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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 26 Jan 2019 23:31 #47778

Hallo Zusammen,

hab jetzt hin und her überlegt, ob dieses Thema hier richtig angebracht ist.

Zum einen schon, denn die Klimaveränderungen sind naturwissenschaftlich belegbar.
Zum anderen nein, denn dieses Thema ist andererseits polemisch, emotional besetzt und jetzt in zunehmendem Maße politisch relevant.

Vielleicht macht es Sinn, die Reaktionen auf die Ansprache der 16 jährigen Schwedin Greta Thunberg hier zu sammeln, mit Quellangabe und Veröffentlichungsdatum.

In unserer Tageszeitung wurde dies abgedruckt : 26.1.19, Donaukurier.

„Mit einem emotionalen Apell hat die 16 Jahre alte Klimaaktivistin Greta Thunberg die Topmanager und Spitzenpolitiker in Davos zu sofortigen Maßnahmen gegen den Klimawandel aufgerufen.
„Ich will, dass ihr handelt, als wenn euer Haus brennt, denn das tut es“, sagte die Schwedin am Freitag bei der WEF-Jahrestagung. „Erwachsene sagen immer wieder: Wir sind es den jungen Leuten schuldig, ihnen Hoffnung zu geben. Aber ich will euere Hoffnung nicht“, so Thunberg. „Ich will, dass ihr in Panik geratet, dass ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre.“
Die Zeit für Höflichkeiten ist vorbei, sagte die 16 jährige in einer Diskussionsrunde zum Klimawandel.
„Jetzt ist es an der Zeit, deutlich zu sein.
Die Klimakrise zu lösen, ist die größte und komplexeste Herausforderung, der die Menscheit je gegenüberstand „, so Thunberg.

Nachdem jetzt auch Freitagsdemonstrationen unserer Schüler stattfinden und das mit größer werdender Mächtigkeit, fände ich es sehr interessant, diese Bewegung unserer jungen Leute mit zu begleiten.

Also was sagt die Welt der Erwachsenen zu dieser Jugendbewegung.

Wer da etwas beitragen möchte, dann bitte hier.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Jan 2019 10:52 #47785

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Ich finde es traurig diese Propagandaopfer zu sehen.
Die haben sich doch niemals kritisch wissenschaftlich mit dem Thema auseinander gesetzt.

Wer die aufgehetzt hat ist auch klar.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Jan 2019 11:32 #47786

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Ich habe immer ein Problem mit derlei Figuren, welche so in den Medien hochgespielt werden. Wie ist die Greta da wirklich hingekommen, wo sie jetzt ist? Ich stelle mir gerade vor, dass meine Tochter jeden Freitag die Schule schwänzt und nach Berlin fährt und vor dem BKA mit einem Schild (versucht) aufzutreten.
Nun ja, wichtig ist die Botschaft und die ist richtig und lebenswichtig.Und es sind unsere Nachkommen, welchen wir egoistischerweise einen Scherbenhaufen hinterlassen.
Und ich finde es sehr gut, dass die Botschaft von Greta jetzt eine solche Verbreitung findet.
Und vielleicht ist es gut, dass die heutige Jugend die später einmal die Welt führen muss, denn wir sind dann nicht mehr da, diese Ideale nicht vergisst.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Jan 2019 15:10 #47795

Marvin schrieb: Und vielleicht ist es gut, dass die heutige Jugend die später einmal die Welt führen muss, denn wir sind dann nicht mehr da, diese Ideale nicht vergisst.


Es wäre nichts neues, wenn die Jugend idealistischer ist und die Leute in zunehmendem Alter dann desillusionierter werden und eher von der Sorge um die Versorgung der eigenen Familie getrieben sind. Das dürfte der heutigen Jugend nicht anders gehen.

Generell denke ich, dass wir noch in einer Phase sind, in der die einzelnen Staaten, Staatengruppen und Interessenverbände taktieren - mit dem Ziel für sich selbst kurzfristige Vorteile herauszuholen. Erst wenn die Auswirkungen so werden, dass den hauptsächlichen Spielern (allen voran China und USA) tatsächlich klar wird, dass auch sie selbst zu den Verlierern gehören werden, dann werden sie wirklich reagieren.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Jan 2019 23:23 #47826

Beim Blättern in den Bildern meiner Kindheit finde ich Bilder, die deutlich machen, wie sich der Umgang mit unserer Mitwelt verändert hat.

Meine Großeltern lebten an einem Bach mit etwa 3 Meter Breite und 0,7 Meter Tiefe.
Als ich 5 Jahre alt war, gab es darin noch Fische und sogar Flusskrebse. Ich stand im Wasser und suchte unter den Steinen nach ihnen.
Heute nix mehr! Der Bach ist tot.
Damals hatte meine Großmutter noch einen Holzofen Den Schweinebraten, den der hervorbrachte, den gibts heute so auch nicht mehr.
Öl, Kohle, Gas gab es damals nicht im Umfeld meiner Großeltern.

Was ich damit sagen will, dass unsere Vorfahren bei weitem biologisch verträglicher lebten, als wir das tun.
Es gab fast keine Autos, wenig Züge und so gut wie gar keine Flugzeuge.

Dann aber, nach dem Krieg, ging’s so richtig los. Energie stand ja plötzlich in rauen Mengen zur Verfügung.

Energie aus Kohle und Öl, aus Gas, aus Kernkraft....

Alle uns zugänglichen Energieträger haben wir genutzt und eingesetzt. Nur ist keiner dieser Energieträger nachhaltig.

Ich meine, dass alle Energieträger, die wir aus dem Boden holen, ob Kohle, Öl , Gas oder Uran nicht nachhaltig sind.

Nachhaltig ist nur die Sonne, weil sie uns noch lange mit täglicher Energie versorgen wird. Und das ausreichend!

Lass uns alle zur Verfügung stehende geistige Energie darauf verschwenden, diese solare Energie uns zunutze zu machen.

Wenn die junge Generation da jetzt wirklich ernst macht und aufsteht, dann ist das der richtige Weg.

Alles, was solar befeuert wird ist gut, alles andere ist belastend.

Aus meiner Sicht wäre das die gedankliche Richtschnur für die junge Generation.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Jan 2019 23:39 #47829

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Thomas schrieb: Alles, was solar befeuert wird ist gut, alles andere ist belastend.

Im Prinzip gebe ich dir völlig recht. Nur ist die Wirklichkeit leider wieder etwas komplizierter.

Chinesische Solarzellen haben eine verheerende Umweltbilanz
Rund zwei Drittel aller Solarmodule stammen inzwischen aus China. Der Grund: Die chinesische Regierung subventioniert heimische Hersteller, die sich als Preisbrecher auf dem Weltmarkt durchsetzen können und beispielsweise die deutsche Solarindustrie in die Knie gezwungen haben. Eine Studie zeigt jetzt: Die Ökobilanz chinesischer Solarmodule ist verheerend.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 28 Jan 2019 00:07 #47832

stm,
wenn die Chinesen ein Problem haben mit der Herstellung von Solarmodulen, dann mag das so sein.

Grundsätzlich gilt aber, dass wir unseren Energiebedarf mit Solarenergie decken sollten.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jan 2019 16:14 #47942

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Wir als kosmische Durchlauferhitzer habens immer mit der Energie. "Gebaut" sind wir als Energiesparer (unser Körper), er ist so ausgelegt mit möglichst wenig Energie auszukommen. Und der Fortschritt hat es gebracht, dass wir jetzt Verschwender sind, muss wohl so sein. Ich denke, dass wir genug Energie (erneuerbare) ziehen können um einigermaßen normal zu leben. Es gibt viele Dinge, die wirklich nicht sein müssen. Wir sind ja schon so ein klein wenig auf dem Weg dorthin aber es bedarf wohl leider einiger Katastrophen (mehr), als wir bislang aufgrund unseres Energiehungers schon heraufbeschworen haben.
Erst wenn es wirklich an die Substanz (Geld in extremen Größenordnungen) geht, wird man wohl nach und nach etwas schlauer.
Ich bin mir sicher dass wir es schaffen können.
Was für eine schöne Aufgabe für die Menschheit. saubere Energie für alle!

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jan 2019 16:56 #47946

Also das sind 2 Seiten
Die erste ist die direkte Wirkung zum Thema Klimawandel .
Da war es der Falsche Ort , die Shareholder waren nicht da und es wäre ihnen auch Egal .
Also nur das Vorzeige Feigenblatt .

Die andere Seite ist das solchen Ereignissen ein Expotentielles Wachstum inne wohnen kann .
Wenn die jungen Bürger die unsere Zukunft sind ihre Macht nutzen wird alles möglich , sie dürfen sich nur nicht einschüchtern lassen .
Ich hoffe das es Substanz hat und wächst .

Aber leider ist die Konditionierung zur Konformität sehr stark . Wir waren als Elternsprecher wegen der Schulbus Problematik im Landratsamt und leider war die Vertretung der Schüler nur eine stille Zuhörerin . Ich fand es sehr schade das sie nicht offensiver aufgetreten ist .

Jugend erhebt eure stimme ,

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jan 2019 21:35 #47972

Wenn Greta Thunberg nicht nur ihre persönliche Karriere im Sinn hat um dann von Ort zu Ort mit dem Flugzeug zu jetten, um die Öffentlichkeit zu genießen, dann volle Hochachtung.
Wenn sie aus vollem Herzen ihre Appelle spricht.

Wie auch immer, die Gefahr besteht, dass man sich schnell an die angenehmen Seiten des im Mittelpunkt stehen gewöhnen kann.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jan 2019 23:31 #47981

Wir haben in den letzten 100 Jahren gelernt, dass man Energie in Form von Öl, Kohle und Gas, auch Kernenergie, aber auch Solare Energie nutzen kann, um unseren Wohlstand zu sichern.
Was wir dabei vergessen haben, ist der Umstand, dass wir dabei unsere Mitweltbedingungen drastisch verändert haben.

Wir waren alle freudig unterwegs, diese Optionen immer weiter auszubauen, ohne zu merken, dass wir damit den Ast absägen, auf dem wir sitzen.
Jetzt merken wir, dass wir in einem Dilemma verhaftet sind. Diese Lebensweise bringt unsere Mitwelt durcheinander. Böden, Wasser, Luft, also unser Gemeingut gerät aus dem Gleichgewicht.

Aus meiner Sicht ist es nur natürlich, dass unsere Jugend dieses vermehrt spürt.

Nachdem wir in unseren Gesellschaftssystemen die Regeln der Natur offensichtlich nicht hinreichend berücksichtigt haben, sollten wir der jungen Generation behilflich sein, in eine zukünftige Gesellschaftsordnung die Naturgesetze mit einzubauen.

Wenn wir weiter unsere Umwelt so missbrauchen, wir wir das derzeit tun, dann ist die Würde des Menschen bald nur noch Makulatur.
Begründung : wenn die natürlichen Lebensgrundlagen nicht mehr stimmen, beginnt ein gnadenloser Überlebenskampf. Um Wasser, um Boden, um Energie und Luft.
Anzeichen dafür gibt es schon in Hülle und Fülle.

Die junge Generation scheint das zu merken und zu reagieren. Helfen wir ihr, wo wir nur können.

Wenn die Freitagsdemos weltweit Einzug hielten, dank des www ja durchaus möglich, dann wäre das ein Weltweiter Weckruf.
Ich fände so etwas grandios.

darauf hoffend,

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 30 Jan 2019 08:05 #47990

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Thomas schrieb: ... in eine zukünftige Gesellschaftsordnung die Naturgesetze einbauen...

Bislang ging es also ohne?

Ich sehe die Wichtigkeit des ökologischen Umbaus, bin aber skeptisch, was die Erfolgsaussichten betrifft. Wenn ich bedenke, dass Sozialisten seit 200 Jahren für soziale Gerechtigkeit kämpfen und mir dann anschaue, wie Armut und Reichtum heute verteilt sind... Solange das kapitalistische System fortbesteht, dessen Triebfeder das exponentielle Wachstum ist, sehe ich keine echte Chance, den Ressourcenverbrauch zu begrenzen. Eine wirkliche Revolution will doch heute auch niemand. Dafür sind wir (noch?) zu satt. Trotzdem hast du natürlich Recht damit, dass wir die demonstrierenden Schüler ermuntern sollten, weiter zu machen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 30 Jan 2019 10:26 #47996

Thomas schrieb: ... in eine zukünftige Gesellschaftsordnung die Naturgesetze einbauen...

stm schrieb: Bislang ging es also ohne?


Es ging nie ohne. Eine Fluktuation z.B. leiht sich aus dem Nichts etwas aus, macht daraus etwas und gibt im nächsten Augenblick das geborgte wieder zurück. Unsere Gesellschaftsordnung macht es genau so mit dem Unterschied, dass sie nie etwas zurückgibt. Zurückgeben sollen es die nächsten 1000 Generationen.

stm schrieb:
Solange das Kapitalistische System fortbesteht, dessen Triebfeder das exponentielle Wachstum ist, sehe ich keine echte Chance.

Wenn die Kapitalisten die Triebfeder des exponentiellen Wachstums sind, dann kann man annehme, dass der größte Kapitalist der Welt die größte Triebfeder ist. Wer ist den der größte Kapitalist der Welt, der hinter den meisten Sahreholdern steckt? Harald Lesch hat einen Supervortrag gehalten mit dem Titel. "Das Kapitalozän" Leider hat er vergessen, das größte Kapital der Welt beim Namen zu nennen und hat dadurch seinen eigenen sehr guten Vortrag zu einer Phrase werden lassen. Wunderschön um den Brei herumgeredet, das wars dann aber auch schon.

Thomas schrieb:
Die junge Generation scheint das zu merken und zu reagieren. Helfen wir ihr, wo wir nur können.

Genau, helfen wir ihnen, wo wir nur können. Z.B. jene Wissenschaftler, die bald einen noch größeren, noch schnelleren, noch Energie-intensiveren Teilchenbeschleuniger bauen, könnten nach der Arbeit für die Jugend Vorträge abhalten mit dem Titel: Weniger, wo immer es geht. Einfach nur weniger, langsamer und kleiner :S :S :S

Ich kann diese ganze Heuchelei schon nicht mehr hören. Aber, keine Sorge:
Wenn sich die Jugend erhebt und man die ersten Kapitalisten am nächsten Laternenmast hängen sieht, dann wendet sich das Blatt schlagartig. Gerichtsverhandlungen gibt es keine. Wer hängt und wir nicht hängt, entscheidet die Willkür.
.
.
Übersetzung für Naturwissenschaftler
Die Mühlen der Natur mahlen langsam. Ganz langsam, aber ganz sicher. Niemand kann etwas aufhalten, dessen Zeit gekommen ist.
.
.
Übersetzung für Gläubige:
Diejenigen, die denken, was auch immer wir für einen Mist bauen, Jesus ist für uns alle gestorben und hat die ganze Scheiße, die wir angerichtet haben und auch in Zukunft anrichten werden, mit ins Grab genommen. Dummerweise ist er am dritten Tag wieder auferstanden.
Eines müsst ihr wissen, dass ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind.
So steht es in euren Schriften. Im Jahre 2001 (ungefähr) hat der 3. Tag angefangen.
Würde eigentlich Jesus bei seiner Wiederkehr sich gleich bemerkbar machen oder sich vielleicht inkognito unter die Menschen mischen und einige Jahrzehnte sich alles ansehen, was da auf der Welt so alles geschieht? Außerdem ist ein Sohn, der nach langer Zeit wiederkehrt, nicht mehr Sohn.

Die Naturgesetze sind kein Spiel. Egal ob man ihnen Naturwissenschaft oder Religion überstülpt. Es ist kein Spiel.

Schon lange mit
dem spielen aufhörend

.
.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 30 Jan 2019 19:46 #48040

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sebp schrieb: Ich finde es traurig diese Propagandaopfer zu sehen.
Die haben sich doch niemals kritisch wissenschaftlich mit dem Thema auseinander gesetzt.

Wer die aufgehetzt hat ist auch klar.


Ich würde mir nicht zutrauen von außen so eine klares Urteil zu fällen.
Skepsis ist immer angebracht und natürlich kann es auch sein das die Eltern mehr tun als ihre Tochter einfach zu unterstützen.
Wenn ich überlege wie ich in dem Alter so drauf war muss ich aber feststellen das ich ständig auf Demos unterwegs war, mit 15 einer der 300.000 in Bonn war, mich mit der Physik von Kernkraftwerken beschäftigt habe, über Wasserstofftechnik diskutiert habe und auch echt sauer darüber war was für Entscheidungen in der Politik getroffen wurden. So weit ich weiß hatte mich niemand aufgehetzt, von daher kann ich das durchaus nachvollziehen und ernst nehmen wenn Jugendliche in dieser Art auftreten.

Aus heutiger Sicht würde ich sagen Jugend ist oft radikaler und unreflektierter in den Aussagen. Ich finde das auch völlig OK.
Würde mir wirklich wünschen wenn da mal wieder eine Generation kommt die sich mehr für Politik interessiert und auch deutlich sagt was ihr nicht passt.
War die Jahre viel zu ruhig für meinen Geschmack.

@badhofer
Ich wünsche mir allerdings nicht Deine Version von radikalen Veränderungen, Gewalt ist nicht so mein Ding.
Auch wenn ich unsere aktuellen kapitalistischen Systeme auch nicht für dauerhaft tragbar halte, und zwar ganz und gar nicht.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jan 2019 00:26 #48064

für die ökonomisch denkenden unter uns,

Wenn man die Spielregel eines ökonomisch agierenden Unternehmens betrachtet, die da lautet:

Umsatz - Kosten = Erlös,

und dieses ökonomische Grundprinzip auf das Unternehmen Erde überträgt, dann folgt, dass wir zwar im Augenblick den energetischen Umsatz ( Kapitalismus) steigern, dass uns aber die dafür nötigen Kosten (Mitweltzerstörung) davon laufen.
D.h., dass in absehbarer Zeit der Erlös ein negatives Vorzeichen bekommen wird.

Ein negativer Erlös ist gleichbedeutend mit einem Verlust.

Oder noch anders, dann sind die fetten Jahre für uns alle vorbei. Ob reich oder arm, spielt dann auch noch nur noch eine untergeordnete Rolle, denn über kurz oder lang wird es jeden treffen, den einen früher, den anderen etwas später. In kosmischen Zeiträumen trifft es jeden so gut wie gleichzeitig.
Was sind 500 Jahre im Vergleich zum Alter des Universums? Nichts!

Deshalb sollten wir nur das an Energie umsetzen, was die Sonne uns liefert und was wir daraus gewinnen und speichern können.

Das wäre ein lohnenswertes Ziel, das man in zukünftige Verfassungen von Staaten schreiben könnte.

Wenn ihr dem Boden etwas entnehmt, dann recycelt es wieder und besteht auf 100 % Stoffkreisläufe.
Eine weitere Bedingung.

Den Umgang mit Energie und materiellen bodengebundenen Vorräten in einer Weltverfassung diktatorisch zu fixieren, das wäre Nachhaltigkeit

Wenn es nur mal als Ziel formuliert wäre, wäre schon viel erreicht.

Das meinte ich mit der Aufnahme von naturgesetzlichen Zusammenhängen in politische Willensstrukturen.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jan 2019 05:16 #48068

Thomas schrieb:
Umsatz - Kosten = Erlös,

und dieses ökonomische Grundprinzip auf das Unternehmen Erde überträgt, dann folgt, dass wir zwar im Augenblick den energetischen Umsatz ( Kapitalismus) steigern, dass uns aber die dafür nötigen Kosten (Mitweltzerstörung) davon laufen.
D.h., dass in absehbarer Zeit der Erlös ein negatives Vorzeichen bekommen wird.

Ein negativer Erlös ist gleichbedeutend mit einem Verlust.

es ist nur so das die kosten die allgemeinheit trägt und der umsatz in die taschen einzelner landet

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jan 2019 23:55 #48121

Heinzendres,

die Gleichung U - K = E gilt für jedes Lebewesen. Man könnte auch sagen Energieeintrag - Energieaufwand = Energieüberschuss.
So hab ich das jedenfalls gemeint.
Die große Mehrheit der Menschen hat rechts ein Pluszeichen. Für eine zunehmende Zahl steht allerdings rechts ein Minuszeichen.

Ob ein Eingriff in Vermögensverhältnisse, sprich einer Umverteilung derselben zu einer Verbesserung unserer Lebensbedingungen führt, wage ich zu bezweifeln.
Das Experiment Kommunismus hatten wir schon. Ging gnadenlos schief.
Das Experiment Kapitalismus läuft noch. Ergebnis offen!
Vielleicht ist die Staatsform Demokratie hier der best mögliche Korrekturfaktor.
Auch wenn man Geduld haben muss.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Feb 2019 09:29 #48127

Thomas schrieb:
Das Experiment Kommunismus hatten wir schon. Ging gnadenlos schief.
Das Experiment Kapitalismus läuft noch. Ergebnis offen!

Hallo Thomas
Ich glaube, das ist nicht ganz korrekt. Richtig müssten es heißen:
Der Kapitalismus hat den Kommunismus gnadenlos untergehen lassen, um auch an ihr Kapital zu kommen. Das Experiment Kapitalismus läuft noch, weil der Kapitalismus sich lange Zeit das Kapital der 3. Welt (von dem der Kommunismus abgeschnitten war) mit Hilfe der dortigen Häuptlinge mehr und mehr einverleibt hat und seit einiger Zeit sich auch das Kapital der zukünftigen Generationen einverleibt.

Es gibt grundsätzlich keinen Unterschied zwischen dem Kapitalismus und dem Kommunismus. Beide Systeme sind so gut und so schlecht, wie sie von ihren Betreibern missbraucht werden. Würdest du in 2 Länder reisen (ein kapitalistisches und ein kommunistisches) und in beiden würden die Betreiber ihr System nicht missbrauchen, du würdest in Summe gesehen sehr wenig Unterschied erkennen. Wenn du alle Plus und Minus beider nicht-missbrauchten Systeme aufaddieren würdest, die Summe wäre ungefähr null.

Vielleicht ist die Staatsform Demokratie hier der beste mögliche Korrekturfaktor.

Genau so währe es wahrscheinlich. Da haben wir jedoch noch keine Erfahrung, denn es gab noch nie eine Demokratie, sondern nur eine vom Kapital auf das Kapital draufgemalte Fassade, die den Eindruck vermittelt, wir haben eine Demokratie. Diese Fassade reicht jedoch lediglich bis zu den kleinen, unbedeutenden Entscheidungen.
.

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Welches politische System dahinter steht Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Feb 2019 09:50 #48128

Welches politische System dahinter steht ist wohl eher nebensächlich.

Es ist die Mehrheit der Menschen, die jede Falschinformation, die einen besseren Eigennutz verspricht, dankend annimmt und sich so aus der Verantwortung stiehlt.

Ich sehe da auch die Medien und Journalisten in der Verantwortung, Falschinformation als solche zu entlarven und sich nicht wegzuducken, weil sie angeblich gegen das Internet nicht ankommen.

Wir haben doch hier ein Wissenschaftsforum.
Also sollten wir doch mal die Rahmenbedingungen zusammentragen, die aufzeigen, wie sich die Situation jetzt ändern lässt.

Also ein Rezept für Politisches und privates Handeln bei Reduktion auf wirkliche Nachhaltigkeit ohne auf freie Ressourcen anderer Regionen zugreifen zu müssen.
Dazu gehören sicherlich
- Ein anderes Verkehrskonzept
- Eine andere Agrarsubvention, wozu ein Ende der Fleischsubvention gehört
- Ein Ende der Subventionen auf Treibstoffe jeder Art
- Eine international abgestimmte Besteuerung der Transporte
das was wir als Globalisierung verteufeln ist nichts anders als seit jeher internationale Arbeitsteilung, die sinnvoll ist. Diese wird allerdings durch
Transportsubvention pervertiert.
- Das heißt Obst aus Südamerika, Südafrika, Indonesien muss deutlich teurer sein als Obst vom Bauern nebenan.

Diese Liste kann noch beliebig erweitert und konkretisiert werden.
Am Ende könnte ein Konzept herauskommen, das zeigt, dass Nachhaltigkeit auch ohne soziale und gesellschaftliche Brüche möglich ist.

Wenn dieses UWudL dann auch noch hilft das Beste daraus zu publizieren ist das vielleicht ein Anfang.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Feb 2019 11:01 #48133

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Die Frage ist nicht, was wir tun sollen, sondern die Frage ist, warum wir es nicht tun?
Alle wissen schon lange, was (im Großen und Ganzen) zu tun wäre, wir tun es jedoch nicht :(
.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 02:08 #48174

Badhofer,

Ich bin bin mir sicher, dass hinter allen Gesellschaftsformen das Evolutionsprinzip steckt.
Mutation und Selektion!
Die schwachen Gesellschaftsformen werden ausgelesen, die starken bleiben übrig.
Im Augenblick erscheint der Kapitalismus die stärkste Form zu sein.
Er macht nur einen Fehler: Er verachtet oder etwas milder gesagt, er negiert die Naturgesetze.
Er registriert sie einfach nicht.
Die Belastung unserer Mitwelt ist im Augenblick noch viel zu billig.
Das wird sich aber mit Sicherheit ändern.
Denn die Kosten dieser Missachtung steigen exponentiell.

Wir alle werden uns diesen Veränderungen stellen müssen. Im Verhalten jedes Einzelnen, in der Technik, in der Agrarwirtschaft, im Mobilitätsverhalten, im Konsum.....

Wenn wir uns nicht anpassen oder uns nicht genügend naturkonform, sprich nachhaltig verhalten, werden wir selektiert.

Das Evolutionsprinzip ist so grundlegend wie das Gravitationsgesetz.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 11:01 #48183

Die Prinzipien Mutation und Selektion berücksichtigen (zumindest in der biologischen Evolution) nur kurzfristige Effekte und nicht das, was mittel- bis langfristig gut wäre. In der biologischen Evolution versucht ja jedes Individuum und jede Spezies um ihr Überleben und ihre größtmögliche Ausbreitung zu kämpfen.

Stellt sich in einem Ökosystem ein stabiles Gleichgewicht aus diesen kämpfenden Spezies ein, dann können alle gut leben. Stellt sich kein stabiles Gleichgewicht ein oder wird das Gleichgewicht gestört, dann führen diese Prinzipien zu einer starken Dezimierung oder einem Aussterben.

Ein Beispiel aus dem Wirtschaftsleben: Warum kommen Firmen wie Google und Facebook alle aus den USA und nicht aus Europa? Weil Europa strengere Vorstellungen von Privatshäre und Datenschutz hat.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 12:11 #48187

Thomas schrieb: Beim Blättern in den Bildern meiner Kindheit finde ich Bilder, die deutlich machen, wie sich der Umgang mit unserer Mitwelt verändert hat.

Meine Großeltern lebten an einem Bach mit etwa 3 Meter Breite und 0,7 Meter Tiefe.
Als ich 5 Jahre alt war, gab es darin noch Fische und sogar Flusskrebse. Ich stand im Wasser und suchte unter den Steinen nach ihnen.
Heute nix mehr! Der Bach ist tot.


Thomas


Thomas, du hast hier zwei ganz verschiedene Dinge vermischt, die junge Schwedin will das Klima retten, du sprichst hier jedoch von lokaler Umweltveränderung/Umweltzerstörung, was nichts mit dem Klima zu tun hat!

Man hat früher leider überall Flüsse und Bäche "begradigt" und zu reinen Abwasserkanälen gemacht, weil regelmäßig einmal im Jahr irgendeine Feuchtwiese eines Bauern überflutet wurde, nach Begradigung fließt das Wasser schneller ab, es gibt keine lokalen Feuchtwiesenüberschwemmungen mehr, dafür jedoch auch keine intakten Fließgewässer mehr. Und wenns mal Starkregen hat, was ja "dank" dem Klimawandel in Zukunft wohl häufiger vorkommen wird, fehlen diese wasseraufnehmenden Ausgleichsflächen, dann gibt es starke Schäden an der Infrastruktur.

Daher baut man heute zunehmend teilweise Flussläufe bzw. Teilbereiche dieser, wieder zurück, Was ein Quatsch, den die Menschen da veranstalten, erst begradigt man, dann macht man das wieder rückgängig. Und alles kostet unser Geld.

Politik ist nur für den Augenblick und daher kurzsichtig.

Diese Umweltdinge haben aber zuerst mal gar nichts mit dem Klimawandel zu tun.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 12:12 #48188

badhofer schrieb: .
Die Frage ist nicht, was wir tun sollen, sondern die Frage ist, warum wir es nicht tun?
Alle wissen schon lange, was (im Großen und Ganzen) zu tun wäre, wir tun es jedoch nicht :(
.


Was sollten wir denn tun? Tu mal Butter bei die Fische und sag uns, wie wir das Weltklima umgehend retten können.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 13:58 #48194

udogigahertz schrieb: Was sollten wir denn tun? Tu mal Butter bei die Fische und sag uns, wie wir das Weltklima umgehend retten können.


Das Wirtschaftssystem ändern .
Den Faktor Arbeitskraft entlasten , den Faktor Ressourcenverbrauch verteuern .
Einkommen aus Arbeit Steuerlich entlasten Einkommen aus Kapital Steuerlich belasten .

die kutzform

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 15:41 #48205

Thomas schrieb: Das Experiment Kapitalismus läuft noch. Ergebnis offen!
Vielleicht ist die Staatsform Demokratie hier der best mögliche Korrekturfaktor.

Thomas

Soll man ein Experiment solange laufen lassen bis es das Labor mit vernichtet ?

Kapitalismus heißt ungezügeltes Wachstum , aus der Biologie wissen wir das Krebs nicht nur sich selbst vernichtet sondern auch den Körper ihn den er sich hineinfrisst .

Ja die Antwort ist Demokratie aber nur in Verbindung mit Bürgerkapital ( Staatskapital )

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 16:44 #48209

Brooder schrieb: Wenn Greta Thunberg nicht nur ihre persönliche Karriere im Sinn hat um dann von Ort zu Ort mit dem Flugzeug zu jetten, um die Öffentlichkeit zu genießen, dann volle Hochachtung.


Wieso das? Eine 16-jährige sollte sich um ihre schulische Fortbildung kümmern, vielleicht wäre ihr dann auch klar geworden, dass man mit der Verschwendung von Energie in Form von Kerosin fürs Fliegen zu den exotischsten Orten der Welt nur um dort Vorträge zu halten, man solle doch bitteschön mit solcherart Energieverschwendung aufhören, irgendwie etwas Paradoxes anhaftet. Immerhin nimmt sie wohl nicht den Privatjet, wie ehemals der Herr Al Gore, dessen Vortragsfilm ja so einige verfälschende und zurechtgebogene "Wahrheiten" enthält.



Grüße
Udo

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 18:14 #48215

heinzendres schrieb:

udogigahertz schrieb: Was sollten wir denn tun? Tu mal Butter bei die Fische und sag uns, wie wir das Weltklima umgehend retten können.


Das Wirtschaftssystem ändern .
Den Faktor Arbeitskraft entlasten , den Faktor Ressourcenverbrauch verteuern .
Einkommen aus Arbeit Steuerlich entlasten Einkommen aus Kapital Steuerlich belasten .

die kutzform


Wirtschaftssystem ändern ............... zu was denn? Kommunismus? Klappt nicht, wurde schon versucht.

Faktor Arbeitskraft entlasten ..... schöne Vorstellung, nur, wie soll das gehen? Was verstehst du genau darunter?
Faktor Ressourcenverbrauch verteuern? Wir haben doch schon einen der höchsten Strompreise der Welt, unser Kraftstoff kostet drei mal so viel wie z. B. in den USA, NOCH teurer? Darunter leiden doch vor allem die Leute, von deren Arbeitskraft der Kapitalismus lebt, nämlich alle Normalos. Die reichen Menschen, die, die es sich leisten können, von Umwelttagung zu Umwelttagung zu jetten, um vom baldigen drohenden Weltuntergang zu warnen und Mäßigung im Umgang mit den Ressourcen zu predigen und all die übrigen reichen Menschen juckt das nicht, wenn die Ressourcen noch teurer werden.

Ein normal arbeitender Mensch, der einen anständigen Lehrberuf ausübt, hat ja neben der Miete, Heizung, Strom und den unvermeidlichen Kosten fürs Auto, um zu der Arbeitsstelle zu kommen, kaum noch was übrig, zum Sparen reicht das nicht, am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig.

Nicht wenige von denen überlegen sich ernsthaft, aus diesem unergiebigen Teufelskreis auszusteigen, von Hartz-IV kann man genauso gut leben, da bleibt sogar mehr Geld übrig, vorausgesetzt, das Auto wird abgeschafft. Aber Heizung und Elektrizität benötigt dieser Mensch dennoch.

Fazit: Nicht richtig überlegt, deine populistischen Pauschalforderungen. Nur heiße Luft und dummes Zeug.

Kapital besteuern ........ ja, schöne, naive Vorstellung eines typischen uninformierten Menschen, der die Zusammenhänge nicht versteht, wenn man hier Kapital besteuert, weicht das besagte Kapital in andere Länder aus, fertig. Siehe Amazon, die haben ihren Hauptsitz, an dem sie besteuert werden, in Luxemburg und haben mit den Luxemburgern einen Deal ausgehandelt, wonach sie nur ca. 1 % Steuern zahlen, anstatt der landesüblichen mehr als 20%. Ganz legal.


Träum weiter


Grüße
Udo

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 18:20 #48216

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Wie man die künftigen Generationen erziehen könnte. Sie haben es schon in sich (die vernünftigen Gedanken) und werden durch das eingefrorene System versaut.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Feb 2019 18:44 #48217

Hallo udogigahertz,

du:Wieso das?


lies mal meinen Post nochmal genau, dann sollte sich deine Entrüstung von selbst erledigen.
auch den zweiten Teil.

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