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THEMA: Viele Fragen mit der Hoffnung auf Antworten

Viele Fragen mit der Hoffnung auf Antworten 24 Okt 2017 19:12 #21170

Hallo zusammen,

da ich neu in dem Forum bin und immer wieder einige Fragen sich zu den ganzen Informationen die wir als Menschheit bis jetzt über die Welt und den ganzen Rest gesammelt haben, doch mittlerweile recht gewaltig sind, ergeben sich daraus immer wieder Ansichten und auch Fragen die ich gerne an einem Prüfstein messen würde. Aufgrund dessen möchte ich mich an euch wenden, da ich hier ein Klientel erwarte das mir zu diesen entsprechend mehr sagen kann.

Zum 1. Thema:

Das Thema was ich gerne zuerst ansprechen würde ist mit im Bezug auf die Videoreihe "Das Anthropozän" von Hr. Prof Lesch. Da wir als Menschheit mal wieder, wie so häufig in der Geschichte zu sehen ist, an einem Scheidepunkt stehen. Stellt sich mir die Frage wie wir als Menschheit, das ohne Wachstum bewältigen wollen. Vielleicht habe ich die Aussage auch falsch Verstanden, doch hatte und habe ich das Gefühl, das gerne der Eindruck erweckt werden soll das Wachstum schlecht ist. Doch hege ich daran regen zweifel. Denn wenn wir zurück in die Vergangenheit blicken, ist die Industrialisierung eine enorme Erfolgsgeschichte für uns alle. Sicherlich diese Entwicklung geht nicht von heute auf morgen, doch in langer Sicht ist es für uns alle besser geworden. Da würde ich auch gerne auf die Arbeit von Hr. Prof Rosling, leider im Frühjahr 2017 verstorben, verweisen. Dieser hat sich die Mühe gemacht sehr viele Informationen zu sammeln und auf der Seite:

www.gapminder.org/

zu veröffentlichen. Den wenn ich mir diese Daten ansehe ist Wachstum doch das was wir als Menschheit brauchen, den doch nur so können wir die Probleme von Kindersterblichkeitsraten, Unterernährung (nur um ein Paar Beispiele zu nennen) bewältigen oder habe ich da etwas übersehen? Sicherlich heißt Entwicklung und technologischer Fortschritt, erstmals durch denn Dreck zu waten, auch wir in Europa mussten diese Phase durchlaufen, bei uns dauerte diese aber Relativ lange, als im Vergleich zu Ländern die diese Entwicklung erst in den letzten zwanzig/dreißig Jahren begonnen haben und auch schon teilweise wieder auf der anderen Seite der Schlammpfütze herauskommen.

Was ist nun wirklich richtig bzw. was ist wirklich wichtig? Sollten wir nicht erstmal gemeinsam dafür sorgen das wir alle überleben? Den aus meiner Sicht heißt Beschränkung andere Mitmenschen gnadenlos in ihrem Elend, so unschön wie das sich anhört, verrecken zu lassen, den das kann doch auch nicht der Weg sein. Da wir alle zusammen ja auf unserem Mutterschiff Erde durch das All rassen, müssen wir doch gemeinsam überleben und nicht nur ein paar "Auserwählte".


Ich hoffe das ich das Ganze nicht zu aggressiv geschrieben habe, denn ich erhoffe mir Feedback dazu um meine Horizont zu erweitern. Also bitte ich um Nachsicht der Personen die dazu einen anderen Standpunkt vertreten und nicht gegen mich in den Kampf zu ziehen, sondern mich an eurer Position teilhaben zu lassen, genau so wie ich euch mit diesen Zeilen an meiner Sicht teilhaben lasse.

Vielen lieben Dank fürs lesen und Gedanken dazu zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobi

P.S. Als Nachtrag möchte ich noch auf ein Youtube Video von Hr. Rosling hinweisen, dort sind die Informationen sehr schon aufgearbeitet, doch ist das Ganze in Englisch. Hier der Link dazu:



viel Spaß beim anschauen und für die wo es nicht kennen, so wie ich darüber denke, freudiges Staunen.

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Letzte Änderung: von tobibauer. Begründung: Der Anfang war doch recht verwirrend verfasst und das Video denke ich ist eine gute Möglichkeit einen schnellen Eindruck auf die Frage von mir zu bekommen. Herzlichen Dank an alle (Notfallmeldung) an den Administrator

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Viele Fragen mit der Hoffnung auf Antworten 14 Nov 2017 20:34 #22351

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Hallo tobibauer!
Herzlich Willkommen im Forum!


Tatsächlich schreiben die wenigsten Foristen 500-1000 Wörter aber mich schreckt das nicht.
Du schriebst: Stellt sich mir die Frage wie wir als Menschheit, das ohne Wachstum bewältigen wollen. Vielleicht habe ich die Aussage auch falsch Verstanden, doch hatte und habe ich das Gefühl, das gerne der Eindruck erweckt werden soll das Wachstum schlecht ist.

≫> Vielleicht bist du noch sehr jung? >>> „Gut“ oder „schlecht“, „evil“ usw. sind Adjektive, die komplexen Themen nicht gerecht werden können. WIR KÖNNEN SCHLICHTWEG NICHT MEHR WACHSEN. Auch das stimmt nicht pauschal. Lies doch einmal in das Buch von H. Lesch „Die Menschheit schafft sich selber ab“ rein.
Deine Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Die meisten Menschen wollen Kinder. Ohne zu bewerten, gehe ich davon aus, dass die Zahl der Kinder pro Familie wie in China global begrenzt werden könnte. – Beobachte die Entwicklung der K.I. und die Auswirkungen von Robotern und Drohnen in Industrie und Wirtschaft und Militär.
ICH WILL AUCH, dass alle Kinder und ihre Eltern gemeinsam „ihre-unsere“ Erde schützen und sich auf ihr wohlfühlen, satt sind und lernen können, Liebe erfahren und keinen Krieg.
Ich sah kurz in dein Video: Genau, Klimawandel hatte ich vergessen. Riesige Flüchtlingsströme gab es wohl schon immer aber es scheint unübersichtlicher zu werden durch immer mehr Menschen. Menschen, die in der Regel wie wir im Westen leben wollen. Menschen, denen von Schleppern vorgegaukelt wird, in Deutschland usw. flösse nur Milch und Honig, Menschen, die Unsummen aufbringen müssen, um ge/verschleppt zu werden und als quasi Sklaven im „gelobten Land“ ankommen und ihre Pässe oft nicht wiedersehen…
Außerdem können „ganz weniger“ Menschen über „ganz viele“ bestimmen. Das klingt auch pauschal und beschreibt nicht annähernd, was – alles – dahintersteht.

Ich hoffe, es gefällt dir hier!
Chalawan

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Viele Fragen mit der Hoffnung auf Antworten 14 Nov 2017 22:42 #22363

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Viele Fragen mit der Hoffnung auf Antworten 14 Nov 2017 22:51 #22364

Hey Tobibauer,

vielen Dank für diesen optimistischen Beitrag, ich habe meinen Glauben [sic!] an die Menschheit ebenfalls noch nicht verloren! Ich benutze das Wort echt selten, aber ja, ich glaube an die Menschheit.

Ich sehe, dass wir als Spezies auf dem richtigen Weg sind: Bildung (der Frau) scheint der Schlüssel zu sein. Ich sehe aber auch noch Defizite, hauptsächlich in religiös-traditionalistischen Familien/Gegenden/Mentalitäten, aber wir wissen alle: die neuen Ideen erwachen erst dann zu echtem Leben wenn ihre Gegner bzw. die Verfechter der alten ausgestorben sind.

Bleibt die bange Frage ob die langsame aber stetige Entwicklung ausreicht, oder ob wir nicht bereits zu spät dran sind und uns als träge Bio-Masse zu langsam verändern.

Lesch hat meiner bescheidenen Laienmeinung nach nicht Unrecht mit dem Anthropozän, hoffentlich hat dein Professor recht und er verkennt die Veränderung die die Moderne in allen Teilen der Welt mit sich bringt, zum Guten.

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