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THEMA: Bericht Spiegel online

Bericht Spiegel online 22 Nov 2018 21:10 #45169

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Spiegel online
Selbstausrottung durch Genmanipulation
"Jetzt spielen wir wirklich Gott"
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Wissenschaftlern ist es gelungen, den Tod selbst ins Erbgut von Mücken zu schleusen. Die Tiere pflanzten sich fort, vererbten das Gen - sie rotteten sich aus. Kritiker sagen: Niemals zuvor haben Biologen eine gefährlichere Technologie ersonnen. Von Johann Grolle
21. November 2018

Nun ich habe kein Abo, und kann deshalb den kompletten Artikel nicht lesen. Aber wenn das keine Fake Nachricht sein sollte und das tatsächlich stimmt, was kommt dann als nächstes. Wenn so etwas bei Mücken möglich ist wie lange wird es dauern bis ein solches Gen beim Menschen eingeschleust werden kann. Ich weiß, das durch Mücken Krankheiten übertragen werden können, wie sicher ist es das ein solches Todesgen nicht auch irgendwann auf den Menschen übertragen werden kann. Alleine der Gedanke das man durch Genmanipulation ein solches Ereignis, das sich eine ganze Gattung praktisch ausgelöscht wird erschreckend. Einige Wissenschaftler scheinen ja überhaupt keine Skrupel mehr zu besitzen. Selbst die Überschrift spricht ja schon Bände. Irgend wann entscheidet irgend einer die und diese Person entsprechen nicht der Norm, denen verpassen wir eins (sogenannte Schutzimpfung ) und nach 2 bis 3 Monaten sind sie Tod. Wer gibt uns das Recht eine Spezies selbst wenn es sich um Mücken handelt gezielt durch Genmanipulation von Erdball zu vertilgen. Denn ich sehe es so ( tut mir leid, das hier in einem Forum, das normalerweise nichts mit Biologie und Gentechnik zu tun hat mal Anzusprechen ) Aber ich denke es geht uns alle was an. Von mir aus könnt ihr mich von diesem Forum bannen, aber Aussprechen muss ich das mal. Hier geht es um Quantenforschung Schwarze Löcher und alles was der Kosmos zu bieten hat, was mich persönlich sehr interessiert, selbst als nicht Fachmann, allerdings lassen mich solche Mitteilung an den Grundfesten der Forschung und der Etik der Zivilisation zweifeln. Alleine das man hochbegabte angehende Wissenschaftler dazu benutzt sich mit CO2 Manipulationen zu beschäftigen ist schon der Hammer, aber das mit den Genen, also dazu fehlen mir einfach die Worte das zu umschreiben. Harald Lech wäre besser bei seinem zuerst genannten Titel zu seinem Buch DIE ERDE HAT MENSCH geblieben. Ich hoffe, das ihr meine Meinung teilt

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Bericht Spiegel online 22 Nov 2018 21:46 #45173

Fernglasspechtler schrieb: Denn ich sehe es so ( tut mir leid, das hier in einem Forum, das normalerweise nichts mit Biologie und Gentechnik zu tun hat mal Anzusprechen ) Aber ich denke es geht uns alle was an. Von mir aus könnt ihr mich von diesem Forum bannen, aber Aussprechen muss ich das mal.


Ich habe auch kein Spiegel plus, daher kann ich den Artikel auch nicht lesen. Vielleicht gibt es hierzu noch eine andere frei zugängliche Quelle. Wenn jemand eine findet bitte posten.

Moderatoren Hinweis

Aus meiner Sicht spricht hier nichts dagegen, das Thema Gentechnik zu diskutieren. Gesperrt wird man dafür sicher nicht.

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Bericht Spiegel online 22 Nov 2018 22:08 #45175

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Hallo Fernglasspechtler, Biologie und Gentechnik sind durchaus auch Thema in diesem Forum. Und was du hier ansprichst, ist bedeutend. Deine Frage ist aber nicht einfach zu beantworten. Du willst wissen:

Wer gibt uns das Recht eine Spezies selbst wenn es sich um Mücken handelt gezielt durch Genmanipulation von Erdball zu vertilgen.

Der Umstand, dass wir andere Spezies ausrotten, ist ja nicht neu. Neu ist allenfalls der wissenschaftliche Unterbau, der Umstand, dass die Ausrottung nun auf einer bewussten Entscheidung beruhen kann. Aber selbst diese Situation ist nicht gänzlich neu. Gezielt ausgerottet wurde im 20. JH eine andere Spezies: das Pockenvirus.

Am 8. Mai 1980 wurde von der WHO festgestellt, dass die Pocken ausgerottet sind. Dennoch sind weitere Pockeninfektionen nicht völlig ausgeschlossen. Offiziell existiert das Virus noch in zwei Laboratorien der Welt; allerdings ist unklar, ob in einigen Staaten unveröffentlichte Virenbestände gehalten werden.

Man hat es also schon einmal gemacht. Nur die technischen Möglichkeiten wurden weiter entwickelt, das grundsätzliche moralische Problem ist aber dasselbe.
Du frägts: "Wer gibt uns das Recht"? Das wirft natürlich die schwierige Frage auf, wie Recht begründet ist, wer Recht setzen kann. Die Wikipedia führt den Begriff folgendermaßen ein:

Recht bezeichnet die Gesamtheit der generellen Verhaltensregeln, die von der Gemeinschaft gewährleistet sind. Solche Verhaltensnormen entstehen entweder als Gewohnheitsrecht durch fortdauerndes Befolgen von Regeln, die von der Gemeinschaft als verbindlich akzeptiert werden, oder als gesetztes ("positives") Recht, das von staatlichen oder überstaatlichen Gesetzgebungsorganen oder von satzungsgebenden Körperschaften geschaffen wurde.

Wenn man von dieser säkularen Begriffsbestimmung ausgeht, kann uns niemand dieses Recht geben. Es liegt an uns, geeignete Verhaltensregeln für den Umgang mit neuen technischen Möglichkeiten zu entwickeln.
Ist es also erlaubt, vielleicht sogar geboten, eine andere Spezies auszurotten? Bei Pocken, Ebola und vergleichbaren Krankheitserregern würde ich das bejahen. Auch bei Mücken, die Krankheiten übertragen, tendiere ich eher noch zu einem Ja. Klar ist aber auch: vorhandene Technik kann missbraucht werden. Und mit den technischen Möglichkeiten wächst die Gefahr katastrophaler Fehler. Also sollte man sehr genau diskutieren, was verantwortet werden kann und was unterbunden werden muss, bevor man Dinge in die Welt setzt, die man dann nicht mehr zurückholen kann.

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Bericht Spiegel online 22 Nov 2018 22:08 #45174

.
«Wir sollten zumindest so anständig sein,
die Menschen über die Pläne zu informieren
und ihre Meinung anzuhören.»
Kevin Esvelt, Biochemiker

Vorsicht vor dem genetischen Turbo

Finanziert vom US-Militär

Wie ein Buschbrand

Ein Bericht vom 09.06.2016
bazonline.ch/wetter/allgemeinelage/vorsi...story/16189568?track

Nachsatz:
Habe gerade gemerkt, dass bei mir der Link nur am Laptop funktioniert, nicht aber am Smartphone???
.

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Bericht Spiegel online 23 Nov 2018 12:36 #45185

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Hallo an alle. Ich weiß, das durch den Menschen Arten Ausgerottet worden sind.

Was nicht in mein Hirn will ist : Astrobiologen suchen mit allen Mitteln und Möglichkeiten nach Exotermen Leben. Ob Intelligent oder als Einzeller ( grüner Schleim egal),.aber nun kommt es Ist dieser grüner Schleim für uns Nützlich oder nicht, wenn nicht wird wird dann ebenfalls ein Todesgen entwickelt?? Mittlerweile können wir es ja anscheinend. Bitte es möchte jetzt niemand das Argument einbringen " Jaaa Außerirdisch, das ist ja was anderes oder so Einfach wäre das nicht. Das glaube ich Mittlerweile nicht. Was ich nicht verstehe das diejenigen die sich mit solchen Projekten beschäftigen nicht Nachdenken welche Konsequenten das nach sich ziehen kann. Ob jemand Biologe oder Physiker ob Arzt oder Polizist ist leistet seinen Arbeit der Allgemeinheit zum Wohl und der Sicherheit. Mathematiker, Asronome, Physiker aller Fachrichtungen forschen für die Menschheit und dürfen sich nicht irgendwelchen Militäridioten unterordnen, so empfinde ich es. Nehmen wir einmal nur Oppenheimer ( war sicherlich ein sehr kluger Kopf unbestritten ) man sagt ja er wäre der Vater der Atombombe. Ok, der 2 Weltkrieg mit Japan wurde beendet. Man kann die Atomkraft ja friedlich nutzen Tschernobyl, Fukushima, keine Endlager sind die Ergebnisse der friedlichen Nutzung. Müsste das nicht Mahnung genug sein leichtfertig solche Forschungen zu betreiben. Noch einmal, ich weiß, in diesem Forum hat das normalerweise nicht zu suchen, denn hier beschäftigt und diskutiert man über letzten Geheimnisse der Astrophysik, Quantenmechanik um die letzten Geheimnisse zum Wohler aller herauszufinden. Hierfür einen Dank an allen.

Ein Dank noch an den Moderator, das ich diese sensible Thema hier einmal aufgreifen darf.

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Bericht Spiegel online 23 Nov 2018 15:22 #45190

Fernglasspechtler schrieb: Man kann die Atomkraft ja friedlich nutzen Tschernobyl, Fukushima, keine Endlager sind die Ergebnisse der friedlichen Nutzung. Müsste das nicht Mahnung genug sein leichtfertig solche Forschungen zu betreiben.

Das fängt schon viel früher an: wäre das teuflische Rad nicht erfunden worden gäbe es auch keine Verkehrsunfälle.

Fernglasspechtler schrieb: Was ich nicht verstehe das diejenigen die sich mit solchen Projekten beschäftigen nicht Nachdenken welche Konsequenten das nach sich ziehen kann.

Wenn das so ist werde ich der ketzerischen Wissenschaft wohl den Rücken zukehren und meinen Segen in der Esoterik suchen.

Für die Menschenrechte von Mücken und Pockenviren eintretend,

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Bericht Spiegel online 23 Nov 2018 16:26 #45193

Fernglasspechtler schrieb: Müsste das nicht Mahnung genug sein leichtfertig solche Forschungen zu betreiben.


Unsere Welt ist viel zu inhomogen (unterschiedliche Staaten, unterschiedliche Wirtschaftssysteme, unterschiedliche Religionen), als dass ernsthaft eine Chance besteht, etwas dauerhaft nicht zu erforschen.

Man kann nur hoffen, dass bei keiner Forschung etwas herauskommt, das dann die Menschheit vernichtet.

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Bericht Spiegel online 23 Nov 2018 18:37 #45199

Yukterez schrieb:
Das fängt schon viel früher an: wäre das teuflische Rad nicht erfunden worden gäbe es auch keine Verkehrsunfälle.

So ganz kann man das nicht vergleichen. Räder machen sich nicht selbstständig. Wenn man aber eine Gen-manipulierte Mücke aussetzt, ist sie weg. Man hat keinen Zugriff mehr. Niemand kann sagen, wie sich das im Gesamt-System auswirkt, siehe Kaninchen in Australien.

Wenn das so ist werde ich der ketzerischen Wissenschaft wohl den Rücken zukehren und meinen Segen in der Esoterik suchen.

Schwarz-Weiß-Denken bewährt sich nur selten. Nicht alles, was die Wissenschaft hervorgebracht hat ist gut und nicht alles, was die Eso-Scene hervorgebracht hat, ist schlecht. In beiden Fällen gibt es Ausnahmen.

Für die Menschenrechte von Mücken und Pockenviren eintretend

Na ja, es ist natürlich eine zweischneidige Angelegenheit. Ich glaube jedoch nicht, dass die Summe aller Krankheiten in Laufe der Jahrhunderte oder Jahrtausende durch dessen Bekämpfung kleiner geworden ist. Welche Krankheit man auch immer erfolgreich bekämpft hat, es entstanden neue. Die Natur ist immer um mindestens eine Ausnahme voraus.
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Bericht Spiegel online 23 Nov 2018 19:08 #45200

badhofer schrieb: Welche Krankheit man auch immer erfolgreich bekämpft hat, es entstanden neue. Die Natur ist immer um mindestens eine Ausnahme voraus.

Meinst du damit dass die Natur unser Gegenspieler wäre vor dem wir lieber gleich kapitulieren sollten?

Nicht glaubend dass so eine Einstellung von der Evolution belohnt werden würde,

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Bericht Spiegel online 23 Nov 2018 20:10 #45201

Yukterez schrieb:
Meinst du damit dass die Natur unser Gegenspieler wäre vor dem wir lieber gleich kapitulieren sollten?

Dein Auge hat einen blinden Punkt, verursacht durch den Sehnerv. Ist der Sehnerv der Gegenspieler von deinem Auge, weil er ihm einen blinden Punkt beschert?

Ist das Orchester der Gegenspieler von den Zuhörern, weil es den Zuhörern den besten Platz im Konzertsaal wegnimmt?

Ist das Loch im Schneefeld der Gegenspieler des Schneemannes, weil der Schneemann sich sein Schneefeld nur zu 99% gestalten kann, denn auf den 1% im Schneefeld befindet sich ein Loch?

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99% (symbolische Zahl) von dem, was die Wissenschaft hervorgebracht hat ist gut, 1% ist Mist.
99% von dem, was die Esoteriker hervorgebracht haben, ist Mist. 1% ist gut.
Solange die Esoteriker die 99% der Wissenschaft ablehnen, werden sie nichts begreifen. Umgekehrt ist es genauso. Ohne die 1% welche die Esoteriker hervorgebracht haben wird die Wissenschaft nichts begreifen. Aber, da müsste man jetzt etwas tiefer greifen. Dafür ist in diesem Forum seit 1. Oktober kein Platz mehr.
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