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THEMA: Klimawandel

Klimawandel 30 Dez 2016 19:55 #10871

Herodot schrieb: Nach empirischen Daten weiss eben niemand, ob wir in einem Klimawandel sind, noch weniger ob dieser durch Menschen gemacht ist.


Ich verstehe deine Aussage nicht ganz.
Schau dir dieses Bild an. Daran erkennt man ganz klar, wie es immer wärmer wird. Dass es einen Klimawandel gibt, das lässt sich doch kaum leugnen.

Ich möchte an dieser Stelle auch die NASA zitieren. Als Regierungsorganisation der USA (der Staat, der wohl am Meisten am Öl interessiert ist) kommt selbst die NASA zu dem Schluss, dass 1,300 unabhängige* Naturwissenschaftler von Ländern aus der gesamten Welt, zu dem Schluss kamen dass mit 95% Wahrscheinlichkeit die Erwärmung auch von den Menschen verschuldet ist."
In its Fifth Assessment Report, the Intergovernmental Panel on Climate Change, a group of 1,300 independent scientific experts from countries all over the world under the auspices of the United Nations, concluded there's a more than 95 percent probability that human activities over the past 50 years have warmed our planet. ( NASA )

Wollen wir es riskieren? Als Vergleich: Das ist so, wie wenn man sich mit einem mit 5 von 6 Kugeln geladenen Revolver 2 Mal in den Kopf schießen würde und hofft, zu überleben. Bist du bereit, das Risiko einzugehen, oder legst du lieber die Waffe weg?

Außerdem: Was ist der Nachteil an erneuerbaren Energien? Warum sollten wir nicht umsteigen?

Peter Vetter schrieb: Das Erdöl fließt

Nur wie lange noch?...

Viele Grüße,
Nirusu

*Nichts mit "Von den USA finanziert"

Ach ja, @Herodot Dein letzter Beitrag ist aus irgendwelchen Gründen leer. Du zitiertest Merilix ohne selber etwas dazuzuschreiben...

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan

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Klimawandel 30 Dez 2016 20:10 #10873

Nirusu schrieb:

Herodot schrieb: Nach empirischen Daten weiss eben niemand, ob wir in einem Klimawandel sind, noch weniger ob dieser durch Menschen gemacht ist.


Ich verstehe deine Aussage nicht ganz.
Schau dir dieses Bild an. Daran erkennt man ganz klar, wie es immer wärmer wird. Dass es einen Klimawandel gibt, das lässt sich doch kaum leugnen.

mit einem Bild bestätigst du nun den Klimwandel? ^^ ich sagte schon mal,nur mit "TUN" kommt man ins wissen.Information sind kein wissen. Es ist auch müssig Laien komplexe Vorgänge zu erklären.Auch sprach ich nicht davon das es keinen Klimawandel gibt.,bzw diesen leugne.Befass dich mal mit Wissenschaft, dann verstehst du auch den Zusammenhang.

Ich möchte an dieser Stelle auch die NASA zitieren. Als Regierungsorganisation der USA (der Staat, der wohl am Meisten am Öl interessiert ist) kommt selbst die NASA zu dem Schluss, dass 1,300 unabhängige* Naturwissenschaftler von Ländern aus der gesamten Welt, zu dem Schluss kamen dass mit 95% Wahrscheinlichkeit die Erwärmung auch von den Menschen verschuldet ist."
In its Fifth Assessment Report, the Intergovernmental Panel on Climate Change, a group of 1,300 independent scientific experts from countries all over the world under the auspices of the United Nations, concluded there's a more than 95 percent probability that human activities over the past 50 years have warmed our planet. ( NASA )

Wollen wir es riskieren? Als Vergleich: Das ist so, wie wenn man sich mit einem mit 5 von 6 Kugeln geladenen Revolver 2 Mal in den Kopf schießen würde und hofft, zu überleben. Bist du bereit, das Risiko einzugehen, oder legst du lieber die Waffe weg?

Außerdem: Was ist der Nachteil an erneuerbaren Energien? Warum sollten wir nicht umsteigen?

Auch davon habe ich nichts erwähnt.

Peter Vetter schrieb: Das Erdöl fließt

Nur wie lange noch?...

Viele Grüße,
Nirusu

*Nichts mit "Von den USA finanziert"

Ach ja, @Herodot Dein letzter Beitrag ist aus irgendwelchen Gründen leer. Du zitiertest Merilix ohne selber etwas dazuzuschreiben...

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Klimawandel 30 Dez 2016 20:46 #10874

Herodot schrieb: Es ist auch müssig Laien komplexe Vorgänge zu erklären. Auch sprach ich nicht davon das es keinen Klimawandel gibt.,bzw diesen leugne. Befass dich mal mit Wissenschaft, dann verstehst du auch den Zusammenhang.


Oha. :S
Da entschuldige ich mich, einem der bedeutendsten Wissenschaftlern unserer Zeit mit "Laien"-Fragen genervt zu haben und werde mich nun erst einmal mit "Wissenschaft befassen", bevor ich jemals wieder seine Hypothesen in Frage stellen sollte.
Ich ziehe meinen Hut vor ihm und mich selber zurück aus dieser Konversation. Das führt hier ja offensichtlich zu nichts.

Viele Grüße,
Nirusu

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Klimawandel 30 Dez 2016 21:14 #10878

Ich denke mir, die Frage bezüglich des Klimawandels gehört erweitert auf die Frage: „Greift der Mensch in seinen Lebensraum ein in einer Art und Weise, die geeignet sind, seinen Lebensraum zu verschlechtern bzw. den Lebensraum der nächsten Generationen dramatisch zu verschlechtern?" Ob der Eingriff des Menschen in die Natur soweit reich, dass dieser Eingriff sogar geeignet ist, das Klima zu verändern, ist eher eine Zusatzfrage.

Ohne irgend welche Statistiken würde ich gefühlsmäßig sagen, dass der Eingriff des Menschen in seinen Lebensraum bereits heute mehr als die Hälfte der Menschheit ihren Lebensraum verschlechtert hat, teilweise sogar sehr dramatisch. Tendenz steigend.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Klimawandel 01 Jan 2017 16:10 #10900

Und bevor wir alle kein Auto mehr fahren, sollten wir mal weniger Zeug aus Übersee kaufen:

Die Weltflotte von 90.000 Schiffen verbrennt rund 370 Millionen Tonnen Treibstoff pro Jahr, was einer Emission von 20 Millionen Tonnen Schwefeloxid entspricht. Allein die 15 größten Schiffe der Welt stießen pro Jahr so viele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Autos, so der NABU (Naturschutzbund Deutschland).

Und der Schwefelausstoß dieser Wagenmenge (knapp 90.000 Tonnen) würde von nur 24 Containerschiffen egalisiert, hat die die in den Niederlanden ansässige DK-Group Marine Industry Innovators ermittelt. Sie kommt auch zu dieser Aussage: Der Schwefelausstoß der Schifffahrt beträgt „das 97-fache der kommerziellen Flugzeugflotte.“

Quelle: www.welt.de/dieweltbewegen/sonderveroeff...bleibt-auf-Kurs.html

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

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Klimawandel 04 Jan 2017 11:15 #10955

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Wow da ist sind ja doch noch viel Infos gepostet worden. Ich glaube zu können,
dass es insgesamt wärmer wird. Die Frage lautet, was nun.
Meiner Meinung, solange wir fossile Brennstoffe haben benutzten wir diese.
Es müssen Lösungen her wie man Energie speichern kann und das unter dem Blickpunkt
der Wirtschaftlichkeit. Ohne Speicher keine Energiewende. Da wüeden mich eure Vorschläge interessieren. B)

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Klimawandel 04 Jan 2017 13:40 #10956

ZenForAll schrieb: Ohne Speicher keine Energiewende. Da wüeden mich eure Vorschläge interessieren. B)



Genau DAS ist der Knackpunkt, es müssen Speichermöglichkeiten für den in günstigen Zeiten überschüssig produzierten Strom her.

Wobei es äußerst ungünstig ist, dass wir im Netz Wechselstrom nutzen, der lässt sich nämlich überhaupt nicht speichern, der muss zuerst mal verlustreich in Gleichstrom gewandelt werden, dann kann man ihn in Akkus speichern. Zur Nutzung im Netz muss er dann wiederum verlustreich in Wechselstrom umgewandelt werden.

Es gibt zur Zeit nur folgende andere Speichermöglichkeiten:

- "Power to Gas"-Verfahren

und

- Wärmespeicherkraftwerke, die teils mit einer salzhaltigen Lösung betrieben werden

zum Einsatz bzw, es wird/wurde daran geforscht.

Daneben gibt es noch andere, teils exotisch anmutende Speichermöglichkeiten, z. B.


- Druckluftspeicherkraftwerk

- Solarthermisches Speicherkraftwerk (auch mit einer salzhaltigen Lösung arbeitend)

- Hohlkugeln aus Beton auf dem Meeresgrund

- Unterwasserballon

- Schwungradspeicherung (kinetische Energie)

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Speicherkraftwerk

Die bisher genutzten Zwischenspeicher wie die Pumpspeicherkraftwerke können hierbei leider vernachlässigt werden, denn sie können bei großem Raumbedarf und Aufwand nur eine zeitlich eng befristete Spitzenlast abdecken, außerdem wehren sich Anwohner zunehmend gegen den Bau neuer Pumpspeicherkraftwerke, politisch nicht durchsetzbar.


Ich halte das Power to Gas-Verfahren für das wirtschaftlichste, denn damit produziert man Wasserstoff bzw. Methan, was dem Erdgas chemisch sehr nahe kommt, dieses Gas kann man sodann im sowieso bereits vorhandenen Erdgasnetz nutzen und sodann umweltneutral verbrauchen und in Gaskraftwerken wiederum zu Strom umwandeln.

Für Gas wäre also eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur inklusive großen Zwischenspeichern vorhanden, man müsste nur noch diese "Power to Gas"-Umwandlungsanlagen bauen.

Auch vielversprechend wären die mit einer Salzlösung betriebenen solarthermischen- bzw. Wärmespeicherkraftwerke, allerdings darf diese Salzlösung niemals unter einer bestimmten Temperatur fallen, ansonsten kristallisiert das Salz aus und die gesamte Anlage ist Schrott. Ob dieses Risiko einer der gewerblichen Kraftwerksbetreiber eingehen mag?

Die übrigen Speichermöglichkeiten halte ich persönlich für nicht in großem Massstab machbar.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Klimawandel 08 Jan 2017 10:39 #11088

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Danke UDO
Mein grüner Freundeskreis, lügt sich da einen . Die Verstehen Eta also Verlustfaktor nicht. Hr Sinn hat mal durchrechnen lassen, in Bezug auf Stromspeicher, wenn es flächendeckend E Autos geben würde, das Ergebnis war sehr ernüchternd. Hr. Sinn kommt zu dem Ergebnis das nur Wasser Pumpspeicherwerke einigermaßen funktionieren könnten.

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Klimawandel 08 Jan 2017 14:00 #11092

Wichtig ist es bezüglich der Energiewende den Frotverlauf zu beschreiben.

Hier kämpfen Zentralisten gegen Autarkisten. (hier darf man gerne und fehlerfrei auch Konzerne gegen Bürger sagen)

Phase 1 dieses Krieges wird gekennzeichnet durch die aufkommende Photovoltaik. Der Staat fördert den sich autarker machenden Bürger. Den Zentralisten die ihre Felle davon schwimmen sehen ist das ein Dorn im Auge.

Phase 2 Die Zentralisten schöpfen einen maximalen Anteil der für eine Energiewende nötigen Mittel durch Sinnloses was nur so allein tun können ab und verkünden Unmöglichkeiten.

Sie möchten Speicher im Bereich 600 Grad Celsius erforschen obwohl deren Wirkungsgrad schon theoretisch im Bereich um 50% begrenzt ist. In Gas speichern bei ähnlichen Wirkungsgraden und überhaupt möglichst viel Geld verbrennen für Dinge an die nur eine Anforderung gestellt wird. Sie dürfen heute nicht funktionieren ! Windenergieparks in der Nordsee die nur dem Zweck dienen Mittel durch Nicheinspeisevergütungen abzuschöpfen. Technologien zum verstromen von Nahrungsmitteln fördern. Gigantische Stromtrassen planen.Glaubt jemand das Bayern jemals ein Watt Windparkstrom braucht um die Energiwende zu vollziehen? Die Notwendigkeit neuer Braunkohlekraftwerken wird formulieren Brennstoffzellen möchte man erforschen. Kurz und gut man möchte alles alles tun nur um zu verhindern das man ein Watt Marktanteil verliert.

Man vergewissere sich an dieser Stelle einmal das uns die deutsche Automobilindustrie gerne verkünden würde das es ein Auto wie den Tesla gar nicht geben kann. So was möchte man lieber unter 30 Jahre ergebnisloser Brennstoffzellen Forschung vergraben wie bei Daimler oder durch verdummende Werbekampagnen die man durch kriminelle Aktionen stützen muss den Diesel umweltfreundlich darstellen wie bei VW.

Phase 3 Unsere Zukunft

Die Zentralisten drohen zu gewinnen. Ich sehe es momentan als eine Spiel ein Mann gegen den Rest der Welt. Elon Musk gegen alle. Er flutet uns mit Elektroautos und Energiespeichern oder wir fahren die Energiewende krachend an die Wand. Das erkennt unsere Politik entweder rasend schnell und trocknet den Sumpf unwilliger Automobilproduzenten und sabotierender Energiezentralisten quasi mit dem Flammenwerfer aus (schonendere Versuche werden zu unvollständig und zu spät kommen um noch zu helfen) oder wir fahren auch unseren Arbeitsmarkt krachend an die Wand..

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Klimawandel 08 Jan 2017 20:09 #11103

Ein ganz anderer Aspekt zum Thema Klimawandel (aus dem Januar Heft Spektrum der Wissenschaft). Hier geht es um einen Bericht, dem ich entnommen habe, wie schnell natürliche Klimawandel vonstatten gehen können.

Ich zitiere: "Regionale und lokale Umweltbedingungen lassen sich zum Beispiel an fossilen Pflanzenresten oder Seesedimenten ablesen. Letzteren Quellen zufolge lag die Jahreshöchsttemperatur im Rheinland während der ausklingenden Weichsel-Kaltzeit vor 16000 bis 14700 Jahren bei etwa 9°C. ...
Innerhalb von maximal 150 Jahren erreichten die Jahreshöchstwerte im Rheinland etwa 19°C."

10°C Unterschied in nur 150 Jahren! Allerdings mit 2 Einschränkungen: Rheinland ist nur lokal und nicht global und Höchsttemperaturen sind nicht Durchschnittstemperaturen. Dennoch finde ich das höchst bemerkenswert. Bei unserer aktuellen Klimawandel-Diskussion sprechen wir über vielleicht 2° in 100 Jahren.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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