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THEMA: Artenschutz

Artenschutz 08 Okt 2019 14:01 #58598

Cim Borazzo schrieb: Selbstverständlich gibt es ekelhafte, verabscheuungswürdige und nicht hinnehmbare Zustände in manchen Betrieben der Fleischindustrie. Man darf aber das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Ich bin gerne und oft z.B. im Alpenraum unterwegs und erlebe dort Bauern, die ihre Tiere mit großem Respekt und würdevoll behandeln.

Ja, natürlich, Cim. Ich kenne auch solche Leute. Und ich meine auch wirklich die industriell-organisierte Massenproduktion. Ich würde es mit allen Mitteln befürworten, wenn der sog. Mittelstand (dem ich selbst entstamme) wieder der Hauptproduzent werden würde. Das sind Bauern und Handwerker, die noch so etwas wie einen Berufsethos haben. Das weiß ich aus eigener Erfahrung: Kaufmänner sehen die Bilanzen, Handwerker und Bauern sehen Qualität und Berufsehre (jedenfalls mehr als Kaufis).
Ich empfinde es sowieso als ein absolutes No-Go, dass Lebensmittel mit Chemikalien denaturiert, verunstaltet und für die Profitmaximierung missbraucht werden. Ich habe mir mal angesehen, wie eine Chemikerin Gehacktes zusammenbaut; naja, ich will das jetzt hier nicht ausbreiten...

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Artenschutz 08 Okt 2019 14:11 #58603

D.Rajic schrieb: Hmm, wenn ich mir hier den Duktus und die Aussagen der Posts anschaue, bin ich doch etwas erstaunt. Im Greta-Thread wird Greta vorgeworfen, dass sie Panik verbreite. Wenn ich mir das hier anschaue, ist die Panik schon für die meisten durchschritten. Aber nicht um über Änderungsmöglichkeiten nachzudenken, sondern um einer gepflegten, bourgeoisen Resignation zu huldigen. Ist das jetzt verantwortungsvoller als Gretas Panik?

Lieber Dieter,
dazu muss ich jetzt doch sagen, dass dein erhobener Zeigefinger hier fehl am Platze ist. Hier gibt es offensichtlich doch einige, die über die herrschenden Zustände empört sind (auch wenn jetzt nicht alle zur Demo gehen) und Empörung ist der erste Weg zum kritischen Bewusstsein, was wir dringenst brauchen! Wie Cim schon sagte: es liegt an uns. Und hier haben wir die medialen Möglichkeiten.
Es ist 5 vor 12, wenn nicht schon 5 nach 12!

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Artenschutz 08 Okt 2019 14:21 #58606

Diagnostiger schrieb:
Würde man wirklich ernsthaft an die Ursachen gehen wollen, wäre hier binnen kurzer Zeit Schluss mit lustig in der Spasskultur. Mindestforderungen wären ein radikales De-Industrialisierungsprogramm, Einstellung aller Bergbauaktivitäten, Flugzeuge, Autos und Schiffe nur noch rationiert für unentbehrliche Fernreisen "gesellschaftlicher Bedarfsträger" (ein hübsches Unwort aus DDR-Zeiten), Radikale Abrüstung weltweit, ein unbegrenztes Moratorium für energie- und materialintensive Grundlagenforschung - einschließlich bemannter Raumfahrt usw. usw.

Das alles wäre nicht leicht umzusetzen. Einfacher wäre es, wenn man den Naturgesetzen einen Brief schreiben würde mit der Aufforderung, sie sollten sich gefälligst augenblicklich ändern, damit wir unsere Spaßkultur weiter betreiben können und noch ausbauen.

Es dürfte sich noch nicht so richtig herumgesprochen haben, dass unsere Spaßkultur sich nicht gegen jemanden richtet, mit dem man verhandeln kann, sondern sie richtet sich gegen die Gesetzte der Natur und diese lassen mit sich nicht verhandeln. Je länger man wartet, diese Forderungen freiwillig zu erfüllen, desto brutaler werden sich diese Forderungen von selbst erfüllen.

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Artenschutz 08 Okt 2019 14:23 #58607

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Alternativ dazu wäre der hedonistische Ansatz des "Nach mir die Sintflut!" - aber das widerspricht meiner Maxime des Gebots der maximalen Nichtschädigung im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Das klingt wie §1 der StVO. Maximale Nichtschädigung halte ich sowieso für selbstverständlich. Das reicht aber nicht mehr heutzutage. Wir müssen mehr als das tun, Initiative ergreifen. Überall gibt es umweltrelevante Bürgerinitiativen, vom Schutz öffentlicher Parks vor Wohnbebauung bis zu Verbesserungen des ÖPNV-Angebotes. Schließt Euch an, unterstützt oder gründet selber eine.

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Artenschutz 08 Okt 2019 14:33 #58611

Hallo badhofer,

Je länger man wartet, diese Forderungen freiwillig zu erfüllen, desto brutaler werden sich diese Forderungen von selbst erfüllen.


Ja, entweder bekommen wir einen zivilisierten Rückzug aus der Industriekultur hin oder die Natur übernimmt das für uns auf unzivilisierte Weise. Momentan sieht es eher nach der Umsetzung des letzteren Szenarios aus, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt (aber sie stirbt letztlich eben auch ...).

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Artenschutz 08 Okt 2019 14:44 #58613

Hallo Cim Borazzo,

Das reicht aber nicht mehr heutzutage.


Das hat man in den 1980er Jahren auch schon erkannt und gesagt. Die Grünen hatten damals ihren Aufstieg in den Parlamenten genommen, bevor sie Anfang der 1990er Jahre zu einer weiteren Systempartei verkamen (der Austritt von Jutta Ditfurth im Jahr 1991 war dafür symbolhaft!) und in der Rot-Grünen Koalition unter Gerhard Schröder restlos vor der Kapitallogik einknickten (erinnert sich noch jemand an die "Öko-Steuer" und an den "Atom-Ausstieg"?).

Bürgerinitiativen, Aktionsbündnisse, Graswurzelbewegung usw. ist ja alles gut und richtig, aber auch das reicht inzwischen nicht mehr heutzutage. Gretas gut gemeinte Panikmache und die Blockadeaktivisten von "Extinction Rebellion" stoßen zwar viel an Emotionen an und veranlassen das politische Establishment zu inszenierter Rührigkeit, aber die Fundamente der zerstörerischen Effekte bleiben nach wie vor unangetastet, um ja nicht zu vielen potenziellen Wählern zu weh zu tun. Dann doch lieber nur kosmetische Geschäftigkeit, um hinterher sagen zu können, dass es an den Politikern nicht gelegen hat, wenn das System ins Rutschen kommt. Na gut, so sind sie eben, die "Beharrungskräfte" ...

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Artenschutz 08 Okt 2019 15:57 #58626

Diagnostiker schrieb: Hallo Cim Borazzo,

Das reicht aber nicht mehr heutzutage.

Das hat man in den 1980er Jahren auch schon erkannt und gesagt. Die Grünen hatten damals ihren Aufstieg in den Parlamenten genommen, bevor sie Anfang der 1990er Jahre zu einer weiteren Systempartei verkamen (der Austritt von Jutta Ditfurth im Jahr 1991 war dafür symbolhaft!) und in der Rot-Grünen Koalition unter Gerhard Schröder restlos vor der Kapitallogik einknickten (erinnert sich noch jemand an die "Öko-Steuer" und an den "Atom-Ausstieg"?).

Die 80-er sind von der Entfesselung der Kapitalmärkte stumpf überrannt worden. Die Grünen (über Fischer und Schröder lohnt es sich nicht zu diskutieren) sind so eine angepasste Clique geworden und es ist wirklich schade, dass so Leute wie Ditfurt, Ebermann, Trampert kalt gestellt wurden.
Vielleicht sollte man sich etwas Nachhilfe von den Alt-68-ern holen, um mal eine wirklich effiziente Demo zu organisieren. Cim hat mit ihrem Aufruf ja schon mal begonnen. Ich habe viele Demos mitgemacht - einige waren gut, die meisten aber harmlos und vor dem "Establishment" sind alle in die Kniee gegangen; an welchen Hochschulen wird heute noch Politische Ökonomie gelehrt? Will man eine marxsche Sozialismusdebatte anleiern - Schweigen! Amazon kriegt sie alle! Man mag vielleicht über die 68-er heute lächeln, aber sie waren effizient. Von meinen Eltern höre ich immer, dass es damals unmöglich war, nicht politisch zu sein (ok. sie nostalgieren natürlich etwas), aber sie haben sich halt nichts gefallen lassen im Gegensatz zu heute. Die Bilder und Filmchen (und der Glanz in den Augen meiner Oldies) sprechen für sich. Leider lag ich damals noch wohlbehütet im Ovarium meiner Mutter, ich hätte die Zeit gerne erlebt...
Wie ist es bei euch? Ist jemand hier noch Zeitgenosse der Genossen?

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Artenschutz 08 Okt 2019 16:16 #58628

Cosma schrieb:
Vielleicht sollte man sich etwas Nachhilfe von den Alt-68-ern holen, um mal eine wirklich effiziente Demo zu organisieren.

Ich war damals 14 Jahre alt und fühlte mich damals als Teil dieser Bewegung, auch wenn ich es nicht wirklich war. Diese Bewegung wollte die Vorzüge des Kapitalismus genießen, nicht aber die Nachteile. Also, sie wollten die Früchte haben aber dafür nicht arbeiten. Umweltzerstörung war damals noch kein Thema.

Ich habe viele Demos mitgemacht - einige waren gut, die meisten aber harmlos und vor dem "Establishment" sind alle in die Kniee gegangen;

Natürlich sind alle vor dem "Establishment" in die Knie gegangen, denn diese Bewegung war nur ein Traum. Alles wollen, nichts aber dafür tun war kein erreichbares Ziel. Das wusste auch das "Establishment". Heute stellt sich das anders dar. Seinen Lebensraum erhalten ist ein zwingendes Ziel. Das wissen auch die Gegner der heutigen Bewegung.

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Artenschutz 08 Okt 2019 21:49 #58643

Cosma schrieb: Wie ist es bei euch? Ist jemand hier noch Zeitgenosse der Genossen?


Jep. Hier!
Zunächst einmal kann ich deine Oldies bestätigen: es war undenkbar nicht politisch zu sein.

Badhofer schrieb:

Diese Bewegung wollte die Vorzüge des Kapitalismus genießen, nicht aber die Nachteile. Also, sie wollten die Früchte haben aber dafür nicht arbeiten.

Diese Sprüche haben wir so oder so ähnlich zur Genüge gehört: „faules Pack“, „Gammler“, „Langhaarige“ „bei Hitler hätte man euch sofort ins KZ gesperrt“ u.ä.

D.Rajic schrieb:

Wenn ich mir das hier anschaue, ist die Panik schon für die meisten durchschritten. Aber nicht um über Änderungsmöglichkeiten nachzudenken, sondern um einer gepflegten, bourgeoisen Resignation zu huldigen. Ist das jetzt verantwortungsvoller als Gretas Panik?


Dazu ist folgendes zu sagen:
dass heute jeder lange Haare tragen kann
dass Frauen heute (fast) die gleichen Rechte haben
dass verkrustete autoritäre Strukturen heute weitgehend verschwunden sind
dass die autoritäre Erziehung weitgehend gemildert ist
dass heute offen medial sexuelle Aufklärung betrieben werden kann
dass es in Hochschulen studentische Mitbestimmung gibt
dass es heute undenkbar ist, dass ein alter Nazi und Ex-NSDAP-Mitglied Bundeskanzler wird, wie damals Kurt G. Kiesinger

All das hat in der 68-ern seinen Ursprung. Also: weder "nur herummeckern und nichts tun!" noch: "einer gepflegten, bourgeoisen Resignation huldigen". Wir haben einiges erreicht und dazu beigetragen, die Welt vllt. auch ein bisschen besser gemacht zu haben (jedenfalls bilde ich mir das ein..;) .).

Leider gab es auch diese markante Ereignisse:
- Den Vietnamkrieg konnte man live im TV verfolgen, zB den Einsatz von Dioxinen der härtesten Sorte und von Nagelbrandbomben der US-Streitkräfte oder wie die US-Soldaten kiloweise mit Gras (Marihuana) versorgt wurden, damit sie es überhaupt aushielten und nicht desertierten.
- Der Besuch des Schah von Persien und die Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg und die folgende Eskalation.
die Formierung der RAF (Rote Armee Fraktion): das war kein politischer Kampf mehr, das war nackter Terror.
- Die darauf folgenden Gesetzesverschärfungen, dann war's vorbei...

aber es gab 1969 auch:
Woodstock!

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Artenschutz 08 Okt 2019 22:30 #58653

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Cosma schrieb: Cim hat mit ihrem ...

Salü Cosma,
j'adoube: "... seinem ..." :-)
Gruß CB

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Artenschutz 09 Okt 2019 00:41 #58658

Cim Borazzo schrieb:

Cosma schrieb: Cim hat mit ihrem ...

Salü Cosma,
j'adoube: "... seinem ..." :-)
Gruß CB


Bien sur! Je m'excuse. :whistle:

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Artenschutz 09 Okt 2019 11:06 #58668

Hallo Cosma,

Vielleicht sollte man sich etwas Nachhilfe von den Alt-68-ern holen, um mal eine wirklich effiziente Demo zu organisieren.


Greta Thunberg ist doch effizient. Frau Merkel hat den Ruf der Jugend vernommen und ein "Klimapäckchen" geschnürt, das aber nicht unsozial sein darf:

www.tagesschau.de/inland/klimapaket-105.html

Wer hätte das vor Jahresfrist gedacht? Immerhin ist durch die Demos der F4F-Bewegung auch erreicht worden, dass der Versuch, sich irgendwie um die Konsequenzen des "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!" herumzumogeln, nunmehr transparent wird - was die F4F-Bewegung erwartbar zu noch mehr Dynamik aufstacheln wird (und die "Extinction Rebellion"-Bewegung ebenfalls!). Wir bewegen uns also geradewegs auf eine Situation kollektiver Empörung über aufgelaufene prinzipielle Missstände in Politik und Wirtschaft zu, die mit der 1968er Bewegung vergleichbar ist.

Problem dabei ist nur, dass - wenn es wirklich ernsthaft angegangen wird - sich andere Kräfte empören werden, denen die Wohlstandsbeschneidung missfällt, der sie ausgesetzt sind. Und das tangiert dann den gesellschaftlichen Konsens, über den sich unser politisches System konstituiert. Wir schlittern also in eine Systemkrise rein, die sich zu einer Verfassungskrise ausweiten kann, wenn sich die politische Lage destabilisiert. Frankreichs Gelbwesten konnte man mit Macrons öffentlich vergossenen Krokodilstränen ja noch einigermaßen eindämmen, aber wie lange noch lassen sich die Leute mit schönen Worten und symbolischen Gesten einlullen?

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Artenschutz 10 Okt 2019 06:26 #58745

Sardon schrieb:
Wir (die 68iger) haben einiges erreicht und dazu beigetragen, die Welt vllt. auch ein bisschen besser gemacht zu haben (jedenfalls bilde ich mir das ein..;) .).

Sehr, sehr viel sogar. Ohne den 68igern müsste man heute noch mit einer Bügelfalte in der Hose auf die Straße gehen, will man nicht unten durch sein. Diese Bewegung hat die damals herrschende Dominanz (Bürgermeister / Pfarrer / Lehrer) gesprengt. Dieses Trio hat damals bei jedem Einzelnen den persönlichen Bereich bis ins letzte Detail bestimmt.

Scheinbar muß man sich wirklich unerreichbare Ziele setzen, um etwas zu bewegen?

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Artenschutz 10 Okt 2019 11:41 #58761

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badhofer schrieb: Dieses Trio hat damals bei jedem Einzelnen den persönlichen Bereich bis ins letzte Detail bestimmt.

Bürgermeister, Pfarrer und Lehrer waren wenigstens noch ortsansässig und aus Fleisch und Blut. Notfalls hat man die auch auf dem Heimweg vom Wirtshaus verhauen. Heute hört die Menschheit auf Gurus aus der Cloud. Früher war doch manches besser ...

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Artenschutz 10 Okt 2019 13:22 #58769

Cim Borazzo schrieb:

badhofer schrieb: Dieses Trio hat damals bei jedem Einzelnen den persönlichen Bereich bis ins letzte Detail bestimmt.

Bürgermeister, Pfarrer und Lehrer waren wenigstens noch ortsansässig und aus Fleisch und Blut. Notfalls hat man die auch auf dem Heimweg vom Wirtshaus verhauen. Heute hört die Menschheit auf Gurus aus der Cloud. Früher war doch manches besser ...

Es war eine wirklich eine tolle Zeit!

Sagt mal, sind badhofer und ich die einzigen alten Socken hier?

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Artenschutz 10 Okt 2019 14:24 #58771

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Sardon schrieb: Es war eine wirklich eine tolle Zeit!

gut, dass unsere Speicherverwaltung über eine mächtige Löschfunktion verfügt :-)

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Artenschutz 10 Okt 2019 15:59 #58783

Cim Borazzo schrieb:

Sardon schrieb: Es war eine wirklich eine tolle Zeit!

gut, dass unsere Speicherverwaltung über eine mächtige Löschfunktion verfügt :-)

???... heißt ...???

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Artenschutz 10 Okt 2019 16:10 #58785

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Cim Borazzo schrieb:
Früher war doch manches besser ...

worauf Sardon schrieb:
Es war eine wirklich eine tolle Zeit!

worauf Cim Borazzo schrieb:
gut, dass unsere Speicherverwaltung über eine mächtige Löschfunktion verfügt

worauf Sardon fragt:
???... heißt ...???

worauf Cim Borazzo antwortet:
heißt, dass unser Gedächtnis über die segenswerte Einrichtung verfügt, [unangenehme] Erinnerungen rückstandslos zu entfernen, was zu den Zitaten 1 und 2 führt :-)

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Artenschutz 10 Okt 2019 17:55 #58787

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Artenschutz 10 Okt 2019 18:52 #58794

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Marvin schrieb: Hat aber nix mit Demenz zu tun?

stimmt, die Demenz ist die unerwünschte Spielart des Vergessenkönnens

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