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Gesucht wurde: Higgsfeld
Gestern 15:37

ClausS schrieb:

heinzendres schrieb: Die Kopplung an das Higgsfeld verleiht Teilchen ihre Ruhemasse . Alle Teilchen ohne Ruhemasse bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und besitzen keine Eigenzeit .

Also ohne Higgsfeld kein Zeitablauf und somit muss es mit oder vor dem Urknall existiert haben .


Dieses Argument kann ich nicht nachvollziehen, da in jedem Ruhesystem des Universums sehr wohl Zeit vergehen kann, selbst wenn sich darin alle Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.


Ich wollte darauf nichts erwidern da noch zu wenig wissen vorhanden ist .

Nun möchte ich meinen Gedanken doch darlegen da er interessant sein könnte .

Der Raum ist expandiert wodurch die energiedichte gesunken ist .
Bei der überschreiten einer bestimmten schwelle (Schwarzschildradius) gab es eine Symmetriebrechung wodurch das Higgsfeld entstand .
Durch den Erhalt von Ruhemasse mussten die Teilchen einen zufälligen platz im Raum einnehmen wodurch die homogene Verteilung entstand .
Innerhalb eines Schwarzen Loches dürfte es demnach kein Higgsfeld geben sondern es würde am Schwarzschildradius enden .
07 Jun 2019 22:12
In dem von Chris freundlicherweise versendeten Link zum Video von Josef M. Gaßner „Higgsfeld, Higgsteilchen und der LHC“ findet sich die Antwort auf die Thread-Frage. Als besonderen Service für die UWudL Forumsmitglieder, hier das relevante Zitat von Josef M. Gaßner (ab 27 min 20 sec):

„Dann nämlich, wenn das Higgs-Feld seinen Dienst antritt. Und… und diese Geschichte, die war nicht neu. Man kannte die Curie Temperatur, das heißt, man wusste, dass es Elektromagnetismus gibt (also Magnetismus jetzt beispielsweise) wenn ich oberhalb einer bestimmten Temperatur war, wenn ich also so einen Magneten immer weiter erhitze, erhitze, erhitze, erhitze dann ist irgendwann diese Wirkung weg und wenn der abkühlt, unter diese kritische Temperatur, dann ist Magnetismus wieder da. Aaaaahhh, so ähnlich soll das funktionieren. Wir haben also oberhalb ganz nah am Urknall eine Temperatur, da ist die Welt symmetrisch, und wenn wir eine bestimmte Temperatur unterschreiten, die ist so typischerweise 10 hoch minus 10 Sekunden nach dem Urknall, also mächtig nah dran, dann sieht man dieser Welt diese Symmetrie nicht mehr an, so würde ich es mal formulieren. Die Symmetrie ist aber noch angelegt, wenn ich nämlich diese Temperatur wieder erreichen könnte, so ähnlich wie bei der Curie Temperatur, dann wäre wieder die Welt symmetrisch und unterhalb würde wieder diese Veränderung eintreten. Das nennt man eine… einen spontanen Symmetriebruch (äh biserl schwierig... ähm unglücklicher Term im Deutschen, ich… ich finde es schöner, der… der Englische Term hidden Symmetrie, also versteckte Symmetrie, triffts eher.“

Fazit: Das Higgs-Feld trat also seinen Dienst 10 hoch minus 10 Sekunden nach dem Urknall an.
07 Jun 2019 17:27

heinzendres schrieb: Die Kopplung an das Higgsfeld verleiht Teilchen ihre Ruhemasse . Alle Teilchen ohne Ruhemasse bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und besitzen keine Eigenzeit .

Also ohne Higgsfeld kein Zeitablauf und somit muss es mit oder vor dem Urknall existiert haben .


Dieses Argument kann ich nicht nachvollziehen, da in jedem Ruhesystem des Universums sehr wohl Zeit vergehen kann, selbst wenn sich darin alle Teilchen mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.
07 Jun 2019 11:29

heinzendres schrieb: Die Kopplung an das Higgsfeld verleiht Teilchen ihre Ruhemasse . Alle Teilchen ohne Ruhemasse bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und besitzen keine Eigenzeit .

Also ohne Higgsfeld kein Zeitablauf und somit muss es mit oder vor dem Urknall existiert haben .


Das ist mal Falsch!!! Dieses Feld entstand MIT der Inflationsphase.

Ja Sonni1967 mit Unterkühltem Wasser, kann man sehr gut das Struktur verhalten vergleichen, schon beinahe exakte. Denn bis jetzt hat man mir da auch nicht widersprochen, also kann man gut davon ausgehen.
05 Jun 2019 03:44
Die Kopplung an das Higgsfeld verleiht Teilchen ihre Ruhemasse . Alle Teilchen ohne Ruhemasse bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit und besitzen keine Eigenzeit .

Also ohne Higgsfeld kein Zeitablauf und somit muss es mit oder vor dem Urknall existiert haben .
21 Mai 2019 21:32
Hallo Jürgen (und alle anderen Interessierten),

Mit positiver Beschleunigung meine ich, wenn die zeitliche Gechwindigkeitsänderung (dv/dt) positiv ist, bei negativer Beschleunigung dv/dt negativ . Man könnte umgangssprachlich auch Beschleunigung und Verzögerung sagen. Die prinzipiellen Aussagen der ART kenne ich, jedoch fehlt mir das nötige Wissen, um zu beurteilen, ob die ART keinen Unterschied zwischen Verzögerung und Beschleunigung macht. Das finde ich sehr interessant und hätte gern eine ( möglichst einfache, verständliche) Erklärung.

Ich finde es eben sehr bemekenswert, dass das Vakuum einerseits die Eigenschaft hat, auch sehr große Massen nicht in ihrer gleichförmigen Bewegung zu hindern, also praktisch "nichts" zu sein, andererseit muss es unglaublich starr und hart sein, damit sich Energie mit Lichtgeschwindigkeit fortbewgen kann. Die Lichtgeschwindigkeit als höchste Wirkungstransportgeschwindigkeit ist wohl die dominierende (Trägheits-) Eigenschaft des Vakuums mit seinen Fluktuationen. Für mich sind die verschiedenen Felder alle Ausdruck unterschiedlicher Wirkungen ein-und-desselben Vakuums. Das sind z.B.
- zeitlich konstante magnetische Felder, erzeugt von einer von Gleichstrom durchflossenen Spule, es wirkt nur der Gleichstromwiderstand des Spulendrahtes, bei einer supraleitenden Spule würde der Strom endlos durch die dann kurzgeschlossene Spule fliessen, das Magnetfeld wäre vorhanden. Das hat für mich große Ähnlichkeit mit der gleichförmigen Bewegung eines Körpers im Vakuum, Geschwindigkeit vorhanden.
-Zeitlich veränderliche elektrische und magnetische Felder, erzeugt von einem durch Stromstoß erregten elektrischen Schwingkreis, bestehend aus Kondensator und Spule. Der an den Bauteilen in Erscheinung tretende (zusätzliche) Wechselstromwiderstand ist für mich ein Ausdruck dafür, dass das Vakuum seinen Energiezustand ändert. Zeitlich verzögert wird elektrische und magnetische Feldenergie im Vakuum jeweils "aufgespeichert" und wieder abgegeben. Das geschieht zeitlich so, dass der Schwingkreis das Vakuum zu elektromagnetischen Schwingungen anregt. Ohne dieses "Laden" und "Entladen" (des Vakuums) würde es niemals zu diesen Schwingungen kommen, die mechanischen Gebilde von Kondensator und Spule können m.E. diese elektrische und magnetische Energie nicht speichern.
- analog dazu könnte doch die "Vakuumeigenschaft" Higgsfeld dazu führen, das die notwendige Energie zur zeitlichen Geschwindigkeitsänderung eines "massebehafteten Körpers" (z.B. Beschleunigung ) im Higgsfeld gespeichert wird und bei der entgegengesetzten Geschwindigkeitsänderung (Verzögerung) aus dem Feld an den Körper wieder abgegeben wird. So könnte (sehr gewagt und hypothetisch) die Trägheit der Massen nicht als Massenträgheit sondern als Trägheit des Vakuums beschrieben werden. Die Trägheit des Vakuums zeigt sich deutlich, wenn ein massebehafteter Körper nahe der Lichtgeschwindigkeit weiter beschleunigt wird. Es kann der Energieänderung nicht mehr schnell genug folgen, es wirkt zäh wie Honig.

Daran, das elektrische und magnetische Feldenergie im Raum gespeichert wird, bei Wechselfeldern hin-und-herpendelt, haben sich Techniker und Ingenieure gewöhnt, meine Behauptung zum Higgsfeld wirkt (auch auf mich) sehr befremdlich. Aber ich habe bewußt versucht, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen, um selbst vielleicht ein klein wenig mehr Verständniss für die Vorgänge im Higgsfeld zu bekommen.
Ich bitte um konstruktive Kritik im Sinne des Erkenntnisgewinns.

Mit freundlichen Grüßen
Trabant
19 Mai 2019 01:05
Hallo,
das Higgsfeld hat mich auch schon oft gedanklich beschäftigt. Vielleicht helfen meine Gedankengänge etwas weiter. Diese sind wie folgt:
Das Higgsfeld soll die träge Masse von Elementarteilchen erklären. Masselose Teilchen wie z.B. Photonen koppeln gar nicht an das Higgsfeld. Die Trägheit der Elementarteilchen soll durch die Wechselwirkung mit den Higgs-Bosonen entstehen. Das Higgsfeld ist überall und skalar vorhanden, egal in welche Richtung "masseempfängliche Teilchen" (=energieempfängliche Teilchen) bewegt werden, es wirkt auf die Elementarteilchen immer mit einer Verzögerung der Geschwindigkeitsänderung.

Ich stelle mir vor, dass das Vakuum viele Eigenschaften hat, z.B. Energie und Informationen mit endlicher Geschwindigkeit zu transportieren, aber auch Energie zu speichern. Der Higgs-Mechanismus beschreibt vielleicht die Eigenschaft, dass durch räumlich im Vakuum (im Raum) bewegte sehr hoch konzentrierte "Energiebündel" (also "massebehaftete" Körper) Bewegungsenergie im Vakuum gespeichert werden kann. Das Vakuum mit seinen Quantenfluktuationen setzt jeder Geschwindigkeitsänderung einen (zeitlich verzögerten) Widerstand entgegen, sowohl bei der positiven als auch bei der negativen Beschleunigung. Bei positiver Beschleunigung wird dem Vakuum (oder Higgsfeld) Energie zugeführt und dort gespeichert, der "massebehaftete Körper wird deshalb nur verzögert (und nicht instantan) beschleunigt, bei negativer Beschleunigung wird dem "massebehafteten Körper" die im Feld gespeicherte Energie als Bewegungsenergie zugeführt, er wird verzögert abgebremst. Erstaunlich finde ich, dass mir so ein Effekt jeden Tag in der Elektrotechnik, nämlich bei der elektromagnetischen Induktion, begegnet. Dort wird dieser Effekt ganz klar durch das Lenzsche Gesetz beschrieben. Auch dort wird bei positiver Stromänderung in elektrischen Leitern magnetische Energie verzögert im Feld (z.B. im Vakuum) gespeichert und bei negativer Stromänderung wieder abgegeben. Deshalb bin ich versucht, die dem Higgsfeld zugeschriebenen Eigenschaften als " Lenzsches Gesetz der Massen" zu bezeichnen, was natürlich nur ein fragwürdiger Versuch ist, mir schwer vorstellbare Dinge wie das Higgsfeld etwas zu vereinfachen.


Mit freundlichen Grüßen
Trabant
18 Mai 2019 20:23
Wenn du die Elementarteilchen meinst, dann sind das auch keine Dinge, sondern Anregungen eines Feldes, dem Higgsfeld. Wenn du auf Dinge zugreifen willst, greifst du buchstäblich ins Leere.

Thomas
Kategorie: 2.4 Die Zeit
30 Apr 2019 09:49
Raum besteht in erster Linie aus Koordinaten, deren Verbindungslinien gemäss Einstein krümmbar sind. Zumindest das EM-Feld und das G-Feld sind definitiv an den krümmbaren Raum gekoppelt, denn die entsprechenden Wellen folgen den Krümmungen des Raumes. Wie es beispielsweise beim Higgsfeld aussieht wäre noch zu untersuchen. Weiss da jemand mehr?
07 Apr 2019 23:34
Das Higgsfeld hat 50 Jahre gebraucht, bis sie von einem mathematischen Konstrukt, sich in die Realität ummünzen konnte.
Soweit ist alles in Ordnung. Oft brauchen Dinge Ihre Zeit.

Bei der String Theorie* scheint es aber ganz anders auszusehen.
Fast keine andere Theorie hat bisher, ohne Erwartungen auf Beweise, so große Beliebtheit, Anhängerschaft, aber auch finanzielle Mittel erhalten in der Wissenswelt.
Hinsichtlich der Falsifizierbarkeit mit heutigen technischen Möglichkeiten wird es (zeitlich extrapoliert) wahrscheinlich auch in den nächsten Jahrzehnten nichts werden.
Zudem sind die physikalischen Grenzen dermaßen Scharf, dass dies auch unmöglich scheint.
Wie soll man Plank-Zeiten und Planck-Größen messen können, in der sich die Strings bewegen?
Wie soll´s gehen, wenn die Heisenberg´sche Unschärfe dies unmöglich macht?
Wer weiß?

Ich meine, sogar Sheldon hat aufgehört mit der String-Theorie.

Wie Harald Lesch sagte:
String-Tanga: Ja
String-Theorie: Nein

Quelle bei Bedarf ;)

* Kann man eine Annahme, als Theorie bezeichnen, wenn die Beweis-/ Falsifizierbarkeit nicht gegeben ist ?
06 Mär 2019 18:04

heinzendres schrieb:

wl01 schrieb:

heinzendres schrieb: mit 2 Kugeln könntest du deine theorie noch aufrechterhalten aber wie sieht es mit milliarden kugeln aus die einen körber bilden ?

Kommt darauf an wie viele Seiten/vibrierende Strings wo vorhanden sind! Die Vibrationen könnte man als "abstoßendes" Feld interpretieren. Wenn es mehr Strings als Kugeln gäbe, würden die Kugeln sich dort aufhalten, wo es rein statistisch weniger Strings gäbe, was einer "Gravitation" der Kugeln gleichkäme. Und wenn man nun diese Strings mit dem Higgsfeld oder Dunkle Energie (immerhin 68 -73% des Universums) gleichsetzen würde...


dann setzt das mal in gleichungen um , viel spass dabei ;)

Darüber brauch ich mir persönlich gar keine Gedanken machen. Das hat Verlinde bereits in seiner Arbeit , Seite 11 und 12 (Kapitel 2.3) niedergeschrieben. Denn die meisten seiner Überlegungen basieren nunmal auf der String-Theorie. Ebendort stellt er auch einen Zusammenhang zum Higgs-Branch.
Kategorie: 5.1 Dunkle Energie
05 Mär 2019 16:50

wl01 schrieb:

heinzendres schrieb: mit 2 Kugeln könntest du deine theorie noch aufrechterhalten aber wie sieht es mit milliarden kugeln aus die einen körber bilden ?

Kommt darauf an wie viele Seiten/vibrierende Strings wo vorhanden sind! Die Vibrationen könnte man als "abstoßendes" Feld interpretieren. Wenn es mehr Strings als Kugeln gäbe, würden die Kugeln sich dort aufhalten, wo es rein statistisch weniger Strings gäbe, was einer "Gravitation" der Kugeln gleichkäme. Und wenn man nun diese Strings mit dem Higgsfeld oder Dunkle Energie (immerhin 68 -73% des Universums) gleichsetzen würde...


dann setzt das mal in gleichungen um , viel spass dabei ;)
Kategorie: 5.1 Dunkle Energie
05 Mär 2019 06:08

heinzendres schrieb:

Roger Reichert schrieb: Stellen wir uns viele unsichtbare Saiten rund um diese Kugel vor. Sie würde zwischen den Saiten überwiegend in
der Mitte dieser bleiben. Eine zweite Kugel ebenso. Es sähe so aus, als ob sich diese Kugeln anziehen.


mit 2 Kugeln könntest du deine theorie noch aufrechterhalten aber wie sieht es mit milliarden kugeln aus die einen körber bilden ?

Kommt darauf an wie viele Seiten/vibrierende Strings wo vorhanden sind! Die Vibrationen könnte man als "abstoßendes" Feld interpretieren. Wenn es mehr Strings als Kugeln gäbe, würden die Kugeln sich dort aufhalten, wo es rein statistisch weniger Strings gäbe, was einer "Gravitation" der Kugeln gleichkäme. Und wenn man nun diese Strings mit dem Higgsfeld oder Dunkle Energie (immerhin 68 -73% des Universums) gleichsetzen würde...
Kategorie: 5.1 Dunkle Energie
02 Mär 2019 15:44
„In nicht störenden Gitterfeldtheoretischen Studien hat niemand die geringste Spur von Vakuumfluktuationen gesehen.“

Das wundert mich ehrlich gesagt nicht.

Kann man überhaupt Quantenfluktuationen/ Nullpunktsfluktuationen, wie sie zum Zeitpunkt t=0 ohne allgegenwärtiges Higgsfeld stattgefunden haben sollen, heute noch unter den geänderten physikalischen Gegebenheiten zum Zeitpunkt t=13,82 Mrd. Jahre mit einem existierenden allgegenwärtigen Higgsfeld nachweisen oder sind die Ur-Quantenfluktuationen/ Ur-Nullpunktsfluktuationen nur möglich gewesen, da zum Zeitpunkt t=0 (vor dem Urknall) noch kein allgegenwärtiges Higgsfeld existiert hat?

Einen physikalischer Versuchsaufbau mit Elimination des allgegenwärtigen Higgsfeld stelle ich mir schwierig vor oder weiß hier jemand, wie man einen Zustand ohne Higgsfeld präparieren/ simulieren könnte?
23 Feb 2019 11:23

wl01 schrieb: @Lulu:
Nur zur Klarstellung. Ich lehne MOND nicht ab. Die Voraussagen von Mond treffen zum größten Teil zu. Nur, sie ist ein mathematischer Ansatz, der die Ursache nicht beschreibt. Es gibt jedoch verschiedene Lösungsansätzen von verschiedenen Physikern. Deshalb sagte ich, dass sie in den verschiedenen Modellen verschieden angepasst wird.
Wenn Du meine beschriebenen Lösungsansätze ablehnst, dann rede nicht um den heißen Brei herum und behaupte nicht, dass alles was ich gepostet habe, falsch sei.
Dann behaupte klar und deutlich, dass Erik Verlinde und Jamie Farnes Blödsinn aussagen, dass das Higgsfeld nachweislich homogen sein muss, dass Dunkle Energie nichts mit Dunklen Materie zu tun haben darf und dass das galaktische externe Feld keine Wirkung im genannten Umfang hat. Und wenn möglich, dann bitte mit Begründung.


Hallo Justin,

ob Du MoND ablehnst oder nicht, ist mir ziemlich egal. Aber Du solltest nicht ständig alles verdrehen und drauflos fabulieren.
Was Du da als Theorien-Cocktail anrührst, gehört in den Bereich Alternative Weltbilder, dessen Abschaffung Du beharrlich ignorierst.

MoND ist in erster Instanz reine Empirie. Milgrom hat sie aus den gemessenen Rotationskurven so abgeleitet wie Kepler seine Planetengesetze aus den Beobachtungen Tycho Brahes. Man nennt das auch eine Effektive Theorie.
Dann hat er mit Hilfe seiner Gesetzmäßigkeit Vorhersagen gemacht, die sich seitdem auch vielfach bestätigt haben.
Klassische Naturwissenschaft also, so wie es sie früher einmal gab, in klarem Kontrast zu vielen Phantastereien, die heutzutage auch unter dem Etikett Physik gehandelt werden und für die Jim Baggott die Bezeichnung "fairy-tale science" geprägt hat.

www.jimbaggott.com/books/farewell-to-reality/

Es gibt verschiedene Versuche, die von Milgrom gefundene Gesetzmäßigkeit, theoretisch abzuleiten. Verlindes Theorie ist einer davon, die von Jamie Farnes absolut nicht. Ein nichthomogenes Higgsfeld in diesem Zusammenhang zu bemühen ist "not even fairy-tale science". Durchschlagenden Erfolg hatte bisher keiner dieser Versuche.

Der external field effect kommt dann zum Tragen, wenn die innere Dynamik einer kleineren Galaxie dadurch verändert wird, dass sie wegen der Nichtlinearität von MoND als Subsysten einer größeren Galaxie aufgefasst werden muss. Dies lässt sich überhaupt nicht mit der Rolle gleichsetzen, die die Dunkle Energie spielen soll.

Gruß,
Lulu
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