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THEMA: Klimawandel

Klimawandel 17 Okt 2016 17:31 #8902

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Ich selber beschäftige mich mit dem Thema schon seit langer Zeit. Ich gehöre zu den Klima Skeptiker, doch immer wenn ich Prof Dr. Lesch höre kommen mir Zweifel. Es ist nun mal eine Tatsache das wir noch in einer Eiszeit leben in einer Zwischenwarmphase. Harry hat dazu mal was in alpha Centauri gemacht.
Wenn ich dann solche Beiträge sehe

und höre das der Ehemalige Co Gründer von Greenpeace Patrick Moore, das Lager gewechselt hat. Das es wärmer wird ist zweifellos eine Tatsache aber ob es in einer Katastrophe enden wird, das ist die Frage , vor allem weil wir als Menschheit an der CO2 Emission nichts ändern können. Auch der kleine Inder Rangar möchte die Errungenschaften der Moderne nutzen, wollen wir das reglementieren. Wie seht ihr das? ;)

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Klimawandel 17 Okt 2016 18:47 #8905

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ZenForAll schrieb: Das es wärmer wird ist zweifellos eine Tatsache aber ob es in einer Katastrophe enden wird, das ist die Frage , vor allem weil wir als Menschheit an der CO2 Emission nichts ändern können.

Wieso können "wir als Menschheit" nichts an der CO2-Emmission ändern? Wer verfeuert denn Unmengen fossiler Brennstoffe und setzt in Jahrmillionen gespeichertes CO2 schlagartig wieder frei? Und das weitestgehend ohne Not, denn es gäbe ja die Möglichkeit CO2-neutrale Energien zu nutzen (Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme etc.)? Und erweisen wir dem "kleinen Inder Rangar" (warum ist der Inder eigentlich klein?) wirklich einen Gefallen, wenn wir unseren Dreck in die Atmosphäre blasen, statt saubere Technologien zu entwickeln, die er dann auch nutzen könnte? Und zuletzt

ob es in einer Katastrophe enden wird, das ist die Frage

- ja sollen wir es denn drauf ankommen lassen? Nach dem Motto: no risk no fun?

Was das MDR-Video betrifft, lohnt es sich kaum, auf die fragwürdigen Behauptungen im Einzelnen einzugehen. Was aber den dort verzapften Unsinn über chaotische Systeme betrifft, rate ich dir, folgendes Video zur Kenntnis zu nehmen:

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Klimawandel 17 Okt 2016 20:22 #8907


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Klimawandel 17 Okt 2016 21:24 #8908

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Ich wette das Du kein Techniker bist. Es gibt ca. 7,39Mrd Menschen, davon benutzt über die hälfte Holz zum kochen, die meisten wollen genauso konsumieren wie Du und ich. Wenn Deutschlan ab morgen kein CO2 mehr imitieren würde macht das gerade mal 0,2% des weltweiten CO2 aus. Du sprichst erneuerbare Energien an, nur da ist dann die Frage was machen wir im Worst Case, wenn kein Wind weht und es nebelig oder dunkel ist an einem kalten Winterabend, dann muss man Primär Energie fähig sein, also fossile Brennstoffe verfeuern. Speicher haben wir so gut wie keine. Dazu kann ich Hr Prof Sinn empfehlen +https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo
Das sind fragen wo sich ein Prof Dr. Lesch nicht äußert. Wirklichkeit und wollen sind zwei paar Schuhe.
Selbst in Europa sehen unsere Nachbarn uns als Spinner mit der Parole Energiewende ins Nichts . :woohoo:

.

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Klimawandel 17 Okt 2016 21:34 #8911

Ich möchte hier noch meinen Pessimismus zum Ausdruck bringen, ich glaube nicht, dass wir es schaffen werden.

Wir sind zwar nur einen kleinen Schritt davor eine globale Gesellschaft bilden zu können, in der wir so leben, dass für alle genug da ist, und wir im Einklang mit unserem Planeten leben, ihn - und damit uns selbst - sogar aktiv beschützen, aber wir schaffen es nicht das Ruder herumzureißen und diesen Weg einzuschlagen. Wir wissen seit den 1970er, dass es so nicht ewig weiter gehen kann. Wir wissen, dass es kein ewiges Wirtschaftsachstum geben kann.

Wir sind offenbar als Kollektiv nicht in der Lage uns zu steuern, wir vermehren uns ungehemmt und verbrauchen Ressourcen auch wenn wir es besser wissen. Ich gehe mit der Geißelung voran: ich habe Nachwuchs gezeugt, ich esse immer noch Fleisch, ich kaufe und benutze Plastik, ich fahre immer noch kein Elektroauto, ich nutze trotz Monatskarte die Öffis viel zu wenig, ich pflanze nichts an, ich verbrauche Wasser, Energie und Nahrung und gebe nichts zurück.

Ich bin ein Planeten-Schädling.

Und das obwohl ich es wirklich besser weiß.

Ich kaufe Bio-Produkte, um mein Gewissen zu beruhigen, ignoriere Fakten die mir andeuten, dass das auch nicht viel ändert. Mache ein Daumen hoch unter Videos zur Permakultur und Warnungen vor dem Klimawandel. Ich nutze Stofftragetaschen, um weniger Plastik zu verbrauchen, könnte aber sofort 150 Kg davon in meinem Haushalt zusammensammeln. Das Einzige was wirklich halbwegs klappt: ich und meine Familie verbrauchen relativ wenig Wasser, obwohl wir nur Wasser trinken (Pur, als Kaffee oder Tee) - aber unser tatsächlicher statistischer Wasserverbrauch aufgrund unseres Fleischkonsums, den sehen wir nicht, der ist weit, weit weg, und uns doch bewusst.

Tatsächlich bin ich davon überzeugt, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern, welche uns sehr weit zurück katapultieren wird. Milliarden werden dabei sterben, und die Zivilisation wie wir sie heute kennen inklusive kulturellem und technischem Fortschritt wird der Vergangenheit angehören.

Ich finde das schade, denn eigentlich wären wir soweit in der Lage, uns zum Beispiel vor kosmischen Katastrophen wie einem Asteroideneinschlag aktiv zu schützen, arbeiteten wir nur zusammen und zögen an einem Strang ohne finanzielle Interessen. Und bis die Sonne zum roten Riesen wird, könnten wir uns auch wahrscheinlich aus unserem Sonnensystem heraus verbreiten, aber nur wenn wir die Kurve kriegen, wenn wir es schaffen die Erde zu erhalten - nein, es muss heißen uns selbst zu erhalten - und unsere Anwesenheit auf ein für unsere globale Existenz erträgliches Maß zu reduzieren. Aber statt dessen steuern wir sehenden Auges auf die Katastrophe zu.

Doch ich bin da wirklich pessimistisch. Solange sich mit Menschheitsschutz kein Geld verdienen lässt, wird das alles nix werden. Warum dieser Pessimismus? Da gibt es relativ viele Gründe, aber ein sehr anschauliches Symptom ist zum Beispiel, dass wir wider besseren Wissens zulassen, dass ein paar Wenige auf Kosten sehr vieler unsagbar viel Reichtum anhäufen und den auch noch in ihrer Gier vermehren wollen und sich oben drein noch um die Steuern und Abgaben zum Gemeinwohl drücken. Dass "die Vielen" das zulassen ist eigentlich genau so schlimm, wie die Gier selbst. Seit Jahrzehnten lassen wir es zu und wählen - mangels Alternativen - immer wieder die gleichen Parteien die nichts am Status Quo verändern wollen, ja wir bringen sogar noch Parteien wie die AfD hervor, die die Katastrophe leugnen und die Menschenwürde für ein Privileg für Abendländer halten. Wir haben es offenbar als Spezies einfach nicht in uns, zu wissen wann es genug ist. Zufrieden sein wenn man hat was man braucht, und alles darüber hinaus wieder dem Gemeinwohl zuführen, das ist nicht in uns, das ist sogar in mancher Augen kommunistisches Teufelswerk.

Was ich meine wenn ich von "Katastrophe" rede? Vom Ergebnis her, das was man in Zombieapokalypsenfilmen und -serien immer wieder sehen kann, natürlich nicht durch Zombies hervorgerufen, wahrscheinlich noch nicht einmal durch eine Pandemie. Eher sowas wie Kriege um essentielle Rohstoffe wie Wasser. Nahrung und Energie, aufgrund vollständig ausgebeuteter Böden und Gewässer. Die Flüchtlingskrise dieses Jahr wird uns in 10 Jahren, wenn dann wirklich ganze Völker dem Elend zu entfliehen suchen, wie ein Witz vorkommen, und es wird dem reichen Abendland wahrscheinlich nichts anderes bleiben, als das was es hat, mit Gewalt zu verteidigen. Und wir werden es tun, wir werden wider besseren Wissens auf Elendsflüchtlinge schießen, weil sie das haben wollen was unser ist. Vielleicht überleben ein paar reiche Enklaven, mit samt ihrer Kultur und Technologie, aber im Endeffekt wird es ein großes Sterben sein, und das was übrig bleibt lebt wieder nach dem Recht des Stärkeren, von einer beinahe globalen hochtechnisierten gerechten Gesellschaft zurück in die Zeit der Steinzeitstämme. Kurz vor dem Ziel haben wir uns maximal einen 50% Wurf erspielt, und das schlechte Ergebnis heißt: Zurück zum Start.

Schade.

Edit: Noch eine Schlussbemerkung, ich glaube trotz allem Pessimismus nicht, dass wir völlig von der Erde verschwinden werden, ein paar von uns werden immer überleben, außer es kommt so eine soziale Katastrophe wie ich sie beschrieben habe und gleich darauf (kosmische Maßstäbe) eine kosmische Katastrophe wie ein Asteroid oder eine geologische Katastrophe wie eine Superkaldera - dann könnte es auch für unsere Spezies eng werden.

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Klimawandel 17 Okt 2016 22:29 #8913

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Danke für Deinen Beitrag
Ich ticke ähnlich, mich hat Hoimar von Ditfurth geprägt und die Geschichte mit den E Coli Mikroben die Party feiern
obwohl der Wirt schon tod ist. In einer Spektrum der Wissenschaft war mal ein Artikel über den Meeres Siegel und wir sind im Meridian
und es gibt noch noch über 40 Meter Platz nach oben. Wenn man den Meeres Spiegel über die letzten 50 Millionen Jahre betrachtet sieht das aus wie eine
Sinus ähnliche Kurve. Aber vielleicht ist der wärmende Klimawandel gar nicht so schlimm, weil wärme allemal besser wie kälte ist. Die kleine Eiszeit war eine Katastrophe und vielleicht beugen wir der kommenden Eiszeit vor. Die Erde wir grüner
www.wissenschaft.de/home/-/journal_conte...de-wird-gr%C3%BCner/
Die Biomasse nimmt trotz Zerstörung der Wälder in den Tropen zu. Das größte Problem was auf die Menschheit zukommt ist die Verknappung von billigen Phosphor in der Zukunft aber das ist ein anderes THema

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Klimawandel 17 Okt 2016 22:50 #8914

ZenForAll schrieb: Aber vielleicht ist der wärmende Klimawandel gar nicht so schlimm, weil wärme allemal besser wie kälte ist.


Es ist beides schlimm, und führt - zum Massensterben bei der Spezies Homo Sapiens Sapiens. Was bislang noch völlig außerhalb der meisten Szenarien steht sind die Kettenreaktionen. Herr Lesch deutete eine in seinem Video/Buch an, nämlich die fehlende Transpiration bei Pflanzen wenn zuviel CO2 in der Atmosphäre ist.

Doch es geht viel dramatischer und obendrein noch einleuchtender. In den Permafrostböden der sibirischen und kanadischen Tundren ist Methan (CO4) gebunden, welches beim auftauen selbiger in die Atmosphäre entweichen kann. Methan ist in seiner Treibhauswirkung 28 mal effektiver als Kohlendioxid.

Es wird also durch Erwärmung noch zusätzliche Erwärmungseffekte geben, ja selbst der ansteigende Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre wird zu weiterer Erwärmung führen.

Das heißt wenn wir nicht aufpassen, dann haben wir es ruck zuck mit einem sich selbst verstärkenden Effekt zu tun, und wo das hinführen kann sehen wir bei der Venus.

Oben schrieb ich:

Solange sich mit Menschheitsschutz kein Geld verdienen lässt [...]


Wir sollten schnell an Technologien arbeiten, um das CO2 wieder aus der Atmosphäre herauszuholen und es nachhaltig und dauerhaft zu binden. Es gibt dazu recht viel versprechende Ansätze, aber es lässt sich leider kein Geld damit machen, weshalb die Forscher, Ingenieure und Erfinder selbst bei echten Erfolgen, am langen Arm verhungern würden, und von ihrer Erfindung nicht leben könnten. Das ist der eigentliche Skandal im Hause Menschens. Wir incentivieren unsere eigene Vernichtung, und was uns retten könnte wird mangels Rendite und Return of Invest nicht vorangetrieben.

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Klimawandel 18 Okt 2016 08:44 #8919

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Ja, verdammt nochmal, sind wir denn nicht intelligente Wesen? Warum gelingt es uns nicht die Vernunft walten zu lassen? Liegt es nur daran, dass gewissenlose Menschengruppen, welche nur den Profit vor Augen haben so handeln? Oder ist es der pure Überlebenswille der 7 Mrd Menschen?
Sind wir wirklich noch nicht so weit, dass wir es verdient haben als vernunftbegabte Wesen zu existieren?
Wir reden so, als ob es ein Naturgesetz ist, dass wir uns so verhalten. Wann werden wir endlich vernünftig?

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Klimawandel 18 Okt 2016 10:55 #8920

Ralf schrieb: Ja, verdammt nochmal, sind wir denn nicht intelligente Wesen? Warum gelingt es uns nicht die Vernunft walten zu lassen?


Das ist in der Tat eine interessante Fragestellung und auch Untersuchungsgegenstand einiger aktueller anthropologischen Studien.

Ich gehe mal wieder von mir aus, ich bin nun mal der Homo Sapiens, den ich am besten kenne: Ich bilde mir ein, schon relativ gut über die Zusammenhänge, Ursachen und Folgen unseres Treibens auf der Erde Bescheid zu wissen, ich bilde mir zudem ein, durchaus auch die verschiedensten Lösungsansätze zu kennen, mal mehr mal weniger tief.

Ich stelle jedoch fest: Am Ende bin ich tatsächlich nur ein Pixel im Gesamtbild, und gefangen im Bild eingerahmt von den Bedingungen.

Ich kann alleine einfach nicht wirklich etwas tun, um das was meine Spezies anrichtet zu bremsen. Ich muss arbeiten gehen um Wohnraum und Nahrung zu beschaffen, ich bin nicht in der Lage mich und meine Familie autark zu ernähren und ein 'artgerechtes Homo Sapiens Leben' zu führen. Ich kann nicht täglich auf die Jagd gehen und mit meiner Frau zusammen Pflanzenbeete bewirtschaften und gleichzeitig meinen Kindern eine vernünftige Bildung verschaffen. Ich kann angeln, das wars dann aber auch. Doch wären wir abhängig von meinen Angelerfolgen würden wir schon verhungert sein.

Das was ich tun kann, ist mein Konsumverhalten ändern, Bioprodukte, wenig Plastik, wenig Weiterverarbeitetes wie Konservendosen, Fertiggerichte, Tütensuppen usw., viele natürliche pflanzliche Produkte, kein oder wenig Auto fahren, und wenn dann nur ein sparsames, Fairtrade Produkte kaufen, nachhaltig erzeugte Produkte kaufen, und einmal im Jahr irgendwo einen Baum pflanzen, wo kein Förster einen haben will.

So gut sich das anfühlen mag, wenn man es im Supermarkt der Lebensmittelindustrie "mal wieder so richtig gezeigt" hat, so denke ich immer mehr, dass das alles gar nichts bringt.

Ich bin Teil des Systems, ich kann dem System nicht entfliehen, ich kann nicht mehr ohne das System überleben. Wir Menschen neigen dazu im Stau zu stehen un zu denken "Was machen die alle hier?", niemand sagt "Ich bin der Stau!", doch entspräche das eher den Tatsachen. Ich kann mein Einkaufsverhalten ändern, doch am Ende des Tages habe ich im Supermarkt Discounter eingekauft, es spielt keine Rolle wie der heißt oder ob es der Billigste oder gehobene Preisklasse war, es sind Supermärkte. Supermärkte konkurrieren, drücken die Preise, um uns Kunden zu locken, erzeugen dadurch Druck auf ihre Lieferanten die an die Schwelle kommen, bei der man von ehrlicher nachhaltiger Erzeugung und Belieferung des Supermarkts nicht mehr leben kann, und dann fangen sie an zu tricksen und zu schummeln, dann werden Produkte mit billigen Zusatzstoffen gestreckt, dann wird uns gezuckertes Fett untergejubelt*, dann werden die Rohstoffpreise neu 'verhandelt' und die Produzenten weltweit bekommen den Preisdruck ab, was auch dort dazu führt alles dem Ertrag unterzuordnen, weil man sonst nicht davon leben kann und schließlich wird gerodet, Böden förmlich ausgesaugt, Wasser vergeudet, dann braucht es Chemie fürs Wachstum, Chemie gegen Schädlinge, weil Monokulturen nun mal anfällig sind und so zieht sich das überall durch bis in die letzten Ecken unserer Versorgungsketten.

Wir alle wissen das.

Und doch können wir unser Kollektivverhalten - unsere Schwarmdummheit - nicht ändern. Wenn wir etwas ändern, dann müssten wir unser ganzes System ändern, erst dann wäre es wirklich anders. Die Macht das System zu verändern hätten aber wiederum nur die die am meisten vom System profitieren, und sekundär auch die Politiker, doch aus deren sicht besteht oft keine Notwendigkeit zu handeln. Für alle denen die Reihenfolge komisch vorkommt, es gibt längst kein "Primat der Politik" mehr im Abendland; wir leben in einer Kapitalgesellschaft mit demokratischen Applikationen aber das ist ein ganz anderes Thema. Das weitaus größere Problem ist die Frage: Welches System würde denn überhaupt dazu taugen bald acht Milliarden Menschen jeden Tag satt zu machen ohne dabei den Planeten auszulaugen und uns damit selbst die Lebensgrundlage zu entziehen?

Zurück zum Klima, wir zerstören unser Klima im Endeffekt nur weil wir leben, und dazu gehört nun mal per Definition Umsetzung von Energie, also in unserem Fall Sauerstoff atmen und Nahrung aufnehmen, unser Verlangen nach (bezahlbarer) Nahrung ist Ursache für so ziemlich alles was wir der Natur antun, und das können wir einfach nicht abstellen, geht nicht, wir würden uns selbst töten wenn wir aufhörten zu essen, und das liegt uns einfach nicht. 7,5 Milliarden Menschen können auch nicht einfach mal eben so zu nachhaltigen Jägern und Sammlern werden, dafür ist es längst zu spät. Dazu kommt, dass wir die Balance verloren haben mittlerweile beschneiden wir direkt unser Ressource Sauerstoff in der Atemluft, nur um die Ressource Kalorien zu erzeugen.

Wir könnten natürlich versuchen effizienter zu werden, also z.B. nicht 15.000 Liter Trinkwasser für 1 Kilo Fleisch verbrauchen. Wenn wir alle Vegetarier werden würden, und auf Massentierhaltung verzichteten wäre das schon richtig gut, aber eigentlich würde uns das auch nur Zeit erkaufen, dann können wir uns eben bis 12 Milliarden vermehren und stehen wieder vor der gleichen Grütze.

Ich sehe also nicht, dass wir als Kollektiv irgendwie intelligent genug wären um diese Katastrophe aufzuhalten, zu stoppen und umzukehren. Wir pumpen den Ballon auf bis er platzt, wir können nicht anders.

* schaut mal auf die Inhaltsstoffe der Lebensmittel, es ist unfassbar, wie viele zu rund 50% oder gar mehr schlicht aus Zucker und Fett bestehen.

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Klimawandel 18 Okt 2016 12:25 #8921

Zwei Möglichkeiten:

1) Wir strengen uns an unser wirtschaften auf Nachhaltigkeit umzustellen doch die Klimaskeptiker haben recht und alles ist umsonst.
Wirklich?

2) Wir glauben den Skeptikern, machen weiter wie bisher und tun nichts und verstärken so die Effekte auf das Klima womöglich bis hin zum Umkippen mit katastrophalen Folgen.

Also:was ist besser?
Ist es von Schaden oder von Nutzen Technologien zu entwickeln die sparsamer und nachhaltiger mit natürlichen Ressourcen umgeht?

ZenForAll schrieb: Auch der kleine Inder Rangar möchte die Errungenschaften der Moderne nutzen, wollen wir das reglementieren.

Von welchen Errungenschaften sprichst du da? Machen die die Menschen wirklich glücklicher?

Gruß
Merilix

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Klimawandel 18 Okt 2016 12:37 #8922

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Hallo Madouc99,
ich gebe dir weitgehend Recht in der Beschreibung was alles schief läuft. Aber deinen Fatalismus finde ich gefährlich, auch wenn ich neidlos anerkenne, dass du in deinem privaten Verhalten vielleicht sogar wesentlich verantwortungsbewusster handelst als ich.

Wir pumpen den Ballon auf bis er platzt, wir können nicht anders.


Wenn ich dem zustimmen würde, müsste ich mich bei meinen Kindern dafür entschuldigen, sie in die Welt gesetzt zu haben. Wir leben auf Kosten unserer Kinder und Enkel. Wir hinterlassen ihnen eine unbewohnbare Wüste, wenn der vorherrschende Antrieb für unser Handeln als Gesellschaft der kurzfristige Profit bleibt, und wir die Kosten weiterhin auf nachfolgende Generationen abwälzen. Aber muss das so bleiben? Dieser Irrsinn ist doch nicht durch unabänderliche Naturgesetze vorgeschrieben. Die profitgetriebene kapitalistische Gesellschaft ist ja eine relativ junge Erfindung und wir könnten diese Gesellschaft umbauen, statt darauf zu warten, dass sie sich selbst ans Messer liefert. Obwohl mir natürlich auch bewusst ist, dass auch frühere, ganz anders geartete Kulturen ihren Lebensraum mit großer Begeisterung in Wüsten verwandelt haben.
Es gäbe die Möglichkeit, das Bevölkerungswachstum zu bremsen, nachhaltig zu produzieren, die Vielfalt des Lebendigen zu bewahren. Freilich braucht es seine Zeit, den Tanker umzusteuern, und die Frage ist, ob die Zeit noch reicht. Nur habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben.
Wir müssten auf Wohlstand verzichten - und zwar nicht unbedingt als Einzelne beim Einkaufen im Supermarkt. Faire Handelsbeziehungen, die auch schwächeren Handelspartnern ein Lebensrecht einräumen, wären unabdingbar. Statt dessen bekommen wir CETA und TTIP, also so ziemlich das genaue Gegenteil dessen, was notwendig wäre.

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Klimawandel 18 Okt 2016 12:59 #8923

stm schrieb: Die profitgetriebene kapitalistische Gesellschaft ist ja eine relativ junge Erfindung und wir könnten diese Gesellschaft umbauen, statt darauf zu warten, dass sie sich selbst ans Messer liefert.


Wir bräuchten einen Auslöser, eine neue Technologie, wie damals die Dampfmaschinen, Elektro- und Verbrennungsmotoren. Eine Technologie die von heute auf morgen Geld und Anhäufen von Reichtum trivial und unnötig macht. Etwas, das einfach jeder nutzen kann, mit einfachsten Mitteln und das die Familie satt macht. Dann wären wir frei vom Zwang des Systems, vom Zwang mit zu laufen oder zu sterben.

Ihr kennt sicher alle die idealisierte Gesellschaft die Gene Rodenberry in seinem Star Trek Geschichten skizziert, die kann es nur geben, weil die einen "Replikator" haben, ein Gerät das alles beliebige aus Energie (E=mc2) herstellen kann, das ist quasi das "technologische Fundament" für eine Gesellschaft frei vom Erwerbszwang, in der die Ausbeutung von Flora und Fauna zur Nahrungserzeugung keine Rolle mehr spielt. Gar nicht schlecht für einen versoffenen Playboy der späten 1960er oder?

Doch was könnte unser Auslöser sein?

stm schrieb: Hallo Madouc99,

Wir pumpen den Ballon auf bis er platzt, wir können nicht anders.

Wenn ich dem zustimmen würde, müsste ich mich bei meinen Kindern dafür entschuldigen, sie in die Welt gesetzt zu haben. Wir leben auf Kosten unserer Kinder und Enkel. Wir hinterlassen ihnen eine unbewohnbare Wüste, wenn der vorherrschende Antrieb für unser Handeln als Gesellschaft der kurzfristige Profit bleibt, und wir die Kosten weiterhin auf nachfolgende Generationen abwälzen. Aber muss das so bleiben?

Tatsächlich gibt es einige unter uns, die den Ballon nicht aufblasen würden bis er platzt, das Dumme ist nur, die haben meistens nichts zu sagen, und keine Macht Dinge zu ändern. Am Ruder deines Tankers sitzen mehrheitlich die Typen, deren Psyche so veranlagt ist, dass sie den Ballon immer wieder aufblasen und zum platzen bringen.

Zur Verdeutlichung was ich meine: www.uni-wuerzburg.de/en/sonstiges/meldun.../artikel/gierige-me/

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Klimawandel 18 Okt 2016 16:04 #8926

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Ja da gibt es in der St Trek Reihe eine ganz interessante Folge. Cpt Picard landet mit seiner Crew auf einem Planeten, auf dem die dortigen Bewohner wie im Mittelalter leben. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass diese Gesellschaft ´bereits über all die Technologie verfügt, wie die Sternenfahrer. Penlich berührt entschuldigt sich der Cpt. Diese Gesellschaft hat sich nach erfolgreicher Technologie wieder auf andere Werte zurückbesonnen.
Will damit sagen, dass noch mehr Technologie nicht unbedingt des Rätsels Lösung ist.

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Klimawandel 18 Okt 2016 16:53 #8928

Ralf schrieb: Ja da gibt es in der St Trek Reihe eine ganz interessante Folge. Cpt Picard landet mit seiner Crew auf einem Planeten, auf dem die dortigen Bewohner wie im Mittelalter leben. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass diese Gesellschaft ´bereits über all die Technologie verfügt, wie die Sternenfahrer. Penlich berührt entschuldigt sich der Cpt. Diese Gesellschaft hat sich nach erfolgreicher Technologie wieder auf andere Werte zurückbesonnen.
Will damit sagen, dass noch mehr Technologie nicht unbedingt des Rätsels Lösung ist.


Du sprichst von "Star Trek: Insurrection" - Das war eine kleine Gruppe von maximal 500 Bewohner auf dem gesamten Planeten. Ja, das wäre eine Möglichkeit den Klimawandel sofort zu stoppen, wir subtrahieren einfach 7.499.999.500 Menschen von der Erde.

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Klimawandel 18 Okt 2016 17:21 #8932

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Ich bin dann die Nummer 430 und was dann nach den 500 kommt interessiert mich nicht so.

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Klimawandel 19 Okt 2016 09:13 #8938

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Und genau hier liegt unser Problem. Wir sind nicht 500, sondern über 7 Milliarden und es werden noch mehr. Ob eine neue Technologie wirklich helfen würde - auch da habe ich so meine Zweifel. Es kommt ja immer darauf an, wie wir sie einsetzen. Gegenwärtig herrscht eine Denkweise, die ich mal als "Atomstromprinzip" bezeichnen möchte: Solange man die offensichtlichen Folgen nicht zur Kenntnis nimmt, ist die Welt doch völlig in Ordnung. Also was soll das Geschrei von wegen Klimawandel? Kann man alles verdrängen. Die Zusammenhänge sind derart komplex, dass sich immer ein Argument finden lässt, um die Sorgen als unbegründet erscheinen zu lassen. Und ein paar Grad wärmer kann ja auch ganz angenehm sein.

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Klimawandel 19 Okt 2016 12:46 #8941

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Ich denke ein eingefahrenes System wie unser Weltklima lässt sich einerseits nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Ich denke es gibt viele Regelungsmechanismen, welche eine Stabilität darstellen.
ABER: Wenn diese Grundstabilität überschritten wird, dann gibt es große Ausschläge mit unvorhersehbaren Folgen.
Ähnlich wie ein Auto, welches auf der Autobahn ins Schlingern gerät und sich durch Spurkontrolle und eingebauten ESP usw. noch fangen kann.
Wenn es aber dann ausbricht....
Wir werden immer mehr Menschen auf der Erde. Die natürlichen Mechanismen, welche eine Überpopulation vermeiden sollten, werden von uns immer mehr interdrückt (Seuchen, Krankheiten usw.)
Es wäre natürlich auch schlimm, wenn wir das nicht tun würden.
Die soganannten Schwellenländer sind auf dem Weg zum "Fortschritt". Den Menschen dort zu erklären, dass sie einen Fehler machen, wenn sie es genauso machen wie wir, ist wohl zwecklos.
Arbeiten wir nun an uns.
Wünschen wir der Erde viel Glück!

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Klimawandel 19 Okt 2016 16:56 #8951

stm schrieb: Und genau hier liegt unser Problem. Wir sind nicht 500, sondern über 7 Milliarden und es werden noch mehr. Ob eine neue Technologie wirklich helfen würde - auch da habe ich so meine Zweifel. Es kommt ja immer darauf an, wie wir sie einsetzen. Gegenwärtig herrscht eine Denkweise, die ich mal als "Atomstromprinzip" bezeichnen möchte: Solange man die offensichtlichen Folgen nicht zur Kenntnis nimmt, ist die Welt doch völlig in Ordnung. Also was soll das Geschrei von wegen Klimawandel? Kann man alles verdrängen. Die Zusammenhänge sind derart komplex, dass sich immer ein Argument finden lässt, um die Sorgen als unbegründet erscheinen zu lassen. Und ein paar Grad wärmer kann ja auch ganz angenehm sein.


Das meinte ich. Deshalb mein Pessimismus. Die Ursache dieser gesamten Misere sind wir, Homo Sapiens. Es kann sich kaum wirklich etwas zum Besseren wenden, solange wir uns ungehemmt vermehren unsere Anzahl stetig wächst.

Wie ich schon sagte, falls wir tatsächlich etwas täten, was die Katastrophe abbremsen würde, dann vermutlich nur solange, bis wir den positiven Effekt durch Zeugung ausreichend großer Nachkommenschaft wieder egalisiert hätten. 12 Mrd vegetarische Homo Sapiens sind halt genauso schlecht für die Erde wie 7 Mrd Fleisch fressende Homo Sapiens.

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Klimawandel 19 Okt 2016 17:11 #8953

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Es ist ja schon versucht worden in China 1 Kind Politik. Hat zum Teil funktioniert.
Aber die ganze menschliche Population mit all ihren Ländern und Religionen und Staatsformen in dieser Hinsicht überein zu bekommen?
Stoßen wir an unsere Grenzen, mit all den Konsequenzen. Ich möchte nicht darüber nachdenken.
Wenn der blanke Überlebensdrang des Menschen ausbricht, dann wird es sich zeigen.

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Klimawandel 20 Okt 2016 10:37 #8962

Ralf schrieb: Es ist ja schon versucht worden in China 1 Kind Politik. Hat zum Teil funktioniert.
Aber die ganze menschliche Population mit all ihren Ländern und Religionen und Staatsformen in dieser Hinsicht überein zu bekommen?
Stoßen wir an unsere Grenzen, mit all den Konsequenzen. Ich möchte nicht darüber nachdenken.
Wenn der blanke Überlebensdrang des Menschen ausbricht, dann wird es sich zeigen.


China hat uns ja eher gezeigt, dass es selbst mit brutalsten Durchsetzungsmethoden eher nicht gelingt das Bevölkerungswachstum zu kontrollieren. Ich denke wir steuern auf ein Szenario wie ein sogenanntes "Mäusejahr" in Nagerpopulationen zu, nur wird das bei uns länger andauern bis wir uns "normalisiert" haben.

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Klimawandel 20 Okt 2016 11:02 #8964

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Ich bin ein großer Freund des SF Hörspiels speziell aus den 70er und 80er Jahren.
Ein sehr schönes Stück gibt es zum Thema.
Im Hörspiel geht es darum, dass Außerirdische die Bevölkerung von San Fransico vor einer Katastrophe warnen wollen.
Die Ignoranz der Menschen, bringt letztlich das Vorhaben zum Scheitern.

DownloadlinK : Bericht über eine bedrohte Stadt, SF Hörspiel von Doris Lessing.
1drv.ms/u/s!Asv8-FJJVUSyiVPU4Zxsr1CMKRoq

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Klimawandel 15 Nov 2016 15:12 #9566

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Da s habe ich im Bezug das auch der kleine Rangar in Indien so leben möchte wie wir

Das ist doch ganz einfach, Einfach den Wasserhahn aufmachen und sich die Hände waschen oder das Große Geschäft runterspülen .
An den Herd gehen und sich eine Mahlzeit zubereiten einen Kühlschrank usw. Alle diese Dinge brauchen Energie, wenn man wohlhabender ist möchte man Echtholz Parkett oder gebrannte Fließen etc..

Es sind nicht nur die großen Dinge die Energie kosten sondern das ganz Alltägliche

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Klimawandel 20 Nov 2016 19:06 #9774

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Das habe ich auf der Achse des Guten gefunden.
klauspdahm.com/data/documents/Website-Fi...terview-zum-Buch.pdf

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Klimawandel 21 Nov 2016 13:52 #9783

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Ist der Text ernsthaft gemeint oder satirisch? Ich greif mal einen Absatz heraus:

Antwort Dahm: Unser heutiger Klimawandel ist nicht neu und die unzähligen Klimaveränderungen in der Vergangenheit kann nicht der Mensch verursacht haben. Der heutige Klimawandel, den ich keinesfalls bestreite, hat aber nur einen Anteil von 0,0001% an der Klimageschichte der Erde! Das IPCC hat erst versucht zu suggerieren, dass das Klima früher weitgehend konstant gewesen sei und erst der Mensch nun das Klima verändern würde, weil er bei seiner wirtschaftlichen Tätigkeit Treibhausgase emittiert. Diese Argumentation ist falsch, verfängt aber bis heute recht gut, wie die Statements prominenter Politiker oder Künstler zeigen: Der Klimawandel sei eine Tatsache; wer das abstreitet sei unglaubwürdig usw. Zuletzt hat sich dergestalt der bekannte Filmschauspieler Leonardo DiCaprio geäußert

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Klimawandel 21 Nov 2016 19:12 #9796

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Ein Vorschlag: wir analysieren den Absatz, den ich aus dem Text herausgegriffen habe. Wie gut sind die Argumente? Was ist überhaupt ein Argument und was Geschwätz? Dann greifst du einen Absatz heraus, und wir machen dasselbe. Im Anschluss suchen wir uns einen Text von Harald Lesch zum Thema und wiederholen das Spielchen. Auch wieder mit zwei Absätzen. Am Schluss wägen wir dann ab.
Ich stelle mir das in etwa so vor wie in den frühen platonischen Dialogen, wo ein Sophist eine steile These vorbringt, die Sokrates dann in aller Gründlichkeit zerpflückt.

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Klimawandel 22 Nov 2016 18:26 #9841

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Das ist eine gute Frage STM . Ein westlicher Punkt sind Gefühle für viele Menschen sind Gefühle wichtiger als Fakten. Da wir in den meißten Bereichen Laien sind ist das destilieren von Fakten eine Herkules Aufgabe. Wir werden sehen wie sich das Klima wandelt änder können wir es ehe nicht.

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Klimawandel 22 Nov 2016 18:53 #9842

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Das finde ich jetzt ein wenig enttäuschend. Ich hatte gehofft, du gibst dir mehr Mühe mit der Antwort.

Nachtrag: dann kannst du mir vielleicht eine Verständnisfrage beantworten. Was meint Dahm mit der Aussage:

Der heutige Klimawandel, den ich keinesfalls bestreite, hat aber nur einen Anteil von 0,0001% an der Klimageschichte der Erde!

Was hat er da ausgerechnet - bis auf vier Stellen hinter dem Komma?! Ich verstehe es nicht.

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Klimawandel 22 Nov 2016 19:52 #9845

stm schrieb: Das finde ich jetzt ein wenig enttäuschend. Ich hatte gehofft, du gibst dir mehr Mühe mit der Antwort.

Nachtrag: dann kannst du mir vielleicht eine Verständnisfrage beantworten. Was meint Dahm mit der Aussage:

Der heutige Klimawandel, den ich keinesfalls bestreite, hat aber nur einen Anteil von 0,0001% an der Klimageschichte der Erde!

Was hat er da ausgerechnet - bis auf vier Stellen hinter dem Komma?! Ich verstehe es nicht.


Möglicherweise die Zeitdauer des Klimawandels (?)

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Klimawandel 22 Nov 2016 20:16 #9846

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Das mit der Zeitdauer kommt nicht hin, wenn man bedenkt, dass die Erde 4,567 Milliarden Jahre alt ist. Und ein Klima hat es schon immer gegeben.

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Klimawandel 28 Nov 2016 11:10 #9978

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Harry hat mal wieder was zum Klima ausgelassen


Das war mein Kommentar dazu

Hallo, hier in Europa leben Menschen mit einem IQ von Durchschnittlich 100, mit diesem intrinsisch gegebenen Intellekt, sind wir in der Lage funktionierende Demokratien und Gesellschaften zu bilden. Mit dem verschwinden des endemischen Europäers
der gelernt hat sich zu hinterfragen ist jede Maßnahme a Priori Unnütz, weil jeder Mensch auf diesem Erdball möchte einen westlichen Lebensstil, Kann man das verhindern. Ich glaube ohne Zwangsmaßnahmen wird das nicht funktionieren .
Nebenbei. Unser Meeresspiegel ist Erdgeschichtlich im Mittel da ist noch 60 Meter Platz nach oben. Die Erde war 80% komplett Eisfrei.Wo ist das Problem. Das Meer steigt und der Mensch muß sich anpassen, nun passiert das ein bisschen schneller.
Ich glaube den Amischen in Pennsylvania wird das einen feuchten Kehricht interessieren

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