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THEMA: KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität

KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 14 Dez 2018 21:46 #45943

Der Verlauf von künstlich Erschaffenem und in der Realität Existierendem wird immer verwaschener, und zwar so gut, dass wirklich kein Mensch mehr den Unterschied erkennen vermag.
Auch geübte Augen und Spezialisten nicht mehr.

Vorweg:
Es gilt nicht nur für Software-Basierte Produkte wie Videos, Bilder etc. sondern auch auf Hardware, wie in meinem vorigen. Beitrag
Maschinen werden in der (fernen) Zukunft sicherlich noch humanoider werden.

KI und neuronale Netzwerke
Es wird auch immer schwieriger zwischen realen und künstlich erschaffenen Dingen bzw. Personen zu unterscheiden.
Mithilfe von KI/ neuronalen Netzwerken werden neue Menschen generiert, oder reale Menschen mimikriert.

Hier einige Videos, in dem ein Mensch, all seine Aktionen, virtuell auf einen anderen Menschen überträgt.
(Obama sagt diese Dinge nicht, sondern ein Anderer).






Und hier ein Video über die Generierung von von realen Menschen zu künstlichen "Abarten", also Variationen.
Dabei ist verblüffend, dass auch Brillen und Accessoires, für die KI kein Problem darstellt.


Schlussendlich macht es mir persönlich Angst, um eines Tages zwischen Künstlichem und Natürlichem nicht unterscheiden zu können.
Am meisten aber von den Folgen davon.

In dieser Entwicklungsgeschwindigkeit und -präzision muss/müssen definitiv:
- Neue Gesetze erlassen werden um der Wahrheitswillen und um die Menschen zu schützen.
- Selbstkontrollen der Hersteller für KI generierten Produkten eingeführt werden
- Staatliche Kontrollen
- Weitere Controlling Mechanismen

Wie auch immer, nicht einmal Elon Musk ist dieser Angst fremd.


* Quellen:
t3n.de/news/ki-fotos-menschen-gan-1133078/

Was zum lachen:
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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 15 Dez 2018 11:31 #45947

Mustafa Basaran schrieb:
In dieser Entwicklungsgeschwindigkeit und -präzision muss/müssen definitiv:
- Neue Gesetze erlassen werden um der Wahrheitswillen und um die Menschen zu schützen.
- Selbstkontrollen der Hersteller für KI generierten Produkten eingeführt werden
- Staatliche Kontrollen
- Weitere Controlling Mechanismen

Wie auch immer, nicht einmal Elon Musk ist dieser Angst fremd.


Der exponentielle Entwicklungs-Charakter der menschlichen Spezies lässt bestimmte Ängste und Meinungen stets nur im aktuellen Zeitkontext bemerkenswert erscheinen.
Das haben ein "Mustafa Basaran" und ein "Elon Musk" quasi gemeinsam.

Fest steht jedenfalls: Je komplexer wir werden, desto mehr werden wir Gesetze verkünden und Regularien/Verhaltensmuster postulieren.
Und wenn man das einigermaßen geschickt macht, muss das gar nicht mal unbedingt zu Protest führen.
Wie bisher auch. (Das "Schweigen der Lämmer", Rainer Mausfeld)

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 15 Dez 2018 18:29 #45952

Aus meiner Sicht ist das Problem, dass alles, was technisch machbar ist und einen Vorteil bringt, auf Dauer von irgend jemand gemacht werden wird.

Das wird neuartige Waffensysteme ebenso treffen wie KI. Diktatoren werden KIs (zumindest Rechner mit KI Anlagen) nutzen, um ihre Bevölkerung zu überwachen.

Gesetze können in einem Staat eine Entwicklung verzögern, andere werden in die Bresche springen (leider).

Aktuell will beispielsweise google seine Gesichtserkennungs-Software nicht an Staaten herausgeben. Dies hilft aber nichts, solange Amazon und Microsoft ihre anbieten. Würden die das auch nicht tun, würden Staaten wie die USA das entweder erzwingen oder selbst so eine Software schreiben lassen.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 15 Dez 2018 19:58 #45954

ClausS schrieb: Das wird neuartige Waffensysteme ebenso treffen wie KI. Diktatoren werden KIs (zumindest Rechner mit KI Anlagen) nutzen, um ihre Bevölkerung zu überwachen.

Das ist ja einer meiner Hauptprobleme mit Q-CPUs. Das Böse wird es missbrauchen.



Update:
Ich möchte mit diesem Beitrag, also Q-Bits nahelegen, dass die künstliche Intelligenz, mit Quanterechnern ungleich schneller und gefährlicher werden wird, als mit heutigen Computern.



Meine technische Sicht zu Q-PCs, im Gegensatz zu meinen ethischen Bedenken in meinem vorigen Beitrag.

Mit heutigen, alt hergebrachten CPUs, die auf Transistoren basieren (bisher max. Petaflop, Exaflop-Bereich), und auch nur des Geldes wegen entwickelt, anstatt für die Menschheit, kommt man an physikalischen Grenzen. Damit erwarte ich noch keinen Umbruch des Zeitalters.

Nun sieht es ganz anders aus bei Quantum-Bit Rechnern.
Diese basieren ja auf eine vollkommen andere Technik und bringt schwindelerregende Rechenleistung mit sich.

Der ultimativen Vorteile des Quanten-CPU:
- wie jeder weiß, die (relativ zu jetzt) aberwitzige Rechengeschwindigkeit
- REALE Multitasking. Berechnungen laufen in WIRKLICHKEIT parallel ab, und nicht nacheinander wie heutige CPUs
- komplette Einkomponenten-CPUs wären außerordentlich effizient. Diese gibt es -zwar nur prinzipiell- bereits in Smartphones, e.g. Qualcom SoC. Mit der erweiterten Q-SoC wären dann CPU-RAM-ROM+Peripherie möglich. Alles in einem.

Was will ich sagen?
Wenn Quantencomputer serienreif werden,
- werden andere Sicherheitssysteme notwendig. Für 1000 Jahre Rechenarbeit, benötigen Q-PCs vielleicht 10 Minuten. Mit Entwicklung dann noch weniger.
- werden andere Gesetze erlassen, da alle Lebenslagen von Q-PCs betroffen sein wird. (Mobiltelefone in KFZ war vor 30 Jahren ja nicht verboten, da es eben keine gab).
- wird sich die medizinische Lage verbessern, da med. Berechnungen die jetzt nicht möglich sind, dann für Heilungen eingesetzt werden. (E.g. DNA-Faltung etc.) Und Richtung Heilung von Krebs(-arten) und vieles mehr.
- bessere Vorhersagen für Wetter- und Katastrophen
- ganz neue Geräte/Devices werden kommen, und die jetzt riesengroßen Geräte kommen im Taschenformat

Unser (er Nachfahren) Leben wird sich gänzlich ändern durch mehr Rechenleistung.

Diese Entwicklungen sehe ich persönlich allerdings nicht vor 30-50 Jahren.
Q-BIT CPUs müssen erst einmal mindestens die drei Schritte durchlaufen um am Leben teilnehmen zu können. Die Produktreife, die Miniaturisierung (In PC- oder Handgröße) und schlussendlich die betriebswirtschaftliche Reife für die Massenproduktion.

Was denk Ihr darüber ?

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 15 Dez 2018 23:21 #45957

Mustafa,
wie funktioniert denn ein Quantenrechner?
Die Unbestimmtheitsrelationen sagen doch, dass ab einer bestimmten Winzigkeit keine Kausalität mehr möglich ist.
Das Verschränkheitsprinzip sagt, dass man zwar mit verschränkten Teilchen diese Verschränktheit zeitlich weit transportieren kann. Aber Information kann man damit nicht übertragen.
Die Lichtgeschwindigkeit bildet sowieso eine natürliche Grenze.
Eine parallele Verarbeitung von Daten kann man auch heute schon, ganz herkömmlich.
Eine Verarbeitungshierarchie gibt es auch schon heute. Das machen schon lange s.g. Parallelrechner.

Ich kann nicht erkennen, was ein Quantencomputer tatsächlich sein soll und wie er schlüssig funktionieren kann.

Hilf mir da mal.
LG
Thomas

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 16 Dez 2018 00:21 #45959

Thomas schrieb: Mustafa,
wie funktioniert denn ein Quantenrechner?
Die Unbestimmtheitsrelationen sagen doch, dass ab einer bestimmten Winzigkeit keine Kausalität mehr möglich ist.
Das Verschränkheitsprinzip sagt, dass man zwar mit verschränkten Teilchen diese Verschränktheit zeitlich weit transportieren kann. Aber Information kann man damit nicht übertragen.
Die Lichtgeschwindigkeit bildet sowieso eine natürliche Grenze.
Eine parallele Verarbeitung von Daten kann man auch heute schon, ganz herkömmlich.
Eine Verarbeitungshierarchie gibt es auch schon heute. Das machen schon lange s.g. Parallelrechner.

Ich kann nicht erkennen, was ein Quantencomputer tatsächlich sein soll und wie er schlüssig funktionieren kann.

Hilf mir da mal.
LG
Thomas



Gerne Thomas, aber nur soweit es geht.

Eine parallele Verarbeitung von Daten kann man auch heute schon, ganz herkömmlich.
Umfänglich muss ich mich leider zurückhalten.
In ECHTZEIT parallel arbeitende CPUs gibt es leider nicht (mehr) in Computern also auf unterster Ebene, auf Transistor-Ebene. (Es gab eine Architektur, wurde aber wegen hohen Produktionskosten verworfen. Dies war vor Dekaden. Bei Wunsch informiere ich mich erneut darüber)
Da aber, Berechnungen im CPU in Mikro- Nanosekunden-Bereich ablaufen, wird durch Hardware und Software, paralleles Arbeiten sozusagen simuliert.

- Pseudo-paralleles Arbeiten durch Hardware (Präemptives Multitasking):
(Kurz: Jede Berechnung/Prozess wird nach der Bearbeitung, vom Betriebssystem (ISR) gesichert und schlafen gelegt. WANN, das das geschieht, sagt der CPU-Timer nach jeder Bearbeitung durch einen Interrupt-Impuls.).
Quelle Bsp.: de.wikipedia.org/wiki/Multitasking#Pr%C3...mptives_Multitasking

- Pseudo-Paralleles Arbeiten durch Software (Threads and Threading): msdn.microsoft.com/de-de/vstudio/6kac2kdh(v=vs.108)

Klar können mehrere Kerne gleichzeitig arbeiten, aber jeder Kern ist hierbei als einen separater Prozessor mit eigenen Recheneinheiten (ALU Algorythmic Unit/ FPU Floating Point Unit/ Stacks) etc. anzusehen.

Ich kann nicht erkennen, was ein Quantencomputer tatsächlich sein soll und wie er schlüssig funktionieren kann.
Ich kann es genau so wenig Thomas, nun bin ich ja nicht vom Fach, also Quantenphysik. Deshalb kann dir nicht einmal prinzipiellem erklären. Aber das ist ja auch nicht das Thema meines Threads.reads.

Aber IBM, Google, und allgemein die ganze Welt entwickelt an Quantencomputern.

Quellen:

Videoquelle: Universität Stuttgart - Quantencomputer: Information ist Physik


Weitere Quellen:
(Hallo Andreas cool) Spektrum.de ) www.spektrum.de/news/setzen-sich-quanten...chland-durch/1612712 (Volkswagen und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt)
(Europa) www.scinexx.de/news/technik/europa-baut-...ten-quantencomputer/ (Europa baut größten Quantencomputer)
(IBM) www.deutschlandfunk.de/quantencomputer-i...am:article_id=420654 (IBM testet neuen Prozessor)
(FAZ, Google:) www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomic...ne-vor-15480332.html (Googles neues Rechenwunder)

Danke dir.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 16 Dez 2018 13:48 #45971

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Also soweit ich es verstanden habe, ist das Präemptives Multitasking nur eine softwarewaremäßige Beendigung eines laufenden Prozesses nach einer bestimmten Zeit (schlafenlegen) und Starten des nächsten Prozesses, nach einer bestimmten Prioritätslogik. Natürlich muss dieses Timing auch vom Prozessor unterstützt werden.

Durch das sog. Hyper-Threading wird jedoch die Möglichkeit geschaffen, dass mehrere dieser Prozesse in verschiedenen Kernels des Multikernelprozessors (mittlerweile bis zu 32 Rechenkerne angekündigt, z.B. Intel Sky-Lake sowie AMD Core-Threadripper) aufgeteilt werden können und damit eine tatsächliche parallele Verarbeitung möglich ist. Eine bis zu 33%ige Beschleunigung ist dadurch möglich. Natürlich muss dabei vor allem das Betriebssystem mitspielen. Und so genau funktioniert das auch nicht, denn es werden oft Prognose-Berechnungen in den anderen Kernel durchgeführt, die letzten Endes sich dann jedoch als falsch herausstellen und verworfen werden müssen. Oft werden rechenintensive Prozesse auch auf die Grafikprozessoren ausgelagert, was insbesonders bei Spielen eine hohe Performanz erzeugen. Grundsätzlich sollen diese Multikernelprozessoren wie ein Netzwerk (mit klar definierten Schnittstellen) miteinander kommunizieren.
Bezüglich der verworfenen Prozessorarchitektur, meintest Du da die RISC-Prozessoren?

MfG
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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 16 Dez 2018 14:33 #45974

wl01 schrieb: Also soweit ich es verstanden habe, ist das Präemptives Multitasking nur eine softwarewaremäßige Beendigung eines laufenden Prozesses nach einer bestimmten Zeit (schlafenlegen) und Starten des nächsten Prozesses, nach einer bestimmten Prioritätslogik. Natürlich muss dieses Timing auch vom Prozessor unterstützt werden.

So weit genau richtig. Und die Bestimmung der Priorität der bearbeiteten Tasks ist sind hier ungemein komplex, zudem ändert sie sich ständig mit jeder Berechnung, und muss immer wieder neu bestimmt werden.

wl01 schrieb: Durch das sog. Hyper-Threading wird jedoch die Möglichkeit geschaffen, dass mehrere dieser Prozesse in verschiedenen Kernels des Multikernelprozessors (mittlerweile bis zu 32 Rechenkerne angekündigt, z.B. Intel Sky-Lake sowie AMD Core-Threadripper) aufgeteilt werden können und damit eine tatsächliche parallele Verarbeitung möglich ist.


Genau so ist es. Wie ich vorher meinte:

Mustafa Basaran schrieb: Klar können mehrere Kerne gleichzeitig arbeiten, aber jeder Kern ist hierbei als einen separater Prozessor mit eigenen Recheneinheiten (ALU Algorythmic Unit/ FPU Floating Point Unit/ Stacks) etc. anzusehen.

und hier

Mustafa Basaran schrieb: - Pseudo-Paralleles Arbeiten durch Software (Threads and Threading): msdn.microsoft.com/de-de/vstudio/6kac2kdh(v=vs.108)


Ein Multicore-Prozessor kann selbstverständlich parallel arbeiten, das ist ja der Sinn eines jedes Kerns. Und somit kann auch jeder Computer echt parallel arbeiten.
Mit geht es aber lediglich darum, dass:
a. Jeder einzelne Kern prinzipiell ein Prozessor ist, mit eigenen Rechenbereichen (ALU/FPU etc).
b. ein einzelner Kern, also einzelner Prozessor, aufgrund seiner Bauweise, prinzipiell nur eine Aufgabe parallel abarbeiten kann.
c. im Gegensatz dazu aber ein Quantenprozessoren (oder Kern?) gleichzeitig parallel mehrere Rechenoperationen durchführen kann, was kein hiesiges CPU (-Kern) in der Lage ist.

Merci

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 16 Dez 2018 16:57 #45980

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OK, alles klar.
Soweit ich die Quantencomputer sehe, würde, wenn man sie klassisch nutzen würde, also ein Input ein Output, auch nur zwei Zustände möglich sein, also 0 und 1. Das Ergebnis wäre dann aber nur ein klassischer Computer. Jedoch durch die Verschränkung von mehreren QuBits, werden beispielsweise durch 4 Qubits nicht nur vier Zustände möglich, sondern 256 Zustände und das zur gleichen Zeit (also parallel).
Und exakt diese Parallelverarbeitung würde ideal für neuronale Netzwerke sein, da hier mehrere Case-Option Problemlösungen gegeben sein müssen.


Das Problem derzeit ist m.A. nach nur, wie man die gesicherten Ergebnisse auslesen kann. Es werden dh. einige Kontrollsysteme zwischengeschaltet werden müssen.

MfG
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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 16 Dez 2018 17:14 #45981

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\(2^4= 16\) und nicht 256.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 16 Dez 2018 23:28 #45987

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stm schrieb: \(2^4= 16\) und nicht 256.

Ok, dann ist dies eine Falschmeldung von WIKI :

Für Quantencomputer wichtig ist die Tatsache, dass durch die Verschränkung eines Satzes von n Qubits ein beliebiger Satz von Sequenzen n klassischer Bits gleichzeitig dargestellt werden kann. Beispielsweise kann mit 4 Qubits ein Zustand hergestellt werden, der genau die Bitfolgen 0000, 0101, 1011 und 1110 enthält und keine anderen. Im Extremfall sind alle möglichen Bitfolgen darin enthalten, z. B. enthält ein entsprechend präpariertes „Quantenbytealle Zahlen von 0 bis 255 gleichzeitig.


MfG
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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 17 Dez 2018 00:14 #45992

Vielen Dank ClausS, Thomas, wl01 und alle anderen, für eure Beiträge, die ich selbstverständlich alle aufmerksam gelesen habe.
Ich würde zu diesem Thema, gerne Josef hinzuziehen und fragen ob er Zeit hat diesen Beitrag zu ergänzen.

Aber auf eure Beiträge und Meinungen bin ich sehr gespannt und werde es lesen!
Immerhin geht es mir ja hier nicht nur um Quantencomputer,sondern um die KI und Zukunft mit ihr, also die Ethik, die Möglichkeiten und die Gesellschaft der Zukunft mit der KI.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 17 Dez 2018 06:11 #46017

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Danke.
Nun ich möchte nicht altes wieder aufwärmen, aber einen ähnlichen Diskussionsstrang hatten wir beim Thema Cyborg, bzw. "Autonomes Fahren", wie beispielsweise hier und hier .

PS:

Mustafa Basaran schrieb: So weit genau richtig. Und die Bestimmung der Priorität der bearbeiteten Tasks ist sind hier ungemein komplex, zudem ändert sie sich ständig mit jeder Berechnung, und muss immer wieder neu bestimmt werden.

Diese Erfahrung musste ich mittlerweile schon öfter machen.
Während meine Access-Programme mit dem alten Windows 7 und Office 2012 tadellos funktionierten, gibt es jetzt oft Probleme bei Windows 10 und Office 2016. Bei zeitkritischen Routinen, funktioniert zwar alles wunderbar auf meinem schnelleren Desktopgerät, auf den langsameren Laptops meiner Kollegen, gibt es jedoch oft eine falsche Prognoseberechnung, die aber aus Zeitgründen priorisiert werden und damit falsche Ergebnisse produzieren.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 17 Dez 2018 12:50 #46027

Yuval Noah Harari in KI und die Zukunft der Menschheit.

Wenn man seine riesen-Spinnerei "KI und Biotech könnten uns von unserer Säugetierform befreien" außer Acht lässt,
sind einige seiner ethisch-gesellschaftlichen Bedenken brauchbar, denke ich.

KI und Biotech

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 17 Dez 2018 20:59 #46037

Wenn man es schafft Zahlen > 15 mit Qbits zu faktorisieren fange ich an mir ehrlich Sorgen zu machen. ;)

Was die Parallelisierung in herkömmlicher Technik angeht, Man braucht ja nicht jeden Prozessorkern so komplex und leistungsfähig wie eine 80x86 CPU. Da reichen viele einfache RISC Prozessoren die im Prinzip nur recht einfache Befehle pro Programmschritt können müssen. In einem Grid angeordnet und durch einen Steuerprozessor kontrolliert können die viele Aufgaben parallel abarbeiten. Aufwändigere Rechnungen können auch leicht in spezialisierter Hardware gebaut werden (eine FPU z.B. ist kein kompletter Prozessor sondern eigentlich nur eine ALU die Gleitkomma kann)
Grid-Computing ist auch so ein Stichwort. Solche Architekturen sind z.B. sehr gut geeignet komplexe Simulationen zu berechnen. Da ist jeder Prozessor nur für einen kleinen Ausschnitt der Gesamtsimulation zuständig und muss nur die Zustände seiner direkten Nachbarn in seine eigene Berechnung einbeziehen. Das geht hochgradig parallel.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 17 Dez 2018 23:18 #46042

Merilix schrieb: (eine FPU z.B. ist kein kompletter Prozessor sondern eigentlich nur eine ALU die Gleitkomma kann)


Genau, jeder Kern hat hierbei jeweils eigenen ALU- (aritmetisches Abteil), und FPU- (Abteil für Operationen mit Gleitkommazahlen)-Einheiten, wie oben erwähnt:

Mustafa Basaran schrieb: Klar können mehrere Kerne gleichzeitig arbeiten, aber jeder Kern ist hierbei als einen separater Prozessor mit eigenen Recheneinheiten (ALU Algorythmic Unit/ FPU Floating Point Unit/ Stacks) etc. anzusehen.

Merilix schrieb: Grid-Computing ist auch so ein Stichwort. Solche Architekturen sind z.B. sehr gut geeignet komplexe Simulationen zu berechnen. Da ist jeder Prozessor nur für einen kleinen Ausschnitt der Gesamtsimulation zuständig und muss nur die Zustände seiner direkten Nachbarn in seine eigene Berechnung einbeziehen. Das geht hochgradig parallel.


Grid Computing (Supercomputer) wird von bspw.: Versicherungen, bei der Medizinherstellung und vielleicht auch bei Wettervorhersagen etc. angewendet.
Wie du sagtest, hier werden die einzelnen Prozessoren/Kerne mit Teilaufgaben belegt, und somit insgesamt parallel arbeitend.

Danke!

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 18 Dez 2018 06:45 #46046

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Merilix schrieb: Was die Parallelisierung in herkömmlicher Technik angeht, Man braucht ja nicht jeden Prozessorkern so komplex und leistungsfähig wie eine 80x86 CPU. Da reichen viele einfache RISC Prozessoren die im Prinzip nur recht einfache Befehle pro Programmschritt können müssen. In einem Grid angeordnet und durch einen Steuerprozessor kontrolliert können die viele Aufgaben parallel abarbeiten. Aufwändigere Rechnungen können auch leicht in spezialisierter Hardware gebaut werden (eine FPU z.B. ist kein kompletter Prozessor sondern eigentlich nur eine ALU die Gleitkomma kann)
Grid-Computing ist auch so ein Stichwort. Solche Architekturen sind z.B. sehr gut geeignet komplexe Simulationen zu berechnen. Da ist jeder Prozessor nur für einen kleinen Ausschnitt der Gesamtsimulation zuständig und muss nur die Zustände seiner direkten Nachbarn in seine eigene Berechnung einbeziehen. Das geht hochgradig parallel.

Nur ist der reine RISC-Prozessor heutzutage out. Diese Computer gelten als veraltet und werden auch nicht mehr in dieser Form produziert. Kann mich noch gut an den Alpha und den Archimedes erinnern.
Allerdings lebt dieses System als eigene Chips in Mobiltelefonen (ARM) und Modems (Fritz-Box) noch weiter. Ebenso vom Prinzip her (als klassischer Parallelrechner) in Grafikkarten (GPUs). Außerdem ist bei einem modernen Prozessor ein CISC UND ein RISC-Anteil obligatorisch.
Aber die Tendenz geht eben in Richtung von mehreren über ein Netzwerk zusammengeschalteter Prozessoren der Intel x86er Architektur, bzw ihrer Ableitungen. Bin selbst mit der 68000 Serie von Motorola großgeworden (Sinclair QL (Quanum Leap ;-))), lang, lang ist's her....

PS:
Yuval Noah Harari:

Über 90 Prozent dieser Unfälle gehen auf menschliches Versagen zurück: Jemand, der Alkohol trinkt und fährt. Jemand, der am Steuer eine Nachricht schreibt oder jemand, der einschläft. Selbstfahrende Autos werden solche Fehler nicht machen, auch wenn sie ihre eigenen Probleme ­haben und bestimmten Limitierungen unterworfen sind.

M.A. ein gutes Zitat. KI wird solche Fehler nie machen, jedoch andere, an die ein Mensch nie denken würde. Ich verweise nochmals auf den Cyborg.Thread, wo die Fehler der derzeitigen "Autonomen Fahrzeuge" klar genannt wurden.

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 20 Dez 2018 14:42 #46103

So nebenbei: Google-Chef: Sundar Pichai meint, Angst vor Künstlicher Intelligenz wäre absolut berechtigt.

www.washingtonpost.com/technology/2018/1...m_term=.ef4d7dfeba2b
www.androidpit.de/google-chef-angst-vor-...r-absolut-berechtigt

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KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 20 Dez 2018 15:32 #46105

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Bauen sich eigentlich Mäuse selbst eine Mausefalle?
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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

KI, neuronale Netzwerke und die altbewährte Realität 21 Dez 2018 06:36 #46142

  • wl01
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Auch Stephen Hawkings warnte in seiner "Abschiedsrede" vor Künstlicher Intelligenz.
vrodo.de/abschiedsgruss-stephen-hawking-...i-und-supermenschen/

Und es gab da vor ca. einem Jahr einen Versuch zwei KI's über Facebook über Kaufgegenstände verhandeln zu lassen.
Sie wurden zuerst mit Menschen getestet und verhielten sich da ziemlich normal. Also sie jedoch gegeneinander antraten, entwickelten sie eine eigene Sprache, die letzten Endes nur sie selbst verstanden und der Mensch den Stecker ziehen musste.
winfuture.de/news,98894.html

Denn die Forscher haben zwei KIs entwickelt, die miteinander kommunizieren sollten. Diese wurden Bob und Alice getauft, man wollte eine Verhandlungssoftware entwickeln und testen. Zunächst sprachen die beiden KIs noch in für Menschen verständlichem Englisch, doch dieses haben die beiden Bots weiterentwickelt und zwar eigenständig. Die KIs verwendeten zwar auch weiterhin englische Wörter, setzten diese aber in einem neuen Kontext ein. Dabei wurden Wörter und Satzteile mehrfach verwendet, durch die Wiederholungen wollten die KIs nach Ansicht der Experten Mengenangaben machen. Denn eine Nennung von drei englischen Is also "Ichs" war für die KIs naheliegender bzw. logischer als das Wort "drei" selbst.

Diese Simplifizierung mag uns zwar nicht ganz nachvollziehbar zu sein, für die KIs brachte die menschliche Ausdrucksweise aber keinen Mehrwert, weshalb man sie aufgab. Doch das wurde den Forschern zu viel. Man beendete das Projekt vorerst bzw. in dieser Form, da man Gefahr lief, dass die Bots eine Sprache entwickeln, die man dann in keinster Weise mehr nachvollziehen kann.

Sprich, wenn man KI's sich selbst überlässt, dann werden sie Entscheidungsfindungen erstellen, die für den Menschen nicht mehr nachvollziehbar sein werden und eventuell gegen seine Interessen gerichtet sind. Maschinen haben defaultmäßig keine Skrupel. Und wenn man sie ihnen einprogrammiert, werden sie diese zu umgehen wissen, da sie lösungsorientiert agieren. Denn die Tendenz geht in Richtung, die Lösungsfindung durch Try and Error zu erreichen, also einen Erfahrungsstock für die KI zu finden und den mit unterschiedlicher Priorität auszustatten. Was aber gegen einen einheitlichen Qualitätsstandard sprechen würde. Jede KI hätte dann unterschiedliche Erfahrungswerte und damit unterschiedliche "persönliche" Prioritäten.
Der klassische Fall:
Wenn ein Autonomes Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig bremsen kann, wen wird es eher umbringen. Den Fahrer indem sie ihn gegen ein Brückengeländer fährt, oder die Mutter mit Kind, die über die Straße läuft?

@Badhofer
Guter Satz:
"Bauen sich eigentlich Mäuse selbst eine Mausefalle?"

MfG
WL01

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