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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 17:36 #49921

Sirius schrieb: Vieliecht kann mir mal einer erklären warum diese Debatte, selbst hier, in solche Extreme abdriftet, denn ich verstehe es nicht.


Weil dieses Thema längst zu einer Pseudo-Religion geworden ist, wissenschaftlich ist da rein gar nichts bewiesen, sämtliche Prognosen der Vergangenheit sind NICHT eingetreten, die Computer-Klimamodelle stimmen nicht, können sie ja auch nicht, denn ein so chaotisches System wie das Wetter lässt sich prinzipiell nicht berechnen, das hat selbst der IPPC in einem seiner Jahresberichte festgestellt, später aber diese Einschränkung nicht mehr gedruckt, trotzdem behaupten Wissenschaftler, dass es am menschengemachten Klimawandel keinen Zweifel geben würde, obwohl so eine Feststellung zutiefst unwissenschaftlich ist, da Wissenschaft immer falsifizierbar sein muss, was in Bezug auf das Wetter jedoch erst im Nachhinein möglich ist, also 30 Jahre später.


Also hat die Debatte um das Klima religiöse Züge, entweder man glaubt an den menschengemachten Klimawandel (als Gutmensch muss man das!) oder man zweifelt, dann ist man ein mit allen Mitteln zu bekämpfender "Ungläubiger", den man nach Belieben diskreditieren und lächerlich machen darf, die große Meute der Gläubigen wird das schon unterstützen.

Sehr schade, denn auf diese Weise sind vernünftige Diskussionen und sachliche Feststellungen unmöglich, sowohl "draußen" in der realen Welt als auch hier im Forum.


Daher werde ich mich mit diesem Beitrag aus dieser unerfreulichen und unergiebigen Diskussion verabschieden, es hat sowieso keinen Zweck, mit Gläubigen kann man nicht über deren Glaubensgrundsätze diskutieren.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 18:31 #49925

udogigahertz schrieb: ...
Weil dieses Thema längst zu einer Pseudo-Religion geworden ist, wissenschaftlich ist da rein gar nichts bewiesen, sämtliche Prognosen der Vergangenheit sind NICHT eingetreten, die Computer-Klimamodelle stimmen nicht ....

Also hat die Debatte um das Klima religiöse Züge, entweder man glaubt an den menschengemachten Klimawandel (als Gutmensch muss man das!)...

Daher werde ich mich mit diesem Beitrag aus dieser unerfreulichen und unergiebigen Diskussion verabschieden, es hat sowieso keinen Zweck, mit Gläubigen kann man nicht über deren Glaubensgrundsätze diskutieren....

Wenn man weder Willens ist oder sich nicht der Mühe unterziehen möchte, die Beweise (so es noch welche braucht) zu sichten und danach zu bewerten, kommt man zu solchen Schlussfolgerungen. Aus deinem Beiträgen heraus hat die Bezeichnung "Gutmensch" sogar noch einen positiven Klang, auch wenn sie das Gegenteil erreichen will.

Nachdem du nun wohl schon mehrfach die Schließung dieses Threads angeregt bzw. deinen Abschied davon angekündigt hast, ist Letzteres vielleicht gar keine so schlechte Idee. Zumindest sehe ich von dir (auch wenn es um Kritik geht) nichts, was uns in der Sache weiterbringen könnte. Niemand muss hier gegen Windmühlen kämpfen und sich dabei aufräufeln. Ich denke, deine Gegenargumente (wie auch eine gute Anzahl von sachlich richtigen Statements) sind bei uns angekommen.

Danke.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 18:41 #49927

Sirius schrieb: Was ich mich gerade frage, warum die Stars und Sternchen dieser Welt, die ja auch Einfluss haben zu mindest auf ihre Fans, sich so wenig für den Klima.- und Umweltschutz einsetzen.

Es ist ja nicht so dass sie ihren Fans kein Wasser predigen würden, lediglich die Tatsache dass sie selber regelmäßig beim Wein trinken erwischt werden anstatt selber mit gutem Beispiel voranzugehen führt dann dazu dass von ihren Predigten am Ende nichts als heiße Luft überbleibt.

Lieber selbst mit gutem Beispiel vorangehend anstatt vor anderen den Phariasäer zu spielen,

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 18:51 #49928

.
Der Wal ist nur 4,7 m lang und Plastik hat kein Gewicht. Da kann man ungefähr erahnen, welche Menge Plastik der im Magen hat.


Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 19:05 #49929

Also hat die Debatte um das Klima religiöse Züge, entweder man glaubt an den menschengemachten Klimawandel (als Gutmensch muss man das!) oder man zweifelt, dann ist man ein mit allen Mitteln zu bekämpfender "Ungläubiger", den man nach Belieben diskreditieren und lächerlich machen darf, die große Meute der Gläubigen wird das schon unterstützen.

Sehr schade, denn auf diese Weise sind vernünftige Diskussionen und sachliche Feststellungen unmöglich, sowohl "draußen" in der realen Welt als auch hier im Forum.


Daher werde ich mich mit diesem Beitrag aus dieser unerfreulichen und unergiebigen Diskussion verabschieden, es hat sowieso keinen Zweck, mit Gläubigen kann man nicht über deren Glaubensgrundsätze diskutieren.


Grüße
Udo


Mir ist ehrlich gesagt schei* egal ob der Klimawandel menschengemacht ist, oder nicht.
Mein Interesse gilt lediglich dem Anspruch den nächsten Generationen eine mindestens gleichwertige Welt zu hinterlassen, alles andere wiederspricht der Evolution und dem gemeinschaftlichen Erhaltungstrieb.

Deswegen habe ich mich nie auf die Klimaerwärmung konzentriert, mal davon abgesehen das mir das Fachwissen fehlt um überhaupt wirklich mitreden zu können.
Ich bezweifel aber das mehr CO2, automatisch mehr Vegitation bedeuten würde, so wie es von einigen Kritikern behauptet wird, gerade weil auch jedes Ökosystem für sich genommen wieder enorm komplex ist und nicht nur der CO2 ein wichtiger Faktor ist, der über dessen Bestand entscheidet.
Der wichtigste Faktor ist und bleibt aber der Mensch mit seiner Gier und seinem profitorientierten Streben.
Krötentunnel und Netze bringen nichts wenn man so gut wie alle Sümpfe trocken legt, nur als Beispiel.
Wir zerstören massiv Lebensräume und das hat auch wieder Auswirkungen darauf, wie ein Gebiet mit einer extremen Wetterlage umgehen kann.
Die Bodenbelastung mit Chemikalien und Salzen ist so schlecht wie nie, auch das hat wieder Auswirkungen auf das ganze Ökosystem.

Mir ist es also total egal welche Gallionsfigur, sich aus welchem Grund hinstellt um die Leute überhaupt dazu zu bringen über einen besseren Umgang mit der Natur zu reden.
Schade ist, das passiert gegeneinander und mit Verlaub, aber das Verhalten der Kritiker hat genauso Züge einer Religion und einem Glauben.
Auch hier werden Fakten und Ergebnisse, sowie gute Argumente untergraben oder einfach ignoriert und die emotionale Lage, zeugt nun auch nicht umbedingt von dem Interesse einen Konsens zu finden.
Statt sich also damit auseinander zu setzen wie wir diese Erde unseren Kindern hinterlassen sollten und es tatsächlich auch tun, sucht man sich die strittigen Punkte heraus um die ganze Debatte zu beerdigen.

Diese Debatte wird aber immer wichtiger und dafür gibt es genug bewiesene Beispiele.
Also wann ist Schluss mit dem grenzenlosen Ausbeuten und planieren der Natur, damit der Mensch so sein kann, wie er am liebsten sein will?
Wo ist die Grenze?
Ab welchen Punkt fangen auch Sie an, ihr Verhalten zu ändern?

Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 19:08 #49931

Udo,
ich war kurz davor...

Also,
a.) Uns als Gläubiger einer Pseudo-Religion abzustempeln, weil wir an die menschengemachte Klimaänderung glauben.
b.) Dass das Wissen über demselbigen, religiöse Züge hätte.
c.) Das Wetter PRINZIPIELL nicht berechenbar wäre !? What ?
d.) Menschengemachte Klima eine als solches eine Lüge wäre
Diese Punkte kommentiere ich nicht mehr. Offensichtlich alles falsch.

Wichtig zu wissen ist:
d2.) Klima zu leugnen ist hier im Forum nicht nicht verboten, aber dermaßen wiederholt militant lasse ich es nicht zu.

Ich bitte noch ein letztes mal,
auch wenn du anderer User Meinung nicht akzeptierst, was ja in Ordnung geht, sei respektvoll,
- Ohne andere zu beleidigen
- Ohne andere zu denunzieren
- Ohne die Mainstream-Wissenschaften dauerhaft öffentlich zu leugnen. (PN geht natürlich)

Ansonsten werde ich andere Nutzer schützen müssen,vor dir.
Dauerhaft.

Das Wesen deiner Antwort wird darüber entscheiden.

Ich trage hier, wie Thomas und Claus auch, die Verantwortung, dass die Netiquette eingehalten wird.

Was zum lachen:
uwudl.de/urknall-weltall-leben-forum/pri...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

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www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 19:10 #49932

Es ist ja nicht so dass sie ihren Fans kein Wasser predigen würden, lediglich die Tatsache dass sie selber regelmäßig beim Wein trinken erwischt werden anstatt selber mit gutem Beispiel voranzugehen führt dann dazu dass von ihren Predigten am Ende nichts als heiße Luft überbleibt.

Lieber selbst mit gutem Beispiel vorangehend anstatt vor anderen den Phariasäer zu spielen,


Stimmt es gibt da durchaus einige. Aber warum ist dann die Diskrepanz zwischen reden und handeln so unheimlich groß?
Erwarten wir von den "Stärksten, Schnellsten und Klügsten" verschwenderisch zu sein?
Verliert man an Ansehen, wenn man auf unnütze Statussymbole verzichtet?
Verhaltensbiologisch würde das Sinn ergeben.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 21:20 #49937

Eine Vision zur Mobilität der Zukunft:

Titel: Deutschland, das Land der Seilbahnen.

In unserer Stadt wurde vor einer Woche das Flugtaxi vorgestellt. Großer Presserummel und lange Artikel in den Zeitungen.

Am Freitag bei der fff - Demo trat eine Schülerin ans Rednerpult und erklärte dem Publikum, warum das Flugtaxi ein energetischer Nonsens ist. Grund: ein Flugtaxi muss nicht nur den Luftwiderstand überwinden, sondern auch permanent Energie aufwenden, um gegen das Gravitationspotential der Erde anzukämpfen. Es muss sich ja in der Luft halten. Ein Fahrzeug auf der Stasse muss das nicht.

Kein Flugtaxiredner scheint das bemerkt zu haben, die Schülerin schon.

Wie wäre es denn, wenn wir ein Verkehrsmittel hätten, das die 3. Dimension nutzt und trotzdem keine Energie für diese verbrauchen würde.

Da kommen mir Seilbahnen in den Sinn.

Bei uns strömen jeden Tag 10000ende Menschen aus ihren Schlafburgen außerhalb der Stadt in die Stadt zu ihren Arbeitsplätzen und am Abend retour.
Die Straßen sind verstopft, Staus, Ärger und Stress für alle Beteiligten jeden Tag.
Das gilt für alle Städte, nicht nur für unsere Region hier.

Ein System von Seilbahnen, das diese Schlafburgen anbindet und umweltschonend betrieben wird, wäre doch eine verlockende Alternative.
Keine Staus, keine Unfälle, Kapazitätsvariabel, Platzsparend, und individualisierbar, sprich Gondeln für jeden Zweck, ob Personentransport oder Güter, klein oder groß, sogar Containergondeln sind denkbar.

Für Seilbahnen muss man auch keine Brücken bauen und Tunnels schon gar nicht.

Und Selbstmörder werden sich wohl auch nicht vor Gondeln werfen.

Würde sich so etwas regional bewähren, gäbe es sicher auch eine Chance für überregionale Anwendungen, als Zusatzmobilität entlang der Autobahnen, 120 km\h schnell, kunstvoll und stromlinienförmig designd, mit Knotenpunkten und Umsteigemöglichkeiten an den Autobahnkreuzen.

Am Ende mit der Seilbahn vom Wohnort zur Bergstation.

Was für eine Vision. Autonomes Fahren in der 3. Dimension von herrlichen Panoramen umgeben und vor allem leise, kein Motorenlärm, allenfalls Windgräusche.

Kühlschrank, Kaffeemaschine und Toilette sollten natürlich an Bord sein, sonst kanns unangenehm werden.

Die Energie dafür muss selbstverständlich die Sonne liefern, sonst wird wieder kein Schuh draus.

Und am Ende bauen wir die Autobahnen zurück und gewinnen wieder Felder und Wiesen.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 21:31 #49939

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Martin-O schrieb: fff fordert change, Veränderung. Zu Recht, denn so kann und darf es nicht weiter gehen. Das Kernproblem ist der Mensch. Der muss überwunden werden.
Das Wichtigste ist also, dass Menschen ihr Leben opfern. Ohne das wird es nicht gehen. „Ihr Leben“ meint: Ihr Wohlstandsleben, ihr ich-habe-Rechte-Leben usw.

Sirius schrieb: Also wann ist Schluss mit dem grenzenlosen Ausbeuten und planieren der Natur, damit der Mensch so sein kann, wie er am liebsten sein will?
Wo ist die Grenze?
Ab welchen Punkt fangen auch Sie an, ihr Verhalten zu ändern?

ollelinse schrieb: Ich sehe diese Extreme nicht als Mittelpunkt der Debatte, aber das wird man in einem offenen Forum nicht ganz vermeiden können. Diejenigen, die hier mahnend dazu auffordern, dass jeder einzelne zunächst einmal bei sich selbst beginnen muss, sein Leben auf den Prüfstand zu stellen, fordern meines Erachtens nicht den Konsum auf das absolute Minimum zurückzufahren, sondern einfach nur maßvoller und umweltbewusster zu Leben und zu handeln. Niemand soll "Opfer" bringen, sondern zurückfinden zu einem maßvollen Leben.


Dass es in erster Linie darauf ankäme, dass Menschen ihren Lebensstil ändern müssten, worüber hier weitgehend Konsens zu bestehen scheint, dem wage ich doch entschieden zu widersprechen.
Mehr noch, wenn es tatsächlich darauf ankäme, dann geht wohl mit ziemlicher Sicherheit alles den Bach runter. Diese ganze Verzichts- und Opferrhetorik ist eher kontraproduktiv.
Man sollte die Lage des Planeten realistisch sehen.
Und man sollte zugleich die Natur des Menschen realistisch sehen.

Was Greta sagt und schreibt, das hätten wir im gleichen Alter mehr oder weniger genauso so schreiben können.
Bei mir heißt das, vor ziemlich genau 4 Jahrzehnten. Die Studie des Club of Rome "Die Grenzen des Wachstums" und der von Jimmy Carter in Auftrag gegebene Bericht "Global 2000" waren uns geläufig.
Seitdem hat vieles im Detail revidiert werden müssen, aber die Grundaussagen zum Klimawandel und zur Übernutzung der Erde haben sich immer weiter verfestigt.
Dass in 4 Jahrzehnten zu wenig getan wurde, um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken - d'ac­cord!

Aber was hätte denn eigentlich getan werden sollen, jenseits von politischem Aktionismus und persönlicher Umweltgewissensberuhigung?

Es wird bei der Diskussion ums Klima immer tief in die Erdgeschichte geschaut. Vielleicht nicht tief genug.
Als das Leben auf diesem Planeten entstand, konnte es sich für sehr lange Zeit nur durch "Raubbau" an den abiotisch entstandenen Energie- und Rohstoffressourcen entwickeln. Regenerative Energieerzeugung und ökologische Stoffkreisläufe haben sich erst im Laufe der Zeit entwickelt.
Der wichtigste Einzelschritt dazu war die Photosynthese.

Die wissenschaftlich-technische Zivilisation hat sich ganz ähnlich entwickelt, durch Raubbau an den vorhandenen Ressourcen. Und das wäre mit dieser Geschwindigkeit auch gar nicht anders möglich gewesen. Jetzt stehen wir an dem Punkt, an dem das Leben vor mehreren Milliarden Jahren stand:
Um dem Projekt Dauer zu verleihen, müssen wir übergehen zu regenerativer Energieerzeugung und Stoffkreisläufen.
Und der wichtigste Einzelschritt dazu wäre?
Genau: die technische Nachahmung der Photosynthese.
Wenn es sie gäbe, wäre das die Initialzündung zu einem Kondratieffzyklus der Nachhaltigkeit.

Statt den Menschen mit Moralinsäure getränkten Diskussionen zu kommen, muss man sie für einen neuen Aufbruch begeistern.
Und wer meint, er müsse seinen ganz persönlichen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel leisten, der soll nicht im Winter die Heizung runter drehen, das Fliegen sein lassen, die ganze Umweltsündenlitanei deklamieren usw., sondern, sei es allein, mit Freunden oder im Kreis der Familie, anfangen zu büffeln: Mathe, Physik, Chemie usw., kurzum: das volle Programm. Vielleicht kann man ja einen kleinen Beitrag zur Entwicklung der künstlichen Photosynthese leisten.

Aber wahrscheinlich müssen wir auf einen sechzehnjährigen Asperger-Autisten warten, der genau das zu seinem Spezialthema macht, wie Greta Thunberg die Gefahren des Klimawandels zu dem ihrem gemacht hat.

Gruß,
Lulu

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 21:53 #49942

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Sirius schrieb:
Aber warum ist dann die Diskrepanz zwischen reden und handeln so unheimlich groß?

Hab ich versucht hier zu erklären im zweiten Teil nach den ökonomischen eben auch die massiven psychologischen und sozialen Gründe.
www.urknall-weltall-leben.de/urknall-wel...html?start=120#48883

Harald Welzer und Manfred Milinski erläutern es gut:
www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73605

www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73674

Thomas und Lulu, bei allem Respekt vor euch beiden, aber Seilbahnen über ganz DE und künstliche Photosynthese?
Ich werte eure Beiträge ein in die Rubrik Satire. Könnte von mir sein, bin fast neidisch. :cheer: :cheer:

Der U-turn könnte nur gelingen, wenn einer ein Mittel fände, mit dem man den Pelz waschen kann, ohne den Kunden nass zu machen.
Das scheint mir die nackte Wahrheit zu sein über die Spezies und ihre Manifestationen im globalen Kollektiv.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:01 #49943

Lulu,

die technische Photosynthese ist bereits erfunden.

Solarzellen wandeln Licht in Strom um. Also eine Energieform in eine andere, für uns nutzbare Form.

Wenn Pflanzen das mit Hilfe der Photosynthese machen, dann speichern sie diese Energie erst mal in ihren Zellen (zB Holz).
Wir können dann durch Verbrennen dieser Materialien Dampf erzeugen und Strom daraus machen.
Allerdings bleibt bei jedem Energieumwandlungsprozess Energie auf der Strecke.

Deshalb ist der unmittelbare Umwandlungsprozess in der Solarzelle und der Umwandlungsprozess über den Umweg über die Biologie in etwa vergleichbar, bezogen auf den Energiegewinn am Ende.

Die Photosynthese technisch nachstellen zu wollen, macht in der Energiebilanz also keinen Sinn.

Das können die Pflanzen besser, haben für die Optimierung ja Mrd. Jahre Zeit gehabt.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:02 #49945

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Cyborg schrieb:

Sirius schrieb:
Aber warum ist dann die Diskrepanz zwischen reden und handeln so unheimlich groß?

Hab ich versucht hier zu erklären im zweiten Teil nach den ökonomischen eben auch die massiven psychologischen und sozialen Gründe.
www.urknall-weltall-leben.de/urknall-wel...html?start=120#48883

Harald Welzer und Manfred Milinski erläutern es gut:
www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73605

www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=73674

Thomas und Lulu, bei allem Respekt vor euch beiden, aber Seilbahnen über ganz DE und künstliche Photosynthese?
Ich werte eure Beiträge ein in die Rubrik Satire. Könnte von mir sein, bin fast neidisch. :cheer: :cheer:

Der U-turn könnte nur gelingen, wenn einer ein Mittel fände, mit dem man den Pelz waschen kann, ohne den Kunden nass zu machen.
Das scheint mir die nackte Wahrheit zu sein über die Spezies und ihre Manifestationen im globalen Kollektiv.


Hallo Cyborg,

auch wenn ich manchmal zu satirischen Beiträgen neige, das meine ich ganz seriös.
Bei den Seilbahnen gebe ich Dir Recht. Da musste ich auch lachen. Hoffentlich war das von Thomas auch satirisch gemeint.

en.wikipedia.org/wiki/Artificial_photosynthesis

Gruß,
Lulu

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:08 #49946

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Thomas schrieb: Lulu,

die technische Photosynthese ist bereits erfunden.

Solarzellen wandeln Licht in Strom um. Also eine Energieform in eine andere, für uns nutzbare Form.

Wenn Pflanzen das mit Hilfe der Photosynthese machen, dann speichern sie diese Energie erst mal in ihren Zellen (zB Holz).
Wir können dann durch Verbrennen dieser Materialien Dampf erzeugen und Strom daraus machen.
Allerdings bleibt bei jedem Energieumwandlungsprozess Energie auf der Strecke.

Deshalb ist der unmittelbare Umwandlungsprozess in der Solarzelle und der Umwandlungsprozess über den Umweg über die Biologie in etwa vergleichbar, bezogen auf den Energiegewinn am Ende.

Die Photosynthese technisch nachstellen zu wollen, macht in der Energiebilanz also keinen Sinn.

Das können die Pflanzen besser, haben für die Optimierung ja Mrd. Jahre Zeit gehabt.

Thomas


Thomas, bei der Photovoltaik wird nichts synthetisiert.
Und es macht sehr wohl Sinn, weil nicht nur Energie gewonnen, sondern in einer transportablen Form gespeichert wird.

en.wikipedia.org/wiki/Artificial_photosynthesis

Gruß,
Lulu

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:09 #49947

@ Thomas
Habe erst heute etwas auf phoenix dazu gesehen.
Scheint mir eine gute Idee, aber wenn ich dann überlege wie lange man schon an den Stromtrassen rumdiskutiert, bin ich unsicher ob man sich darauf einigen kann.

Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.

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Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:16 #49949

Gerade seh ich die Fernsehbilder aus Simbabwe.
Dort hat ein Zyklon das halbe Land verwüstet. Simbabwe liegt im Südosten Afrikas.

Ich kann mich nicht erinnern, dass sich ein Zyklon so weit nach Süden verirrt hat.
Das ist ein Novum. Auch die Einheimischen haben keine Erinnerung, dass das schon mal vorgekommen sei.

Es sieht auch hier so aus, als würde die Atmosphäre damit begonnen haben, ihre Rechnungen auszustellen.

Und auch da bleibt der Versuch, zurückzurufen, die Rechnung sei falsch adressiert, ohne Antwort geblieben zu sein.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:17 #49951

Und zu den Seilbahnen:

Die Vision ist sicherlich nicht geeignet für ganz Deutschland, schon alleine wegen dem Höhenunterschied.
Aber vieleicht kann man diverse Ideen und Techniken umsetzen, anstatt nach der einen Lösung für alles zu suchen?

Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 22:43 #49953

@ Cyborg
Das hier:
"Nee, Leute, das wird nichts. Da können ruhig da und dort mal ein paar Gretas und co die Schule schwänzen und sich die Füße in den Bauch stehen und Plakate hochhalten, die Energiemultis und Großinvestoren werden allenfalls darauf mit noch geschickterem Green-Washing reagieren, denn in ihren PR-Büros sitzen schließlich verdammt kluge Köpfe, die ihr Treiben wahrscheinlich sogar noch mit einem guten Gefühl verbinden ("Wir tun doch was!"). Und dann werden auch die Massen sagen: "Die tun doch was, das wird schon allmählich."
Aber das ist Selbstbetrug! Stellt euch auf die Folgen der Klimaerwärmung und der sonstigen gewaltigen Veränderungen des 21. Jhd ein und sorgt so gut es geht für euch und alle vor, die euch wichtig sind, denn abzuwenden sind sie nicht und damit auch nicht die kommenden Verwerfungen und wohl auch Katastrophen.
Es wird verdammt ungemütlich werden, aber auch auf vielen Feldern der Entwicklung spannend. "

Ist vermutlich die Realität und verschiebt die Hauptverantwortung in Richtung der Industrie, die wird aber nicht reguliert so lange es genug Käufer gibt und der Staat nicht eingreift weil Scheinprojekte ins Leben gerufen werden, die signalisieren: Irgendwas machen wir ja schon...
Nun bin ich desillusioniert und wäre damit eine schlechte Greta... vieleicht fällt mir dazu noch etwas ein.
Aber im Grunde ist das schon der Knackpunkt den ich vermutet habe, dennn eine ökologische Bewegung gibt es ja tatsächlich schon eine Weile, offenbar aber mit minimalen Erfolg.

Ökologischer zu arbeiten und es mit einem finaziellen Anreiz zu verbinden, hat ja auch nicht so gut funktioniert wenn man sich den Emissionsrechtehandel ansieht.

Trotzdem danke, der Beitrag war sehr interessant, auch die Links.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mär 2019 23:09 #49957

Lulu,

wenn du dir zur Photozelle (Energiegewinnung) noch einen Speicher (Batterie=Energiespeicherung) dazudenkst, dann hast du die technische Parallelität zur Photosynthese ( Energiegewinnung) und Holz (Energiespeicherung).

Sowohl aus den Energiegewinnungselementen wie aus den Speicherelementen kann dann Strom für etwaige Verbraucher entnommen werden.

Die Parallelität liegt doch auf der Hand.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 00:05 #49959

@ ollelinse #49899
Danke für Deine ausführliche Antwort, damit kann ich gut leben. Ich muss zugeben, dass mein nächtliches Posting aus dem Wunsch entstand, den ewig gleichen Beiträgen von Philzer einen Farbtupfer daneben zu stellen. Denn wir brauchen keine klugen allgemeinen Gedankenspiele, sondern eine bunte Palette von konkreten Taten. Das war von mir durchaus überpointiert – auch wenn ich, was das angeht, an Philzer nicht heran reiche.
Einiges ist aber so missverständlich, dass ich da noch mal drauf eingehe:
Du hast Recht, dass das Wort „Opfer“ im heutigen Sprachgebrauch hier nicht passend ist. Ich habe mich an der Luther-Bibel orientiert, wo in Römer 12,1 dazu aufgerufen wird, seinen Leib als Opfer darzugeben, wobei es um das geht, was Philzer als 3D beschreibt. Und dies soll ausdrücklich gemäß der Vernunft geschehen. Meine Betonung des Transrationalen (was sich auf die Begründung der Hoffnung bezog) hat das geschlabbert.

Ad: „Niemand muss Opfer bringen“
Das ist schon deshalb falsch, weil diese Wohlstandsblase nicht haltbar ist, wenn wir die Ökologische Wende wollen. Unsere globale Situation ist einfach zu radikal.
Aber es ist auch auf eine viel grundsätzlicher Weise falsch, denn menschliches Leben, so wie ich es verstehe, beruht auf „Opfer“. Ich weiß, dass das missverständlich ist, deshalb will ich das etwas erläutern (aber als Spoiler):
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

Ich lief bei fff am 15. 3. Mit dem Schild herum: „Öko-Umkehr privat und politisch“.
Ich wollte in 5 Wörtern ausdrücken, dass die persönliche Ebene der Ökologischen Wende ein wichtiger Baustein ist. Denn es greift eins ins Andere: Die Industrie verweist auf den Verbraucherwille, die Politik hört auf Wähler (= Verbraucher) und die Industrie. Die Verbraucher verweisen aber auf die da oben.
Natürlich müssen entscheidende Eckpunkte von der Politik kommen.
Komplexe Vorgänge wie die Öko-Wende müssen vielschichtig angegangen werden. Einfach nur Forderungen zu denen da oben schicken reicht nicht.
Und: Menschen wissen seit Zehntausenden von Jahren, dass der Mensch für diese Welt nicht haltbar ist. Es ist sicher nicht verkehrt, aus der Schatzkiste dieser Lebensweisheiten und deren Aporetik Hilfreiches heraus zu holen, die eigene Lebensphilosophie hinterfragen zu lassen.
Welcher Satz ist denn nun richtig:
Die Technik wird es schon richten.
Der Verstand wird es schon richten.
Appelle werden es schon richten.
Xy wird es schon richten.
Das sind doch alles Illusionen. Nüchternheit ist dagegen angesagt, nüchtern unser Menschsein zu betrachten. Da bin ich nahe bei Philzer. Nur der flüchtet in den Satz: „Auf einer Metaebene alles richtig analysiert zu haben wird es schon richten, aber das macht ja außer mir kein Schwein.“
Leute leugnen den menschengemachten Klimawandel, weil sie sich ihr bequemes Leben nicht nehmen lassen wollen.
Dagegen anzugehen braucht es die ganze Palette: Nüchternheit (was Analyse und Vorgehen angeht), Emotionen (als Wecker), Vorbilder, Glaubwürdigkeit, eine Börse von best-practise-Beispielen wie in dem Video über Plastik, das Sirius einstellte, politische Prozesse, usw.
Ich kenne in meinem Bekanntenkreis einige vom Schlage udogigahertz: Gebildet, intelligent, naturwissenschaftlich gut drauf, aber leugnen, dass wir etwas mit den Klimaveränderungen zu tun haben. Das macht es vielen andere leicht, die ganze Problematik von sich zu schieben – bis hin zu Präsident Trump.
Das kann man nicht einlinig angehen. Hier im Thread sind viele Stimmen und Beiträge, die sich gegenseitig ergänzen und verstärken. Es wäre schade, sie gegeneinander auszuspielen.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 09:30 #49967

Mustafa Basaran schrieb: Udo,
ich war kurz davor...

Also,
a.) Uns als Gläubiger einer Pseudo-Religion abzustempeln, weil wir an die menschengemachte Klimaänderung glauben.
b.) Dass das Wissen über demselbigen, religiöse Züge hätte.
c.) Das Wetter PRINZIPIELL nicht berechenbar wäre !? What ?
d.) Menschengemachte Klima eine als solches eine Lüge wäre
Diese Punkte kommentiere ich nicht mehr. Offensichtlich alles falsch.

Wichtig zu wissen ist:
d2.) Klima zu leugnen ist hier im Forum nicht nicht verboten, aber dermaßen wiederholt militant lasse ich es nicht zu.

Ich bitte noch ein letztes mal,
auch wenn du anderer User Meinung nicht akzeptierst, was ja in Ordnung geht, sei respektvoll,
- Ohne andere zu beleidigen
- Ohne andere zu denunzieren
- Ohne die Mainstream-Wissenschaften dauerhaft öffentlich zu leugnen. (PN geht natürlich)

Ansonsten werde ich andere Nutzer schützen müssen,vor dir.
Dauerhaft.

Das Wesen deiner Antwort wird darüber entscheiden.

Ich trage hier, wie Thomas und Claus auch, die Verantwortung, dass die Netiquette eingehalten wird.


Du musst andere Nutzer vor mir schützen? Warum? Bin ich so gefährlich? Wo habe ich denn die Netiquette verletzt?

Dein Beitrag zeigt doch jedem glasklar, dass ich Recht habe: Diese Debatte HAT religiöse Züge angenommen, man steinigt diejenigen, die nicht "glauben" wollen, verbannt sie aus dem Kreis der Glaubenden, weil ihre Worte Gift für die sind, die reinen Glaubens sind, denn kritische Geister könnten ja auf dumme Gedanken kommen und das wollen wir ja nicht, oder?

Klar, man darf das nicht so direkt sagen, offiziell darf ich natürlich meine Meinung vertreten, angeblich, wenn ich das dann aber tue, wird mir mit Ausschluss gedroht.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 10:40 #49970

Martin-O schrieb: @ ollelinse #49899
Danke für Deine ausführliche Antwort, damit kann ich gut leben. Ich muss zugeben, dass mein nächtliches Posting aus dem Wunsch entstand, den ewig gleichen Beiträgen von Philzer einen Farbtupfer daneben zu stellen. Denn wir brauchen keine klugen allgemeinen Gedankenspiele, sondern eine bunte Palette von konkreten Taten. Das war von mir durchaus überpointiert – auch wenn ich, was das angeht, an Philzer nicht heran reiche.
Einiges ist aber so missverständlich, dass ich da noch mal drauf eingehe:
Du hast Recht, dass das Wort „Opfer“ im heutigen Sprachgebrauch hier nicht passend ist. Ich habe mich an der Luther-Bibel orientiert, wo in Römer 12,1 dazu aufgerufen wird, seinen Leib als Opfer darzugeben, wobei es um das geht, was Philzer als 3D beschreibt. Und dies soll ausdrücklich gemäß der Vernunft geschehen. Meine Betonung des Transrationalen (was sich auf die Begründung der Hoffnung bezog) hat das geschlabbert.

Ad: „Niemand muss Opfer bringen“
Das ist schon deshalb falsch, weil diese Wohlstandsblase nicht haltbar ist, wenn wir die Ökologische Wende wollen...

Ich denke da sind wir beide im Konsens und brauchen uns nicht an Wortdeutungen klammern. Mir ging es nur um den Hinweis, dass das Zurück zu einem maßvollerem Leben, der Verzicht auf Bequemlichkeiten und die Einsicht, dass nicht nur immer "die Anderen" ihr tun und handeln auf den Prüfstand stellen müssen, gar nicht als "Opfer" betrachtet werden sollte. Vieles von dem was wir ändern können wirkt doch auch positiv auf uns selbst zurück - und oftmals sogar sofort.
Bestes Beispiel, die eigene Gesundheit kann positiv beeinflusst werden, u.a. durch:
- Änderungen der Ernährungsgewohnheiten
- mehr Bewegung (laufen, Fahrrad fahren)
- innere Zufriedenheit durch ein gutes ökologisches Gewissen
- Senkung der Wohnraumtemperatur
- Vermeidung von Frust (Stress) bei bewusster Veränderung des Konsumverhaltens
Nicht jeder kann und muss sein Leben so extrem umstellen und einrichten wie Selbstversorger Rigotti. Aber fast jeder kann daraus für sein Leben Anregungen entnehmen und schon kann aus einem Verzicht ein Gewinn werden.

Verzicht an anderer Stelle kann schon einmal "weh" tun, und sei es nur wenn beispielsweise Fernreisen nicht mehr im gleichen Maße günstig wären wie heute. Günstig ist relativ, mancher wird sich (nur als Beispiel) einen Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff nie leisten können, sosehr er es sich auch wünscht. Es gibt aber auch Senioren, die verbringen einen beachtlichen Teil ihres Lebens auf diesen Pötten, man kann es sich ja leisten denn "Schnäppchen" gibt es immer wieder. Das dürfte es aber nicht. Luxus, der auf Kosten der Umwelt generiert wird, muss seinen Preis und in jedem Fall das Ziel haben, dass die Flotten der Reedereien nicht weiter ins uferlose wachsen. 2017 buchten über 2 Millionen Deutsche eine Kreuzfahrt, das macht vielleicht noch unter 2% des weltweiten Passagieraufkommens aus, Wachstumsrate 8-10% pro Jahr. Wo soll das hinführen? Da helfen auch die besten Bemühungen von einzelnen Reedereien nichts, so "nachhaltig" wie möglich gegenüber Mitbewerbern dazustehen. Nachhaltigkeit ist anders!

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 11:08 #49971

udogigahertz schrieb: ...Bin ich so gefährlich?...

Na das nun ganz bestimmt nicht! Aber extrem nervig und beleidigend - zum Beispiel indem du alle, die nicht den vom Menschen verursachten Klimawandel leugnen, als Gläubige diffamierst. Vielleicht denkst du mal darüber nach, welcher Natur dieses Forum ist und in welche Ecke du auch die Wissenschaftler stellst, die diesem Forum ihr Gesicht geben.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 11:51 #49978

badhofer schrieb:

Sirius schrieb:
Genau das Fokusieren auf diese Extreme, macht die ganze Debatte hinfällig

Die Zerstörung unseres Lebensraumes ist nun mal ein extrem. Eine weiche um den Brei herum Debatte kann die Situation nicht erfassen.

borgi64er schrieb:

Dass wir unseren Lebensraum zerstören, hängt nicht davon ab, dass er freitags hier ist und samstags nicht hier wäre. Würden die Erwachsenen nicht schlafen, er bräuchte weder freitags noch samstags hier sein.

Irgend ein Deutscher Politiker hat einmal gesagt:
In Deutschland ist nicht derjenige ein Verbrecher, der ein Verbrechen begeht, sondern derjenige, der auf ein Verbrechen hinweist.
.


ich habe in Wien selbst miterlebt, wie dieser "schulfreie" Tag genutzt wurde, bspw. um die Kassen bei Billa und anderen Geschäften zu blockieren - natürlich meilenweit vom Geschehen entfernt :blink: :blink:

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 11:58 #49979

.
Der Wind bläst aus vielen Richtungen

Die manipulierte Jugend: „Schulstreiks für das Klima“
katholisches.info

Auszug aus dem Text:
Es ist nur ein Teil der Erwachsenenwelt, der manipulierend einwirkt. Viele Erwachsene sind dabei selbst Manipulierte der Klima-Ideologen, die bloße Spekulationen als „Wahrheiten“ verbreiten. Erwachsene können hinterfragen und sich informieren. Sie tragen selbst Verantwortung. Für Kinder gilt das noch nicht oder nur in eingeschränktem Maße. Ihnen wird suggeriert, sich für eine „gute Sache“ zu engagieren. Weit schlimmer: Ihnen wird eingeredet, daß sie „die Guten“ sind, gegen die „böse“ Erwachsenenwelt, nein, weit diffiziler, gegen die „bösen“ Eltern, die „ihre“ Welt und ihre Zukunft verspielen.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 12:11 #49980

@udogigahertz
Eine Woche Forum-Sperre, wegen mehrerer Verstöße gegen unsere Netiquette. Gründe habe ich mehrmals in diesem Thread erläutert.
Zu fragen "Welche Verstöße denn?" ist nicht clever. Die Netiquette ist frei einsehbar, und die Beiträge des Nutzers auch.

Beim nächstem Verstoß kommt evtl. dauerhafte Sperre, und das will ich nicht.
Deshalb bitte ich um Einsicht und Einhaltung unserer Netiquette mit allen Punkten darin!

Was zum lachen:
uwudl.de/urknall-weltall-leben-forum/pri...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

Firma: It Prisma
Webentwicklung, Web- und Grafik-Design
www.itprisma.de
info [ @ ] itprisma.de
urknall-weltall-leben.de/team

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 12:27 #49982

badhofer schreibt
Da fallen mir direkt 2 Dinge auf beim Lesen des Artikels
1. Erstaunlich, wie die Argumente denen gleichen, die wir auch hier im Forum finden. Da wird doch wohl nicht einer vom anderen abschreiben, oder auf eine Indoktrination hereingefallen sein?
2. Wie heißt es: wer mit einem Finger auf jemanden zeigt, bei dem zeigen 3 auf ihn selbst. Das ist ja hanebüchen, wie hier ein katholisches Blättchen auf Indoktrination hinweist.
borgi64er schreibt

ich habe in Wien selbst miterlebt, wie dieser "schulfreie" Tag genutzt wurde, bspw. um die Kassen bei Billa und anderen Geschäften zu blockieren - natürlich meilenweit vom Geschehen entfernt

Dann sollten wir auch gleich den Tag der Arbeit abschaffen. Da gehen Schüler auch nicht zur Schule und wer geht denn zu den Maikundgebungen?
Aus eigener Sicht kann ich dir sagen, dass du dir mal die Ausfallstraßen rund um große Unternehmen anschauen solltest bei angesetzten Betriebsversammlungen ansehen. Die sind dann nicht selten verstopft.
Was genau soll diskreditiert werden? Die Sache oder mehr das Verhalten?


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 14:20 #49985

naja, immerhin wird einem heute für schule schwänzen schon der nobelpreis angetragen. diesen luxus hatten wir früher nicht :whistle:

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 16:39 #49995

borgi64er schrieb: naja, immerhin wird einem heute für schule schwänzen schon der nobelpreis angetragen. diesen luxus hatten wir früher nicht :whistle:

Ich hoffe, das weißt du besser - ansonsten könntest du dir den Thread ja auch mal von vorn bis hinten durchlesen. Aber fragwürdige Entscheidungen bei der Vergabe des Friedensnobelpreises gab es tatsächlich schon. Beispielsweise als 1947 der nominierte Mahatma Gandhi übergangen wurde, nachdem die Londoner "Times" ihm fälschlicherweise unterstellte, er befürworte den Krieg mit Pakistan.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 16:58 #49998

badhofer schrieb: ...Der Wind bläst aus vielen Richtungen

Die manipulierte Jugend: „Schulstreiks für das Klima“
katholisches.info ...

... und wenn er aus dieser Richtung bläst, ist (wie ich schon schrieb) nicht unbedingt mit tatsächlicher Aufklärung zu rechnen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mär 2019 17:49 #50005

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Lulu schrieb:
auch wenn ich manchmal zu satirischen Beiträgen neige, das meine ich ganz seriös.
Bei den Seilbahnen gebe ich Dir Recht. Da musste ich auch lachen. Hoffentlich war das von Thomas auch satirisch gemeint.

Gut, dann nehme ich das zur Kenntnis. So haben wir halt alle unsere Steckenpferde und Phantastereien. Thomas die Seilbahn, du die Künstliche Photosynthese und ich die KI.
Klingt alles verrückt, aber das aller Verrückteste wird sein, dass alles real werden wird, eben nur eine Frage der Zeit. Und das meine ich nun auch ernst.

Die ganze Diskussion hier und damit verbundene Problematik wäre längst hinfällig, wenn man schon vor über 40 Jahren dem Ansatz von Prof. Dr. Erwin Damholzer gefolgt wäre: Biochemische Größenkorrektur am Menschen! Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung wären exorbitant zurückgegangen bei gleichzeitig schier uneingeschränktem Wachstum der Weltbevölkerung.
Aber pure Ignoranz und ein stupides Beharren am Status Quo erzeugten auf breiter Front eine geschlossene Allianz aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, wodurch das Projekt nie ernsthaft Aussicht auf Erfolg hatte.
Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere von uns an die Panorama-Sendung von damals, in der Prof. Damholzer seine Erfindung vorstellte, die so bahnrechend und problemlösend gewesen wäre.
Im Beitrag ab Minute 3

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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