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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Sep 2019 20:22 #56992

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urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall...tml?start=1260#56991

Was ziehst du deinem kind bei Regen an ?


Das wird ja immer schlimmer.. heinzendres
"bei Regen", meinst du ich mache vom Regen abhängig ob mein Kind Schadstoff belasteten Plastik-Müll in die Umwelt verbringt!?
Naturfassern... und wenns denn sein muss, vlt. noch einen stabilen Plastikschirm, der über Jahre hält und nicht wie die Kleidung, die beim Erwachsen werden alle paar Monate gegen ein neues, noch grösseres, Plastikhemdchen Jackchen Strümpfchen etc.. ausgetauscht werden muss.
Und Argument Altkleidersammlung...: Ich soll also besten Falles Giftmüll umsonst an andere abgegeben, weil ich so Sozial denke...hmmm

Aber ich habe mir auch nicht auf die Fahnen geschrieben grossräumig öffentlich gegen den Klimawandel vorzugehen, ich unternehme was da wo ichs im Umfeld für möglich halte. Nur Dumm gegen den Klimawandel WW auf die Strasse zu gehen und dabei Gedankenverloren durch die Gegend zu fallen. Inkl. der Erziehungberechtigten, die ihre Tochter so auf die Strasse schicken.. Dumm Dumm Dumm..

Kommt mir langsam wie eine von der Grossindustrie gesponserte Aktion vor... Plastik Kleidung "gut"... Klimawandel "schlecht".
Sowie "ihr beiden" hier gerade argumentiert... zumindest...

HG
VT-Z.

Nichts für ungut. Schalom.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Sep 2019 20:35 #56994

Z. schrieb: Kommt mir langsam wie eine von der Grossindustrie gesponserte Aktion vor... Plastik Kleidung "gut"... Klimawandel "schlecht".
Sowie "ihr beiden" hier gerade argumentiert... zumindest...

Die Eltern tragen die Verantwortung für das was die Kinder anziehen . Und da habe auch ich bei beidem versagt .

Kinder die mit hormonell winkenden Weichmachern aus Plastikflaschen belastet sind .
Mikroplastik in Luft und Wasser .
..................... usw

Mach mir vorwürfe aber nicht den Kindern die für ihre Zukunft kämpfen .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Sep 2019 20:53 #56996

heinzendres schrieb:
Mach mir vorwürfe aber nicht den Kindern die für ihre Zukunft kämpfen.

Genau so ist es. Das ist wieder typisch. Die Erwachsenen wollen ihre Verantwortung auf ein Kind, das um ihre Zukunft kämpft, abschieben, indem sie sagen: „Morgen hätten wir angefangen, das Klima zu retten, aber nachdem die Greta einen Regenmantel angezogen hat, können wir das jetzt nicht mehr machen. So eine verantwortungslose Göre. Hindert uns mit ihrem Regenmantel daran, dass Klima zu retten“.

Die Mission von Greta ist doch nicht, das Klima zu retten, sondern die Erwachsenen aufzufordern, sie sollen schleunigst ihren Arsch vom Sessel heben und etwas gegen den Klimawandel tun, denn er zerstört ihre und unser aller Zukunft.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Sep 2019 21:13 #56997

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Im alter von 16 ist man kein Kind mehr. Schon garnicht die Mädels.
Und wenn man schon nicht mehr in die Schule geht, kann man die Zeit nutzen und sich wenigstens über das informieren, für was man kämpft.
Luftblasen zu verbreiten bringt nun mal nix, das was man macht und tut sollte Hand und Fuss haben...

Ergo: Das auftreten von Greta in dieser Industrie-Müll-Montur lässt mehr als zu wünschen übrig... wenn ihr dies bewusst wäre, würde sie das womöglich ändern.
Ich fühle mich nicht berufen ihr das mittzuteilen, ich mache was in m. Umfeld, aber ihr, die ihr euch selbst und anderen Erwachsenen die Hauptschuld gebt, solltet dass tun. Ich kann nur den Kopf schütteln, das ihre eigenen Eltern wohl dazu unfähig sind.

Ausserdem scheint man meine Argumente bzgl., einiges falsch zu verstehen..
(wie ich dass auch aus den "aufgeregten Äusserungen" badhofers gerade zu entnehmen scheine)

Ich will das Greta erfolgreich ist, in jeder Hinsicht. Deswegen muss dieses Kind weiter aufgeklärt werden...
Gerade weil sie ein Beispiel sein will... Also keine Auftritte mehr von Plastikkleidung überdeckt...
Denn ich wünsche mir auch, dass sie meinem Kind ein gutes Beispiel ist und meines garnicht erst auf die Idee kommt, in Plastikvollmontur erfolgreich gegen den Klimawandel demonstriert zu haben...

Wie auch immer....
Bis später

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Sep 2019 21:30 #56998

Z. schrieb:
Deswegen muss dieses Kind weiter aufgeklärt werden...

Das stimmt schon, was du da sagst. Aber, wie sieht es den mit den Erwachsenen aus, speziell mit der Wissenschaft, die ja den Klimawandel als das größte Problem der Zukunft als erster postuliert hat. Die planen einen neuen, noch größeren Rohstoff und Energie intensiven Teilchenbeschleuniger. Und dann planen sie eine bemannte Raumstation auf dem Mond, um anschließend den Mars zu erreichen und noch weiter. Alles extrem Rohstoff und Energie intensiv. Wo ist denn da das gute Beispiel, mit dem man da vorangeht? Die Greta weiß nicht, was sie tut, wenn sie einen Plastikmantel anzieht, die Wissenschaftler sollten jedoch schon wissen, was sie tut, wenn sie sagen, der Klimawandel wird das größte Problem der Menschheit in naher Zukunft, wenn wir so weiter machen wie bisher. Und selber machen sie nicht einmal so weiter wie bisher, sondern sie steigern ihr tun noch um einen gewaltigen Faktor. Ehrlich gesagt, seit ich den Film "Teilchenbeschleuniger der Zukunft" gesehen habe, bezweifle ich selber, ob der menschengemachte Klimawandel überhaupt existiert.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 00:52 #57005

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badhofer schrieb: Aber, wie sieht es den mit den Erwachsenen aus, speziell mit der Wissenschaft, die ja den Klimawandel als das größte Problem der Zukunft als erster postuliert hat.

Das frage ich mich auch.
Ich würde schon erwarten, dass die erwachsenen (!) Ankläger des menschengemachten Klimawandels, insbesondere Mitglieder eines Klimarates, mit gutem Beispiel vorangehen. Dem ist mitnichten so.
Ich denke da an Herrn Lesch. Er ist der Namensgeber und Hauptakteur der Serie "Terra X, Lesch & Co". Seine Meinung zum Thema "Einfluss des Menschen auf das Klima" setze ich als bekannt voraus.
In jeder Sendung dudelt regelmäßig im Hintergrund ein alter Röhrenfernseher mit irgendeinem Sternenflimmern vor sich hin. Wozu ? Kein Mensch braucht das. Ich weiß, der dadurch generierte CO2-Ausstoß ist kaum messbar. Es ist aber ein Symbol. Auch ein Herr Lesch verzichtet nicht auf Dinge, die völlig sinnfrei sind. Warum sollte ausgerechnet ich Strom sparen, wenn Herr Lesch das auch nicht tut. Meine Mails an die Redaktion blieben sämtlich unbeantwortet.
Greta fährt mit der Eisenbahn nach Davos, Greta segelt nach New York, Greta im Friesennerz. Haben wir nichts besseres zu tun, als in den Medien und den Foren dieses sechzehnjährige schwedische Mädel in den Mittelpunkt zu stellen ?
Mit einem "Heja, Greta" ist es nicht getan. Anpacken, Leute. Gilt auch für Lesch.

Ein perfekter Morgen startet mit einem Mord.
Oder Kaffee, Kaffee geht auch.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 02:15 #57007

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lieber badhofer,

es geht im Sinne des Themas, mM. im geringsten darum wer recht hat, sondern darum was richtig ist, faktisch wissenschaftlich nachvollziehbar. Die Aufgabe ist, aus diesen gesammelten Informationen ein umwelt- und menschgerechtes Gerüst zu basteln, auf dem die neue Generation aufbauen kann.

Du schreibst:

Das stimmt schon, was du da sagst. Aber, wie sieht es den mit den Erwachsenen aus, speziell mit der Wissenschaft, die ja den Klimawandel als das größte Problem der Zukunft als erster postuliert hat. Die planen einen neuen, noch größeren Rohstoff und Energieintensiven Teilchenbeschleuniger.


Was heißt schon "Erwachsen" anderes, als das von einem vermeintlichen Informationsstand auszugehen ist, der anhand länger fristig gemachter Erfahrung ermöglicht, Probleme, auch zukünftige, besser einschätzen und bewältigen zu können. Ich bezweifle jedoch das letzteres a priori auf alle "Erwachsenen" anwendbar.
Was meiner Meinung bereits aus dem "schrägen Verlauf", der auf meinen Einwurf Plastik-Kleidung kam, ersichtlich.

Die beteiligten "Erwachsenen" gingen wohl davon aus, das es sich um einen Angriff auf Greta handelt. Man ist sogar geneigt Plastik-Kleidung als zivilisatorischen Fortschritt einzustuffen. Greta wird unter der Hand, stellvertretend für die angebliche persönlich Kritik an ihr, als "Göre" bezeichnet, die Kritik an Plastik-Kleidung missverstehend, alle die kleine final in Schutz nehmend... Und nun werden auch noch Teilchenbeschleuniger und Mondbasen eingeworfen.
(bitte nicht als persönliche Angriffe werten...)

Wie soll man denn so einen klaren Kopf behalten. Zumindest ich mit ADS komme da in Schwierigkeiten...

Wie heißt es in Contact so schön "Schritt für Schritt". Also sollten die die sich dazu berufen fühlen, Greta zu verstehen, ihr beizupflichten, sie in ihrem Kindsein zu verstehen, doch eher eine mail zusenden, die wissenschaftlich basiert aufzeigt, welche Schäden Plastik-Kleidung Mensch und Umwelt zufügt. Und zudem eine über Massenpsychologie, die zeigt welche Wirkungen Personen wie sie, auf das Verhalten anderer haben und wie konstruktiv ein informierter Umgang mit der Problemstellung, für unser aller Anliegen genutzt werden kann.

Vlt sollten alle "Erwachsenen" hier im Forum noch unterschreiben, bevor wir die Papers mit besten Wünschen abschicken.
Noch bevor ständiges lamentieren, über bestehende Probleme und Eigeninterpretationen, zu allgemeiner Ermüdung führt...

Schön dass sie mit dem Boot über den Antlantik gekommen ist, anstatt mit Triebwerks-Dreckschleudern, die hoffentlich baldigst durch besseres ersetzt.
Nur wer kann sowas ermöglichen, wenn er in die USA will. Wesentlich effektiver wäre, wenn sie Umweltbewusst mit Naturfaser bekleidet, ein gutes Beispiel für die anderen abgibt, was jeder selbst tun kann um dem gesetzten Ziel näher zu kommen. Wenn wir warten bis sich irgendwelche "Erwachsenen" der Sache annehmen, können wir auch gleich davon ausgehen dass das anklicken von "likes", oder veraltet, Kreuzchen auf einem Papier machen, etwas ändert.


Und es sind mM. nicht die Wissenschaftler, die entscheiden ob ein neuer TB oder eine Mondbasis gebaut wird.... die machen es meist nur möglich.
Beides ist in dem Sinne auch nicht wirklich Umweltschädlich, da solcher art Unternehmungen zu Aufklärung und Erhaltung der Menschheit beitragen können.

Shalom
Z.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 08:49 #57014

Cim Borazzo
Haben wir nichts besseres zu tun, als in den Medien und den Foren dieses sechzehnjährige schwedische Mädel in den Mittelpunkt zu stellen ?

Scheinbar nicht.

Z. Schrieb:
Wie soll man denn so einen klaren Kopf behalten.

Niemand kann da einen klaren Kopf behalten, wenn ständig nur mit den unendlich vielen Symptomen das Kernproblem verschleiert wird.
Das Kernproblem liegt ja ganz wo anders.
Zu allen Zeiten hat der Mensch die Natur zerstört. Das war nie ein Problem, weil die Natur sich wieder Regeneriert (auch das Klima) Das Problem liegt an dem Tempo, mit dem der Mensch seine Umwelt zerstört. Das Tempo ist höher geworden als das Tempo, mit dem die Natur sich wieder regenerieren kann. Fragt man alle Menschen der Welt, ob sie es etwas gemütlicher haben wollen, sagen alle „Ja“ Niemand kommt mehr mit dem Tempo zurecht. Obwohl alle das Tempo drosseln wollen, wird weiterhin angeschoben. Da muss man sich doch einmal fragen, wer denn da anschiebt.

Harald Lesch hat es schon zweimal in einem Film angesprochen. „Die Shareholder stecken hinter dem ganzen“ Die nächst logische Frage blieb jedoch jedes Mal aus. „Wenn die Shareholder hinter allem stecken, wer sind denn dann die Shareholder? Name, Adresse TelNr. Da wird man dann gleich eine Überraschung erleben. Es ist gar nicht möglich, herauszufinden, wer die sind, denn es sind keine natürlichen Personen.
Der Hauptaktionär von AG a = AG b
Der Hauptaktionär von AG b = AG c
Der Hauptaktionär von AG c = AG d
Der Hauptaktionär von AG d = wiederum AG a

Und schon ist der Kreis geschlossen, ohne das eine natürliche Person als Mehrheitsbesitzer existiert, die als Hauptaktionär in die Geschäftsführung eingreifen könnte.

In den USA gibt es jedoch bereits eine Gegenmßnahme. Siehe
www.dasinvestment.com/jeff-bezos-tim-coo...hareholder-value-ab/

Auszug davon:
Rund 200 Unternehmenslenker, darunter Amazon-Gründer Jeff Bezos und Apple-Chef Tim Cook, fordern eine Abkehr vom Shareholder Value: Statt des Gewinns der Aktionäre soll künftig das Wohl aller Gruppen an erster Stelle der Unternehmenstätigkeit stehen.

Harald Lesch, nimm dir diesen Link als Grundlage für einen Film, weil sonst verschläft Europa diese meines Erachtens wichtigste Entwicklung der heutigen Zeit.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 08:59 #57015

Lieber Z., du schreibst:

Und es sind mM. nicht die Wissenschaftler, die entscheiden ob ein neuer TB oder eine Mondbasis gebaut wird.... die machen es meist nur möglich.
Beides ist in dem Sinne auch nicht wirklich Umweltschädlich, da solcher art Unternehmungen zu Aufklärung und Erhaltung der Menschheit beitragen
können.

Echt jetzt? An sich wehrst du dich immer vehement gegen Auswüchse von Blauäugigkeit, hier das kommt mir aber jetzt vor, wie die früher gern genutzte Teflon-Beschichtung für die Legitimation von milliardenschweren Raumfahrt-Unternehmungen.
Glaubst du wirklich, dass es außer Merkel (vielleicht) als promovierte Physikerin mehr als eine Handvoll von Personen/Entscheidern gibt, die über einen Teilchenbeschleuniger auch nur annähernd genug Ahnung haben um einen fundierten Beschluss herbeizuführen? Beispiel: Im Gesundheitssystem hatte eine Expertenkommission die als besondere Belastung zu wertenden Krankheiten in ihrer Anzahl auf eine logarithmische Basis der Anzahl in Verbindung mit ihren Kosten gestellt, was Volkskrankheiten weitestgehend ausgeschlossen hätte. Das gefiel einer grünen Kasse nicht, die aber rechnen kann. Sie brachte als Änderung ein, dass die logarithmische Funktion durch Wurzelfunktion zu ersetzen sei. Es geht die Kunde, dass Merkel in der Kabinettsrunde die Anwesenden darüber aufgeklärt hat, was das für eine Auswirkung hat. Verstanden scheinen sie es nicht zu haben, weil letztlich das Wurzel-Modell sich durchgesetzt hat (eben auf Machtstruktur).
Kürzlich hatte ich ein Video eingestellt, in dem Aachener Physiker, die wohl ein wenig prominent am CERN gearbeitet haben oder immer noch tun, über das CERN berichteten. Natürlich kam die Frage, was das (damals) so gekostet hat (ca. 1 Mrd. € p.a.) und wofür das gut sein soll. Sie waren ehrlich genug zu sagen, dass den Wissenschaftlern einfach ein paar Sachen fehlten (hier Higgs-Boson/-Feld), um ihre Modelle abzurunden (ist ja auch noch nicht gelungen). Das Ganze mit einer Energie, die nach dem jetzigen Wissensstand im Universum zurzeit nur so bei Super-Novae etc. entsteht, also letztlich bei deutlich nahe bei immer fast gar nicht.
Ich wage zu behaupten, dass es nach dem CERN keinen Wissenssprung der Menschheit gab oder geben wird. Es ist für mich eher so eine Exkulpationsphrase, wenn Wissenschaftler behaupten, dass sie nicht verantwortlich seien, sie hätten schließlich nur wissen wollen. Dass es dann gemacht wurde (oder auch nicht), ist dann Verantwortung der Gesellschaft (Externalisierung ins Diffuse).


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 09:39 #57017

Badhofer schreibt:

Harald Lesch hat es schon zweimal in einem Film angesprochen. „Die Shareholder stecken hinter dem ganzen“ Die nächst logische Frage blieb jedoch jedes Mal aus. „Wenn die Shareholder hinter allem stecken, wer sind denn dann die Shareholder? Name, Adresse TelNr. Da wird man dann gleich eine Überraschung erleben. Es ist gar nicht möglich, herauszufinden, wer die sind, denn es sind keine natürlichen Personen.
Der Hauptaktionär von AG a = AG b
Der Hauptaktionär von AG b = AG c
Der Hauptaktionär von AG c = AG d
Der Hauptaktionär von AG d = wiederum AG a
Und schon ist der Kreis geschlossen, ohne das eine natürliche Person als Mehrheitsbesitzer existiert, die als Hauptaktionär in die Geschäftsführung eingreifen
könnte.

Wissen tue ich es nicht, aber ich vermute, dass Lesch nicht bestimmte Personen meint, sondern grds. die Unternehmensethik. Anders als du es scheinbar möchtest, sind dort keine Personen zu finden, die man ggf. in den Knast stecken oder unschädlich machen könnte. In einer meiner Abschlussarbeiten ( sind ein paar ;) ) habe ich in den 90ern über die Implikationen des SV geschrieben. Hat meinem damaligen Prof. nur bedingt gefallen.
1. An sich fürchtet ein Vorstand eines kotierten Unternehmens nur die Anteilseigner. Die können ihn vor die Tür setzen.
2. Soweit keine Anteilsscheine emittiert werden, könnten dem Vorstand doch an sich die Anteilseigner gleichgültig sein. Die Finanzierungsbasis aus Eigenkapital ändert sich so nicht.
3. Der Wert eines Unternehmens wird an der Börse festgelegt. Anteilseigner werden Unternehmen suchen, die ihr eingesetztes Kapital optimal anwachsen lassen. Das muss nicht tatsächlich Leistung sein, sondern Performance in den Augen anderer Anleger.
4. Vorstände sind in einem paradoxen Dilemma. Sie müssen einerseits signalisieren, dass sie alles für den Anteilseigner schaffen. Andererseits ist aber immer noch Potenzial im Unternehmen, dass bisher nicht gehoben wurde. Handeln Sie gänzlich optimal, ist das Unternehmen 0-wertig, weil im Aktienkurs bereits der zukünftige Wert abgebildet ist, wird der Anteilseigner nur noch als Diversifikation Aktien halten. Kommt der Eindruck auf, dass der Vorstand nicht genug Potenzial gehoben hat, wird er abgewählt.
5. Im Shareholder-Value ist der Kapitalismus im marxistisch-hegelianischen Sinne zum reinen Begriff geworden. Den Anteilseigner interessiert das Unternehmen nicht mehr an sich, sondern lediglich als Substrat für seine Gewinnmaximierung.
Ich bin davon überzeugt, dass so in 100 - 200 Jahren (so es Menschen noch gibt) unsere Zeit als ziemlich irrsinnig angesehen wird, weil das Wohl und Wehe in einem Wettbüro (nichts anderes ist die Börse) bestimmt wurde. Überall wird immer noch das Hohe Lied der Anteilseignerschaft gesungen, dass aber nur so lange funktioniert, wie man daran glaubt (self-fullfilling-prophecy). Weitere platzende Blasen garantiert.


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 10:20 #57021

D.Rajic, vielen Dank für diesen Beitrag
Erschwerend kommt noch dazu, dass das dem ganzen System durch ein Geflecht an Unternehmen, Beteiligungen udgl. ein undurchschaubares Geflecht an Netzwerken dazwischen geschaltet ist, welches die Methode, die da dahintersteckt, komplett verschleiert. Ist der Wahnsinn nur groß genug, wird er unsichtbar (Brecht)

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 16:28 #57029

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Hallo ihr beiden Kollegen...

ich werde mich noch melden... bitte habt etwas Geduld.
Grazzie
HGse Z.

Ok.. ich versuche erst mal strickte Abkürzungen:

badhofer: Niemand kann da einen klaren Kopf behalten, wenn ständig nur mit den unendlich vielen Symptomen das Kernproblem verschleiert wird.


Wenn wir von einem Themendetail ins andere fallen, sehe ich keinen wirklichen Sinn in einer Diskussion, die sich ums Klima dreht. Ich meine, natürlich ist das Problem vielschichtig, wenn sich im Verlauf jedoch ein Konsens über einen bestimmten Themen-Unterbereich ergibt, sollte man mM. zunächst gemeinsam überlegen, ob anhand der geklärten Sachlage irgendetwas unternommen werden kann, dass dazu beiträgt dem eingekreisten Problem im größeren Umfang entgegenzuwirken.

Deswegen habe ich Sachen Greta den Vorschlag gemacht.... ihr wissenschaftlich basierte Informationen über den Beitrag von Plastik-Kleidung zum Klimawandel zu kommen zu lassen und wie sie in einfachster Manier dazu beitragen könnte, den Leuten klar zu machen, wie einfach es sein kann selbst einen Beitrag zum "Klimaschutz" zu leisten. Es ist einfacher sich mit Naturfasern zu Bekleiden und auf K-Fasern zu verzichten, als zu versuchen mit dem Boot über den Antlantik zu kommen... zumindest für all die die Gretas Anliegen verfolgen und schätzen, wesentlich einfacher umszusetzen...
So eine mail ist sicher ein Kinderspiel abzusetzen. Und wenn alle "Naturfreaks" hier mit unterzeichnen, zB. ua. der Harald und der Josef als gestandene Wissenschaftler, im Hintergrund vlt hunderte Forumsteilnehmer, kommt die mail vlt sogar an.... bzw. findet Beachtung.
Nur mal so ein Gedanke...

Nochmal kurz zu TB und Mondbasis. Ich schrieb Bold... "nicht die Wissenschaftler".
Meint, man kann es nicht einfach so übers Kreuz brechen und dem "Wissenschaftler" an sich Schuld an einer Missere zu geben.
Es sind nicht "die Wissenschaftler" die falsche Entscheidungen treffen, sondern es ist a apriori der Mensch. Es liegen viele verschiedene Faktoren an, mit denen sich die Fehlleistungen menschlicher Entscheidung zumindest ansatzweise erklären lassen. Mangel an Information, schwierige Kindheit, unzureichende Kognitionsleistungen, Psychopathie, Geltungssucht, Gewinnsucht, Systemabhängigkeit etc.. Solcher art Faktoren ziehen sich jedoch quer durch alle Gesellschaften .... Mal hat eine Gruppe Überhang in Militär, Politik und Geldwirtschaft ;) mal nicht. Ganz abgesehen von den positiven Resultaten menschlichen Handelns, die ich auslasse um nicht zu sehr zu langweilen.

Warum sollte ein neuer TB oder eine Mondbasis zur Erhaltung der Menschheit beitragen...
Mondbasis, die sicher zum überwiegenden Teil auf Grund militärischer Interessen finanziert werden wird.
Ua. wenn ein Brocken mit ausreichender Masse unserem kleinen Paradies mal alzu nahe kommen sollte, wären wir sicher nicht gerade unglücklich darüber irgendwo auf Dauer unterkommen zu können. Selbst wenn es nur Bill Gates, Zuckerberg und Trump wären... ;) die uns alle sicher in bester Erinnerung halten würden.

TB ist sozusagen ein "muss", sowas solange ungefährlich für die Menschheit, entspricht einfach dem menschlichem Drang mehr über die Welt zu erfahren...
Was man jetzt natürlich, mit unglaublich vielen positiven Beispielen untermauern könnte, von denen die sich historischer Weis bemühten,der Welt Antworten abzuringen... Edward Teller ausgenommen, der wohl alzuviel Teller, weniger Tassen, im Schrank hatte.

Aber... schön hin und wieder über belangloses zu streiten, Wichtiges festzustellen, um dann ohne Umschweife direkt zum nächsten Thema überzugehen.
Dank diesem schönen Planeten, der all dies erst möglich machte...

So und nun les ich sorgfältigst durch, was ihr Beiden oben so alles vorschlagen tut.....
HG Z.

Zu allgemeiner Unterhaltung: meschliches.. alzu...

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 20:04 #57039

Den neuesten Vorschlag gegen den Klimawandel finde ich denn doch ein bisschen unappetitlich:


Der Meinung dass man's auch übertreiben kann,

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Sep 2019 22:17 #57041

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Hi Magnus Söderlund in Schweden
ich habs meinem Sohn erklärt und der befand so in etwa folgendes..


Weiter so.. alter Schwede.
Z.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Sep 2019 11:28 #57153

Aufgrund dessen, dass unsere Welt endlich ist und in naher Zukunft keine Möglichkeit besteht, die Welt in den Weltraum auszuweiten, ist „das Imperium“ an seine Grenze gestoßen und weitet sich deshalb nach innen aus bis hinein in ehemalige Sozialwohnungen. Dazu ein Kommentar von einer Gruppe, welche sich die Aufgabe gestellt hat, zu hinterfragen, an wem sie eigentlich Miete zahlen.

Minute 0:58 – 1:30



Oje, jetzt bin ich aber weit vom Thema dieses Threads abgekommen.
Zurück zu Thema:
Greta tritt in einem Plastikregenmantel auf. Eine Katastrophe. Wie können wir der Greta den Regenmantel wegnehmen? Vielleicht sollte man sie nachts mit einem Revolver in der Hand auflauern und zu ihr sagen: "Regenmantel oder Leben“ Rückt sie den Regelmantel heraus, ist das Klima gerettet, macht sie es nicht, sind wir alle verloren.

Eine Satire kann nie so satirisch sein wie die Realität ;)

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Sep 2019 19:20 #57168

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Fast alle Kinder sind mit Weichmachern belastet.
So eine Spiegel Meldung.
Wir sehen also dass die Kunststoffpellerine uns nicht nur aussen sondern auch innen schützt.
Und Weichmacher sind sowieso in unserer gnadenlos harten Welt gut angebracht.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 14 Sep 2019 05:34 #57187

Greta protestiert vor dem Weißen Haus in Washington – Video
www.facebook.com/sputnik.deutschland/videos/507189363184248/

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 14 Sep 2019 11:18 #57195

Minute 1:28:38
YOUR HOUSE IS ON FIRE

Ich glaube schon, dass sich diese Bewegung durchsetzen wird. Wenn auch wegen ihrer Unvollkommenheit in Wellenbewegungen, einmal mehr, dann wieder weniger. Dem Ziel, die Menschheit aufzuwecken, dürften sich schon immer mehr und mehr Menschen anschließen.

Ich bin Jahrgang 1954 und habe noch die Hippie-Bewegung miterlebt. Abgesehen davon, dass damals die Zeit noch nicht reif war, hatte diese Bewegung in sich selbst keine Zukunft mitgetragen. Die Vorstellung, dass die Welt besser wäre, wenn die gesamte Menschheit Hippies werden, war damals und auch heute noch unvorstellbar. Das entsprach einfach nicht der Realität. Das Leben ist kein Traum. Die Vorstellung jedoch, die man heute hat, nämlich dass es nicht so weiter gehen kann wie in letzter Zeit, ist in der heutigen Zeit doch schon sehr weit verbreitet und entspricht auch der Realität. Im Prinzip erkennt das bereits jeder, auch wenn bei manchen so manches seinem eigenen Ego widerspricht.

Das Ziel der Bewegung ist ja nicht, in das Weltgeschehen einzugreifen, sondern diejenigen, die die Welt lenken, aufzuwecken, damit diese eingreifen. Und das wird auch gelingen, denn diejenigen fühlen sich auch schon nicht mehr richtig gut bei dem, was da auf der Welt geschieht. Ausnahmen bestätigen das nur.

Also, diese Bewegung wird sich so lange weiter verbreitern, bis etwas Einschneidendes geschieht. Da bin ich ganz zuversichtlich.

Zu lange wurde bereits zugeschaut. Jetzt ist die Zeit gekommen, zu handeln.
www.facebook.com/artede/videos/2468959726666824/

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 14 Sep 2019 23:21 #57248

Z. schrieb: Das wird ja immer schlimmer.. heinzendres
"bei Regen", meinst du ich mache vom Regen abhängig ob mein Kind Schadstoff belasteten Plastik-Müll


Nö sondern davon ob du es dir leisten kannst .

www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/u...k-im-koerper,Rc39oma

Das Ergebnis: In ärmeren Familien ist das Umfeld tendenziell belastender und die Kinder haben mehr Plastikrückstände im Körper als Kinder in Familien mit sozial hohem Status.


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 00:40 #57376

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Hallo lieber Dieter,
spät aber..

Dieter formulierte:Echt jetzt? An sich wehrst du dich immer vehement gegen Auswüchse von Blauäugigkeit, hier das kommt mir aber jetzt vor, wie die früher gern genutzte Teflon-Beschichtung für die Legitimation von milliardenschweren Raumfahrt-Unternehmungen.


Allerdings wehre ich mich.. von deinem Vergleich mal abgesehen

Glaubst du wirklich, dass es außer Merkel (vielleicht) als promovierte Physikerin mehr als eine Handvoll von Personen/Entscheidern gibt, die über einen Teilchenbeschleuniger auch nur annähernd genug Ahnung haben um einen fundierten Beschluss herbeizuführen?

Das Merkel Ahnung von TB hätte, wäre mir neu. Du weist ja was ihr Mann so macht und über welches Thema Merkels Disertation referiert..
Ansonsten halt ich sie für "ins Amt gesetzt"...und fürs "aussitzen" ist sie ja bestens bekannt, aber das führt zu weit und wir wollen ja politisch angehauchtes möglichst vermeiden. Vor allem nicht in die Nähe kommen, zu glauben, Politiker könnten irgendwas ändern....

Soweit orientiert, liegen die Bau-Kosten für einen neuen FCC bei 24 Mrd.€, was mM. gerade mal einem "Fliegenenschiss" gleichkommt, wenn man die Summe mit anderen vergleicht die für "reinen Wahnsinn", statt forschungsorientierte Wissenschaft ausgegeben werden. Es kann gut sein, dass uns dieser Art Forschung am Ende nur wenig neues bringen wird, aber einen Versuch ist es allemal Wert. TB und Iter sind mM. ein "muss", ganz einfach deswegen weil es "Dumm" wäre, die Geistige-Vorarbeit die über Jahrhunderte geleistet wurde, nicht fortzusetzen. Dh. nicht, wenn die Welt das Geld nicht hätte, ich es nicht lieber zum Aufbau von Schulen, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, auf der Suche nach einer funktionierenden Gemeinschaft ausgeben würde... Aber es ist genug da, nur in falschen "Händen. TB, ITER können wir ab...

Daher würde ich mich Themengerecht, viel lieber über 700 Mrd.$ US p.A. Rüstungsausgaben aufregen, die zudem dazu führen, dass die Welt massiv mit Giftstoffen eingedeckt wird... Ua. abgreichertes Uran, ein CO2 Ausstoß wie die Schweiz... etc... nicht zu vergessen was dieser art "Investitionen" bisher auf der Welt angerichtet haben und gerade noch anrichten. Andere Staaten nicht ausgenommen. Darunter fällt auch, das mittlerweile weltweit Labore wie "Porton Down" in privaten Händen sind. Biowaffenforschung.... vom Staat bezahlt und von wem kontrolliert?
Na gute Nacht was die da so Herstellen "müßen" um entsprechende Gegenmittel zu finden...
Was soll ich mich da auch noch über Versicherungsangestellte Aufregen....

Bis später
NG Z.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 00:50 #57377

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olalala badhofer,

Zurück zu Thema:
Greta tritt in einem Plastikregenmantel auf. Eine Katastrophe. Wie können wir der Greta den Regenmantel wegnehmen? Vielleicht sollte man sie nachts mit einem Revolver in der Hand auflauern und zu ihr sagen: "Regenmantel oder Leben“ Rückt sie den Regelmantel heraus, ist das Klima gerettet, macht sie es nicht, sind wir alle verloren. Eine Satire kann nie so satirisch sein wie die Realität


MM. macht auch der Schlussatz die vorangegangenen nicht besser.
Aber ich bin solch Reaktionen ja gewöhnt, man fühlt sich allein und will mal wieder mitreden, während der Russe wahrscheinlich schon vor der Tür steht.
G Z.

Ps: ich habe aber dennoch einen guten Witz finden können:

Das Ziel der Bewegung ist ja nicht, in das Weltgeschehen einzugreifen, sondern diejenigen, die die Welt lenken, aufzuwecken, damit diese eingreifen.

Also der war enorm lustig.


"Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
Albert.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 15:23 #57393

Z. schrieb:
Ps: ich habe aber dennoch einen guten Witz finden können:

Das Ziel der Bewegung ist ja nicht, in das Weltgeschehen einzugreifen, sondern diejenigen, die die Welt lenken, aufzuwecken, damit diese eingreifen.

Also der war enorm lustig.


Wo ist der Witz ??????

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 16:22 #57394

Hi Z. du schriebst:

TB und Iter sind mM. ein "muss", ganz einfach deswegen weil es "Dumm" wäre, die Geistige-Vorarbeit die über Jahrhunderte geleistet wurde, nicht fortzusetzen.


Das sehe ich genauso !

Ich finde das traurig : Die Wissenschaften, die Bildung der Menschen, die Forschung in allen Disziplinen muss gucken wo sie die Gelder für ihre
Zwecke herbekommt. Die müssen sehr hart dafür kämpfen. Was aber die Rüstungsindustrie weltweit angeht : Da fehlt es nicht an Geld , grrrr…...

Du schriebst: Daher würde ich mich Themengerecht, viel lieber über 700 Mrd.$ US p.A. Rüstungsausgaben aufregen, die zudem dazu führen, dass die Welt massiv mit Giftstoffen eingedeckt wird... Ua. abgreichertes Uran, ein CO2 Ausstoß wie die Schweiz... etc... nicht zu vergessen was dieser art "Investitionen" bisher auf der Welt angerichtet haben und gerade noch anrichten. Andere Staaten nicht ausgenommen.


Jaaaa, für die Rüstungsindustrie ist das Geld da aber der neue Teilchenbeschleuniger ( der uns evtl. hilft die Natur besser zu verstehen), da
ist aus Sicht von manchen jeder Cent reine Verschwendung :woohoo:
Hätte man die ganzen Gelder die in die Rüstungsindustrie gesteckt wurden in Forschung und Wissenschaften investiert,
ich glaube dann wären wir heute besser dran.

Auweia, ich glaube da läuft einiges verkehrt in unseren Köpfen. Ich glaube mit dieser Denkweise wird das nix mit dem Homo sapiens sapiens
(dem von uns postulierten " weisen Menschen" ).
Der muss erst noch geboren werden. Evtl. ist er ja schon da aber er hat noch nix zu sagen, leider :(

LG und bin so froh dass du da bist ! :)

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 17:04 #57395

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Sonni1967 schrieb: Jaaaa, für die Rüstungsindustrie ist das Geld da aber der neue Teilchenbeschleuniger ( der uns evtl. hilft die Natur besser zu verstehen), da
ist aus Sicht von manchen jeder Cent reine Verschwendung :woohoo:

Ich kann von meiner Wohnung beinahe auf die FAIR-Baustelle der GSI in Darmstadt sehen. Stimmt, viele halten das für Geldverbrennung. Aus 1,4 Mrd € werden mittlerweile 2,2 Mrd €, Tendenz steigend, aber das kennen wir von Bauwerken aller Art. Lediglich der Gotthard-Basistunnel wurde in time und in budget fertig.
Ich schaue ab und zu auf der Baustelle vorbei und freue mich auf die Fertigstellung.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 18:10 #57397

„Mythen der Verkehrswende: Wenn das Saubere vom Himmel versprochen wird“

Ein sachlich geschriebener Artikel der "Deutsche Bank Research", der ernüchternd ist.

www.dbresearch.de/servlet/reweb2.ReWEB?r...PROD0000000000499908

Der Autor räumt mit folgenden Mythen auf, an die sich heute gerade allgemein in Europa und speziell in Deutschland viele Öko-Idealisten klammern:

Mythos 1: Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist möglich
Mythos 2: Elektromobilität ist die Rettung für das Klima
Mythos 3: Geteilte Mobilität entlastet Verkehr und Klima
Mythos 4: Synthetische Kraftstoffe können fossile (schon bald) ersetzen
Mythos 5: Flugscham sorgt für weniger Flüge

Sein Fazit auf die Frage, wie es in Sachen Verkehrswende wohl weitergehe:
Entweder geschehe noch 1) ein zwar eher unwahrscheinlicher baldiger beachtlicher technischer Fortschritt bei alternativen Antriebsformen und CO2-armen Treibstoffen oder 2) deutlich weniger Verkehr oder 3) Verfehlung der Klimaziele.
In meiner Leseart und wohl auch in der Einschätzung des Autors dürfte das wahrscheinlichste künftige Szenario wohl das letztere dritte sein, nämlich eine krachende Verfehlung der Klimaziele, selbst in Deutschland.
Nun kann hier ein sagen, ja klar, die DB hat ein Interesse, dass die Wirtschaft weiter brummt. Aber dann bitte aufzeigen, wo der Autor nicht stringent und logisch argumentiert...und bitte ohne rosarote Brille und weltfremden Träumereien, wie die Menschheit sein könnte, wenn sie denn wollte.

Wie sehr gut gemeinte Ansätze sich als Schuss nach hinten erweisen, zeigt auch eine erste Auswertung der Gesamtbilanz des Verbots von Einwegplastiktüten in Kalifornien seit 2014.
Der Verbrauch an Plastik ging deutlich weniger zurück als erhofft. Die Tüten wurden früher auch als Müllbeutel oder z.B. zur Entsorgung von Hundedreck verwendet, aber nun werden dafür extra Beutel mit stärkeren Wänden gekauft.
Der Verbrauch von Papier zur Verpackung nahm deutlich zu und gerade Papier hat gegenüber Plastik eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz, was dazu führte, dass insgesamt sogar mehr CO2 emittiert wurde als wenn man auf die Maßnahme verzichtet hätte.

Genauso wird es mit dem Kohleverzicht sein, den nun einige Länder wie Deutschland vorhaben. Bereits gegenwärtig sind ca. 1500 neue Kohlekraftwerke weltweit in Planung bzw. im Bau. Wird in Europa weniger Kohle verbraucht, dann steigt das Angebot, der Preis sinkt und Entwicklungs- und Schwellenländer werden umso stärker auf Kohle zur Stromgewinnung setzen. Das ist und bleibt noch lange Fakt und da hilft kein Lamentieren nach dem Motto, „ja, dann müsse man halt weltweit…..und da könne man ja weltweit…..“ und sonstige Träumereien in politisch-ökologischen Kreisen und ihren Wolkenkuckucksheimen.
Der gut gemeinte Kohleverzicht bringt jenen, die ihn vereinzelt ausüben, nur ein gutes moralisches Gewissen, aber global gesehen herzlich wenig fürs Klima, allenfalls noch als negative Begleiterscheinung höhere Strompreise im eigenen Land, Unzufriedenheit in der Bevölkerung (siehe Gelbwesten in FR) und eine Destabilisierung des eigenen Wirtschaftsstandortes mit Wettbewerbsnachteilen gegenüber allen jenen, die weiter auf fossile Brennstoffe setzen bzw. schlau genug sind, den Kohleverzicht mit Atomenergie zu kompensieren, die zwar auch in Bezug auf Entsorgung Bauchschmerzen verursacht, aber im Moment die einzige wirkliche Alternative ist, wenn man sowohl ökologische wie ökonomische Aspekte bei politischen Entscheidungsprozessen ausgewogen im Auge behalten und eine weitere Derangierung der Gesellschaft vermeiden will.
Im naiven Glauben, hier eine Vorreiterrolle einzunehmen und Vorbild zu sein, dem die Welt dann bald fleißig nacheifere, sehe ich nur eher wieder diese alte realitätsfremde deutsche politische Romantik, die unter stets neuen Paradigmen und wechselnden historischen Rahmenbedingungen, mal grässlich verwerflichen wie von 1933 bis 1945, mal unter wohlgemeinten, wie den gegenwärtigen, immer wieder dem alten deutschen Mythos anhängt, wonach am deutschen Wesen die Welt genesen könne. Mir scheint hier, dass man gerade das, was man am aller wenigsten aus politischer Motivation heraus nach 1945 wolle, nämlich die Einmischung in die Angelegenheiten anderer Nationen, man ohne es sich wirklich einzugestehen wieder mache: Das Praktizieren eines globalen Sendungsbewusstseins mit einseitigem Schwerpunkt auf Ökologie und Klimaschutz unter Ausblendung der zumindest mittelfristigen wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen für die Menschen weltweit (siehe meinen Post zum Artikel von Niall Fergusson 56887 ). Aber die Ironie und Pikanterie ist die gleiche wie eh und je: Die große weite Welt und ihre bald 8 Milliarden Einwohner tangiert das im Großen und Ganzen herzlich wenig (Indien, China, Brasilien etc wollen den Wohlstand, den Europäer und US-Amerikaner bereits haben!), zumal es selbst bei gutem Willen an den Gründen scheitern wird, die der Autor in der DB-Research aufzählt. Diese erneute und stets wiederkehrende Desillusionierung scheint großen Teilen der europäischen und speziell der deutschen Bevölkerung wohl noch erst bevorzustehen, allen voran den f4f-Aktivisten, die global gesehen nur ein kleines Häufchen sind….und es auch bleiben werden, denn viel spricht dafür, dass die conditio humana mit ihren evolutionsbiologischen Prägungen weiter zwingend wirken und dafür sorgen dürfte, dass die Menschheit weiter an all den Gruben graben wird, in die sie künftig höchstwahrscheinlich fallen dürfte.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Sep 2019 19:03 #57398

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Heute Abend um 21:00 Uhr sind wir in Sachen Klimawandel schlauer, wenn Harald Lesch im ZDF die Fakten dargestellt hat.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel Gestern 15:52 #57418

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Hallo heinzendres und Sonni,

meine Posts an euch von gestern Nacht sind leider im Nirvana gelandet. Schade drum.. :(
HGse Z.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel Gestern 16:12 #57419

Hi Z.,

Hallo heinzendres und Sonni,

meine Posts an euch von gestern Nacht sind leider im Nirvana gelandet. Schade drum..
HGse Z.

Ich weiß wo die sind !!! Hier ist ein schwarzes Loch und da sind die drin und können nicht mehr raus :cheer: :cheer: :cheer: .
Ich hab sie aber vorher gelesen (bevor das schwarze Loch sie gefressen hatte ) weil ich ne Nachteule bin.
Pech für das schwarze Loch, hehe….

KKD

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel Gestern 17:19 #57423

Martin-O:
Ich habe deinen Post von gestern noch gelesen, bevor er - warum auch immer - verschwand.
Was du als einseitige Betrachtung des Autors aus dem DB-Research Artikel ( siehe 57397) und als ideologische Überhöhung meiner Anmerkungen bezeichnest, ist in meinen Augen der Blick ohne Scheuklappen auf die Realität. Deine Anmerkungen und Gegenbeispiele sind Randerscheinungen, so wie die Ausläufer links und rechts einer Gausschen Glockenkurve, wobei der große 6sigma Bereich einfach ausgeblendet wird.
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Nun habe ich nicht vor, mich weiter tiefer in diese Diskussion einzubringen, aber abschließend sei noch soviel hier rein kopiert (leicht angepasst mit kleinen Ergänzungen), das ich schon früher an anderer Stelle außerhalb dieses Forums verfasst und adressiert habe:

Mit Interesse habe ich die Ergebnisse des Wirtschaftswissenschaftlers Johannes Bachmann vernommen, der über Klimapolitik promovierte und sich kritisch mit der deutschen Energiewende auseinandergesetzt hat:
Der weltweite CO2-Ausstoß wird durch einseitige politische Maßnahmen sogar beschleunigt.
Die sog. „Kohlekommission“ in DE geht von falschen Prämissen aus.
Nach keiner Klimakonferenz  war bislang ein Rückgang des globalen  CO2-Ausstoßes zu registrieren (Verdopplung seit 1990)
Global ist kein Kohleausstieg in Sicht: Derzeit laufen ca. weltweit 2500 Kohlekraftwerke, ca 1400 neue Kraftwerke sind derzeit in 59 Ländern geplant.
Deutschland bräuchte  bis 2050 die  achtfache Anzahl an Wind- und Solaranlagen, da lt. Kohlekommission die Produktion synthetischen Erdgases aus grünem Strom langfristig geplant ist. Dazu müsste massiv zusätzlich in die Infrastruktur eingegriffen werden (neue Trassen, Eingriffe in die Natur, die Widerstand von Umweltschützern generieren).
Zement ist ein gewaltiger CO2-Verursacher, der bei zunehmender Weltbevölkerung und steigendem Wohlstand in hohem Maße weiter benötigt wird (das ist vielen auch nicht bewusst).
Das Ko-Kriterium lt. Bachmann ist der noch lange anhaltende globale Preisvorteil der fossilen zu alternativen Energieträgern. Das Heimtückische: Sinken in umweltbewussten Ländern die eingesetzten fossilen Energieträger, verbilligen sie sich weltweit und Schwellen- und Entwicklungsländer setzen sie vermehrt ein. Zugleich werden fossile Brennstoffe vermehrt auf den Markt geworfen (siehe Investitionsplanungen in fossile Brennstoffe in den nächsten Jahrzehnten), denn wenn  absehbar ist, dass  der Verkaufspreis mittel- bis langfristig unter Druck gerät, so rät die systemimmanente Marktlogik (die instrumentelle Vernunft lässt grüßen) JETZT die Förderländer und Firmen dazu, die Fördermengen hochzufahren. Da spielt es global gesehen absolut keine nennenswerte Rolle, wenn in Deutschland der Kohleabbau und -export, ja fast schon im Stile einer sozialistischen Planwirtschaft, per Gesetz verboten wird und zudem Arbeitsplätze vernichtet werden.
Vor diesem Hintergrund bleibt die angestrebte Vorbildfunktion der  Energiewende Deutschlands eine reine Chimäre, zumal sich immer deutlicher zeigt, wie teuer sie für die Bürger wird (alleine von 2013 bis 2017 160 Milliarden Euro). Entwicklungs- und Schwellenländer werden den Teufel tun und da nacheifern, zumal sie es sich auch nicht leisten können und auch nicht wollen.
Die deutsche Energiewende wird ein riskantes Unterfangen sein, dass ökonomisch einen hohen Preis von der heimischen Wirtschaft fordern wird, wobei der ökologische Effekt global gesehen von äußerst marginaler Natur sein wird. Falls dann auch noch Blackouts auftreten werden, weil kein zweites Sicherheitssystem für Grundlast verlässlich zur Verfügung stehen wird, dann wird es ohnehin zusätzlich brenzlig werden und die Akzeptanz wird weiter kippen.
Laut Bachmann werden noch Jahrzehnte ins Land gehen, bis Erneuerbare ökonomisch konkurrenzfähig sein werden.
Mein persönliches Fazit: Der deutsche Weg wird weder Vorbildfunktion für den Rest der Welt haben, geschweige denn das Klima retten. Im Lichte von Bachmanns Betrachtung ist auch der einseitige deutsche Weg der Einführung einer CO2-Steuer relativ wirkungslos, zumal er die sozial Schwachen nur trifft. Der deutsche Alleingang wird einigen Bürgern kurzfristig ein gutes Gewissen bescheren, aber zum Preis  fortschreitenden ökonomischen industriellen Niedergangs, denn der Umbau hin zu einem ökologisch gefärbten Industriestandort könnte nur gelingen, wenn die gesamte Weltwirtschaft diesen Umbau synchron mitmachen würde. Energieintensive Prozesse, wie die Herstellung von Silicium für die Photovoltaikindustrie, werden sich dann fast nur noch in Ländern wie China rentieren, wo aber der Strommix noch lange deutlich „dreckiger“ sein wird. Die Ironie und Pikanterie könnte deplorabler  kaum  sein.
Diese Ausführungen werden die Natur wenig beeindrucken und sie wird – wie hier manche mit Recht behaupten – ihre Rechnungen präsentieren, aber sie zeigen das meines Erachtens nicht lösbare Dilemma der Zielkonflikte von Ökologie und Ökonomie auf, zu dessen Überwindung diese Menschheit aufgrund ihrer Conditio humana meiner Einschätzung nach wohl nicht fähig sein wird. Es sind eben die uralten evolutionsbiologischen Prägungen, die uns nun zum Verhängnis werden und stärker sind als alle Vernunft und Einsicht und weil Umdenken noch lange nicht mit vernünftigem Handeln synchron geht. Im Grunde meint wohl hier der Forist Philzer mit seinem 3D Modell, mag es seine Schwächen und Oberflächlichkeiten aufweisen, das Gleiche (es ist diese verfluchte kurzfristige instrumentelle Vernunft, die dieser Spezies im großen Stile zum Verhängnis werden wird). Viele Menschen wissen ja um die Disprepanz zwischen rationalem Denken und Erkennen und dem Handeln, das sowohl teils rational, aber überwiegend irrational durch spontane, kurzfristige Emotionen motiviert ist. Schlimmer noch, die Erkenntnisse der Psychologen, Soziologen und Neurologen lassen uns sogar die Gründe dafür wissen, aber dennoch sind wir sowohl auf individueller wie kollektiver Ebene oft unfähig, diese Kluft zu überwinden. Das Wissen um dieses Dilemma stellt vielleicht das Maximum an Weisheit und vor allem Freiheit dar, zu denen wir im jetzigen Stadium unserer evolutionsbiologischen Entwicklungsstufe fähig sind. MEHR IST NICHT DRIN, zumindest auf kollektiver Ebene, also nicht im 6sigma Feld der G-Glockenkurve, um an weiter oben anzuknüpfen. Es ist, als würde ich von einem VW-Käfer verlangen, er müsse mit 200 km/h über die Autobahn rasen mit dem Verweis darauf, dass kein Naturgesetz es verbietet, dass sich ein Mensch, um den herum Blech gebaut wurde, so schnell bewegt, und mich dann mächtig ärgern, weil er es nicht schafft. Nun, es ist eben von einem Ottomotor mit ca. 30-35 PS in Relation zum Gewicht des Autos nicht möglich. Aus dem gleichen Grunde ist es lächerlich, wenn dein großer Widersacher Philser sich hier immer darüber echauffiert, wenn die vielen First-Class-Trockennasenaffen nicht in der Lage sind, 4D zu leben.
Ich bleibe dabei: Das geringste Übel wird nach meiner subjektiven Einschätzung künftig nur dadurch realisierbar sein, wenn „faule“ Kompromisse zwischen Ökonomie und Ökologie eingegangen werden, wobei ich mich sogar so weit aus der Deckung wage und sage, dass die Ökonomie dabei leichten Vorrang haben sollte, da sonst massive soziale Verwerfungen bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen die Folge sein könnten.  Das 2° Ziel ist unter den realen Gegebenheiten unerreichbar und künftige Generationen werden die Folgen des Klimawandels zu tragen haben. So wie man z.B. in vielen Gegenden der Welt mit den Auswirkungen tropischer Wirbelstürme leben muss, so wird dies wohl in einigen Jahren oder Jahrzehnten für Europa gelten. Künftige Generationen, vielleicht auch schon wir, werden gar nicht zwischen Pest und Cholera wählen können, sondern werden versuchen müssen, möglichst gemilderte und abgeschwächte Formen der beiden ertragen zu lernen, wie ich fürchte. Was jetzt in den letzten Jahren mit bis zu ca. 7,5 Milliarden sich in den Planeten verbeißenden und hineinfressenden First-class-Trockennasenaffen nicht funktionierte, das wird mit bald 10-11 Milliarden a fortiori nicht möglich sein.
Mein Kommentar zu f4f und den „Umweltpopulisten“ in ihrem Gefolge:
In letzter Konsequenz und im tiefsten Grunde eine bei gutem Willen dann doch skurrile Geisteshaltung, die sich als eine brisante Mischung aus progressivem Optimismus ("Wir reißen das Ruder noch rum") in den Denkschablonen der „Scrum-Master-Macher“ und schwärmerischer Erfüllungsneurotik präsentiert und dazu verurteilt zu sein scheint, die eigne Existenz in einer „VUCA-world“ gestalten zu müssen , letztlich aber bezgl ihrer Ergebnisorientierung frei nach Shakespeare unter den globalen Gegebenheiten ins Leere laufen dürfte gemäß dem Motto: Viel Lärm um nichts!
Ihr Handeln hat kaum Konsequenzen! Warum? Weil es nicht stattfindet, allenfalls marginal in wirkungslosem Aktionismus in Relation zum Wirken der globalen Masse der Menschen, eben dem großen 6sigma-Feld. Triviales und plattes Beispiel: Eine Greta Thunberg segelt nach Amerika. Und jetzt mussten einige Leute hin und her fliegen, um Boot und Crew wieder heimzuholen.
Hier höre ich förmlich schon den Aufschrei der Jünger und Adepten der fast schon zur  Heiligen hochstilisierten Greta: Aber sie, die Grata und f4f sowie auch WIR geben der Welt doch ein Vorbild!
Geschenkt und ich sage hier nur: Ausführungen oben noch mal lesen, denn global gesehen seid und bleibt ihr nur die Ausläufer der G-Glockenkurve.
Eine halbwegs realistische Einschätzung der Zukunft der Menschheit fällt somit im Grunde ziemlich düster aus. Was tun?
Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht. Mehr als wider aller „Vernunft“ an das Prinzip Hoffnung zu appellieren fällt mir auch nicht ein.
Nun, es hilft alles nichts, wir haben nur Macht über das eigene Handeln und Tun. Also sollten wir ganz im Sinne des guten alten Kants und seines kategorischen Imperativs eben so wirken und leben, dass wir es vor uns verantworten können. Luther wird der Spruch zugeschrieben: "Wüsste ich, dass morgen die Welt unterginge, würde ich dennoch heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Auf welche Art und Weise dies zu realisieren ist, muss jeder mit sich und seinem Gewissen ausmachen. Jedenfalls scheint im Sinne des oben gesagten dazu eine gehörige Portion Pragmatismus sicher nicht abträglich zu sein.
Dem gerade Gesagten auf den ersten flüchtigen Blick  fast widersprechend, aber nicht nach näherer Analyse, hätte ich noch einen "dreckigen" Rat mit fast schon unmoralischem Beigeschmack an jede und jeden, aber eben grundehrlich gemeint aufgrund des wohl unvermeidlich Kommenden: Sichert euch und ohne es unnötig zu verschwenden (Verschwendung erzeugt Treibhausgase) so gut es geht sowohl wirtschaftliches, soziales, kulturelles und auch symbolisches Kapital im Sinne Pierre Bourdieus, das ihr für euch und eure Lieben zu gegebener Zeit transformieren könnt, um euch so gut es geht zu retten und abzusichern. Die Welt wird dann nichts mehr zu verschenken haben, Individuum und Kollektiv werden nach eisernen Regeln zahlen müssen. Denkt an die Titanic: Es waren die Passagiere der ersten Klasse, die zuerst in die Rettungsboote gelassen wurden, wobei viele der 1. Klasse-Passagiere zu Beginn ablehnten, in die Boote zu steigen, weil sie die Titanic für sicher hielten und nicht ausreichend über das Ausmaß informiert waren. Andernfalls wäre die Quote der Geretteten der 1. Klasse noch deutlich höher gewesen (Gerette Titanic: 1. Klasse ca. 60%, 2. Klasse ca. 40% und 3. Klasse nur noch ca. 25%). Das hört sich häßlich an und ist es auch, aber ich fürchte, die Geschichte der Titanic wird sich im großen Stile wiederholen, denn auch die Folgen eines noch so schlimmen Klimawandels und weiterer Überbevölkerung und einhergehenden disruptiven Verwerfungen werden nicht gleich alle Menschen in allen Ländern gleich treffen. Selbst ein Atomkrieg würde nach Schätzungen nicht die gesamte Menschheit auslöschen, denn dazu ist sie zu zahlreich, außerdem ubiquitär verbreitet und genetisch zu diversifiziert. 
Wie gesagt, mehr als ein gutes Gewissen oder für manche auch eine Belohnung in Form einer Erwartung kommenden Seelenheiles im Jenseits wird durch die hier im Thread diskutierten Vorschläge  nicht zu erreichen sein im Hinblick auf die künftige globale Entwicklung des Weltklimas aufgrund anthropogener Einflüsse, wie groß deren Anteil auch zu taxieren ist.
Aber auch das ist in einer modernen Multioptionsgesellschaft doch auch schon etwas (man verzeihe den ironischen Unterton).
Apropos: Multioptionsgesellschaft auf der einen (anything goes) und Verzicht sowie Umsteuern zugunsten des Klimas auf der anderen Seite: Wie soll das gehen? Der Widerspruch auch dieser Zielkonflikte dürfte vorprogrammiert sein und ein großes Problem werden, an dem sich die junge Generation (wohl erfolglos) abarbeiten wird. Peter Sloterdjik schreibt in seiner umfangreichen Trilogie "Blasen, Globen, Schäume" von pluralen multifokalen Sphären (eben "Schäume"), die die Existenz des Menschen der Postmoderne in der westlichen Welt prägen. Ich fürchte aber, dass aufgrund der Conditio humana eine Welt der wachsenden Optionen zugleich auch eine wird, in der sich die Konturen neuer, bisher nicht gekannter Höllen allmählich abzeichnen, und das noch selbst ganz unabhängig von der Tatsache, dass die natürlichen Ressourcen und Puffersysteme der Natur und Umwelt dieser Multioptionsgesellschaft auch natürliche Grenzen setzen. 

„Eisberg direkt voraus!“ schrie der 6. Offizier, James Moody, vom Krähennest der Titanic Richtung Kommandobrücke. Damals beschränkte sich der Ruf auf die Titanic, aber er ist heute für die ganze Welt aktuell. Der 1. Offizier der Titanic, William Murdoch, versuchte mit sofortigen Maßnahmen der Katastrophe zu entgehen und scheiterte. Es ist umstritten, ob ein anders geartetes Ausweichmanöver mehr Erfolg gehabt hätte.
Dem großen - metaphorisch gesprochen - Eisberg, der vor uns liegt, auszuweichen, dürfte unter den realen Bedingungen der globalen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse zumindest nach meiner Einschätzung kaum möglich sein. Machen wir uns im Sinne eines Plan B gleich wohl besser Gedanken um die „Tickets“ für Plätze in den „Rettungsbooten“. Ja zugegeben eine dreckige, aber eine uns die Realität aufzwingende Erkenntnis.
In der Bibel gibt es einen Satz, der angeblich auf die weltabgewandten und asketischen Essēner gemünzt zu sein scheint: „Seid schlauer als die Kinder des Lichts.“ Er scheint mir so dumm nicht zu sein.
PS: Wer nun einwendet, dass dieser nun doch recht lang gewordene Post zum Teil auch polarisierend und provozierend wirkt und auch seine latenten Widersprüche enthält, dem sei gleich gesagt: Ja, das stimmt und ist bewusst gewollt. Das Thema verlangt Provokation.
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