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THEMA: Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen

Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 20 Nov 2017 21:09 #22739

  • Chalawan2000
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Guten Abend!

In der ART hat Einstein Raum & Zeit zur 4-D Raumzeit zusammengefasst. (Die so überzeugende Endlichkeit und gleichzeitig Unbegrenztheit: Ein Kugelvolumen. Die Oberfläche 2-D.)
Darin wird die gravitative Anziehungskraft eines Objekts durch eine Krümmung/Delle in der Raumzeit erklärt, die dieses Objekt durch seine Masse verursacht. Die Planeten, so die Interpretation der allgemeinen Relativitätstheorie, werden nun nicht etwa von der Sonne angezogen, sondern bewegen sich entlang der Krümmung dieser Delle um die Sonne.
Diese durch die Masse der Sonne verursachte Krümmung der Raumzeit hat auch Auswirkungen auf das Licht, das etwa von ferneren Objekten in geringem Abstand an der Sonne vorüber zur Erde gelangt. Bei Beobachtungen von Sternpositionen in unmittelbarer Nähe der Sonne während der inzwischen berühmt gewordenen Sonnenfinsternis im Jahr 1919 konnte man tatsächlich die durch diesen Effekt vorhergesagte Verschiebung der Sternpositionen am Himmel messen.

Werden die Bahnen von "leichten sonnennahen" Kometen von der Masse der Sonne abgelenkt, wie Photonen, wie Kometen-Schweife vom Sonnenwind oder sind sie zu schwer und ihre Bahne stabil wie ich annehme? Was ist wenn sie an Gewicht verlieren, Wasser in sonnennähe verdampft>>> das muss doch ihre Bahn beeinflussen?

Liebe Grüße,
Chalawan

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Kometen 20 Nov 2017 22:05 #22741

  • Rupert
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Ich verstehe Deine Frage nicht so ganz.
Natürlich hat die Masse der Sonne Einfluss auf die Kometenbahnen. Deswegen „umkreisen“ ja beispielsweise manche auch die Sonne.
Ah, ok, die Frage ist, was passiert, wenn die Kometenmasse abnimmt?
Das muss ich mir auch erst anlesen :D

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 21 Nov 2017 21:36 #22805

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Hallo!

Aus Thread VAKUUM UND ERDATHMOSPHÄRE geht hervor, dass der Masseverlust der Erde seit Anfang des Jahres über 70000t beträgt - im Gegensatz zum Massezuwachs durch Meteorite und Staub: knapp13000t. (ebenfalls in diesem Jahr).
WIE wirkt sich das auf die Bahnstabilität aus?
(siehe oben, Ausgangsthema)
-
Ich dachte immer, die Erde wird schwerer.
Liebe Grüße,
Chalawan
live-counter.com/massezuwachs-erde/

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Kometen 22 Nov 2017 14:39 #22862

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Es wird sich kaum auswirken, meiner Meinung nach.
Die Sonne verliert jährlich ca. \(1,3\cdot10^{14}\) Tonnen an Masse (was im Vgl. zur Sonnenmasse von \(2\cdot10^{27}\) Tonnen natürlich winzig ist) - was mehr Einfluss auf die Drehimpulserhaltung des Systems Sonne-Erde haben dürfte als die paar Tönnchen Massenverlust der Erde - und die Erde saust nachwievor stabil um die Sonne.

PS: Was ich mal las, ist, dass sich die Erde jährlich ein paar Zentimeter von der Sonne wegbewegt.
Als Grund wurde hier eben der Erhalt des Drehimpulses genannt; es könnte sein, dass sich aufgrund der Gezeitenkräfte der die Sonne umkreisenden Planeten sich die Eigenrotation der Sonne etwas verlangsamt (analog dem Entfernen des Mondes von der Erde, weil sich die Erde immer langsamer um sich selbst dreht) und eine andere (oder zusätzliche) Erklärung wäre eben die Abnahme des Trägheitsmoments der Sonne durch ihren Massenverlust.
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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 22 Nov 2017 15:58 #22882

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Vielen Dank, Rupert!
Auf Anhieb schwer vorstellbar: -zig Tonnen Jahr für Jahr über Jahrmillionen oder sogar Jahrmilliarden!
Aber ich verstehe dich gut.
Toll beschrieben!
Hast du noch ein paar Links parat zu Untersuchungen der Auswirkungen?
Wenn es nicht allzu unbescheiden ist.
Ganz herzliche Grüße,
Dein Chalawan

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Kometen 22 Nov 2017 17:23 #22918

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Einen Link wofür genau?

Hier ist die Pressemeldung, dass sich Erde und Sonne entfernen: www.weltderphysik.de/gebiet/astro/news/2...-der-sonne-entfernt/

Der Massenverlust der Sonne aufgrund der Kernfusion ist sozusagen "common physical knowledge" - einfach googlen :)

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 22 Nov 2017 17:26 #22919

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Thanks a lot again!!!
Schönen Feierabend!
Chala

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Kometen 22 Nov 2017 17:57 #22921

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Ich bin auch der Ansicht das Sonnenmasse da sehr Domminiert und der Verlust ist da nur auf das gesamte System an zu rechnen, somit: solange es nicht schlagartig passiert und das gesamte System aus seinem Gleichgewicht geworfen wird, ist alles ok.
Zum Tieferen Inhalt, da Chalawan wie erwartet nicht zu bremsen ist:
arxiv.org/pdf/0905.3008v3.pdf
arxiv.org/pdf/1108.0246v1.pdf

also die Millimeter genaue Bestimmung und Oszillation der Astronomischen Einheit würde mich auch interessieren. Also wann ist es soweit? :D

aber zum Thema zurück jegliche Masse Änderung hat auch eine bahn Änderung zufolge, je nach Geschwindigkeit Änderung gegenüber diesen Gravitativ dominierenden Objekt, und wenn der dann noch Dampft dann wird dieser noch mehr Beschleunigt, entgegen gesetzt der austritt Richtung.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 23 Nov 2017 09:07 #22949

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Hi Chris und Rupert, Guten Morgen!
Foristen!
Link zum Thread NEUES UM DIE DUNKLE ENERGIE / DUNKLE MATERIE # 23005 DE / DM



The possible change of the astronomical Unit

Masseverlust der Sonne

Allgemein: 2012 Peking 28. Generalversammlung der IAU (International Astronomical Unit):
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*Auswertungen von Radarmessungen scheinen anzudeuten, dass der Skalenfaktor des Sonnensystems langsam zunimmt. Es werden Änderungsraten von AU = 15 ± 4 m/cy, 7 ± 2)m/cy und 1,2 ± 1,1 m/cy genannt; die Ursache ist bislang unbekannt.
m/cy = Meter/Jahrhundert, century

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Der durch den Sonnenwind und die Energieabstrahlung verursachte Massenverlust der Sonne M_⨀führt zu einer langfristigen Vergrößerung der Planetenbahnradien um etwa 30 Zentimeter/Jahrhundert. weiterlesen?
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Fazit: Es gibt seit ca. 10 Jahren Einigkeit unter den Physikern, dass die heliozentrische Gravitationskonstante anwächst.
VON WEGEN KONSTANTE! -
1-19 Meter pro Jahrhundert.
Ursache unbekannt.
Beispiel 15m 100 Jahre
15.000m 10.000 Jahre
15.000.000.000m 10.000.000.000 Jahre
15.000.000km 10 Mrd. Jahre

UND DER LETZTE WERT, IST SCHON EIN "ORDENTLICHER" SCHMETTERLINGSFLÜGELSCHLAG, NICHT WAHR? (nun gut, ob der Vorgang quasi schon "seit immer" anhält, weiß ich natürlich nicht.

G(M_⊙ ) ̇ /GM_⊙ = (−5.0 ± 4.1) • 10−14 (3σ)

- 4.2 • 10-14 < (G/G) ̇ < + 7.5 • 10-14
mit 95% Wahrscheinlichkeit.
JEDENFALLS, bleibt die Stabilität im Sonnensystem erhalten, andererseits reicht manchmal ein Schmetterlingsflügelschlag. (NICHT, dass ich den Teufel an die Wand malen will!)
Ob die Bewegung der Planeten "von-der-Sonne-weg" seit Jahrmillionen (oder Jahrmilliarden) anhält, siehe "Beispiel" weiter oben, oder ob die Planeten- im übertragenen Sinn - springen wie Elektronen im Atom, auf ihren Bahnen hin und her?“ Und erschaffen eine Art Unschärfe??? WENN die Messergebnisse nun aber "richtig" sind???
Dann WÜRDEN die Orbits „wechseln“ und Bohrs Atommodell würde in etwa im Mikro- UND Makrobereich als Analogie gelten! Hypothetisch.
Da die TOE seit 100 Jahren nicht zustande kommt, wird die „Bewegung-von-der-Sonne-weg“/größer werdende Bahnen, nur in eine Richtung verlaufen, dann lohnt es nicht, die "Analogiegeschichte Mikro/Makro oder Fraktal ...(abwarten & Tee trinken!) -
Schon ein dickes Ei, dass die Gravitation der Sonnenmasse (durch Gewichtsverlust/Energieabgabe) nicht stark genug ist, dass die Orbits der Planeten um AU = 15 ± 4 m/cy oder 7 ± 2)m/cy oder 1,2 ± 1,1 m/cy zunehmen und damit die Energie der Zentrifugalkraft entsprechend steigt. Über die verschiedenen Energieumwandlungen will ich nachdenken…

Das Seil des Universums ist gerissen!

Trotzdem ein schönes WE!
Chalawan

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 23 Nov 2017 23:16 #23011

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Falscher Thread - bitte löschen - danke!
Anhänge:

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Kometen 24 Nov 2017 00:01 #23012

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Ziemlicher Cross-Topic-Thread mittlerweile, wenn Du mich fragst.

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Kometen 24 Nov 2017 17:37 #23050

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Besagte Kometen und auch andere streunende Himmelkörper im Sonnensystem bewegen sich mehr oder weniger in der Eklyptik. Oder auch völlig aussen vor. also 90 Grad dazu. Welche Informationen lassen sich darauf schließen?
Sind sie schon immer dem Sonnensystem zugehörig oder sind sie aus dem interstellarem Raum eingefangen?
Gleichen sie sich nach und nach der Eklyptik des Systems an?

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 25 Nov 2017 00:46 #23065

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Rupert schrieb: Ziemlicher Cross-Topic-Thread mittlerweile, wenn Du mich fragst.

Ich nahm eine Korrektur vor.

Ralf schrieb: Sind sie schon immer dem Sonnensystem zugehörig oder sind sie aus dem interstellarem Raum eingefangen?
Gleichen sie sich nach und nach der Ekliptik des Systems an?

-Die Antwort könnte für jeden Kometen verschieden sein. Hypothetisch. Ich weiß nicht, welcher wann vom Sonnensystem „eingefangen“ wurde.
-Klar ist, sie gehören zu unserem System, wahrscheinlich seit Entstehung des Sonnensystems (im System Universum) oder sie kamen bei seiner Bildung nach und nach dazu.
-In meinem Thread „Kometen“ frage bzw. will ich zeigen, dass zu Newtons Zeit das Universum (Sonnensystem) einem „Uhrwerk/Maschine“ zu gleichen schien HEUTE hingegen NICHT: Mit modernen Weltraumteleskopen und ehrgeizigen Menschen, erfahren wir vom VIELMEHR dynamischen Charakter des Universums und beginnen erst, seinen "Recycle Charakter" zu verstehen.
Die Erforschung von den veränderten AU(früher AE) /verschiedenen Werten, worauf ich „über die Kometen“ kam, beweist auch (wie vieles Andere), dass sich „alles“ ständig ändert (ohne dass dies wahrnehmbar ist bzw. sein muss, oder dramatische Auswirkungen auf das Leben auf der Erde /oder anderswo, haben muss‼!): Die Bahnen der Planeten um die Sonne, nicht die Ekliptik, werden sukzessive größer – das interessiert mich gerade. Es soll lt. der Wissenschaft mit Expansion (eher) nichts zu tun haben und es wirkt sich – anscheinend – auf das Sonnensystem (Universum) auch nicht destabilisierend aus. Trotzdem kann ein Schmetterlingsflügelschlag ausreichen…
Nee, keine Panik! Mich interessiert, ob die Abweichungen der AU- Ergebnisse „Fehler“ sind oder NICHT: WENN NICHT, dann könnten a) die Bahnen der Planeten 1-20m/cy NÄHER der Sonne sein – oder b) FERNER! Das die Bahnen "springen/wechseln" ist nicht sehr wahrscheinlich - auch wenn es zum Vergleich zu Bohrs Modell interessant wegen Ähnlichkeit wäre - also entfernen sich die Planeten von der Sonne sukzessive, wegen ihres „Gewichtsverlust/Energieabgabe“, nur in eine Richtung höchstwahrscheinlich, nämlich nach außern!

Ähnlich wie bei den Kometen, wenn sich ihr Gewicht durch Wasserverdampfung ÄNDERT, beim Näherkommen an die Sonne, MUSS sich auch ihre Bahn um die Sonne ändern - ohne dass die Bahn gleich „chaotisch“ werden muss und gezwungen wäre sich „neu zu ordnen, im eigenen System und mit den Umgebenen) - sie ändert sich aber, wie auch die Bahnen der Planeten um die Sonne (auch die Erde wird immer leichter!), wenn auch minimal, wenn auch ohne Destabilisierung des Sonnensystems im "Gesamtsystem". ABER eines Tages muss sich einfach ein Schmetterflügelschlag auswirken so wie nur EIN EINZIGER Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt.

Herzliche Grüße und ein schönes WE‼!
Chalawan

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 26 Nov 2017 03:25 #23160

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Hallo!

Die ursprüngliche Frage hat Chris sehr gut zusammengefasst.
Darf ich nachhaken?
Bezugnehmend:
arxiv.org/pdf/0905.3008v3.pdf
arxiv.org/pdf/1108.0246v1.pdf

Mir ist das ganz neu! (Obwohl ich das Sonnensystem oder Universum nicht für ein starres Konstrukt hielt bzw. halte.) 5-20m/pro Jahrhundert(Bahnvergrößerung, AU↑ - siehe arxiv - ist nicht viel. 15 Mill. km in 10 Mill. Jahren schon. Glücklicherweise ist das Sonnensystem stabil, trotzdem bin ich neugierig:
Die Sonne verliert Masse und gibt stattdessen Energie ab. Sonnenwind. Hat das mit der Expansion seit 1-5 Mrd. Jahren zu tun, mit der DE? Dem Äquivalenzprinzip?Elektromagnetische WW? Und was bedeutet es für das Standardmodell, wenn nicht nur die kosmologische Konstante, sondern nun auch die Gravitätskonstante KEINE KONSTANTE MEHR IST?

Ich freue mich sehr auf eure Antworten – vielen Dank im Voraus und einen schönen Sonntag!
Chalawan

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 27 Nov 2017 15:14 #23280

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Hallo Foristen!


Auch wenn nun bekannt ist, dass die Massenverluste der Sonne oder der Erde minimal und auswirkungslos bleiben, ist eine neue Frage aufgetaucht:
A View from Emerging Technology from the arXiv
Dark Matter May Explain the Puzzling Change in Earth-Sun Distance
If the sun sweeps up dark matter as it moves through the galaxy, how would that affect the orbit of the planets?
Weiterlesen?
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arxiv.org/abs/1001.1697


Nebenbei: Auch wenn seit 1961 rund 635.000 Bosotionsbeobachtungen durchgeführt wurden, streiten sich die "Geister" wegen unterschiedlicher Ergebnisse und ihre Grüde, sowie über die Genauigkeit von Radarmessungen.
physics.stackexchange.com/questions/7165...un-distance-changing
Herzliche Grüße,
Chalawan

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 27 Nov 2017 15:22 #23282

Die Überlegung hab ich auch schonmal angestellt. Wir haben doch die Gravitationskonstante mit Einfluss der DM gemessen (die zweifellos um uns herumfliegt), die ist aber nicht überall gleich verteilt. Ausserhalb des Sonnensystems dürfte sie bereits eine andere Konzentration haben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, und die Konstanz der Gravitationskonstante in Zweifel zieht.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.
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Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 27 Nov 2017 15:26 #23283

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Genau, Michael, der Gedanke kam mir auch: Die kosmologische Konstante, die Gravitätskonstante ist KEINE mehr, weil das Universum dynamischer ist als vor dem Hubble-Weltraumteleskop gedacht und aller anderen seit dem.

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 30 Nov 2017 07:16 #23445

Wenn es wie angenommen DM tatsächlich gibt und die DM ungleichmäßig verteilt ist, etwa weil sie durch die sichtbare Massen angezogen und beenflußt wird, dann bedeutet das nicht, dass die Gravitationskonstante keine Konstante ist. Dies bedeutet lediglich, dass es ein "zusätzliches Grundrauschen" gibt, das die Messungen stört.

Meines Wissens ist die Gravitationskonstante auch die Naturkonstante, die bislang am wenigsten genau gemessen werden konnte. Ein Grund hierfür ist sicher, dass die Gravitationswechselwirkung sehr schwach gegenüber den anderen Kräften ist.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 30 Nov 2017 15:59 #23460

Chalawan2000 schrieb: Ähnlich wie bei den Kometen, wenn sich ihr Gewicht durch Wasserverdampfung ÄNDERT, beim Näherkommen an die Sonne, MUSS sich auch ihre Bahn um die Sonne ändern

Ich glaube nicht das ein Masseverlust für eine Bahnänderung verantwortlich ist. "Alle Körper fallen gleich schnell" erkannte schon Gallilei.
Wird eine Sojus-Kapsel für dern Rückflug von der ISS abgekoppelt wird sich an der Bahn der ISS trotz "Masseverlust" nichts ändern; es sei denn durch einen Rückstoß bei der Entkopplung .

assume good faith

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assume good faith

Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 30 Nov 2017 16:26 #23462

\[a = \frac{ G M }{ r^{ 2 } }\]

Laut der Formel für die Gravitationsbeschleunigung ändert sich sehr wohl etwas wenn die (Sonnen-)Masse kleiner wird.

S = k log W

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S = k log W

Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 30 Nov 2017 22:51 #23474

Kleiner Tipp:
es werden jetzt zwei Phänomene gleichzeitig diskutiert.

1) das Gravitationsgesetz
2) die Drehimpulserhaltung

Dass sich die beiden Themen berühren, ist unbestritten.
Denn Massenveränderungen führen zu sich verändernden Umlaufbahnen (Gravitationsgesetz = Keplergesetze) aber auch Gezeitenreibungen führen zu Veränderungen der Radien der Umlaufbahnen (Drehimpulserhaltung).
Wichtig ist, abzuschätzen, wie groß die Effekte jeweils zum Tragen kommen.
Man muss also die Massenverhältnisse und deren Veränderungen kennen und darüberhinaus den Abstand und das Drehverhalten der beteiligten Himmelskörper .

VG
Thomas

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 01 Dez 2017 05:02 #23477

Ganz recht.

Kometen
Ein Masseverlust des Kometen durch ausgasen dürfte keine Rolle für seine Bahn spielen; der ist nur ein Testteilchen. Auch wenn der aus irgend einem Grund zerbricht werden seine Einzelteile weiterhin die selbe Bahn behalten. Allerdings dürfte ungleichmäßiges Ausgasen sehr wohl zu leicht chaotischen Bahnänderungen führen. (Rückstoßprinzip) Ich denke man kann auch nicht davon ausgehen das das Ausgasen eine Vorzugsrichtung hat denn der Komet wird in der Regel selber irgendwie rotieren.
Dazu könnten noch kleine "Swingby" Effekte kommen weil die Sonne nicht ruht sondern um das mit allen Planeten gemeinsame Baryzentrum eiert.

Sonne
Die Sonne rotiert mit im Mittel 25,4 Tagen deutlich schneller als die Planeten in die gleiche Richtung. Damit haben wir eine ähnliche Situation wie beim Erde-Mond System; es kommt wegen der Gezeitenwirkung zu einem Drerhimpulsübertrag von der Sonne auf die Planetenbahnen. Die Frage ist allerdings wie stark (oder eher schwach) der ausfällt.
Die Sonne verliert im Laufe ihres Lebens ca 1 Promille ihrer Masse durch Strahlung. Welche Auswirkung wird das haben? Sicher, die Bahnen werden geringfügig größer aber es wird kaum passieren das die Erde dadurch eines Tages die heutige Marsbahn kreuzt.


DM und Gravitationskonstante
Michael, die Gravitationskonstante wird laut Wiki im Labor zwischen großen Testmassen gemessen. Wenn man davon ausgeht das eine eventuell vorhandene Dunkle Materie diesen kleinen Laborraum gleichmäßig ausfüllt dürfte sich deren Einfluss vollständig wegheben.
Siehe auch Systematische Untersuchungen zur Messung der Newtonschen Gravitationskonstanten mit einem Pendelresonator

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 01 Dez 2017 11:36 #23488

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Hallo!

Teil 1
∑= Die Vergrößerung von AE/ seit 2014 AU arxiv.org/pdf/0905.3008v3.pdf - Secular increase of the Astronomical Unit*: a possible explanation in terms of the total angular momentum conservation law wird durch weit über 300.000 Untersuchungen von 1961-2003 belegt. Das Sonnensystem weitet sich aus. Minimal. Seit dem Urknall??? Das Universum expandiert. Ursache ist, was das Universum anbelangt und die offizielle Richtlinie ist, die DE, nichts Neues. Im Sonnensystem kann auch der Masseverlust der Sonne/Tiden ursächlich sein oder reinspielen oder Unbekanntes oder DE. Siehe Links: unten & off topic (mit Gleichungen)
Zunächst wurde angenommen, dass die Expansion die eigentliche Ursache ist ↷ kontroverse Diskussionen. (Mich interessiert im Moment in diesem Zusammenhang, Einsteins berühmte Formel.(Was wandelt sich wie um?)] -
Da sich auf der Erde Leben entwickelt hat, wirkt sich „die Erweiterung zwischen Sonne und ihren Planeten“ jedenfalls NICHT negativ aus. -
Mich interessiert das Thema besonders, weil die Wissenschaftler a) in unserem Sonnensystem forschen können (überschaubarer Aufwand) b) diese „kleine Expansion bzw. unbekannte Ursache“ im Sonnensystem (und vermutlich im gesamten Universum) hypothetisch DER entscheidende Unterschied zwischen Mikro und Makro sein könnte** und c) die Arbeiten über die Hypothese: PBHs (Primordial Black Holes) könnten die DM sein, und die Theorie, dass Λ die DE sei, letzteres: wird auch im Forum behauptet. (Ein SL Trichter, in dem einerseits alles hineinfällt, dass den EH erreicht hat & möglicherweise bereits bei Erreichen der Ergosphäre "in den Bann des SL gerät" - aber andererseits, kann hypothetisch aus dem SL explosionsartig "alles hinausschießen" wie Gammabursts.
Mit einem Wort "rein und raus"!

* 15 ± 4m/cy ist fast nichts aber auf 10.000 oder 1.000.000 Jahre gerechnet schon. (Selbst wenn nicht, ich bin angefixed.)
**(hinsichtlich TOE: Mikro: "Bausteine": innerhalb: Bewegungen: keine Bahn-Vergrößerung - Makro: peu à peu Orbít-Vergrößerung; Hypothetisch: Selbstähnlichkeit im Universum; Fraktal. Chaostheorie: Aus Chaos erwächst mit der Zeit durch Selbstorganisation Ordnung, die mit der Zeit "zu" ordentlich wird und Chaos gebiert, welches mit der Zeit Strukturen von Ordnung schafft usw. Der Beginn kann auch mit "Ordnung" losgehen.)

[/i]
„Primordial Black Holes“ und „Zweifache Inflation“ (Ich suche noch andere Arbeiten zum Thema) arxiv.org/pdf/1711.06129.pdf - Auszug:
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 01 Dez 2017 11:45 #23489

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Hallo!

Teil 2
Auch wenn die „Mathematik“ von Maeder „falsch“ ist (Kann das andere Ursachen haben, Lulu?), finde ich seine Herstellung einer Verbindung zur Chaostheorie (Universum) faszinierend und einer weiteren Untersuchung wert.

@ClausS # 23 445
In Sachen "Änderung": Wiki: Laut Definition misst eine AE exakt 149 597 870 700 Meter. Das ist ungefähr der mittlere Abstand zwischen Erde und Sonne.
Damit hat die AE ihre ursprüngliche astrophysikalische Bedeutung verloren und ist nur noch eine konventionelle Längeneinheit. [Seit 2014 Empfehlung des Int. Büro für Maß und Gewicht: Bezeichnung AU (au)].
Der Zahlenwert der in astronomischen Maßeinheiten ausgedrückten Heliozentrischen Gravitationskonstanten GM war gemäß der vorherigen Definition als Konstante festgelegt. In die Berechnung ihres Zahlenwertes in SI-Einheiten ging jedoch der jeweils aktuelle durch Beobachtung bestimmte Zahlenwert für die Länge der Astronomischen Einheit ein, so dass eine Neuvermessung der AE auch ein verändertes GM nach sich ziehen konnte. Die aufgrund moderner Messungen möglich gewordene direkte Bestimmung von GMin SI-Einheiten macht diesen Umweg über die AE überflüssig. Außerdem ist denkbar, dass eine mögliche zeitliche Änderung von GM in absehbarer Zeit in den Bereich der Messbarkeit rücken könnte. Dies hätte nach der vorherigen Definition die Einführung einer zeitlich veränderlichen AE erfordert, was sich nach der neuen Definition aber erübrigt.[7] Neuere Messungen (2011) deuten bereits eine geringfügige Abnahme[8] ***von GM an.
Die Hubble-Konstante ist laut Wiki keine Konstante mehr ↷ Worterweiterung: Hubble-Parameter.
***Das muss ein Übersetzungsfehler oder Druckfehler sein oder ein Fehler der verschiedenen Meßergebnisse zwischen 1961 und 2003 - JEDENFALLS schreiben alle anderen Quellen "increase"!
@Merilix # 23 460 und # 23 477
Auch ein winzigkleiner Masseverlust führt meiner Vorstellung nach zu winzigkleinen Auswirkungen. - Es interessiert mich einfach! Brennend! - Das Sonnensystem ist „beweglicher“ als wir dachten, aber FAKT ist, dass diese „kleine Expansion“ sich keinesfalls negativ auf das Leben auf der Erde ausgewirkt hat bzw. auf die Stabilität des Sonnensystems oder wenn, nur minimal.
Das Sonnensystem, das Universum, ist nicht nur keine Maschine, klar, sondern „noch“ dynamischer, als in den letzten Jahren herausgefunden wurde, wobei es offenbar Millionen und Milliarden Jahre dauert, bis das stabile System als „Ganzes“ (das Universum) oder in „Untersystemen“ wie das Sonnensystem, instabil wird und sich neu tunen müsste.* Hypothetisch. Es kann auch "ewig" auseinanderfliegen, die letzten knapp 14 Mrd. Jahre zeigten allerdings einen Hang zur Änderung! -
*(Bei geringen Auswirkungen: Meteorit/Asteroid müssen keine Jahrmilliarden vergehen, nehme ich an.)
Merilix schrieb: Die Sonne verliert im Laufe ihres Lebens ca 1 Promille ihrer Masse durch Strahlung. Welche Auswirkung wird das haben? Sicher, die Bahnen werden geringfügig größer aber es wird kaum passieren das die Erde dadurch eines Tages die heutige Marsbahn kreuzt. Wenn die Sonne ein Roter Riese wird, wer weiß? Aber das ist nicht der Punkt. Mich interessiert das Thema wiegesagt! Ich weiß, das geht nicht jedem so. - Zitat: „Das würde dann die Anziehungskraft der Sonne - als Roter Riese, der Merkur & Venus schluckte - auf die Erde reduzieren und es dem Erdorbit ermöglichen, sich nach außen zu bewegen.“ www.scinexx.de/wissen-aktuell-7845-2008-02-22.html
PS:
Laut Hawking fliegt das Universum weiter auseinander und wandelt die restliche Materie in Energie um... Behagt dir seine Theorie? ODER EUCH?
@Madouc99 # 23 462
Sehe ich auch so.
@Thomas # 23 474
Genau.

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Danke und bye-bye,
Chalawan

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Letzte Änderung: von Chalawan2000. Begründung: https://www.urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall-leben-forum/naturwissenschaftliche-themen/1900-masseverlust-der-sonne-der-kometen-der-planeten-auswirkungen/edit/23489 (Notfallmeldung) an den Administrator

Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 02 Dez 2017 14:36 #23546

Der Einfluss der anderen Planeten auf die Umlaufbahn ist wesentlich größer als diese äußerst geringfügige Massenänderung.

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 03 Dez 2017 16:44 #23614

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Lieber ClausS!

Das ist mir klar. - Mir wurde schon einige Male mitgeteilt, dass nicht jeder nachvollziehen kann, wenn ich für ein Thema "brenne". -
Ich glaube, der Punkt, der mich bei diesem Thema so richtig angefixt hat, ist, dass es mir völlig neu war, dass das Universum sich auch in kleinen Untersystemen wie unserem Sonnensystem, nach außen drängt. Würdest du das als Zentrifugalkraft werten, Expansion? Sagen die Russen.
(Ich will in ein paar Vorlesungen gehen, zuhaus, und noch weiterlesen.)
-
Der Vulkanausbruch auf Bali war absolut grandios!
Ist heute 1. Advent? Viel Freude!
Herzlichen Gruß,
Chalawan

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 03 Dez 2017 17:06 #23615

Merilix schrieb: Wenn man davon ausgeht das eine eventuell vorhandene Dunkle Materie diesen kleinen Laborraum gleichmäßig ausfüllt dürfte sich deren Einfluss vollständig wegheben.

Das sagst Du so. Vielleicht reichert sie sich spontan zwischen den Testmassen an. So simpel ist die Problematik nicht abgetan.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Masseverlust der Sonne, der Kometen, der Planeten/Auswirkungen 03 Dez 2017 17:50 #23618

Michael D. schrieb:

Merilix schrieb: Wenn man davon ausgeht das eine eventuell vorhandene Dunkle Materie diesen kleinen Laborraum gleichmäßig ausfüllt dürfte sich deren Einfluss vollständig wegheben.

Das sagst Du so. Vielleicht reichert sie sich spontan zwischen den Testmassen an. So simpel ist die Problematik nicht abgetan.


Welche Eigenschaft schreien wir der DM zu? Verklumpt wenig und reagiert nur auf die Gravitationskraft. Daher werde sich die DM Teilchen auf jeden Fall bewegen, da ja Kräfte auf sie wirken.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Ihre Geschwindigkeit ist größer als die Fluchtgeschwindigkeiten der Massen im Sonnensystem.
b) Ihre Geschwindigkeit ist kleiner als die Fluchtgeschwindigkeiten der Massen im Sonnensystem.

Im Fall a) fliegen die DM Teilchen durch das Sonnensystem durch. Von den Massen werden sie mehr oder minder abgelenkt, aber nicht eingefangen. Es gibt dann zwei Effekte:
- Die Teilchen werden zu den Massen hin abgelenkt --> höhere Konzentration in der Nähe der Massen
- Die Teilchengeschwindigkeit ist in der Nähe der Massen etwas höher --> niedrigere Konzentration in der Nähe der Massen
Welcher Effekt dominiert, kann ich nicht sagen.

Im Fall b) bewegen sich die DM Teilchen auf festen Keplerbahnen um ein Massenzentrum oder auf chaotischen Bahnen um mehrere Zentren. Die DM Teilchen haben dabei keinen Mechanismus zur Abgabe ihres Drehimpulses.
Wie sich ihre Konzentration gegenüber den Massezentren dadurch verhält, kann ich nicht sagen.

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