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THEMA: Hawking Strahlung

Hawking Strahlung 23 Feb 2018 04:27 #28438

Bei der Hawking Strahlung geht es doch darum, dass ein Schwarzes Loch durch spontane Teilchenentstehung, wobei eines der Teilchen außerhalb des Ereignisshorizontes entsteht und sein Anthipartner in das schwarze Loch hinein fällt, Hawking Strahlung abgiebt. Aber wie komt es, dass das schwarze Loch dadurch "ausdampft" und langsam an masse verliert? Immerhin müssten doch die hälfte der Teilchen die in das schwarze Loch fallen Positive und die andere hälfte Negativ sein und sich somit wider aufheben, geschweige denn ob es moglich ist, dass sich zwei Teilchen hinter dem Ereignisshorizont überhaupt interagieren?

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Hawking Strahlung 23 Feb 2018 07:04 #28439

Hawkingstrahlung entsteht aus Quantenfluktuation, eine energetische Anleihe die zurückgesahlt werden muss um den Energieerhaltungssatz nicht zu verletzen. Es entstehen Teilchenpaare aus dem Nichts, existieren kurz und rekombinieren dann wieder zu Nichts und zahlen damit diese Anleihe zurück, gleichen die Energiebillanz aus. Hawking nimmt dabei an, dass es bei am Ereignishorrizont entstehenden Fluktuationen vorkommen kann, dass eines der Teilchen des Paares (kann sowohl das Teilchen oder auch Antiteilchen sein) in den Ereignishorrizont geraten könnte und das andere Teilchen nicht. Da diese beiden dann nicht miteinander rekombinieren können um die „Energieanleihe“ wieder zurückzuzahlen wird diese durch die Kombination entweder des einen oder des anderen Teilchens mit einem anderen passieren und sich in Nichts auflösen - also ggf. auch des Teilchens, welches sich hinter dem Ereignishorrizont befindet. Damit lösen sich zumindest statistisch auch Teilchen auf, die sich bereits hinter dem Ereignishorrizont befinden, quasi „ausdampfen“. Der Effekt dürfte aber extrem klein sein.

Hawking scheint wenn ich Herrn Gassner in einem seiner Videos richtig verstanden habe noch darüber hinaus zu gehen. Er nimmt an, dass ein Teilchenpaar aus Materie und Antimaterie am EH entsteht und die Antimaterie in des EH fällt wobei die Materie es schafft draussen zu bleiben. Antimaterie soll sich ja aber in der Zeit rückwärts bewegen und daher den EH daher wieder verlassen können - dann als Materie. Das ware dann die Hawkingstrahung.

Das kann ich nicht ganz nachvollziehen da dadurch der Energieerhaltungssatz (nicht nur kurzfristig) verletzt werden würde.
Vielleicht hat ja jemand anders hier eine schlüssige Erklärung dafür.

Vielleicht wäre das ganze noch nachvollziehbar, wenn (wie man wohl eine weile angenommen hat) Antimaterie auch Antigravitation erzeugt. Dann allerdings ware die Frage, warum gerade das Antimaterieteilchen in den EH stürzen sollte (da ja gerade dieses von der Gravitation des SL eher abgestossen würde). Allerdings hat man ja wohl auch bereits herausgefunden, dass auch Antimaterie der Gravitation und nicht der Antigravitation unterliegt: www.nzz.ch/wissen/wissenschaft/fallstudi...sserstoff-1.18073979

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