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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Apr 2019 13:16 #51061

ollelinse schreibt:

Es ist doch immer wieder das gleiche Spiel. Deutschland und Europa entwickelt zukunftsträchtige Technologien die uns den Arsch retten könnten, doch wenn es zur Sache geht, dann zieht man den Schwanz ein und überlässt die Früchte der Arbeit sich selbst oder anderen Playern. Zukunft ist ja eine schöne Sache, aber nur wenn sie möglichst schon in der Gegenwart Rendite abwirft. Wie lange wird es wohl noch dauern bis Politik und Wirtschaft es schnallen, dass die alle heute verpassten und verschobenen Investitionen in potenzierter Höhe in einer nicht allzu fernen Zwischenbilanz zu Buche schlagen werden. Leider wird es dann aber nicht mehr darum gehen die Katastrophe abzuwenden, sondern bestenfalls sie zu managen.

Dem kann ich nur zustimmen. Ähnliches habe ich ja schon in einem Vorpost zur Sprache gebracht. Zumindest einmal für unser Kulturverständnis ist der Umgang mit China sicher heikel. Es scheint jedoch, dass die sich was trauen in Richtung Alternativer Energien. Dann dürfen wir uns später nicht wundern, wenn wir dann irgendwann mal unter Singen der Geschichte des Ideenklaus in China mit viel Geld anstehen müssen. Konsequenz für mich kann nur sein: Überall und jeder nach seinen Möglichkeiten politischen Druck ausüben. Und in dem Sinne begrüße ich weiterhin die f4f-Bewegung. Und in der Folge muss ich einmal auch Lob für Martin-O aussprechen. In der Vergangenheit hat er aufgrund seiner grundsätzlichen Weltsicht/Glaubensrichtung gerade hier im Forum eine Menge einstecken müssen (Martin-O: Du weißt sicher, was ich meine). Er hat sich immer wieder ins Getümmel gestürzt, wenn er auch wenig oder gar keinen Rückhalt bekommen hat. Seine Stil ist - sagen wir mal - gelegentlich gewöhnungsbedürftig. Aber was er hier in dem Thread darstellt zu seiner Lebensgestaltung und seinen Absichten, verlangt in jedem Fall mal meine Hochachtung.


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Apr 2019 13:27 #51062

Thomas schrieb: ... hab jetzt hin und her überlegt, ob dieses Thema hier richtig angebracht ist.


Einen Fehler machen und ihn nicht korrigieren - das erst heißt wirklich einen Fehler machen.
Konfuzius

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Apr 2019 16:45 #51069

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Hi Thomas,

Thomas schrieb: In den vergangenen Wochen hab ich in unserer Stadt die Beobachtung gemacht, dass immer mehr E-SUVs durch diese Stadt rollen.
Elektromobile, die alle über 2 Tonnen Gewicht auf die Straße bringen. Davon werden jetzt zunehmend mehr kommen.
....
Nur weil elektrisch, heißt keineswegs umweltfreundlich!
Klein, sparsam, mit ausreichender Reichweite und preislich erschwinglich wäre eigentlich die Marschroute.

Das lässt nur den Schluss zu, dass jeder potentielle Kunde, der ein mangelndes physikalisches Verständinis hat, gleichsam Opfer von Marketingstragen wird.

Das Marketing siegt über das naturwissenschaftliche Grundverständnis.
So werden wir den Wettlauf mit der drohenden Klimaveränderung nicht gewinnen.


Ja, Bescheidenheit, sagen wir konkreter 'Selbstbeschränkung' .

(...leider erkannte schon Spinoza, dass die Demut nicht zu den Tugenden dieser Spezies gehört .... )

Thomas schrieb: Wieder ein Beispiel, dass Bescheidenheit als wichtigstes Ziel immer noch nicht erkannt ist und dass man das Marketing den naturwissenschaftlichen Gegebenheiten unterordnen sollte.


Die Probleme sind das 'Es' und der Konkurrenzkampf!

Wir sind wie die Tiere, nur diese beschränken sich wenigstens noch gegenseitig, zumindest im funktionierenden Biotop, die wir vermutlich auch bald alle zerstört haben werden...

Ich hab neulich diesen Deinen Post in der Philo-Welt verlinkt, mit den Worten:

Von Verbrenner-SUV auf E-SUV umzusteigen ist nichts anderes als eine rituelle Ersatzhandlung,
um nur ja nicht vernünftig werden zu müssen.



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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Apr 2019 21:31 #51077

Jürgen schrieb: ... würde mich interessieren, ob der Ausbau der Stromtrassen wirklich eine zwingende Voraussetzung ist oder ob Interessenvertreter der traditionellen Energieproduzenten versuchen ihre Monopole in die neue Versorgungsstruktur zu retten.

Lutz schrieb: Wir hatten vor ein paar Tagen mal das Thema Strom aus der Wüste (ollelinse hatte ein Video von Harald Lesch rein gestellt).
Gab heute auf DLF einen Beitrag...aus der Reihe "Tolle Idee, was wurde daraus". :S
https://www.deutschlandfunk.de/tolle-idee-was-wurde-daraus-sonnenstrom-aus-der-wueste.676.de.html?dram:article_id=446487
Irgendwie leicht frustrierend...

Ein Konzept, das für den Anfang viel zu ehrgeizig war, meint Huber. „Warum hat man nicht erst einmal pragmatisch mit diesen Punkt-zu-Punkt-Leitungen, die sofort umsetzbar wären, angefangen, sondern das Ganze gleich so aufgebläht, dass man sagt: Man braucht ein Supergrid, das dann aber politisch so schwierig umzusetzen ist in der EU, dass man gesagt hat: Das hat keine Chance.“

Nach diesen Informationen stellt sich doch nochmals die Frage, ob diejenigen, die den Energiemarkt bislang unter sich aufteilen, erfolgreich die Energiewende verzögern, indem zum Einen die technischen Hürden durch Teilnahme an den Konsortien höher gehängt werden als erforderlich und zum anderen die Meinung in die Medien und Ministerien getragen wird, dass ein weiterer Ausbau und Förderung regenerativer Energien ohne neue Leitungstrassen nicht sinnvoll sei.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Apr 2019 23:02 #51082

Die Greta gestern vorm EU Parlament und heute beim Papst.

In London wurde heute auch heftigst für den Klimaschutz demonstriert, der englische Greta Ableger sozusagen.

Viele scheinen es schon zu spüren, dass das Klima zu entgleisen droht, weniger wissen es.
Die meisten haben noch nicht verstanden, dass die Erde keine Kompromisse macht, sondern nur Rechnungen ausstellt.

Desto dramatischer es werden wird, umso mehr werden es begreifen und umso mehr wird die Politik reagieren müssen. Da die Parteien aber lediglich den Volkswillen abbilden sollen, werden die Parteiprogramme in Zukunft nur so strotzen von Klimazielen, Klimagesetzen und Klimagerechten Verhalten. Sie denken nicht, sie wollen nur wiedergewählt werden.

Eine Prioritätenliste wäre von Vorteil. Da sollte die drohende Klimaveränderung auf Platz 1 stehen. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen nicht stabilisieren, dann sind die Folgen Wetterkatastrophen , Hochwasser, Meeresspiegelanstieg..... unausweichlich.

Ich vertraue letztlich doch auf die Erkenntnisfähigkeit der Spezies Mensch.

Also schaun mer mal, was passiert.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Apr 2019 23:16 #51084

Hier ein Mosaiksteinchen zur Frage: Was ist zu tun?
Unter der Überschrift Single-Wohnen schadet dem Klima ein kurzes Interview in wdr5.

Wohnen ist ein schwieriges Thema, v. a. weil man das nicht so schnell ändern kann wie sonst einen Konsum. Aber es ist nicht unwichtig. Die Frage: Wie will ich wohnen? braucht einen langen Vorlauf. Gerade in Zeiten, wo viel geplant wird, was Wohnungen angeht, braucht es gesellschaftliches Überlegen. In unserem Bekanntenkreis wird eine alternative Wohnform angegangen, das hat schon mehrere Jahre Vorlauf.
Eine Kernfrage ist beim Thema gemeinschaftliches Wohnen: Wie ist das Verhältnis Einzelner - Gemeinschaft?

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Apr 2019 06:17 #51091

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Jürgen schrieb:

Jürgen schrieb: ... würde mich interessieren, ob der Ausbau der Stromtrassen wirklich eine zwingende Voraussetzung ist oder ob Interessenvertreter der traditionellen Energieproduzenten versuchen ihre Monopole in die neue Versorgungsstruktur zu retten.

Lutz schrieb: Wir hatten vor ein paar Tagen mal das Thema Strom aus der Wüste (ollelinse hatte ein Video von Harald Lesch rein gestellt).
Gab heute auf DLF einen Beitrag...aus der Reihe "Tolle Idee, was wurde daraus". :S
Irgendwie leicht frustrierend...

Ein Konzept, das für den Anfang viel zu ehrgeizig war, meint Huber. „Warum hat man nicht erst einmal pragmatisch mit diesen Punkt-zu-Punkt-Leitungen, die sofort umsetzbar wären, angefangen, sondern das Ganze gleich so aufgebläht, dass man sagt: Man braucht ein Supergrid, das dann aber politisch so schwierig umzusetzen ist in der EU, dass man gesagt hat: Das hat keine Chance.“

Nach diesen Informationen stellt sich doch nochmals die Frage, ob diejenigen, die den Energiemarkt bislang unter sich aufteilen, erfolgreich die Energiewende verzögern, indem zum Einen die technischen Hürden durch Teilnahme an den Konsortien höher gehängt werden als erforderlich und zum anderen die Meinung in die Medien und Ministerien getragen wird, dass ein weiterer Ausbau und Förderung regenerativer Energien ohne neue Leitungstrassen nicht sinnvoll sei.

Der Grund könnte auch das sein:
www.swr.de/swr2/wissen/gefaehrlicher-str...24/b8s5iq/index.html

Im Zuge der Energiewende werden in den nächsten Jahren circa 3800 km Stromleitungen neu gebaut. Doch viele fürchten sich vor den Risiken der Stromtrassen. Denn es gibt Studien, die einen Zusammenhang zwischen Hochspannungsleitungen und Krankheiten sehen. Anja Lutz vom Bundesamt für Strahlenschutz geht diesen Studien kritisch auf den Grund.
...
Anja Lutz vom Bundesamt für Strahlenschutz beschreibt, wie man diese wahrnehmen kann: Wenn man unter einer Hochspannungsleitung hindurchgeht, kann man es manchmal knistern hören - verantwortlich sind dafür Aufladungen der Luft direkt an den Leitungen. Lutz erklärt auch ein weiteres Phänomen: Wenn man sich unter einer Stromleitung mit einem starken elektrischen Feld befindet, kann Folgendes passieren: Die Härchen stellen sich auf, weil sich die elektrisch geladenen Moleküle an der Hautoberfläche nach dem elektrischen Feld der Stromleitung ausrichten.
...
Außer dem elektrischen Feld, das sich leicht durch Bäume oder Hauswände abschirmen lässt, gibt es das magnetische Feld: Es entsteht durch den fließenden Strom und beeinflusst den Körper des Menschen. Elektromagnetische Felder entstehen nicht nur unter den Stromleitungen, sondern beispielsweise auch durch Handys, WLAN oder die Mikrowelle. Die Unschädlichkeit dieser Felder für den Menschen ist noch nicht bewiesen. Vielmehr haben einige Studien für Unruhe gesorgt. Am bekanntesten ist die Studie der Elite-Universität Oxford: Forscher analysierten die Daten des nationalen Krebsregisters aus den Jahren 1962 bis 1995 und stellten einen Zusammenhang zwischen Leukämieerkrankungen bei Kindern und der Nähe des Wohnorts der Mutter zu einer Hochspannungsleitung zum Geburtszeitpunkt her.


MfG
WL01
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Apr 2019 09:08 #51092

wl01 schrieb: Der Grund könnte auch das sein:
www.swr.de/swr2/wissen/gefaehrlicher-str...24/b8s5iq/index.html

Man beachte bitte auch in diesem Zusammenhang die Vorteile und Unbedenklichkeiten der Gleichstrom führenden UHV / HGÜ Trassen (am Ende des SWR2-Berichts).
Zudem würde ich gerne mal wissen, wie vieler dieser Kritiker 16 Stunden am Tag ihr Handy/Smartphone am Körper tragen und dieses vielleicht noch in den restlichen 8 Stunden des Tages auf dem Nachttisch liegend aufladen und dabei den Tesla-Traum von einer drahtlosen Energieübertragung (Wardenclyffe.Tower) träumen. ;)

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Apr 2019 23:03 #51114

Bin heute früh mit dem Zug nach München gefahren und am Nachmittag zurück.

Die meisten, geschätzt 80% hatten schon morgens ihr Smartphone vor der Nase und auf der Rückfahrt waren es noch mehr, fast jeder hat in sein Gerät geglotzt.

Dass die Teile Energiefresser sind, ist klar, jede Transaktion kostet Energie, die die Kraftwerke liefern müssen.

Die elektromagnetische Strahlung, die von den Teilen ausgeht, ist in Bezug auf biologische Moleküle, aus denen wir ja bestehen, nicht hinreichend geklärt.

Aus der Chemie weiß man lediglich, dass es starke chemische Bindungen gibt, aber auch schwache.

Die Energien, die von Smartphones ausgehen, gehören sicher zu den energetisch schwachen Signalen, aber keiner weiß, inwiefern auch diese Energien Einfluss haben auf Abläufe in biologischen Prozessabläufen.

Auch da machen wir ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Die Übernutzung von Technologie ist ein Problem, das mit unserer Biologie in einem heftigen Konflikt steht.
Im Zweifelsfall sind wir als biologische Wesen auch hier auf der Verliererstrasse.

Vorsicht ist auch hier die Mutter der Porzellankiste.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Apr 2019 00:15 #51116

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Hi,

Ich habe in der letzten Zeit (sagen wir 2 Wochen) mindestens schon dreimal Personen (Frauen, so bissl über 20) gesehen, die mit 2 Geräten gleichzeitig arbeiten.
Das eine mal beim Arzt, ich habe sie auch immer gleich ansprechen müssen, sagte sie, ja, eins ist dienstlich, das andere privat.
Ein anderer Fall auf dem Spielplatz, ein Handy und ein Tablet wurden gleichzeitig bedient, auf meinen schrägen Kommentar antwortete ihre Freundin: 'Zu Hause würde als Drittes noch der PC laufen.'

Ja, so siehts aus. :-)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 15:53 #51174

Wie wirkt sich eigentlich die steigende Durchschnittstemperatur auf den durchschnittlichen Luftdruck aus?

Wird er voraussichtlich steigen, fallen oder im Mittel gleich bleiben?

Werden sich Hoch- und Tiefdruckgebiete ggf. anders verteilen?

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 16:37 #51175

Jürgen schrieb: Werden sich Hoch- und Tiefdruckgebiete ggf. anders verteilen?


Diese Frage kann man mit einem klaren ja beantworten. Man sieht ja z.B. an El Nino, wie schnell sich die globale Wetterverteilung ändern kann.

Nur wie das "warme Wetter" aussehen würde kann ich nicht sagen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 17:26 #51177

@ Jürgen
Gedanken-Experiment: Einheitliche Temperatur um den Globus. Da die Atmosphäre sich beliebig ausdehnen kann, hängt der Druck von der Erdanziehung und der Masse der Atmosphäre ab, letzteres wird durch Emissionen nur vernachlässigbar erhöht. Was aber nicht vernachlässigbar ist: Erwärmungen bringen Luftmassen in Bewegung und erzeugen Hochs und Tiefs. Mehr Erwärmung verstärkt also Druckunterschiede.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 18:31 #51178

ClausS schrieb:

Jürgen schrieb: Werden sich Hoch- und Tiefdruckgebiete ggf. anders verteilen?


Diese Frage kann man mit einem klaren ja beantworten. Man sieht ja z.B. an El Nino, wie schnell sich die globale Wetterverteilung ändern kann.

Nur wie das "warme Wetter" aussehen würde kann ich nicht sagen.

El Nino wird durch eine Meeresströmung im 7-Jahresrhytmus verursacht.

Eine veränderte Meeresströmung kann auch die Erwärmung des Atlantik mitbringen – einer der Kipppunkte.

Dies sind jedoch sehr komplexe gekoppelte Systeme und daher bis heute mangels Erfahrung schwer prognostizierbar. Außerdem folgt die Veränderung der Meerestemperatur langsamer, mit Zeitlicher Verzögerung.

Daher hatte ich eher daran gedacht, ob es Rechenmodelle gibt, die den Verlauf der Tiefdruckgebiete bedingt durch die atmosphärische Temperaturveränderung prognostizieren: eher Richtung Äquator oder eher Richtung Pol – oder auch nicht.

Martin-O schrieb: @ Jürgen
Gedanken-Experiment: Einheitliche Temperatur um den Globus. Da die Atmosphäre sich beliebig ausdehnen kann, hängt der Druck von der Erdanziehung und der Masse der Atmosphäre ab, letzteres wird durch Emissionen nur vernachlässigbar erhöht. Was aber nicht vernachlässigbar ist: Erwärmungen bringen Luftmassen in Bewegung und erzeugen Hochs und Tiefs. Mehr Erwärmung verstärkt also Druckunterschiede.

Bei höherer Temperatur haben wir möglicherweise eine andere Zusammensetzung der Atmosphäre, bedingt durch z.B. höhere oder geringere Luftfeuchtigkeit.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 19:12 #51180

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Fakeparteien

Thomas schrieb: ... Sie denken nicht, sie wollen nur wiedergewählt werden.


Naja, dass Demokratie gnadenloser Opportunismus ist, und sonst nichts, das wusste schon Altbundeskanzler Schmidt bei Maischberger zu erklären...

Martin-O schrieb: ... Single-Wohnen schadet dem Klima ....


Ich würde vielmehr sagen die totalitäre Individualisierung (Krieg aller gegen alle) schadet allen die sich diese Ideologie (die in diesem Fall der Autopoiesis des Kapitals dient) aufzwingen lassen. :-)

... ich glaube F.Engels nannte es falsches Bewusstsein ...

"Die Ideologie ist ein Prozeß, der zwar mit Bewußtsein vom sogenannten Denker vollzogen wird, aber mit einem falschen Bewußtsein. Die eigent­lichen Triebkräfte, die ihn bewegen, bleiben ihm unbekannt; sonst wäre es eben kein ideologischer Prozeß."


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 21:04 #51191

Hallo,

leider kann ich mich hier im Forum, meinem Augenmerk-Thema Klima wegen Zeitmangel nicht sehr widmen.
Wohl aber verfolge ich es.
Ich darf aber einige Problematiken die in den (Teil)lösungen selbst drinstecken wieder aufzeigen.

Handys/Tablets ⇾ Lithium
E-Autos ⇾ Lithium und Kobalt
etc. ⇾ pp.

Unten eine Doku die, z.T. einige Problematiken der Elektrifizierung von Autos aufgreift.

Ich wünsche mir, dass alle an einem Strang ziehen, und unsere Umwelt mindestens so gut zu behandeln wie unser WC.
Wie wir (und unsere Nachkommen) es verdienen aufzufinden.

In dieser Hoffnung...

Video: ZDF HD Planet e Der wahre Preis der Elektroautos


Was zum lachen:
uwudl.de/urknall-weltall-leben-forum/pri...deos-und-bilder.html
"Wenn du nicht die Zeitung liest, bist du uninformiert; wenn du Zeitung liest, bist du falsch informiert." Mark Twain

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 22:08 #51195

Mustafa Basaran schrieb: Handys/Tablets ⇾ Lithium
E-Autos ⇾ Lithium und Kobalt
etc. ⇾ pp.

Unten eine Doku die, z.T. einige Problematiken der Elektrifizierung von Autos aufgreift.

Wenn wir die Fahrzeuge an Schienen binden, kann auch die Energieversorgung über die Schiene erfolgen.
=> weniger Gewicht
=> besserer Wirkungsgrad
=> autonomes Fahren leicht zu realisieren
=> weniger Verkehrstote und Schwerverletzte
=> bessere Ökobilanz
=> bessere Handelsbilanz, da weniger Energie importiert werden muss
=> weniger Flächenversiegelung
=> weniger Staus
=> …

Warum sind wir so besessen davon, das Lenkrad in der Hand zu halten und andere zu überholen, wenn wir letztlich bedingt durch Staus, die durch unsere Ungeduld verursacht werden, später ankommen?

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 22:35 #51197

Jürgen,

alternativ zu Bahnen auf Schienen fände ich Gondeln, die über der Oberfläche gleiten, noch schöner, denn sie verbrauchen auch kaum Fläche, da sie sich über ihr bewegen. paar Stützen, o.k.
Deine Anmerkungen oder Auflistungen der Vorteile von Bahnen gelten hier auch.
Mal darüber nachdenken kann nicht schaden.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 20 Apr 2019 23:12 #51199

Jürgen schrieb: Warum sind wir so besessen davon, das Lenkrad in der Hand zu halten und andere zu überholen, wenn wir letztlich bedingt durch Staus, die durch unsere Ungeduld verursacht werden, später ankommen?


Speziell im ländlichen Raum dürften schienengebundene Fahrzeuge keine Lösung sein.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 21 Apr 2019 09:18 #51200

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Das irrationale Krawattentier

Hi,

Jürgen schrieb: Warum sind wir so besessen davon, das Lenkrad in der Hand zu halten und andere zu überholen,


Einfach die Psyche der Spezies verstehen:
- Machtausübung
- Kampfmoment
- Sinne berauschen (Drogen etc)
- Streben nach Irrationalität

-> da das Normalindividuum nichts mit Denken über sich und die Welt anfangen kann, o.s.ä., es muss immer motorisch irgendetwas machen, etwas arbeiten oder konsumieren, außerhalb davon geht absolut nichts, das hat Hannah Arendt schon in Vita Activa beschrieben, und Lesch beschreibt es hier auch nochmal anders:

Die geheime Macht der Langeweile

Jürgen schrieb: wenn wir letztlich bedingt durch Staus, die durch unsere Ungeduld verursacht werden, später ankommen?


Für das Kernbewusstsein gibt es keine Kausalität.
Das 'Es' ist immer nur im Jetzt.
Es ist defizitär im Sein.
Siehe YouthBulge; Bevölkerungsexplosion; Konsumexplosion; Lebensraumübernutzung (Wachstum gegen unendlich; wie das Tier; wie alles untermächtige Leben eben) ...

Lesch: Kausalität hat ihre Zeit


Das kognitive Defizit


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 21 Apr 2019 17:39 #51211

Thomas schrieb: Jürgen,

alternativ zu Bahnen auf Schienen fände ich Gondeln, die über der Oberfläche gleiten, noch schöner, denn sie verbrauchen auch kaum Fläche, da sie sich über ihr bewegen. paar Stützen, o.k.
Deine Anmerkungen oder Auflistungen der Vorteile von Bahnen gelten hier auch.
Mal darüber nachdenken kann nicht schaden.

Thomas

Der Gedanke ging schon in Richtung auf Schienen aufgehängte Kabinen.

Ich wollte in diesem Post jedoch speziell eine Alternative zu den Problemen der mitgeschleppten Batterien darstellen.

Durch aufgehängte Kabinen kann erreicht werden, dass die Habitate der Wildtiere wieder verbunden werden.

ClausS schrieb:

Jürgen schrieb: Warum sind wir so besessen davon, das Lenkrad in der Hand zu halten und andere zu überholen, wenn wir letztlich bedingt durch Staus, die durch unsere Ungeduld verursacht werden, später ankommen?


Speziell im ländlichen Raum dürften schienengebundene Fahrzeuge keine Lösung sein.

Wo ist der grundsätzliche Vorteil asphaltierter Straßen?

Landmaschinen benötigen diese Infrastruktur nicht.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 21 Apr 2019 20:52 #51218

Jürgen schrieb: Wo ist der grundsätzliche Vorteil asphaltierter Straßen?


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 21 Apr 2019 22:41 #51224

Hier ein Kommentar eines sehr konservativen Blattes zu Verboten im Zusammenhang mit dem Klimawandel:
Wir brauchen Verbote!

Im gleichen Blatt:
Christian Lindner im Gespräch mit f4f-Aktivisten
Zitat Lindner: „Eine Familie mit zwei Kindern und normalen Einkommen könnte dann aufgrund der Preise nicht mehr in den Urlaub fliegen. Da werden die Leute sauer.“
Ist schon klar, das Menschenrecht auf Urlaubsflüge steht über allem.
Auf dieser Ebene werden die politischen Auseinandersetzungen stattfinden müssen.

Die meisten Flüchtlinge sind Klima-Flüchtlinge, 3 mal mehr fliehen deshalb als wegen Krieg.
Quelle: Interview mit Cornelia Füllkrug-Weitzel von BROT FÜR DIE WELT
(Die Folgen des Klimawandels konkret – und Engagement dagegen)
Relevant: Minuten: 9, 23-24, 27 – es ist nicht das haupt-Thema des Interviews, aber es verdeutlicht, dass es sich lohnt, dicke Bretter zu bohren.)

Zur aktuellen Debatte hier:
Auf der technischen Ebene wird sich einiges tun müssen. Aber auf allen anderen Ebenen auch. Auch auf der gesellschaftlichen. Mobilität wird einen anderen Stellenwert bekommen. Der Druck, mobil und örtlich flexibel zu sein, wird sich verringern müssen. Arbeit, Wirtschaft und Freizeit werden sich anders organisieren müssen. Der ökologische Umbau der Gesellschaft ist eine umfassende Sache.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 21 Apr 2019 22:48 #51225

ClausS schrieb:

In der freien Wahl der Fahrtroute.

Echt jetzt? Dann müsste aber alles zuasphaltiert werden, wegen der verdammten Eingrenzung auf nutzbare Straßen.


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 21 Apr 2019 23:08 #51228

Der Nachteil asphaltierter Straßen ist, dass sie viel Platz brauchen und den Boden versiegeln.

Sie nehmen der Biologie den Lebensraum.

Und damit tragen sie dazu bei, dass die Fläche, die wir sinnvoll für uns biologisch nutzen können, geringer wird.

Zur Erinnerung: Unsere Lebensgrundlage ist die Biologie, nicht die Technik.
Wir sind biologische Wesen, keine technischen!

Dass wir Autos, Schiffe, Flugzeuge und Bahnen nutzen, um unseren Mobilitätsanforderungen zu genügen, verdanken wir ausschließlich der Technik, die wiederum auf den Säulen der Naturwissenschaften steht.

Und möglich wurde das alles nur durch die Energiereserven, die die Erde eingelagert hat.

Wir sollten uns auf das besinnen, was wir sind und nicht auf das, was wir können. Können, können wir viel, aber sinnvoll ist das oft nicht.

Deshalb sollten wir z.B auf Seilbahnen setzen und Straßen zurückbauen. Und das Fliegen streng reglementieren. Es war noch nie unser Metier, es war den Vögeln vorbehalten.

Schiffe sollten wieder segeln und Bahnen mit Solarenergie fahren.

Unsere Spezies könnte so wahrscheinlich ihre Überlebensspanne um einige Jahrhunderte verlängern.

Unsere Lebensgrundlagen zu sichern, heißt, radikal unseren Lebensstil ändern, oder von der Natur immer schlimmere Rechnungen zu kassieren.

Wenn der Meeresspiegel steigt, können wir ihn nicht bitten, das doch bitte zu unterlassen.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 22 Apr 2019 07:43 #51240

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Thomas schrieb: Der Nachteil asphaltierter Straßen ist, dass sie viel Platz brauchen und den Boden versiegeln.
Sie nehmen der Biologie den Lebensraum.
Und damit tragen sie dazu bei, dass die Fläche, die wir sinnvoll für uns biologisch nutzen können, geringer wird.

ClausS schrieb:

Jürgen schrieb: Wo ist der grundsätzliche Vorteil asphaltierter Straßen?

In der freien Wahl der Fahrtroute.

Stimmt nicht ganz, denn Asphalt erzeugt einen Minderverbrauch an Kraftstoff. Tracker im Gelände ca. 30l/h, Tracker auf Straße ca. 5l/h. Auch mit der "Versiegelung der Landschaft" stimmt das nur bedingt. Ich habe da vor etlichen Jahren auf höheren Auftrag eine Recherche durchführen müssen und die stellte fest, dass der Straßenbau nur eine sehr geringe "Neu-Landschaftsversiegelung" pro m2 durchführt, weil die Straßen zumeist keine Neubauten, sondern zumeist nur einen Ersatz einer bestehenden Straße darstellt und eben je nach Straßentyp nur 6 bis 15 Meter breit sind.. Der größte "Neu-Landschaftsversiegelung" ist und bleibt der Häuselbau, sprich die Schaffung von neuen Villen und Häusern am Stadtrand plus die zugehörige Schaffung von Infrastruktur, sprich Einkaufszentren.

MfG
WL01

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 22 Apr 2019 14:41 #51249

wl01 schrieb: Auch mit der "Versiegelung der Landschaft" stimmt das nur bedingt. Ich habe da vor etlichen Jahren auf höheren Auftrag eine Recherche durchführen müssen und die stellte fest, dass der Straßenbau nur eine sehr geringe "Neu-Landschaftsversiegelung" pro m2 durchführt, weil die Straßen zumeist keine Neubauten, sondern zumeist nur einen Ersatz einer bestehenden Straße darstellt und eben je nach Straßentyp nur 6 bis 15 Meter breit sind.. Der größte "Neu-Landschaftsversiegelung" ist und bleibt der Häuselbau, sprich die Schaffung von neuen Villen und Häusern am Stadtrand plus die zugehörige Schaffung von Infrastruktur, sprich Einkaufszentren.

wurde der Parkraum bei dieser Studie auch den Straßen zugerechnet?

Am Ende zählt wohl jede Maßnahme, die dazu führt, dass die Flächen wieder bewachsen werden und durch Photosynthese CO2 aufnehmen können.

In jedem Fall führen Straßen zur Zergliederung der Biotope. Wandernde Arten können heutzutage kaum noch ihre Art erhalten.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 23 Apr 2019 23:29 #51297

Es scheint los zu gehen. Die Presse ist voll von Klimaartikeln.
Sogar der Schäuble hat bemerkt, dass ein weiteres Diskutieren in den nächsten 10 Jahren keinen Sinn macht.
Die Natur schlägt jetzt schon wieder zu: Trockenheit, geringe Grundwasserreserven, und jetzt schon im April Waldbrände und Überwachungsflüge!
Der DWD prognostiziert einen Sommer, wie letztes Jahr, eventuell sogar noch heißer.

Ja, wohin soll denn das führen?

Panik ist angesagt, wie die Greta richtig sagt.

Wir müssen dringend umsteuern.

Motto: die Technik darf die Biologie möglichst nicht beeinträchtigen.
Sie darf sich nur soviel Raum nehmen, dass die Biologie möglichst uneingeschränkt existieren kann.

Also Gondelbahnen, Rückbau von Straßen, Hybridfahrzeuge, oder Wasserstoff oder Elektro und kleiner müssen sie werden.

Wenn man in der Früh oder am Abend in den Berufsverkehr schaut, dann sitzt in den meisten
2 Tonnenkisten meist eine Person.

Ja, gehts noch?

Die Natur liefert uns dafür die Rechnung, ganz sicher.!
Sie hat damit schon begonnen.

Also nochmal: zurückführen fossiler Energieträger und hochfahren solarer Energiegewinnung.,so schnell wie möglich.. und sparen mit Energie, eh klar.

Ich geb mir selber sehr viel Mühe, dahin zu steuern.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 23 Apr 2019 23:51 #51299

Steuern – das ist nicht nur eine Verb. Sondern auch ein Substantiv. Viele Länder haben sie, die Schweiz hat sie ab 2008 in mehreren Stufen auf jetzt 96 Euro / Tonne co2 eingeführt. Und das sozialverträglich. Ich habe nirgends gelesen, dass die Schweiz dadurch in der Steinzeit angekommen ist. :) Es ist also möglich, wenn man will.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 24 Apr 2019 11:31 #51311

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Steuern steuern

Hi,

Martin-O schrieb: Steuern – das ist nicht nur eine Verb. Sondern auch ein Substantiv.


Ja. Wenn es was bringen soll, langfristig, dann heißt es nichts anderes, als dass logarithmierte Steuern (das ist dann quasi automatisch sozial verträglich) auf jeglichen Weltverbrauch notwendig sind.

Ich denke das würde nur in einem Globalstaat funktionieren.
(und außerdem von den 8 Milliarden - die lieber 80 Milliarden werden wollen - abgelehnt werden ... )

Freud: Diktatur der Vernunft

Beispiel Normauto

Greta:

Our future was stolen from us every time you said that ‘the sky was the limit’, and that ‘you only live once’.


mvg Philzer

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