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THEMA: Es ist nicht Gott…

Es ist nicht Gott… 23 Okt 2017 19:15 #21080

  • Chalawan2000
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…der in Myanmar mordet.

Es sind die Menschen!
Das sogar buddhistische Mönche übergriffig werden und eine Flüchtlingswelle ohne Gleichen mit-auslösten, erschüttert mich BESONDERS!
Ist der Common Wealth ursächlich verantwortlich? In dem er in seinen früheren Kolonien eine Bevölkerungsgruppe für sich arbeiten ließ (und bevorzugte) und gegen eine andere ausspielte, was mit, gelinde gesagt, Ausgrenzung, bis Genozid, beantwortet wird/wurde - nachdem die Engländer ihre Kolonien verloren und abzogen…
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Es ist nicht Gott… 24 Okt 2017 12:01 #21137

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Ich als Buddhist betrachte das ein wenig anders, man sollte dies im gesamten Historischen Umfang sehen. Der ganze Himalaja Bereich war vor 1400 Jahren Buddhistisch geprägt und der Islam als Invasive Religion hat die Buddhistische Idee, welche versucht Gewalt zu vermeiden, ausgerottet. Indien war bis zum 8 Jahrhundert Buddhistisch geprägt, da der Hinduismus wehrhafter war, wurde Indien wieder zu einem Hinduistischen Land. Pakistan ein Teil des Buddhistisch/ Hinduistischen Indien wurde von Islamischen Kalifen erobert und somit Moslemisch.
Bekommen wir die Fakten über Myanmar von unseren Medien ?
de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus
and by the way, im Buddhismus gibt es keinen Gott es gibt nur Sein und Nicht Sein
have A GOOD ONE
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Es ist nicht Gott… 24 Okt 2017 15:07 #21144

  • Chalawan2000
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Vielen Dank für Deine Ergänzungen! -

Nur wenn man die Vergangenheit kennt, kann man die Gegenwart verstehen! -

WO sollen die Minderheiten hin? Jeder ein eigenes Land? -
Ein fragwürdiges Gesetz (von 2015) soll die ethnischen Spannungen in Myanmar entschärfen: eine Zwei-Kind-Politik. Sie gilt allerdings nur für Muslime.
(…)
Wenn es Gott oder Götter gäbe, in der Wirklichkeit, müssten sie dann nicht verhindern, dass speziell KINDER und Zivilisten so gemartert werden? Wie zur Zeit extrem? Oder sind sie nicht allmächtig??? -
Human Rights Watch spricht … info-buddhismus.de/Burma-Gewalt-im-Namen-des-Buddha.html ... WAHR oder Propaganda?

HASS Prediger gibt es eben zu meinem größten Bedauern "überall" und natürlich gibt es "Ursachen" aber wenn die "kleinen Leute" nicht aufgehetzt werden, können sogar 3 Religionen friedlich koexistieren – zum Beispiel in Indien.
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Es ist nicht Gott… 24 Okt 2017 15:47 #21148

Chalawan2000 schrieb: HASS Prediger gibt es eben zu meinem größten Bedauern "überall" und natürlich gibt es "Ursachen" aber wenn die "kleinen Leute" nicht aufgehetzt werden, können sogar 3 Religionen friedlich koexistieren – zum Beispiel in Indien.


Indien und friedliche Koexistenz von 3 Religionen? Das wär ja schön, wenns so wäre.

Auch in Indien geht die Post ab, die religiöse, zur Zeit gibt es dort allerdings keine größeren Unruhen, über die unsere Medien berichten würden, aber friedlich?

Gerade Indien stellt ein Pulverfass dar, grenzt es doch sowohl an Pakistan als auch an Bangladesh, beide Staaten gehörten früher mal zum englisch kontrollierten Indien, erst nach der Unabhängigkeit wurden diese drei Staaten gebildet, wobei es zuerst noch West- und Ostpakistan gab, einen Staat mit zwei Territorien, sehr weit voneinander entfernt, später wurde dann Ostpakistan selbständig und nannte sich fortan Bangladesh.

In Indien selber leben jede Menge Ethnien, die sich eigentlich spinnefeind sind, dazu kommen dann noch die religiösen Spannungen ..........


Grüße
Udo

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Es ist nicht Gott… 24 Okt 2017 19:21 #21172

Chalawan2000 schrieb: Wenn es Gott oder Götter gäbe, in der Wirklichkeit, müssten sie dann nicht verhindern, dass speziell KINDER und Zivilisten so gemartert werden? Wie zur Zeit extrem? Oder sind sie nicht allmächtig???

Menschen wurden mit freiem willen erschaffen , es ist völlig gleichgültig ob durch Gott oder die Evolution .
Den es ist nicht Gott oder die Evolution die so etwas zulässt sondern der Menschliche freie Wille .
Ein Gott der das leiden beenden wollte wüsste der Menschheit den freien willen nehmen .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Es ist nicht Gott… 25 Okt 2017 21:16 #21230

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Indien und friedliche Koexistenz von 3 Religionen? Das wär ja schön, wenns so wäre.

So meinte ich es auch nicht. Sonst gäbe es ja den aktuellen Konflikt nicht oder den der im Gandhi Film dargestellt wird. Nein, ich meine Juden und Deutsche lebten - einst - und inzwischen wieder - nebeneinander… für eine Zeit - versöhnlich, klar - DAMALS ANFANG DES XX JH - beide Seiten schauten auf die Millionen jüdischer Flüchtlinge aus Polen und Russland HERAB wie manche heute... - die, wenn sie arm waren und das waren die meisten, auf den Straßen vegetierten, vor den Pogromen fliehend (Naja).

Es ist eine Vernunftfrage. Wir sollten uns die Hand reichen. Es kann sein, dass wir wegen eines Superkonzerns wie Monsanto, google, Amazon – eines Tages möglichst geschlossen Einigkeit und Solidarität zeugen sollten/MÜSSEN.
Du verstehst mich, Udo, ich bin noch jung und will nicht „jeden“ Tag „schwarzsehen“.
Tschüss,
Chalawan҉

Menschen wurden mit freiem willen erschaffen


Durch die Geburt? Nein, ich glaube ein gewaltfreies und inspirierendes Elternhaus schafft mit Liebe und humanistischer Erziehung bis ins Erwachsenenalter und darüber hinaus den Willen der wirklich frei ist. (Wahrscheinlich muss auch das Umfeld einigermaßen „frei“ sein.)

„Gott“ existiert für mich nicht in der Wirklichkeit, es ist eine Idee, die meiner Meinung nach „entstand“ um unerklärlichen beängstigenden Geschehnissen einen Namen zu geben und eine Gemeinschaft zu stärken! - Herrscher fegten die „alten“ Götter wohl kaum ohne Grund hinweg! Sie kontrollieren „die Massen“ mit Religion“ genauso wie Stalin & Co mit einer rigiden Staatsform… selbst die Wissenschaft wurde benutzt, denk an die Pharaonen, deren Priester/Wissenschaftler/Sterndeuter beispielsweise Sonnenfinsternisse errechneten und „die Massen“ mit diesem Wissen in Angst und Schrecken versetzten, vorgaukelnd, sie hätten MACHT über die Sonne!
Wissenschaft muss finanzielle frei sein!
Tschüss Heinz,
Chalawan҉
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 13:41 #22401

Der ganze Himalaja Bereich war vor 1400 Jahren Buddhistisch geprägt und der Islam als Invasive Religion hat die Buddhistische Idee, welche versucht Gewalt zu vermeiden, ausgerottet.

Nein, das war ein bisschen anders. Der Buddhismus ist vom Hinduismus "ausgerottet" worden, mittels "inklusiver Umarmung".

Damit ist die Taktik gemeint, einen fremden Glauben als Teilaspekt des eigenen Glaubens zu definieren und ihm so seine Eigenständigkeit zu entziehen. Im konkreten Fall wurde Buddha gewissermaßen als Gottheit im Hinduismus gedeutet, die im Rahmen des Bhakti verehrt werden kann - Buddhismus als hinduistische Frömmigkeitsform. Dabei blieben natürlich einige Anliegen des Buddhismus auf der Strecke, und "radikale" Buddhisten, die z.B. das Kastenwesen nicht akzeptierten, wurden gewaltsam eliminiert. Der Islam hat damit relativ wenig zu tun.

Inklusive Umarmung kommt auch unter einem scheinbar "neutralen" Motto wie "Alle Religionen haben letztlich den gleichen Inhalt" daher. Heute richtet sie sich in Indien vor allem gegen Christen, und wer Christ bleiben will (und gar noch als Hindu geboren war!), der kann unter der Herrschaft der BJP von Premier Modi die ganze Intoleranz des Hinduismus erleben.

Vergleichbares gibt es auch in buddhistischen Ländern: Wer sich in Bhutan nicht zum Buddhismus bekennt, erhält keine Personaldokumente und ist somit "staatenlos" im eigenen Land. Oder zum Beispiel Myanmar (aus dem nicht nur islamische Rohingyas fliehen, sondern z.B. auch christliche Kachin).

Christentum und Buddhismus sind in der Theorie gewaltlos (im Gegensatz zu Hinduismus und Islam), die Praxis sah bzw. sieht zuweilen anders aus. Es sind eben die Menschen und nicht Gott (oder wie auch immer man es formulieren will) die Gewalt anwenden.
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 13:52 #22402

helmut-wk schrieb:

Christentum und Buddhismus sind in der Theorie gewaltlos (im Gegensatz zu Hinduismus und Islam), die Praxis sah bzw. sieht zuweilen anders aus. Es sind eben die Menschen und nicht Gott (oder wie auch immer man es formulieren will) die Gewalt anwenden.


Ja, so ist das wohl, leider.

Meiner Ansicht nach ist JEDE Religion irgendwie schädlich für das friedliche Zusammenleben aller Menschen, weil jede Religion einen "Allein-Richtig-Sein-Wollen-Anspruch" postuliert, denn jede Religion setzt den Glauben daran voraus. Und den kann man nicht beweisen. Also vermeint ein jeder Gläubige einer beliebigen Religion, dass nur ER ALLEIN (in Koexistenz mit seinen Glaubensbrüdern und-Schwestern) den richtigen Glauben besitzt, demzufolge alle anderen Ungläubige sein müssen, die man entweder auf den "rechten Weg bringen muss" oder eben vertreiben, drangsalieren, umbringen, ausrotten.

Denn: Man selbst KANN ja in diesen Glaubensdingen nicht irren, das geht nicht, dann könnte man ja nicht mehr glauben, da stören nur alle anderen Religionen.

Grüße
Udo


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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 14:12 #22405

Meiner Ansicht nach ist JEDE Religion irgendwie schädlich für das friedliche Zusammenleben aller Menschen, weil jede Religion einen "Allein-Richtig-Sein-Wollen-Anspruch" postuliert

Nö, das ist zu einfach gedacht.

Erstens gibt es Religionen, die keinen "Allein-Richtig-Sein-Wollen-Anspruch" haben, z.B. Hinduismus und Judentum. Zweitens ist nicht der Anspruch auf absolute Wahrheit schädlich, sondern Intoleranz.

Ich hatte vor ein paar Jahren ein Aha-Erlebnis: Ich las auf einer christlichen Webseite von einem Baptisten-Pastor, dass Baptisten nie andere Glaubensrichtungen verfolgt haben. Nun war ich da schon in einer Freikirche, die den Baptisten ziemlich ähnlich ist, aber diese Aussage über eine immerhin fast 400 Jahre alte Richtung fand ich doch übertrieben. Also suchte ich im Netz nach Beispielen dafür, dass auch Baptisten verfolgt haben, um sie dem Pastor zuzumäilen und ihn zu bitten, doch bitte bei der Wahrheit zu bleiben und bescheidener zu formulieren.

Ich habe kein Beispiel gefunden. Anspruch auf Wahrheit und Toleranz können miteinander zusammengehen. Genauso wie Relativismus a la "du hast deine, ich hab meine Wahrheit" mit Intoleranz.
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 14:40 #22407

Religionen sind in so fern alle gefährlich, als dass sie als Grundvoraussetzung erwarten, dass der Bekennende etwas als wahr akzeptiert für das es keinerlei Belege gibt. Religionen geben vor etwas zu wissen, an das man aber glauben muss. Glauben bedeutet etwas als wahr anzunehmen obwohl (oder vielleicht sogar "weil") es dafür keine Beweise gibt.

Das führt in der Konsequenz dazu, dass man eine wirklich gute Entschuldigung hat, um irrational und unmoralisch zu handeln und die eigenen Handlungen keiner kritischen Prüfung zu unterziehen. Gerechtfertigt durch Religion.

Die letzte Konsequenz daraus sind dann Blutbäder wie wir sie seit den Kreuzzügen bis hin zu aktuell Myanmar kennen.

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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 15:04 #22415

Religionen sind in so fern alle gefährlich, als dass sie als Grundvoraussetzung erwarten, dass der Bekennende etwas als wahr akzeptiert für das es keinerlei Belege gibt.

Das stimmt so nicht. Gerade der Buddhismus fordert ja dazu auf, nichts ohne Belege zu glauben. Du redest von einem Bild "der" Religionen, das so schlicht falsch ist. Und damit sind auch deine Folgerungen daraus gegenstandslos. Religionen sind so unterschiedlich, dass es leichter ist, generelle Aussagen über "die Politiker" zu finden als über "die Religionen".

Wahr ist, das es keine wissenschaftlichen Belege gibt, aber Wissenschaft kann ja nur den Teil der Realität erklären, der mit wissenschaftlicher Methodik erfasst werden kann. (Subjektive oder intersubjektive) Belege können aber z.B. auch aus der Erfahrung kommen.

Das führt in der Konsequenz dazu, dass man eine wirklich gute Entschuldigung hat, um irrational und unmoralisch zu handeln

Wer eine gute Entschuldigung sucht, der findet sie auch. Einige der größten Massenmorde im 20.Jh. sind von Leuten verübt wurden, deren Entschuldigung der "wissenschaftliche Sozialismus" war. Und auch beim anderen großen Massenmord gab es ja die Wissenschaft der Rassenkunde, die als Begründung diente. Klar, aus heutiger Sicht ist das eine Pseudo-Wissenschaft, nur wer hat das damals schon erkannt?

Wissenschaft ist also genauso gefährlich wie Religion: auch sie kann als Entschuldigung für Gräuel missbraucht werden.
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 15:15 #22416

Da hast du völlig recht, auch der Stalinismus, der Nationalsozialismus und andere chauvinistische gesellschaftliche Konstrukte funktionierten wie Religionen. Letzten Endes sind es die Menschen die die Taten begehen und letzten Endes sind es gruppendynamische Prozesse mit welchen die Taten begangen und gerechtfertigt werden. Egal ob es politische oder religiöse Gruppen sind.

Ich stimme dir nicht zu bei der Wortklauberei, dass Belege auch aus der Erfahrung kommen können. Belege sind dann Belege wenn sie reproduzierbar und von jedem Individuum nachvollzogen werden können. Die Erfahrung eines oder auch mehrerer Individuen ist keineswegs ein gültiger Beleg, falls die Erfahrung nicht von jedem anderen ebenfalls gemacht werden kann.

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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 16:30 #22420

Die Erfahrung eines oder auch mehrerer Individuen ist keineswegs ein gültiger Beleg, falls die Erfahrung nicht von jedem anderen ebenfalls gemacht werden kann.

Wenn du "Beleg" so eng fasst, dann darfst du dich nicht beklagen, wenn Leute ihr Bild der Realität nicht auf streng belegbares beschränken. Es gibt eben auch Dinge, die passieren einmalig. Wer dabei war, weiß, dass es passiert ist, andere können ihnen das nur abnehmen, dass es so war - oder eben nicht, weil nicht "belegt".

Weshalb auch Zeugenaussagen bzw. historische Berichte/Dokumente als Beleg gewertet werden. Z.B. in der Geschichtswissenschaft.
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 16:49 #22422

Das hängt nun einmal entschieden von der Art und Qualität des Augenzeugenberichts ab, und vor allem am Gesehenen selbst. Wenn ich dir sage, dass ich gestern einen großen Stein sich vom Boden erheben sah, welcher dann beschleunigend in Richtung obere Atmosphäre verschwand, dann ist das etwas völlig anderes als wenn ich dir erzählte, dass ich gestern einen Dachziegel vom Nachbarhaus habe herunterfallen sehen.

Das eine kannst du, und jeder andere Mensch, nachvollziehen und wiederholen das andere eben nicht.

Das hat mit "eng fassen" absolut nichts zu tun. Auch die von dir erwähnten historischen Berichte werden nicht einfach so für bare Münze genommen, sondern sorgfältig auf Plausibilität geprüft und dann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit als wahr oder korrekt eingestuft. Ich würde z.B. einen NS-Propagandafilm nicht zwingend als historischen Beleg einstufen. Außer als einen für Propaganda versteht sich, aber nicht inhaltlich.

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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 17:17 #22425

Das eine kannst du, und jeder andere Mensch, nachvollziehen und wiederholen das andere eben nicht.

Klar, wobei der sich erhebende Stein auch nachvollziehbar werden könnte, wenn entsprechende Infos nachgeliefert werden ...

Worauf ich hingewiesen habe, ist, dass du mit deinem Beleg-Kriterium eine Ausschnitt der Realität auswählst, es gibt eben auch Dinge, die sich nicht belegen lassen. Und wenn dann jemand auf Grund eigener Erfahrungen und dem, was ihm Leute berichten, die er für glaubwürdig hält, zu anderen Schlüssen kommt als du ist das nicht unlogisch, sondern erst mal nur anders.
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 18:13 #22429

Ein Beispiel für "Dinge die es gibt, die sich aber nicht belegen lassen" wäre schön.

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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 18:39 #22430

helmut-wk schrieb:

Meiner Ansicht nach ist JEDE Religion irgendwie schädlich für das friedliche Zusammenleben aller Menschen, weil jede Religion einen "Allein-Richtig-Sein-Wollen-Anspruch" postuliert

Nö, das ist zu einfach gedacht.

Erstens gibt es Religionen, die keinen "Allein-Richtig-Sein-Wollen-Anspruch" haben, z.B. Hinduismus und Judentum.


Und wer verfolgt, vertreibt und meuchelt dann die muslimischen Rohinga dort in Myanmar?

Grüße
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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 18:44 #22431

helmut-wk schrieb: Zweitens ist nicht der Anspruch auf absolute Wahrheit schädlich, sondern Intoleranz.


Das ist wahr.

Jedoch ergeben sich allein aus dem jeweiligen Alleinführungsanspruch aller Religionen heraus nahezu zwangsläufig Konflikte, die sich ab und an eben in massiver Gewalt entladen, die Geschichte ist voll von Beispielen bis zum heutigen Tag.

Grüße
Udo

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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 19:00 #22432

helmut-wk schrieb: Also suchte ich im Netz nach Beispielen dafür, dass auch Baptisten verfolgt haben, um sie dem Pastor zuzumäilen und ihn zu bitten, doch bitte bei der Wahrheit zu bleiben und bescheidener zu formulieren.

Ich habe kein Beispiel gefunden.


Das ist richtig, Baptisten haben niemals aktiv Anhänger anderer Religionen verfolgt, sie waren im Gegenteil in der Frühzeit selber die Verfolgten.

Allerdings sind sie deshalb nicht als harmlos einzustufen, denn in den USA versuchen sie teilweise mit Erfolg, ihre teils sehr merkwürdigen und intoleranten Ansichten auch im normalen Schulunterricht und in den Medien durchzudrücken. So muss in einigen Staaten dort anstelle der wissenschaftlich weitgehend anerkannte Evolutionsbiologie entweder zusätzlich oder gar ausschließlich die Bibelgeschichte von der Erschaffung der Welt durch Gott gelehrt werden.

Solche massiven Eingriffe seitens einer bestimmten Religionsgemeinschaft in das öffentliche Leben aller anderen erachte ich mindestens als genauso schlimm wie Verfolgung Andersgläubiger.

Die Baptisten sind also auch gewalttätig, zwar nicht so sehr mit Taten gegen Menschen, aber mit falschen Worten.

Ach ja, Gewalt von Baptisten: Wie viele Ärzte, die im Verdacht standen, legale Abtreibungen begangen zu haben, wurden bereits von Baptisten ermordet?


Die Juden sind etwas ganz besonderes, eigentlich verstehen sie sich als Volk, aufgegliedert in Stämmen, die ursprünglich mal in der Gegend rund um Jerusalem ansässig waren und die später dann vom sagenhaften König David (oder war es Salomon?) vereint wurden.

Sie empfanden sich auch deshalb als einzigartig, weil nur sie das auserwählte Volk ihres Gottes waren, alle anderen eben nicht. Und das sollte auch so bleiben, also missionierte man keineswegs und noch heute ist es sehr schwer, Jude zu werden, wer es denn möchte, man muss drei Mal vom Priester abgewiesen werden, erst wenn man dann immer noch Jude werden will, wird der Priester mit dem Unterricht beginnen.

Ergo: Juden sind prinzipiell nicht missionarisch tätig, also sind sie sehr glücklich, wenn man sie nur in Ruhe lässt, sie tun ja auch niemandem was.

Grüße
Udo

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Es ist nicht Gott… 15 Nov 2017 20:35 #22445

Ich glaube das sehen Palästinenser wiederum mit ganz anderen Augen, aber lassen wir diese Verallgemeinerungen doch lieber sein.

Zu den Baptisten bleibt nur eines zu sagen: KKK!

Mag ja sein, dass sie niemanden aus religiösen Gründen verfolgt haben, aber dann doch garantiert den einen oder anderen wegen seiner Hautpigmentierung. Was genau genommen noch widerwärtiger ist als jemanden wegen seines Glaubens zu verfolgen. Nicht falsch verstehen beides ist absolut abzulehnen und ich will keines davon relativieren.

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Es ist nicht Gott… 16 Nov 2017 10:20 #22463

Madouc99 schrieb: Ich glaube das sehen Palästinenser wiederum mit ganz anderen Augen, aber lassen wir diese Verallgemeinerungen doch lieber sein.


Es ist nicht korrekt, den Staat Israel mit "Juden" gleich zu setzen, obwohl von Juden hauptsächlich aber nicht nur aus religiösen Gründen gegründet, so leben und arbeiten in Israel nicht nur Juden, sondern auch eine große Minderheit an Arabern muslimischen Glaubens wie auch Araber jüdischer Konfession, alle sind sie Staatsbürger des Staates Israel, daneben gibt es natürlich noch jede Menge Araber (wobei hier "Araber" für alle Einwohner aller umliegenden Staaten steht, diese Bezeichnung ist also nicht korrekt, wird jedoch von vielen Israelis abwertend so verwendet), die nur dort arbeiten.

Zum anderen gibt es wesentlich mehr Juden auf der Welt als die paar, die sich in Israel niedergelassen haben, "Israel" mit Judentum gleich zu setzen, ist in etwa so kindisch, als wenn man den Vatikanstaat mit dem Christentum gleichsetzen würde, davon ausgehend, dass nur dort Christen wohnen und sonst nirgendwo in nennenswerter Zahl.

Wie war das noch gleich mit den Verallgemeinerungen, die wir lieber lassen sollten?

Ich kann solche dahingeschmierten Oberflächlichkeiten und Pauschalierungen überhaupt nicht leiden, diese führen doch nur zu falschen Schlüssen, die überhaupt nichts mehr mit der Realität zu tun haben.

Nochmal: Die Juden tun niemanden etwas!

Sie missionieren nicht, sie wollen niemanden ihren Glauben aufzwingen, sie wollen nur in Ruhe ihr Leben leben, wie jeder andere auch.

Anders die Situation in und um Israel, das ist sehr kompliziert, weil dort kurz nach dem II. WK einige Juden aus fernen Ländern hingekommen sind, die sich mit Gewalt, Terror und Bomben ein Stück dieses Territoriums, auf dem seit ca. 2.000 Jahren Palästinenser gewohnt hatten, angeeignet hatten und die meisten dort wohnenden Leute vertrieben hatten. Und die, die geblieben sind, werden auch als Staatsbürger im eigenen Land wie Bürger 2. Klasse behandelt, sie werden drangsaliert, schikaniert und gedemütigt vom offiziellen Israel.

Da ist es kein Wunder, dass dort Gewalt und Gegengewalt herrscht, keine Seite will zurückstecken, keine Seite will wirklich Frieden dort, jeder sieht die Schuld beim anderen ............. und alle haben Recht.

Wie würdest du denn reagieren, wenn plötzlich wie aus dem Nichts fremde Völkerstämme, die auch noch eine ganz andere Sprache und Kultur haben, hierherkämen und dich aus dem Haus schmeißen, dir allen Besitz wegnehmen und dich zur Flucht aufrufen, du sollst dir gefälligst irgendwo weiter östlich selber eine Lehmhütte bauen und dein Essen selber anbauen, weil die neuen Herren hier vor was weiß ich wie vielen Tausend Jahren mal ansässig waren und dies angeblich ein von Gott höchstselbst auserwähltes Land ist, dass er nur SEINEM Volk zugestanden hat?

Ergo: Das Problem mit Israel und Palästina geht zwar AUCH alle Juden an (wie uns natürlich auch), ist aber kein Hinweis auf die angebliche Gewaltbereitschaft der Juden an sich. Daher zieht es ja nur relativ so wenige Juden überhaupt nach Israel, weil die meisten Juden mit Gewalt und Krieg nichts zu tun haben wollen und sie mittlerweile in vielen Ländern etabliert sind, vor allem in Nordamerika.


Grüße
Udo

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Es ist nicht Gott… 16 Nov 2017 11:27 #22466

Lieber Udo, ich wollte damit nur andeuten, dass man eigentlich nur falsch liegen kann wenn man über "die Juden" spricht. Genau so falsch wie wenn man über "die Frauen" oder "die Physiker" oder oder oder spricht.

Einer Gruppe aus Menschen pauschal eine Eigenschaft zuzuweisen ist in den meisten Fällen nicht vollumfänglich korrekt. Dein Satz "Juden tun niemandem etwas" ist in diesem Sinne ebenso falsch, es gibt genug verurteilte Verbrecher jüdischen Glaubens, oder Soldaten jüdischen Glaubens die im Gefecht jemanden erschossen haben, die diese Aussage einfach sofort widerlegen. Du hast zwar recht was das missionieren angeht, aber ein Beispiel: Meine Kollegin ist eine Atheistin jüdischer Abstammung, und an ihr wird sehr wohl versucht sie wieder zurück zum Glauben zu "missionieren". Sie muss sich regelmäßig mit Verwandten und Bekannten aus der jüdischen Gemeinde diesbezüglich herumschlagen.

Ich weiß was du meinst, ich weiß auch wie du es meinst! Ich wollte dir nur aufzeigen auf welch dünnes Eis du deine Argumentation mit solchen Aussagen stellst, und wie leicht es für jemanden ist der gegen dich argumentiert solche Aussagen auseinander zu pflücken. Vor allem in einem Forum wo ein Satz ewig stehen bleibt und keine Betonung oder Emotion transportiert außer derjenigen die der Leser in seinem Kopf produziert, kann man seinen eigenen Standpunkt deutlich gefestigter darbringen, wenn man differenziert argumentiert.


Ich warte übrigens immer noch auf:

"Ein Ding, das es gibt, das man aber nicht belegen kann"


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Es ist nicht Gott… 16 Nov 2017 18:32 #22481

Moderatoren Hinweis

Da wir kein politisches Forum sind, sollten wir bitte um den Nahost-Konflikt einen weiten Bogen machen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.
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Es ist nicht Gott… 16 Nov 2017 19:10 #22482

.

Madouc99 schrieb: Genau so falsch wie wenn man über "die Frauen" oder "die Physiker" oder oder oder spricht.

oder "die Esoteriker" :)

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Es ist nicht Gott… 16 Nov 2017 19:31 #22483

Madouc99 schrieb: Lieber Udo, ich wollte damit nur andeuten, dass man eigentlich nur falsch liegen kann wenn man über "die Juden" spricht. Genau so falsch wie wenn man über "die Frauen" oder "die Physiker" oder oder oder spricht.


In Ordnung, ich weiß nun, wie da das meintest und bin da voll bei dir, entschuldige bitte meine unnötig ausführliche Gegenrede.


@Claus S:

Da wir kein politisches Forum sind, sollten wir bitte um den Nahost-Konflikt einen weiten Bogen machen.


Ja, machen wir, Danke für den Hinweis, das würde wahrhaftig den Rahmen dieses Forums sprengen. Es kam nun aber mal die Rede da drauf im Zusammenhang mit den Religionen.


Grüße
Udo

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Es ist nicht Gott… 16 Nov 2017 21:11 #22495

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Madouc hat das entscheidendste am „Problem zwischen den Religionen“ angesprochen: Es liegt immer im Auge des Betrachters. Beurteilt man so frei wie möglich benötigt man sehr viele Informationen, einerseits – anderseits: sieht man eine erwachsene Person ±, ein Kind ± misshandeln, bis zu einem gewissen Grad auch – umgedreht betrachtbar, wobei Kinder ± bis zum Alter x nicht verantwortlich für ihre Taten sind.
Es ist generell wünschenswert „Konflikte“ jeglicher Art friedlich zu lösen aber das ist eine Illusion.
ES GAB ABER UND GIBT zumindest in Brasilien Völker, die diese Lebensweise anstreben. Sie haben genug zum Essen und können „alle durchfüttern“. Sie arbeiten – jagen/bauen/nähen Klamotten/kochen – nur ca. 1h am Tag und beschäftigen sich sonst meist gemeinschaftlich bei Sport und Spiel, Sex oder Gesprächen.
WENN EINMAL ein Mord geschieht, im Zusammenhang mit Frauenraub* zumeist oder mentalen Störungen, hält man letztere zwar fest aber alle anderen Mörder WERDEN AUF DEM DORFPLATZ BEDAUERT‼! Ihm wird BEGESTANDEN weil er dermaßen außer sich geriet. Der „Täter“ kann bleiben oder sich einen anderen Wohnort suchen


*wurde und wird fast weltweit unbewusst oder bewusst zur Genpoolauffrischung gehandelt.
** In Brasilien war ich selbst und kann meine Behauptungen so weit bestätigen.
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Es ist nicht Gott… 18 Nov 2017 15:26 #22586

udogigahertz schrieb: Und wer verfolgt, vertreibt und meuchelt dann die muslimischen Rohinga dort in Myanmar?

Buddhisten, die keinen Anspruch auf absolute Wahrheit erheben.

Anspruch auf absolute Wahrheit und Gewaltbereitschaft sind unabhängig voneinander, dass eins aus dem anderen folgt ist empirisch widerlegt (z.B. durch dieses Beispiel).
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Es ist nicht Gott… 18 Nov 2017 15:33 #22587

udogigahertz schrieb: Jedoch ergeben sich allein aus dem jeweiligen Alleinführungsanspruch aller Religionen heraus nahezu zwangsläufig Konflikte, die sich ab und an eben in massiver Gewalt entladen, die Geschichte ist voll von Beispielen bis zum heutigen Tag.

Zwangsläufig wird es erst dann, wenn jemand nicht akzeptiert, dass es Leute gibt, die das Falsche denken bzw. tun.

Wie gesagt: Baptisten sind seit ihrer Gründung (1630-er Jahre) gewaltlos und sind auch immer wieder für die Religionsfreiheit anderer Glaubensrichtungen eingetreten. Das ist, ein Beispiel, wo Anspruch auf absolute Wahrheit und Toleranz zusammengehen.
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Es ist nicht Gott… 18 Nov 2017 15:46 #22589

Madouc99 schrieb: Ein Beispiel für "Dinge die es gibt, die sich aber nicht belegen lassen" wäre schön.

Udo Holmer, seinerzeit Direktor der Lobetaler Anstalten, bekam nach der Wende Probleme mit den Behörden. Ein Beamter, der dafür zu sorgen hatte, dass die westlichen Baubestimmungen erreicht werden, hatte anscheinend das Ziel, diesen kirchlichen Laden dicht zu machen.

Einen Tag vor der entscheidenden Sitzung bekam Holmer den Gedanken, einen Sanierungsplan über 10,9 Mio. aufzustellen (bin nicht sicher, ob ich die Summe korrekt im Gedächtnis behalten habe, aber sie war jedenfalls so "krumm"). Und das war dann genau die Summe, die der Beamte am nächsten Tag als möglichen Kostenrahmen nannte.

Lobetal gibt es heute noch.

Und nun sag mal, wie das belegbar ist. Möglicherweise könnte die Sekretärin und ggf. noch andere Mitarbeiter bestätigen, dass der Sanierungsplan am Tag zuvor aufgestellt wurde, aber die könnten sich auch abgesprochen haben.
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Es ist nicht Gott… 18 Nov 2017 15:56 #22590

udogigahertz schrieb: Allerdings sind sie [Baptisten] deshalb nicht als harmlos einzustufen, denn in den USA versuchen sie teilweise mit Erfolg, ihre teils sehr merkwürdigen und intoleranten Ansichten auch im normalen Schulunterricht und in den Medien durchzudrücken.

Du redest von den südlichen Baptisten, die aus dem Weltbund der Baptisten ausgeschlossen wurden.

udogigahertz schrieb: Ach ja, Gewalt von Baptisten: Wie viele Ärzte, die im Verdacht standen, legale Abtreibungen begangen zu haben, wurden bereits von Baptisten ermordet?

Keiner, so weit ich weiß. Die Täter waren Katholiken, Mainstream-Protestanten etc. Aus verschiedenen Richtungen, die einzige Gemeinsamkeit zwischen denen ist, dass sie psychisch auffällig waren.
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