kann mir keiner erzählen, er könne im Kopf alles simulieren. Schon gar nicht dynamische Zusammenhänge.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 11:00 #46869

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Lieber WL01,

...obiger Post handelt davon, warum Farnes der negativen Masse wahrscheinlich sowohl Anziehung als auch Abstossung verpasst hat.... und wie es mit negativer Masse, die nur Abstossung verursachen sollte, mM. in die Hose geht. Die oben erwähnte DE, bezieht sich nur auf das normale Verhältnis von Materie und Dunkler Energie, wobei die Materie nur einen Bruchteil ausmacht. Dunle Energie ist korrekter Weise mit "positiven Massen" gleichzusetzen, und trägt ganz anders zur Expansion bei als Farnes "negative Massen"... das unternehmen....

Oben gehts nur darum das es so nicht funktoniert... besonders wenn wir erst mal nur die üblichen Abstossungseffekte "hypothetisch verbleibender, negativer Masse" heranziehen. Das hat nix mit dem negativen Druck den DE ausübt zu tun...
HG Z.

Übrigens könnte man da auch ständig "negative Massen" neu hineinwerfen, (wie im Video zu sehen) mit folgend expandierender Sphäre/Raum, das würde nichts am obigen Bild ändern... Druck von allen Seiten erzeugt Kompression... in meinem Bild oben zumindest, kommt es somit nicht zu stabilen Galaxien...
Mal sehen wo er Farnes denn nun noch die Anziehung negativer Massen untereinander einbaut... Wharscheinlich als Halo um/innerhalb Galaxien mit davon entfernten N Massen die dann wieder Abstosssend wirken...
Na dann

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 14:08 #46872

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Moin Sonni`chen,

der Anfang klingt gut... bis:

und der Raum herum bleibt homogen.


Bis dahin passiert aber folgendes, da der Druck durch die negative Masse aussen sehr hoch (viel mehr umgebende negative, alls das bischen positive Masse innerhalb der Galaxie), kann die zentrale positive Massenansammlung ihre üblichen Bahnen um den Kern nicht mehr halten..... s.letztes Bild.... die äusseren n-Massen führen ja zum Fluchtverhalten der positiven Massen zum Kern hin.... Runaway Effekt... (wie gesagt bei einer Atombombe, wo von aussen Sphärisch angelegter, gleichmässiger Druck auf den Kern stattfindet um das Spaltmaterial innen zu verdichten).

Den positiven Massen bleibt nur noch der Zentralbereich von dem sie sowieso auch noch angezogen werden..
Das führt dazu das alle positiven Massen schliesslich Zentral zusammenggedrückt werden...die Galaxie wird zusammengequetscht, zB. auf ein einziges SL... Da bleibt nix schön verteilt was noch umeinander kreisen könnte...

Darum ging es im Kontext...denk daran der war...

z. Schrieb: Die riesigen - Massen Halos, die eine Galaxie komplett umgeben sollten, und somit von allen Seiten auf eine Galaxie drücken, würden diese sonst sozusagen zusammenschieben, in meiner Vorstellung zumindest!?


Also müssen wir nun auch noch, neben der eh schon hypothetischen, alles abstossenden negativen Masse, eine (-) Masse einführen die sich zudem noch anzieht... sonst wird das nix mit stabilen Galaxien... Und das find ich schon e weng abgedreht. Schaun wir uns also mal an wie sich dass mit der negativen Masse, deren 2 verschiedenen Eigenschaften und derer Verteilung im Diskussions-Verlauf noch ergibt...
LG Z.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 14:23 #46873

MrQubit schrieb: Moin, mittlerweile hat sich wegen des Medien-Hypes auch PBS Space Time dem Paper von Farnes angenommen. Und um es vorwegzunehmen: Die Bewertung fällt doch eher freundlich distanziert aus

Mittlerweile muss man sich eh schon von so gut wie allen Revolutionen die von der Klatschpresse als des Welträtsels Lösung gehyped werden distanzieren.

,

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 15:46 #46874

Hi Yukterez,

du schriebst:Mittlerweile muss man sich eh schon von so gut wie allen Revolutionen die von der Klatschpresse als des Welträtsels Lösung gehyped werden distanzieren.


Ich bin mir da mittlerweile sicher, da ist was dran ( an der Klatschpresse) aber der Stempel "Fake News" ist ja auch schnell vergeben :)

Du wärest doch genau der Richtige für die "Fake News" zu widerlegen.
Ich denk mal du bist einer der wenigen Menschen die die Mathematik der ART beherrscht und zugleich auch einer der in
Computersimulationen absolut top informiert ist.

Du könntest doch auch deinen Computer mal "füttern" mit den mathematischen Daten von J. Farnes um
dann mal zu gucken was da raus kommt (er hat ja die Daten veröffentlicht).
LG

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 18:53 #46880

Sonni1967 schrieb: Ich bin mir da mittlerweile sicher, da ist was dran (an der Klatschpresse) aber der Stempel "Fake News" ist ja auch schnell vergeben

Ich sage eh nicht dass Farnes selber Fake News verkündet, der gibt in seinem Paper auch zu dass das nur ein neutonisches Toy Modell mit zum gewünschten Ausgang passend gewählten Anfangsbedingungen ist. Solche Titel wie "mystery of dark matter may have been solved" sind Fake News, aber die stammen ja nicht von ihm.

Sonni1967 schrieb: Du könntest doch auch deinen Computer mal "füttern" mit den mathematischen Daten von J. Farnes um dann mal zu gucken was da raus kommt (er hat ja die Daten veröffentlicht).

Da wird schon das herauskommen was er sagt, da er seine initial conditions mit Sicherheit so wählen wird dass nach

James Farnes schrieb: 50 hours of run time

das herauskommt was herauskommen soll, aber das tut es ja auch bei den herkömmlichen Supercomputersimulationen mit normaler dunkler Materie und Energie.

Da der Hype schon wieder am Abflauen ist und sich außerdem schon Michael D drum kümmert keine Notwendigkeit sehend die Rechenleistung meines eigenen Computers tagelang mit so was in Beschlag zu nehmen,

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 10 Jan 2019 22:57 #46890

Yukterez,

richtig, schmunzel. CO2 - Emissionen zu senken, ist das Gebot der Stunde.


Thomas

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 11 Jan 2019 15:14 #46903

Hi Z.chen, tschuldigung, jetzt muss ich dich doch schon wieder nerven weil grübel,grübel :unsure:

du schriebst: Bis dahin passiert aber folgendes, da der Druck durch die negative Masse aussen sehr hoch (viel mehr umgebende negative, alls das bischen positive Masse innerhalb der Galaxie), kann die zentrale positive Massenansammlung ihre üblichen Bahnen um den Kern nicht mehr halten..... s.letztes Bild.... die äusseren n-Massen führen ja zum Fluchtverhalten der positiven Massen zum Kern hin.... Runaway Effekt... (wie gesagt bei einer Atombombe, wo von aussen Sphärisch angelegter, gleichmässiger Druck auf den Kern stattfindet um das Spaltmaterial innen zu verdichten).
Den positiven Massen bleibt nur noch der Zentralbereich von dem sie sowieso auch noch angezogen werden..
Das führt dazu das alle positiven Massen schliesslich Zentral zusammenggedrückt werden...die Galaxie wird zusammengequetscht, zB. auf ein einziges SL... Da bleibt nix schön verteilt was noch umeinander kreisen könnte...

Ohhh.., ich glaub ich verstehe jetzt wie du es meinst.
Ich hatte ein ganz anderes Bild vor Augen, deshalb hab ich auch die 3.Abbildung von dir nicht verstanden.

Ich frag lieber nochmal nach ob du es so gemeint hast?
Wenn innerhalb der Galaxie nur positive anziehende Masse ist dann müßte sie dem gewaltigen Gegendruck der negativ
abstoßenden Masse ausserhalb (den Halos) nachgeben. Sie würde von ihr zusammen geschoben und da sich positive
Masse auch noch gegenseitig anzieht würden die Galaxien zerquetscht ( wie in Abbildung 3) und evtl. zum schwarzen Loch.
Ja das stimmt, das müßte dann so sein (ich glaub soweit hab ich es verstanden).

Ach, meine Schuld, ich hatte nicht genau und richtig beschrieben wie ich es eigentlich gemeint hab :(

In meiner Vorstellung befindet sich die negative Masse nicht nur ausserhalb der Galaxien sondern auch
in deren Zwischenräumen und die Materie (Sterne, Planeten und was sonst noch..) schwimmen darin wie in einem
"Honigtopf".
Die neg. dunkle Flüssigkeit füllt den gesamten Raum aus, nur mit unterschiedlichen Dichten in der Nähe von Materie
(z.B.Sternen) in- und um den Rand der Galaxien (weiter weg von positiven Massen im Raum ist sie homogen verteilt).

So wie die Halos (Verdichtungen) der dunklen Flüssigkeit die Galaxien aussen stabilisieren, stabilisiert sie durch ihre
abstoßenden Eigenschaften und Verdichtungen auch die einzelnen pos.Massen (z.B. um Sterne, Planeten) innerhalb der Galaxien.
Alles kommt auf die Dichteverteilung der negativen Masse gegenüber der positiven an (aussen und innen)
damit die Galaxien sich im Gleichgewicht befinden und stabil bleiben (nicht zerquetschen oder auseinander fliegen).
Deshalb hab ich auch glaub ich die 3. Abbildung nicht verstanden weil dort in der Mitte nur positive zusammen geklumpte
Masse ist und keine negative dazwischen, hmmm....

Ich hab mir versucht bildlich vorzustellen dass die gesamten Galaxien (innen wie außen) wie in einem Gewabe (ähnlich der
Bienenwaben) aus dunkler negativer Flüssigkeit mit unterschiedlicher Dichteverteilung hängen und deshalb dort
sich die positiven und negativen Massen im Gleichgewicht der Kräfte befindet ( ersatzweise für die Theorie der dunklen Materie).
So schwer für mich meine Vorstellungen in Worte zu fassen (ich glaub das gelingt mir nicht, evtl lasse ich es dann).

Liebe ET.Grüßchen von mir :lol:
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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 11 Jan 2019 19:20 #46910

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Moin Sonni`chen,

Sie würde von ihr zusammen geschoben und da sich positive Masse auch noch gegenseitig anzieht würden die Galaxien zerquetscht ( wie in Abbildung 3) und evtl. zum schwarzen Loch.

Ja das war zumindest so von mir gemeint..

Ach, meine Schuld, ich hatte nicht genau und richtig beschrieben wie ich es eigentlich gemeint hab

Quatsch ich hätte mich besser ausdrücken müssen...

In meiner Vorstellung befindet sich die negative Masse nicht nur ausserhalb der Galaxien sondern auch
in deren Zwischenräumen und die Materie (Sterne, Planeten und was sonst noch..) schwimmen darin wie in einem
"Honigtopf".


Meines Falles, nur von Abstossung ausgehend würde auch innerhalb der Galaxie verteilte n-Mass die nur abstösst, das gezeigte Bild nicht ändern.
Der Druck von aussen ist zu gross. Vorher innen befindliche n-Masse, würde am Ende die Singularität umgeben... die p+Masse nicht aufhalten können im Zetrum zu landen...

Was wir brauchen , bzw Farnes Model.... sind flexible n-Massen, die sich einerseits abstossen andererseits anziehen..
Wie Y. schon sagte... damit tunen wir dann dass gewünschte Resultat zu recht.., bzgl. Synthmusic ist tunen voll OK...bzgl. dem Kosmos... na ja ......:silly:
Meld mich noch...
HLG Z.

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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 12 Jan 2019 11:35 #46917

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Z. schrieb:

In meiner Vorstellung befindet sich die negative Masse nicht nur ausserhalb der Galaxien sondern auch
in deren Zwischenräumen und die Materie (Sterne, Planeten und was sonst noch..) schwimmen darin wie in einem
"Honigtopf".

Meines Falles, nur von Abstossung ausgehend würde auch innerhalb der Galaxie verteilte n-Mass die nur abstösst, das gezeigte Bild nicht ändern.
Der Druck von aussen ist zu gross. Vorher innen befindliche n-Masse, würde am Ende die Singularität umgeben... die p+Masse nicht aufhalten können im Zetrum zu landen...
Was wir brauchen , bzw Farnes Model.... sind flexible n-Massen, die sich einerseits abstossen andererseits anziehen..
Wie Y. schon sagte... damit tunen wir dann dass gewünschte Resultat zu recht.., bzgl. Synthmusic ist tunen voll OK...bzgl. dem Kosmos... na ja

Wenn man den Druck im Inneren dynamisch annimmt, kann man durchaus von einem geringeren Unterschied zwischen äußerem und innerem Druck ausgehen. Der Unterschied muss lediglich so groß sein, um die höhere Rotationsgeschwindigkeit von Galaxien zu erklären. Und Farnes geht eben von der Ausbildung einer Grenzschicht aus, in der sich ein Phänomen wie "Dunkle Materie" ergibt. Außerdem muss man davon ausgehen, dass auch die n-Materie im Inneren nicht stationär ist, sondern dynamisch turbulent Rotationen ausübt. Das kann man aufgrund von der Bewegungen der positiven Materie innerhalb der Galaxienarme nachvollziehen, die eben vor der n-Masse davoneilt:

Eine Galaxie rotiert also nicht starr wie ein Rad; vielmehr laufen die einzelnen Sterne während ihres Umlaufs um das Zentrum aus den Spiralarmen heraus und hinein. Eine Erklärung bietet die These, dass die Spiralarme sichtbarer Ausdruck stehender Dichtewellen sind (etwa wie Schallwellen in Luft), die in der galaktischen Scheibe umlaufen.

Analog dazu gibt es die sog. Fluiddynamische Grenzschicht mit großen Reynolds-Zahlen , die exakt so eine Bewegung im Bereich der Fluiddynamik nachweist. Dort wird sie als

dreidimensionale Wellen (durch Schraubenlinien angedeutet), wodurch die Wellenfront einen sägezahnförmigen Verlauf annimmt und charakteristische Λ-Wirbel entstehen. Diese Λ-Wirbel zerfallen in Turbulenzflecken (kleine Schneckenlinien), die schließlich zur turbulenten Grenzschicht zusammenwachsen. Die Turbulenz verbessert den Impulsaustausch zwischen den Fluidelementen, weswegen diese in Wandnähe eine höhere, mittlere, wand-parallele Geschwindigkeit besitzen als in der laminaren Grenzschicht.

dargestellt. Also mehr "Flexibilität" gibt es nicht.

MfG
WL01

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MfG
WL01

Die DE/DM-Theorie von James Farnes 12 Jan 2019 16:24 #46919

Gruß in die Runde,
nach Verfolgung der Diskussion meine Bewertung und für mich bereits ein Fazit:
1. Die Theorie ist für mich ein interessanter Ansatz. Sicher auch, weil mir das "Szenario" hinsichtlich meiner dargestellten Intuition (oder besser wilder Spekulation) nahe kommt. Aber sehr viel weiter kommt Farnes auch nicht.
2. So lange DE und DM nicht sichereren Rückhalt durch Experiment oder deutlicher Beobachtung haben, kann nicht behauptet werden, dass diese Theorie keine Berechtigung hat. Damit wird Farnes` Theorie aber auch nicht richtig.
3. DE und DM haben sicher mehr Menge und Macht im Wissenschaftsbetrieb und sind damit logisch folgend mit einiger Wucht mathematisch gefittet. Da fehlt es Farnes´ Theorie schon alleine durch die Zeit des Bestehens der Theorie.
4. Erstaunlich finde ich, dass so mancher fest an DM und DE glauben mag, aber z.B. die Stringtheorie ablehnt, weil zum einen sie sich schwerlich experimentell nachweisen lassen wird, oder es ihr eben an Einfachheit und Schönheit fehlt(?). Man kann natürlich ausführen, dass sich DE und DM der Falsifikation stellen. Aber das alleine sagt doch noch gar nichts. Davon wird sie mit Sicherheit nicht schon wahr.


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Die DE/DM-Theorie von James Farnes 25 Feb 2019 20:59 #49028

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Für alle, die sich nach dem Hype noch dafür interessieren:

arxiv.org/abs/1902.08287

Sieht nicht gut aus für die DE/DM-Theorie von James Farnes.


Gruß,
Lulu

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