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THEMA: Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation

Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 12:52 #27998

  • HardyG
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Ich möchte wieder mal mit einer Frage eröffnen:
Wenn wir annehmen, dass sich Gravitonen ausbreiten wie z.B. Photonen, dann sollte(n) doch
1. die Gravitation selbst eine Welle sein und entsprechende Eigenschaften wie eine Wellenlänge besitzen
2. unterschiedliche Gravitationswellenlängen existieren und wir nur eine Überlagerung dieser wahrnehmen
3. das, was wir als Gravitationswelle bezeichnen nur eine aufmodulierte Oberwellen sein

Wir versuchen mit unseren Messeinrichtungen die sehr langen Oberwellen zu messen (was sehr aufwändig ist).
Ist es nicht denkbar, dass es auch möglich ist, das Gravitationswellenspektrum direkt zu messen und die Oberwellen z.B. via FFT daraus abzuleiten?

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 18:09 #28005

  • Rupert
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Gravitationswellen haben eine bestimmte Frequenz, ergo also auch Wellenlänge, und die bisher detektierten lagen, glaub ich, so bei 100Hz.
Andreas Müller hat das schön in seinen Videos zu den Gravitationswellen erklärt; es gibt wohl auch Gravitationswellen anderer Frequenz aber LIGO & Co. haben halt ihre größte Empfindlichkeit bei 100Hz.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 19:06 #28008

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Danke Rupert.
Ich denke aber, dass das eben NICHT die Wellenlänge der Gravitation sondern die der aufmodulierte Gravitations(ober)welle ist, erzeugt z.B. durch 2 umeinander kreisende SL.
Die Wellenlänge der Gravition (wobei das wohl eher ein Spektrum ist) ist das ja nicht, oder? Die müsste deulich kürzer sein.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 19:39 #28010

  • Rupert
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Ich hab keine Ahnung, müsste da jetzt erst das Recherchieren anfangen.

Ob die Gravitation an sich eine Wellenlänge hat, weiß ich null. Ich behelfe mir da mit‘m Mr. Einstein, der als Ursache für die Gravitation eine gekrümmte Raumzeit nennt. Da krieg ich Superlaie dann allerdings keine Wellenlänge unter.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 19:47 #28011

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So wie ich es verstanden habe ist das Graviton das Trägerteilchen und breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus.
Es sollte also doch dann auch wie ein Photon eine Wellenlänge haben.

Die Phänomene die als Gravitationswellen bezeichnet werden sind doch eher das pulsieren der Gravitation aufgrund kosmischer Ereignisse ähnlich dem pulsieren des Lichtes von Pulsaren, also eine aufmodulierte Wellenlänge.

Mich interessiert, ob Gravitonen ähnlich wie Photonen eine Wellenlänge besitzen und falls ja in welchem Spektrum sich das so abspielt.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 20:59 #28015

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Das Graviton braucht‘s, wenn man die Gravitation ins Standardmodell kriegen will, also in eine Quantenfeldtheorie, aber es wurde noch in keinster Weise nachgewiesen so wie das Photon beispielsweise.
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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 16 Feb 2018 21:51 #28020

Es gibt massive experimentelle Einwände gegen die Existenz von Gravitonen. Der einfachste ist ein Quantenmechanischer. Wellenfunktionen brechen bei Messungen zusammen. Messungen sind die Einwirkung der Kräftetragenden Teilchen auf andere Teilchen - im Falle der EMWW Photonen, im Falle der Gravitation die spekulativen Gravitonen.

Wenn wir im Doppelspaltexperiment Messungen vornehmen - mittels Photonen - welchen Spalt die Elektronen genommen haben, dann bricht die Wellenfunktion zusammen, und das Interferenzmuster verschwindet. Das kann man ausprobieren, indem man das Doppelspaltexperiment in einem Kasten mit Elektronen macht. Dann erhitzt man den Kasten. Erhitzer Kasten bedeutet, dass zufällig Photonen aus thermischer Strahlung durch den Kasten fliegen und beim Zusammentreffen mit irgendwas anderem Wechselwirkung (also Messungen) betreiben - was im Fall der Experimentalelektronen den Zusammenbruch der Wellenfunktion, und damit das Verschwinden des Interferenzmusters zur Folge hat.

Und jetzt das Argument:
Wenn es Gravitonen gäbe, dann müssten die ständig mit Materie im Gravitationsfeld wechselwirken. Und das würde bedeuten, dass man Doppelspaltexperimente im Prinzip vergessen kann, weil die ständig von irgendwelchen umherschwirrenden Gravitonen zerstört werden würden (man kann Gravitation nicht abschirmen...).
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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 07:57 #28027

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Dein Argument setzt einen kontinuierlichen Raum voraus - ich denke von dem Konzept werden wir uns wohl früher oder später verabschieden müssen...

Ich denke folgendes ist unbestritten: Gravitation ist eine Energieform. Diese pflanzt sich mit Lichtgeschwindigkeit fort.
Dies legt die Vermutung der Ausbreitung als Welle zumindest nahe denke ich. Das ist natürlich wieder die Sache mit dem Hammer...
Natürlich ist es denkbar, dass es andere, bisher unbekannte Mechanismen gibt.
Aber das ist doch mindestens genau so spekulativ würde ich meinen ;-)

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 08:23 #28029

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Mal ein anderer Ansatz:
Wenn sich Gravitation als Welle ausbreitet musste es auch dort eine Art von Rotverschiebung geben. Richtig?
Wie genau stimmen eigentlich die optischen Ereignisse zweier umeinander rotierender und ineinander stürzender SL (und deren Einfluss auf die Umgebung) mit den den gravitativ bei uns gemessenen überein?
Annahme: Gravitation breitet sich als Welle aus und unterliegt der Rotverschiebung. Rotverschiebung der Gravitation würde doch dann bedeuten, dass die bei uns gemessene rotverschobene Gravitation eine geringere Energiedichte aufweist, will sagen: Die bei uns gemessenen gravitativen Effekte müssten geringer sein, als diejenigen am Ort des Ereignisses. Wenn wir jetzt (durch optisch gemessene gravitative Effekte in der Umgebung des Ereignisses) feststellen könnten, dass die gravitativen Effekte am Ort des Ereignisses größer erscheinen als die bei uns gemessenen es annehmen lassen wäre das doch ein Beweis für die gravitative Rotverschiebung und damit ein Beweis dafür, dass sich die Gravitation als Welle ausbreitet, oder?

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 10:10 #28033

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Und noch eins: Wenn es Gravitonen geben solle und diese eine Energie transportieren sollten dann müssten ja Systeme die Gravitonen aussenden Energie verlieren also leichter werden. Richtig?
Systeme hoher Gravitation sollten dann über die von ihnen erzeugte Gravitation besonders viel Energie verlieren. Es sollte dann also vorkommen, dass „hungernde“ SL irgendwann zurück mutieren in z.B. Neutornensterne (?). Richtig?
Ich vermute mal, dass man solche Phänomene noch nicht beobachten konnte... Kann man vielleicht feststellen, ob durch Voids vagabundierene SL an Masse verlieren?

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 10:48 #28036

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Du spekulierst recht viel und setzt für Dich nun schon etwas gesetzt voraus: Gravitation ist eine Welle.
Was da die Theoretiker für Vermutungen oder Ansätze haben, weiss ich nicht. Du kannst Dir zum Thema Gravitation mal den Blog von Sabine Hossenfelder durchlesen (da verweise ich mittlerweile immer drauf beim Thema Gravitation ;) ) Die forscht genau auf dem Gebiet Quantengravitation.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 10:52 #28037

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Hmmm - ok. Gibt es einen besonders spekulativen Anteil in meinem Post auf den Du Dich beziehst?
Ich habe doch nur geschrieben: Wenn... dann müsste. Ich empfinde das eher als Möglichkeit für eine Falsifizierung... oder Verifizierung...

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 11:34 #28047

HardyG schrieb: Dein Argument setzt einen kontinuierlichen Raum voraus - ich denke von dem Konzept werden wir uns wohl früher oder später verabschieden müssen...


Ich denke nicht, dass wir uns davon verabschieden müssen. Ich glaube, alle die das denken sind auf dem Holzweg. Aber das ist Ansichtssache. Was ich nicht verstehe ist, wo mein Argument einen kontinuierlichen Raum voraussetzt. Könntest du mir das bitte nochmal erklären? :-)

@andere Postings

Ach du meine Güte hast du viel Phantasie. Das sind alles ganz nette Ideen. Aber ich würde dir empfehlen, die erstmal selber ein paar Wochen durchzudenken, bevor du alles sofort in irgendeinem Forum zum besten gibst. Du machst dich sonst auf Dauer lächerlich. ;-)
Außerdem bringt es dir mehr, wenn du die Ideen selber falsifizieren kannst. So ganz nebenbei.

Also zu den beiden Ideen oben:
1. Gravitative Rotverschiebung
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]


2. Energieverlust durch Gravitation
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 13:17 #28054

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LeseSalamander schrieb: Was ich nicht verstehe ist, wo mein Argument einen kontinuierlichen Raum voraussetzt. Könntest du mir das bitte nochmal erklären? :-)


Du gehst bei Deinem Szenario (Gravitonen müssten das Doppelspaltexperiment stören) davon aus, dass Gravitonen sich mit den untersuchten Teilchen ein und denselben Raum teilen. Ich denke, dass ist nicht zwangsläufig der Fall. Das sollten wir aber in diesem Thread denke ich nicht weiter behandeln...

LeseSalamander schrieb: 1. Gravitative Rotverschiebung
Ja logisch. Gravitation ist Entfernungsabhängig. Was passiert, wenn die Entfernung zwischen A und B größer wird? Gravitation wird schwächer. Ob das jetzt als Rotverschiebung sinnvoll interpretierbar ist... ka. Ich würde mir die Arbeit nicht machen, wenn ich ein einfaches Abstandsgesetz hätte...

Darum geht es bei der Rotverschiebung nicht sondern um Doppler. Eine Frequenzverschiebung von Gravitationswellen in Richtung tieferer Frequenzen sollte die Energiedichte (und damit die gravitative Wirkung in Summe) verringern. Das hat nichts mit dem Abstand selbst sondern mit der Expansion zu tun.

Und nochmal: ich behaupte das nicht! Ich sage, wenn Gravitation sich als Welle ausbreiten würde, dann müssten solche Effekte feststellbar sein. Und ich schliesse die Frage an, ob solche Effekte bereits beobachtet wurden. Was ist daran jetzt spekulativer als an Deiner Behauptung, es gäbe keine Gravitonen?

Deinen unter 2. beschriebenen Verstehe ich eher als Bestätigung meines Ansatzes. Ich behaupte ja nicht, dass das Universum durch Gravitation Energie verliert. Ich vermute nur, dass die Gravitation Energie von einem Teilsystem (z.B.) auf andere Teilsysteme (die von der Gravitation beeinflussten) überträgt. Da gibt es in meiner Annahme und Deiner Beschreibung basierend auf den EM Übertragungen keinen Unterschied.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 14:30 #28058

HardyG schrieb: Und nochmal: ich behaupte das nicht! Ich sage, wenn Gravitation sich als Welle ausbreiten würde, dann müssten solche Effekte feststellbar sein. Und ich schliesse die Frage an, ob solche Effekte bereits beobachtet wurden. Was ist daran jetzt spekulativer als an Deiner Behauptung, es gäbe keine Gravitonen?


Meine Behauptung ist nicht spekulativ, sondern ziemlich fundiert. N Experiment dazu hab ich oben beschrieben. Die Existenz von Gravitonen passt nicht mit unseren Beobachtungen zusammen. Nächstes Problem - die Mathematik macht ständig nur Probleme, wenn es darum geht die ART zu quantisieren. Kannst dich ja mal in die Problematik einlesen, der Punkt ist: das will keinem so recht gelingen.

Und an der Stelle gibt es einfach keine Basis mehr für Spekulationen über Gravitonen, abgesehen von dem Nobelpreisinspirierten Wunsch, es müsse welche geben. Aber da ist halt der Wunsch der Vater des Gedanken, und sonst ist das ziemlich gegenstandslos. *schulterzuck*

Deinen unter 2. beschriebenen Verstehe ich eher als Bestätigung meines Ansatzes. Ich behaupte ja nicht, dass das Universum durch Gravitation Energie verliert. Ich vermute nur, dass die Gravitation Energie von einem Teilsystem (z.B.) auf andere Teilsysteme (die von der Gravitation beeinflussten) überträgt. Da gibt es in meiner Annahme und Deiner Beschreibung basierend auf den EM Übertragungen keinen Unterschied.


Richtig. Gravitatonen würden das leisten. Aber ohne geht es halt auch.

Achja. Und :-)
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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 18:47 #28073

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...und daher dachte ich, mit meinem obigen Ansatz wäre deren Existenz ggf. zu beweisen oder zu widerlegen...

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 20:17 #28075

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Irgendwie bin ich veilleicht ein wenig aus der Supur...
Gravitation wird nur durch Raumkrümmung hervorgerufen. Und Gravitationswellen sind nur Wellen in dieser Raumkrümmung.
Irgendiwe werfe ich momentan recht viel durcheinander...

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 17 Feb 2018 21:27 #28078

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Sicher auch interessante Fragen, Kurt :-)
Meine eigentliche Frage ergab sich eigentlich aus einem anderen Zusammenhang.

Zwei SL rotieren umeinander und Gravitationswellen entstehen, die sich bemerkbar machen indem sie Längen verändern.
Ganze Galaxien werden dadurch hin und her „bewegt“ (allerdings genau genommen ohne wirklich ihre Position zu verändern).
Werden dabei eigentlich Massen bewegt? Wird Arbeit verrichtet?

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 07:42 #28091

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Kurt schrieb: Du gehst also davon aus das Gravitationswellen entstehen und das sich Längen verändern.

Nun, das wurde ja mittlerweile mehrfach gemessen - daher kann ich denke ich davon ausgehen, dass es so ist.

Kurt schrieb: Um welche Längen handelt es sich dabei?

Vermutlich im wesentlichen jende in der Rotationsebene der beiden SL

Kurt schrieb: Du schreibst das dabei Galaxien bewegt werden, schreibst aber auch das sie dabei nicht ihre Position verändern! Wie kann das sein?

Durch Raumkrümmung

Kurt schrieb: Selbstverständlich werden Massen bewegt, so wie es bei Licht immer der Fall ist.

Da bin ich eben nicht so sicher. Bei der Expansion gehen wir auch davon aus, dass die Materie nicht bewegt wird sondern „neuer Raum“ dazwischen entsteht. Ich vermute, dass die Effekte (Expansion und Gravitationswellen) auf ähnilchen Mechanismen beruhen. Eine Gravitationswelle wäre dann nur eine schnellere, schwingende (100Hz) Raumexpansion und Raumkontraktion. Kann das sein?

Kurt schrieb: Die Bewegung (beschleunigte Bewegung) von Massen, z.B. Elektronen, erzeugt Licht.
Die Detektion von Licht geschieht mi Hilfe von Massen, also Materie.
Bewegen sich zwei SL um sich wird sehr viel Masse bewegt, es entsteht dabei Licht, dieses Licht hat die Frequenz mit der die Massen um sich kreisen.

Das hört sich so als als gehst Du davon aus, dass Gravitation eine EM-Welle ist. Das ist meines Wissens nicht so (sonst könnte man Gravitation auch abschirmen).
Gemessen werden meines Wissens nur Längen welche sich durch die sich ändernde Raumkrümmung erzeugt durch die Gravitationswellen ändern. Lich ist hier nur ein Messmittel, da man zum einen mit ihm sehr genau und schnell messen kann und zum anderen (und sonst wäre diese Messung gar nicht machbar) Licht die Eigenschaft hat sich im Vakuum IMMER mit c auszubreiten. Würdest Du ein Materie-gebundenes Messmittel (z.B. ein hochgenques Bandmass ;-) verwenden würde sich dieses ja auch mit der Gravitationswelle in seiner Länge ändern und du würdest gar keine Änderung messen können.

Kurt schrieb: Selbstverständlich wird dabei auch 'Arbeit verrichtet'.

Und genau da bin ich mir eben nicht so sicher.
Zum einen schwingt hier ja nicht wirklich Materie - diese verlässt ihre Position bei diesem Vorgang ja nicht (auch wenn sich ihr Abstand ändert). Das ist für mich noch etwas schwer zu verstehen...
Zum anderen würde das (wenn wirklich Arbeit verrichtet werden würde) doch bedeuten, dass in einer Gravitationswelle eine sehr hohe Energiemenge transportiert würde. Diese Energie müsste den rotierenden SL daher verloren gehen - sie müssten leichter werden. Und wenn das für rotierende SL gilt dann gilt das auch für andere rotiernede Systeme (wie z.B. unser Sonnensystem). Wir müssten ständig leichter werden. Und wenn dies für umeinander rotierende Systeme gelten würde, würde das dann nicht auch für in sich rotierende Systeme und für statische Systeme gelten - also für alles, was eine Gravitation erzeugt? Und wenn das so wäre, dann müsste diese Energie auch irgendwie (ohne Gravitationswellen) ausgetauscht werden - durch Gravitonen. Das war eigentlich der Gedankengang der mit eingangs zu diesem Thread bewegt hat.

Alle dies beruht aber auf der Annahme, dass Energie durch Gravitation übertragen wird da Gravitationswellen in der Lage sind Massen voneinander zu entfernen und diese wieder anzunähern, also Arbeit verrichten. Da aber alles an seinem Ort bleibt und sich nur der Raum dazwischen verändert... wahrscheinlich bin ich auf dem Holzweg...

Diese Längenänderungen durch Gravitationswellen die z.B. auf unsere Erde treffen sollten allerdings zweitweise (auch wenn nur Raum entsteht und nichts real seine Position verlässt) Materie radial vom Zentrum der Erde entfernen. Dies sollte die potentielle Energie dieser Materie verändern - wenn auch nur kurzzeitig. Wie sollte das gehen, wenn in der Gravitationswelle selbst keine Energie transportiert wird...

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 14:14 #28110

Durch die Aussendung von Gravitationswellen geht dem aussendenden System Energie verloren. Bei der zuerst entdeckten Gravitationswelle geht man davon aus, dass eine Energie von 3 Sonnenmassen als Gravitationswellen abgestrahlt wurden.

Die Abstrahlung von Gravitationswellen ist die Ursache, warum sehr enge Schwarze Löcher und Neutronensterne sich immer näher kommen und schließlich miteinander kollidieren.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 15:46 #28119

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Ist es nur die „Änderung der Gravitation“ die Energie „verbraucht“ oder die Gravitation an sich?
Ineinander stützende massereiche Systeme verlieren Masse, weil sie Energie abstrahlen?
Oder umgekehrt? Oder beides?
Zwei equidistant rotierende SL (vorausgesetzt es stürzt keine zusätzliche Materie in sie) sollten doch immer leichter werden wenn die abgestrahlten Gravitationswellen Energie benötigen. Sie müssten sich mit der Zeit wieder voneinander entfernen da sie ja leichter werden...
Stabile rotierende Systeme könnte es dann überhaupt nur geben, wenn sie sich ansich einander annähern aber diese Annäherung durch den garvitationsbedingten Energieverlust (also Materieverlust) ausgleicht.
So könnte es eben auch vorkommen, dass zwei sich umkreisende SL durch den durch die Gravitation(swellen) „abgezogene“ Energie mit der Zeit wieder in den Neutronenstern- oder Pulsar-Zustand zurück entwickeln. Oder?

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Werd‘ ich geboren wird es wenig kühl.
Bin ich ewig ist ewig für mich jetzt.
Was ist liegt vor mir und ist dennoch hier.
Mein Tod mag Bahnen stören doch sorgt er für Niveau.
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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 17:25 #28125

HardyG schrieb: Ist es nur die „Änderung der Gravitation“ die Energie „verbraucht“ oder die Gravitation an sich?
Ineinander stützende massereiche Systeme verlieren Masse, weil sie Energie abstrahlen?
Oder umgekehrt? Oder beides?


Die Änderung der Gravitation emittiert Gravitationswellen, was zu einem Energieverlust des Systems führt.

Ich denke, die Gravitationswellen zweier enger massereicher rotierender Objekte gehen zu Lasten der kinetischen Energien. Und das führt dann zu einer Kollision.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 18:08 #28128

HardyG schrieb: So könnte es eben auch vorkommen, dass zwei sich umkreisende SL durch den durch die Gravitation(swellen) „abgezogene“ Energie mit der Zeit wieder in den Neutronenstern- oder Pulsar-Zustand zurück entwickeln. Oder?

Das geht natürlich nicht, denn es ist ja nicht die Masse die in Gravitonen umgewandelt wird, sondern die kinetische Energie die in Gravitationswellen umgewandelt wird, so wie ClausS hier richtig feststellt:

ClausS schrieb: Ich denke, die Gravitationswellen zweier enger massereicher rotierender Objekte gehen zu Lasten der kinetischen Energien. Und das führt dann zu einer Kollision.

Warum die Gravitation selbst den Körper nicht leichter macht hat LeseSalamender auf den Punkt gebracht:

LeseSalamander schrieb: Energieverlust durch Gravitation: Ich empfehle hier den Vergleich mit Elektromagnetismus. Ist ziemlich einfach.
A) Ein geladener Partikel für sich hat ein elektrisches Feld, sendet per seh aber keine Photonen irgendwohin, so dass er Energie verlieren könnte.

Um aber wieder auf die mögliche Wellenlänge der hypothetischen Gravitonen zurückzukommen, da ist von ca. 1.6 Lichtjahren die Rede.

Googelnd,

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 18:18 #28131

Kurt schrieb:
Ich stelle mal hier eine uralte Behauptung von mir ein
"eine Vollkugel fällt langsamer als eine, in etwas gleich grosse, Hohlkugel"

Kannst du das auch vorrechnen?

Nicht so recht dran glaubend,

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 18:24 #28133

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Zwei im richtigen Abstand befindliche SL könnten dann NICHT quasi ewig umeinander kreisen da sie Bewegungsenergie verlieren?
Komisch...

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 18:38 #28135

HardyG schrieb: Zwei im richtigen Abstand befindliche SL könnten dann NICHT quasi ewig umeinander kreisen da sie Bewegungsenergie verlieren? Komisch...

Naja, noch komischer wäre es aber wenn sie Masse verlieren und sich dadurch wieder voneinander entfernen würden.

Lieber so als anders,

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 18:40 #28136

Kurt schrieb:
Ich stelle mal hier eine uralte Behauptung von mir ein
"eine Vollkugel fällt langsamer als eine, in etwas gleich grosse, Hohlkugel"


erinnere mich gerade an ein Experiment auf dem Mond.
Ein Astronaut ließ einen Hammer und eine Feder gleichzeitig fallen.
Beide kamen gleichzeitig auf dem Mondboden an.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 20:10 #28144

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yukterez schrieb: Naja, noch komischer wäre es aber wenn sie Masse verlieren und sich dadurch wieder voneinander entfernen würden.

Das mir leid - da stehe ich auf dem Schlauch. Hilf mir bitte nochmal...
Zwei gleich schwere Massen kreisen auf stabilen Bahnen umeinander - sagen wir 2 SL.
Auf keines der SL stürtzt wesentlich neue Masse ein - sagen wir sie kreisen im Void umeinander.
Dieses Kreisen sorgt für Gravitationswellen - also verlieren beide an Energie, also auch Masse.
Ohne es zu rechnen würde ich sagen, die Gravitation müsste doch aufgrund der abnehmenden Massen der SL auch abnehmen, oder?
Siemwürdenmsich daher vermutlich wieder trennen.

Wenn nicht wäre ich dankbar Du lässt mich wissen, wo mein Denkfehler liegt.

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 20:25 #28145

HardyG schrieb: Dieses Kreisen sorgt für Gravitationswellen - also verlieren beide an Energie, also auch Masse

Sie verlieren nur relativistische Masse, aber kein Material. Ob etwas ein schwarzes Loch oder ein Neutronenstern ist hängt aber von der Masse im eigenen System ab, denn wenn ich in meinem eigenen System Licht abstrahlen kann kann ich es auch im System von jemand anderem. Einzig die Fallbeschleunigung des anderen auf mich zu hängt von meiner kinetischen Energie in seinem System ab, aber nicht ob die Fluchtgeschwindigkeit an meiner Oberfläche die Lichtgeschwindigkeit ist.

Differenzierend,

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Gravitationswellen - Wellenlänge der Gravitation 18 Feb 2018 20:30 #28146

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Nehmen wir der Einfachheit halber nicht SL sondern 2 Neutronensterne...

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