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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 24 Apr 2019 12:37 #51313

Martin-O schrieb: Viele Länder haben sie, die Schweiz hat sie ab 2008 in mehreren Stufen auf jetzt 96 Euro / Tonne co2 eingeführt. Und das sozialverträglich. Ich habe nirgends gelesen, dass die Schweiz dadurch in der Steinzeit angekommen ist. :) Es ist also möglich, wenn man will.

Ich denke, niemand mit gesundem Menschenverstand würde voraussagen, dass eine auf CO2 Verbrauch basierende Steuer nun eine ökonomische Katastrophe wäre.

Die Ökonomie beschreibt sowas eher neutral. Je mehr Steuern, desto schlimmer. Steuern haben die Nebenwirkung, dass das, was besteuert wird, weniger produziert wird, und das nicht weil es schlecht ist, sondern eben weil es besteuert wird.

Die Nebenwirkung, dass weniger CO2 produziert wird, ist harmlos im Vergleich zu den Folgen vieler anderer Steuern, wie Lohnsteuer (es wird generell weniger gearbeitet), Kapitalertragssteuer (man verlegt die Gewinne in Steueroasen) usw. Insofern gibt es ökonomisch gesehen viel schlimmeres als eine CO2-Steuer.

Blödsinn ist sie IMHO trotzdem, aber, ok, wer dran glaubt, dass CO2 Reduktion was Gutes ist, mag da anderer Meinung sein.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 24 Apr 2019 15:45 #51318

Klar Philzer: Welteinheitsstaat, Weltregierung, lückenlose Öko-Steuer auf alles: Dies als absolute Minimalforderungen vornean zu stellen ist eine alles-oder nichts-Manie.
Wer nur ein Fünkchen Ahnung von Psychologie hat, weiß, dass solch hohen Forderungen allein dazu dienen, dass man das Ziel nicht erreicht. Alle Deine Gedanken dienen nur dem Ziel, dass man gar nichts macht, weil es eh nichts bringt.
An Deinen Analysen ist ja viel Richtiges dran, es ist ja nicht alles völlig verkehrt, was Du schreibst. Bei Deinen Schlussfolgerungen zeigt sich aber, wo bei Dir der Osterhase hinläuft: Ein Hasenfuß ist er statt ein Hoffnungssymbol. Anders gesagt: Gefragt ist der Mut, konkrete Schritte zu gehen ohne die Sicherheit, dass man auch am Ziel ankommt.
Du steckst in der Hybris der Alternative fest, entweder Weltretter zu sein oder gar Versager. Ersteres bist Du theoretisch, die Menschheit als Ganzes ist letzteres praktisch.
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@ Schmelzer
Co2-Reduktion (der Emissionen) ist dringend nötig, aber, ok, wenn jemand die Einstellung hat, dass die Versauerung der Meere usw. eine gute Sache ist, mag da anderer Meinung sein.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 25 Apr 2019 20:25 #51348

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Osterplanet der Kämpfer

Hi Martin-O,

Martin-O schrieb: Klar Philzer: Welteinheitsstaat, Weltregierung, lückenlose Öko-Steuer auf alles: Dies als absolute Minimalforderungen vornean zu stellen ist eine alles-oder nichts-Manie.


Vornean zu stellen ist sicher Unsinn.
Aber ich denke, dass nach einer Globalisierung der Wirtschaft auch irgendwann eine Globalisierung der Politik folgen muss.
Sonst werden die Tricksereien der Weltzernutzer nicht wirksam bekämpft werden können. (siehe Post/Hinweise von Schmelzer bspw.)
Ja, auf längere Sicht seh ich das so (was aber von den jetzigen Schritten nicht ablenken soll):

Globalstaat oder Endzeitkrieg.


Konkurrenzdenken als höchster und geheiligter Bewusstseinsinhalt (totalitäre Individualisierung durch das Kapital -> Tyrannei des Kapitals) führt zu einer 'globalen Osterinsel' ... dauert nur bissl länger - weil bissl größer :-)

Martin-O schrieb: Wer nur ein Fünkchen Ahnung von Psychologie hat, weiß, dass solch hohen Forderungen allein dazu dienen, dass man das Ziel nicht erreicht. Alle Deine Gedanken dienen nur dem Ziel, dass man gar nichts macht, weil es eh nichts bringt.
An Deinen Analysen ist ja viel Richtiges dran, es ist ja nicht alles völlig verkehrt, was Du schreibst. Bei Deinen Schlussfolgerungen zeigt sich aber, wo bei Dir der Osterhase hinläuft: Ein Hasenfuß ist er statt ein Hoffnungssymbol. Anders gesagt: Gefragt ist der Mut, konkrete Schritte zu gehen ohne die Sicherheit, dass man auch am Ziel ankommt.


Naja, praktisch kann es nur so sein wie Du sagst. Konkrete Schritte.
Ob eine im ganzen rein opportunistisch ausgerichtete Gesellschaft (Du weißt in meiner Phil also 'r.') in der Lage sein wird diese Schritte schnell und groß genug zu gestalten ...

Martin-O schrieb: @ Schmelzer
Co2-Reduktion (der Emissionen) ist dringend nötig, aber, ok, wenn jemand die Einstellung hat, dass die Versauerung der Meere usw. eine gute Sache ist, mag da anderer Meinung sein.


Du siehst, die Masse will immer nur instrumentelle Vernunft, immer weitere Perpetuierung des Unendlichwachstums ...

Instrumentelle Vernunft ist diejenige Teilmenge der Vernunfterkenntnis, die sich unter die irrationalen Strebungen des 'Es' (Kernbewusstsein) subsumieren lässt. - Philzer


Greta:

Our future was stolen from us every time you said that ‘the sky was the limit’, and that ‘you only live once’.


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 25 Apr 2019 20:49 #51350

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Vom Verbrenner-SUV zum E-SUV

Hab jetzt ne andere Arbeitsstelle und kann mit dem Rad fahren, zwischen 7 und 15 km einfache Entfernung.(verschiedene Orte)
Tatsache ist, dass die Radwege wesentlich schlechter sind als die Straßen.
Wirklich schnell fahren kann man da oft nicht.
Und das ist deshalb schlecht, weil mit einem E-Rad für alle 'nicht-so-kräftigen' anderenfalls eine deutliche Effizienz/Komforsteigerung drin wäre ...
( ich fahr zwar jetzt E-Rad, aber ich bin auch Jahrzehnte mit dem Rennrad knapp 30 Schnitt gefahren, auf dem 'Gehuckel' muss man aber oft auf bis unter 15 km/h runter ... )
... bringt natürlich nur 5% des Umsatzes für die Industrie ... wen wunderts also ...



Sand im Getriebe – DIE IAA BLOCKIEREN!

Die Klimakrise verschärft sich mit enormer Geschwindigkeit: Aber die Auto-Konzerne rasen weiter mit Vollgas Richtung Heißzeit. Das Überleben der Menschheit wird durch den Klimakollaps in Frage gestellt. Doch die Auto-Industrie will weiterhin fette Spritschlucker verscheuern. Sie macht weiter, als gäbe es kein Morgen: Unterstützt von der Bundesregierung stellt sie im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ihr klima- und umwelt-zerstörerisches Verkehrssystem von Gestern aus.

Auf der IAA in Frankfurt werden das deutsche Autoverkaufsministerium und die Spitzen von VW, Daimler, BMW & Co. sich und ihre zerstörerischen Blechkisten feiern. Kein Wunder: Die Auto-Industrie gehört zu den mächtigsten Fraktionen der deutschen Wirtschaft und bildet das Fundament des deutschen Export-Modells – mit seinen verheerenden ökonomischen, sozialen und ökologischen Folgen weltweit. Diese Show wollen wir als das entlarven, was sie wirklich ist: Profitgier auf dem Rücken der Ärmsten und zukünftiger Generationen. Es ist höchste Zeit, dem Automobilismus Sand ins Getriebe zu streuen!

Unter dem Slogan „Driving Tomorrow“ wirbt die Auto-Industrie auf der IAA 2019 immer noch für das Verkehrssystem von gestern.
Höher, schneller, schwerer: Das ist das Motto des ungebremsten Wachstums - auch mit Elektroantrieb.
Das Klima, die Umwelt und unsere Lebensqualität kommen unter die Räder von Premiumschlitten und Stadtpanzern - während ganze Landstriche abgehängt und unerreichbar werden.

Dabei könnte die Verkehrswende längst in vollem Gange sein: Mit dem Ausbau von öffentlichem Nah- und Fernverkehr kann das Reisen auf die Schiene kommen. Breite Straßen und riesige Parkplätze können Fuß- und Fahrradwegen weichen. Mit fahrscheinfreiem Nahverkehr und einer Stadt der kurzen Wege können Innenstädte autofrei werden – ganz ohne schmutzige Luft, Blechlawinen, Lärm und Asphaltwüsten. Und auch für die klimaschonende Anbindung des ländlichen Raumes können die Weichen schon heute richtig gestellt werden.

Wir wollen die Wende – jetzt! Es reicht nicht mehr, selbst Fahrrad und Bahn zu fahren. Wenn Regierung und Konzerne blockieren, müssen wir uns selbst dem Verkehrswahnsinn in den Weg stellen. Wir werden dahin gehen, wo die Auto-Industrie ihr glitzerndes Image poliert und ihre schmutzigen Karossen als Zukunft verkauft. Wir wollen die Macht der Autolobby brechen!

Sand im Getriebe: BLOCK IAA! - WIR CRASHEN IHRE PARTY!

Bis hierhin und nicht weiter! Während der Aktionstage vom 12.-15 September 2019 wollen wir mit einer öffentlich angekündigten Aktion zivilen Ungehorsams die IAA blockieren: Wir setzen uns vor die Eingänge und blockieren die Klima- und Umweltzerstörer da, wo sie uns als Statussymbole präsentiert werden sollen. Unsere Aktion wird ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit vermitteln. Alle, ob protesterfahren oder nicht, können mitmachen.

ES IST HÖCHSTE ZEIT: GEMEINSAM STREUEN WIR DER AUTOINDUSTRIE SAND INS GETRIEBE!

Nicht legal, aber legitim

Unsere geplante Aktion ist ein Regelübertritt – doch hiermit kündigen wir ihn offen an. Wir stellen uns damit in die Tradition der sozialen Bewegungen, die den Atom- und auch den Kohleausstieg durchgesetzt oder Gentechnik verhindert haben. Neben der Kohle kommt jetzt der Verkehr dran: Angesichts der Untätigkeit der Regierenden sind wir überzeugt, dass ziviler Ungehorsam notwendig und legitim ist, um klimaschonende Mobilität für Alle zu ermöglichen. Kommt deshalb vom 12. - 15. September nach Frankfurt und blockiert mit uns die IAA: Denn auch die Verkehrswende bleibt Handarbeit!

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


... besonders gefällt mir der Ausdruck Stadtpanzer.
... ich hab immer gesagt: Panzer fürs Volk. :-)

... und die Massen gieren, die Dinger gehen ab wie geschnitten Brot ...
... ich frage mich oft wenn ich die Insassen sehe, woher hat der das Geld? Soviel kann der doch noch nie verdient haben .... grübel ....


mvg Philzer

Editiert von Mustafa Basaran.
Solche Sätze kommen nicht ins Forum.Auch nicht ZITIERT Egal wofür und wie es gemeint ist.

Du bewegst dich immer wieder in der Grauzone.
Ich möchte dich zum letzten mal warnen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 25 Apr 2019 21:50 #51352

Philzer,
der Autoindustrie Sand ins Getriebe zu schütten, wäre ein Fehler, denn sie hat schon Sand zur Genüge im Getriebe.
Wir sollten ihr helfen, sich vom reinen Hersteller von Fahrzeugen sich zu wandeln zum Mobilitätsanbieter. Zumindest sollte sie sich daran intensiv beteiligen. Sie hat auch schon damit begonnen.
Dazu bräuchte es aber eine groß angelegte Kooperation aller Hersteller, wie denn so etwas technisch und sozioökonomisch sinnvoll umzusetzen wäre. Der Wettbewerbsgedanke würde sich nur noch auf Designmerkmale reduzieren.
Die Technik wäre in allen Fahrzeugen die gleiche.
Politisch müssen wir das alle wollen und nicht der Zerstörung vorhandener Strukturen das Wort reden, sondern die Transformation derselben anstreben.
Die Transformation hat schon begonnen und kostet auch schon die ersten paar tausend Arbeitsplätze.
.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 26 Apr 2019 07:04 #51359

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Richtig, wir sollten der Autoindustrie sagen was wir wollen und sie nicht blockieren. Die Tendenz geht leider in Richtung SUV, egal ob Elektro oder Diesel/Benzin. Diesen Trend sollten wir stoppen. Also den Versuch wagen, diese CW-Wert vergeudenden SäuftUnsViel-Autos wieder aus den Programmen und den Köpfen der Automobilhersteller zu drängen. Es ist interessant, dass nur Tesla und vielleicht die Koreaner Elektroautos mit geringem CW-Wert produzieren. Wie schon einmal gesagt, der Automarke, der ich bisher treu geblieben bin, erzeugt überhaupt keine Limousinen mehr, sondern nur noch SUV's. Also ich werde in 2 Jahren diese Automarke, wenn mein Leasingvertrag ausläuft, verlassen.

MfG
WL01
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 26 Apr 2019 12:56 #51362

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Hi,

Das reine Vernichten von Strukturen bringt nix, da stimm ich Euch schon zu.
Aber wie soll man es ihnen denn anders sagen, sie hören doch vor lauter Motorenlärm nichts .... :-)

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mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Apr 2019 12:05 #51387

Letztlich produziert die Autoindustrie genau die Autos, für die Nachfrage besteht. Wenn andere Autotypen als SUVs nachgefragt werden, dann werden auch andere produziert.

Was mich betrifft, dann kann ich auf Grund meiner Größe in keinem kleinen oder flachen Auto am Lenkrad vorbei das Gas- oder Bremspedal erreichen. Das kleinste Auto, das ich fahren kann ist beispielsweise ein Renault Grand Scenic. In einem normalen Scenic habe ich schon keine Chance mehr. Daher hoffe ich, dass nicht irgendwann nur noch für mich unfahrbare Kleinwagen hergestellt werden.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Apr 2019 14:05 #51390

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Die Irrationalität des potenzierten Unendlichwachstums ...

Hi,

Klar kommt zum extremen Bevölkerungswachstum (Verzehnfachung in 200 Jahren - stärkste Bevölkerungsexplosion aller Zeiten); Pro-Kopf-Verbrauchs-Wachstum (geschätzt Verhundertfachung in 200 Jahren zumindest für 1/10 der Menschheit o.s.ä. -> die anderen wollen das aber auch noch haben! -> deshalb bspw. kommen sie hierher - was ja nur logisch ist...) auch noch das durch den Wohlstand bedingte Größenwachstum der Individuen hinzu.

Knapp 15 Zentimeter in 100 Jahren Zuwachs

Ich glaube aber nicht, dass man nicht sparsame 800kg-Fahrzeuge bauen könnte, in denen 2,3-Meter Individuen ordentlich sitzen können.
Nein, ich glaube vielmehr das sind alles nur Vorwände um das fahrende Wohnzimmer des 2 oder bald 3 Tonnen wiegenden Stadtpanzers, der eben diesen Vorteil des Platzes für den 2,3-Meter-Mann dann auch quasi als Nebeneffekt mitbringt, moralisch zu legitimieren.

Alles zusammen also eine unvorstellbare Wachstumsexplosion gegen die kein Kraut gewachsen scheint.

Deshalb denke ich wie Cyborg :

Ergo wird in Bezug auf ökologisches Um-Handeln wenig geschehen, allenfalls Alibi-Aktionen, denn unbewusst glauben doch die meisten, dass es ihren eigenen Arsch schon nicht ganz so schlimm erwischen wird. So sind sie, oder eigentlich ehrlicher, so sind WIR halt gestrickt. Aber das ist jetzt eigentlich schon mehr ein Thema im Klimathread.


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Apr 2019 14:48 #51391

@Philzer,
meine Anmerkung in deinem letzten Post empfehle ich zu lesen.

Was zum lachen:
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 27 Apr 2019 18:48 #51393

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Mustafa Basaran schrieb: @Philzer,
meine Anmerkung in deinem letzten Post empfehle ich zu lesen.


Kenntnis genommen.


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Mai 2019 13:12 #51462

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Hi,

...wer es noch nicht gesehen hat ...

Greta auf der Titanic


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Mai 2019 14:27 #51466

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Psychologie oder: von der ESS zur EESS

ClausS schrieb: Letztlich produziert die Autoindustrie genau die Autos, für die Nachfrage besteht. Wenn andere Autotypen als SUVs nachgefragt werden, dann werden auch andere produziert.


Dies ist ja nur ein weiteres Indiz dafür, woher die Stabilität der opportunistischen Formationen über all die Jahrtausende basispsychologisch letztlich herkommt.
Aus der gemeinsamen Bewusstseinsstufe von Volk und Herrscher - dem gelebten Opportunismus, der das primäre und also das stabilisierende Element dieser dialektischen Einheit ist.

(wen's interessiert: das sekundäre Element, welches den Widerspruch - und damit die Triebkräfte generiert, ist das aus dem angewandten Opportunismus sich ergebende Arm-Reich-Gefälle, was immer von extremer Verschwendung bis zum absoluten Elend reicht, und so im freien Spiel der Kräfte die maximalen Triebkräfte freisetzt <- Hegel: Widersprüche sind die Triebkräfte der Entwicklung)

Hegel - Kampf und Durchdringung der Gegensätze, angewendet auf die Klassengesellschaft

extendet evolutionary stable strategy


...PS: ... wer früher stirbt ist länger Tod ... es lebe der Geländewagen ... sicher auch ein wichtiges Motiv im Krieg des Alltags für die Entscheidung zum SUV ...


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Mai 2019 15:51 #51467

Wenn ich mir den Wikipedia Eintrag zur Magnetschwebebahn ansehe, drängt sich der Gedanke auf, zunächst den Inlands Flugverkehr durch Magnetschwebebahnen für Langstreckenverbindungen im Hochgeschwindigkeitsbereich zu ersetzen und den Trassenbau mit dem Ausbau des Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) Netzes zu verbinden. Die Inlandsflüge könnten für bestehende Magnetschwebebahnverbindungen untersagt werden.

Bei der Finanzierung können Mittel aus Flughafenausbau vieler Großflughäfen und aus dem Ausbau des HGÜ Netzes in dieses Projekt umgeleitet werden.

Gleichzeitig können Synergieeffekte bei gleichzeitigem Ausbau und gemeinsamer Nutzung der Wege für die Magnetschwebebahn und für Gleichstromübertragung genutzt werden.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Mai 2019 17:00 #51472

Ein konsequenter Ausbau des bestehenden Bahnnetzes auf Tempo 300 könnte das gleiche Ziel billiger erreichen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Mai 2019 17:36 #51475

ClausS schrieb: Ein konsequenter Ausbau des bestehenden Bahnnetzes auf Tempo 300 könnte das gleiche Ziel billiger erreichen.


Wenn die Bahn gleichrangig mit dem automobilen Verkehr und dem Flugverkehr behandelt wird (Verkehrswegebau und Wartung aus Einkommensteuer und Steuerbefreiung der Energiekosten) sollte es wohl auch möglich sein, das Streckennetz so zu optimieren, dass Geschwindigkeiten von 300km/h nicht nur auf dem Papier stattfinden.

Ich verstehe allerdings Wikipedia so, dass die Magnetschwebebahn auf Hochgeschwindigkeits-Langstrecken eine bessere Energiebilanz hat:

insbesondere bei elektrodynamischer (EDS) Langstator-Bauweise weniger Luftwiderstand als Eisenbahnzüge mit Stromabnehmern; damit bei hohen Geschwindigkeiten leiser und energieeffizienter

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Mai 2019 21:19 #51485

Ihr durchschneidet mit Bahnen oder Straßen immer die Biosphäre der Oberfläche. Nur Vögel kommen da rüber, der Rest nicht. Gerade bei Autobahnen werden Zäune errichtet und kilometerlange Schallschutzwände. Ja wie soll denn da ein Fuchs oder Hase durchkommen?
Die Landwirtschaft, die viel der Artenvielfalt der Ökonomie geopfert hat, tut ein Übriges.
Die vielen Substanzen, die wir heute ins Ökosystem eintragen, die diese bislang nicht kannten, tun ein weiteres. Und dann wundern wir uns, wenn die Insekten weniger werden und viele Arten vom Aussterben bedroht sind?

These: die Mobilität muss möglichst vom Boden weg und einige Meter darüber geführt werden. Dafür braucht man lediglich Stützen oder Pfeiler.
Magnetschwebebahn und Seilbahnen erfüllen dies. Wichtig wäre, weg vom Boden.
Wir haben vor 100 Jahren damit begonnen, diese Lebensräume zu durchschneiden und jetzt sehen wir, was das für Folgen hat. Lasst uns lernen und begreifen, dass nach wie vor die Biologie unsere Lebensgrundlagen sichert, nicht die Technik. In Maßen ist die Technik hilfreich.Wenn sie die Biologie absterben lässt, wird sie zur Bedrohung.

Und bitte, muss man denn wirklich mit 300 km/h durchs Land rasen?
Bei solchen Geschwindigkeiten und den bewegten Massen, sprich dem Produkt aus beiden, also den Impulsen, darf nichts passieren. Die Energie, die bei Kollisionen oder dergleichen frei wird, konnte man beispielhaft bei dem Unglück in Enschede sehen. Ein gebrochener Radreifen und die Wagons haben sich wie Mikadostäbchen vor dem Brückenpfeiler versammelt.
Dieses Risiko ließe sich auch verkleinern, wenn man mit Schwebebahnen unterwegs wäre.
Die Anzahl der negativ wirkenden Einflussmöglichkeiten wären deutlich niedriger. Glatteis wäre einer Seilbahn ziemlich egal, nur der Wind würde eine größere Rolle spielen.
Aber da sind findige Köpfe gefragt, wie man darauf technisch reagieren könnte.

Ich stelle mir Mobilitätsformen vor, die weitestgehend mit unserer Biosphäre verträglich sind.

Mit Samthandschuhen herangehend und nicht mit dem 300km/h schnellen Vorschlaghammer

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Mai 2019 09:25 #51498

Thomas schrieb: These: die Mobilität muss möglichst vom Boden weg und einige Meter darüber geführt werden. Dafür braucht man lediglich Stützen oder Pfeiler.
Magnetschwebebahn und Seilbahnen erfüllen dies. Wichtig wäre, weg vom Boden.

Seilbahnen werden den heutigen Mobilitätsanforderungen nicht gerecht.
Abgesehen von Fahrkomfort, Raumbegrenzung und Windempfindlichkeit wird ein solches Verkehrssystem keine Akzeptanz finden.

Bleiben noch
  1. an Schienen aufgehängte Züge nach dem Vorbild der Wuppertaler Schwebebahn für den Nahverkehr
  2. Die Magnetschwebebahn für den Fernverkehr mit bis zu 500km/h Reisegeschwindigkeit
  3. Eine Gesamtumstellung des Individualverkehrs an Schienen aufgehängt als autonomes, computergesteuertes System.
  1. Die Wuppertaler Schwebebahn funktioniert seit 1901 als Nahverkehrssystem nahezu unfallfrei. Die einzigen mir bekannten Zwischenfälle sind ein in die Wupper gefallener Elefant und ein tatsächlicher Unfall aufgrund einer nicht ordentlich geräumten Wartungsarbeit.
  2. Die Magnetschwebebahn, in anderen Ländern längst Alltag, hatte in Deutschland nur die Chance eines Testbetriebs im Emsland. Der einzige Unfall und gleichzeitig Ursache für die Beendigung des Testbetriebs war ebenfalls eine nicht ordentlich geräumten Baustelle für Wartungsarbeiten.
  3. Die Umstellung des Individualverkehrs wäre ein technischer Umbruch. Dies würde viel Zeit und technische und finanzielle Ressourcen benötigen und die Akzeptanz der Bevölkerung auf Lenkrad und Gaspedal zu verzichten.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Mai 2019 18:10 #51511

Thomas schrieb: Und bitte, muss man denn wirklich mit 300 km/h durchs Land rasen?


Wenn man beispielsweise Dienstreisen von der Luft auf ein landgestützes Transportmittel verlagern will, dann muss die benötigte Zeit halbwegs mit der Flugzeit (einschließlich Check-In etc.) vergleichbar sein. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km/h bräuchte man bis zu einer Entfernung von 800 km bis 1000 km nicht mehr fliegen.

Da man ja auch Haltestellen, Langsamfahrzonen, etc. hat, impliziert eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km/h, dass über weite Strecken 300 km/h gefahren werden kann.


Durch neue Schnellfahr-Strecken kann ich (wie viele Kollegen) heute Dienstreisen mit der Bahn durchführen, bei denen man vor 5-10 Jahren noch fliegen musste.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Mai 2019 19:22 #51513

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Das Verhältnis von zu bewegender Masse zur Masse der Nutzlast (Mensch) ist nicht optimal.
Die Rohrpost für den Personentransport ist da rationeller es gibt schon solche Projekte.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Mai 2019 22:13 #51521

Wieso müssen wir heutzutage im Zeitalter des Internets überhaupt noch Dienstreisen unternehmen.
Wir haben alle Möglichkeiten, solche zu vermeiden.
Mail, Wahtsapp, Instagram, Twitter, Videokonferenzen.....
Diese Kommunikationsform kostet zwar auch jede Menge Energie, aber doch deutlich weniger, als wenn man zum Kommunizieren sich selbst transportiert.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mai 2019 13:23 #51538

Thomas schrieb: Wieso müssen wir heutzutage im Zeitalter des Internets überhaupt noch Dienstreisen unternehmen...E-Mail, WhatsApp, Instagram, Twitter, Videokonferenzen...

Bei Kleinstunternehmen bis hin zu mittelständischen Unternehmen sollten Gespräche in Videokonferenzen machbar sein, anstatt mit Großraumlimousinen und Interkontinentalflügen anzutanzen.
Wenn keine großen Betriebsgeheimnisse Thema sind.

Bei Großunternehmen ist allerdings die Gefahr der Unternehmensspionage durch Cyberkriminellen zu groß. Die Netzwerke anzuzapfen und Gespräche mitzuhören/-sehen wäre an der Tagesordnung.
Konferenzräume kann man allerdings sehr sicher nach Wanzen und Abhörgeräte absuchen mittels optischen und (elektro)magnetischen Suchern.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mai 2019 15:58 #51545

Aus meiner Erfahrung ist das Problem eher ein soziales. Räumlich verteilte Teams arbeiten besser zusammen, wenn sie sich hin und wieder persönlich (an einem Ort) sehen. Workshops liefern meist auch bessere Resultate, wenn sie in einem Raum stattfinden.

Wenn ein Mitarbeiter einen anderen einarbeitet/anlernt, ist es auch sinnvoll, wenn sie sich in der Zeit an einem Ort treffen.

Bei vertrieblichen Aktivitäten versucht man in der Regel, auch einen persönlichen Kontakt zum Kunden herzustellen. Diese Liste läßt sich für Großunternehmen mit vielen Standorten noch mit weiteren Beispielen erweitern.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mai 2019 22:31 #51555

Euere Argumente sind sicher stichhaltig.

Ich wollte mit meinen Überlegungen lediglich darauf hinweisen, dass ein Mobilitätskonzept der Zukunft möglichst im Einklang mit den Bedürfnissen der uns umgebenden Natur stehen sollte.

Wenn wir annehmen, dass die physikalischen Grundlagen nicht veränderbar sind, und davon ist auszugehen, dann sind die chemischen und biologischen Grundlagen durchaus variabel.

Ich meine damit, dass wir zB die Zusammensetzung unserer Atmosphäre verändern, unsere Gewässer chemisch übersäuern, unsere Böden mit Nitraten belasten und so fort.
Dass wir unsere Biosphäre verändern, ist uns allen bekannt.

Nachhaltigkeit bedeutet aus meiner Sicht in erster Linie das Zurücknehmen unseres Einflusses auf die chemischen und biologischen Grundlagen, die wir möglichst wenig verändern dürfen.

Wenn das so richtig ist, dann müssen wir versuchen, unsere bewohnbare Fläche zu erhalten und darauf achten, dass die Chemie dort nicht aus dem Gleichgewicht kommt und dass die Biologie sich regenerieren kann. Wenn uns das nicht gelingt, sägen wir weiter an dem Ast, auf dem wir sitzen.

Also:
- Natürliche Energiequelle die Sonne
- chemische Unversehrtheit, sprich strikte Einschränkung unnatürlicher Stoffe in die Umwelt
- Schutz der Biosphäre

Wenn diese drei Eckpfeiler die Grundlage aller unserer Entscheidungen wären, würde sich die Greta erübrigen.

Naja und jetzt kann man mal überlegen, wie unter diesen Prämissen die optimalste Mobilität der Zukunft beschaffen sein muss.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mai 2019 11:51 #51565

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Greta und das Unendlichwachstum

Thomas schrieb: Euere Argumente sind sicher stichhaltig.


Mhhh ... m.E.n. nur unter der Prämisse, dass außer instrumenteller Vernunft sowieso nichts anderes in Frage kommt.
Keine Abkehr vom Wachstumswahn als oberste Prämisse des gelebten Opportunismus.

Thomas schrieb: Ich wollte mit meinen Überlegungen lediglich darauf hinweisen, dass ein Mobilitätskonzept der Zukunft möglichst im Einklang mit den Bedürfnissen der uns umgebenden Natur stehen sollte.


Mobilität ist nur ein Problem unter vielen!

heinzendres schrieb: Die Bürger die immer mobiler werden aber nie ankommen da sie nichts von dem Hamsterrad merken in das sie gesteckt wurden .


heinzendres hat es auf den Punkt gebracht.
... Sie sind längst zu bloßen Sklaven der Kapitalakkumulation geworden und sterben im Offroader mit ihren Hunden ab ... und werden als verbrauchte Ressource preiswert ersetzt ... und dieses Spiel geht bis zum Crash der Biosphäre ...

Thomas schrieb: Wenn wir annehmen, dass die physikalischen Grundlagen nicht veränderbar sind, und davon ist auszugehen, dann sind die chemischen und biologischen Grundlagen durchaus variabel.


Weiß jetzt nicht genau was Du meinst?

Marx irrte, als er konstatierte: "Auch der Erzieher müsse erzogen werden ..."

weil er noch nicht wusste * , dass das Kernbewusstsein (Freuds 'Es'; Qualia; Fühlen -> Fühlwollen als Handlungsweise / Lebensweise )
eben nicht erziehbar ist. Bestenfalls abrichtbar. (ohne das Wesen zu verändern - siehe EESS )
Es ist aus dem Tierreich transferierte Tierheit, Dreidimensionalität, Irrationalität ...

* (noch nicht wissen konnte: Metzinger: Philosophie ist die Synthese des Wissens der Zeit)

Nur eben dass dort ein Gleichgewicht der Unvernunft herrscht, weil sich all die Unvernünftigen gegenseitig begrenzen!
(fressen und gefressen werden)
Der Mensch dagegen müsste lernen sich selbst zu begrenzen! (Illich - Selbstbegrenzung)

Das aber wollen sie nicht ums verrecken!
Egal ob Bevölkerungsexplosion oder Konsumexplosion, am liebsten haben sie beides miteinander multipliziert, ihr Bewusstein ist irrational.

Und solange er dies nicht geleistet hat, übernahm dieses unverzichtbare Korrektiv in einer vierdimensionalen-kausalen Welt stets die zyklische Krise, im allgemeinen der zyklische Krieg.

Was ist Krieg?

Nun aber, nach erfolgter Globalisierung der Wirtschaft erfolgt erstmals eine globale, ganzheitliche Übernutzung von Welt.
Das ist die neue 'Dimension'.

Thomas schrieb: Ich meine damit, dass wir zB die Zusammensetzung unserer Atmosphäre verändern, unsere Gewässer chemisch übersäuern, unsere Böden mit Nitraten belasten und so fort.
Dass wir unsere Biosphäre verändern, ist uns allen bekannt.


Aber derjenige, der jetzt anfangen würde zurückzudrehen, ist als erster tot.
(das sagt der Satz von Hinkelammert in meiner Signatur!)
Ökonomisch und also real. Deshalb macht es keiner. Es geht nicht in dieser Gesellschaft!
( ... und vlt. sind andere Gesellschaften mit dieser Spezies einfach nicht machbar ... )

Ihr wollt es einfach nicht verstehen, dass Konkurrenzkampf und Unendlichwachstum - was sich gegenseitig bedingt - als quasi oberste geheiligte Bewusstseinsinhalte das Problem sind.
Den psychologischen Zusammenhang zwischen der Irrationalität des Kernbewusstseins und der Irrationalität des Weltbildes verstehen!

Dazu kommen viele Probleme die man psychologisch heute sehr gut verstehen kann, wie bspw. dass bei allen die Zeit ihres Lebens nie ihre Sozialisation bewusst analytisch reflektieren, sondern einfach nur wie von einer Schallplatte abspielen, also in der Masse, die so einmal einsozialisierten opportunistischen Bewusstseinsinhalte praktisch nie mehr abänderbar sind.

Auch dies ist ein schweres, sagen wir, evolutionäres Defizit dieser Spezies.

Hinweis:

Die Einmalprogrammierbarkeit des Überich in der Sozialisation (also die ersten 15 - 20 Jahre des Lebens) war ein riesiger evolutionärer Vorteil im Vergleich zur Instinktbindung des Tieres, aber dieses Parameter von Bewusstseinsmöglichkeit kommt mittlerweile durch die rasende Entwicklung unserer Welt an seine Grenzen, und wird längst zum Hemmnis ... die Schallplatte knistert und springt, ihr Inhalt ist längst ungenießbar ! :-)

Thomas schrieb: ... Wenn das so richtig ist, dann müssen wir versuchen, unsere bewohnbare Fläche zu erhalten und darauf achten, dass die Chemie dort nicht aus dem Gleichgewicht kommt und dass die Biologie sich regenerieren kann. Wenn uns das nicht gelingt, sägen wir weiter an dem Ast, auf dem wir sitzen.

Also:
- Natürliche Energiequelle die Sonne
- chemische Unversehrtheit, sprich strikte Einschränkung unnatürlicher Stoffe in die Umwelt
- Schutz der Biosphäre

Wenn diese drei Eckpfeiler die Grundlage aller unserer Entscheidungen wären, würde sich die Greta erübrigen.


Auch hier weiß ich nicht wie Du das meinst?
Dann kann Unendlichwachstum nach dem Prinzip des Stärkeren weitergehen?
Wie willst Du das vereinbaren?


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mai 2019 13:05 #51566

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Mit Steuern gegen quantitatives Unendlichwachstum steuern

Hi,

Schmelzer schrieb: Die Ökonomie beschreibt sowas eher neutral. Je mehr Steuern, desto schlimmer. Steuern haben die Nebenwirkung, dass das, was besteuert wird, weniger produziert wird, und das nicht weil es schlecht ist, sondern eben weil es besteuert wird.


Oh, hier weiß ich gar nicht wo/wie ich anfangen soll ...

Schmelzer schrieb: Die Ökonomie beschreibt sowas eher neutral. Je mehr Steuern, desto schlimmer.


Was heißt neutral?
Ist die Ökonomie nicht die Ökonomie von Menschen, also solange individualisiert auch nur dem individuellen Nutzenkalkül verpflichtet?
Und für dieses allein ist natürlich erstmal jede Steuer negativ, jede Subvention positiv ...

Schmelzer schrieb: Steuern haben die Nebenwirkung, dass das, was besteuert wird, weniger produziert wird, und das nicht weil es schlecht ist, sondern eben weil es besteuert wird.


?? Wenn etwas besteuert wird weil es 'schlecht' ist (besser wäre: weil es nicht vierdimensional ist, kausal nicht tragbar ist o.s.ä.) dann ist es eben 'gut' (objektiv und vierdimensional/kausal betrachtet) wenn es weniger produziert wird. :-)

Schmelzer schrieb: Die Nebenwirkung, dass weniger CO2 produziert wird, ist harmlos im Vergleich zu den Folgen vieler anderer Steuern, wie Lohnsteuer (es wird generell weniger gearbeitet), Kapitalertragssteuer (man verlegt die Gewinne in Steueroasen) usw. Insofern gibt es ökonomisch gesehen viel schlimmeres als eine CO2-Steuer.


Absolut Konsens.
Die Ursachen liegen in der Autopoiesis des Systems, der Kapitalakkumulation. :-)
Systemimmanent nicht lösbar. :-)

Schmelzer schrieb: Blödsinn ist sie IMHO trotzdem, aber, ok, wer dran glaubt, dass CO2 Reduktion was Gutes ist, mag da anderer Meinung sein.


Gut/Böse - Betrachtungen sind unwissenschaftlich, weil sie nicht erkennen, dass sie das subjektive Nutzenkalkül als Objektivität setzen.

-> Metaethik - Sein-Sollen-Fehlschluss vs. naturalistischer Fehlschluss

Das wusste übrigens schon Spinoza... :-)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mai 2019 19:09 #51573

Wenn man mit dem selben Elan die Umkehrung des Ressourcenverballerns und die Regeneration unserer Biosphäre in Angriff nähme, hätte man vermutlich sogar mehr Jobs als jetzt und vor allem da, wo sie gebraucht werden.
Schön, dass ich immer mehr junge Leute erlebe, die so denken, mögen sie bald die alten Säcke aus den Mandaten verdrängen.

Merke: Es war die Generation ab den 68ern, die den Planeten so hergerichtet haben, also sehe ich keinen Anlass, von denen noch Lösungen zu erwarten.
Wahlrecht nur noch mit Erlaubnis der Kinder!

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Mai 2019 12:03 #51609

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Arbeit versus Ausbeutung, vierdimensionale Vernunft versus Rebellentum

Hi derwestermann,

Erstmal vorweg: Nicht dass ich Dir nicht spontan zustimmen würde ... :-)

derwestermann schrieb: Wenn man mit dem selben Elan die Umkehrung des Ressourcenverballerns und die Regeneration unserer Biosphäre in Angriff nähme, hätte man vermutlich sogar mehr Jobs als jetzt und vor allem da, wo sie gebraucht werden.


Klingt gut. Fast zu gut.
Denn es hieße trotzdem unterm Strich: mehr Arbeit; mehr Aufwand für weniger Ertrag!
Natürlich wäre das richtig und notwendig, aber der Ertrag liegt eben in einer Zukunft und nicht im Jetzt.

Das ist das Problem über welches diese Spezies stolpert.

Eibesfeldt: In der Falle des Kurzzeitdenkens.

Das 'Es' lässt sich nicht damit abspeisen, da für selbiges weder Zeit noch Kausalität existieren ....

Lesch: Kausalität hat ihre Zeit


Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]



(die Psyche dieser komischen Spezies verstehen)

derwestermann schrieb: Schön, dass ich immer mehr junge Leute erlebe, die so denken, mögen sie bald die alten Säcke aus den Mandaten verdrängen.


Auch hier wäre ich, nach all den Erfahrungen mit dieser Spezies in den vergangenen Jahrtausenden, eher vorsichtig.
Nur der geringste Teil davon ist wirklich vernünftig, glaube ich mal .... das meiste ist Rebellentum was für die Altersgruppe stinknormal ist ... siehe Heinsohns Kriegsindex etc etc

Nicht destotrotz, wir müssen versuchen, dass vlt. doch was daraus wird, eine andere Chance haben wir nicht ...


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Mai 2019 17:32 #51628

Da meine Kinder zwischen 27 und 31 Jahre alt sind und ich dadurch Umgang mit deren Freunden habe und zudem noch junge Kollegen habe, mit denen ich auch interagiere und noch einige junge Leute aus der politischen Arbeit erlebe, sehe ich da mehr als Rebellion. Andererseits habe ich auch sicher mit keinem Repräsantiven Anteil mit jungen Leuten zu tun, das ist mir bewußt. Dennoch erlebe ich halt, dass die jungen Leute, mit denen ich zu tun habe, anders ticken, als wir das getan haben. Sie leben mit den Auswüchsen des Kapitalismus, die ich mir vor 30 Jahren nicht habe vorstellen können, und sind sich hierüber klar, also über die Auswüchse des Kapitalismus. Nein, ich bin kein Anhänger eines möchtegern-emphatischen Umganges a ´la "Kinder an die Macht", aber ich nehme wahr, dass da junge Leute sind, die etwas bewegen wollen und die nicht von "Schaffe, schaffe, Häusle baue" geprägt sind.

Und wenn Du, Philzer, anmerkst, dass der Ertrag nun mal erst in der Zukunft liegt, dann frage ich, warum dass so schlecht ist und ob man sich nicht vorstellen kann, dass das doch eine gemeinsame Triebfeder ist. Dein Alter nicht kennend und selbst 52 Lenze zählend, mache ich dennoch ein "Wir" daraus und frage, ob wir denn nicht auch auf die Zukunft hingearbeitet haben. Ich wollte meinen Kindern eine gute Zukunft geben, habe das nicht so geschafft, wie ich mir das vorgestellt habe und dabei nicht mal global gedacht. Das aber tun die jungen Leute, die ich erlebe.
Ich finde, dass eine Generation, die einen Großteil der Probleme die wir auf diesem Planeten haben, selbst erzeugt hat, nicht das Recht hat, einem jungen Mann über den Mund zu fahren, nur weil der sagt, dass die Wertschöpfung von Unternehmen viel mehr der Gesellschaft zu gute kommen sollte. Man kann das als eine Form der Rebellion abtun, und es wird auch so vermittelt, aber damit löst man das Problem der Vergrößerung der "Reich-Arm-Schere" eben auch nicht.

Ich sage, mich als Alten bezeichnend, dass wir alten entweder vernünftige Gegenvorschläge machen, oder nachweisen, warum diese Idee Gesellschaft und Umwelt nicht vorranbringt, oder die Klappe halten und die jungen machen lassen. Unter unserer Aufsicht in dem Sinne, dass die jungen nicht entgleisen und die alten nicht vergreisen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Mai 2019 23:33 #51655

Es liegt doch auf der Hand.
Wenn wir erkennen, dass die solare Energie die verträglichste Energieform ist, dann sollten wir alles fossile zurückdrängen und alles solare befördern.
Und Energie sparen sollte oberstes Gebot sein.
Und wenn sich schon unsere Atmosphäre erwärmt, dann bitte Wärmepumpen einsetzen, wo immer es geht, denn Luftwärmepumpen entziehen der Atmosphäre Wärme und kühlen sie dadurch ab.
4\5 gewinnen sie Wärmeenergie und nur 1\5 geht durch den Prozess verloren oder wird für den Prozess verbraucht.

Der Carnot - Prozess, wer’s genauer wissen will.

Thomas

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AUF Zug
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