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THEMA: Kernfusion - Wir vergessen die Geschichte

Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 11:00 #32054

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Es ist sehr interessant ihre Sendungen. Aber zur Kernfusion, finde ich schon dieser Jubel der gezeigt wird schon sehr bedenklich. Es ist es so interessant wie schnell die Menschen die Geschichte vergessen. Früher haben alle Wissenschaftler, gejubelt dass die Atomenergie sicher alle Möglichkeiten durchgedacht worden sind. Das interessante dass man schnell vergisst die Unfälle die 1979 und 1986 und 2011. Man sollte wahrscheinlich seine Geschichtsbücher aus dem Schrank holen, und man nachlesen was über die Atomkraft steht, die Energie die sicher ist in tausenden von Jahren, und wo man alle individuellen Probleme darüber nachgedacht hat. Wenn wir ehrlich sein sollten, wissen wir ja überhaupt nicht was für Probleme da noch kommen können mit der Fusion Energie. Ich finde wir sollten uns auf die erneuerbaren Energien setzen. Man sollte wahrscheinlich mal anfangen sich ein Meer mit der Geschichte zu beschäftigen und nicht immer wieder dieselben Fehler zu begehen.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 11:36 #32057

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WTF.... naja also erstmal Herzliches hallo.
Zweitens, nee wieso soll es keine Gefahr geben? ich möchte auch täglich das mich Blitz bei Kaken Trift, jedoch nein es werden immer noch Menschen mit eindeutig Logik Problemen als exekutive eingesetzt, und dafür ist man betriebsblind, was noch lustiger ist, also das lustigste an der Sache ist..... die sind so kleinkariert die trauen sich danach nicht mal drüber zu sprechen, Kamera mimimimi,... also was willst du von den Wissenschaftlern?... die stehen zu ihren Fehlern und erkennen diese oft schon zuvor, AKW als Beispiel bringst du hier??? ja da bist du aber wirklich mal in der Geschichte nicht so bewandert, warum diese entstanden sind,... weist du das der Strom da als ein Nebenproduckt zu betrachten ist?.... aber,.... viel glück weiterhin hier, jedoch ändre deine Einstellung gegenüber der Wissenschaft.
Schau dich doch mal in der Regierung um, was da für geistiger Abschaum rum rennt und Trift bau Entscheidungen, und Millionen schauen zu und sind reaktionsunfähig. Jedoch eines muss du mir mal schreiben, was hat dein Beitrag mit Elektromagnetismus zu tun.... also, wie bist du auf die Idee gekommen hier zu posten?

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 12:05 #32061

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Hallo Chris
ich bin jetzt gerade angemeldet, auf dieser Seite. Und habe leider nicht richtig raus gefunden wo ich auf die richtigen Themen komme. Aber man darf auch Kritik an die Wissenschaftlichkeit machen.:) B)

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 12:37 #32069

Auch von mir ein herzliches Willkommen. Ich muss gestehen, dass ich den entsprechenden Film noch nicht gesehen haben.

Aus meiner Sicht muss man immer unterscheiden zwischen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und was die Politik daraus macht. Wie schlimm bei einem Kernkraftwerk ein GAU (größter anzunehmender Unfall) sein kann, hat man denke ich von Anfang an gewusst. Man hat das ganze nur für extrem unwahrscheinlich gehalten. Menschliches Versagen gepaart mit unzureichender Technik (Tschernobyl) und eine Naturkatastrophe gepaart mit schlechtem Krisenmanagement (Fukushima) haben uns eines besseren belehrt.

Aus diesem Grund bin ich mir aber sicher, dass man naturwissenschaftlich sehr wohl abschätzen kann, wie bei einem Fusionskraftwerk ein GAU aussehen würde.



Moderatoren Hinweis

Das Thema habe ich verschoben, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob gerade hier der optimale Platz ist. Ich habe noch versucht, die Überschrift klarer zu gestalten. Ich hoffe, das ist ok so.

Ich weiß, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, ein Thema richtig zu plazieren. Daher finde ich das auch überhaupt nicht schlimm.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 12:53 #32071

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Vielen Dank Herr ClausS
für ihre Antwort. Es kann sein, dass ich mich ein bisschen verkehrt ausgedrückt habe dafür entschuldige ich mich. Und als neuer in diesem Forum, möchte ich natürlich sagen das mich die Wissenschaft sehr interessiert. Sehr der philosophische Teil der Wissenschaft. Und es ja egal was für ein Teil der Wissenschaft wieder überreden. Aber wichtig ist auch, dass man die Wissenschaft auch von einem kritischen wie einen positiven Teil sieht und untersucht. Und natürlich ist immer so ohne Wissenschaft, ohne die menschliche Neugier besser gesagt, hätten wir natürlich weiter in Höhlen gehockt und unsere Entwicklung wäre nie weitergekommen. Die Neugier hat uns ja immer weg in Stande gebracht unsere Welt unsere Natur besser zu verstehen.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 13:16 #32075

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Die Geschichte hier steht auch im falschem Unterforum :(

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 16:35 #32089

Eben weil wir die Geschichte nicht vergessen brauchen wir unbedingt die Fusion Forschung .

Bei einem AKW hat man so viele Risiken das es Ethisch nicht vertretbar ist .

Atommüll .
Risiko der Verstrahlung ganzer Landstriche .
Wasserstoffeinlagerung in die Bausubstanz und dadurch begrenzte Betriebszeit oder steigendes Unfallrisiko → Atommüll .

Bei der Fusion ist das eben nicht der Fall .

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 16:45 #32091

heinzendres schrieb: Bei einem AKW hat man so viele Risiken das es Ethisch nicht vertretbar ist .


gewöhn dich doch dran, dass man in wissenschaftlichen kreisen von KKW redet, also kernkraftwerk.
(nur ein hinweis)

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 16:51 #32092

ein GAU bei einem fusionskraftwerk?
ok...
ein terroranschlag per flugzeug oder bombe zerstört das kraftwerk und leicht radioaktive trümmer liegen in der gegend herum, die mit leichter schutzkleidung eingesammelt werden können.

und nu? ist das interessant als angriffspunkt? ich denke nicht.
blöd nur, wenn das nicht schnell genug weggeräumt werden kann und es regnet. und selbst dann ist die radioaktivität kaum erwähnenswert.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 16:54 #32093

Ich hab ja bereits zum 30. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe einen News-Beitrag auf unserer Seite eingestellt: " Tschernobyl - als die Wissenschaft aus einem Traum erwachte ". So ganz haben wir also offensichtlich die Geschichte nicht vergessen...

Ich denke, meine Einstellung zur Kernspaltung geht daraus klar hervor. Trotzdem bin ich nicht bereit, eine vielversprechende Technologie wie die Kernfusion zu verdammen allein wegen einer Vorsilbe in ihrem Namen. Ebenso könnte man Gas- oder Kohlekraftwerke als "Atom-Oxidationsreaktoren" bezeichnen und entsprechend verteufeln.
Kernfusion bringt Vor- und Nachteile mit sich. Genau, weil ich eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema sehr wichtig finde, haben wir die Videoreihe mit Hartmut (einem der führenden Wissenschaftler weltweit in diesem Bereich) erstellt. Auch Harry wird sich als Plasmaphysiker in der Reihe demnächst zum Thema äußern.
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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 17:50 #32098

Was die Gefahren durch radioaktive Verseuchung bei einem Unfall oder das Abfallproblem angeht mache ich mir wenig Sorgen. Was Hartmut Zohm dazu ausführt und auch aus anderen Quellen zu erfahren ist ist gut nachvollziehbar und überzeugend.

Etwas kritischer stehe ich dem Problem der Nachhaltigkeit gegenüber. Dem Argument "der Verbrauch an Lithium ist so gering, das reicht tausende Jahre" entgegne ich das mit der Verfügbarkeit der Energie auch der Bedarf stark steigt und eine einfache Hochrechnung des heutigen Bedarfs an der Realität vorbei geht. Hier würde mich interessieren welche Bedarfsprognosen der Reichweitenabschätzung zugrunde liegen.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 17:58 #32099

In dem Zusammenhang sollte man aber auch beachten, dass auch die Kapazitäten von Solar- und Windenergie gegen Grenzen laufen werden, wenn sich der Energiebedarf der Menschheit zu stark erhöht.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 18:04 #32100

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Ich seh es so: Die Erforschung der Kernfusion liefert eine Option mehr für die Energieversorgung der Zukunft. Desto besser sie erforscht ist, desto besser lassen sich ihre Chancen und Risiken gegen die anderer Energiequellen abwägen. Die Forschung selbst ist dabei noch keine vorweggenommene Entscheidung für ihre Nutzung. Vorausgesetzt die Forschung an den Alternativen wird dafür nicht eingeschränkt.
Einen Rückfall in die naive Technikeuphorie vergangener Zeiten kann ich mir nicht vorstellen. Dafür haben sich doch gerade Tschernobyl und Fukushima in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt wie wenige andere Ereignisse der Nachkriegsgeschichte.

Gruß,
Lulu

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 18:09 #32102

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Die naive Technikeuphorie war ja vor allem das Resultat massiver Propaganda zur Bedienung bestimmter wirtschaftlicher und militärischer Interessen. Mahnende Stimmen, die es von Anfang an gab, wurden gnadenlos ignoriert. Bei der Fusionsforschung sehe ich diese Konstellation nicht.

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 18:18 #32104

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stm schrieb: Die naive Technikeuphorie war ja vor allem das Resultat massiver Propaganda zur Bedienung bestimmter wirtschaftlicher und militärischer Interessen. Mahnende Stimmen, die es von Anfang an gab, wurden gnadenlos ignoriert.


Das war sie teilweise auch, aber die Wirtschaftswunderjahre waren ja insgesamt von einem technisch-wirtschaftlichen Fortschrittsoptimismus geprägt.

Gruß,
Lulu

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 18:57 #32105

Hallo Merilix,
zum Lithiumverbrauch möchte ich anmerken, dass die Reaktion bei der Fusion gemäß 6Li + n = 4He + Tritium + 4,8 MeV abläuft. D.h. es wird mit 6Li ein anderes Isotop verbraucht als es ansonsten, beispielsweise für die Akku-Produktion (alle Isotope, dh. überwiegend 7Li) Verwendung findet. Der gerne angeführte Verdrängungswettbewerb existiert also nicht. Nichts desto Trotz ist der Rohstoff limitiert - ebenso wie auch Kupfer, Silber und Nickel, die uns bereits innerhalb von hundert Jahren ausgehen werden und worüber man kaum etwas liest... Deshalb spricht man angesichts geschätzter 30 Mio. Tonnen Lithium und einem natürlichen Anteil von 7,5 Prozent 6Li, wodurch eine Versorgung über Jahrtausende möglich wäre, großzügig von einem "nachhaltigen" Rohstoff...
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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 19:15 #32107

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ClausS schrieb: In dem Zusammenhang sollte man aber auch beachten, dass auch die Kapazitäten von Solar- und Windenergie gegen Grenzen laufen werden, wenn sich der Energiebedarf der Menschheit zu stark erhöht.


Die eigentliche wissenschaftlich-technische Herausforderung liegt ja gar nicht in der Bereitstellung der Primärenergie, sondern in einer Energieeffizienzrevolution bei ihrer Nutzung, wie sie beispielsweise Ernst Ulrich von Weizsäcker seit vielen Jahren, zuletzt als Coautor im aktuellen "Club of Rome"-Bericht "Wir sind dran", fordert. Hier liegt das größte Potential für unsere zukünftige Energieversorgung und damit zugleich die größte Unbekannte in allen Energiebedarfsprognosen.

Gruß,
Lulu

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 19:22 #32109

Was wir auch nicht vergessen dürfen auf lange Sicht eröffnet uns die Fusionstechnik den Flug zu den äußeren Planeten und zu den Sternen .

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Wir vergessen die Geschichte 01 Mai 2018 19:33 #32110

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Danke da freue ich mich auch schon drauf was Harry da (hoffentlich neues) zu sagen hat. :D
GAU-Drama ist wohl aufregender, daher meine Sorge bei solchen Leistung starken Versorgern der simple Ausfalls verlauf, naja man setzt dann später ein gerät ein, welches Halben Kontinent versorgt, da ist denke ich von einem GAU zu sprechen nur bei einem eigentlich kurzen Störfall, da wird nicht Radio aktiver schaden, sondern Wirtschaftliche entstehen, da ist auch nicht mehr von einem sanftem Abfall zu sprechen, das man noch nach justieren kann und andere quellen zu schalten. Es geht einfach aus, also wieviel kleine Kraftwerke braucht man dafür um ein Gleichgewicht im netz zu behalten bei Ausfall eines einzigen? könnte man die Rechnungen zu Verfügung stellen? wo auch die möglichen Zwischenspeicher mit berücksichtigt werden.

@Hoffa: da muss du aber tief in die Philosophen Kiste greifen um Wissenschaft sachlich kritisieren zu können, aber da gibt es in der tat so Sachen wie Reproduzierbarkeit, was da in manchen Publikationen eine vorwurfsvolle Kritik sein kann.

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 00:42 #32129

Chris schrieb: daher meine Sorge bei solchen Leistung starken Versorgern der simple Ausfalls verlauf, naja man setzt dann später ein gerät ein, welches Halben Kontinent versorgt, da ist denke ich von einem GAU zu sprechen nur bei einem eigentlich kurzen Störfall, da wird nicht Radio aktiver schaden, sondern Wirtschaftliche entstehen, da ist auch nicht mehr von einem sanftem Abfall zu sprechen, das man noch nach justieren kann und andere quellen zu schalten. Es geht einfach aus, also wieviel kleine Kraftwerke braucht man dafür um ein Gleichgewicht im netz zu behalten bei Ausfall eines einzigen? könnte man die Rechnungen zu Verfügung stellen? wo auch die möglichen Zwischenspeicher mit berücksichtigt werden.


Du kannst sicher sein das wer so klug ist ein Fusionskraftwerk zu bauen ist , auch klug genug ist ein Netz das Störungssicher ist zu bauen .

Also ausreichend Pumpspeicherkraftwerke als Schwarzstartreserven .
Eine dezentrale Kraftwerksplanung , schon alleine wegen der Leitungsverluste wäre ein einziges rissiges Fusionskraftwerk im Zentrum von Europa ein Witz .
Umrüsten von Kohle- und Kernkraftwerken mit Fusionskammern so das die bestehende Infrastruktur weiterbenutzt werden kann .
Keine ausschließliche Fusionsenergienutzung , sondern Nutzung aller sich Bietender Energiequellen .

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 07:11 #32135

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heinzendres schrieb: Du kannst sicher sein das wer so klug ist ein Fusionskraftwerk zu bauen ist , auch klug genug ist ein Netz das Störungssicher ist zu bauen.
Also ausreichend Pumpspeicherkraftwerke als Schwarzstartreserven .
Eine dezentrale Kraftwerksplanung , schon alleine wegen der Leitungsverluste wäre ein einziges rissiges Fusionskraftwerk im Zentrum von Europa ein Witz .
Umrüsten von Kohle- und Kernkraftwerken mit Fusionskammern so das die bestehende Infrastruktur weiterbenutzt werden kann .
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Also ich muss zugeben, ich bin ein Fan von dezentraler Energieversorgung, also Solar-, Wind- und Biokraftwerke, da diese nachhaltig sind. Nur für einen zentralen Stromversorger sind sie ein Horror schlechthin. Denn sie erzeugen den Strom nicht gleichmäßig und kontinuierlich sondern abhängig von den jeweiligen Ressourcen. Scheint mehr Sonne, liefern sie große Strommengen und zwar alle. Ditto bei größeren Windmengen. Umgekehrt wenn keine/wenig Sonne scheint (Nacht bzw. Winter) muss zusätzlicher Strom vom Stromversorger geliefert werden. Es muss also viel in die jeweilige Infrastruktur gesteckt werden, um einen sinnvollen Ausgleich schaffen zu können. Zu Deutsch, die gelieferte Energie der Kleinkraftwerke muss irgendwo gespeichert werden, bzw. es muss bei deren Ausfall Vorsorge für die Versorgung geschaffen werden. Und da man Strom nur sehr schlecht speichern kann (Batterie-/Schwungmassepuffer, etc.) müssten große Wasserspeicherkraftwerke (die wieder Umweltprobleme in Gebirgslandschaften erzeugen) geschaffen werden. Also bleiben nur größere Kraftwerke, die im Normalfall im Standby-Modus laufen und erst bei Bedarf hochfahren. Und da bleiben nur relativ wenige Systeme, wie eben Kohle/Gaskraftwerke, oder aber die angesprochenen Fusionskraftwerke über. Nur bei denen sind wir seit den 50er Jahren noch nicht recht weiter gekommen.

MfG
WL01

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 07:11 #32136

Aus technischen Gründen müssen Fusionskraftwerke sehr groß sein und taugen deshalb nicht für eine dezentrale Energieversorgung.

Pumpspeicherkraftwerke können niemals diese Kapazität erreichen, so viele geeignete Plätze gibt es nicht. Man würde 3-4 Fusionskraftwerke bauen müssen, so dass man stets Ersatz hätte, wenn das eine ausfällt - und am besten noch in geeigneter Anzahl Reservekraftwerke mit anderen Brennstoffen.

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 08:29 #32137

.
Kernfusion ereignet sich in der Sonne
Findet Kernspaltung in der Natur auch statt oder ist das eine Erfindung des Menschen?
Würden sich ohne Zutun des Menschen überhaupt irgendwo Kerne spalten?
.

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 08:38 #32138

badhofer schrieb: .
Findet Kernspaltung in der Natur auch statt oder ist das eine Erfindung des Menschen?
Würden sich ohne Zutun des Menschen überhaupt irgendwo Kerne spalten?
.

Selbstverständlich gibt es Kernspaltung in der Natur. (spontane Kernspaltung)
Hättest du nach Kettenreaktion gefragt hätte ich das eher verstanden. Aber auch das gibt es. -> de.wikipedia.org/wiki/Naturreaktor_Oklo

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 08:38 #32139

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Kernspaltung findet selbstverständlich auch in der Natur statt, etwa in Anschluss an Kernverschmelzungen bei Supernovaexplosionen, aber auch hier auf unserer schönen Erde.
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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 11:10 #32142

Hallo Badhofer, zur natürlichen Kernspaltung in Oklo haben wir bereits ein eigenes Video erstellt:
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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 13:10 #32144

Hallo in die Runde,
ClausS hat an anderer Stelle einen Faden aufgemacht, der sich mit dem Verhältnis von Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaft auseinandersetzen soll. Das Thema ist mir persönlich noch zu mächtig um einen passablen Umfang innerhalb eines Posts zu finden.
Im Zusammenhang mit der Kernfusion könnte sich aber ein Teil der Philosophie, der doch gerne übersehen wird, in der Wissenschaft Beachtung finden: Ethik und Moral. Ich glaube nicht, dass Forscher in der Kernfusion unethisch handeln wollen. Aber in der Vergangenheit ist es mir zu oft so gewesen, dass sich Wissenschaftler/innen von solchen Überlegungen befreit haben, um ungestörter forschen und entwickeln zu können. Was dann aus ihren Arbeiten wurde, wurde im Sinne Ethik, Gesellschaft usw. eben an die Philosophen, Gesellschaft und Politik abgegeben. Man hat dann Dinge eben gemacht, weil sie gingen.
Aus dem, was ich erfahren habe, erscheint die Kernfusion - so sie denn gelingt - in so ziemlich jedem Punkt der Kernspaltung überlegen. Aber da sind wir schon beim zentralen Punkt. Relata refero. In jedem Fall darf eben nicht mehr so etwas entstehen, wie die "Duck and Cover"- Mentalität in den 50ern, die im Rückblick unglaublich lächerlich wirkt. Parallel wusste man schon um die Gefahren der Kernspaltung, aber die Bedenken wurden dann mathematisch auch von Wissenschaftlern ins Niemalsland der Wahrscheinlichkeit geschickt, weil es einfach auch geil war Kernspaltung zu professionalisieren.
Ich selbst bin Anhänger der erneuerbaren Energien. Ich fürchte jedoch, dass wir auf absehbare Zeit es nicht hinbekommen werden unseren Energiebedarf alleine hieraus abzudecken. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die hier das eine oder andere Mal zitierten Backup-Kraftwerke im Switch extrem teure Energie zur Verfügung stellen werden. Was aber im Sinne der Ökologie durchaus sinnvoll sein kann.
Kurzum: Im Zusammenhang mit der Kernfusion hat die Wissenschaft und hier insbesondere die Physik die Möglichkeit ihren durchaus auch mit Makeln behafteten Ruf aufzupolieren und maximale Transparenz zu schaffen, Verantwortung zu zeigen und sich auch als ethische und gesellschaftliche Gestalter zu verstehen. Ethik und Physik in kosmischen Zusammenhängen sind aus meiner Sicht einfacher zu haben. Ethik und Physik, die auf Geldgeber angewiesen ist, wird sich in jedem Fall schwerer tun. Aus der Erfahrung der Vergangenheit stelle ich hier auch einmal das Postulat auf, dass die Gesellschaft solche Entwicklungen wie die Kernfusion nicht aus der Hand geben darf. Das klingt meinetwegen nach Verstaatlichung und Aufbau von Hindernissen. Aber am Ende wurde die Entwicklung der Kernspaltung bzw. deren ökonomische Umsetzung privatisiert, deren Folgen aber vergesellschaftet, sodass wir wohl im Laufe der Zeit noch viele Billionen EURO als Gesellschaft aufbringen sollen, von denen wir noch immer nicht wissen, ob das unsere Probleme lösen wird.


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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 16:27 #32153

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Hallo Junior Boarder
ich bin in vielen Punkten, mit ihnen einig. Ich meine auch die erneuerbaren Energien sind unsere Zukunft. Und wir müssen mehr investieren in erneuerbaren und Stromsparenprodukten, die natürlich auch zurück im Ökosystem kommen. Will damit sagen das man sie zu 100 % wieder gebrauchen kann. Die Probleme unseren Planeten, ist nicht was erst 100 Jahren passieren wird sondern jetzt haben wir Riesenprobleme. Rund 4,2 Millionen Menschen sterben laut WHO hingegen durch verpestete Luft, die sie im Freien einatmen. Industrieabgase und der Schadstoffausstoß durch Autos und andere Fahrzeuge tragen den Angaben nach erheblich zu den Todesfällen bei. Die WHO schätzt, dass giftige Partikel wie Sulfat, Nitrat und Ruß für ein Viertel aller Todesfälle durch Herzkrankheiten und Hirnschlag verantwortlich sind sowie für 43 Prozent aller chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und 29 Prozent der Lungenkrebsfälle.
Quelle: Tagesschau.de von 02.05.2018
ich finde dass wir anfangen müssen was zu tun. Wenn wir überleben wollen, es ist immer schön zu sagen dass wir eines Tages ins Weltall fahren, und andere Planeten besuchen können. Aber es wird schwer wenn wir alle tot sind diese zu tun.

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 18:27 #32156

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Ich empfinde es wird viel zu viel getan, dadurch kommen immer mehr Autos, Flugzeuge und eigentliche Produktion auch. Da immer mehr getan wird, immer mehr möchte man haben, immer schneller seine Post empfangen, also das machen und verlangen nach mehr ist da ein mit Täter, die kette ist da recht einfach Gier regiert Geld, Geld regiert Welt. Also stellt sich die frage wie Kastriert man Kapitalismus?... also Konsum wo runter gefahren werden muss, bedeutet viel, viel weniger tun. Schwer ist das heute, na also manche sagen es ist unmöglich. Auf einem Planeten wo Mehrheit des Kapitals nur noch als Buchgeld besteht, so eine Weltwirtschaft die ist nur noch geprägt von mehr und mehr bis das unverdaute die Luft zufuhr versperrt. Hoffa was man machen muss ist die verantwortlichen da mal Prangern, aber die kommen da gleich mit Rufmord, und das dann von 29% der im Land vorhandenen Anwälten. Also was machen? schlage doch mal was vor? ich hab schon einiges Postuliert.
Nächstes tolle Beispiel ist diese schöne Sache mit CO2 Zertifikaten. Haben die Menschen wo so etwas tun überhaupt Ahnung von Atmosphäre? naja also mir verdeutlicht es, das diese Lebewesen nicht weiter denken kann als vor die Haustür, und für Haus gehen die über Leichen und berechnen ihren Kunden für geschenktes, wenn es nicht widerwärtig ist dann halt erschleichen von Leistungen, ich bin langsam doch dafür und Menschen den Dinos gleichstellen.

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Wir vergessen die Geschichte 02 Mai 2018 21:18 #32163

Wiel lassen sich Fusionskraftwerke eigentlich bezüglich ihrer (schnellen?) Regelbarkeit einordnen? Wären das das eher Grundl, Mittel oder Spitzenlastkraftwerke?

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