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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 05 Mai 2019 23:47 #51656

Dieser Thread ist wohl nicht für die Endlosschleifer ewig gleicher Monologe eines Misanthropen gedacht, viel mehr geht es um das, was in der Welt geschieht.
So hat das Britische Unterhaus den Klima-Notstand ausgerufen, ein symbolischer Akt, der aber handfeste Konsequenzen haben kann.
Dazu: FAZ-Artikel zum Kimanotstand
Dies ist eine Forderung der radikalen Bewegung Extinction Rebellion (XR), dazu: wikipedia-Artikel zu XR
Change org ruft auf, dass Deutschland es Großbritannien nachmacht (der wahre Brexit: Ausstieg von Glaube aus dem Carbonate-Irrsinn).
Change.org - Petitionsaufruf für einen deutschen Klimanotstand
In Wuppertal wird darüber abgestimmt, ob eine Seilbahn installiert wird, das in den ÖPNV installiert werden soll. Dazu gab es eine Podiumsdiskussion in wdr5, denn eine Bürgerinitiative dafür und eine dagegen. Seilbahn-Diskussion
Es sind z. T. lokale Fragen aber auch grundsätzliche Überlegungen, welchen Sinn so ein Projekt hat. Download der Sendung

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 06 Mai 2019 06:46 #51661

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Es wird immer die Diskussion geben, ob sich solche Maßnahmen rechnen. Einerseits hat man durch die fertige Anlage ein großes Umweltplus, andererseits benötigt man große Umweltressourcen, damit man solche Anlagen errichten kann.
Auf den Punkt gebracht:
Rein rationell ist der Einbau einer reinen Elektroheizung viel kostengünstig, als der Einbau einer Solaranlage, Photovoltaik plus Wärmepumpe plus Rohrleitungen, Fetstoffbrennkessel, samt Installationskosten. Bei der Elektroheizung für z.B. vier Räume ist man mit € 3.600,00 dabei. Die anderen Maßnahmen werden nicht unter € 20.000,00 - 30.000 finanzierbar sein. Man wird zwar Mehrkosten im Betrieb haben, aber um die Mehrkosten der Investition hereinzubekommen, kann man schon mindestens 20 Jahre elektrisch heizen. Das gleiche gilt für die zu verbratenden Ressourcen beim Einbau. Aber auf lange Sicht wird es sich für die Umwelt auszahlen, nicht jedoch für den Einzelnen (denn nach 20 Jahren muss man die Anlage wieder erneuern).

MfG
WL01

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MfG
WL01

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 06 Mai 2019 22:32 #51677

Die wichtigsten Merkmale, sich für eine Mobilitätsoption heutzutage zu entscheiden, sind :

Primär:
- Preis
- Zuverlässigkeit
-Bequemlichkeit

Sekundär sind:

-Sicherheit
-Nachhaltigkeit
- Umweltfreundlichkeit

Wenn man aus sekundär primär macht, dann sind wir bei Seilbahnen, wobei dann die primären Eigenschaften dabei nicht hinten runterfallen müssen.
Seilbahnen fassen primäre und sekundäre Eigenschaften positiv zusammen.

Ein weiteres Plädoyer für Seilbahnen.
Oder für Schwebebahnen oder dergleichen.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 07 Mai 2019 06:16 #51681

Thomas schrieb: Die wichtigsten Merkmale, sich für eine Mobilitätsoption heutzutage zu entscheiden, sind :

Primär:
- Preis
- Zuverlässigkeit
-Bequemlichkeit


Dies möchte ich um ein viertes Kriterium ergänzen, das ich in der Liste ganz oben einordnen würde:
- Zeitdauer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 07 Mai 2019 08:53 #51682

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Und für den Fernverkehr den guten alten Zeppelin.
Mit Elektroantrieb gespeist durch Solarzellen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 07 Mai 2019 15:15 #51690

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Was ist Irrationalität?
Beispielsweise das endlose schleifen von Hoffnung bei gleichzeitigem weiterleben vom Opportunismus.


Martin-O schrieb: Dieser Thread ist wohl nicht für die Endlosschleifer ewig gleicher Monologe eines Misanthropen gedacht, viel mehr geht es um das, was in der Welt geschieht.
So hat das Britische Unterhaus den Klima-Notstand ausgerufen, ein symbolischer Akt, der aber handfeste Konsequenzen haben kann.
Dazu: FAZ-Artikel zum Kimanotstand


Klingt alles nicht schlecht.
Aber Du verwechselst vermutlich 'Gebete an das Klima' mit einer Abkehr von Opportunismus und Wildwachstum.
Klar, für den philosophischen Idealist ist die Materie unbedeutend, sekundär ... primär will man sie nur vernutzen .... ( Pssst: nicht verraten!) ....

Wir werden in 10/20/30/50 Jahren sehen was die 'r.' Formationen daraus gemacht haben. :-)
Was haben sie die letzten 50 Jahre (seit Club of Rome) gemacht?
Ich will es Dir sagen: Sie sind 'einfach' weiter gewachsen. :-)

Und nicht etwa linear, nein, Gott sei Dank sogar logarithmisch!

Von 3 Mrd auf 8 Mrd, von 800kg-Auto zu 2, bald schon 3 Tonnen-SUV (E-SUV)

Pure Hoffnung, ohne wissenschaftliche Hypothesen und vor allem daraus abgeleiteten Handlungen, verlogener Weise aber bei gleichzeitigem weiterwurschteln und weitergieren im allgemeinen Konkurrenz- und Wachstumswahn, ganz egal ob nun Bevölkerungs- oder Konsumexplosion, der neue Traum: 10 Milliarden in E-SUVs, also beides am liebsten miteinander multipliziert, ist nichts anderes als die Fortführung der Sorglosigkeit aus dem nichtselbstbewussten Leben:

Bergpredigt: Kümmert Euch nicht um das Morgen, das tun die Vögel auch nicht ...

Mein Modell steht, auch Ihr verspürt schon, noch sicher im Luxus- und Konsumterror gegen die Welt verbleibend, die Stürme des herannahenden zweiten Negationspunktes. (entwickelt habe ich es übrigens 2008/2009)
Wieviel Prozent dabei dann Gestaltung, und wieviel Prozent Crash ist, die Zukunft wird es zeigen. :-)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 07 Mai 2019 22:58 #51697

So wie das aussieht, hat die Ökonomie das Sagen, egal wohin man schaut.
Ob Produktion, Logistik, Dienstleistungen, egal wo, die Ökonomie ist das dominierende Element.
Und damit verbunden das Wachstum im Zusammenhang mit der Globalisierung.
Das sind alles Begriffe, die aus der Ökonomie und Politik stammen.

Erst jetzt beginnt man zu begreifen, dass Ökonomie nichts ist, wenn die Ökologie dafür die Basis nicht mehr liefert.

Die Klimaproblematik und das Artensterben sind die unmittelbare Folge dieses Wachstumswahnsinns.

Ich hab keine Ahnung, wie wir da rauskommen wollen, angesichts dessen, was wir schon alles angerichtet haben und noch anrichten werden.

Ich hab das schon mehrfach geäußert, wenn auf die Einsicht keine griffigen Taten folgen, stellt die Natur uns Rechnungen.

Und die werden immer teuerer.

Beispiel: Das Westufer des Gardasees ist vorgestern von einen Sturm heimgesucht worden mit 130 km/h Windgeschwindigkeit. Ein paar tausend Olivenbäume entwurzelt, Schiffe in den Häfen demoliert und die ufernahen Flächen auch, Millionenschaden. Wieder eine Rechnung, die ins Haus geflattert kommt.

Also Greta und alle Einsichtigen, demonstriert und geht auf die Straße, denn 12 Uhr ist schon rum.!

Die Natur folgt nur ihren Gesetzen, soziale Aspekte sind ihr fremd.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Mai 2019 12:09 #51707

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Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Mai 2019 16:34 #51718

Thomas schrieb: So wie das aussieht, hat die Ökonomie das Sagen, egal wohin man schaut.
Ob Produktion, Logistik, Dienstleistungen, egal wo, die Ökonomie ist das dominierende Element.
Und damit verbunden das Wachstum im Zusammenhang mit der Globalisierung.
Das sind alles Begriffe, die aus der Ökonomie und Politik stammen.

Erst jetzt beginnt man zu begreifen, dass Ökonomie nichts ist, wenn die Ökologie dafür die Basis nicht mehr liefert.

Die Klimaproblematik und das Artensterben sind die unmittelbare Folge dieses Wachstumswahnsinns.

Ich hab keine Ahnung, wie wir da rauskommen wollen, angesichts dessen, was wir schon alles angerichtet haben und noch anrichten werden.

Ich hab das schon mehrfach geäußert, wenn auf die Einsicht keine griffigen Taten folgen, stellt die Natur uns Rechnungen.

Und die werden immer teuerer.
....

Ich habe mich aus der Diskussion zurückgezogen weil es keinen Sinn macht noch weiter um den Knackpunkt des Problems herumzudiskutieren. In allererster Linie ist es eine politische Frage. Nur eine Politik-Wende kann den Wachstumswahnsinn und das entfesselte Finanz- und Wirtschaftssystem in Einklang mit der Natur bringen und die Klimakatastrophe verhindern. Für Selbstbesinnung und Selbstheilung des real existierenden Kapitalismus bleibt nicht genug Zeit - das haben "wir" verkackt. Kevin Kühnerts Forderungen sollten lieber nicht verhöhnt und mitleidig belächelt werden. Leider steht uns derzeitig aber nicht einmal die politische Basis zur Verfügung, das kommt dann wohl erst mit der nächsten Generation. Bis dahin kann und muss man zwar mit vielem was hier bereits gesagt wurde beginnen, aus dem Schneider kommen wir damit jedoch nie und nimmer!
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Mai 2019 19:00 #51721

Der Trend in diesem Faden geht nach meinem Geschmack zu sehr in Richtung Pessimismus.
Ich wünsche mir von einem Wissenschaftsforum realitätsnahen Optimismus und Vorschläge für Verbesserungen. Dazu gehört auch, dass die Finger in die Wunden gelegt werden. Politischem Fehlverhalten muss widersprochen werden.

Allein die Einstellung „da kann man eh nichts machen“ und „die da oben sind schuld“ wird nichts zum Positiven bewegen.

Wenn von Globalisierung gesprochen wird, sollten wir den internationalen Wettbewerb von der Vorstellung eines globalen Punktmarkts trennen.

Internationaler Wettbewerb ist durchaus positiv. Der nahezu kostenlose Transport der Waren kreuz und quer über den Globus dagegen nicht.

Reisen in ferne Länder waren früher kein Diskussionsthema. Heute, da die Preise soweit gesunken sind, dass Flugreisen Massentourismus ist, sind die Grenzen der Vernunft gesprengt. Die Rücknahme der Subvention mündet sofort in eine Neid-Debatte. Jeder möchte alles, und sofort.

Wir müssen einen Weg finden, die gesellschaftlichen Regeln neu zu ordnen.

Unsere Vertreter in der Politik haben daran allerdings kein Interesse, da sie von dem System Vorteile erhalten und auf diese Vorteile nicht verzichten wollen.

Es wird Zeit, eine direktere Form der Demokratie durchzusetzen. Wenn die Wissenschaftsgemeinde einen Weg aufzeigt sollte sie auch einen Weg zu einem Volksentscheid ebnen können. Verlautbarungen sind nach kurzer Zeit nur noch ein Tropfen in dem großen Informationsmeer und erreichen dann niemanden mehr, der nicht danach gezielt sucht.

Jetzt steht die Europawahl an. Wir haben zumindest jetzt die Möglichkeit die ökologische Frage zu einem wichtigen Kriterium zu machen. Auch wenn dies nicht sofort zu einer direkten Veränderung führt, wird eine Veränderung des Wahlverhaltens sofort registriert und bis zur nächsten Wahl die Wahlversprechungen beeinflussen.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Mai 2019 22:10 #51729

Hallo Jürgen,

Naturwissenschaften und Staatsformen, oder anders formuliert, Veränderungen der Umwelt, verursacht durch ökonomisches Handeln in Verbindung mit politischem Denken, führte in der Vergangenheit oft dazu, dass man in der Politik die Stimme der Wissenschaft zwar hörte, sie aber meist ignorierte, da man der Meinung war, dass soziale Probleme, Mobilitätsprobleme, Wohnungsnot, Ernährung und vieles andere mehr, wichtiger sei, als Umwelt, Klima und biologische Vielfalt.
Jetzt kommt man drauf, dass diese Haltung ein Fehler war.

Eine immer funktionierende Natur vorauszusetzen, unabhängig von unserem Tun?

Kein vernunftbegabter Mensch wird einen solchen Zusammenhang verneinen.

Jetzt sieht man, dass die Ökosphäre zu kippen droht.

Und auch, dass wir keine Zeit mehr haben, um in Ruhe darauf reagieren zu können, wird immer klarer.

These:
wir bräuchten einen Verhaltenskodex weltweit, ,der unsere Lebensgrundlagen garantiert.
Den gibt es nicht!
Weil es ihn nicht gibt, wird das Ganze in einer Katastrophe enden.
Das ist kein Pessimimus, sondern eine realistische Betrachtung unserer Situation.


Wobei ich natürlich auch keine Glaskugel besitze, die mir das bestätigt würde.

Zu befürchten steht es aber allemal.

Grund: wir haben keinen Regler für den Sonnenofen.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Mai 2019 22:57 #51733

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Einspruch :-)

Thomas schrieb: So wie das aussieht, hat die Ökonomie das Sagen, egal wohin man schaut.


Geburtenexplosion/YouthBulge ist auch Ökonomie?

... Deine Theorie schwächelt noch etwas. :-)

Hinweis:

Auch das Tier; die Pflanze kann sich nicht selbstbegrenzen.
Das tun immer die anderen Lebensformen die am Biotop beteiligt sind.
(fressen und gefressen werden)
Der Mensch hat sich durch die Vernunftfähigkeit - die er leider fast nur als instrumentelle Vernunft missbraucht - aus diesem Zwang befreit.
Nun müsste sich der Mensch aber selbst begrenzen.

Das wird seine Meisterprüfung in der Evolution sein. :-)

Thomas schrieb: These:
wir bräuchten einen Verhaltenskodex weltweit, ,der unsere Lebensgrundlagen garantiert.
Den gibt es nicht!


Doch!
Er umfasst die geheiligten Bewusstseinsinhalte:

- totalitäre Individualisierung (Sozialität in den Hochkulturen des Kapitals sinkt unter Selbsterhalt)
- Konkurrenzkampf (angeblich sonst kein Fortschritt möglich)
- unendliches Wildwachstum (Geburten, Kapitalakkumulation, ständig neue Bedürfnisgenerierung)
(die Punkte perpetuieren sich gegenseitig)

Thomas schrieb: Weil es ihn nicht gibt, wird das Ganze in einer Katastrophe enden.


Umgekehrt:

Weil es diesen Kodex gibt, der eben mit dem tierischen, irrationalen Kernbewusstsein der Spezies wunderbar korreliert.

Freud: Instanzenmodell

Thomas schrieb: Das ist kein Pessimimus, sondern eine realistische Betrachtung unserer Situation.


Konsens.
Das Beispiel Osterinsel wird gerade globalisiert.
Ein modernes Tikopia wäre mir lieber gewesen .... :-)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 08 Mai 2019 22:57 #51734

@ Jürgen
Die Prognosen sind düster. Die politische Realität ernüchternd. Aber um anzupacken, braucht es eine optimistische Einschätzung.
Finde den Fehler.
Was ich bei Dir herauslese ist eine Technik-Gläubigkeit. Naturwissenschaftliche Menschen müssen doch alles in den Griff kriegen können.
Also, da würde ich doch morgens und Abends eine kleine Pille Philzer verordnen, als Exorzismus-Rezept gegen diese Einstellung zur Wissenschaft. :)
Es gibt keine guten Lösungen mehr, dem müssen wir uns realistisch stellen. Aber schlechter geht immer noch. Also lohnt es sich, um jeden Quadratmillimeter zu kämpfen. Dazu gehört sicher auch, dass man Technik optimiert und optimal einsetzt. Ob Volksabstimmungen da viel helfen, sei dahin gestellt. Politisches Engagement, von den Europawahlen angefangen, ist sicher nötig. F4f will ja die Öffentlichkeit mobilisieren und Druck auf Politik machen. In der politischen Diskussion zB in Berlin ist ja einiges ins Rutschen gekommen, zwar wenig und halbherzig. Eine co2-Steuer ist im Gespräch, wenn auch noch nicht mit absehbaren Mehrheiten dafür. Aber es ist kein Stillstand mehr wie vor wenigen Monaten noch. Meldungen wie die, dass 1 Mio Arten aussterben, tun ihr Übriges. Es kommt auch drauf an, ob in den nächsten Monaten andere Säue durchs Dorf getrieben werden oder ob man am Ball bleibt. Pessimistische Aussichten können wach rütteln – Greta will Panik. Aber sachliches Handeln erfordert im Gegenteil eine positive Perspektive. Dieser Spagat gehört zum Menschsein dazu. Ich lebe davon, dass eine spezifische Hoffnung geschieht, die dies ermöglicht. Andre mögen das anders regeln.

@ Thomas:
Es gibt nicht den einen universellen Verhaltenskodex, aber es gibt eine Fülle. In allen Kulturen und Religionen geht es darum, das verkorkste Selbst- und Weltverhältnis zu überschreiten: bhakti im Hinduismus, sich Lösen vom Anhangen am Sein im Buddhismus, mit Christus absterben im Christentum, der große Jihad im Islam.
Das hat jeweils enorme ethische Konsequenzen. Es ist nur leider so, dass gerade die Verantwortlichen sich eher weniger danach gerichtet haben. Aber in allen Ethiken gibt es das Moment, sich in dem, was einem zusteht, dem sich Gehörigen, zu bewahren. Das ist das genaue Gegenteil von dem Anspruchsdenken unserer Tage.
Gefragt ist ein Umdenken, eine Umkehr. Metanoete! Dieser Ruf hatte Kraft, weil er mit einer Hoffnung verbunden war.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Mai 2019 11:01 #51741

Moin,

Philzer schrieb: Einspruch :-)
Hinweis:

Auch das Tier; die Pflanze kann sich nicht selbstbegrenzen.
Das tun immer die anderen Lebensformen die am Biotop beteiligt sind.
(fressen und gefressen werden)


Einspruch

Wölfe haben eine sehr gut funktionierende Geburtenkontrolle.
Bienen: Die Bienenkönigin legt, wenn die Beute voll besetzt ist, nur noch soviel Eier um die Verluste auszugleichen. Es gibt noch viele andere Beispiele für Geburtenkontrolle im Tierreich.

Grüße

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Mai 2019 15:22 #51752

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Felsentreu schrieb: Einspruch

Wölfe haben eine sehr gut funktionierende Geburtenkontrolle.


&

Felsentreu schrieb: Bienen: Die Bienenkönigin legt, wenn die Beute voll besetzt ist, nur noch soviel Eier um die Verluste auszugleichen. Es gibt noch viele andere Beispiele für Geburtenkontrolle im Tierreich.


Du meinst also die Anzahl der Wolfsrudel bzw. Bienenstöcke werden von der jeweiligen Art selbst registriert und überwacht/ eine best. Zahl X im Territorium Y nicht überschritten durch Selbstkontrolle der Tiere? ... oder 'übernimmt diese Aufgabe' nicht vielmehr die vorhandene Menge an Ressourcen die sie benötigen ...

:-)

PS: ich denke mal Du verwechselst die Größe der ESS (Soziobiologie) mit der Größe der Population (im Sinne der statistischen Grundgesamtheit) ?


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Mai 2019 16:15 #51753

Hi,

Philzer schrieb: Du meinst also die Anzahl der Wolfsrudel bzw. Bienenstöcke werden von der jeweiligen Art selbst registriert und überwacht/ eine best. Zahl X im Territorium Y nicht überschritten durch Selbstkontrolle der Tiere? ... oder 'übernimmt diese Aufgabe' nicht vielmehr die vorhandene Menge an Ressourcen die sie benötigen ...


nicht die Anzahl der Wolfsrudel, sondern die Anzahl der Wölfe im Rudel unterliegt einer Geburtenkontrolle.
Nicht die Anzahl der Bienenstöcke, sondern die Anzahl der Bienen im Stock unterliegt der Kontrolle der Bienenkönigin.

Grüße

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Mai 2019 18:18 #51763

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Felsentreu schrieb:

Philzer schrieb: Du meinst also die Anzahl der Wolfsrudel bzw. Bienenstöcke werden von der jeweiligen Art selbst registriert und überwacht/ eine best. Zahl X im Territorium Y nicht überschritten durch Selbstkontrolle der Tiere? ... oder 'übernimmt diese Aufgabe' nicht vielmehr die vorhandene Menge an Ressourcen die sie benötigen ...


nicht die Anzahl der Wolfsrudel, sondern die Anzahl der Wölfe im Rudel unterliegt einer Geburtenkontrolle.
Nicht die Anzahl der Bienenstöcke, sondern die Anzahl der Bienen im Stock unterliegt der Kontrolle der Bienenkönigin.


Exakt. ESS. (evolutionary stable strategy)

Und darum eben begrenzen sie sich im Biotop nicht selbst!

Und um nichts anderes ging es. :-)

-> im Menschenreich seit die Größe über der natürlichen Formationsgröße der ESS liegt dann eine EESS (extended evolutionary stable strategy)

... die sich leider (marginale Ausnahmen wie Tikopie oder segmentäre Gesellschaften) auch nicht selbst begrenzen, obwohl der Grips (die Erkenntnis; Zeit; Kausalität etc) dafür vorhanden wäre, aber das 'Es' dies nicht erlaubt ... :-)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Mai 2019 19:04 #51766

Hi,

Philzer schrieb: Hi,
Exakt. ESS. (evolutionary stable strategy)

Und darum eben begrenzen sie sich im Biotop nicht selbst!

Und um nichts anderes ging es. :-)

EINSPRUCH
Wolfsrudel sorgen in ihrem Revier, Biotop, für eine verträgliche Population durch Geburtenkontrolle des Alpha-Paares und Vertreibung von fremden Wölfen. Für das, was hinter den Reviergrenzen liegt, hat das Rudel kein Interesse. Globalisierung ist kein Thema für Wölfe.
Ich habe das nur geschrieben wegen "das Tier"

Auch das Tier; die Pflanze kann sich nicht selbstbegrenzen.

. Einige Tiere, der Mensch sollte dazu gehören, haben die primitiven Verhaltensweisen von Bakterien überwunden.

Grüße

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 09 Mai 2019 21:47 #51769

Martin-O schrieb: @ Jürgen
Die Prognosen sind düster. Die politische Realität ernüchternd. Aber um anzupacken, braucht es eine optimistische Einschätzung.
...Gefragt ist ein Umdenken, eine Umkehr. Metanoete! Dieser Ruf hatte Kraft, weil er mit einer Hoffnung verbunden war.


Hoffnung ist was für Religiöse.

Allerdings machen mir Begegnungen mit so manchen jungen Menschen Hoffnung, warte mal, ich bin doch Atheist, anyway: Jedenfalls lerne ich immer wieder junge Menschen kennen, die bei dem ganzen Kapitalismusquatsch nicht mitmachen. Ok, einige davon sind meine eigenen Kinder, aber auch bei jungen Kollegen, die bei dem Irrsinn nur so weit mitmachen, wie sie das für sich vertreten können und dabei kein Auto besitzen, vegan Leben, nicht schoppen gehen und solcherlei DInge.
Menschen, die stolz darauf sind kaum Müll zu produzieren, hier auch altersunabhängig. Das sind vermutlich mehr, als wir wahrnehmen, wenngleich noch zu wenige, um eine Trendwende erkannbar werden zu lassen, wobei ich denke, dass die Medien hier noch arg neoliberal agieren. Ich mache das an den Musik-Charts fest: Ich kenne keinen Menschen, der sich zum musikalischen Mainstream bekennt, dennoch vermitteln uns die Charts, dass alle Menschen das hören, was angesagt zu sein hat. Ich vermute eher, dass es sich hier wie mit den Wahlen verhält. Es werden nur die gezählt, die mitmachen, aber das sind halt längst nicht alle.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 10 Mai 2019 02:36 #51791

Experten:

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 10 Mai 2019 12:06 #51797

Roger Reichert: Experten

Warum genau stiehlst du unsere Zeit mit so einem Gaga-Nonsense-Beitrag?


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Mai 2019 23:41 #51883

Das Thema Klimawandel steht, so beobachte ich das jedenfalls, im Europawahlkampf ziemlich weit oben.
Alle, die da punkten wollen, haben das Thema für sich entdeckt!
Popuplisten, definitionswürdiges Wort, haben scheinbar alle dem Volk aufs Maul geschaut und das Volk hat entschieden, dass der Klimawandel ein ernstes Problem sei.

Die Kinder, allen voran die kleine Greta, hat das zum staatstragenden Thema gemacht.

Das hätte sie nie vermocht, wenn es nicht ein solches wäre und uns alle anginge.

Hoffentlich hält sie noch durch und verdeutlicht uns weiter, wie dramatisch dieser Klimawandel sich auswirken wird.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 17 Mai 2019 19:55 #51950

Ist ein wenig Offtopic aber wäre das nicht vieleicht eine Sache die man in irgendeiner Form umsetzen könnte?
www.scinexx.de/news/geowissen/mineralkru...hen-strom-aus-licht/
Vieleicht als Fassadenanstrich auf natürlicher oder synthetischer Basis.
Oder vielciht könnte man den Effekt irgendwie simmulieren durch einen ähnlichen synthetischen Aufbau.

Ich hatte das jedenfalls gelesen und dachte mir so, für sehr große Flächen wäre das doch auch ein nützlicher Effekt.
Gibts dazu irgendwelche Papers, an die ein Studierender ran kommt?
Noch könnte ich jemand Fragen aber bin nicht sicher wegen den Suchstrings, vieleicht hat ja mal jemand was gelesen oder kann gezielter suchen mit Erfahrung?

Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mai 2019 12:29 #51959

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Menschheit oder Konkurrenz?

Lebensraumübernutzung als Phänomen der Konkurrenz?

Der Kampf gegen Lebensraum und Kultur


Anhand zweier gegenläufiger Extrembeispiele Tikopia und Osterinsel kann man sehen wohin es führt, wenn Konkurrenzkampf und Wildwachstum das oberste/einzige geistige Gut der Formation ist.
Es bedeutet den unausweichlichen Untergang.


Richard Lichtman

Die Produktion des Unbewussten

S.135:

Da die ökonomische Struktur des Kapitalismus nicht durch einen gemeinsamen Plan gestaltet wird, sondern durch einzelne miteinander konkurrierende Einheiten (wenngleich sich diese ... verändern), erscheinen die Aktivitäten der anderen nicht als eine Möglichkeit der der gegenseitigen Bereicherung, sondern als etwas ausgemacht Feindseliges, das um des Profits und Überlebens willen manipuliert werden muss.

Die 'Selbstverwirklichung' der anderen stellt eine Gefahr für meine Existenz dar (*), obwohl die Ideologie des Systems genau das Gegenteil behauptet.

So wird die kapitalistische Theorie ständig von Widersprüchen zerrissen (**) zwischen Freiheit und Notwendigkeit, dem Ich und dem anderen, der individuellen Vernunft und dem gesellschaftlichen Unheil; kurzum, sie hat damit zu kämpfen, dass der Eigennutz gesellschaftlich destruktiv ist.


ISBN: 3-88619-387-X Suhrkamp 1994

Anmerkungen von mir:
(*) siehe permanentes Absterben und Auffüllen der Bevölkerung in den Hochkulturen des Kapitals
(**) was zugleich die extreme Antriebskraft der Wirtschaft ist (Hegel: Widersprüche sind die Triebkräfte ...) , der tägliche 'Krieg' ums Überleben, der exakt zur Erklärung der ersten Anmerkung führt


Hinweis/Erklärungsversuch:

Der Reproduktionsprozess des Menschen ist ein doppelter.
Erstens die Erhaltung des eigenen Lebens, und zweitens die Erhaltung des Lebens an sich. (frei nach Marx)

Der permanente existenzbedrohende Druck des Kapitals auf alle ihm ausgelieferten Individuen, nötigt ihnen das Aufgeben aller wirklich individuellen Lebensentwürfe auf, nur noch einen einziges Ziel ist erlaubt, die Unterordnung des Lebensinhaltes unter die Zwänge von Zins und Zinseszins.
( viele Professoren halten dies übrigens für das Non-Plus-Ultra der Menscheitsentwicklung überhaupt, bspw. Heinsohn )

Dadurch entsteht, im Zusammenhang mit der durch die Naturbeherrschung möglich gewordene Abtrennung des Sexualtriebes von der Fortpflanzung, eine Verzerrung der Symmetrie in diesem Reproduktionsprozess.

Die Fortpflanzung muss nun, außer bei den Starken, den Herrschern und ihren Lakaien , Rhetorbourgeois etc. natürlich, zugunsten der Rettung des eigenen Lebens/Fortbestandes im System geopfert werden. Die Ideologie substituiert dies (im exakt Freudschen Sinne) mit Konsumwahn, zum Nutzen der Kapitalakkumulation.


Nochmal Lichtman dazu:

... was sie brauchen bedürfen sie nicht, und was sie bedürfen das brauchen sie nicht ...


Warum schreibe ich das hier in diesem Thread, werden die meisten Starken und also Anti-sozialen (das sind immer/meist die Starken) fragen?

Weil ich zeigen will, dass die Rücksichtslosigkeit, die Selbstzerstörungstendenz der totalitären Individualisierung (= individualisierte R.) eben in jeder Hinsicht total ist.
Nicht nur gegen die Umwelt.
Sie macht vor nichts halt, auch nicht vor der zum eigenen Überleben notwendigen Sozialität.


Sie zerstört Lebensraum und Formation gleichermaßen.


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mai 2019 21:36 #51970

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Ja sind wir Menschen dann nur einfach ausführende Biomaten, welche dem Grundsystem des Kapitalismus gehorchen?
Es gibt eine Evolution im Universum- die der tote Materie und die des Lebens und dann sollte es die des denkenden Geistes geben.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mai 2019 22:10 #51973

Wenn etwas evolviert, dann nicht der Geist, sondern das Gehirn.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mai 2019 22:52 #51975

Philzer schrieb:

(*) siehe permanentes Absterben und Auffüllen der Bevölkerung in den Hochkulturen des Kapitals


Immer wieder taucht in vielen deinen Beiträgen so etwas wie „unkontrollierte Vermehrung“ oder wie hier „Auffüllen der Bevökerung „ in sehr abfälliger Ausdrucksweise auf.
Du bist doch genauso ein Produkt der Fortpflanzung des Menschen! Und sicherlich willst du nicht freiwillig von diesem Planeten verschwinden.
Habe manchmal den Eindruck, dass du Kinderlos sein musst.
Wer selbst Kinder hat, und mit den Kindern gelernt hat, was Sorgen und Verantwortung anderen Individuen gegenüber bedeutet, der könnte so abfällig über neugeborenes Leben wohl nicht reden.
Mit den Kindern lernt man, was Verantwortung nicht nur für sich selbst bedeutet.

Wenn man dann noch den Sprung schafft, nicht nur an seine eigenen Kinder zu denken, sondern zu erkennen, dass ohne den Kindern der Anderen ein gesichertes Leben gar nicht möglich ist, dann hat man einen großen Sprung im Denken geschafft. Dann sieht man neugeborenes Leben von einer anderen Seite.
Achtung vor dem Leben bedingt eigentlich alles andere, was zu unserem Nutzen ist.

Mein Beitrag gehört zwar nicht zum Thema ( oder vielleicht doch?), musste das mal loswerden.
Hat sich mit der Zeit beim lesen deiner Beiträge angestaut

Gruß Brooder

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 18 Mai 2019 22:58 #51976

Marvin schrieb:

Es gibt eine Evolution im Universum- die der tote Materie und die des Lebens und dann sollte es die des denkenden Geistes geben.


ich sehe das so wie du, ob dem tatsächlich so ist, weiß ich natürlich nicht. ;)

Gruß Brooder

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mai 2019 07:48 #51978

Eigentlich kann man bis jetzt noch gar nicht von "einer" Evolution sprechen.
Wir wissen das die Evolution bei uns so abgelaufen ist, wie sie es nunmal ist.
Alles andere ist bloße Spekulation.
Sicher ist der Antrieb zu einer Evolutionskaskade mehrfach vorhanden, jedoch läuft Evolution immer stark abhänig von den Bedingungen und Ansprüchen ab.
Ob es da eine Konstante gibt, wäre sicher interessant, aber wie gesagt Spekulation.

Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.
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Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 19 Mai 2019 10:19 #51980

Marvin schrieb:

Es gibt eine Evolution im Universum- die der tote Materie und die des Lebens und dann sollte es die des denkenden Geistes geben.


Das mit dem "denkenden Geist" ist halt so ne Sache.
Wir haben zwar durch Evolution ein hochentwickeltes Gehrin erlangt was denken kann aber da stecken auch noch die Strukturen /
Urinstinkte unserer steinzeitlichen Ahnen drin und die stehen oft im Widerspruch mit dem was man " der denkende Geist" nennt.

Das was für unsere Gattung in früheren Zeiten unbedingt überlebenswichtig war ( z.B. das Revierverhalten oder das Expansionsverhalten
welches unsere Umwelt aktuell immer mehr zerstört /z.B. Abholzung der Urwälder, usw..) könnte uns heute ins Verderben stürzen.
Es nützt aber nix die Menschheit zu "verteufeln" weil sie so ist wie sie ist sondern das "Warum" finde ich wichtig zu erkennen.
Erst wenn man das mal erkannt hat kann man versuchen diese alten "Urinstinkte" mit dem Verstand unter Kontrolle zu bringen.
Man sagt ja auch Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung.

Grausam ist dass die Menschheit evtl. erst am Abgrund stehen muss um das zu erkennen. Jetzt müssen wir uns mal wieder an die neuen
Umweltbedingungen anpassen und das muss ganz schnell gehen sonst gehören wir auch bald zu den 99% der ausgestorbenen Arten
auf der Erde. Das Gehirn dazu haben wir um zu überleben, der denkende Geist ist da, wird aber leider noch zu wenig eingesetzt.

Tja, da fällt mir gerade ein Zitat von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz ein:

Das fehlende Glied zwischen Mensch und Affe sind wir selbst


Wir sind nicht mehr ganz Tier aber auch noch nicht ganz Homo sapiens sapiens (der wir soooo gerne wären) :dry:

LG
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