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THEMA: Hatte Werner Heisenberg doch Recht?

Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 11 Jan 2019 19:55 #46911

Hatte Werner Heisenberg mit seinen vor 60 Jahren im Jahr 1958 gestarteten Versuch, eine einheitliche Gesamtformel aufstellen zu wollen, vom Grundgedanken her einen Schritt in die richtige Richtung getan?

Ich möchte hier eine Theorie zur Diskussion stellen, bei der es sich um eine Neuausrichtung und Weiterentwicklung der 60 Jahre alten Heisenberg‘schen Idee einer nicht-linearen Spinortheorie handelt.

Grundlage ist eine nicht-lineare Basis-Spinorgleichung, die in ihrer entwickelten Form in der Lage ist, die Normale Materie-/Antimaterie-Elementarteilchen mit ihren physikalischen Eigenschaften (Masse, Ladung, Kraft- struktur, Kraftreichweite, etc.) zu beschreiben, sowie den innerstrukturellen Aufbau der Dunkle Materie-Elementarteilchen und Dunkle Energie-Elementarteilchen voraus zu sagen.

Die Basis-Spinorgleichung ist:



Dies ist die einfachst nur mögliche Dynamik, eine Struktur, die an die Heisenberg‘sche Materiegleichung (1958) erinnert, jedoch die folgenden Unterschiede beinhaltet:
Heisenberg‘sche Materiegleichung (1958)

Weiterentwicklung




(die γ-Algebra für Diracspinoren wurde zur besseren Lesbarkeit weggelassen)

- enthält eine dimensionierte Kopplungskonstante, da nur so die Spinoren die kanonische Vertauschungsrelationen erfüllen können und damit beobachtbare physikalische Objekte sind

- enthält keine dimensionierte Kopplungskonstante

- die Dimension eines Spinors ist -3/2. Damit sind es beobachtbare physikalische Objekte

- die Dimension eines Basisspinors ist -1/2. Damit sind es keine observablen Größen. Basisspinoren sind Spinoren mit der Dimension -1/2 und damit wechselwirkende Basis – und Aufbauspinoren, die nicht singulär frei auftreten können. Sie existieren nur in der Wechselwirkung

- enthält keinen Pointsplit dx ≡ ϭ auf der rechten Seite der Gleichung, obwohl dieser auf der linken Seite im Differentialoperator enthalten ist

- enthält Pointsplit dx ≡ ϭ auf der rechten Seite der Gleichung


Über einfache Aufbauschritte kann aus der nicht-linearen Basis-Spinorgleichung ein Spinorprodukt bestehend aus 19 Spinoren entwickelt werden, welches dann durch eindeutige Formationsprozesse alle im Universum existierenden fundamentalen Materie- und Kraftausformungen abbildet.

Diese Schritte können im Einzelnen hier nachvollzogen werden.

Ein Forum für weitere Diskussionmöglichkeiten ist eingerichtet, mit 22 interessanten Fragen, die diese hier vorgeschlagene Theorie versucht zu beantworten.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 11 Jan 2019 20:21 #46912

Alternative Theorien werden hier nicht mehr diskutiert, es sei denn, Du kannst eine Veröffentlichung auf arxiv mit Peer-Review vorweisen. Wir können aber über die Veröffentlichung Heisenbergs aus dem Jahre 1958 diskutieren. Hast Du einen Link zu seinem Paper?

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 11 Jan 2019 20:57 #46913

In ordnung. Dann nehmen wir die nicht-lineare Spinorgleichung von Heisenberg aus dem Jahre 1958, zu finden in diesem Paper, als Grundlage. Meine Frage dazu:

Warum ist der Versuch von Heisenberg, eine Materiegleichung in Form einer nicht-linearen Spinorgleichung darzustellen, gescheitert? Was waren die Gründe?

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 12 Jan 2019 17:51 #46921

Michael D. schrieb: Alternative Theorien werden hier nicht mehr diskutiert, es sei denn, Du kannst eine Veröffentlichung auf arxiv mit Peer-Review vorweisen. Wir können aber über die Veröffentlichung Heisenbergs aus dem Jahre 1958 diskutieren. Hast Du einen Link zu seinem Paper?


Warum verweisen Sie auf Peer-Reviev? Dort hat auch nur jemand (Prüfer) Nachgerechnet, Und festgestellt, dass die Reichungen so wie in der Mathematik notwendig. das richtige Ergebnis erbringen, nicht ob das damit beschrieben Prinzip der Natur real wiedergibt. Das liefern nur Alternativen, die die Wissenschaft aber ablehnt.und deshalb nicht veröffentlicht werden dürfen.

Die "Nature" hat mir das sehr gut selber best6ätigt, in dem sie meine Veröffentlichung nicht wegen des wissenschaftlichen Inhalte abgelehnt hat, sondern weil er nicht in ihre Politik passt.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 13 Jan 2019 10:37 #46947

Moderatoren Hinweis

Die Rubrik Alternative Weltbilder ist geschlossen. Persönliche alternative Weltbilder werden in diesem Forum nicht mehr diskutiert.

Eine Veröffentlichung von Werner Heisenberg zu diskutieren, ist dagegen ok. Daher verschiebe ich diesen Thread.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 13 Jan 2019 11:43 #46952

ClausS schrieb: Moderatoren Hinweis

Die Rubrik Alternative Weltbilder ist geschlossen. Persönliche alternative Weltbilder werden in diesem Forum nicht mehr diskutiert.

Eine Veröffentlichung von Werner Heisenberg zu diskutieren, ist dagegen ok. Daher verschiebe ich diesen Thread.


Das ist ja das Problem mit der "GUT", denn sie erreicht man nur mit einem alternativen Ansatz,
Also will man gar keine "GUT" haben.
Deshalb beharrt man ständig auf Peer-Reriew. und hemmt damit die Entwicklung und macht die Wissenschaft dadurch unnötig teuer.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 14 Jan 2019 10:11 #47003

universe-code schrieb: Dann nehmen wir die nicht-lineare Spinorgleichung von Heisenberg aus dem Jahre 1958, zu finden in diesem Paper, als Grundlage...

Ich kann in dieser Quelle kein entsprechendes, frei verfügbares, kostenloses Paper finden...bei arxiv bin ich auch nicht fündig geworden...

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 14 Jan 2019 10:37 #47005

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Michael D. schrieb:

universe-code schrieb: Dann nehmen wir die nicht-lineare Spinorgleichung von Heisenberg aus dem Jahre 1958, zu finden in diesem Paper, als Grundlage...

Ich kann in dieser Quelle kein entsprechendes, frei verfügbares, kostenloses Paper finden...bei arxiv bin ich auch nicht fündig geworden...

Vielleicht hier?
onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1002/phbl.19580140601

MfG
WL01
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MfG
WL01

Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 14 Jan 2019 11:07 #47008

Ja, sehr gut, damit kann man was anfangen. Ok, bewegen wir uns zunächst gendanklich in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es war weder die schwache Kraft noch die starke Kraft vernünftig beschrieben. Es gab eigentlich nach wie vor nur Elektromagnetismus und Gravitation. Das heisst, die Zusämmenhänge erschienen damals noch etwas einfacher, als sie sich uns heute darstellen. So ziemlich jeder Physiker versuchte in den 50ern, eine "Weltformel" aufzustellen. Einstein versuchte z.B. vergeblich, ausgehend von seiner ART, also einer klassischen Feldtheorie, Gravitation und EM zu vereinen. Denselben Weg beschritten Weyl und Burkard Heim. Ohne Erfolg. Andere versuchten es ausgehend von der Quantenmechanik (Dirac, Feynman). Ebenfalls ohne Erfolg. Auch Heisenberg hat offensichlich einen derartigen Versuch gestartet. Um den geht es hier.

Die Problematik wird im ersten Absatz ganz gut dargestellt: Man schreibt bis heute jeder einzelnen Elementarteilchensorte ein eigenes Wahrscheinlichkeits-Wellenfeld zu. Daran hat sich inzwischen nichts geändert. Dies ist im Sinne des Reduktionismus und der Vereinfachung sehr unbefriedigend.

Ausgangspunkt für Heisenberg war offensichtlich die Dirac-Gleichung , die relativistisch ist und Eletronen und Positronen als Wahrscheinlichkeits-Spinoren beschreibt. Dirac-Spinoren beinhalten nicht nur Wahrscheinlichkeiten für Ort und Impuls, sondern auch für Spin. Die Dirac-Gleichung liefert dabei automatisch Antimaterie und Fermionen (Spin1/2). Bis hierhin ist Heisenbergs Vorgehensweise absolut nachvollziehbar. Er musste irgendwie versuchen, die Dirac-Gleichung zu verallgemeinern.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 14 Jan 2019 11:49 #47011

Ich beziehe mich mal auf S. 245 :

(Ψ+Ψ) hat die Dimension cm-3, und der Faktor l2 als Quadrat einer Länge 1 bringt die rechte Seite von (1a) auf die Dimension der linken Seite, nämlich cm-1.


Problem:

Hier wurde eine dimensionierte Kopplungskonstante notwendig, da nur so die Spinoren die kanonische Vertauschungsrelationen erfüllen können und damit jeweils beobachtbare physikalische Objekte sind. l2 bringt die rechte Seite auf die Dimension der linken Seite, weil für den Spinor eine Dimension von -3/2 angenommen wurde.

Lösung:

Fermionen (z.B. das Proton) haben eine Substruktur (vgl. Quarks im Quarkmodell). Bei Annahme einer Dimensionierung von -1/2 eines Spinors in (1a) - damit sind Spinoren keine observablen Größen und existieren nur in der Wechselwirkung - bildet das Produkt aus 3 Spinoren ein Fermion. Eine dimensionierte Kopplungskonstante l2 ist auch nicht mehr notwendig. Siehe:

Der Differentialoperator hat die Dimension -1:

nichtlineare Wechselwirkung: DΨ = ΨΨ+Ψ

Dimensionierung: (-1) + (-1/2) = (-1/2) + (-1/2) + (-1/2)

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 14 Jan 2019 12:17 #47012

Wir sollten weiter Stück für Stück vorgehen. Heisenberg strebte offenbar ein allgemeines "Materiefeld" an, deren Eigenlösungen die Elementarteilchen darstellen sollten. Ad Hoc sehe ich darin eine Parallelität zu Burkhard Heim, der auch nach Elementarteilchen als Eigenlösungen gesucht hat, nur mit dem Unterschied, dass Heim sich für einen klassischen Feldtheorieansatz ausgehend von Einsteins ART entschieden hat. Heisenberg dagegen versucht es über eine Wahrscheinlichkeits-Wellenfunktion. Das wollen wir zunächst mal festhalten. Im Prinzip kann man jetzt schon sagen, dass so ein Wahrscheinlichkeits-Ansatz unvereinbar mit Einsteins ART sein muss.

Letztlich läuft es bei einer "Weltformel" auf ein Duell der beiden entscheidenden Ansätze hinaus: entweder der Ansatz über eine klassische Feldtheorie in den bekannten Dimensionen mit der Bohm'schen Interpretation oder der Ansatz über abstrakte Wellenfunktionen in hochdimensionalen abstrakten Hilberträumen mit der Wahrscheinlichkeitsinterpretation.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 16 Jan 2019 18:49 #47143

Wir sollten weiter Stück für Stück vorgehen. Heisenberg strebte offenbar ein allgemeines "Materiefeld" an, deren Eigenlösungen die Elementarteilchen darstellen sollten.


Heisenberg hat den Spinor mit Dim = -3/2 falsch dimensioniert. Die Eigenlösungen seiner Gleichung erzeugen dann Teilchen mit undefinierter, negativer Entstehungswahrscheinlichkeit, so genannte Geisterzustände, Teilchen, die es nicht gibt.

Teilchen haben eine Substruktur (vgl. Quarkmodell, Confinement - Quarks sind nicht als einzelne Teilchen beobachtbar), die von Heisenberg nicht berücksichtig wurde. Wie weiter oben einleitend erwähnt, ist die korrekte Dimensionierung eines 4-komponentigen Spinors in der Wechselwirkung DΨ = ΨΨ+Ψ: Dim = -1/2

Damit bauen 3 Spinoren ein Fermion auf (Dim = -3/2) , Bosonen haben Dim = -1 und ein Energie-Impuls hat die Dim = -2.

Durch diese Korrektur an Heisenbergs Materiegleichung, wird diese, auf Grund der dimensionslosen Kopplungskonstante, renormierbar. Ein höheres Spinorprodukt bestehend aus 19 Spinoren kann durch rekursives Anwenden des Differentialoperators erzeugt werden, das dann genau das Teilchenspektrum abbildet, welches wir heute kennen:



Fermionen und Bosonen sind korrekt dimensioniert. Bosonentypen stimmen ebenfalls: vgl. Photon (Ψ+Ψ), Z-Boson (ΨΨ+) sind Vektorboson, Graviton (Ψ+Ψ+Ψ+Ψ+) ist ein Tensorboson, etc.

Es werden keine Teilchen (Fermionen wie auch Bosonen) erzeugt, die es in der Natur nicht gibt.

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Hatte Werner Heisenberg doch Recht? 16 Jan 2019 19:44 #47147

Also zunächst mal kann ich wie gesagt auf Dein Modell nicht näher eingehen, da wir Alternative Modelle nicht mehr diskutieren. Es ist aber offensichtlich unvollständig, weil wir inzwischen um die 60 Elementarteilchen kennen. Es beschreibt also bei Weitem nicht alle Elementarteilchen. Auch der Higgs-Mechanismus wird nicht abgebildet. Es trifft auch keinerlei Vorhersagen usw. Ich bitte Dich daher, wenn überhaupt, nur auf Heisenberg einzugehen und Deine eigenen Änderungen wegzulassen.

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