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Hallöchen DavideM-CH

es gibt eine sehr sehr sehr geringe Chance, dass sich zumindest ganz auf Anfag "primordiale Schwarze Löcher" aus DM gebildet haben...
Schau mal hier rein, wie man drauf kommt das solche Löcher auch noch "Spuren" hinterlassen haben könnten...

The Spur and the Gap in GD-1: Dynamical evidence for a dark substructure in the Milky Way halo

Alternatively, the GD-1 perturber could be completely dark. A dense pertuber in the mass range 105 − 108 M☉ is required, so we next discuss black holes – the densest dark objects in the Universe. Baryonic black holesof similar masses typically reside in centers of galaxies (the mass of Milky Way’s supermassive black hole, SgrA* is ≈ 4 × 106 M☉ Boehle et al. 2016). A population of non-baryonic, primordial black holes is hypothesized to have formed in the early universe (Carr & Hawking 1974), and has sparked a renewed interest as a dark matter candidate following the LIGO detections (Bird et al. 2016). Several lines of inquiry have limited the contribution of massive (& 103 M☉) primordial black holes to the dark matter budget to less than . 0.1 % (Carr et al. 2016, and references within). So if GD-1 encountered a primordial black hole, this would have been an extremely rare event, and we would not expect to see similar features in other streams upon a comparable amount of scrutiny.


Oder dies, wird dich wahrscheinlich mehr interessieren .....
Siehe die Hintergründe für die Vermutung primordialer Schwarzer Löcher: Bernard Carr 2016, welcher oben erwähnt wird...
Primordial Black Holes as Dark Matter
arxiv.org/abs/1607.06077

Na ja, zumindest könnten Sl ja einen Anteil DM beherbergen..
Abgesehen davon, ich persönlich denke, dass DM nicht gebraucht wird um verschiedene Fragen zur Strukturbildung im Universum zu beantworten..
Willkommen im Forum.. ;)
Z.
Kategorie: Forum-Neuigkeiten
Heute 12:14
Guten Morgen Arrakai,

kurz zu den Vakuumlösungen.
Lieber Arrakai,

natürlich spricht man von Punktladung, siehe VL bzgl Schwarzschild - Kerr.. A.
de.wikipedia.org/wiki/Vakuuml%C3%B6sung

Die VL im Minkowski flachen (Raum) ohne Materie, jedoch mit G-Welle, habe ich oben angedeutet. B. Sie spielt im Falle von Brillwellen eine Rolle.
Und zwar besonders dann, wenn es darum geht das superkritische Brill-Wellen Schwarze löcher bilden können, ohne das jegliche Materie anwesend, oder von Nöten.....

Brill-Wellen sind eine spezielle Form reiner Gravitationswellen und Lösungen der Einsteinschen Feldgleichungen im Vakuum. Sie sind benannt nach Dieter Brill, der 1959 diese Wellen eingehend untersuchte und zeigen konnte, dass diese Konfiguration reiner Gravitationswellen eine positive Masse (gemessen im Unendlichen) haben kann. Aus diesem Grund sind sie nicht nur ein Artefakt des Koordinatensystems, sondern können ein reales, physikalisches System bilden.........Da es sich um Vakuumlösungen der Feldgleichungen handelt, sind Brill-Wellen materiefreie Systeme, so dass bei deren numerischer Behandlung auf relativistische Hydrodynamik verzichtet werden kann.


Die dritte Lösung ohne jegliche Materie, bzw Gravitation, ist mir bekannt, jedoch eine relativ unbedeutende Variante für unsere (eine) Diskussion, aus meiner Sicht zumindest :cheer: Sie spielt in so fern für mich erst dann eine Rolle, wenn man irgendeine Energieform einführt..

Kurz noch zu meinem Begriff "Minkoswki flach", ich hoffe doch das zu erahnen ist was gemeint...

Später noch...
HG Z.

Ps: um evtl. Missverständnisse zu beseitigen!
Du schriebst vor meinem Post drüber:

In keiner dieser Definitionen ist die von dir erwähnte Punktladung als Voraussetzung genannt

Doch in A. ist diese automatisch involviert..

Zudem siehst du in B., dass der Minkowski flache (Raum), obwohl eigentlich überall flach da 0 Materie vorhanden (<---deren Anwesenheit man mit Punktladung assozieren könnte, aber nicht unbedingt muss*), dennoch im gesamten als asymptotisch flach bezeichnet wird, da eine einzige reine G-Welle innerhalb der ansonsten Minkowski flachen VL vorhanden. Sprich 0 Materie.

Letzteres bzgl. (ich benenne mal eine noch energiereichere Variante superkritischer Wellen als "Hyperkritische Welle"), solch Materie freien H-Wellen jederzeit zu einem SL kontrahieren können, diesen somit in Äquivalenz gemäß Feldgleichungen, eine Schwarzschild-, bzw. eher Kerr-Metrik entspringt, können wir sagen, dass auch solch eine Wellenladung (in deren zeitlichen Verlauf), zur Punktladung (mit statischen Feldeigenschaften) werden kann.

Noch ein Hinweis, um die Brücke von propagierender Welle, mit zu ---> 100% Schwarzschild Kerr Äquivalenten Punktladungen zu schlagen:
*Nach Aussagen Camenzind´s, sind SL eh als reine Materie freie Geometrie zu verstehen.
www.physi.uni-heidelberg.de/physikerberi...dBand42017-11-30.pdf

Falls dies nun die Sache mit Vakuumlösungen meinerseits, einigermaßen aufklärt..!? können wir uns im nächsten gerne auf das mM. eigentlich problematische Thema, in wie Fern das Äquivalenz-Prinzip die RZ "überall lokal flach" machen kann... konzentrieren.

HLG Z.
Gestern 16:50
Lieber!! Arrakai,

wir fallen schon wieder in alte Verhaltensmuster zurück, die mich stark an die Diskussion auf der anderen Plattform erinnern... ;)

Eine gekrümmte Raumzeit ist asymptotisch flach, wenn ihre Krümmung im Unendlichen verschwindet. Das heißt, dass ihre Metrik in die Minkowski-Metrik übergeht. Eine Vakuumraumzeit ist also nicht "lokal der nötigen Punktladung, 'asymptotisch flach'" und "in einer von der Masse der Punktladung abhängigen Entfernung 'Minkowski flach'", sondern sie ist überall asymptotisch flach und die Metrik geht überall in die Minkowski-Metrik über.


Zu ganz Oben: Ach ich glaube das ist gar nicht so wichtig, wir sind ja auch nur Menschen und zudem keine Physiker die hier ihre eigenen Theorien vertreten, sondern nur Laien die sich um Verständnis vorgegebener Ts bemühen. Von meiner Seite überwiegen die Symphatien für dich, weitaus alle vlt temporär auftauchenden Egotrips, ob nun meiner- oder deinerseits .. ganz sicher. ;)

Nun eine asymptote Metrik, kann nur auf gekrümmte Räume basieren. Sie ist im ungekrümmten Falle überhaupt nicht vorhanden. Dass einem a priori gekrümmten Raum, auch eine idealisiert Flache Metrik entspringt, ist rein Folge der "Reichweite" vorhander Krümmgseigenschaften. Sprich "asymptotische Flachheit" entspringt ausschliesslich auf Grund gekrümmter Räume... Bedenke zudem, das Gravitation unendlicher Reichweite, auch wenn am Ende nahezu unendlich flacher Krümmung.

Die asymptotische Flachheit ist eine Eigenschaft von vielen gekrümmten Raumzeiten in Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie.

www.spektrum.de/lexikon/astronomie/asymptotisch-flach/24

Ich betone das nochmal, weil in meinem Kontext die Krümmung ganz oben steht, während du mit Flachheit zu argumentieren scheinst...
Bitte verzeih, dass ich heute erstmal keine Zeit mehr habe... und mich erst später zum weiteren melden kann..
Sehr nette Grüße Z.
Gestern 16:29
Hi Manfred S...

Aber beides geht nur zusammen. Wenn die Deformation der Raumzeit keine Massenbeschleunigungen auslöst, kann ich mir nicht vorstellen, dass es Friktionen und Erwärmungen gibt. Und vice versa.


Nun hier sind wir wieder beim "Sticky bead Argument" von Feynman, was drüber schon diskutiert wurde und allgemein als simpler "Beweis" dafür steht dass GW Energie transportieren... en.wikipedia.org/wiki/Sticky_bead_argument

Das keine Beschleunigung von Teilchen beim Durchlauf der Welle erfolgt ergibt sich daraus, dass die betroffenen Regionen, welche die Welle durchläuft, räumlich zueinander versetzt werden, dies aber ausschliesslich auf Grund da der Raum selbst Auf- und Abschwingt(staucht-streckt). Die in der betroffenen RZ sozusagen eingebetten Teilchen, führen demnach keine Eigenbewegung aus...(Ähnlich wie bei der Expansion des Raumes, sich die Galaxien zwar voneinander weg bewegen, dies aber auf Grund der Raumexpansion in den sie eingebettet sind.).. sondern verschieben lediglich temporär derer Position zueinander, da sie der propagierenden Raumkrümmung folgen. Es gilt somit für alle Teilchen Eigenbeschleunigung =0

Da die Welle eine bestimmte Dynamik aufweist, mit der sich je Frequenz der Welle, deren Wellenberge und Täler fortpflanzen, kommt es zum besagten Versatz benachtbarter Teilchen... welchen wir als verichtete Arbeit in entsprechender Raumregion interpretieren. In diesem Sinne, obwohl die Eigenschleunigung der Teilchen = 0, sind die Teilchen (bzw. ist die Region) einer "geometrisch bedingten Beschleunigung" ausgesetzt, da sie der temporär gekrümmten RZ, den die Welle begleitenden Geodäten, folgen (bzw den metrischen Störungen vormals vohandener Geometrie). Wir haben also eine "Kraft", welche Arbeit durch Beschleunigung verichtet, wobei jedoch der Raum selbst beschleunigt wird. Diese Arbeit entzieht der durchlaufenden Welle selbstredend Energie, die wiederum von betroffener Region als Wärmestrahlung abgegeben werden sollte... Wie gesagt bleibt somit die Energie entsprechend betr. Regionen und darin eingebeteter Teilchen im Gleichgewicht (symmetrisch). Die Welle schwächt ab, wie Y. geometrisch beschriebenhatt, während derer Verlust an Energie als Wärme abgegeben.
Im Paper von Lulu wird nun alternativ argumentiert (deswegen meine Einlage bzgl. Energieerhaltung), das die obige Energieerhaltung (Symmetrie), die automatisch aus Feynmans Argument zu folgen scheint, im Grunde nicht... mit einer "nichtlinearen Theorie wie der ART" konform geht. Sobald Gravitation ins Spiel kommt, kann man (wie ich im obigen Beispiel hoffentlich einigermassen korrekt umschreiben konnte), nicht mehr genau sagen ob vorhandene Energie nun auf Grund der Metrik des Raumes, oder in diesem eingebetteter Teilchen-Dynamik entspringt. Zudem ist Energie, wenn in Form von Teilchen, bzw. deren Felder gedeutet, relativ eindeutig verort- und quantisierbar (Planck-Einheiten etc..). Wenn sie in der Metrik als G-Energie steckt, jedoch weder wirklich verort- noch quantisierbar.

Lange Rede kurzer Sinn... Bezüglich des "alternativ Argumentes", könnte es sein, dass die Masse der Sonne abnimmt, wenn die Welle letztere durchläuft, da die Welle die Bindungsenergie der Teilchen abschwächen könnte, wenn diese rein räumlich versetzt werden. Die laut Feynman entstehende Wärme-Energie wäre dem gemäß Äquivalent eines solchen, spekulativen Massenverlustes. Dies würde evtl final weitergesponnen bedeuten, das die einlaufenden Welle, die RZ Störung selbst, überhaupt keine Energie transportiert,.... die entstehende Wärme a priori von der Materie selbst stammt... Somit wären wir, ähnlich deines Gedankenexperimentes, doch wieder bei einer Abgabe von G-Wellen, der abgegebenen Wärmestrahlung gemäß, auf Grund einlaufender energieloser Wellen....

Muss arbeiten
HG Z.
18 Aug 2019 15:59
Langsam lustig werdend.. hi Arrakai,

Arrakai wiederholt: überall lokal flach...

:lol:

A. Vakuumlösungen, wie Kerr od. Schwarzschild ist immer eine Quelle immanent., welche als Punktladung bezeichnet wird.
B. Vakuumlösungen reiner Gravitationswellen, nicht... die Quelle, der Ursprung der propagierenden Welle, ist nicht identifizier- bzw. verortbar.

C. Da es ja anders nich zu gehen scheint... ;)

Martin B. schrieb:
Mit dem flachen raum zu argumentieren ist immer ein bisschen schwierig, lokal kann man den Raum (oder besser die raumzeit) ja immer flach machen.

Perk antwortete korrigierender Weis:
Ich vermute mal du meinst man kann ein geodätisches normalkoordinatensystem an jedem punkt definieren? (denn das geht)
aber flach machen kann man nicht, die krümmung ist koordinatenunabhängig

Martin:Ja, das meinte ich, war ziemlic unpräzise ausgedrückt.
Aber man kann doch lokal (für eine Ungebung eines Raumzeitpunkts) immer ein lokales Lorentzsystem konstruieren – so verstehe ich jedenfalls den MTW; lokal kann man die Schwerkraft immer “wegnormieren”, erst die gezeiteneffekte bringen sie an den Tag. Es ist ja erst die zweite Ableitung, die die Abweichung von der Geodäte sichtbar macht. Oder verstehe ich da was falsch?

Perk schliesst: Joar das lokale lorentzsystem hat ein frei fallender beobachter dabei, aber das macht ja noch nix flach, wie du selbst schreibst sind die zweiten ableitungen das was zählt und die machen ja die krümmung aus


D. Dein "überall lokal flach" meint, meiner Deutung, die mich seit dem ersten mal begleitet, mit dir auf einer anderen Plattform diskutierend, das du glaubst.. weil es auf inifinitesimal kleinen Abschnitten der RZ möglich ist, ein (gekürzt....), "flaches Koordinatensystem" zu definieren, das man dies als "die RZ sei überall lokal flach" bezeichnen könne... :whistle:

E. Wenn dann, ist die RZ nur dann "überall lokal flach", wenn dies überall sich ausschliesslich auf "Minkowski flache Räume bezieht".
F. Im Sinne der seit Beginn an a priori kontextuell im Zusammenhang stehenden Vakuumlösung, ist die Raumzeit in gegebener Nähe, lokal der nötigen Punktladung, "asymptotisch flach". In einer von der Masse der Punktladung abhängigen Entfernung, wird sie "Minkowski flach"... aber sie ist niemals überall lokal flach.

Apropo:

Ganz ehrlich, du denkst m.E. nicht abstrakt genug.

Ich werde mich gerne weiterhin bemühen...

Siehe dazu ebenfalls meine Ausführen im letzten Post (oder auch oben) Die Gezeitenkräfte sipelen keine Rolle, wenn du das Labor nur klein genug wählst.

Wie klein denn, Plancklänge!? Nein, du kannst die Gezeitenkräfte weder wegtransformieren, noch irgendwie "wegverkleinern".....diese werden alles und jenes zwangsweise erhitzen, zerreissen, spaghettifizieren... wenn dies alles und jenes nicht gerade.... ein irreales, unphysikalisch kleines Punktteilchen.... auf ein supermassives Loch einfallend...

Warum hängst du dich gerade am letzten Punkt so auf?

Weil mir die Aussage "GK erst ab r=0" wieder mal allzu generalisiert erscheint. Punkt.
Ein Beispiel: Wir treffen uns und ich frage dich, wo das nächste Restaurant ist.
Du zeigst exakt in die entgegengesetze Richtung.
Ich komme schliesslich nach ca. 40.000 Km Wegstrecke dort an Frage nochmal etwas unwirscher und du sagst, .......du bist aber doch angekommen oder?
Bin zwar angekommen, aber zum Kontext stand.... das nächste ...
Genausowenig ist dein Hinweis "erst ab r=0" im Kontext zutreffend... mM. eher irreführend...
Bedenke die ART lebt von (abstrakten) Spezial- und Grenzfällen... :P

Wie auch immer...hab viel um die Ohren
Nette Grüße Z.
18 Aug 2019 14:24
Hallo Manfred S

Ok Der Gedanke scheint mir sinnvoll zu sein. Dann wäre es also nichts zusätzlichen Wellen. :-)


Erstmal sorry, dass ich anscheinends vollkommen überlesen hatte, dass du eingangs sehr deutlich von "(unsymmetrisch)" sprachst...!
In so fern funzt das von mir eingeworfene Birkhoff-Theorem natürlich nicht!

Wie bereits gesagt, bliebe aus meiner Sicht nur die erhöhte Abgabe von Strahlung auf Grund der temporären RZtlichen-Störung. (Friktion)
Und, wie Y. nochmal verdeutlicht, wäre die E-Quelle der zusätzlich aufkommenden Strahlung, nicht die Sonne sondern die Welle selbst.
Wir hätten in so fern auch keinen Massenverlust, welcher das G-Feld der Sonne schwächte... bzw. als Abgabe von G-Wellen über das normale Maß hinaus interpretiert werden könnte.

Die Sache bleibt also im Endeffekt sozusagen "schön symmetrisch"... Die Wellen-Energie die hinfliesst, kommt in Form von zusätzl. Strahlung und im gleichen Maße abgeschwächte Wellen-Energie wieder hinaus... zumindest solange wir uns an die Energieerhaltung gebunden fühlen...

Dennoch haben wir hier so etwas ähnliches "wie Resonanz", da die entstehende Strahlung ungerichtet abgestrahlt werden sollte, während die Welle hindurchgeht.

Herzliche Grüße Z.
17 Aug 2019 14:32
Hi Arrakai,
kurze Zusammenfassung....

Die Vakuumlösung ist natürlich ebenfalls divergenzfrei (und auch überall lokal flach).

Ja, wir hatten das schon mal, und ich muss es wiederholen: Für Vakuumlösungen gilt, dass der Einsteintensor verschwindet, unter der Bedingung dass der EIT überall gleich null ist. Das gilt für einige gekrümmte Raumzeiten wie z.B. die Schwarzschild- und die Kerr-Lösung, aber es gilt natürlich auch für komplett flache Raumzeiten. Insbesondere für ungekrümmte Raumzeiten gilt: "Die das Feld erzeugende Quelle [ist] überall identisch null" (quellfrei, divergenzfrei).

(Zu bold "hatten wir schon mal", ja da ging es a priori um Schwarzschild / Vakuum-Lösung)

Noch mal nein... im Falle Kerr und Schwarzschild ist die RZ weder überall flach, noch überall Quellfrei.....
Was im Video von Loviscach deutlich wird... ich bestehe darauf (hihi), dass die Formulierung... "bis auf einen Punkt in der RZ" die korrekte ist.
Im Gegensatz zu Vakuumlösungen die definitiv keine Quellen beinhalten! Und du weist das wir hier über VL reden, Schwarzschild betreffend!
Diese bzgl. ist deine Formulierung "überall flach und Quellfrei" nicht zutreffend.

Egal wo du hingehst, du wirst nie eine Krümmung messen können und damit kannst du auch die Energie nirgends lokalisieren.

Hach... die Gezeitenkräfte... und falls du auf Grund dieser auseinander gerissen bzw. aufgeheizt wirst, wirst du ziemlich schnell merken das du einem Gravitationsfeld ausgesetzt bist... somit ist zu dieser Zeit der entstehenden Effekte lokal schon klar, das dort G-Energie am werkeln ist...

Auch in einem inhomogenen G-Feld wirst der Freifaller ohne Einwirkung sonstiger Kräfte deiner Geodäten folgen.

Das gilt nur für Punkteilchen mein lieber... sobald du aus einer ausgedehnten Zusammensetzung von Teilchen bestehst, werden all diese, ab bestimmter Entfernung zum EH, ihren eigenen Geodäten folgen.. nicht einer einzigen. Bei r0 kommst du niemals im Ganzen an... ob das Loch nun riesig oder minimaler Masse...
Um der Sache vollständig auf den Grund zu kommen, ist es mM. besser über kleinst mögliche Sl nachzudenken... bei grösseren tauchen die hier besprochenen Effekte ja erst sehr spät auf... Korrekt ist, als FF auf seiner Geodäte spürt man keine Kraft, bis die Gezeitenkräfte merklich einsetzen.... Im Video von Loviscach, kannst du übrigens anhand der dort gezeigten Testteilchen -Trajektorie (Tropfen), Effekte wie "Volumenänderung" nachvollziehen...

Betreff Weyl "GK":

Natürlich. Habe ich das je bestritten?

"Nicht messbar", und "du spürts während frei fall keine Kraft".. ja hast du. ;)

Klar sind sie vorhanden. Das Äquivalenzprinzip gilt lokal. Was das bedeutet, beschreibt die englische Wikipedia ziemlich gut:

Das ist ja gerade was ich meine, hier wird das Verhalten von Punktteilchen zu grunde gelegt und ständig auf ausgedehnte Teilchenkonglomerate, wie die frei fallende Box mit gesamten Inhalt generalisiert... korrekt ist das so nicht. Denn streng gesehen kommt es beim Punktteilchen erst garnicht zu den real anfallenden Effekten...

Das ist falsch. Auch hier zitiere ich gerne noch mal die englische Wikipedia.

Ich schrieb: "es gibt keine Vakuumlösung, im Sinne der hier argumentierten Lösung..."
Die wäre:
de.wikipedia.org/wiki/Vakuuml%C3%B6sung

Das Jargonwort Vakuumlösung gilt in der Physik für eine Lösung einer Feldgleichung für den Fall, dass die das Feld erzeugende Quelle überall identisch null ist, ausgenommen an einem einzigen Punkt. Man spricht dabei von einer Punktladung.

Da hast du die Quelle!

Der zweite stimmt natürlich auch, aber eben nur, wenn ein solches Massenzentrum auch tatsächlich vorhanden ist.

Was dieses ja auch ist, betreff Vakuumlösung...puh.

Gravitation „abgestrahlt“? Wir reden schon noch über die ART, oder. ;)

Falls du glaubst das Materie Gravitation abstrahlt, reden wir nicht mehr über die ART. Materie sendet keine Gravitation aus....

Stehe auf dem Schlauch, um ehrlich zu sein...

Nun das liegt sicher an meinem Gelabber...
1. nicht homogene Felder werden Teilchenkonglomerate, die vorangehend durch GK auseinander gerissen wurden und nun auf unterschiedlichsten Geodäten fallen dem entsprechend unterschiedlich beschleunigen... da das globale Feld, durch welches all die Geodäten führen nicht homogen beschaffen ist.
2. Unter anderem: Falls wie einige Physiker argumentieren, es kurz vor EH zur Abstossung kommt, der FF dementsprechend nicht mit exakt c einfällt, kann auch keine Konstane Beschleunigung bis EH argumentiert werden...
3.At all halte ich die Aussage, konstante Beschleunigung bis EH für eine Idealisierung, die sich auf Grund vereinfachter Annahmen und deren Symmetrien ergibt.

Bis demnächst.... :lol:
Gruß Z.
17 Aug 2019 12:50
Moin Manfred S.

nicht niet - Ich habe extra darauf hingewiesen, dass beim Durchgang einer Welle die Stauchungen und Dehnungen nicht symmetrisch sind. Wenn eine praktisch ebene Wellenfront auf ein Kugel trifft, ist das Ergebnis eben nicht mehr spärisch.


wenn eine entsprechend starke G-Welle durch die Sonne propagiert ist auch die RZ um den Stern betroffen. Dh., da die gesamte Raumzeit "deformiert" kann dies mM. nicht als lokal begrenzt beschleunigte Bewegung oder Deformation der Sonne selbst interpretiert werden... Die entsprechenden Massen folgen lediglich der kurzfristigen raumzeitlichen Störung. Genauso wenig wie eine G-Welle sich durch den Raum bewegte, sie ist lediglich als Auf- und Abschwingen des Raumes selbst zu interpretieren. Wenn nun wie oben drüber spekuliert....betreff die Energieerhaltung nicht mehr anwendbar... könnte das im Max vielleicht zu erhöter Strahlungsabgabe führen... mehr seh ich nicht.

Ich denke mal das zur Abgabe von G-Wellen, irgendeine Beschleunigung (positiv oder negativ) lokaler Massen von Nöten wäre. Ein solches Szenario, das auf kurzfristige Deformation beruht, sprich einer temporär nicht mehr symmetrischen Sphäre, wäre Beispielweise nach der Kollision, nach dem verschmelzen 2er SL Massen gegeben. Kollision und Verschmelzung, das entstande Loch hat seine endgültig nahezu symmetrische Sphärenform noch nicht erreicht und propagiert auf Grund des Kollisions-Kicks zunächst mit einer bestimmten v davon, wird jedoch nach kurzer Zeit seltsamer Weise langsamer und gibt im Moment der Entschleunigung G-Wellen ab.

Ps. Kommt daher dass die Asymmetrie der Sphäre des neuen Lochs, die durch den Kick des einfallenden Lochs zunächst in Bewegungsrichtung ausbeult, im Verlauf einen Impuls entgegen Bewegungsrichtung abgegeben wird, um die Sphärenform im Kickbereich (eingebeult) wieder herzustellen...
NG Z.
17 Aug 2019 12:06
Hi Lulu,

du hast recht, habe mirs gerade nochmal angeschaut.
Besonders hier gehe ich konform mit folgender Annahme.... (meine eigene Baustelle betreff.)

With energy no longer being conserved, the heating up of the Sticky Bead detector has a straightforward interpretation, namely as evidence of that violation of energy-conservation GR predicts.

philsci-archive.pitt.edu/11857/1/GRavitational_Wave_Energy.pdf

Ich muss mir das ganze nochmal reinziehen... da ich keine wirklichen Argumente finden konnte, die verdeutlichen dass die Wellen keine Energie tragen... Sicher liegts an meinen Englischkenntnissen.

Gruß z.
16 Aug 2019 18:43
Moin Micha,

habe mir mal alle Punkte die Lulu per links einwarf angeschaut... kann jedoch auch nichts handfestes finden.
Obwohl mir manche Betrachtungen sehr entgegenkommen... Zb. die Energieerhaltung betreff, ist aber ne andere Baustelle..
Ich fand diesen Punkt, als Gegenargument betreff der Gültigkeit der ART herangezogen, gerade als Fehler des Argumentes selbst.
Energieerhaltung ist in der ART eh ein schwierig Thema... sobald das Feld übernimmt...
Bis später..
HG Z.
16 Aug 2019 18:34
Moin Manfred S.

Wenn eine Gravitationswelle auf eine Sonne trifft, wird diese gestaucht und gedehnt (unsymmetrisch). Dieses müsste zur Folge haben, dass davon wieder eine Gravitationswelle erzeugt wird , die teilweise auch zurückläuft, so dass eine Reflektion da ist.


niet...das Birkhoff-Theorem spricht dagegen...

Eine unmittelbare Konsequenz des Birkhoff-Theorems ist, dass eine sphärisch symmetrische Massenverteilung, die sphärisch symmetrische Schwingungen ausführt, im Außenbereich trotzdem wie eine konstante Punktmasse wirkt. Die Schwingungen haben keine Auswirkungen auf die Raumzeit und können insbesondere keine Gravitationswellen aussenden.

de.wikipedia.org/wiki/Birkhoff-Theorem
Herzlichen Gruß
Z.

Allgemein, Resonanz von G-Wellen untereinander, bin ich mir nicht sicher ob bei besonders starken Wellenformationen, die gegenseitig ein materiefreies SL bilden können, nicht auch Resonanzeffekte beteiligt sein könnten... Ich schau mir das mal genauer an..
16 Aug 2019 18:19

Arrakai schrieb:

Z. schrieb: ich fasse deine Antwort später noch mal zusammen... denn rest noch nicht gelesen. Das du behauptest Gezeitenkräfte wären nicht messbar, bedeutet nichts, denn sie sind vorhanden...Also lässt sich auch in geschlossener Box feststellen, welcher art Beschleunigung anliegt.


Und wie lässt sich das feststellen, wenn man ihre Auswirkungen nicht messen kann? Bin gespannt...

Zudem schriebst du Bold abgesetzt "Konstante" Beschleunigung. Ich sehe das nicht so... idealisiert ja, aber in einem nichthomogenen Feld..


Wenn du nicht konstant beschleunigt wirst, dann bist du auch nicht im freien Fall. Das ist definitionsgemäß so... Unabhängig davon: Auch in einem inhomogenen G-Feld wirst der Freifaller ohne Einwirkung sonstiger Kräfte deiner Geodäten folgen.



Moin Arrakai,
ich nehme mal obigen Post, um die vorangegangenen Themen zusammenzuführen...

Noch mal Weyl = Gezeitenkräfte, ich denke mal das "Problem" liegt daran dass du dich auf Aussagen stützt, welche sich auf die Metrik statischer G-Felder ausgedehnter Massen* beziehen. Zb. Gravitationsfeld der Erde.. In einem solchen KS spielen die Gezeitenkräfte natürlich so gut wie keine Rolle, da deren merkliche Auswirkungen erst in der Nähe zum EH entsprechender Masse auftreten. In deinem Falle* sind die Auswirkungen der "GK" natürlich kaum messbarer Natur ~ 0... Sie sind aber sobald du dich nicht mehr im Unendlichen, sprich in idealisiert flacher Metrik weit entfernt vom Feld, sondern in asymptotisch flacher Metrik des G-Feldes befindest.... niemals = 0. Insofern ist dein "nicht messbar" nichts anderes als ein Artfefakt bzgl. ~ 0... sprich "GK" sind definitiv vorhanden selbst wenn bei entsprechendem Abstand zum EH, infinitesimal geringer Wirkung..

Vakuumlösung... es gibt keine Vakuumlösung, im Sinne der hier argumentierten Lösung, ohne Beteilgung irgendeiner Masse/Energie.
Der hier angesprochenen "VL" ist zwingend eine Massenansammlung im Zentrum einer kugelsymetrischen Modellwelt immanent!

Ricci-flach od. EIT=0 bedeutet nicht, dass ausserhalb der Massenverteilung keine Krümmung anliegt, sondern dass dort keine observable Energie vorhanden, da idealisierter Weise, gemäß "VL" jegliche Energie dem nötigen Massen-Zentrum zugeteilt.... dennoch wirkt die Gravitation ausserhalb des Zentrums, obwohl von der Masse keinerlei Gravitation abgestrahlt wird. Ohne das nun weiter auzuführen und bevor du sagst, "dass meine ich doch so"... bedenke das es möglich ist, dass ein frei fallendes Testpartikel, auf EH "schwerer", mit mehr Energie ankommen kann, als es vor dem Fall hatte...da es durch Gezeitenkräfte zur Friktion kommt, die eine Erwärmung des FF verursachen kann. Wenn der FF die entstehende Wärme vor erreichen des EH nicht komplett abgeben kann... wird er mit zusätzlicher Energie einfallen, welche höchstwahrscheinlich aus dem G-Feld stammt.... da der FF ja ART gemäss keine Ruheenergie verlieren darf...

Konstante Beschleunigung... kann ich im Falle einer strikt nichtlinearen Gravitationstheorie (ART), nur als idealisierte Aussage werten... genauso wie, "der FF spüre nichts" während frei Fall auf den EH zu,<--- was aus beiden vorangegangenen Abschnitten bereits deutlich wird.
Ua. spätestens dann, wenn wir uns extrem kl. SL mit 3-5 M☉ anschauen... werden die Beschleunigungsphasen auf kleinsten Abschnitten doch sehr ruppig....

Obiges nicht nur weil die Symmetrie eines G-Feldes niemals homogen ist und es mM. somit zu Schwankungen des Geschwindigkeitzuwachses in jeweiligen Abschnitten kommen sollte... Störungen... auch deswegen, wenn man sich die kontroversen Ansichten und Berechnungsergebnisse von Physikern, betreff "tatsächlichem Verhalten2 von einfallenden Massen kurz vor EH anschaut ... ob nun Abstossung oder gar unterschiedliche KS, als jeweilige "Fehler" des anderen assistiert werden... das alles ist natürlich kein Thema, wenn etwas bloss "vom Himmel fällt"...

Verzeih die Wartezeit...die aus meiner Sicht, sicher kürzer als aus deiner Sicht erschien...
Bis später
Z.
09 Aug 2019 17:21
Moin Micha,
hatte ich dir glaub ich schon mal verlinkt!?

www.physik.uni-regensburg.de/forschung/g...llen.I.Sollfrank.pdf

Es ergibt sich folglich ein neuer Quellterm für die lineare Wellengleichung. Eine genauere Betrachtung dieses Quellterms ergibt, dass Tµν ausschließlich nicht gravitative Anteile enthält, wohingegen tµν als Energie-Impuls-Tensor des Gravitationsfeldes angesehen werden kann.


Also hat die Welle definitiv einen E-Anteil.
Grüße... leider 0 Z....eit.
28 Jul 2019 14:15
Hi Arrakai,

ich fasse deine Antwort später noch mal zusammen... denn rest noch nicht gelesen. Das du behauptest Gezeitenkräfte wären nicht messbar, bedeutet nichts, denn sie sind vorhanden...Also lässt sich auch in geschlossener Box feststellen, welcher art Beschleunigung anliegt.

Reale ‘Gravitationsfelder’ sind nicht homogen. Der Beobachter wird minimale Unterschiede bei Experimenten am Boden oder an der Decke feststellen, außerdem Gezeiteneffekte an verschiedenen Wänden. Wenn wir das Äquivalenzprinzip etwas präziser formulieren, müssen wir von lokalen Experimenten an einem einzigen Punkt (mit bestenfalls infinitesimaler Umgebung) sprechen. Strenggenommen läßt sich auch lokal ein nichthomogenes ‘Gravitationsfeld’ als solches erkennen!

ivv5hpp.uni-muenster.de/u/raimar/lehre/SS16/ART/ART.pdf

Zudem schriebst du Bold abgesetzt "Konstante" Beschleunigung. Ich sehe das nicht so... idealisiert ja, aber in einem nichthomogenen Feld..
Bis später..
NG Z.
27 Jul 2019 20:33
Hallo Merilix....

Kaum Zeit.... sorry

Wo steckt das Trägerteilchen?
Das richtig große Problem aber bereitet uns die Gravitation, wenn es um ihr Trägerteilchen geht. Rein theoretisch müsste sie – wie alle anderen Grundkräfte auch – durch ein Eichboson vermittelt werden. Aber wie ein solches Graviton beschaffen sein könnte und ob es wirklich existiert, ist eines der großen Rätsel der modernen Physik.

Das Problem der Quantisierung
So weit, so bekannt. Aber wo in diesem Geschehen bleibt Platz für das Graviton? Rein theoretisch könnte es ähnlich wie beim Elektromagnetismus sein: Die Photonen sind im Prinzip nichts anders als die gequantelten, kleinsten Energieeinheiten der elektromagnetischen Wellen – eine elegante mathematisch beschreibbare Herleitung.

Aber die Gravitation ist keine normale Welle, sie ist die Geometrie der Raumzeit. Will man sie quantisieren, müsste man die Raumzeit selbst in diskrete Grundeinheiten aufteilen. Tatsächlich gibt es Physiker, die davon ausgehen, dass auch die Raumzeit aus Quanten besteht. Nach der Schleifen-Quantengravition ist sie aus einem Spin-Netzwerk aus verbundenen Knotenpunkten aufgebaut – sogenannte Schleifen oder „Loops“. Wo sich in diesen Einheiten das Graviton versteckt, ist jedoch unklar.

Ein Detektor für das Graviton
Könnte man das Graviton vielleicht einfach experimentell nachweisen? Leider stehen die Chancen dafür eher schlecht, einige Physiker halten es sogar schlicht für unmöglich. Einer der Gründe: Die Gravitation ist auf der Ebene der kleinsten Teilchen 10 hoch 36 Mal schwächer als der Elektromagnetismus, entsprechend energiearm muss auch das Graviton sein.

www.scinexx.de/dossierartikel/problemfall-gravitation/

Schon am letzten Satz erkennt man, das die Gravitation nicht auf Grund derer physikalischen Definition, sondern auf Grund derer bekannten und unbekannten Eigenschaften, zunächst rein geometrischer Natur ist. Solange kein Graviton direkt oder zumindest "indirekt", also mathematisch genähert, folgend in den Messgeräten oder auf dem Blatt Papier auftaucht... ist alles offen... "Gewähltem Modell geschuldet".... hmm... zumindest ein funktionierendes wäre schon toll.... ;) Vlt eines das erst mal erklärt warum sich Gravitation nicht abschirmen lässt, wie bei allen anderen Energieformen (quantisierbaren) der Fall...usw. usf
NGse Z.
27 Jul 2019 14:47
Moin Arrakai

Diesen Einwand verstehe ich nicht. Natürlich betrifft das Phänomen der Nichtlokalisierbarkeit der Energie die gesamte Raumzeit. Die Ursache für dieses Messproblem ist allerdings immer und überall, dass die Raumzeit lokal flach ist. Egal wo du hingehst, du wirst nie eine Krümmung messen können und damit kannst du auch die Energie nirgends lokalisieren. Wenn es anders wäre, dann würde das übrigens auch gegen das Äquivalenzprinzip verstoßen (du könntest die Energie dann ja einfach im Fahrstuhl messen und damit Beschleunigung von Gravitation unterscheiden...). Und natürlich würde die SRT nicht mehr gelten, denn für deren Gültigkeit muss die Raumzeit lokal flach bzw. divergenzfrei sein...


Also da haben wir ein Definitions-Problem... :whistle:
Die Raumzeit ist lokal ausschließlich an einem infinitesimalen Punkt, einem infinitesimalen Abschnitt der RZ flach... Spezialfall SRT.

Hier mal zu infinitesimal......

Der mathematische Begriff »infinitesimal« bedeutet »ins unendlich Kleine gehend«.[1] Dabei ist »klein« im Blick auf den Betrag zu verstehen. Nähert sich eine stetige reelle Variable oder Größe einem Grenzwert infinitesimal an, so wird der Betrag der Differenz zwischen variablem und festem Wert unendlich klein. Er geht gegen null, ist aber nicht identisch null.


Dh... streng lokal auf den "inifinitesimalen "Punkt" gebracht, existiert keinerlei messbare Krümmung... Korrekt... Das darf man aber nicht überbewerten und zB. sagen, eine Sphäre wäre global flach...... nur weil uns diese an einem gegen unendlich klein herausgeschnittenen Abschnitt deren Oberfläche... sprich approximativ, flach erscheint. :blink:

Gesagt getan... messen wir über die Oberfläche der Beispielssphäre hinweg.. erhalten wir welcher art Geometrie? Eine die grob so...

... und im Falle einer perfekten Sphäre, die aus nahezu unendlich vielen, infinitesimal bedingt "flachen" RZ-Abschnitten zusammengesetzt... so aussieht.

Man sagt auch Oberfläche. :lol: Sprich wir erhalten zwangsweise Geodäten, die uns in deren Verlauf, auf infinitesimale Abschnitte derer welchen beruhend, als lokal flach erscheinen, jedoch in derer ureigentlichen Geometrie und ihrer globalen Gesamtheit..... a priori gekrümmter Eigenschaft sind.

Da wir nun, zurück im Gravitationsfeld, kräftefrei Fallen, die Geodäte zur Beschleunigung auf einen Punkt hin führt und wir dieser Geodäte der ART gemäss zwangsweise folgen werden, (wir uns frei fallend niemals außerhalb vorgegebener Geodäte fortbewegen könnten), interpretieren wir das zudem vor Ort jeden Abschnittes des Weges als Gerade Falllinie. Global jedoch ist die RZ gekrümmt und wir erfahren genau aus diesem Grund Gravitationsbeschleunigung. Wäre die RZ ART flach, wäre die lokale Beschleunigung v~0. Zudem stellen wir fest, wenn die RZ gekrümmt, das die weit entfernte Vergleichsuhr, in nahezu Feldfreier RZ, schneller zugehen scheint... als die mitgeführte....

Ich sehe da keine Probleme, die tatsächlich existente RZ-Krümmung betreff, solange wir uns an die ART halten und die SRT als optimale Näherung = Spezialfall der ART betrachten...

Fahrstuhl... nun doch, natürlich kann ich in und mit einem Fahrstuhl (geschlossener Box) Richtung Zentrum des G-Feldes frei fallend, feststellen ob ich Gravitationsbeschleunigt bin oder nicht... da alles im Fahrstuhl befindliche, auf dessen zugehörigen Geodäten (Weltlinien) frei fallende, zu besagtem G-Zentrum hin streben wird... Dieser vom Feld verursachte Effekt, der jeglich frei fallendes innerhalb der Box immer näher zusammenrücken lässt, deren Abstand untereinander verringert, wird bei nicht von der Gravitation verursachter Beschleunigung nicht eintreten! Somit kann ich sehr wohl unterscheiden ob G.. oder zB. durch eigenen Antrieb beschleunigt. Kann feststellen ob die umgebende RZ gekrümmt oder approximativ flach...

Du erwähnst immer den Martin... als Referenz.. dennoch auch Martin bestätigt dass es sich bei den Argumentationen bzgl. flacher Raumzeit.... a priori um einen infinitesimalen Raumabschnitt handelt..... deren Konsequent zu Ende gedachte globalen Eigenschaft.... = ART .... gekrümmte RZ immanent. All dies betrifft auch Martins geworfenen Ball... der in tatsächlich flacher RZ geworfen... nicht wieder "herunterfallen" würde... ;) ... nicht an einer spezifischen Stelle seiner Trajektorie... kurz inne halten würde... """Kräftefrei"""/Oberfläche :silly:

Die Vakuumlösung ist natürlich ebenfalls divergenzfrei (und auch überall lokal flach). Und daher kann auch die Gravitationsenergie nicht lokalisiert werden.


Das hatten wir schon mal... und wissen dass dies "falsch" ist.... Sie ist nicht überall flach.. die Vakuumlösung.

Das Jargonwort Vakuumlösung gilt in der Physik für eine Lösung einer Feldgleichung für den Fall, dass die das Feld erzeugende Quelle überall identisch null ist, ausgenommen an einem einzigen Punkt*.


Und genau dies beschreibt Müller in dem dir von mir verlinkten Text-Abschnitt.... wenn er von Brill-Wellen spricht. Die von den G-Wellen transportierte Energie krümmt die RZ (oder ist die gekrümmte RZ, die als Störung der welchen durch das Vakuum propagiert ) dynamischer Weise auf deren Wege, ist sie temporärer Punkte* durch die selbige. Deren Quelle liegt irgendwo im unendlichen.... ja, aber die durchs Vakuum propagierende Störung (G-Wellen-Energien) wird dynamisch örtlich, als asymptotisch flache Region definiert... Exakter Weise als der (Wellenartig temporärer Ort) Punkt von dem die Vakuumlösung spricht.

Andreas:

Nur in einer asymptotisch flach Region weit entfernt von der Quelle kann man die Gravitationsenergie als Gravitationsfeld interpretieren, das man nicht von dem einer Materiekonfiguration unterscheiden kann.


Der Ausdruck Materiekonfiguration steht selbstredend für Energieäquivalenz... Im weiterführenden Kontext schrieb ich Manfred S ja schon, dass man die entsprechenden G-Wellen-Energien, die ein Schwarzes Loch bilden können, wenn so von außen gesehen, für eine aus Materiekonglomeraten bestehende Quelle halten würde.. Was sie aber nicht ist.. Sprich wenn dort Energie, die ohne jegliche Form üblicher Observablen, deren Eigenschaften in der QFT theoretisiert... dann haben wir eben den "geheimnisvollen Stoff", auf den Manfred S, so wie ich dass rauslese, gerne verzichten würde...


muss mal was arbeiten.. Gruß Z.
Sorry Sönnchen ...
26 Jul 2019 11:20
Moin Arrakai...

Macht Spaß hier - sehr viel Kompetenz, sehr freundliches Miteinander,

Ja ein prima Forum.. sehr nette User... ohne überflüssiges Aufgerege und unnötiges Gegeneinander, das üblicher Weise im Netz grassiert .. kann man sich hier ganz auf die Physik konzentrieren...

Ja, messen kann man sie nicht. Die Raumzeit ist halt lokal immer flach und damit auch divergenzfrei. Und das bedeutet dann halt, dass die vorhandene Energie nicht lokalisierbar ist..


:lol: Natürlich rede ich nicht nur von "flacher RZ"...

Eine interessante Eigenschaft der Brill-Wellen ist, dass deren Gravitationsenergie nicht klassisch lokalisiert werden kann: An jedem Punkt der Raumzeit sieht ein Beobachter nur eine (flache) Minkowski-Raumzeit, weil überall Vakuum herrscht. Nur in einer asymptotisch flach Region weit entfernt von der Quelle kann man die Gravitationsenergie als Gravitationsfeld interpretieren, das man nicht von dem einer Materiekonfiguration unterscheiden kann.

Andreas Müller

... sondern eher davon das die einzige "Eigenschaft" vom Raum transportierter Energie, zB. in Form von G-Wellen, rein geometrischer Natur ist. Jegliche andere gängige Interpretation von Energie ist immer mit einem Materiekonglomerat, Stoff, Substanz, Teilchen, Strahlung, vom Raum abgesonderten Feldanregung verbunden... welche stets Gravitation verursachen. Ergo will ich darauf hinaus, das G-Energie sich frappant von üblichen "Trägern und Erzeugern" unterscheidet, absolut nicht stofflicher Natur ist und mM. vollkommen unabhängig davon Existent, vormals von Materie verursacht worden zu sein. Ein Photon oder ein Masse behaftetes Teilchen als Quelle interpretieren..entfällt. Ich versuche zu verdeutlichen, das selbst vollkommen Materie* freier Raum, *siehe dies bzgl die de.wikipedia.org/wiki/Elementarteilchen , Gravitationsenergie immanent sein kann. ua deshalb erwähnte ich die Überlegung dass G-Wellen durch bloße Expansion des Raumes verursacht werden könnten... zB. in einem ansonsten absolut Materie freien Universum.

Mit Weyls Überlegungen, spiele ich darauf an, dass in diesem absolut Materie freien Raum, das Potential stecken könnte Materie zu erzeugen... Dh. all das was wir als übliche Träger von Energie interpretieren, der stofffreien Natur des Raumes entspringen könnte.. Nicht dass Teilchen Gravitation verursachen, sondern das Gravitation die Teilchen verursacht... Teilchen, Feldanregungen, nur Folge einer unbekannten Form von Energie sind...die sich zunächst rein geometrisch äußert. Natürlich lassen sich Änderungen lokaler Geometrien messen, siehe LIGO, die Energieform welche die Änderungen verursacht jedoch nicht.
Im Endeffekt läuft´s auf die Frage hinaus, ob es etwas wie eine "Ursubstanz/Urenergie" geben könnte, die den Raum aufspannt, dessen Dynamik dann Teilchen erzeugt....

Muss weg... meld mich noch. Z.
Ps KPK... bzgl. bin ich hartnäckig, es war ein reines Brimborium, Kind unserer Zeit, auf dessen Lehrbetrieb loszugehen..
Kann man noch in einem extra Thread besprechen...falls nötig.
25 Jul 2019 23:14
Moin Arrakai,
finde du hast dich sehr gut eingelebt....


Genau an diesem Punkt kommt m.E. die Raumzeit ins Spiel, diese ist (der einzig mir logisch erscheinende) Träger der Gravitationsenergie.

Nun "Träger" ist scho klar, nur is da nix detektierbares, die RZ betr... während wir das was wir norm Energie nennen immer direkt Messen/Detektieren können..

Das würde übrigens auch dazu passen, dass Energie als Eigenschaft gekoppelt sein muss. ;)

No intiendo?

Eine Theorie, bei der die Energie als eigen "Substanz" behandelt wird, ist mir allerdings auch nicht bekannt. Kennt da jemand was?

E=mc²

(Ok, im Karlsruher Physikkurs fließt alles mögliche hin und her, aber das ist ja keine Theorie, sondern ein didaktischer Ansatz... Den ich übrigens schlecht finde...)


Verwunderlich, ich find ihn gut den KPK und die Leute und gestandenen Physiker dahinter auch.. Die Kritik die damals kam ist mM. vollkommen unbegründet, was auch trefflich nachvollziehbar, wenn man sich den kompletten Werdegang in Ruhe anschaut...

NG Z.
25 Jul 2019 13:48
Hallo Manfred S

Auch das hatte ich schon zugegeben. Der Träger der Energie kann auch eine Welle sein. Mir geht es nur darum, dass Energie die Eigenschaft eines Trägers ist und kein geheimnisvoller Stoff. Im Quantenfeld ist es ja auch die Welle, obwohl wir der Einfachheithalber von Teilchen reden.


Irgendwie.... Ich sehe überhaupt keinen Anlass über die Grundlagen, die wohl jedem klar sind, zu philosophieren. Teilchen Welle Dualismus, die Interpretationen der ART und der QFT sollten allen geläufig sein... Falls es da doch noch, wider Erwarten, fragen geben sollte.. gerne.

Wenn ich von nicht materiellen, nicht detektierbaren Observablen spreche, umfasst dies selbstredend die Abwesenheit aller detektierbaren Formen an Energie, vollkommen egal ob als Welle, Feldanregung oder Teilchen argumentiert. Auch Photon fällt selbstverständlich darunter.. Die von mir argumentierte Raumzeit ist absolut leer, frei jeglicher Materie, sprich es herrscht absolutes Vakuum vor (welches idealisiert somit auch frei jeglicher Störung evtl. ausschließlich auf dem Papier existierender Quanten-Vakuum-Fluktuationen). Was verbleibt ist die Gravitation, welche Energie transportiert... Welle, bzw. als statisches Feld negativer Energie ist (negativ.. für Attraktion).

Deine "Welle", von der du als Träger sprichst, ist rein materiellen Characters (üblicher Energiienterpretation)...Diese weist lediglich rein mathematische, geometrische Analoga zu dem auf was mit G-Welle gemeint, welche absolut frei jeglicher "Substanz"! Im Gegensatz zu deiner Welleninterpretation.... ist eine Gravitationswelle nicht direkt detektierbar... genauso wenig wie die Energie die sie transportiert... da ist kein Stoff, wie in deinem Falle, den wir mit Energie gleichsetzen könnten. Der ART folgend kann reine Gravitationswellen-Energie, absolut frei jeglicher Materie, dauerhaft statische G-Felder erzeugen, Schwarze löcher bilden. Von außen sieht so ein Gebilde dann so aus.... als wäre hinter dessen EH irgendeine Ruhemasse, bzw. irgendeine übliche Observable vorhanden, sind sie aber nicht. Dort ist nichts von der Art Energie , welcher du Welleneigenschaften zuweist...

Dort existiert ausschließlich "geheimnisvoller Stoff".... :blink: Welcher Hermann Weyl dazu anregte diesen mit durch den "Raum propagierender Materie" zu vergleichen... sprich absolut leerer Raum hat so interpretiert ein Energieäquivalent ... MM. zu Ende gedacht, besteht somit jegliche Form observabler Energie, jegliche Feldanregung, aus diesem "geheimnisvollen Stoff", der keiner ist. Zumindest solange wir kein Graviton detektieren....

Gse Z.

Hi Arrakai..meld mich noch
Grüße
24 Jul 2019 12:38
Moin Manfred S

Manfred schrieb: Die Gravitationswelle ist schon etwas besonderes. Ich weiß nicht, wie ihre Energie berechnet wird. Ich vermute aber, dass die Frequenz eine gewichtige Rolle spielt.


Tatsächlich steckt Energie in einer G-Welle. Wir haben nur das kleine Problem, dass man die Gravitationsenergie bzgl. keinen wirklichen Träger der welchen detektieren kann... Natürlich "könnten" es Gravitonen sein... aber so wie´s momentan aussieht, ist die Gravitation bzgl in keinstem Falle irgendetwas materielles beteiligt...

Bisher haben wir Energie immer an einem Teilchen, oder elektromagnetischen Observablen fest machen können, diesmal nicht.
Zudem wissen wir nicht ob der Erst-Verursacher solcher Wellen, stets eine Masse oder ein EM-Feld sein muß. Materie freie G-Wellen aus dem Unendlichen kommend, können auch von anderen Wellen erzeugt werden, ohne das es Materie bedarf. Oben drein ist nicht klar, ob zB. überlichtschnelle Raumexpansion selbst, solche Wellen auf UK verursachte... Wie wir sehen ist Energie hier Anscheins vollkommen losgelöst jeglicher Materie-Vorstellung zu begutachten...

Gse Z.
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