Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3

THEMA: Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 08 Feb 2019 20:17 #48578

Zurück zur Interferenz mehrerer Photonen:

Feynman sagt in QED Seite 106, dass jeder Lichtgang in den Pfeildiagrammen ein separates Photon repräsentiert ....

"because they represent a photon emitted by the source at different times."

Seite 111:

"If we didn't think about the always [spezieller Fall] positive interference of the two photons ...."
...hierdurch ergeben zwei kohärente Photonen nicht die doppelte sondern die vierfache Intensität usw.
"Lasers work on the basis of this phenomenon."
....Dies bewirkt im Gegensatz zu Photonen, dass Elektronen sich nicht gegenseitig verstärken sondern wegen gedrehtem Spin gegenseitig auslöschen würden...ich denke, das ist dann das Pauli-Prinzip. "exclusion principle" sagt er.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 08 Feb 2019 21:06 #48580

Bei Photonen sind wir es gewöhnt sie als Ensemle in großer Menge wahrzunehmen und dabei als Anschauung die klassische Näherung zu benutzen: Eine grioße Menge an Photonen erscheint als elektromagnetische Welle.

Die Diskussion ob einzelnen Photonen mit sich selbst interferieren wird dadurch extrem erschwert.

Ich möchte darum darauf hinweisen das bereits 1999 Anton Zeiliger Interferenzversuche mit C60 Fullerenen gemacht hat. (FAlls wer nicht weiß was Fullerene sind: FUßballähnliche Moleküle bestehend aus Kohelnstoff. C60 bedeute ein Molekül besteht aus 60 Atomene. de.wikipedia.org/wiki/Fullerene )

HIer der Originalartikel: qudev.phys.ethz.ch/phys4/studentspresent...ndt_c60molecules.pdf

Neuere Experimenmte wurden durchgeführt mit MOlekülen bestehend aus bis zu 430 Atomen: www.nature.com/articles/ncomms1263.pdf

Hierbei interferieren die Moleküle mit sich selbst, was absolut analog ist damit das auch ein Photn mit sich selbst interfereieren kann. Salopp sagt man die Moleküle gehen durch "beide Spalte gleichzeitig."

Tatsächlich ist die Intereferenz von einzelnen Teilchen der einzig interessante Aspekt am Doppelspaltversuch, denn das ein Ensemle von Elementarteilchen interferiert, ist ja letzendlich nichts anderes als der Grenzübergang zur makroskopischen Welt, z.B. bei Wasserwellen und somit schon altbekannt.
Folgende Benutzer bedankten sich: ra-raisch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 08 Feb 2019 21:33 #48584

mojorisin schrieb: Tatsächlich ist die Intereferenz von einzelnen Teilchen der einzig interessante Aspekt am Doppelspaltversuch,

Das ist klar.

mojorisin schrieb: denn das ein Ensemle von Elementarteilchen interferiert, ist ja letzendlich nichts anderes als der Grenzübergang zur makroskopischen Welt, z.B. bei Wasserwellen und somit schon altbekannt.

Naja, ein Auslöschen, also die Interferenz, ist bei mehreren Photonen (oder Fullerenen) aber ein bisschen anders als das Superpositionsprinzip. Bei schwingender Wasseroberfläche etc ist das ja auch ein bisschen anders (Niveaulevel) als bei Photonen und wenn man von Wahrscheinlichkeiten ausgeht, ist die Kombination der Wahrscheinlichkeiten von zwei Photonen auch schwer vorzustellen. Die Wahrscheinlichkeit hat ja ein Minimum von 0. Für die auslöschende Überlagerung wären ja dann quasi negative Wahrscheinlichkeiten nötig bzw negative Amplitude, wie ja auch das Wellental bei Wasser unter den Wasserspiegel geht. Mit der Makrowelt kann ich da keine Parallele ziehen. Es sei denn, das elektrische und magnetische Feld der Photonen löschen sich (mit den entsprechenden Feldern anderer Photonen) lokal durch Superposition gegenseitig, was bei Fullerenen wieder schwer vorstellbar ist. Die Wahrscheinlichkeitswelle war noch verständlich, versagt aber bei Interferenz von mehereren Partikeln.

Aber wie ich schon weiter oben sagte, so ähnlich habe ich es mir ja vorgestellt, zwar unvorstellbar, aber eben genau so.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 06:16 #48593

ClausS schrieb:

Dieter Grosch schrieb: Eine Wahrscheinlichkeit entsteht nur, wenn man viele Teilchen hat und nach meinem Bild entsteht dann hinter den Spalten kein Schatten des Spalts sondern eine helle Fläche das sich die Lage der Welle oder des Teilchens zum Mittelpunkt zwischen den beide Spalten verschiebt und damit sich Amplitudenunterschiede ergeben, so dass diese dann das Interferenzmuster wiedergegeben kann. Damit sind dann auch die Experimente mit Einzelteilchen über einen Zeitraum erklärt.


Moderatoren Hinweis

Bitte keine alternativen persönlichen Hypothesen verbreiten. Oder gibt es hierzu Quellen?


Das ist aber keine persönliche Alternative, sondern eine einfach Anwendung der Lehrmeinung! und die kann sich jeder aus dem Bild selbst entnehmen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 10:35 #48595

mojorisin schrieb: denn das ein Ensemle von Elementarteilchen interferiert, ist ja letzendlich nichts anderes als der Grenzübergang zur makroskopischen Welt, z.B. bei Wasserwellen und somit schon altbekannt.

Eigentlich kein schlechter Vorschlag:

Wie ist das denn bei zwei Fullerenen, die durch getrennte (jedes Fulleren soll jeweils vom anderen Spalt abgetrennt sein) Spalten geschickt werden, interferieren sie, wenn sie auf den Schirm treffen?

Die Kohärenz ergibt sich ja aus Δ.t·v = d « λc und die Comptonwellenlänge aus λC = h/c°m. Ich möchte insoweit aus relativistischen Optimierungsgründen (ich nenne das vorerst Wirkradius) weiter eingrenzen auf λc ≥ rw = rC/²8 = ℏ/²8c°m. Somit für d < rw → Δ.t·v·c·m < ℏ/²8. Aus v~c und m=me ergibt sich für 2 Elektronen also ein maximaler zeitlicher Abstand von Δ.t < 4,554-22 s. Allerdings fällt auf, dass die Zeitdifferenz bei niedrigen Geschwindigkeiten größer sein darf, wichtig für Interferenzfähigkeit ist allein der räumliche Abstand (zur selben Zeit). Gleichzeitig tritt die relativistische Optimierung in den Hintergrund. ....blablablablabla

Andererseits ergibt sich aus dem Pauli-Prinzip, dass die Interferenz von mehreren Fermionen darin besteht, eine additive Überlagerung am selben Ort zu verhindern. Was für konstruktive Interferenz gilt, muss dann aber auch für destruktive Interferenz gelten. Mit mehreren (!!!) Fermionen wird also keine gegenseitige Interferenz im Sinne eines optischen Interferenzmusters möglich sein. Fermionen können also nur mit sich selbst interferieren.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 11:07 #48596

ra-raisch schrieb:

mojorisin schrieb: denn das ein Ensemle von Elementarteilchen interferiert, ist ja letzendlich nichts anderes als der Grenzübergang zur makroskopischen Welt, z.B. bei Wasserwellen und somit schon altbekannt.

Eigentlich kein schlechter Vorschlag:

Wie ist das denn bei zwei Fullerenen, die durch getrennte (jedes Fulleren soll jeweils vom anderen Spalt abgetrennt sein) Spalten geschickt werden, interferieren sie, wenn sie auf den Schirm treffen?


Nein, nicht auf dem Schirm, sondern hinter den Spalten, weil ihr Feld hinter jedem Spalt neu sich ausbreitet und sich dann mit c entgegen kommt und sich zu überlagern, oder mit einem andern Wort dafür interferieren,
Es geht bei diesem Experiment nur darum, das sich zwei Felder bei ihrer Ausbreitung sich entgegen kommen.und das erreicht man durch dem Spalt, wo das Material die Ausbreitung verhindert und danach wieder neu starten lässt ,also kurz hinter dem Spalt eine ein feldfreier Raum entsteht.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 11:24 #48597

  • stm
  • stms Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 883
  • Dank erhalten: 173

ra-raisch schrieb: Wie ist das denn bei zwei Fullerenen, die durch getrennte (jedes Fulleren soll jeweils vom anderen Spalt abgetrennt sein) Spalten geschickt werden, interferieren sie, wenn sie auf den Schirm treffen?

Wenn du weißt, wer durch welchen Spalt geht, interferiert überhaupt nichts, Photon hin, Fulleren her. Siehe auch hier.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 11:37 #48599

Dieter Grosch schrieb: Nein, nicht auf dem Schirm, sondern hinter den Spalten

Das sind ja atemberaubende Neuigkeiten, Hast Du den Schirm denn vor den Spalten aufgebaut? Da wundert mich jetzt nichts mehr. :woohoo:

stm schrieb: Wenn du weißt, wer durch welchen Spalt geht, interferiert überhaupt nichts, Photon hin, Fulleren her.

Ein einzelnes nicht, zwei gemeinsam wohl schon, wie bei zwei Wasserwellen. Zumindest ergibt sich dies aus allen Fundstellen und sehr ausdrücklich aus Feynmans QED. Liest Du eigentlich auch, was ich [wenige Posts weiter oben] geschrieben habe, [wenn Du mir schon antwortest]?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 12:33 #48602

ra-raisch schrieb:

Dieter Grosch schrieb: Nein, nicht auf dem Schirm, sondern hinter den Spalten

Das sind ja atemberaubende Neuigkeiten, Hast Du den Schirm denn vor den Spalten aufgebaut? Da wundert mich jetzt nichts mehr. :woohoo:


Nein! Aber die Interferenz entsteht im Bereich des Spaltabstandes und wird kugelförmig vergrößert, bis sie auf den Schi98rm trifft.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 14:26 #48605

aero schrieb: Interferieren zwei Photonenströme, die parallel nebeneinander herfliegen, wenn sie auf Stegesbreite aneinander angenähert werden auch? Also ohne Brett mit zwei Schlitzen in der Versuchsanlage?


Ich denke dazu müssten Sie kohärent sein. Das kann man sich vorstellen anhand akkustischer Wellen:

Fall 1: 1 Lautsprecher in weiterem Abstand dann eine Wand mit Doppelspalt und weiter dahinter dann der "DetektorSchirm". Läuft man nun am "DetektorSchirm" entlang wird man die Interferenz akkustisch erfahren indem die Lautstärke beim entlangwandern am zu- und abnimmt.

Fall 2. Anstatt der Wand mit Doppelspalt stellt man zwei Lautsprecher auf. Nun was passiert am "DetektorSchirm"? Logische Schlussfoglerung ist, dass man nur dann Interferenz wahrnimmt wenn die Lautsprecher synchronisiert sind also: gleiche Frequenz, gleiche Phase, gleiche Amplitude.

Nun der Transfer zu Photonenquellen: Bauen wir anstatt dem Doppelspalt zwei Photonenquellen, dann werden wir Interferenz nur dann sehen wenn die Photonenquellen synchronisiert sind, ganz ähnlich wie beim Lautsprecherbeispiel.

Ich bin mir nicht ganz sicher*, aber ich würde dann davon ausgehen, das man sagen könnte, die entsprechenden Photonenpaare sind verschränkt (durch die Synchronisierung) und Interferenz taucht dann deshalb auf, weil ein verschränktes Paar ein "ein-Teilchenzustand" darstellt der wiederum mit sich selber interferiert.

Sind die Photonenquellen nicht synchronisiert, verschindet mit Sicherheit die Interferenz denn:

1. Dann kann man angeben welches Photon aus welcher Quelle kam
2. Ähnlich wie beim nichtsynchronen Lautsprecher gibt es keine Kohärenz.

*Nachtrag: Meine Ansicht scheint zu stimmen. SIehe hierzu Einleitung folgender Thesis: mediatum.ub.tum.de/doc/603072/document.pdf auf Seite 1. Der Nachweis der Interferenz zweier Photonen, gelang mit korrelierten Phtonen erzeugt im nichtlinearen Kristall.
Folgende Benutzer bedankten sich: ra-raisch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von mojorisin. Begründung: Hinzufügen einer Quelle (Notfallmeldung) an den Administrator

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 14:28 #48606

  • stm
  • stms Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 883
  • Dank erhalten: 173

ra-raisch schrieb: Liest Du eigentlich auch, was ich [wenige Posts weiter oben] geschrieben habe, [wenn Du mir schon antwortest]?

Gottseidank nicht.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 14:58 #48607

mojorisin schrieb: Ich bin mir nicht ganz sicher*, aber ich würde dann davon ausgehen, das man sagen könnte, die entsprechenden Photonenpaare sind verschränkt (durch die Synchronisierung) und Interferenz taucht dann deshalb auf, ...

Nein, das könnte man nicht sagen (welche Eigenschaften der beiden sollten denn zwar korrelieren, aber (sozusagen) noch nicht 'zugewiesen' sein?).

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 15:16 #48608

Verena Meier schrieb:

mojorisin schrieb: Ich bin mir nicht ganz sicher*, aber ich würde dann davon ausgehen, das man sagen könnte, die entsprechenden Photonenpaare sind verschränkt (durch die Synchronisierung) und Interferenz taucht dann deshalb auf, ...

Nein, das könnte man nicht sagen (welche Eigenschaften der beiden sollten denn zwar korrelieren, aber (sozusagen) noch nicht 'zugewiesen' sein?).


Zur Beantowrtung dieser Frage muss mich erst tiefer in das Phänomen der Intgerferenz zweier Photonen einarbeiten. Aber ein Anfang sollte hier gegeben werden:
de.wikipedia.org/wiki/Hong-Ou-Mandel-Effekt
Folgende Benutzer bedankten sich: ra-raisch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 15:31 #48610

@ mojorisin schrieb.

> Sind die Photonenquellen nicht synchronisiert, verschindet mit Sicherheit die Interferenz denn:
> 1. Dann kann man angeben welches Photon aus welcher Quelle kam
> 2. Ähnlich wie beim nichtsynchronen Lautsprecher gibt es keine Kohärenz.

Das ist nicht ganz richtig, betrachten Sie mein Bild, dann wird jede beliebige Welle hinter den Spalten neu gebildet, also man macht z.B.ö aus einem Monosignal ein Stereosignal mit Quellenabstand des Spaltabstandes .

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 16:20 #48612

mojorisin schrieb: Ich denke dazu müssten Sie kohärent sein. Das kann man sich vorstellen anhand akkustischer Wellen:

Vielen Dank für die beiden Fundstellen Thomas Legero und vor allem HOM. Die Feynmandiagramme sind sehr anschaulich. Jedenfalls werden die Pfeile addiert und die Gesamtwahrscheinlichkeit berechnet und nicht die einzelnen (immer positiven) Wahrscheinlichkeiten überlagert. Das unterscheidet das Ganze natürlich grundsätzlich von akustischen Wellen etc.

Ich frage mich, wie die beiden Photonen technisch so genau synchronisiert wurden. Allerdings sollte es genügen, wenn Δ.t innerhalb der Kohärenzzeit von ca τ=10 ns liegt. (Legero muss ich erst noch lesen)

Und es funktioniert laut Legero auch mit ungleichen Photonen:
"Für Photonen definierter Frequenzdifferenz oszilliert die Koinzidenzwahrscheinlichkeit mit dem Zeitabstand der Photodetektionen"

Verschränkung müssen wir wohl nicht bemühen sondern das ist halt so:
"dass sich bei der Überlagerung von Wellen stets die phasenbehafteten Amplituden und nicht die Intensitäten addieren"
Folgende Benutzer bedankten sich: mojorisin

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 21:16 #48618

ra-raisch schrieb:

mojorisin schrieb: Ich denke dazu müssten Sie kohärent sein. Das kann man sich vorstellen anhand akkustischer Wellen:

Verschränkung müssen wir wohl nicht bemühen sondern das ist halt so:


Ja dem stimme ich zu. Was es letzendlich benötigt ist eine Korrelation zwischen beiden Photonen. Das ist dann wieder äquivalent zu dem Lautsprecherbeispiel bei dem Interferenz auch nur dann funktioniert wenn ich Lautsprecher korreliert sind und damit beide akkustische WEllen eine feste definierte Phasenbeziehung und Frequenz haben.

Zu der Arbeit von Legero:

. Auch mit zwei Photonenaus zwei verschiedenen parametrischen Fluoreszenz-Quellen wurde der Interferenzeffektinzwischen nachgewiesen

Dazu wird diese QUelle angegeben:

Riedmatten et al., Quantum in-terference with photon pairs created in spatially separated sources, 2003

arxiv.org/pdf/quant-ph/0208174.pdf
Folgende Benutzer bedankten sich: ra-raisch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 09 Feb 2019 23:45 #48623

mojorisin schrieb: Dazu wird diese QUelle angegeben:

Das ist ja genau mein Versuchsaufbau ....

Aber was sagst Du denn zur Interferenz von zwei Elektronen?

ra-raisch schrieb: Andererseits ergibt sich aus dem Pauli-Prinzip, dass die Interferenz von mehreren Fermionen darin besteht, eine additive Überlagerung am selben Ort zu verhindern. Was für konstruktive Interferenz gilt, muss dann aber auch für destruktive Interferenz gelten. Mit mehreren (!!!) Fermionen wird also keine gegenseitige Interferenz im Sinne eines optischen Interferenzmusters möglich sein. Fermionen können also nur mit sich selbst interferieren.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 10 Feb 2019 06:18 #48630

ra-raisch schrieb: [ Mit mehreren (!!!) Fermionen wird also keine gegenseitige Interferenz im Sinne eines optischen Interferenzmusters mögich sein. Fermionen können also nur mit sich selbst interferieren.

[/quote]

Nun sind Fermionen auch bewegt und jedes bewegte Teilchen erzeugt eine Interferenzmuster, auch ein ganz neutrales Gas, wie Luft.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 10 Feb 2019 09:29 #48634

Dieter Grosch schrieb: Nun sind Fermionen auch bewegt und jedes bewegte Teilchen erzeugt eine Interferenzmuster, auch ein ganz neutrales Gas, wie Luft.

Ich weiß jetzt nicht, welche Interferenzmuster da auftreten sollten. Du meinst jetzt aber nicht optische Muster unter Lichtbestrahlung? Oder Schlieren durch unterschiedliche Temperaturen? Wenn man zwei Luftströme überlagert, ergibt es Verwirbelungen und keine "Interferenz".

Das Diagramm bei Wiki HOM ist ziemlich eindeutig, meine ich. Die Varianten 2 und 3 sind wegen Pauli verboten, es kann daher nur 1 und 4 zu 50:50 resultieren. Und mit den Drehungswahrscheinlichkeiten ergibt sich dies auch daraus, dass die Drehung bei der Reflexion anders als bei Photonen ist. Den genauen Unterschied muss ich nochmal bei Feynman nachlesen. Jedenfalls addieren sich die Bilder 2 und 3 während sich 1 und 4 löschen, denke ich. Man weiß halt am Ende nicht, welches Elektron wo rauskommt aber eben immer je eins auf jeder Seite.


www.univie.ac.at/physikwiki/images/6/6c/Kapitel6.pdf
Uni Wien Seite 84: Man erhält also ein Plus vorm Interferenzterm, falls die streuenden Teilchen Bosonen sind, falls es Fermionen sind, interferieren die Wahrscheinlichkeitsamplituden mit einem Minus.

Pauli verbietet natürlich nur, dass alle Quantenzahlen gleich sind. Doch hier gibt es ja wohl nur den Spin und sonst gar nichts. Ist der Spin gleich, ist es verboten, dannh löschen sie sich im Diagramm? Nach Feynman steht der Spin für die Pfeilrichtung, doch wenn es zwei Ausgangsvarianten gibt, müßte es doch auch zwei Ergebnisse geben? Davon sagt er nichts. Naja, er spricht ja auch über Strahlteilung, also Interferenz mit sich selbst, obwohl...auf Seite 112 sind es zwei gesonderte Elektronen.

Naja, zuerst müßten die Diagramme vervierfacht werden, da es ja 4 Kombinationsvarianten der Spins gibt, denke ich (↑,↑),(↑,↓),(↓,↑),(↓,↓), hmmm

Wenn man zwei Elektronen betrachtet, können sie sich ja (mit umgekehrtem Spin) überlagern. Aber mit drei oder mehr Elektronen geht das dann nicht mehr. Insoweit sind dann immer gleiche Spins zu betrachten. Das dritte Elektron löscht immer das eine oder andere der beiden ersten Elektronen. Es können sich also maximal 2 Elektronen konstruktiv überlagern. Und wie sollte man denn die "Phase" der Elektronen bei der Erzeugung kontrollieren?

Wenn man zwei Elektronen interferieren willl, muss man wohl die Fälle (↑,↑),(↓,↓), und die Fälle (↑,↓),(↓,↑) gesondert betrachten, die beiden Fallgruppen schließen sich ja gegenseitig aus, man darf sie wohl gar nicht zusammenzählen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 10 Feb 2019 11:54 #48644

ra-raisch schrieb:

Dieter Grosch schrieb: Nun sind Fermionen auch bewegt und jedes bewegte Teilchen erzeugt eine Interferenzmuster, auch ein ganz neutrales Gas, wie Luft.

Ich weiß jetzt nicht, welche Interferenzmuster da auftreten sollten. Du meinst jetzt aber nicht optische Muster unter Lichtbestrahlung? Oder Schlieren durch unterschiedliche Temperaturen? Wenn man zwei Luftströme überlagert, ergibt es Verwirbelungen und keine "Interferenz".

Das Diagramm bei Wiki HOM ist ziemlich eindeutig, meine ich. Die Varianten 2 und 3 sind wegen Pauli verboten, es kann daher nur 1 und 4 zu 50:50 resultieren. Und mit den Drehungswahrscheinlichkeiten ergibt sich dies auch daraus, dass die Drehung bei der Reflexion anders als bei Photonen ist. Den genauen Unterschied muss ich nochmal bei Feynman nachlesen. Jedenfalls addieren sich die Bilder 2 und 3 während sich 1 und 4 löschen, denke ich. Man weiß halt am Ende nicht, welches Elektron wo rauskommt aber eben immer je eins auf jeder Seite.


www.univie.ac.at/physikwiki/images/6/6c/Kapitel6.pdf
Uni Wien Seite 84: Man erhält also ein Plus vorm Interferenzterm, falls die streuenden Teilchen Bosonen sind, falls es Fermionen sind, interferieren die Wahrscheinlichkeitsamplituden mit einem Minus.

Pauli verbietet natürlich nur, dass alle Quantenzahlen gleich sind. Doch hier gibt es ja wohl nur den Spin und sonst gar nichts. Ist der Spin gleich, ist es verboten, dannh löschen sie sich im Diagramm? Nach Feynman steht der Spin für die Pfeilrichtung, doch wenn es zwei Ausgangsvarianten gibt, müßte es doch auch zwei Ergebnisse geben? Davon sagt er nichts. Naja, er spricht ja auch über Strahlteilung, also Interferenz mit sich selbst, obwohl...auf Seite 112 sind es zwei gesonderte Elektronen.

Naja, zuerst müßten die Diagramme vervierfacht werden, da es ja 4 Kombinationsvarianten der Spins gibt, denke ich (↑,↑),(↑,↓),(↓,↑),(↓,↓), hmmm

Wenn man zwei Elektronen betrachtet, können sie sich ja (mit umgekehrtem Spin) überlagern. Aber mit drei oder mehr Elektronen geht das dann nicht mehr.


Was sollen dies Bilder? die haben mit Interferenz nichts zu tun, denn da geht es um die Überlagerung zweier sich ausbreitenden Felder, also eine Summation der kugelsymmetrischen Feldstärken und keine Reflexion.
Und der Spin der Elektroden führt nur zu des Dipol und breit sich nicht aus.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 10 Feb 2019 12:03 #48645

Dieter Grosch schrieb: Was sollen dies Bilder?

Da Du das nicht verstehen willst, halte Dich mit solchen Kommentaren bitte raus! Es ist schon schwierig genug, wenn man es verstehen will.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 10 Feb 2019 14:28 #48651

Ich denke, man kann folgende Konstellationen unterscheiden:
(immer zwei gesonderte Quellen)

1) Nimmt man (oft) zwei parallele Elektronen (d=0), erhält ein der Photoneninterferenz entgegengesetze Interferenz, also Wellental, wo die Photnen einen Berg bilden, etc.

2) Nimmt man (oft) antiparallele Elektronen (d=λ/2), erhält man ein der Photoneninterferenz (kohärente Photonen) gleiches Muster.

3) Nimmt man hingegen viele Elektronenpaare gleichzeitig (egal ob parallel oder antiparallel), erhält man eine gleichmäßige Verteilung, je mehr Elektronen gleichzeitig, desto breiter.

λ wird dabei wohl der De Broglie Wellenlänge λDB = h/p = λC/β entsprechen.

EDIT: Und wie muss man dabei wohl die elektrische Abstoßung berücksichtigen? Wir sollten lieber Neutronen benützen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Doppelspalt ohne Spalt aber mit zwei Lichtquellen 08 Mär 2019 13:02 #49476

Verena Meier schrieb: bekommst Du zweimal das eines Einzelspaltes.
Das sind jetzt aber fast schon Basics.

meinst Du oder gibt es dafür einen Beleg?
Wie sind dann die Ausführungen zur Kohärenz bei Lichtbündeln zu verstehen? Und vor allem wie könnte dann eine Kohärenzlänge von 1 km resultieren? Die meisten Fundstellen zur Kohärenz beziehen sich nicht auf einzelne Photonen.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
AUF Zug
Powered by Kunena Forum