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THEMA: Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst

Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst 14 Okt 2017 16:50 #20502

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Ein Physiker (stellvertretend für die gesamte Naturwissenschaft) steht vor einem 5 x 3 m großen Bild und malt an einem Detail. Kommt der Papst vorbei und fragt den Physiker:

Papst: Was machst du da?
Physiker: Du hast gesagt, wenn ich dir beweisen soll, dass Gott nicht in 7 Tagen die Welt erschaffen hat, dann soll ich dir den Beweis auf ein Bild malen. Hier ist das Bild.
Papst: Aber, das ist doch kein Bild. Links unten fehlt ein Detail, rechts oben ist ein Detail unscharf und in der Mitte befindet sich ein schwarzes Loch, bei dem man nicht genau sagen kann, was das sein soll. Das ist doch kein Bild.
Physiker: Meinst du wirklich, dass das kein Bild ist?

Der Papst nimmt den Physiker bei den Haaren und drückt ihn mit der Nase auf das Bild.
Papst: Schau dir doch das genau von ganz nahe an, dann erkennst du, dass das gar kein Bild ist.

Kommt ein Esoteriker vorbei, stellt sich in 20 m Entfernung auf und betrachtet das Bild. Dann sagt er zum Physiker:

Esoteriker: Was machst du da?
Physiker: Ich male ein Bild von dieser unserer Welt

Der Esoteriker betrachtet das Bild, betrachtet es nochmals und nochmals und nochmals und sagt

Esoteriker: Geniales Bild
Physiker: Warum glaubst du das, es fehlt doch rechts unten ein Detail, links oben ist ein Detail unscharf und in der Mitte hat es ein schwarzes Loch. Wie kannst du sagen, dass das ein Bild ist?
Esoteriker: Weißt du was, leg deinen Pinsel weg und komm zu mir her und betrachte dein Werk von 20 m Entfernung.
Physiker: Warum sollte ich das tun, ich bin doch kein Esoteriker?
Esoteriker: Kannst du eine Ausnahme machen?

Der Physiker legt seinen Pinsel weg und macht sich auf den Weg.

Papst: He, Physiker, wo gehst du hin?
Physiker: Ein Esoteriker hat mir gesagt, ich sollte mein Werk aus 20 m betrachten.
Papst: Spinnst du komplett, weißt du nicht, dass 99 von 100 Esoterikern von nichts eine Ahnung haben?
Physiker: Natürlich weiß ich das, aber vielleicht ist dieser der Hundertste.

Der Physiker setzt sich neben dem Esoteriker auf den Boden und betrachtet sein Werk. Und er betrachtet es, und er betrachtet es und betrachtet es und plötzlich haut es ihn vom Sessel.

Esoteriker: Da staunst du, was ich sehen konnte.
Physiker: Moment mal, wenn ich nicht Tausend Jahre lang an diesem Bild gemalen hätte, würdest du überhaupt nichts sehen und du wärst genauso ein Ahnungsloser wie die restlichen 99
Esoteriker: Schluck
Papst: Halleluja, das ist der Bewies: Gott hat die Welt in 7 Tage erschaffen. Hätte er sich mehr Zeit genommen, hätte er keinen am Boden sitzenden Physiker vom Sessel fallen lassen und keinen Esoteriker, der sich verschluckt, erschaffen.
Physiker zum Papst: Wos sogst?
Papst: Halleluja sog i

Realität oder Satire?
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Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst 16 Okt 2017 18:10 #20613

Jetzt muss man mal rechnen: Der Physiker sitzt 1000 Jahre dran, nach Psalm 90 sind für Gott 1000 Jahre wie 1 Tag, also hat Gott die Welt in 1 Tag erschaffen?
Da hat der Papst mit seinen 7 Tagen also unrecht.
Aber jetzt die Frage: Was ist dann richtig? IN Genesis 1 hat Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen (ja, ja, nachzählen lohnt sich, man muss es genau nehmen! Physiker sind natürlich nicht genau, die können mal so eben 95 % der Welt schlabbern – macht denen gar nichts, Hauptsache, es bleibt genug übrig, mit dem sie Unfug anstellen können. Das hat das Universum ja auch gemacht. Alles ist zu Licht verstrahlt – naja, den Milliardensten Teil, den hat man geschlabbert, da kann man ja großzügig sein, man vermutet die alte Tante h war da mal wieder zittrig du hat den Becher nicht gerade halten können.
Man muss der alten doch dankbar sein, denn dieser Rest, das sind wir.
Wo war ich stehen geblieben?
Ach ja: 1 tag haben wir ausgerechnet, 6 Sagt die Bibel, 7 der Papst.
Kein Problem, der Papst hat ein goldenes Telefon zum Himmel, er kennt den Engel am Service point ganz gut, der erfüllt ihm manchmal so extra-Wünsche. Der Papst wünscht, dass Einstein die Rechnung mit den tagen bekommt.
Das ist brenzlig, Einstein war Jude, aber der Engel weiß Rat, der Sohn vom Chef war auch Jude und außerdem ist Einstein mehr Pantheist, der nimmt alles nicht so krumm. Einstein bekommt die drei Zahlen, kritzelt sie mit seinem Bleistift auf Klopapier – der Engel ist indigniert, Klopapier ist verpönt im Himmel, Einstein steckt ihm die Zunge heraus.
Der Engel ruft den Papst zurück und meldet, das Einstein rechnet, er fürchte nur, dass das Klopapier alle wird und dann gibt es einen Gestank im Himmel und das kann der Alte nicht vertragen, da muss der Papst jetzt gewaltig das Weihrauchfass schwingen, damit es Gott nicht stinkt. Doch Jesus sagt: Papa, ich habe doch auch als Baby in die Windeln gemacht. Im 3. Halleluja-Saal habe ich doch so die Sonderausstellung mit meinen vollgekackten Windeln. Die gehören doch zum Evangelium dazu!
Da ist Gott zufrieden, Einstein darf das Klopapier vollrechnen und in die Ecke kacken.
Dann ist Einstein endlich fertig, er will es dem Papst persönlich geben, aber der ‚Engel ist dagegen: Das dauert zu lange, das mailen wir. Außerdem sitzt der alte Vorgänger-Papst doch noch da und der ist Deutscher, ob Einstein sich das antun wolle.
Also, der Papst lässt den Physiker an seinen PC, der öffnet die Mail.
Der Physiker liest und wird ohnmächtig: Das kann nicht sein“ Einstein stellt die Welt auf den Kopf!
Der Papst liest die dicke Zeile, die gerade am Bildschirm zu sehen ist: 6+1=7  7 – 6 = 1
Der Papst versteht nicht.
Der Esoteriker sagt: Klar: Gott schuf die Welt an einem Tag. Ein Tag, eine Welt, das ist doch eine runde Sache, damit ist die Raum-Zeit-Harmonie wieder hergestellt, das weil man doch als Esoteriker.
Der Physiker erwacht und muss dem Esoteriker recht geben.
Der Papst ist ungläubig. Er schlägt die Bibel auf und schüttelt den Kopf, er versteht es nicht.
Der Physiker reißt ihm die Bibel aus der Hand: Da steht es doch; Ein Tag, an dem Tag entstand die Welt.
Der Papst wendet ein: Aber es ist umgekehrt:; An 6 Tagen schuf er, an einem ruhte er, da machte er nichts!
Der Physiker und der Esoteriker sehen sich an: Und rufen mit weit aufgerissenen Augen gleichzeitig: NICHTS!!!!
Der Esoteriker schwebt ein paar Zentimeter über dem Boden. Das Nichts beflügelt ihn immer.
Auch der Physiker bekommt glänzende Augen: Was war das für en Nichts? Mit Quanten-Fluktuationen? Oder das absolute nichts?
Der Papst ist ärgerlich, dass Gott nichts tat. Wo bleibt da die Moral, wenn man so anfängt!
Der Physiker ist sprachlos: Eigentlich geht das gar nicht. Wenn Gott nichts tat, dann tat sich auch nichts, dann gab es keine Entropieerhöhung, dann verfloss auch keine Zeit! Und trotzdem soll ein ganzer Tag ..
Der Papst wirft ein: Das sind 1000 Jahre!
Physiker: Da soll nichts gelaufen sein?
Esoteriker: Und das hält die Welt zusammen! Das Nichts! Das thront und das der schafft erst die Welt richtig!
Der Physiker beginnt, verrückt zu werden, Der Papst fällt vom Glauben ab.
Der Esoteriker gréift das goldene Telefon und schildert, was los ist., Einstein soll kommen!
Antwort: Nein, so was machen wir grundsätzlich nicht!
Esoteriker: Dann Jesus oder Gott!
Engel: Du hast sie nicht mehr alle!
Schließlich einigt man sich auf ein Skype-Gespräch mit Einstein.
Der Esoteriker bringt den Papst und den Physiker vor den Bildschirm.
Einstein erläutert seine Formeln: Die Ruhe-Energie des 7 Tages übersteigt die gesamte bewegende Energie der andern 6 Tage. Die hält die Raumzeit zusammen, weil sie sonst durch das Quirlen und wabern der vielen Wellen zerfließen würde. Die 4 Kräfte brauchen einfach die Ruhe als Zentrum, als den Pol, zu dem sich alles ausrichtet. In der Ruhe liegt die Kraft!
Der Physiker fragt nach; Aber dann ist ja nicht mehr alles relativ! Und das aus deinem Mund, Einstein!
Einstein: Ja, die Ruhe ist ja nur das Nichts, das relativiert die ganze Aktivität!
Dann flüstert er: Ich darf hier ja nichts sagen zum Zustand der Erde. Aber psst! Wenn ihr weiter die Macher spielt und meint die Erde mit Machertum aufhelfen zu wollen: Dann geht die Kraft dies 6. Tages hopps und die Raumzeit kollabiert – oder explodiert, ich muss das Vorzeichen noch mal nachrechnen. Also nix mit Monsanto und noch mehr Autbahnen, mit Cyborg und KI, lasst euch nicht aus der Ruhe bringen! Hört auf den Esoteriker!
Der Papst ist verschnupft, weil der Esoteriker evangelisch ist.
Einstein verschwindet mit einem „Schabat schalom“ von Bildschirm, skype ist aus.
Der Physiker geht zu seinem Bild: Jetzt weiß ich, was das schwarze Loch ist: Am Rand hört die Zeit auf und nichts mehr passiert! Das stand am Anfang und das seht am Ende. Und das muss unsere Mitte sein, deshalb ist es in der Mitte des Bildes.
Der Papst zweifelt noch: Und was ist mit den ersten 6 Tagen?
Die anderen beiden lachen sich kaputt.
Warum lacht ihr?
Ja, meint der Physiker: Die sind doch nur dazu da, dass man nicht vergisst, bis 7 zu zählen.
Papst: und die ganzen Schöpfungs-Werke!
Esoteriker: Vergiss es! Es geht nur um den Sabbat! Der Rest ist wurscht!

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst 16 Okt 2017 21:54 #20637

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was sehr eindrucksvoll beweist, Gott kann nicht einmal bis 6 zählen :evil:

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Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst 16 Okt 2017 22:33 #20640

Badhofer, bist du Gott? Denn der Fehler mit den 7 Tagen stammt ja von Dir..

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Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst 17 Okt 2017 00:21 #20645

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Aja, genau, der Fehler stammt von mir. Ich dachte nämlich, am ersten Tag war
nur der Phasenübergang vom Nichts zum Etwas und der zählt nicht. :)

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Treffen sich ein Physiker, ein Esoteriker und der Papst 20 Okt 2017 00:29 #20895

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Liebes Forumsmitglied

Du bist unvollkommen! Dein rechter Fuß ist kürzer als dein linker. Der Symmetriebruch erfolgte bei deiner Geburt. Du hast das nicht bemerkt. Bis heute weist du nichts davon. Und so schreitest du durchs Leben, vorwärts, rückwärts, ziehst Kreise nach links, nach rechts, nach oben und nach unten und alle deine Schritte hinterlassen Spuren. Eines Tages fliegst du zur ISS und beobachtest die Welt von oben. Mit einem UV-Licht siehst du alle deine Schritte, die du in deinem Leben gegangen bist, als ein Bild. Du bist überwältigt.

Doch irgendetwas kommt dir komisch vor. Irgendwie hast du das Gefühl, als wie wenn du in dem gesamten Bild deiner Schritte einen Rechts-Drall erkennen kannst. Unmöglich, denkst du dir, ich bin doch geradlinig durchs Leben gegangen und du betrachtest deine Schritte etwas genauer. Doch bei näherer Betrachtung ist kein Rechts-Drall mehr zu erkennen. Alles ist ganz normal. Erst, wenn du wieder das gesamte Bild deiner Schritte betrachtest von hoch oben, kommt das Gefühl wieder auf.

Und dann wechselst du das Licht. Jetzt siehst du die Schritte deiner Frau. Auch ihre Füße hatten bei ihrer Geburt einen Symmetriebruch. Doch entgegen dir ist bei ihr der linke Fuß etwas kürzer. Weder sie noch du hast das jemals bemerkt. Und plötzlich glaubst du, bei dem gesamten Bild ihrer Schritte einen Links-Drall zu erkennen. Unmöglich, denkst du dir, meine Frau und ich sind gemeinsam durchs Leben gegangen. Und du schaust dir die Schritte genauer an. Doch bei näherer Betrachtung verschwindet dieses Gefühl.

Wie schon im ersten Beitrag erwähnt, wenn man das gesamte Bild von der Entfernung betrachtet, zeigt es etwas, was bei der Betrachtung der Einzelteile nicht zu sehen ist.

Zurückgekommen von der ISS fängst du an, nach einer Erklärung zu suchen. Eines Tages stößt du auf das Muster eines Schachbrettes. Auf diesem Muster werden verschiedene Spiele gespielt, sowohl „Schach“ als auch „Dame“. Verschiedene Figuren und Spielregeln unterscheiden die Spiele und doch haben sie eines gemeinsam, sie sind an das Muster des Brettes gebunden. Und du stellst viele Spiele nach, bei dem für dich dieses Muster ausgeblendet wird und trotzdem erkennst du, das Muster ist da, auch wenn du es nicht sehen kannst.

Und du fängst an, die ganze Welt zu beobachten. Anfänglich alles Lebende, dann auch das Leblose. Und irgendwann siehst du es überall, das Muster der Unendlichkeit. Allgegenwärtig und allmächtig. Das faszinierendste, was man jemals zu Gesicht bekommen kann. Es ist so, wie wenn man Gott in die Augen schaut. Und plötzlich erscheinen dir die Götter der Religionen wie ohnmächtige Gartenzwerge.

Gute Nacht. Es ist alles wie ein Traum.
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